Buchbesprechung: Lars A. Fischinger: Rebellion der Astronautenwächter

  • von Roland M. Horn

Cover: Lars A. Fischinger: Rebellion der Astronautenwächter

Lars A. Fischinger:
Rebellion der Astronautenwächter – Gefallene Göttersöhne, die Sintflut und versunkene Ur-Kulturen
Amra-Verlag, Hanau 2015
ISBN: 978-3-939373-46-9
Preis: € 19,95
Hardcover mit Lesebändchen,
302 Seiten

Im Jahr 1997 veröffentlichte Fischinger sein zweites Buch: Götter der Sterne, das ich aufgrund seiner gründlichen Quellenarbeit als “seriöseste Prä-Astronautik-Buch ist, das ich je gelesen habe” bezeichnete. Und, um es vorwegzunehmen: Rebellion der Astronautenwächter ist vom gleichen Kaliber! Es ist auch alles andere als etwa eine Neuauflage von Götter der Sterne, sondern vielmehr eine Ergänzung dazu. Während Fischinger sich bei Götter der Sterne eines Großteil des Alten Testaments vorgekommen hat, konzentriert er sich hier auf die Themen von der Schöpfung bis zur Sintflut, und entsprechend ausführlich fallen auch seine Ausführungen dazu aus.

Fischinger schafft es, sich auf 130 Seiten allein mit lediglich zwei Themen intensiv zu befassen, die in der Bibel nur wenig Raum einnehmen: Henoch, über den nach 1. Mose 5:21 im Rahmen einer chronologischen Auflistung des Stammbaum von Adam bis Noah lapidar gesagt wird: “Und Henoch lebte 65 Jahre und zeugte Metuschelach. Und Henoch wandelte mit Gott, nachdem er Metuschelach gezeugt hatte, 300 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Und alle Tage Henochs betrugen 365 Jahre. Und Henoch wandelte mit Gott; und er war nicht mehr da, denn Gott nahm in hinweg” (zit. nach der Elberfelder Übersetzung); und die “Göttersöhne”, die vom Himmel kamen” (1. Mose 6,1-4), über die es nach der gleichen Übersetzung heißt: “Und es geschah, als die Menschen begannen, sich zu vermehren auf der Fläche des Erdbodens, und ihnen Töchter geboren wurden, da sahen die Söhne Gottes, die Töchter des der Menschen, dass sie gut waren, und sie nahmen sich von ihnen alle zu Frauen, welche sie wollten. Da sprach der HERR: Mein Geist soll nicht ewig im Menschen blieben, da er ja auch Fleisch ist. Seine Tage sollen 120 Jahre betragen. In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde und auch danach, als die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen (Kinder) gebaren. Das sind die Helden, die in der Vorzeit waren, die berühmten Männer.” Danach bricht dieses Thema plötzlich ab, und Gott stellt fest, dass die Bosheit der Menschheit – die er selbst geschaffen hatte – groß war, und obwohl man annehmen sollte, dass ein allmächtiger Gott dies hätte voraussehen können oder sogar müssen, reute es ihn plötzlich, dass er die Menschen geschaffen hatte und beschloss, sie in einer Sintflut zu ersäufen und den Großteil der Tiere gleich mit. Sind die auch böse geworden? Wie wir wissen, beschreibt das Alte Testament, dass Noah “Gnade in den Augen des HERRN fand”. Die Aussage über Henoch ist noch knapper, da werden etliche Personen aufgezählt und am jeweiligen Ende wird beschrieben in welchem Alter sie starben, nur bei Henoch finden wir diese merkwürdige Aussage.

Doch Fischinger wühlt sich durch den Literaturwald und findet Ergänzendes: Größtenteils in Apokryphen, die es nicht mal in den (mehr Bücher erhaltende als der evangelische) katholische Kanon geschafft hatten: Allen voran, das (äthiopische) Buch Henoch, aus dem im neuen Testament (im Judas-Brief) sogar zitiert wird und das zur Zeit des frühen Christentums sehr beliebt war. Doch Fischinger erkundet auch das sehr viel weniger bekannte “slawische Buch Henoch”. Dazu kommen u. a. das Buch der Jubiläen. Fischinger recherchiert weiter im Jerusalemer Bibellexikon und findet auch hier viele interessante Ergänzungen hinsichtlich der Frage, was hinter dieses wenigen Bibelpassagen stecken könnte. Er befasst sich eingehend mit sumerischen und akkadischen Mythen und findet dort sehr viel Erhellendes, dass er seinen Lesern auf flüssige und spannende Weise weitergibt. Eine weitere seiner Quellen sind die Qumran-Rollen.

