Amnesty macht erst Israel für Raketenangriff verantwortlich – und dann herrscht großes Schweigen, als sich herausstellt, dass es eine Rakete des Islamischen Jihad war

Elder of Ziyon, 13. November 2019

* Teilweise übernommen von Heplev

Gestern twitterte Amnesty International:

Wir verurteilen aus Stärkste den Angriff auf die Palestinian Independent Commission for Human Rights, deren Büro in Gaza von einer israelischen Raketen früher am Morgen getroffen wurde. Angriffe auf zivile Gebäude sind eine Verletzung des Völkerrechts. Wir senden unsere Solidarität an @ICHR_Pal.

Es war aber keine israelische Rakete. Es war die Rakete einer Terrororganisation aus Gaza, fast mit Sicherheit eine in diesem Video:

Terrorist Abu Ata gab in einem Interview zu, dass er große Anschläge plante

Elder of Ziyon, 12. November 2019

PIJ-Darstellung des Terroristen

Palestine Today, eine Nachrichtenseite des Islamischen Jihad, hat ein Exklusiv-Interview mit Baha Abu al-Ata, das posthum veröffentlicht wurde. Al-Ata wurden heute Morgen von Israel getötet.

Es ist nicht klar, wann das Interview geführt wird, aber es zeigt, dass al-Ata viele große Terroranschläge gegen Israel plante.

Abu al-Ata sagte, die Möglichkeiten der Al-Quds-Brigaden, des militärischen Arms des Islamischen Jihads, hätten sich gegenüber denen im Gaza-Krieg von 2014 mehr als verdoppelt.

Er sagte, die Al-Quds-Brigaden „warten auf die nächste Schlacht, um dem Feind eine harte Lektion zu erteilen“.

„So Allah will, wird die nächste Schlacht eine entscheidende sein, in der wir dem Feind grausame Lektionen genau in der Hauptstadt des Feindes erteilen werden“, sagte er.

Der Märtyrerführer sagte: Wir werden dem israelischen Feind eine sehr harte Lektion erteilen und die nächste Schlacht wird weit stärker sein als eine Schlacht der aufgeschütteten Stuktur [?] und wird eine Schlacht sein, um den Knochen zu brechen, der die Besatzung trifft. [?]

Der Artikel nennt Abu al-Ata „einen großen Jihadisten mit einer ehrenvollen Karriere“.

Die bösen, menschenverachtenden IDF-Soldaten mal wieder

* übernommen von Heplev

gefunden auf twitter: Niemand hielt an, um dieser alten arbischen Frau über eine stark befahrene Straße in Judäa/Samaria zu helfen. Also griffen zwei israelische Soldaten ein, halfen ihr hinüber und stellten dann sicher, dass sie eine Fahrgelegenheit nach Hause bekam.

Imshin אימשין @imshin

No one was stopping to allow this elderly Arab lady cross this busy road in Judea & Samaria (WB) (Adam Hizme), so two Israeli soldiers helped her cross, then made sure she got a ride home.

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John A. Keel und die andere Seite des UFO-Phänomens

* von Roland M. Horn

Der junge Mann und die UFOs

Wir schreiben das Jahr 1967: Ein junger Mann sieht seltsame blaue Lichter und violette Flecken: Zunächst auf den Hügeln hinter Gallipolis, West Virginia, Er denkt, es läge an seinen Augen. Die Erscheinungen sind in der Dunkelheit gerade noch zu erkennen. Sie ähneln kleinen glühenden Gaswolken. Der junge Mann klettert, begleitet von zwei Teenagern, einen steilen Abhang hinauf, in der Hoffnung, bessere Sicht auf diese merkwürdigen Lichter zu bekommen. Nun bewegten sich die violetten Flecken um die staunenden Beobachter herum. Es sind mehr als 20 Stück. Der Himmel ist bedeckt, und der junge Mann denkt, dass das Phänomen möglicherweise durch Sterne verursacht wird, die blass durch die Wolken zu sehen sind, doch die Objekte scheinen zu kreisen. Der junge Mann blinkte sie mit seiner großen Taschenlampen an, und tatsächlich schienen diese seltsamen Lichter dem Strahl der Taschenlampe auszuweichen.

Die drei Männer steigen den Hügel hoch, und der junge Mann stellt fest, dass sein Licht an den Flecken genau dort verbleibt, wo er sie zuerst gesehen hat. In dem Augenblick, an dem sein Strahl den Fleck trifft, jagen die Flecken über den Himmel dahin, und einer von ihnen schießt 25 bis 30 Grad über den Himmel, bevor er erneut stillsteht.

Später sah der junge Mann die Lichter auch an anderen Orten. Er konstatierte, dass die violetten Flecken Teil des UFO-Phänomens waren und dass sie von irgendeiner Art von Intelligenz kontrolliert werden oder in deren Besitz sind.

Dieser junge Mann war John A. Keel, geboren 1930 als Alva John Kiehle.

20 Jahre vor Keels seiner ersten Sichtung, zwischen 21:15 Uhr und 23 Uhr in der Nacht zum 24.06.1947, wurden in Seattle, Washington, besonders auffällige violette und hellblaue Lichter gesehen, die am Himmel herumschwirrten. Am Tag danach hatte Kenneth Arnold seine berühmte Sichtung, die die Ära des modernen UFO-Phänomens einläutete. (Keel, John A.: Operation Trojan Horse. Putnam 1970/1996).

Elektromagnetismus, John Keel und die UFOs

Keel erinnert in der Folge daran, dass innerhalb des Farb-Spektrums die ultraviolette Strahlung direkt dem sichtbaren Licht vorangeht, man könnte diese jedoch nicht mit den Augen wahrnehmen. Die erste (für uns) sichtbare Strahlung ist die violette.

Zudem erklärt er, dass Radiostrahlen Wellen von elektromagnetischer Energie sind. Sie pulsieren auf verschiedenen Frequenzen und wir filtern sie durch Angleichen der Wellenlängen mittels Spulen und Kondensatoren. Die lokale Radiostation sendet einen elektrischen Puls, und jeder Puls ist auf eine bestimmte Längenwelle ausgerichtet. Stellt man einen Sender ein, lesen Metallplatten die verschiedenen Wellenlängen aus und ermöglichen es dem Radioapparat das gesuchte Signal, das auf einer bestimmten Frequenz des elektromagnetischen Spektrums liegt, zu verstärken und wiederzugeben.

Auch Augen, so Keel, sind Empfänger für sehr spezielle Wellenlängen des Spektrums und wandeln Signale aus diesen Wellenlängen in Pulse um, die an unser Gehirn gesendet werden. Jedoch ist das menschliche Hirn laut Keel ein wenig verstandener Empfänger, der auf Wellenlängen reagiert, wie unsere elektronischen Geräte. Die meisten Menschen laufen, so Keel, mit einem groben biologischen „Kristallset“ im Kopf herum, und ihnen ist nicht bewusst, dass sie hochentwickelte Signale empfangen. Allerdings besäße jeder Dritte der Weltbevölkerung ein fein gestimmtes Instrument. Diese Personen erführen Telepathie, prophetische Träume und andere bizarre Signale aus irgendeiner zentralen Quelle.

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Antisemitismus in Freiburg – Kippa vom Kopf geschlagen und reingespuckt

* Übernommen von Tapfer im Nirgendwo

In einem Fitnessstudio in Freiburg wurde ein 19-jähriger jüdischer Student angegriffen.

Auf Facebook schreibt Samuel K.:

Ich wurde im Fitnessstudio angegriffen, weil ich Jude bin! Heute abend (4. November 2019) gegen 21:15 Uhr schlich sich ein Typ von hinten an mich heran, packte meinen Kopf und riss meine Kippa herunter! Er schrie „Du schmutziger Jude“ und „Freiheit für Palästina“, spuckte in meine Kippa und warf sie in den Müll!

Ich war schockiert! Er sah mich an und fragte mich: „Willst Du, dass ich Dich erst verprügel? Verpiss Dich Du stinkender Jude!“ Ich war von dieser Situation völlig überfordert und fragte ihn (aus welchem Grund auch immer): „Hier, vor allen Leuten?“

Irgendwie hoffte ich, dass sich jemand in der Umkleidekabine, die voller Männer war, einmischen würde. Ich drehte mich um. Ich schaute allen in die Augen! Niemand reagierte. Alle schauten nur zu.

Ich hatte buchstäblich Angst um mein Leben und begriff, dass mir niemand helfen würde, dass alle nur zuzusehen!

Gott sei Dank stand dann ein alter Mann auf und versuchte, die Situation zu beruhigen. Der Angreifer ging einfach weg, als wäre nichts geschehen! Dem Mitarbeiter, der ihn zu befragen versuchte, sagte er, dass nichts passiert sei und selbst wenn etwas passiert sei, es niemand beweisen könne!

Die Polizei kam und jetzt ermittelt die deutsche Staatssicherheit.

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Die Sünderin

* Übernommen von Tapfer im Nirgendwo

Dies ist ein Brief an alle, die gerade nichts Besseres zu tun haben, als zu zeigen, welche Methoden sie bereit sind zu wählen, um Simone Schermann zu mobben.

Sagt mal,

seid Ihr eigentlich völlig meschugge?

Simone Schermann hat von der Lahrer Zeitung, Redaktion Ettenheim und Umland, folgende vier Fragen geschickt bekommen:

1. Warum haben Sie im Rahmen der Pax-Europa-Bewegung am 4. Oktober in Lahr gesprochen?

2. Bereuen Sie Ihren „Auftritt“ mit Herrn Stürzenberger?

3. Fürchten Sie, dass der DIA dadurch in die rechte Ecke rutschen könnte?

4. Stehen Sie und Herr Krais für ein von Herrn Groß vorgeschlagenes Gespräch bereit?

Ernsthaft? Ist das neuerdings die Aufgabe von Journalisten? Fragen Journalisten Menschen neuerdings, ob sie „bereuen“? Das fragen eigentlich Inquisitoren. Bei Journalisten gehört das zum schlechten Stil.

Ist Simone Schermann etwa eine Sünderin? Muss Sie für etwas büßen? Ist sie eine „Hexe“, weil sie mit dem „Teufel“ gesichtet wurde? Ist sie vom Bösen kontaminiert, weil sie bei oder mit den „falschen“ Menschen gesprochen hat? Gibt es in den Redaktionsstuben der Lahrer Zeitung den Aberglauben der Kontaktkontamination?

Ich bin kein Freund der AfD, im Gegenteil, ich kritisiere diese Partei teilweise scharf, das letzte Mal hier. Es gibt auch einiges, wo ich Herrn Stürzenberger widerspreche. Das heißt aber nicht, dass ich alle Menschen verurteile, wenn sie versuchen, selbst zu denken und daran arbeiten, herauszufinden, wie sie mit ihren Mitmenschen umgehen, vor allem mit jenen, die nicht selten feindlich gesinnt sind oder einer Partei angehören, die mit unanständigen Methoden auffallen.

Simone Schermann ist ein guter, ein anständiger Mensch. Es gibt keinen Grund daran zu zweifeln.

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Anzeige gegen ARD wegen Volksverhetzung

* von Henny Jahn הני יאן vom 06.11.2019

Heute habe ich bei der Staatsanwaltschaft Dortmund gegen die ARD Anzeige erstattet wegen israelbezogenem Antisemitismus.
Hier mein Schriftsatz im Wortlaut:

Im ARD-Mittagsmagazin vom 05.11.2019 wurde ein mehrminütiger Beitrag ausgestrahlt (s. ARD-Mediathek, ab Minute 27, 48), der dazu geeignet ist, durch propagandahafte und sachlich falsche Berichterstattung den öffentlichen Frieden zu stören, insbesondere Araber in Deutschland gegen Juden aufzubringen und entsprechende Übergriffigkeiten zu begünstigen.

Die Journalistin des Beitrages ist Katharina Kerzdörfer hat den palästinensischen Araber Kashef Tamimi (aus dem Dorf Deir Nasam, Westjordanland) interviewt, dieser hat der Übersetzung der Journalistin zufolge folgendes Zitat im Bezug auf eine Navigations-App getätigt:

„Es bringt mir keinen Nutzen, es bringt mich sogar in Gebiete, die für mich lebensbedrohlich sein können. Wenn ich an einen israelischen Checkpoint fahre, könnte ich einen Soldaten überraschen, und er könnte auf mich schießen.“

Das Zitat an sich ist nicht das Problem, sondern die Tatsache, dass dieses völlig unkommentiert – wie eine Selbstverständlichkeit –  stehen blieb, was impliziert, dass israelische Soldaten nach Lust und Laune einfach Araber abknallen. Dies ist selbstverständlich eine glatte Lüge. Hinzu kommt, dass der Tamimi-Clan bekanntermaßen einer der gefährlichen Clans im Westjordanland ist, was der Journalistin sicher nicht entgangen sein dürfte. Ein hierzulande ebenfalls bekanntes Mitglied dieses Clans ist Ahed Tamimi, Postergirl der internationalen BDS-Bewegung, welche als Gesamtbündnis noch jüngst von der als hochgradig antisemitisch geächtet wurde.

Dass Soldaten mit Mitgliedern dieser Familie, die einen Gutteil ihres Einkommens aus Geldern der Palästinensischen Autonomiebehörde als sogenannte Märtyrerrente als Belohnung für geglückte Attentate an Israelis bezieht, vorsichtig sind, bedarf daher sicher keiner weiteren Erläuterung.