Fischingers Recherchen zufolge können die merkwürdigen “Göttersöhne” am ehesten Außerirdische gewesen sein, die mit menschlichen Frauen verkehrten und “Mischwesen” erzeugten – eben diese Riesen. Insbesondere den sumerischen Mythen zufolge mussten die extra zu diesem Zweck geschaffenen Menschen für die Außerirdische schuften, waren Sklaven. Die “Engel” (eher als Wächter zu verstehen denn als irgendwelche kindlich und feminin aussehenden Figuren, wie sie oft in kitschiger Weise dargestellt werden) rebellierten gegen ihre Arbeitgeber, was nach sumerischen Überlieferungen der Grund für die Erschaffung des Menschen war, die deren Arbeit übernehmen sollten. Auch in der biblischen Schöpfungsgeschichte, klingt – oft unbeachtet – an, dass der Mensch nicht in einem buchstäblichen “Paradies” lebte, sondern den Garten Eden bebauen sollte.

Die Sintflut sieht Fischinger eher als eine Naturkatastrophe an, die nicht buchstäblich die ganze Erde überflutet haben muss. Die Aussagen im (äthiopischen) Buch Henoch sind schwer anders zu verstehen, als dass Henoch sich in einem Fluggerät (mehrmals und schließlich endgültig) von der Erde entfernt hatte.

Im weiteren Verlauf des Buches spricht Fischinger die Frage nach archäologischen Beweisen an und geht auf verschiedene Sintflut- und Katastrophenszenarien ein, die von verschieden Autoren vertreten werden, so die von Leonard Woolley, der glaubt, Beweise der Sintflut in der Stadt Ur gefunden zu haben und der These von der einstigen Überschwemmung des Schwarzen Meeres, wie William Walter C. Pitman und William Ryan sie als Verursacher der weltweiten Sintflut sehen.

Weiter kommt Fischinger auf die Frage nach einer eventuell versunkenen hochstehenden Zivilisation zu sprechen, die durch die Sintflut ausgelöscht worden sein könnte. Seine Spurensuche führt ihn nach Ägypten und dem “Pyramidenkapitel in Al-Makrizis Hitat” aus dem Mittelalter, einer Sammlung arabischer Berichte verschiedener Geschichtsschreiber, in der ein Autor sagt (wie das christlichen Trancemedium Edgar Cayce in seinen Readings auch, dass die Große Pyramide von Giseh nicht von Cheops, sondern von Hermes erbaut wurde – und der soll identisch sein mit dem arabischen Idris und – dem biblischen Henoch, womit wir wieder am Anfang angelangt sind…

Fischinger geht mit den Sintflut- und Katastrophenthesen, die er betrachtet vorbildlich unvoreingenommen um, wenn auch – zumindest aus meiner Sicht – Immanuel Velikowsky und Ignatius Donnelly etwas zu schlecht wegkommen.

Auch über überraschend zahlreiche Funde von offensichtlichen Werkzeugen oder Skelettteilen von Riesen geht Fischinger ein.

Zusammenfassend ist nur zu sagen, dass jeder, der auch nur am Rande an einem der in diesem Buch behandelten Themenkomplexen interessiert ist, dieses Buch gelesen haben sollte – und anschließend am besten mit “Götter der Sterne” weitermacht…

(Erstveröffentlichung bei Atlantisforschung.de)

Bezugsmöglichkeiten:
Bei Amazon.de
Beim Verlag

Hisbollah feuert Raketen auf Israel

Diese Schlagzeile musste ich gestern (wie so oft) in den ICEJ-Nachrichten lesen. Die ganze Meldung im Wortlaut:

Hisbollah-Raketenbeschuss

Foto: IDF/Screenshot, Raketenbeschuss durch die Hisbollah, 06.08.2021 (nach ICEJ vom 06.07.2021)