Es kann nicht angehen, dass derartig subtiler Antisemitismus von öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten in Deutschland verbreitet wird, gleichzeitig die wachsende Bedrohung für Juden in Deutschland durch Antisemitismus, explizit auch durch israelbezogenen Antisemitismus von Arabern, bekämpft werden soll. Das passt nicht zusammen.

Ich erwarte als Bürgerin dieses Staates, dass die Staatsanwaltschaft die Verantwortlichen zur Rechenschaft zieht.

Mit freundlichen Grüßen

Früheres Leben endet im Holocaust

 * von Roland M. Horn

Der Rabbiner Yonassan Gershom berichtet in seinem Buch Beyond the Ashes von mehreren Fällen, bei denen allem Anschein nach Personen Erinnerungen an ein vergangenes Leben während des Holocausts hatten.

In einem dieser Fälle geht es um eine allein erziehende Mutter, die er Beverly nannte und die in ihren Dreißigern war. Ihre Mutter war Jüdin (sie machte jedoch ein Geheimnis darum), während ihr Vater kein Jude war. Gershom lernte sie 1984 kennen. Beverly selbst erfuhr erst im Erwachsennenalter, dass sie Halbjüdin war. So hatte weder sie noch ihre Tochter Susan irgendwelche jüdischen Gebräuche oder ähnliches erlernt – keine jüdischen Lehren, kein jüdischer Glaube.

Vielleicht fragen Sie sich, warum Beverly ein Geheimnis um ihr jüdisches Blut machte. Was kaum jemand weiß, ist, dass bevor das Civil Rights Act (das bedeutendste Bürgerrechtsgesetz, das die Diskriminierung Einzelner aufgrund ihrer Rasse, Hautfarbe, Religion, Geschlecht und nationaler Herkunft) 1964 in den USA verabschiedet wurde, die gleichen Einschränkungen, wie sie für Afroamerikaner galten, auch für Juden griffen. Wer als Jude bekannt war, dem wurde oft sowohl Unterkunft als auch Beschäftigung oder der Zugang zu manchen Colleges und Universitäten verwehrt. Beverly war 1950 geboren worden und wegen eben dieser Diskriminierung beschloss ihre Mutter, dass ihre Tochter bessere Chancen hätte, wenn sie sich nicht als Jüdin outete.

Als aber Beverly von ihrem Hintergrund erfahren hatte, war sie begierig darauf, ihr Erbe zu erforschen. Sie war ein tief spiritueller Mensch und frustriert, weil ihre Eltern nie irgendeine Religion praktiziert hatten. Zudem konnte Beverly nicht auf eigene Faust forschen, da sie Analphabetin war. So kann sie weder die Bibel noch Literatur über den Holocaust gelesen haben, was für die folgenden Ausführungen von großer Wichtigkeit ist.

Beverly und Gershom wurden Freunde, und häufig kam sie zu ihm ins Haus, um den Sabbat oder jüdische Feiertage zu begehen. Es war an einem Nachmittag eines Sabbats – man hatte die traditionelle Mahlzeit gerade eingenommen und persönliche Informationen ausgetauscht, als die Sprache auf das Thema „Träume“ kam. Beverly erzählte Gershom und dessen Frau Caryl von einem wiederkehrenden Kindheits-Alptraum.

In diesen Träumen war Beverly ein kleiner Junge, der ungefähr sieben oder acht Jahre alt war und mit seiner Mutter in einer Warteschlange stand. Beverly beschrieb, wie sie an einen Tisch gingen, an dem ein Mann saß, der ihnen sagte, ob sie nach links oder nach rechts gehen sollten. Er zeigte auf ein Tor, und sie gingen hindurch.

Dann veränderte sich die Szenerie: Plötzlich sahen sie sich an einen ekelerregenden Ort versetzt. Es roch dort furchtbar. Da waren Männer, die Menschen lebend in ein Feuer warfen, und auch der kleine Junge, als den Beverly sich sah, wurde hineingeworfen. Er starb.

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Neue intellektuelle und kulturelle Strömungen zeigen Verflechtung von Antisemitismus mit westlicher Kultur

* von Manfred Gerstenfeld

Es ist nicht schwer zu beweisen, dass Antisemitismus ein integraler Bestandteil westlicher Kultur ist. Um klarzustellen: Das ist etwas radikal Anderes als zu sagen, dass alle Europäer Antisemiten sind. Dennoch gestehen westliche Politiker und andere Führungspersönlichkeiten diese offensichtliche Realität zu den Kulturen ihrer Gesellschaften nie ein.

Einer der raren Europäer, die die Wahrheit klar ausgesprochen haben, ist der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby. 2016 schrieb er: „Antisemitismus ist ein heimtückisches Übel. Die Angewohnheiten des Antisemitismus haben sich in die europäische und britische Kultur eingegraben, solange wir uns erinnern können. In England sah sich die jüdische Gemeinschaft im späten Mittelalter ständiger Verfolgung ausgesetzt: Shylock, der große Bösewicht in Der Kaufmann von Venedig, war ein Klischee seiner Zeit. Als Comwell England unter dem Commonwealth in den 1650-er Jahren wieder für jüdische Ansiedlung öffnete, war der Antisemitismus innerhalb des allgemeinen Sprachgebrauch und Kultur mutiert. Die schändliche Wahrheit lautet, dass die Kirche über ihre theologische Lehre, die ein Gegenmittel hätte anbieten sollen, die Verbreitung dieses Virus verschlimmert hatte.“1https://www.thejc.com/news/uk-news/archbishop-of-canterbury-justin-welby-antisemitism-jonathan-arkush-response-1.464880

Die Jahrhunderte alte Verflechtung von Antisemitismus und westlicher Kultur zeigt sich auf viele Weisen. Zeitgenössischer Antisemitismus beinhaltet nicht nur wichtige Elemente des mittelalterlichen Antisemitismus, sondern auch viele neuere Erscheinungsformen. Eine Möglichkeit unter vielen das zu beweisen ist: In vielen neuen Ideologien und Bewegungen oder intellektuellen Strömungen rücken früher oder später in Teilen davon in Ausdrucksformen in den Vordergrund. Dieser Hass kann sich auf Juden konzentrieren oder auf Israel. Eine Reihe kurzer Erwähnungen aus einer Vielzahl von Bereichen illustriert dies.

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Barbro Karlén, Anne Frank und die Frage nach Karma und Judentum

* von Roland M. Horn

In dem Buch Und die Wölfe heulten – Eine Autobiographie (erschienen im Perseus-Verlag, Basel im November 1997 und in mehrere Fremdsprachen übersetzt) behauptet die schwedische Autorin Barbro Karlén, die wiedergeborene Anne Frank zu sein. Anne Frank war ein jüdisches deutsches Mädchen, das kurz vor dem Kriegsende im KZ Bergen-Belsen von den Nazis getötet wurde. Zuvor lebte sie versteckt mit ihrer Familie in einem Hinterhaus in Amsterdam, wo sie ihre Erlebnisse und Gedanken in einem Tagebuch niederschrieb.

Auf der Seite http://www.sytekcom.com/roostere/Karlén-1.html (Zugriff am 28.01.2010) bespricht Rabbi und Reinkarnationsforscher Yonassan Gershom diesen Fall. Dabei bezieht er sich auf die deutsche Originalversion des Buches, wobei er die Zitate ins Englische übersetzt hat. Gershom war, als er zuerst von dem Fall hörte, skeptisch. Er stand zuvor in Kontakt mit vier anderen Personen, die ebenfalls behauptet hatten, die wiedergeborene Anne Frank zu sein. Bei Menschen, die behaupten, früher einmal eine bekannte Person gewesen zu sein, ist Gershom grundsätzlich vorsichtig, weil die Bibliografien dieser Personen nur allzu bekannt sind und so es sehr schwer ist, Fakt und Fiktion auseinander zu halten.

Anne Frank Bücherregal

Rekonstruktion der Bücherregal-Tür zum Versteck im Hinterhaus (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:AnneFrankHouse_Bookcase.jpg)

Anne Franks Fall war aus ihren Tagebüchern bekannt, und es gibt eine Menge an Filmen, Büchern, Dokumentationen und vielem mehr.Gershom ist der Meinung, dass der Fall Barbro Karlén viele archetypischen Bilder enthält, die man als bloße Fantasie ansehen könne, doch es stelle sich der Frage, ob es nicht auch echte Erinnerungen an eine vergangenes Leben als Anne Frank gibt.

Barbro Karlén behauptete erstmals 1995 während eines TV- Interviews in Amsterdam, die wiedergeborene Anne Frank zu sein.

Karlén war 1954 im schwedischen Göteborg geboren worden. Ihre Eltern waren keine Juden, und sie glaubten auch nicht an die Reinkarnation. Barbro ist, wie Gershom schreibt, als Wunderkind bekannt, das im Alter von 12 Jahren begann, zehn Bände von philosophischer Prosa und Poesie zu schreiben. Das führte zu einem heftigen Medieninteresse in Schweden. Die junge Barbro fand sich von ihren vorherigen Freunden und Klassenkameraden abgelehnt, die sie jetzt gnadenlos aufzogen, weil sie so anders war. So wurde aus Barbro eine talentierte, aber einsame Frau, die Trost in der Natur und durch Reiten suchte. Eine Hochzeit platzte, und sie verlor ihre Farm. Nun war sie gezwungen, sich eine andere Arbeit zu suchen. Sie arbeitete nun bei der berittenen Polizei und holte einige Preise für ihre Reitkunst.

All dies, schreibt Gershom, ist in den Annalen der schwedischen Literatur wohlbekannt. Was nicht so bekannt sei, sei, dass Barbro schon in frühem Alter wiederkehrende Alpträume hatte, in denen es um den Holocaust ging. Gershom zitiert nach der Seite 7 des genannten Buches:

„Die Dunkelheit schloss sich immer mehr straff um sie herum. Sie schrie und ist vom Terror gelähmt. Ihr kleiner Körper schüttelt sich und ist schweißgebadet. Sie hört, wie sie zurück zum Kanal-Haus mit seinen vielen Treppen rannte. Die Kommandanten schnitten ihr [etwas] wie ein Messer ins Fleisch. Hunde bellten. Mit einem lauten Krachen ist das Tor gebrochen…

Sie wacht auf, und draußen ist es bereits hell. Vögel singen, und es ist sehr still. Noch nicht vollkommen erwacht aus ihrem Traum, versuchte sie die Tränen aus ihren Augen zu wischen.“

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Gedanken zum Reformationstag 2019

Hallo Ihr,

ausnahmsweise möchte ich hier seit langer Zeit mal wieder eine kurze Einleitung einem Artikel vorschieben. In den letzten Tagen stieß ich auf Facebook auf einen Thread, der ein Banner zeigte, deren Ersteller, eine Baptistengruppe, stolz darauf hinwiesen, dass bei Ihnen am 31. Oktober nicht das “satanische Halloween”, sondern der “Reformationstag” im Kalender stünde. Der Mann, der dieses Banner zustimmend teilte, war ein Bibelfundamentalist, den ich aus meiner eigenen Zeit in diesem Lehrgebäude kannte und der damals dort predigte. Meine Hinweise darauf, dass “dem großen Reformator Martin Luther” aufgrund seines massiv ausgeprägten Antisemitismus keine derartige Ehre zustehe und das es Heuchelei sei, Halloween als “satanisch” zu bezeichnen, während man gleichzeitig den “Reformtor” lobend hervorhebt, führte nach einer kurzen intensiven Diskussion, in deren Rahmen z. B. das “Argument” gebracht wurde, dass Luther ja kurz vor seinem Tod ja Buße getan haben könnte, die letztlich mit einer brüsken Blockierung meiner Person – oder meinen Rauswurf nur aus dieser Konversation oder der Löschung derselben, das ist nicht mehr nachvollziehbar –  endete. Ein klein wenig fühlte ich mich an meine “Exkommunikation” aus dieser “Gemeinde” durch diesen Herrn und seine Ältestenkollegen vor über 30 Jahren erinnert… Aber kommen wir jetzt zum wichtigen Artikel von Rafael Korenzecher.

Es grüßt

Der Papa

Gedanken zum Reformationstag 2019

* von Rafael Korenzecher

Luther war in seiner Haltung zu den Juden so sehr der Held und das unangefochtene Vorbild Hitlers und vieler geschichtlicher und zeitgenössischer Antisemiten, dass Hitler für sein Idol, sozusagen als posthumes Geburtstags-Geschenk , genau nach den Vorgaben Luthers, die Morde an den Juden und das Niederbrennen der Synagogen in der berüchtigten Reichspogromnacht genau auf das Datum vom 9. zum 10.November – der 10. November ist der Geburtstag Luthers – legen ließ.

Vor zwei Jahren zum Luther-Jahr und 500. Jahrestag der Reformation schrieb ich dazu:

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Das noch dazu zu als Gipfel der Geschmacklosigkeit mit der Musik des evangelisch getauften Juden Felix Mendelsohn Bartholdy eingeleitete Be-Feiern des Antisemiten Luther und die gleichzeitig geäußerte Unmut über die Wahl der einzigen wirklichen Opposition gegen den unkontrollierten Islameinlaß und zunehmenden islamischen Judenhass stellt das Vertrauen in die Ausgewogenheit der eher einseitig erscheinenden Kritik des Zentalratsvorsitzenden erheblich in Frage.

Dass dies unter anderem in trautem Einklang mit dem höchsten Vertreter der evangelischen Kirche Herrn Bischof Bedford Strohm geschieht , obwohl dieser gemeinsam mit dem katholischen Exponenten Kardinal Marx absurder Weise den jüdischen Bezug des von einer provokativen arabischen Eroberungs- und Entrechtungs-Moschee verschandelten jüdischen Tempelbergs in Frage stellt und aus lauter selbstverleumderischer Kriecherei vor den islamischen Eroberern beim Besuch des islamischen Besatzungsbaus auf dem Tempelberg das ansonsten stets an einer Kette getragene Kreuz und damit seine christliche Amtsidentifikations-Insignie ablegt, zwingt die Teilnahme des Zentralratsvorsitzenden an der Luther-Zeremonie und sein politisches Urteil mit großer Skepsis zu betrachten.

Insbesondere da dem jüdischen Exponenten und Merkel-Apologeten vom Zentralrat bekannt sein musste, dass die evangelische Kirche und die überwältigende Mehrheit ihrer Vertreter schon sehr früh und an erster Stelle Hitlers Judenpolitik guthieß und sehr schnell auch in den eigenen Reihen für eine Arisierung und Ausschluß von Pfarrern mit etwaiger jüdischer Abstammung sorgte. Die eklatante heutige anti-israelische Haltung der protestantischen Kirche hat eine lange antisemitische Tradition und disqualifiziert sie als moralische Instanz in jeder Hinsicht. Auch dies ist ein wesentlicher Grund, der eine Teilnahme jüdischer Vetrteter an dem Wittenberger Festakt entschieden verbot.

Die terminliche Nähe des Jahrestages der Reichspogrom-Nacht schwächt angesichts des gesamten peinlichen Auftritt des hohen vermeintlichen Vertreters jüdischer Interessen sein einseitiges Argument gegen die neue Opposition noch weiter.

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Teilen Sie dies! Viele andere Medien schweigen nämlich dazu.

*übernommen von Tapfer im Nirgendwo

Israel, 2. November 2019 – Israel wurde in der letzten Nacht mit Raketen aus dem Gazastreifen bombardiert. Überall im Süden Israels heulten die Alarmsirenen. Viele Kinder, Frauen und Männer verbrachten die Nacht in Bunkern.

In den letzten Jahren wurden tausende Raketen und Granaten auf Israel abgefeuert. Die Raketen wurden bewusst in die Richtung von Schulen, Hospitälern, Altenheimen und Kindergärten abgefeuert! Das Ziel jeder Rakete war es, so viele Israelis wie möglich zu töten, Kinder und Greise.

Die Motivation für die Angriffe auf Zivilisten benennt die Hamas offen in ihrer Gründungscharta, wo im Artikel 7 offen die Vernichtung des gesamten jüdischen Volks gefordert wird.

Die Intention jedes Geschützes ist der Massenmord!

Der Massenmord misslingt der Hamas jedoch, weil Israel ein hervorragendes Abwehrsystem errichtet hat. Der Iron Dome konnte bisher die meisten Raketen abfeuern, bevor sie einschlagen konnten. Israel schützt die eigene Bevölkerung. Das ist der große Unterschied zwischen Israel und der Hamas:

Israel nutzt Waffen, um Menschen zu schützen. Die Hamas jedoch nutzt Menschen, um ihre Waffen zu schützen.

In Gaza sterben die Menschen, weil die Hamas ihre Bevölkerung missbraucht. Die Hamas beschießt israelische Schulen und nutzt gleichzeitig die eigenen Schulen, in denen der Hass auf Juden in Kinderhirne gehämmert wird, als Schutzschild für die Waffen, die auf Israel abfeuert werden, nur um dann umso lauter zu lamentieren, wenn jene Kinder sterben, die sie als Schutzschilde und Kindersoldaten für ihren Judenhass missbraucht haben.

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Der Zermürbungskrieg: der „Krieg zwischen den Kriegen“

* von Dov Lipman, HonestReporting
übernommen von MedienBackSpin

Ein Hubschrauber wartet am 23. Januar 1970 während des Zermürbungskriegs darauf, nach einer Militäraktion auf der Insel Schadwan südlich von Scharm el-Scheik Truppen und Ausrüstung abzufliegen. (Foto: Mosche Milner; mit freundlicher Genehmigung des GPO

Israel ist das einzige Land der Welt, das in einem Status lebt, der „Krieg zwischen den Kriegen“ genannt wird. Da es von Feinden umringt ist, die seine Vernichtung anstreben, selbst wenn offiziell kein Krieg herrscht, hat es ständig mit kleinen Angriffen dieser Feinde zu tun. Das größte Beispiel für diesen Status ist der dreijährige Zeitraum von 1967 bis 1970, eine Periode, die heute der „Zermürbungskrieg“ genannt wird.

Man hätte meinen sollen, dass Israels durchschlagender Sieg über alle benachbarten arabischen Länder im Sechstage-Krieg vom Juni 1967 dem jüdischen Staat ein paar Jahre Frieden und Ruhe verschafft hätte.

Das war aber nicht der Fall.

Der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser war entschlossen, alles Mögliche zu tun, um die Sinai-Halbinsel zurückzugewinnen, die Israel während des Krieges eroberte, der am 9. Juni 1967 endete. Der Sechstage-Krieg war zwar vorbei, aber es dauerte nicht lange, bis der Zermürbungskrieg begann.

Die Anfänge des Zermürbungskriegs

Schon am 1. Juli zogen ägyptische Stoßtrupps in nur 16km Entfernung von den israelischen Positionen auf dem Ostufer des Suezkanals. Israel, das gemäß eines Plans agierte, mit dem ägyptische Streitkräfte daran gehindert werden sollten sich in dem Bereich zu sammeln, griff die Stoßtrupp-Soldaten an und verlor selbst einen Soldaten, 13 wurde verwundet. Am nächsten Tag bombardierte die israelische Luftwaffe die ägyptische Artillerie, die den Kommandotruppen Deckung gegeben hatte. Das führt zu einem ägyptischen Luftangriff auf israelische Streitkräfte im Sinai und im Grunde genommen war der Waffenstillstand vom 9. Juni damit nicht mehr passee. Die Geplänkel zwischen den beiden Seiten gingen den Juli hindurch weiter, wobei zahlreiche ägyptische Kampfjets von Israel abgeschossen wurden und Israel zwei ägyptische Torpedoboote versenkte.

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Die große Arafat-Jerusalem-Lüge der Fatah

* von David Lange, Israellycool

übernommen von Heplev

Die offizielle Facebook-Seite der Fatah hat den Reisepass von Yassir Arafat alias Terrorfat (den sie als „Märtyrer“ beschreiben) gepostet.

Beachten Sie den Geburtsort: Jerusalem.

Jeder weiß, dass Arafat in Kairo (Ägypten) geboren wurde – es wird sogar auf der Internetseite des Nobelpreises angeführt (ist immer noch schwer zu glauben, dass dieser dreckige Schurke und Mörder einen Friedensnobelpreis erhielt). Die Tatsache, dass sie diese Lüge weiter verbreiten ist Sinnbild für die Fatah und die Sache der Palästinenser. Ganz zu schweigen vom Leben Arafats, das auf einem Fundament aus Lügen aufgebaut war – zusätzlich zu dem Blut Unschuldiger.

Update: Ich habe es für euch mal korrigiert:

`Jüdische Allgemeine´ vs. `Juden in der AfD´: Geisterfahrer

Mir ist auf der FB-Seite DIE JÜDISCHE ein von Sigi Königsberg dem Antisemitismus Beauftragten der JG Berlin geposteter und von dem Redakteur der Jüd. Allgem. M. Wuliger verfasster Artikel über die JAfD (Juden in der AfD) aufgefallen, den ich so nicht unkommentiert stehen lassen wollte – auch wenn ich die zweifellos vorhandenen rechtslastigen Problemen der neuen Opposition keinesfalls übersehe.

Von Dr. Rafael Korenzecher

Ich tue das, weil ich die in dem Posting und in dem Artikel dominierende Diskreditierung Andersdenkender und die gezielte Herabwürdigung jüdischer Menschen und ihrer Ängste vor dem entseelten Einlass islamischen Judenhasses durch das linke Bündnis der Israel-Delegitimierer und Antisemitismus-Wegbereiter aus etablierten Parteien und ihren Medien aus dem Munde eines Antisemitismus-Beauftragten und eines Redakteurs einer jüdischen Zeitung für ganz und gar unerträglich halte, es aber genau der Stil ist mit dem eine der unduldsamen links-dogmatischen Seite nicht genehme Kritik rücksichtslos und mit persönlicher Diffamierung desavouiert wird.

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“Jede gesellschaftliche Gruppe hat einen bestimmten Prozentsatz charakterlich fragwürdiger Individuen. Auch in der jüdischen Gemeinschaft gibt es solche Leute” schreibt der Kolumnist Michael Wuliger in dem mitgeposteten Artikel.

Stimmt, kann man da nur sagen — und um die zu finden muss er nicht einmal das Haus verlassen.

“Vorturner” nennt er in aller Öffentlichkeit, die der Zeitung, für die er schreibt, zur Verfügung steht, den Vorsitzenden einer ihm missliebigen Organisation, obwohl es sich nicht um eine Turngruppe handelt und auch sonst nichts dafür spricht, dass Turnen oder auch nur Sport im Allgemeinen in dem hier dargestellten Kontext überhaupt eine Rolle spielt. Die jüdischen Mitglieder der Gruppe nennt er nicht minder unfreundlich “charakterlich fragwürdige Individuen”.

Das ist despektierlich, das ist herabwürdigend, das ist hochgradig arrogant, das ist anmaßend und das ist unanständig. Vor allem geziemt es sich auch nicht für einen Bessermenschen mit dem erhobenen moralischen Zeigefinger, zu dem er sich selbst mit seinem Traktat über das vermeintliche Fehlverhalten des hier von ihm so bösartig Geschmähten zu erheben versucht.

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Antisemitismus entgegentreten – wichtige Schritte

* von Manfred Gerstenfeld; übernommen von Heplev

In dem gewaltigen Kampf gegen den Antisemitismus müssen Juden und sympathisierende Nichtjuden sich fragen, was sie dazu beisteuern können. Der Anfang des neuen jüdischen Jahres ist eine gute Gelegenheit Prioritäten für das Handeln derer aufzulisten, die bereit sind sich an dieser Konfrontation zu beteiligen.

Was können die israelische Regierung, Bürger, jüdischen Führungspersönlichkeiten und Einzelne im Ausland tun, um die Lage zu verbessern? Der Hauptimpuls muss aus Israel kommen. Der Staat Israel hat weit mehr Möglichkeiten zu handeln als selbst die größten jüdischen Organisationen im Ausland. Die israelische Regierung hat enorm darin versagt sowohl den klassischen Antisemitismus als auch den Antiisraelismus systematisch zu analysieren, zu beobachten und sich ihnen entgegenzustellen. Die Knesset hat gleichermaßen die Gelegenheiten verpasst zu fordern, dass die Regierung eine Organisation zur Bekämpfung der Propaganda aufbaut.

Es gibt jetzt eine neue Knesset. Jeder Anhänger einer politischen Partei oder Person, der Zugang zu einem Knesset-Mitglied hat, kann ihn oder sie fragen: „Was tut deine Partei oder was tun Sie, um die Regierung zu überzeugen solch eine Organisation einzurichten, obwohl es sehr spät in diesem Spiel ist? Wir haben eine Arme, um unsere Feinde und Terroristen zu bekämpfen. Wir haben Geheimdienste, um Informationen über unsere Feinde zu besorgen und Gegenspionage zu betreiben. Israel investiert eine riesige Menge an Ressourcen in Cyber-Verteidigung und -Sicherheit. Warum haben wir keine Organisation für Propagandabekämpfung?“ Es ist in der Tat unglaublich, dass diese nicht in den letzten zwei Jahrzehnten gegründet worden ist.

Eine zweite Priorität besteht darin, sich an israelische und jüdische Führungskräfte zu wenden. Sie sollten nichtjüdische Führungskräfte und prominente Personen dazu ermutigen, einzugestehen, dass Antisemitismus ein integraler Teil der westlichen Kultur ist oder alternativ zumindest zu sagen, dass Antisemitismus mit der westlichen Kultur verwoben ist. Dieser Hass bricht in westlichen Gesellschaften im Verlauf der Jahrhunderte ständig aus. Bisher haben nur ein paar wenige jüdische Forscher und Autoren das Offensichtliche herausgehoben. Justin Welby, der Erzbischof von Canterbury, Leiter der anglikanischen Kirche, ist einer der besonders seltenen Nichtjuden, der diese Wahrheit eingestanden hat. In diesem Kontext ist jedoch auch klar gemacht worden, dass die Tatsache, dass Antisemitismus mit der westlichen Kultur verwoben ist, keinesfalls bedeutet, dass die meisten Westler Antisemiten sind.

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Kahane hatte Recht und Unrecht

* von Victor Rosenthal

Letzte Woche schrieb ich einen Beitrag mit dem Titel “Khahane was Right1s. hier: https://blog-roland-m-horn.de/2019/10/25/kahane-hatte-recht/ (Anm. Roland M. Horn). Anscheinend hat der Name “Kahane” große Macht. Eine Schrift republizierte meinen Artikel und versuchte ihn dann auf seiner Facebook-Seite zu veröffentlichen, nur um ihn zu blockieren, vermutlich weil es „Rassismus“ bedeutet, etwas Positives über Rabbi Meir Kahane zu sagen. Ein anderer Herausgeber meinte, er könne ihn nicht mit gutem Gewissen veröffentlichen, weil Teile davon Kahane-kritisch waren!