Die schiitisch-libanesische Terrororganisation Hisbollah hat am heutigen Freitag rund 20 Raketen auf Israel gefeuert. Angaben der israelischen Armee zufolge konnten die meisten Raketen vom Abwehrsystem Iron Dome („Eisenkuppel“) abgefangen werden. Andere schlugen in unbewohntem Gelände auf den nördlichen Golanhöhen ein. Bislang ist unklar, ob es Verletzte gegeben hat. Die Hisbollah bestätigte, hinter dem Raketenbeschuss zu stehen. Die vom Iran gestützte Terrororganisation erklärte, der Angriff sei eine Reaktion auf Bombardements der israelischen Luftwaffe vom Donnerstag. Israelische Kampfflugzeuge hatten zahlreiche Stellungen der Terroristen im Südlibanon bombardiert, nachdem am Mittwoch zwei Raketen auf Israel gefeuert worden waren. Eine Rakete war nahe eines Supermarkts in Kirjat Schmona eingeschlagen. Die zweite Rakete, die auf offenes Gelände gefallen war, verursachte einen Waldbrand, bei dem einige hundert Hektar Wald und Buschland zerstört wurden. Vier Israelis mussten wegen Panikattacken medizinisch behandelt werden. Die israelische Armee vermutet, dass die Raketen vom Mittwoch von militanten, im Libanon agierenden Palästinensergruppen gefeuert wurden. Da der Südlibanon sich unter der Kontrolle der Hisbollah befindet, geht Israel davon aus, dass der Raketenbeschuss vom Mittwoch mit ihr abgestimmt war.

Dorfbewohner stellen sich gegen Hisbollah
Videoaufnahmen, die am Freitagmorgen im Internet kursierten, zeigten zahlreiche libanesische Drusen, die Hisbollah-Kämpfer daran hinderten, Raketen aus ihrem Dorf abzufeuern. Israel hat der Terrororganisation wiederholt vorgeworfen, Waffenlager und Raketenabschussrampen in der Nähe von Wohnhäusern und zivilen Einrichtungen zu unterhalten, um die Bevölkerung als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen.

Gebetsanliegen: Bitte beten Sie für die Sicherheit der Bevölkerung entlang der israelisch-libanesischen Grenze. Beten wir, dass der Raketenbeschuss durch Terroristen im Libanon unterbunden und dass die libanesische Bevölkerung von der Herrschaft der Hisbollah befreit wird.

In einer weitere Meldung aus dem gleichen Nachrichtenblatt lautet “Israel: Weitere Einschränkungen, möglicher Lockdown” geht es einmal mehr um Corona:

Naftali Bennett

Foto: GPO/Haim Zach, Premierminister Naftali Bennett bei der Eröffnung eines Impfzentrums (nach ICEJ von 06.07.2021)

Die israelische Regierung hat am Mittwoch weitere Corona-Maßnahmen beschlossen. Ab kommenden Sonntag sollen verschärfte Maßnahmen in Kraft treten, u.a. die Wiedereinführung des „Grünen Passes“ bei Veranstaltungen sowie bei Besuchen von Restaurants, Hotels und Fitnessstudios. Zutritt erhalten dann nur Personen, die geimpft, getestet oder genesen sind. Ab dem 20. August soll diese Regelung auch für Kinder unter 12 Jahren gelten. Bis dahin soll eine ausreichende Anzahl an Teststationen errichtet werden. Religiöse Veranstaltungen mit maximal 50 Besuchern wurden von der „Grünen-Pass“-Regelung ausgenommen, nachdem Israels Generalstaatsanwalt gewarnt hatte, ein Teilnahmeverbot für Ungeimpfte könnte einer Einschränkung der Religionsfreiheit gleichkommen.

Weitere Maßnahmen sind eine Quarantänepflicht für Reiserückkehrer aus 18 Ländern, u.a. Deutschland, Frankreich, Italien und den USA, auch wenn sie geimpft sind, und die Drittimpfung für Personen ab 60 Jahren. Zudem bemüht sich das Gesundheitsministerium darum, den Beginn des neuen Schuljahres, das für den 1. September angesetzt ist, auf einen Termin nach den Hohen Feiertagen im September zu verschieben. Am Donnerstag wurden 3.843 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Die Zahl der aktiven Fälle liegt bei 27.525 Personen. 253 Israelis sind schwer an Covid-19 erkrankt, seit Sonntag sind 32 Personen mit oder an dem Coronavirus gestorben. Angesichts der weiterhin steigenden Corona-Zahlen haben Gesundheitsexperten einen Lockdown während der Hohen Feiertage im September empfohlen. Israels Finanzministerium warnte jedoch vor dem dadurch entstehenden wirtschaftlichen Schaden.