Ob es sich um eine algorithmische Antwort auf den Titel oder um die Entscheidung eines Menschen handelt, der sich wahrscheinlich nicht die Mühe gemacht hat, weiterzulesen, ist es es nicht wert, darüber nachzudenken. Aber ich würde gerne ein wenig mehr über Kahane und die Reaktionen auf ihn sprechen.

Kahane ist wichtig, weil er einer der wenigen Denker ist, die mit der sehr unangenehmen (und doch unbestreitbaren) Tatsache konfrontieren, dass Juden aus kulturellen, religiösen und politischen Gründen, die sich wahrscheinlich nicht ändern, nicht mit mehr als einer minimalen Anzahl an muslimischen Arabern Eretz Israel zusammenleben können.

Denken Sie daran, dass einzelne Juden und Araber oft gut zusammenarbeiten und sich gegenseitig mit Respekt behandeln und sogar Freundschaften schließen können. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Die Ereignisse in den 70 Jahren der jüdischen Souveränität – und die jüdische Präsenz davor – haben jedoch gezeigt, dass das Ideal des Zusammenlebens chimärisch ist.

Ein Hauptproblem, vielleicht die ultimative Quelle aller Probleme von Anfang an, ist, dass der Islam nichtmuslimische – insbesondere jüdische – Souveränität an einem Ort, an dem Muslime leben, nicht anerkennt. Ein weiteres Problem seit 1948 ist, dass die arabische Erzählung von der Enteignung zusammen mit der Schande von wiederholten militärischen Niederlagen Wut in der arabischen auf Ehre basierenden Kultur hervorruft. Schließlich hat die arabische Führung, beginnend mit Amin al-Husseini, immer versucht, diese Gefühle zu verschärfen. Insbesondere Yasser Arafat schuf ein Bildungssystem, das arabische Jungen und Mädchen als politisches Instrument in bösartige Mörder verwandelte.

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Totgesagte leben länger

 * von Dr. Rafael Korenzecher

übernommen von HaOlam

Nun ist es also doch so. Der israelische Präsident Re´uwen Riwlin hat angekündigt, Benjamin Netanjahus Rivalen Benny Gantz mit der Regierungsbildung zu beauftragen.

Totgesagte leben längerVon Dr. Rafael Korenzecher

Zuvor waren Koalitionsverhandlungen zwischen der Partei des israelischen Ministerpräsidenten und der Liste Blau-Weiß gescheitert.

Ob die bereits unverhohlen an den Tag gelegte Freude der hiesigen Israel-Dämonisierer, “Juden-raus-aus-Palästina”-Krakeeler und “Jerusalem-gehört- nicht-den-Juden”-Geschichtsverdreher aus unserer Politik und deren Medien aufgeht und Benny Gantz gegebenenfalls auch mit Hilfe der Linken und der vereinten arabischen Liste eine Koalitionsmehrheit erreichen kann und ob Netanyahu wirklich endgültig als Regierungschef abtreten muss, ist alles andere als entschieden.

An dieser Stelle wollen wir erst einmal die Gelegenheit nutzen — wenn auch einige Tage verspätet — Benjamin Netanyahu, diesem wirklich großen und verdienten Ministerpräsidenten des Staates Israel, der wie kaum ein anderer den jüdischen Staat zu Ansehen und Prosperität für seine Menschen geführt hat zu seinem 70. Geburtstag zu gratulieren!

Foto: Benjamin Netanyahu als junger Soldat der Spezialeinheit Sajeret Matkal, der auch sein 1976 in Entebbe bei der heldenhaften und beispiellosen Befreiung jüdischer Geiseln aus den Händen linksradikaler deutscher Terroristen gefallener Bruder Jonathan Netanjahu angehörte.

Dr. Rafael Korenzecher ist Herausgeber der Jüdischen Rundschau und stellvertr. Vors. des Koordinierungsrates deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus

Autor: Dr. Rafael Korenzecher
Bild-Quelle: Screenshot

Freitag, 25 Oktober 2019

Phantomclowns

*von Roland M. Horn

In Delft, Niederlande, versuchte in der Nacht des 12.10.2016 ein „Killer-Clown“ einen 14jährigen Jungen zu erschrecken.  Der Junge ging zusammen mit seinem kleinen Bruder mit ihren Hunden Gassi, doch Luc setzte den Clown mit einigen kräftigen Schlägen außer Gefecht. Der Vater des Jungen besitzt einen Trainingsraum, wo der Junge Selbstverteidigung erlernt hat. Der Junge wörtlich:

Ich sah ihn kommen und sagte zu meinem Bruder: ‚Du gehst mit den Hunden nach Hause. Ich werde mich darum kümmern.‘ Ich werde Dich kriegen, sagte er und begann zu schlagen.“

Daraufhin schlug Luc zurück und den Clown in die Flucht. Luc beschrieb den Clown als eine tiefe Stimme und eine Größe von ungefähr 1,80 Metern habend. Ob der Clown dabei verletzt wurde, ist unbekannt.

Quelle: Janene Pieters am 14.10.2016: „Delft Killer Clown beaten up by boy, 14 auf http://nltimes.nl/2016/10/14/delft-killer-clown-beaten-boy-14 nach Telegraaf.

Kahane hatte Recht

* von Victor Rosenthal

Rabbi Meir Kahane, der Fluch der Linken und der Araber, der Mann, dessen Name unter Liberalen überall Widerwillen hervorruft, hatte Recht.

Gleichfalls hatte er sich in einigen Dingen grundlegend Unrecht. Er war ein Rassist, ein jüdischer Vorherrscher. Er befürwortete einen halachischen1Die Halacha [-ˈχaː] (hebräisch הלכה; abgeleitet vom Verb הלך halach: „gehen“, „wandeln“) ist der rechtliche Teil der Überlieferung des Judentums, im Unterschied zur Aggada. Die Halacha umfasst die 613 Mizwot (Gebote), deren spätere Auslegung im Talmud und rabbinischen Gesetz sowie die Bräuche und Traditionen, die im Schulchan Aruch zusammengefasst wurden, enthält darüber hinaus aber auch allgemeine Rechtsgrundsätze.; Anm. RMH Staat und Gesetze, die die Ehe zwischen Juden und Arabern verhindern würden.

Ich glaube nicht, dass Juden Arabern überlegen sind, und es stört mich nicht, wenn ein Jude eine Araberin heiratet. Sie sollten glücklich sein. Ich möchte nicht in einem halachischen Staat leben. Aber Kahane hatte in einer Sache absolut Recht, und das ist eine große Sache:

Juden und Araber können in Eretz Israel (womit ich das Land zwischen dem Fluss und dem Meer meine) nicht gleichberechtigt nebeneinander existieren. Das Land Israel muss das ausschließliche Eigentum des jüdischen Volkes sein.

Warum denke ich das? Nicht, weil ich denke, dass das arabische Gehirn, die arabische Seele oder die arabische DNA irgendetwas enthalten, was dies notwendig macht. Es gibt keinen a priori Grund, warum ein Zusammenleben unmöglich ist. Es ist nur so, dass die empirischen Beweise der letzten hundert Jahre zeigen, dass Araber, wenn sie nicht daran gehindert werden, versuchen werden, Juden zu vertreiben oder zu unterwerfen, und alle Mittel, insbesondere Mord, einsetzen werden, um dies zu tun.

Letzte Woche ist eine jüdische Familie mit fünf Kindern aus Versehen in ein arabisches Viertel in Ostjerusalem gefahren. Ihr Auto wurde sowohl von hinten und vorne aufgeschnitten und mit Steinen beworfen. Irgendwie gelang es ihnen, der Polizei mitzuteilen, wo sie sich befanden – was nicht einfach war, weil sie in ihrem Auto gefangen waren und kaum etwas sehen konnten -, und sie wurden von der schwer bewaffneten Grenzpolizei gerettet, bevor sie herausgeschleppt und zu Tode gesteinigt  oder von der Menge in Stücke gerissen wurden.

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Der Roswell-Incident – Eine alternative These

*von Roland M. Horn

Der Autor und UFO-Forscher Nick Redfern beschäftige sich in seinem Buch „Body Snatchers in the Desert (New York 2005) intensiv mit dem Roswell-Incident. Zwischen 1996 und 2004 sprach er mit zahlreichen Geheimdienst-Whistleblowern und erfuhr Einzelheiten über Nachkriegsexperimente, die einen Zusammenhang mit dem Roswell-Ereignis zu haben schienen. Und er stieß tatsächlich auf Leichen…

In seinem Buch Body Snatchers in the Dessert bezieht sich Redfern auf eine Kontaktperson, die er „Die schwarze Witwe“ nennt und die, als er sie traf, an die 80 Jahre alt war. Sie war von 1940 bis in die frühen 1950er Jahren dem Oak Ridge National Laboratory in Tennessee zugewiesen. Sie teilte Redfern mit, dass sie Kenntnisse aus Erster Hand zum Roswell-Thema hatte, die ihn interessieren könnten.

Diese Frau sprach mit Redfern über ihren Job bei Oak Ridge. Es war ihre Aufgabe, bei Forschungen zu helfen, die zu jener Zeit durchgeführt wurden. Es ging darum, die Auswirkungen von Strahlung und das Der-Höhe-ausgesetzt-Seins auf den menschlichen Körper zu bestimmen. Viele dieser Experimente gehörten nach Angaben der „Schwarzen Witwe“ zu den Experimenten, die sowohl in Oak Ridge als auch in Los Alamos , New Mexico, im Jahr 1946 durchgeführt wurden und die sich hauptsächlich um die Entwicklung atomgetriebener Flugzeuge drehten. Dies war ein Teil des Nuclear Energy for Propulsion of Aircraft (NEPA)-Projekts und später das eigene Aircraft Nuclear Program (ANP) von Oak Ridge. Es kam zu Testflügen, um die genannten Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit festzustellen.

Dann enthüllte die „Schwarze Witwe“ eine Geschichte, die sie über Jahrzehnte hinweg geheim gehalten hatte. Sie erzählte Redfern, dass dreimal in der Zeit von Mai bis August 1947 schrecklich aussehende Körper in LKWs nach Clinton, Tennessee gebracht wurden. Diese Körper seien in „konserviertem“ Zustand und in drei Ladungen von je fünfen aufgeteilt gewesen. Sie sagte aus, dass alle Körper orientalisch aussahen und ungefähr fünf Fuß (etwa 1,5 Meter) groß gewesen seien. Einige hätten wie normale japanische Menschen ausgesehen, die bei einem Unfall verletzt worden waren. Sie zeigten verschiedene Anzeichen von körperlichen Behinderungen, wie Köpfe mit Übergröße und deformierte Gesichter und Hände, während andere geringfügig größer waren und vorstehende Augen gehabt hätten.

Einige der Körper seien verhältnismäßig intakt gewesen, während andere die typischen verheerenden Verletzungen aufwiesen, wie man sie nach einem Flugzeugabsturz erwarten würde. Wieder andere waren durch intensive Verbrennungen an ihre Köpfe und ihrem Körper gekennzeichnet.

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Die doppelte Moral der Claudia Roth

Hallo Leute,

eigentlich wollte ich heute den Artikel Kahane Was Right von Victor Rosenthal übersetzen und hier veröffentlichen, dann kam ab, aber dann kam mir etwas für Deutschland Relevanteres dazwischen:

Die doppelte Moral der Claudia Roth

* übernommen von Tapfer im Nirgendwo

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth hat den iranischen Parlamentssprecher Ali Laridschani bei einer Sitzung in Belgrad mit ausgestreckten Armen und freudig strahlend getroffen.

Ali Laridschani erklärte vor ein paar Wochen, Zionisten seien die größten Feinde der Muslime. Im Jahr 2009 verteidigte er bei der Münchner Sicherheitskonferenz die Holocaust-Leugnung des damaligen iranischen Präsidenten und im Jahr 2012 nannte er Israel einen „dunklen Fleck“, der getilgt werden müsse.

In Belgrad befand sich Laridschani mit Hossein Amir-Abdollahian. Er ist zuständig für die Unterstützung des Terrors gegen Israel und finaziert neben dem Islamischen Dschihad auch die Hamas, die im Artikel 7 ihrer Gründungscharta die Vernichtung des ganzen Jüdischen Volkes fordert.

Der Bundestag erklärt, Claudia Roth habe im Gespräch „die permanenten Drohungen iranischer Offizieller und der sogenannten Revolutionsgarden gegen Israel aufs Schärfste verurteilt“. Das Existenzrecht und die Sicherheit Israels haben „absolute Priorität“ für die deutsche Politik.

Das sagt der Bundestag. Was aber hat Claudia Roth in den letzten Jahren so alles gesagt und getan?

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Das UFO von Rendlesham Forest: Ein Antischwerkraft-Luftfahrzeug der USA?

* Von Roland M. Horn

Der UFO-Absturz von Rendlesham Forest zählt heute zu den Klassikern der UFO-Sichtungen. Er wird oft auf Fernsehserien in N24 behandelt. Nicht selten wird er auch als das „britische Roswell“ bezeichnet. Der Exzentriker unter den UFO-Forschern Jacques Vallée beschreibt und beurteilt den Fall auf seine eigene Weise…

Ende Dezember 1980. Ort der Handlung ist ein Wald in einem länglichen Gebiet, das ein paar Kilometer von Bentwaters, England, entfernt liegt. Dort befinden sich zwei Stützpunkte der Royal Air Force. Der Wald trägt den Namen Rendlesham Forest. In diesem Wald soll ein UFO gelandet sein. Zeuge ist der Amerikaner Larry Warren. Aber nicht nur er, sondern auch Dutzende anderer Soldaten und einige Zivilisten sollen das UFO gesehen haben.

Der befehlshabende Offizier sei angeblich herausgekommen, um sich mit den drei Insassen des UFOs zu unterhalten. Vallée weist daraufhin, dass in diesem Gebiet seit langem militärische Forschungen betrieben würden. Anfang des Zweiten Weltkrieges seien die ersten Radaranlagen in Betrieb genommen worden. Eigentümer der Stützpunkte sind die Briten, sie sind jedoch an die USA verpachtet.

Zur fraglichen Zeit war der leitende der beiden Stützpunkte Geschwaderkommandant Gordon Williams, und sein Stellvertreter war Lieutenant Colonel Charles Halt. Die erste Person, die von den Ereignissen hörte, war Brenda Butler, eine Forscherin aus Suffolk, die ungewöhnlichen Phänomenen nachspürt. Sie hörte, von einem amerikanischen Freund, der bei der Air Force arbeitet, als erste von diesem kuriosen Vorfall. Sie fand weitere Zeugen, die bereit waren, mit ihr zu sprechen und erkannte auch sehr früh, dass das genaue Datum nicht klar war. Es gab Gerüchte, die sich widersprachen: Über Abstürze von Hubschraubern und anderen Flugzeugen um Wald und von Fehlfunktionen von Waffen. Dann sprach Butler mit einem Flieger, der ihr erzählte, dass am späten Abend des 27. Dezember wie aus dem Nichts eine Unruhe aufkam, als sich ein Konvoi von Lastwagen in Richtung Wald in Bewegung setzte. Dies war der Zeitpunkt, an dem er von seinen Vorgesetzten erfuhr, dass knapp einen Kilometer hinter der Startbahn ein UFO abgestürzt sei.

Das bereitwillige Herausgeben dieser Information steht alles andere als im Einklang mit Vallées Erfahrungen. Normalerweise würde erst als letzte Zuflucht und nach langen Nachforschungen zugegeben, dass ein Phänomen als „unbekannt“ eingestuft werden konnte. Nicht so jedoch in diesem Fall. Ein anderer Zeuge, ein Waldarbeiter, berichtet, dass er einen Bereich gefunden habe, in dem die Astspitzen abgeknickt und die Baumstämme versengt waren. Doch eine Untersuchung wurde nicht eingeleitet. Ein ziviler Elektriker, der auf den Stützpunkt gebracht wurde, um das Ende der Hauptlandebahn die auf hohen Masten angebrachten Anflugfeuer reparieren sollte, dachte, diese seien von einem Flugzeug zerstört worden, das eine Notlandung verursacht hatte. Allerdings kam es ihm komisch vor, dass er während der gesamten Reparatur von ungewöhnlich vielem Wachpersonal umgeben gewesen sei.

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Sondersteuer für den Schutz jüdischen Eigentums in der BRD – Ein Skandal!

* von Thorsten Kraft

Wenn Frau Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) davon spricht, dass #Halle ein #Alarmzeichen ist, erklärt sie in Wahrheit einen #Offenbarungseid deutscher Politik. Denn es ist eher ein Anzeichen dafür, dass sie sowie alle anderen in der Bundesregierung sämtliche Warnzeichen – und derer gab es viele – überhört haben.

Während Sie in hoffnungsloser Hysterie einem utopischen 2 Grad-Ziel zur #Klimarettung hinterherhecheln, sorgt Ihre brandgefährliche Innen- und Außenpolitik für ein toxisches gesellschaftliches #Klima. Es wäre an der Zeit, dass Sie sich hier um eine Abkühlung bemühen – denn hier können Sie tatsächlich etwas erreichen und bewirken – in dem Sie die eigenen Brände löschen, die Ihre #CDU mit den Granden der SPD gelegt haben löschen und die #Brandstifter in Ihren Reihen zurückpfeifen.

Darüberhinaus frage ich mich, warum jüdische Gemeinden teilweise bis zu 100% der Kosten für den Objekt- und Personenschutz vor #Synagogen und anderen jüdischen Einrichtungen übernehmen sollen, in einem Land das von sich behauptet, alles dafür tut, dass wir jüdischen Bürger uns sicher, frei und erwünscht fühlen. Reicht es denn nicht, dass wir Steuern dafür aufbringen, dass dieser Staat für unser aller #Sicherheit sorgt?

Mich erinnert das ein wenig an die mittelalterliche Praxis, dem sogenannten #Judenregal, einer Sondersteuer für Juden, bei dem sogenannte #Schutzjuden gegen Bezahlung von Gebühren unter den Schutz des Kaisers gestellt wurden oder der vergleichbaren Praxis im osmanischen Reich als Juden vor der spanischen Inquisition ins multikulturelle islamische Imperium flohen, das Juden, wie auch anderen religiösen #Minderheiten, #Religionsfreiheit erlaubte – allerdings unter besonderen #Steuerleistungen.

In einem Land, in dem die Regierung dafür sorgt, dass ein mehr an Personen ins Land einreist, die daran glauben, dass „der Jude an allem bösen dieser Welt schuld ist“, ein Glaube, der hierzulande schon immer existierte, man sich jedoch bis vor wenigen Jahren eher selten traute das offen zu sagen, ist diese Praxis ein Unding.

Alarmsignale hätten gehört werden müssen als in #Berlin, #Dortmund und #Essen hunderte Extremisten mit Bannern durch die Straßen schwadronierten, auf dem offen „Israel ist unser Unglück“ zu lesen war oder „Jude, Jude feige Sau, komm‘ heraus und kämpfe“ gebrüllt wurde. Auch schwingen mir noch deutlich die arabisch-sprachigen Rufe nach „Juden ins Gas“ im Ohr, zwar von Arabern auf den Al-Quad-Tagen unbestraft geäußert, aber eine von vielen #Rechtsextremen geteilte „Meinung“.

Stellen Sie endlich die Sicherheit her, die nicht nur uns jüdischen Mitbürgern zusteht, und entbinden Sie jüdische Bürger von dieser Sondersteuer. Denn wäre an diesem Tag dort ein Polizeiwagen gestanden – wovon der Bürger übrigens ausgeht, dass es so wäre – hätte der #Amokläufer nicht in aller Seelenruhe dort zwei Menschen ermordet. Diese so abgestellten #Polizeikräfte dienen also ohnehin der Sicherheit sämtlicher Bürger dieses Landes, auch wenn man sie wohl primär vor jüdischen Einrichtungen einrichten muss.

Wo bleibt Ihr dazugehöriges #Klimapaket? Lassen Sie endlich Taten folgen.

Ihr Thorsten Kraft
ALLE – Allianz Liberaler und Libertärer Europäer

Richtig oder falsch: Merkels schamlose Verharmlosung

Der Mörder, der inzwischen als der 27jährige Stephan Balliet identifiziert wurde, ist ein weißer Rechtsextremist/Neonazi und keiner der vielen muslimischen Migranten, die Angela Merkel willkommengeheißen hat.

Ruthie Blum, Jerusalem Post, 10. Oktober 2019

* übernommen von Heplev

Angela Merkel nach ihrer Rede anlässlich des 80. Jahrestags der Reichskristallnacht in der Synagoge Rykestraße, Berlin, 9. November 2018. (Foto von Axel Schmidt/Reuters)

Am Mittwochabend wurden die Israelis durch die Nachricht eines bewaffneten Angriffs vor einer deutschen Synagoge und einem jüdischen Friedhof an Jom Kippur erschüttert.

Als alle hebräischen Fernsehsender mit ihrem 20:00-Uhr-Programm begannen – nach dem üblichen Sendestopp zu Ehren dieses höchsten und düstersten Feiertages im Judentum – gingen im ganzen Land Seufzer à la „jetzt geht das schon wieder los“ mit dem Festmahl einher, das das 25stündige Fasten beendete. Häufigkeit und Ausmaß antisemitischer Gewalt haben in Deutschland derart zugenommen, dass sie bereits Thema der internationalen Berichterstattung geworden sind. Dieser jüngste Vorfall, bei dem zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt wurden, kam also nicht völlig überraschend.

Ein weiterer vorhersehbarer Aspekt des Vorfalls – ein Mann in Armeekleidung mit einer GoPro-Kamera versuchte sich in die verschlossene und bewachte Synagoge zu schießen, um Juden zu massakrieren – war die Art und Weise, wie israelische Nachrichtensprecher wiederholt betonten, dass der Täter „ein gebürtiger Deutscher und kein Immigrant“ ist.

Anders gesagt: Der Mörder, der inzwischen als der 27-jährige Stephan Balliet identifiziert wurde, ist ein weißer Rechtsextremist/Neonazi und keiner der vielen muslimischen Migranten aus Nahost, die Angela Merkel willkommen geheißen hat.

Ein solch eklatanter umgekehrter Rassismus von Nachrichtensprechern, Experten und linken Politikern in Israel unterscheidet sich nicht von dem, was ihre Kollegen anderswo zum Ausdruck bringen. Die Absicht ist klar: eine politische und damit moralische Unterscheidung zwischen zwei verschiedenen Formen des Judenhasses zu treffen.

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Bernd Lucke an Universität Hamburg niedergebrüllt

* übernommen von Tapfer im Nirgendwo

„Wenn wir es zulassen oder gutheißen, dass Menschen mit Gewalt aus dem Diskurs entfernt werden und mögen ihre Aussagen auch noch so verabscheuenswert sein, glaub‘ mir Gerd, dann sind wir Juden die Nächsten.“

Das sind die Worte meines Gastvaters Jim Davidson. Ich habe ihm einiges zu verdanken. Die Gespräche mit ihm haben mich geprägt. Er ist erfolgreicher Jurist in den Vereinigten Staaten von Amerika. Er erzählte mir von einer Demonstration der Nationalsozialistischen Partei Amerikas, die im Jahr 1977 in der amerikanischen Kleinstadt Skokie in der Nähe von Chicago stattgefunden hatte. Die Nazis hatten den Ort bewusst ausgesucht, denn dort lebte damals eine sehr große jüdische Gemeinde. Viele hatten den Holocaust überlebt.

Jim hatte damals das Recht der Nazis auf freie Meinung verteidigt, obwohl er Familienmitglieder im Holocaust verloren hatte. Er war fest davon überzeugt, dass das Recht auf freie Meinung höchste Priorität habe, da nicht die abscheuliche Meinung der Nazis das eigentliche Problem gewesen sei, sondern die brutale Unterdrückung aller anderen Meinungen, die die Ideologie der Nazis hätte in Frage stellen können, wären sie nicht verboten gewesen. Jim war der Ansicht, nicht die Meinungsfreiheit habe die Juden entrechtet, sondern die Einschränkung der Meinungsfreiheit durch die Nazis.

Am 16. Oktober 2019 sollte an der Hamburger Universität eine Vorlesung von Bernd Lucke zur Makroökonomik stattfinden. Da der Professor einst AfD-Mitglied war, fühlten sich mehrere Studentinnen und Studenten berechtigt, die Vorlesung zu stören. Einige riefen „Nazi-Schweine raus aus der Uni!“ Andere brüllten: „Verpiss dich, hau ab!“ Von einem Studenten wurde Bernd Lucke sogar körperlich angegangen. Nachdem Bernd Lucke seinen Platz hinter dem Pult verlassen hatte, nahm er im Plenum Platz. Dort wurde er mit Papierkügelchen beworfen. Die Vorlesung wurde schließlich abgebrochen. Gegen 14 Uhr verließ Bernd Lucke unter Polizeigeleit das Uni-Gelände.

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Deutschlands Terroranschlag an Yom Kippur kam nicht aus dem Nichts – Analyse

Angela Merkels Regierungssprecher Steffen Seibert: „Wir müssen uns geschlossen gegen jede Form von Antisemitismus stellen.“

* von Benjamin Weinthal, Jerusalem Post (Übernommen von Heplev)

Blumen und Kerzen vor der Synagoge in Halle, 10. Oktober 2019, nachdem zwei Menschen durch Schüsse getötet wurden (Foto: Reuters/Fabrizio Bensch)

Der britische Oberst Richard Kemp fasst die vorhersagbare Reaktion der deutschen Kanzlerin Angela Merkel auf den mutmaßlich von einem Neonazi verübten Mord an zwei Menschen in Halle und den Versuch des Neonazis in der Synagoge der Stadt Massenmord zu begehen, wie folgt in einem Tweet zusammen: „Wie immer nur Worte, wo Handeln nötig wäre.“

Merkels Reaktion auf den Ausbruch antisemitischer Gewalt am Mittwoch, mutmaßlich verübt von Stephan Balliet in der ostdeutschen Stadt 170 km südwestlich von Berlin, bestand darin zu einer Mahnwache vor Berlins Neuer Synagoge zu eilen und ihren Sprecher Steffen Seibert erklären zu lassen: „Wir müssen uns gegen jede Form von Antisemitismus stellen.“

Die Geheimdienst- und Terrorbekämpfungs-Richtlinien fordern, dass Kemp – der seit Jahren an vorderster Front der Bekämpfung weltweiten Antisemitismus steht und 2003 Kommandeur der Operation Fingal in Afghanistan war – ernst genommen wird. Daher offenbarte Kemps knapper Gegenschlag Merkels lustlose Darbietung bei der Bekämpfung aller Formen von Judenhass in Deutschland.