Die dritte aus den ICEJ-Nachrichten vom 06.07.2021 ist äußerst interessant. Sie trägt den Titel Jerusalem: Beweise für Erdbeben zur Zeit Amos‘ gefunden:

Ausgrabungsstätte

(Foto: Unsplash, Ausgrabungsstätte, Symbolbild). (Nach ICEJ-Nachrichten vom 21.07.2021)

Archäologen der Israelischen Altertumsbehörde (IAA) haben in Jerusalem Beweise für ein Erdbeben gefunden, über das im Alten Testament berichtet wird (Amos 1,1 und Sacharja 14,5). Es handelt sich um Tongefäße, die von einer herabstürzenden Mauer zerstört wurden. Da an der Fundstelle keine Asche gefunden wurde, die auf einen Brand hingedeutet hätte, gehen die Archäologen davon aus, dass das Gebäude während eines Erdbebens zerstört worden war. Der Fund wird auf das 8. Jahrhundert v. Chr. datiert und ist somit der älteste Hinweis auf eine Zerstörung in Jerusalem. Die bisher ältesten Spuren einer Zerstörung gingen auf die Eroberung Jerusalems durch die Babylonier 586 v. Chr. zurück. Die neuen Funde sind für Archäologen von besonderer Bedeutung, da sie als Ankerpunkt in der Datierung weiterer Ausgrabungen dienen können, erklärte Dr. Joe Uziel von der IAA.

 

„Wir können nun untersuchen, welche Funde aus der Zeit vor dem Erdbeben stammen, und welche aus der Zeit danach.“ Weitere Beweise des Erdbebens zur Zeit des Propheten Amos wurden bereits in anderen Teilen Israels gefunden.

Israelische archäologische Schätze sind im Einklang mit der hebräischen Bibel

Nichts hilft uns besser das Leben von Menschen zu verstehen, die in Israel gelebt haben, als die archäologischen Artefakte, die dort ausgegraben werden. Das Studium der Archäologie hat große Bedeutung, weil es hilft uns alle darüber zu informieren, woher wir kommen. Das Feld erhält weitere Bedeutung im Kontext umstrittenen Landes – die im Heiligen Land offengelegten Artefakte und Funde stellen entscheidende Beweise für den Lebensstil von Juden dar, die vor vielen Jahrhunderten hier lebten.

In diesem geheiligten Land sind Zivilisationen aufgestiegen und gefallen und ihre Geschichte ist in den Relikten erhalten geblieben, die sie hinterließen. Einige Schätze jedoch, die unter der Erde Israels gefunden wurden, sind möglicherweise bedeutender als andere. Insbesondere diejenigen, die die Geschichtlichkeit der hebräischen Bibel bekräftigen.

Hier sind einige der wichtigsten archäologischen Funde in Israel.

Der Siegesstein über Haus von David – 1993

Diese auch als Stele vom Tel Dan bekannte Steinplatte wurde 1993 im Norden Israels gefunden und liefert den Beweis für Israels berühmtesten Herrscher. Die in sie gemeißelte aramäische Inschrift liefert den ersten Beleg der Dynastie von König David außerhalb biblischer Quellen.

Sie ist auf das achte oder neunte Jahrhundert v.Chr. datiert worden und scheint den Sieg König Hazaels von Aram-Damaskus in Syrien über König Joram und König Ahasja aus dem Haus David wiederzugeben. Dieser Bericht unterscheidet sich von dem des Buchs der Könige, wo steht, dass Jehu Joram und Ahasja tötete, bevor er den israelischen Thron übernahm. Die bruchstückhafte Inschrift lautet:

Und schnitt […] mein Vater ging hinaus [gegen ihn, als] er in […] kämpfte […] Und mein Vater legte sich nieder, er ging zu seinen [Vorfahren]. Und der König Israels betrat zuvor das Land meines Vaters. [Und] Hadad machte mich zum König. Und Hadad ging vor mir [und] ich verließ die sieben […] meines Königreichs und ich erschlug [sieb]zig Könige, die tausende Streitwagen und tausend Reiter [auch: Pferde] rüsteten. [Ich tötete Jo]ram, den Sohn von König [Ahab] von Israel und [ich] tötete [Ahasja], Son von [Joram Kö]nig ds Hauses David. Und ich macht [ihre Städte zu Ruinen und verwandelte] ihr Land in [Verwüstung …] andere [… und Jehu herr]schte über Is[rael] … und ich] belagerte es …

Die Stele vom Tel Dan liefert unanfechtbaren Beleg für die Herrschaft Davids und ist damit vielleicht das wichtigste Relikt biblischer Bedeutung, das jemals im jüdischen Staat gefunden wurde.

Das „Haus Davids“, eingraviert in einen Siegesstein (Foto: Israelische Antikenbehörde)

König Salomons Mauer – 2010

Eine dreimonatige Ausgrabung in Israels Hauptstadt Jerusalem vor gerade einmal einem Jahrzehnt brachte einen Teil einer Mauer ans Licht, von der vermutet wird, dass sie aus dem 10. Jahrhundert v.Chr. stammt. Die einflussreiche Archäologin Dr. Eilat Mazar von der Hebräischen Universität in Jerusalem leitete die Grabung an einer Stelle nahe des Tempelbergs, die als Ophel bekannt ist. Die Mauer – eindrucksvolle 70 Meter lang und sechs Meter hoch – scheint den Bericht aus dem Buch der Könige zu bestätigen, dass König Salomon in Jerusalem eine gewaltige Verteidigungsbarriere baute (1. Könige 3,1).

„Wir haben nicht viele Könige im zehnten Jahrhundert, die solch ein Bauwerk errichtet haben könnten, praktisch nur David und Salomo“, sagte Dr. Mozar 2010. „Dies ist das erste Mal, dass ein aus dieser Zeit gefundenes Bauwerk mit den schriftlichen Beschreibungen von Salomons Bautätigkeit in Jerusalem übereinstimmt.“ Andere an der Stelle gefundene Relikte schienen ihre Aussage zu bestätigen. Dazu gehörten Frauenfiguren, die Fruchtbarkeit symbolisieren, sowie Griffe von Krügen, auf die die Botschaft „für den König“ eingeritzt sind und Siegel, die hebräische Namen tragen.

Hiskias Tunnel – 1867

Charles Warren entdeckte Hiskias Tunnel 1867, nachdem er geschickt wurde, um Ausgrabungen nahe des Tempelbergs durchzuführen. Der Tunnel, der um das achte Jahrhundert v.Chr. gebaut wurde, bildete einen Teil eines Systems, das Wasser aus der Gihon-Quelle nach innerhalb der Stadtmauern brachte. Seine Entdeckung bestätigt auch den biblischen Bericht, dass Hiskia die Stadt auf eine Belagerung durch die Assyrer vorbereitete, nachdem der König von Juda den assyrischen König Sanherib beleidigt hatte. Eine im Tunnel gefundene Inschrift bestätigt, dass dieses Meisterstück der Ingenieurskunst durch zwei Teams möglich gemacht wurde, die Hacken verwendeten, um sich aus entgegengesetzter Richtung durch Felsen und Schotter zu arbeiten, bis sie sich schließlich in der Mitte trafen.

Amulette von Ketef Hinnom – 1979

Ausgrabungsarbeiten an einem Grab in Ketef Hinnom südwestlich von Jerusalems Altstadt, das ins siebte Jahrhundert v.Chr. datiert wird, legten etwas Bemerkenswertes offen: Zwei winzige Silberrollen, die ursprünglich als Amulette getragen wurden. Es dauerte drei Jahre, bis die Rollen sorgfältig entrollt wurden und während der größte Teil des Textes darin wegen des starken Zerfalls nicht zu entziffern war, erkannten Experten schnell ihre Bedeutung.

Sie sind der früheste aufgeschriebene Abschnitt der hebräischen Bibel, gehen selbst den berühmten Schriftrollen vom Toten Meer um etwa 400 Jahre voraus. Teil der Inschrift ist eine Version von 4. Mose 6,24-26: „Der Herr segne dich und behüte dich! Der Herr sei dir freundlich gesinnt und sei dir gnädig! Der Herr sei dir wohlgesonnen und gebe dir Frieden!“

Die Amulette von Ketef Hinnom sind der älteste bekannte Text aus der hebräischen Bibel (Foto: Israelische Antikenbehörde)

Jerusalems Stadtmauer – 2021

Erst diesen Monat [Juli 2021 – heplev] haben Archäologen, die am Nationalpark Davidstadt arbeiten, eine aufregende Ankündigung gemacht, die die biblische Beschreibung des von König Nebukadnezar 586 v.Chr. geführten babylonischen Einmarschs in Jerusalem und dem folgenden Exil des jüdischen Volks bestätigen. Die Entdeckung einer antiken Mauer, die fünf Meter breit ist, bestätigt Berichte der Bibel, dass Jerusalem mit einem gewaltigen Bauwerk befestigt war.