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Der Antisemitismus-Bericht der UNO – Erreichtes und Unzulänglichkeiten

*von Manfred Gerstenfeld (Übernommen von Heplev)

Nahezulegen, die Vereinten Nationen – ein notorischer Hetzer gegen Israel – könnten einen wertvollen Bericht über globalen Antisemitismus anzufertigen, schien weit hergeholt. Es ist aber genau das, was der Sonderberichterstatter für Religions- und Glaubensfreiheit Ahmed Shaheed gemacht hat.1https://www.jpost.com/Diaspora/UN-report-alarmed-by-growing-antisemitism-criticizes-BDS-6026642https://www.timesofisrael.com/new-un-report-on-combating-anti-semitism-warns-phenomenon-toxic-to-societies/ Ebenfalls bemerkenswert ist, dass der Autor aus dem Inselstaat Malediven stammt, einem muslimischen Land. Er lebt seit 2012 im Exil.

Der beispiellose Bericht – offiziell immer noch eine „fortgeschrittene, nicht redigierte Version“ – wurde von Israels UNO-Botschafter Danny Danon und mehreren jüdischen Organisationen positiv aufgenommen.3https://www.jns.org/israeli-ambassador-danny-danon-anti-zionism-bds-are-the-new-forms-of-anti-semitism/4https://www.timesofisrael.com/new-un-report-on-combating-anti-semitism-warns-phenomenon-toxic-to-societies/ Dennoch ist eine ausgewogene Haltung vonnöten. Man sollte das Gute loben und erwähnen, was in dem Bericht fehlt.

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Jüdischer Bürger zu Steinmeier, Maas, Kleber: „Scheinheiliges Getue“

* von Thorsten Kraft

Als jüdischer Bürger steht mir die #Galle bis zum Hals, wenn ich sehe, wie schamlos deutsche Politiker den Anschlag von #Halle zur Selbstinszenierung mit geheuchelter Anteilnahme politisch vereinnahmen und sich medial in Szene setzen.

Ein Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der allen Ernstes vor laufender Kamera sagt, dass ein “solcher Angriff auf eine voll besetzte jüdische Synagoge in Deutschland nicht mehr vorstellbar” gewesen sei, hat jeden Bezug zur Realität verloren. Das ist eben jener #Steinmeier, der als erstes deutsches Staatsoberhaupt am Grab Arafats (einem Terroristen) einen Kranz niederlegt, dabei korrupten, Juden-mordenden #Antisemiten freudig die Hände schüttelt und Glückwünsche an die größte Bedrohung jüdischen Lebens entsendet. Nicht nur in Israel, sondern überall auf dieser Welt. Über 40 Jahre antisemitischen Terrors und Sie beglückwünschen das iranische Volk zur Islamischen Revolution? Wie viel Lack muss man gesoffen haben, um soviel Müll zu produzieren?

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Zu spät für „Wehret den Anfängen“

* übernommen von Tapfer im Nirgendwo

Am 10. Oktober 2019 vernetzte der Ganey-Tikva-Verein israelfreundliche bürgerschaftliche Organisationen miteinander. Der stellvertretene Vorsitzende des Vereins, Axel Bolte, berichtet von dem Treffen.

Das Positive vorweg: Es gibt tatsächlich Vereine, die sich mit der praktischen Pflege deutsch-israelischer Beziehungen befassen, und die nach eigenen Angaben noch keine gravierenden Diskriminierungserfahrungen gemacht haben. Sie scheinen jedoch eindeutig in der Minderheit zu sein, denn was am Donnerstag, den 10. Oktober 2019 im Historischen Ratssaal von Bergisch Gladbach im Rahmen von Kurzpräsentationen unterschiedlicher israelfreundlicher Organisationen ans Tageslicht kam, macht deutlich, dass es für „Wehret den Anfängen!“ schon lange zu spät ist.

Bittere Aktualität

Beginnen musste die ursprünglich als lockeres Kennenlernen geplante Runde mit einer Gedenkminute für die Opfer des Judenhassers von Halle. Eine junge Mutter berichtete bewegend von ihren Ängsten, als sie von der Attacke auf die Synagoge in Halle erfuhr, während ihre eigene Familie zum Jom-Kippur-Fest in der Synagoge in Köln war. Wie erschreckend normal und real die Bedrohung von jüdischem Leben, wie bestürzend normal und regelrecht zum Mainstream geworden antiisraelischer Antisemitismus in allen gesellschaftlichen Milieus, wie akzeptiert und normal selbst die schamlosesten Überschreitungen aller Tabus im öffentlichen Diskurs mittlerweile sind, zeigt sich jedoch seit langem in den zahllosen Erfahrungen, von denen fast jeder zu berichten weiß, der es nicht bei der ritualisierten Wiederholung von Lippenbekenntnissen belässt.

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Der Loveland-Frosch

Buchauszug aus:

Roland M. Horn:

Rätselhafte & Phantastische Spuren des Lebens:

Von Vampiren, Mottenmännern, Seeschlangen, Geisterhunden, Yetis, Drachen und Chupacabras

Bleiben wir bei den quakenden Rätseln und wenden uns dem sogenannten Loveland-Frosch zu, der 1972 in Ohio gesehen wurde. Ein Polizist entdeckte das Tier am 3. Mai in der Nähe von Loveland, Ohio, im Scheinwerferlicht. Der „Frosch“ war zwischen einem und anderthalb Metern groß und hatte eine ledrige Haut. Das Gesicht war froschähnlich, daher erhielt das Tier seinen Namen. Es wies jedoch auch Ähnlichkeiten mit einer Eidechse auf. Das Tier – was immer es war – sah den Polizisten einige Sekunden lang an und sprang dann über die Leitplanken der Straße ans Ufer des Little Miami River, in dem es untertauchte.

Vierzehn Tage später sah ihn ein anderer Polizist an der gleichen Straße.

Berichte über einen großen Frosch, der in jenem Fluss lebt, gehen bis in die fünfziger Jahre zurück.

1985 berichteten zwei Jungen, sie hätten einen Frosch gesehen, der so groß wie ein Hund war.

Handelte es sich um einen Leguan? Ein solches Tier kann bis zu zwei Meter lang werden. Der Leguan lebt hauptsächlich in Mittelamerika und im Norden Südamerikas. Doch könnte er auch im weitaus nördlicher gelegenen und kälteren Ohio überleben? Dazu kommt, dass die in Nordamerika vorkommenden Leguane nur einige Zentimeter lang sind.

Eine andere Erklärung wäre ein Nil-Waran. Tatsächlich wurden einige Exemplare dieser Tiere in den USA gefunden und identifiziert. Diese Tiere leben in der Nähe von Wasser und können über Bäume klettern. Colin und Janet Bord halten diese These für die wahrscheinlichste Erklärung, obwohl dieses Tier im Amerika recht selten vorkommt und es einige Widersprüchlichkeiten in der Beschreibung gibt, wie sie einschränkend anmerken.1Bord, Janet und Bord Colin: Geheimnisse des 20. Jahrhunderts. Bayreuth 1989, S. 276

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Das Khazaren-Märchen

* von Roland M. Horn

Die „Khazaren“ oder „Chasaren“ waren ein Turkvolk aus der Krim, das Legenden zufolge zum Judentum übergetreten sind. So beruft sich zum Beispiel der Autor Jan van Helsing in seinem Buch Geheimgesellschaften Teil 21Heute nur noch im Internet einsehbar: http://members.kfs.at/kingralf/ufo/buch/buch2/10.html auf den Autor Des Griffin. Der habe in seinem Buch „Anti-Semitism and the Babylonian Connection“ auf S. 11 geschrieben: „Es ist eine historisch belegte Tatsache, dass etwa 90% des modernen Judentums NICHT semitischer Abstammung sind.“ Weiter beruft sich van Helsing auf jüdischen Geschichtsforscher Arthur Koestler, der gesagt habe (Der 13. Stamm, S. 210), dass die Juden Europas und Amerikas zwei Hauptgruppen angehörten: Sephardim und Ashkenazim. Genauer untermauerte van Helsing diese Aussage mit der Aussagen eines gewissen Jack Bernstein, der van Helsing zufolge sagte:

„Es gibt zwei verschiedene Gruppen von Juden auf der Welt, und sie kommen von zwei verschiedenen Gegenden der Welt: Die sephardischen Juden vom Mittleren Osten und Nordafrika, während die aschkenasischen Juden aus Osteuropa kommen. Die sephardische ist die älteste Gruppe, und sie ist es, wenn überhaupt eine, die die in der Bibel beschriebenen Juden sind, weil sie in dem Gebiet wohnten, das in der Bibel beschrieben wird. Sie sind blutsverwandt mit den Arabern – der einzige Unterschied zwischen ihnen ist die Religion.“  (Jack Bernstein in seinem Buch “Das Leben eines amerikanischen Juden im rassistischen, marxistischen Israel, S. 23; zit. n. van Helsing)

Kurz und knapp: Nach van Helsing und seinen Quellen sind die Khazaren ein Volk türkischer Abstammung, deren Leben und Entstehen der jüdischen Geschichte mit Russland verflochten sind. Im 6. Jahrhundert hätten sich die Khazaren im Süden Russlands niedergelassen und sich dort stets im Krieg befunden. Das Reich dieser Khazaren habe sich über weite Gebiete vom Schwarzen bis zum Kaspischen Meer erstreckt. Der Knackpunkt, um den es geht, soll hier knapp zitiert werden: „Ende des 8. Jahrhunderts traten der Chagan, der König der Khasaren, seine Herren und ein großer Teil seines Volkes der jüdischen Religion bei. Van Helsing nennt in einem langen Zitat, das er dem jüdischen Lexikon (The Jewish Encyclopedia) entnahm, den Grund, doch der soll uns an dieser Stelle nicht interessieren, weil er für unsere Betrachtung nicht wichtig ist. Schließlich soll das Khazarenreich zerschlagen worden und die Khazaren nach Westen gewandert sein und die Basis des heutigen „Ostjudentums“ gebildet haben. Van Helsing nennt noch andere Quellen (z.B.  H. Graetz), doch die genannten sollen an dieser Stelle genügen. Die Familie Rothschild, die einer der Drahtzieher der Verschwörung sein soll, […], soll von den Khazaren abstammen.

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Nie wieder — jetzt aber wirklich

* von Rafael Korenzecher

Dieser Tag ist ein Tag der Scham und der Schande sagte nach der Tat von Halle unser Bundespräsident Steinmeier und rief zu Solidarität mit jüdischen Mitbürgern gegen rechte Gewalt auf. Solch ein Angriff auf eine voll besetzte Synagoge sei in Deutschland nicht mehr vorstellbar gewesen. „Es muss klar sein, dass der Staat Verantwortung übernimmt für jüdisches Leben, für die Sicherheit jüdischen Lebens in Deutschland.“ setzte er mit Situations-angemessen ernst-entschlossener Miene nach.

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Das macht dankbar, hat beeindruckt und brachte Linderung nach dem schrecklichen Geschehen dieses Yom Kippur-Tages 2019 in Halle. Der Bundespräsident ist solidarisch mit den Juden in Deutschland. Wer sagt’s denn : es geht doch. Schade, dass es dafür erst eines Mordanschlags durch einen Neonazi bedarf.

Der gescheiterte islamische Messeranschlag auf die Große Synagoge in der Oranienburger Str  in Berlin, die Allah hu Akbar  und F…ck Israel Rufe des vereitelten Juden und Israelhassers  kurz vor Yom Kippur müssen ihm wohl entgangen sein. Wären die Ordnungskräfte nicht eingeschritten, hätte es auch hier wie in Halle Tote und Verletzte geben können. Aber so gab es ja nicht einmal Haftgründe und der syrische Messermann ist immer noch unbehelligt auf freiem Fuß.

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Anschlag auf Synagoge in Halle

* Übernommen von Tapfer im Nirgendwo

In Halle an der Saale wurde ein Anschlag auf die Synagoge verübt. Im Versuch, die Synagoge zu stürmen, feuerte der Neonazi Stephan B. mehrere Schüsse ab und ermordete zwei Menschen.

Die Taten fallen auf das jüdische Versöhnungsfest Jom Kippur. Es ist der höchste jüdischen Feiertag überhaupt und wird als Ruhe- und Fastentag begangen. Es waren daher über siebzig Menschen in der Synagoge. Die Tagesschau schreibt: „Schießerei in Halle“.

Wenn versucht wird, in eine Synagoge einzudringen, um dort ein Massaker unter den dort betenden Menschen anzurichten, dann ist das Wort „Schießerei“ absolut unangemessen! Die Definition von „Schießerei“ ist: “heftiger Schusswechsel“. Haben die Menschen in der Synagoge etwa zurückgeschossen?

Das richtige Wort für diese Tat lautet Anschlag! Das ist ein rechtsradikaler Terroranschlag!

Der Mörder, der offen erklärt, den Holocaust habe es nicht gegeben, gibt in einem Video als Motiv für seinen Anschlag an, der Feminismus führe dazu, das weniger deutsche Kinder geboren werden. Der Kindermangel wiederum soll durch eine Masseneinwanderung kompensiert werden und hinter diesem bösartigen Plan, so erklärt es der Mörder, soll „der Jude“ als Strippenzieher stehen.

Wir haben es also mit klassischem Antisemitismus zu tun, der die Moderne und die Frauenemanzipation verabscheut und „den Juden“ zum allgemeinen Sündenbock für so ziemlich alles erklärt, was in der eigenen kranken Welt schief läuft. Für diese Judenhasser sind Juden gleichermaßen am Kommunismus und am Kapitalismus schuld.

Dieser Judenhass hat in Deutschland eine erschreckend lange Geschichte. Er findet sich bei christlichen Theologen des 16. Jahrhunderts wie Martin Luther, bei linken Politikern des 19. Jahrhunderts wie Wilhelm Marr und bei rechten Großmüttern des 21. Jahrhunderts wie Ursula Haverbeck. Ob nun Komponisten wie Bach oder Schriftsteller wie Goethe, ob nun in Opern von Wagner oder in Lines von Haftbefehl, der Judenhass zieht sich durch die deutsche Kultur.

Der Hass, der in Halle gemordet hat, hat was mit Deutschland zu tun! Es ist daher an allen Deutschen, gegen diesen Hass vorzugehen!

1. FC Kaiserslautern bald wieder in der Champions League? Der Betze bebt!

*von Roland M. Horn

Der Fußball-Traditionverein 1. FC Kaiserslautern steht möglicherweise kurz vor dem sukzessiven  Aufstieg in die Fußballbundesliga und über sie vor dem Einzug in die Champions League. Wie Ruhr 24 am 08.10.2019 auf der Basis von Informationen der BILD-Zeitung berichtet, ist ein Mann beim FCK als künftiger Sportdirektor oder gar Geschäftsführer Sport im Gespräch, der – insbesondere in den vergangenen drei Jahren – eine ruhmreiche Vergangenheit hinter sich hat.

Tatsächlich scheint ein neuer Stern über dem Betzenberg aufzugehen, der den FCK zweifelsohne zu neuer Blüte führen wird. Der Mann, der bei diesem krisengeschüttelten Club vermutlich bald das Ruder herumreißen wird, ist einer, der bei einem der beliebtesten Fußballvereine, der Welt, nämlich niemand anderem als meinem FC Schalke 04, als Assistent des aufgrund seiner epochalen Transferpolitik allseits beliebten Christian Heidel die Geschicke von Schalke 04 lenken durfte: Es handelt sich um niemand anderen als den legendären Axel Schuster, der in unnachahmlicher Weise unter Einsatz seiner Stimme Pressekonferenz für Pressekonferenz über den Zustand der verletzten Spieler informieren durfte. Ob er allerdings während seiner Tätigkeit auf Schalke sonst noch irgend etwas anderes gemacht hat, ist dem Verfasser dieses Artikels nicht bekannt…

Vier Jahre Labour-Antisemitismus unter Corbyn

* von Manfred Gerstenfeld (Übernommen von Heplev)

Der September 2015 war für Juden in zwei großen europäischen Ländern katastrophal. Zwei höchst negative Ereignisse traten ein: Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel beschloss eine massive Willkommenspolitik für Asylsuchende. Deutschland hat seitdem mehr als eine Million Menschen ohne Auswahl ins Land gelassen. Viele davon sind Muslime, die aus Ländern kommen, deren Antisemitismus zum Schlimmsten der Welt gehört. Studien zeigen, dass Antisemitismus bei diesen Immigranten weit stärker verbreitet ist als bei der einheimischen Bevölkerung.1https://www.prnewswire.com/news-releases/ajc-berlin-publishes-study-on-anti-semitism-among-refugees-300570901.html

Das zweite sehr negative Ereignis war die Wahl des linksextremen Jeremy Corbyn zum Vorsitzenden der britischen Labour Party. Das hatte eine Vielzahl wichtiger Folgen, die weit über die gewaltige Zunahme des weit verbreiteten Schürens von Hass in der Labour Party während der letzten vier Jahre hinausgehen.

Infolge der Brexit-Unsicherheit befindet sich Großbritannien in einem großen Durcheinander. Die Möglichkeit, dass Corbyn der nächste britische Premierminister wird, kann nicht ausgeschlossen werden. Das wäre ein Novum im Nachkriegs-Westeuropa: ein demokratisch gewählter Regierungschef eines bedeutenden Landes, der Repräsentanten der völkermörderischen Terrororganisationen Hisbollah und Hamas als seine „Brüder“ und „Freunde“ bezeichnet. Corbyn hat zudem einem Holocaust-Leugner Spenden zukommen lassen und einen anderen willkommen geheißen.2https://besacenter.org/wp-content/uploads/2018/08/923-Corbyns-Misdemeanors-Gerstenfeld-final-1.pdf Er ist ein langjähriger Hetzer gegen Israel und Teilzeit-Antisemit mit klassisch antisemitischer Einstellung.3https://besacenter.org/perspectives-papers/corbyn-against-jews-israel/

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Die Merkel-Regierung sagt, die Forderung des Iran, “Israel von der Landkarte zu tilgen”, sei nicht antisemitisch

Das Simon-Wiesenthal Center und der NGO Monitor kritisieren Deutschland, weil es den völkermörderischen Antisemitismus des Iran ignoriert hat.

*Aus der Jerusalem Post

Von Benjamin Weinthal
6. Oktober 2019 21:39
Bundeskanzlerin Angela Merkel hält eine gemeinsame Pressekonferenz mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte (nicht abgebildet) im Bundeskanzleramt in Berlin, 2. Oktober 2019. (Bildnachweis: MICHELE TANTUSSI / REUTERS)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hält am 2. Oktober 2019 eine gemeinsame Pressekonferenz mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte (nicht abgebildet) im Bundeskanzleramt in Berlin ab. (Bildnachweis: MICHELE TANTUSSI / REUTERS)

Die Regierung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel hat erklärt, dass der Aufruf des Iran zur Auslöschung des Staates Israel kein Ausdruck von Antisemitismus ist.

Am 1. Oktober bezeichnete Merkels Außenministerium den Aufruf des Oberbefehlshabers des iranischen Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), General Hossein Salami, zur Zerstörung Israels als “antiisraelische Rhetorik”.

Die Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat erklärt, dass der Aufruf des Iran zur Auslöschung des Staates Israel kein Ausdruck von Antisemitismus ist.

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Mit FFF in die Ökodiktatur

* von Vera Lengsfeld

Fridays for Future macht fassungslos. Als Studentin der Geschichte habe ich mich gefragt, wie hysterische Massenbewegungen, wie die der Flagellanten oder der Hexenverfolgung entstehen können und mich damit beruhigt, dass dies in Zeiten der Aufklärung und der wissenschaftlichen Vernunft nicht mehr passieren könnte. Als Mao in der Kulturrevolution Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts Schüler und Studenten so gegen ihre Lehrer und Eltern aufhetzte, dass es Millionen Tote gab, schrieb ich das der totalitaristischen Ideologie und dem entsprechenden Druck zu.

Nun müssen wir erleben, dass totalitärer Druck von unten entstehen kann.

Die Fridays-for-Future-Bewegung hat die Emotionen zur Hysterie hochgepeitscht. Es entstand eine massenpsychologische Druckwelle, die jeden Widerstand niederwalzt. Es erinnert an den Film »Die Welle«, in der die Schüler in eine geradezu faschistoide Zwangsgemeinschaft gedrängt wurden, der niemand entkommen konnte.

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Schon mal gemerkt, dass nur zionistische Reisen nach Israel „ausgewogen“ sein müssen, antizionistische Reisen jedoch nicht?

Elder of Ziyon, 4. September 2019

(Größtenteils) Übernommen von Heplev

Einer der unaufrichtigsten Teile von Gruppen wie IfNotNo der besagt, dass zionistische Organisationen wie Birthright einen antizionistischen Standpunkt vertreten, ist, dass niemand – und ich meine wirklich: niemand – jemals daran denkt, höflich zu fordern, dass sogenannte „propalästinensische“ Gruppen das zionistische Narrativ in ihren Diskussionen einbeziehen.

Der Grund dafür kommt in einem kleinen Artikel auf der PLO-Internetseite auf. Eine Delegation Studenten und Professoren der Universität Glasgow und einer Universität in Kalifornien nahmen an einem „Bildungsprogramm zu Geschichte, der Sache der Palästinenser und israelischer Verstöße gegen unser Volk und Verletzungen des internationalen Rechts“ in diesem Sommer teil.

Fordert irgendjemand, dass die PLO diesen Studenten und Professoren erlaubt, mit Israelis zu sprechen, ganz zu schweigen von jüdischen Siedlern?

Schon die Idee ist absurd. Denn absolut niemand erwartet, dass  Palästinenser ausgewogen, gerecht fair oder unvoreingenommen sind. Niemand fordert, dass sie israelische Standpunkte für gültig halten oder dass sie das Recht haben, laut ausgesprochen zu werden.

Birthright gibt Studenten die Möglichkeit, Fragen nach der palästinensischen Perspektive zu stellen und sie kennenzulernen. Lassen die antiisraelischen Reisen – ob von der PLO oder von Breaking the Silence oder der International Solidarity Movement – auf ihren Reisen ähnliche Möglichkeiten zu?

Wir alle kennen die Antwort. Nach Angaben all dieser sogenannten Progressiven müssen zionistische Gruppen ein antizionistisches Narrativ einbinden, und auch antizionistische Gruppen müssen ein antizionistisches Narrativ lehren. Prozionistische Stimmen müssen zum Schweigen gebracht oder übertönt werden, denn nur eine Seite hat überhaupt Legitimität, folgt man diesen Leuten, die sich selbst dazu gratulieren, wie unvoreingenommen sie sind – in eine Richtung.

Eine Einheitsregierung ohne Araber und Ultraorthodoxe

* von Victor Rosenthal

Das Studium der Tora ist gut in Kombination mit einer Beschäftigung, da die Mühe beider die Sünde vergessen macht. Alle Tora1Weisung, die nicht mit Arbeit verbunden ist, wird irgendwann aufhören und zur Sünde führen. – Rabban Gamliel, Sohn von Rabbi Yehuda Hanasi (babylonischer Talmud, Avot 2: 2)

Ohne Herut und ohne Maki- David Ben Gurion2Ein Wahlkampfslogan von Ben Gurion, der besagt, dass weder Herut – der Vorgänger des heutigen Likud – noch eine Partei, die Ben Gurion als Extremist darstellen wollte – und Maki, die kommunistische Partei, seiner Koalition beitreten könnten.

Ich lese gern über die jüdische Geschichte und insbesondere die moderne Geschichte des Staates Israel. Eine Sache, von der ich erfahren habe, waren die fast unbegreiflichen Opfer, die manche Menschen erbrachten, um hierher zu gelangen, um nach Jahrtausenden des oft unterdrückenden Exils einen tatsächlichen jüdischen Staat in unserer Heimat zu schaffen und ihn in einem im Grunde 71 Jahre dauernden Krieg zu verteidigen. Vielleicht länger. Das Land ist durchtränkt von unserem Blut, dem Blut des jüdischen Volkes.

Die Welt ist voller Judenhasser. Es scheint immer so gewesen zu sein, seit wir Ägypten verlassen haben. Wenn sie uns nicht hassten, duldeten sie uns als Menschen zweiter Klasse. Manchmal  nicht einmal als Menschen.

An den meisten Orten bekamen sie das, was sie immer wollten. Ein Großteil der Welt ist jetzt judenfrei. Hitler und Stalin beseitigten die Juden Europas und die muslimische Welt übergab sich als Reaktion auf die „Beleidigung“ der Wiederherstellung unseres Staates. Der jüdische Staat ist in einem menschlichen Leben zum Zentrum des jüdischen Universums geworden. Die Bedingungen, die es dem jüdischen Volk ermöglichten, als Volk in der Diaspora zu überleben, sind jetzt weg. Wenn der jüdische Staat nicht weiter existiert, wird das jüdische Volk es auch nicht tun.

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In Münster wird der Hass gepredigt

Hallo Freunde,

ich habe sicherheitshalber nochmal beim von mir verehrten Autoren Gerd Buurmann nachgefragt, ob die unten beschriebene Predigt tatsächlich gehalten wurde, weil ich den Verdacht hatte, dass es sich um eine versteckte Satire handelt. Doch der Autor bestätigte mir, das der Text tatsächlich authentisch ist. Es gibt doch immer wieder Dinge, die selbst mich überraschen können.

Es grüßt


Der Papa

In Münster wird der Hass gepredigt

* übernommen von Tapfer im Nirgendwo

Folgende Predigt wurde in einem religiösen Zentrum auf der Hünenburg 24 in Münster gehalten:

Oh Mahdi(*1), unsere Herzen und Schwerter sind mit Dir!

Wir legen unser Leben in Deine Hände. Das Schicksal unsere Kinder, Frauen und Männer des Herrn liegen zu Deiner Schwelle. Der Boden des Jemens wurde mit deren Blut getränkt in Auseinandersetzung mit den Zionisten und den Ungläubigen. Wir haben Teile unseres kostbarsten Nachwuchs‘ geopfert. In Syrien und im Irak haben wir in Blut geschrieben, dass der Sieg nahe ist. Wir haben an unserer Treuer festgehalten, trotz der Entbehrungen, zum Märtyrertod strebend am Tag des Ruhms.