Die Ausgrabungen koordinierte Dr. Filip Vukosavovic vom Ancient Jerusalem Research Center an der Seite von Dr. Joe Uziel und Ortal Chalaf für die israelische Antikenbehörde. „Als wir den ersten Teil der Mauer aufdeckten, ein Bereich von etwa einem Meter mal einem Meter, begriff ich sofort, was wir gefunden hatten“, sagte Dr. Vukosavovic. „Ich weinte beinahe.“

Zealandia: Ein weiterer untergegangener Kontinent?

  • von Roland M. Horn

Topografische Karte von Zealandia, basierend auf den Bathymetrie-Daten des Scripps Institution of Oceanography, University of California, San Diego. Die Umrandung zw. Grenzziehung basiert auf Informationen des Buches: Nick Mortimer; Hamish Campbell (2014) Zealandia – Our Continent Revealed, London: Penguin Books, S. 54 ISBN: 978-0-143-57156-8.
Urheber Ulrich Lange, Bochum, Germany. Diese Datei wird unter der Creative-Commons-Lizenz „CC0 1.0 Verzicht auf das Copyright“ zur Verfügung gestellt.

Als ich neulich einen Artikel über einen möglicher Weise versunkener Kontinent unter Island? (Icelandia) geschrieben habe, ein nach Meinung eines Wissenschaftsteams untergegangenen Mikrokontinents, in dem ich mich auf einen Artikel von Nadja Podbregar von Scienexx bezog, zitierte ich Podregar mit den Worten:

Die Plattentektonik sorgt dafür, dass sich das Gesicht der Erde ständig verändert. Neue Meere reißen auf, Kontinente kollidieren oder zerbrechen und Krustenteile werden an Plattengrenzen verschluckt. Im Verlauf der Kontinentaldrift wurden auch einige alte Landmassen vom Ozean überflutet und liegen heute am Meeresgrund verborgen – als tektonisches Atlantis. Ein solcher versunkener Mikrokontinent ist unter anderem ‘Greater Adria’ in Südeuropa oder ‘Zealandia’, von dem heute nur noch Neuseeland über den Meeresspiegel hinausragt.

Nur wenige Tage später fiel mir ein Artikel über das im Zitat genannte “Zealandia” in die Hände. Er stammte von National Geographic und trug den Titel Zealandia: Beweis für achten Kontinent gefunden?” Der Aufreißer am Artikel-Anfang lautete: “Wissenschaftler haben in Neuseeland ein 1,3 Milliarden Jahre altes Teilstück des urzeitlichen Superkontinents Rodinia entdeckt. Mit seiner Hilfe wollen sie die Geschichte des mysteriösen “verlorenen Kontinents” Zealandia aufklären.”

Die Autorin des Artikels, Maya Wei-Haas, begann ihren Artikel vom 23.07.2021/Aktualisiert am 26.07.2021 mit den Worten:

“Im Sommer 2018 flieht die Petrologin Rose Turnbull von der Geological Society of New Zealand vor der kalifornischen Hitze in die angenehme Kühle eines fensterlosen Kellerraums und sortiert Sandkörner. Die eigentlich in Neuseeland ansässige Geologin hatte sich in dem Labor eines Kollegen an der California State University Northridge eingefunden, um die Sandproben nach Zirkon-Kristallen zu durchsuchen. Ihr Ziel: Unter Zuhilfenahme der Mineral-Kristalle das Mysterium um den geheimnisvollen “achten Kontinent” Zealandia zu lösen, der in der Sprache der Māori Te Riu-a-Māui genannt wird.”

Ein modellartig ausgebildeter, kognakfarbener Zirkonkristall (Größe: 1,0 cm) auf Calcit aus Gilgit, Region Gilgit-Baltistan, Pakistan.
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zircon-49506.jpg, https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2a/Zircon-49506.jpg, Rob Lavinsky, iRocks.com – CC-BY-SA-3.0, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons

Der in diesem Artikel erwähnte Sand und die darin erhaltenen Zirkone entstammen Gesteinsproben aus Neuseeland. Überraschend deutlich schreibt Weiss-Haas:

“Die neuseeländischen Inseln und Neukaledonien sind die einzigen Landteile Zealandias, die über dem Meeresspiegel liegen. Die restlichen 94 Prozent der fast 5 Millionen Quadratmeter großen Landscholle liegen unter Wasser.”

Weiter erklärt die Autorin:

“Die Anerkennung Zealandias als offizieller Kontinent steht noch aus, denn die Scholle ist nicht nur dünner als die bekannten Kontinente, sie ist nach bisherigen Berechnungen vor allem sehr viel jünger.”

Eigentlich ging es Rose Turnbull und ihren Kollegen von der Beratergruppe GNS Science darum, im Rahmen einer neuen Studie mehr über die ungewöhnliche Landmasse Neuseelands und deren Entstehung zu erfahren. Doch – Überraschung: Unter der Südinsel Neuseelands und Stewart Island fanden sie “Überreste eines Milliarden Jahre alten Superkontinents. “Diese lassen vermuten, das Zealandia älter ist als bisher gedacht.” Wei-Haas fügt noch dazu, dass das Alter der Landmasse eine entscheidende Rolle bei ihrer Anerkennung als offizieller Kontinent spielt.

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Schämt Euch!

Berlin hat eines der blutigsten Wochenende in seiner Geschichte hinter sich. Das Verhalten der Polizei erinnerte mehr an das Verhalten von Prügeltrupps in Diktatoren als das vorgesehene Agieren der Polizei in einem demokratischen Rechtsstaats. Ein Demonstrant starb während eines Polizeieinsatzes.

Dem Gesicht des Systems Merkel wurde gestern endgültig seine scheinheilige Maske vom Gesicht gerissen: Der brutale, Polizeieinsatz gegen die Querdenker und alternative Pressevertreter zeigt, dass Deutschland unter Merkel zu einem Land geworden ist, in dem die Menschenrechte mit Füßen getreten werden.

Ulrich van Suntum dazu gestern Abend: „Was in Berlin heute passiert ist, sollte auch dem Letzten die Augen öffnen. In Deutschland gilt das Demonstrationsrecht nur noch für Linke, Grüne und von ihnen hoffierte Minderheiten, alle anderen werden als „Rechte“ diffamiert und niedergeknüppelt. Wir sind wieder in der DDR.“

Das Volk der Täter in Höchstform

Einige der erschütternden Bilder: Das Volk der Täter in Höchstform….

Und auch dieses Video ist aufschlussreich für das Verhalten der Corona-Polizei:

Schlägertrupps

Boris Reitschuster dazu: „Große Medien stellen Gewalt gegen die Polizei in den Mittelpunkt ihrer Berichte über die verbotene Demo in Berlin. Vor Ort habe ich ganz andere Eindrücke gesammelt – und Polizei-Gewalt erlebt und dokumentiert, die mich bis jetzt erschüttert. “

„Es erinnert uns an Gaza-Streifen“

Mit diesen Worten hat die Landeskorrespondentin des Deutschlandsradios für Rheinland-Pfalz, Anke Petermann, über das vom Hochwasser zerstörte Ahrtal gesprochen: „Es erinnert uns an Gaza-Streifen“

Sehr geehrte Frau Petermann,

was genau hat Sie an den Gaza-Streifen erinnert? Können Sie das etwas präzisieren?

Ist das Ahrtal etwa „judenrein“, wie der Gaza-Streifen?

Herrscht im Ahrtal eine Regierung, die in ihrer Gründungscharta die Vernichtung des ganzen jüdischen Volks fordert, wie im Gaza-Streifen?

Wehen im Ahrtal Hakenkreuzfahnen, wie im Gaza-Streifen?

Werden die Kinder im Ahrtal zum Judenhass erzogen, wie im Gaza-Streifen?

Nutzt das Ahrtal die Aufbaugelder, um davon Raketen zu bauen, die dann auf das benachbarte Land geworfen werden, wie der Gaza-Streifen?

Was genau erinnert Sie an den Gaza-Streifen, wenn Sie im Ahrtal sind?

Oder sind Sie etwa mit einer Zeitreisemaschine ins Ahrtal des Jahres 1942 geflogen?

Mit fragenden Grüßen, Gerd Buurmann

Sollten Sie mich, Gerd Buurmann, in meiner Arbeit als Autor, Künstler oder Betreiber von „Tapfer im Nirgendwo“ unterstützen wollen, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf mein Konto oder nutzen Sie PayPal.

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Vor 50 Jahren: Palästinensische Terroristen bitten um Asyl in Israel, um nicht von Jordanien getötet zu werden

1971 aus Jordanien vertriebene Palästinenser

Hier ist ein vergessenes Detail aus dem jordanischen Krieg gegen die Palästinenser 1970/71.

Aus JTA, 19. Juli 1971:

Schwer bewaffnete palästinensische Terroristen, die vor den Truppen des jordanischen Königs Hussein fliehen, kapitulierten in Massen vor israelischen Streitkräften, wurde heute berichtet. Mindestens 55 Terroristen haben während der letzten 24 Stunden ihre Waffen niedergelegt, weil sie es offenbar vorziehen Gefangene der Israelis zu werden statt sich dem Tod oder Gefangenschaft bei der jordanischen Arabischen Legion zu stellen. Hussein gelobte zwar gestern in Zerqa (Jordanien) die arabischen Kommandoaktivitäten gegen Israel zu unterstützen, hat aber einen neuen Angriff begonnen, der die Fedajin aus dem Norden Jordaniens vertreiben soll. Jordanische Infanterie vertrieb nach Angaben israelischer Quellen Terroristen aus ihren Verstecken in Feldern und Orangenhainen.

Die massenhaften Kapitulationen – gestern, gestern Abend und  heute Morgen – standen auf der Tagesordnung des heutigen Kabinettstreffens, eine extralangen Sitzung, in der Berichte von Verteidigungsminister Mosche Dayan und Generalstabschef Haim Bar Lev gehört wurden. Den Beobachtern hier ist trotzdem klar, dass diese jüngste Entwicklung entlang der jordanischen Grenze den israelischen Behörden Kopfschmerzen und mögliche Verlegenheit bereitet. Die kapitulierenden Terroristen werfen Probleme auf. Sie müssen einquartiert, ernährt und stark bewacht werden, da die meisten in terroristischen und Sabotagetechniken bestens ausgebildet sind. Ihnen den Zutritt zu Israel zu verweigern würde jedoch bedeuten, sie dem fast sicheren Tod durch Husseins Truppen auszuliefern. Reporter aus Amman, die heute hier ankamen, erzählten von Massenhinrichtungen an Guerillas, von denen viele Berichten zufolge mit Gasbomben aus Verstecken gescheucht wurden. Die israelische Regierung will jedes Handeln vermeiden, das ans Einmischung in Jordaniens interne Kämpfe interpretiert werden könnte.

Gestern umzingelte eine israelische Patrouille einen Trupp aus 16 Terroristen, die den Jordan überquerten und befahlen ihnen sich zu ergeben. Die Terroristen legten ihre Waffen nieder, zu denen automatische Gewehre, Handgranaten und ein Maschinengewehr gehörten und wurden bereitwillig Gefangene. Die Tatsache, dass sie keine Lebensmittel oder Sprengstoff mitführten, überzeugte den israelischen Kommandeur, dass sie sich nicht auf einer Sabotagemission befanden, sondern vor Husseins Truppen flohen. Zwei weitere Gruppen ähnlicher Größe ergaben sich israelischen Streitkräften während der Nacht und noch acht legten heute Morgen ihre Waffen nieder.

Am 20. Juli 1971 fügte JTA an:

Siebzehn weitere bewaffnete arabische Terroristen, die aus Jordanien flohen, ergaben sich heute israelischen Streitkräften, was die Zahl derer, die seit Samstag die Waffen niederlegten und um Asyl in Israel bettelten, auf 72 brachte.

Israelische Quellen sagten heute, dass die meisten der Terroristen, die sich ergaben, Mitglieder von El-Fatah waren, der größten der palästinensischen Guerillagruppen und dass einige der Volksfront zur Befreiung Palästinas angehörten, einer extremeren Gruppe, die von Dr. George Habasch geführt wird. Die Quellen sagten, alle würden verhört, um ihren Hintergrund festzustellen. Verteidigungsminister Mosche Dayan fragte gestern mehrere der Gefangenen, warum sie nach Israel flohen und nicht nach Syrien. Die Antwort lautete, dass die syrische Grenze blockiert ist und es ohnehin „in Israel sicherer“ sei. Die Kommandotruppen flehten Dayan Berichten zufolge an bleiben zu dürfen, versprachen „alles zu tun, was uns gesagt wird, sogar der israelischen Armee beizutreten“.

Irgendwie glaube ich nicht, dass das in palästinensischen Schulen auf dem Lehrplan steht.

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