Oh Mahdi, der Tod in Deinem Namen ist das Tor zum Paradies. Auf Deinen Pfaden zu wandeln ist große Ehre. Wir werden nicht rufen: „Wären wir nur bei Dir.“ Von heute an erklären wir: „Wir sind bei Dir.“

In Zainabs(*2) Syrien sind wir bei Dir. Wir sind bei Dir in Jemen und im Irak. Wir sind bei Dir, wo immer Du auch gehst. Wir schwören dem Führer Chāmeneʾi(*3) die Treue. Wir sind Soldaten und wir sind bereit unser Leben für den Sieg Gottes zu opfern. Wir gehören zu der Partei Ruhollahs(*4).

Wir wurden beschuldigt, Terroristen zu sein. Wir sind stolz auf den Terrorismus.

Hört Ihr Nationen,
Hört Ihr Wahhabiten(*5),

die tosende arabische Welle wird sich niemals zurückziehen. Das Geleit wird nicht mehr lange warten bis zum Marsch. Wir werden zu Euch kommen nicht in geringer Zahl. Wir werden zu Euch kommen von überall her.

Anmerkungen:

*1 – Der Mahdi ist nach islamischer Glaubensauffassung ein Nachkomme des Propheten Mohammed, der in der Endzeit auftauchen und das Unrecht auf der Welt beseitigen soll. Der Name des religiösen Zentrums, in dem diese Rede gehalten wurde, lautet: Imam Mahdi Zentrum in Münster.

*2 – Zainab bint Ali war die Enkelin von Mohammed.

*3 – Ajatollah Sejjed Ali Chāmeneʾi ist seit 1989 der sogenannte „Oberste Führer“ und somit das politische und religiöse Oberhaupt des Iran, sowie der Oberbefehlshaber der iranischen Streitkräfte.

*4 – Ruhollah Musawi Chomeini war der religiöser Führer der islamischen Revolution von 1979 im Iran und danach bis zu seinem Tod iranisches Staatsoberhaupt.

*5 – Das Wahhabitentum ist eine radikal-muslimische Religionsgemeinschaft, die unter anderem in Saudi-Arabien herrscht. Kennzeichnend für den Einfluss der Wahhabiten sind unter anderem das Verbot der freien Religionsausübung, die Diskriminierung von Frauen, sowie die Durchsetzung der Scharia durch öffentliche Hinrichtungen und Auspeitschungen.

Fazit:

In Münster wurde auf der Hünenburg 24 im Namen von Ruhm und Ehre eine Blut-und-Boden-Predigt gehalten, in der ein Führerkult gepflegt, zur terroristischen Gewalt aufgerufen und der Märtyrertod glorifiziert wurde.

Die Erde dreht sich nicht um die Sonne!

* übernommen von Tapfer im Nirgendwo

Jetzt ist der Buurmann völlig übergeschnappt, werden Sie vielleicht denken, aber es ist so: Die Erde dreht sich nicht um die Sonne. Sie dreht sich um den Mittelpunkt des Sonnensystems und der Mittelpunkt des Sonnensystems ist das Baryzentrum.

Als Baryzentrum bezeichnet man in der Himmelsmechanik den Massenmittelpunkt eines Systems von zwei oder mehreren Himmelskörpern. Es ist der Ruhepunkt des Systems, um den die Körper sich bewegen und mit dem das System an der Bewegung in einem größeren System teilnimmt. Das Baryzentrum des Sonnensystems liegt meistens knapp außerhalb der Sonne und hängt vor allem von der Stellung des Jupiters und des Saturns ab. Die beiden Riesenplaneten besitzen 0,10 beziehungsweise 0,03 Prozent der Sonnenmasse, so dass sie das Baryzentrum um dieses Maß ihrer Bahnachsen beeinflussen, was ungefähr 740.000 und 410.000 Kilometer ausmacht. Da der Sonnenradius 696.000 Kilometer beträgt, kann das Baryzentrum langperiodisch sowohl innerhalb als auch außerhalb der Sonnenoberfläche liegen. Die meiste Zeit jedoch befindet sich der Mittelpunkt außerhalb der Sonnenfläche.

Schön, dass wir das geklärt haben.

Palästinensisches Ausnahmeverhalten verhindert „Zweistaatenlösung“

* von Manfred Gerstenfeld (übernommen von Heplev)

Selten, wenn überhaupt, hört man Politiker und Medien des Auslands hinterfragen, warum Palästinenser sich nicht gegen ihre eigenen Führer zugunsten eines Friedensabkommens mit Israel erheben. Viele „Experten“ des Auslands sagen, die palästinensische Bevölkerung wolle einen unabhängigen Staat, der neben Israel aufblühen wird. Dieser Mythos wird auch von der geschrumpften israelischen Linken verbreitet, von denen Teile als „nationale Masochisten“ betrachtet werden können.

Vielen andere Unabhängigkeit anstrebenden Nationen ist nie ein Staat angeboten worden. Das EU-Mitglied Spanien will zum Beispiel Katalonien keine Unabhängigkeit geben. Die Kurden in Südwest-Asien zählen um die 30 Millionen und ihnen ist nie ein unabhängiger Staat angeboten worden. Im Gegensatz dazu haben israelische Führungspolitiker Palästinenserführern mehr als einmal einen Staat angeboten.

Im Jahre 2000 machte der israelische Premierminister Ehud Barak in Camp David PA-Führer Yassir Arafat einen weitreichenden Vorschlag. Bill Clinton war damals der US-Präsident. Er hat gesagt, dass Barak den Palästinensern die Kontrolle über den Tempelberg anbot, den heiligsten Ort des Judentums.1https://www.timesofisrael.com/bill-clinton-palestinians-were-offered-temple-mount-in-2000/ Selbst dieser Vorschlag wurde von Arafat abgelehnt.

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Repräsentantenhaus beginnt Amtsenthebungsverfahren, nachdem Trump gesehen wurde, wie er Ketchup auf Falafel gab

* The MidEast Beast, 25. September 2019

Übernommen von Heplev

Mit der Erklärung, der Präsident habe sich „praktisch selbst amtsenthoben“ hat Parlamentspräsidentin Nancy Pelosi eine Amtsenthebungs-Anfrage eröffnet, nachdem Präsident Donald Trump gesehen wurde, wie er Falafel mit Ketchup isst.

Die Kontroverse brach aus, als von einem Whistleblower heimlich ein Video gegeben wurde, das Trump zeigt, wie er eine Falafel-Pita auswickelt, eine Portion Tahini in den Mülleimer wirft und mehrere Päckchen Ketchup aus seiner Schreibtischschublade holt. Zu den entsetzten Blicken seiner Berater und Kabinettsmitglieder drückte Trump ein Päckchen Heinz nach dem anderen auf das Brot, bis in der Pita nur noch die Tomatensoße zu sehen war.

„Das ist nicht nur eine Schande für sein Amt – es handelt sich um ein Hass-Verbrechen an der Gemeinschaft des Nahen Ostens“, sagte die Abgeordnete Donna Shalala, Demokratin aus Florida, in einer Stehgreif-Pressekonferenz. „Wenn wir nicht sofort in Sachen Amtsenthebung handeln, was wird dann einen zukünftigen Präsidenten davon abhalten Hummus mit Kürbisgeschmack zu essen oder Mozzarella-Sticks in Baba Ghanousch-Dip zu stecken?“

Pelosi wehrte sich erst gegen das Drängen auf eine Amtsenthebung. Diese Handlung wurde unhaltbar, als Trump, aufgefordert sein Handeln zu erläutern, erklärte, er habe nur deshalb Ketchup genommen, weil ihm die Barbeque-Soße ausgegangen war.

Die Gerstenfeld-Definition für antiisraelischen Antisemitismus

* Manfred Gerstenfeld (übernommen von Heplev)ManfredGerstenfeld

Die im Mai 2016 von der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA) verabschiedete Antisemitismus-Definition erwähnt in ihren verschiedenen Veranschaulichungen mehrere Beispiele antiisraelischen Antisemitismus. Doch die Definition konzentriert sich auf Antisemitismus gegen Juden, nicht den gegen Israelis. Je mehr man die IHRA-Definition anwendet, desto mehr erkennt man, dass eine eigene Definition für antiisraelischen Antisemitismus erforderlich ist. Der folgende Text könnte als erster Entwurf für Organisationen oder Länder dienen, die eine solche Definition einführen möchten.

Die Definition des antiisraelischen Antisemitismus könnte im Einklang mit der IHRA-Definition für Antisemitismus so lauten:

Antiisraelischer Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung Israels, die als Hass gegenüber Israel und Israelis oder deren Diskriminierung zum Ausdruck kommen kann. Rhetorische und physische Erscheinungsformen antiisraelischen Antisemitismus sind gegen Israel oder israelische Einzelpersonen und ihr Eigentum sowie gegen israelische Einrichtungen gerichtet.

Die folgenden Beispiele möchten als Veranschaulichung dienen. Zu den Erscheinungsformen könnte gehören, dass der Staat Israel auf eine Weise ins Ziel genommen wird, wie es für kein anderes Land der Fall ist, wie durch die Kennzeichnungspolitik für Produkte aus Israel oder den umstrittenen Gebieten. Kritik an Israel, die der gegen alle anderen Länder gerichteten ähnelt, ist kein antiisraelischer Antisemitismus. Antiisraelischer Antisemitismus klagt regelmäßig Israel, Israelis oder Zionisten an sie würden Komplotte schmieden, um der Menschheit zu schaden und wird oft dazu genutzt Israel für Dinge verantwortlich zu machen, die in anderen Ländern oder anderen Teilen der Welt schief gehen. Er drückt sich in Handeln, Reden, Schreiben, visuellen Formen aus und verwendet boshafte Stereotype und negative Charakterzüge.

Zu zeitgenössischen Beispielen für antiisraelischen Antisemitismus im öffentlichen Leben, den Medien, an Universitäten und Schulen gehört Folgendes, ist aber nicht darauf beschränkt:

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Gretas Auftritt – die unheimliche Begegnung der dritten Art

* von Dr. Rafael Korenzecher am 24. September 2019

Eigentlich möchte ich dazu nichts schreiben. Ich habe einfach nur noch fertig.

Das Thema islamische Gewalt und islamischer Judenhass spielt auch für die Wähler keine Rolle mehr — das müssen wir und vor allem unsere Politiker bei den nächsten Wahlen nicht mehr fürchten.

Es ist der Menschen-gemachte Klimatod, der uns alle in Kürze wegraffen wird und zwar die Muslime gleich mit. Da hilft auch nicht mehr die Massen-„Klimaflucht“ ( ein schöner, seit kurzem neu-erfundener Fluchtgrund ) aus dem bekannter Weise ja sonst immer so kalten und nun wegen unserer SUV’s und unseres sonstigen ausschweifenden Lebenswandels plötzlich so unerträglich heiß gewordenen Afrika.

Den Wärmeuntergang unseres Planeten müssen wir bekämpfen. Die von grünen vorgretanischen Sekten noch vor 40 Jahren vorausgesagte Eiszeit-Starre unseres Planeten ist ja irgendwie ausgeblieben. Aber das kriegen wir hin. Dazu müssen wir uns nur noch den FFF-„Zeugen Gretas“ unterwerfen, unsere Industrie und unsere Wirtschaftskraft zerstören sowie die Grünen wählen und das sind ja jetzt auch die Merkel-Schwarzen und alle Roten sowieso.

Wer jedenfalls gestern in den Nachrichten aus New York in das fanatisch-exzitierte, hassverzerrte Gesicht dieses sehr, sehr kranken, bedauernswerten Mädchens aus Schweden bei seinem UNO-Auftritt geschaut und es bei der Audienz gesehen hat, die es unserer wundervollen Regierungschefin im stilvollen Hoseanzugslook des ehemaligen Plaste und Elaste-Paradieses huldvoll gewährt hat, dem fällt einfach nichts mehr ein.

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Greta Thunberg

* von Roland M. Horn

In den letzten Wochen und insbesondere Tagen wurde ich auf Facebook bzw. per E-Mails, die sich auf Facebook-Artikel aus meiner Feder beziehen, wegen des Teilen einiger lustiger Beiträge über Greta Thunbergs Tun und die Art und Weise angegriffen. Dazu möchte ich zunächst Stellung nehmen, dann aber auch auf die Ernsthaftigkeit des Problems eingehen. Zunächst einmal liebe ich Schwarzen Humor und lasse es mir nicht nehmen, besonders humoristische wertvolle Beiträge dieser Art zu teilen und/oder zu kommentieren – völlig davon um was oder wen es sich dabei handelt. Zweifelsohne hat die Geschichte aber auch eine sehr ernste und tragischer Komponente. Bekannt und weitgehend unbestritten ist ja der Umstand, dass Greta Thunberg am Asperger Syndrom leidet. Diese Krankheit wird folgendermaßen beschrieben:

„Asperger-Syndrom (Asperger-Autismus) ist eine autistische Entwicklungsstörung. Sie geht unter anderem mit einem eingeschränkten Einfühlungsvermögen, mangelhafter sozialer Kompetenz und oft ungewöhnlichen Sonderinteressen einher. Hinsichtlich Sprachentwicklung und Intelligenz sind Menschen mit Asperger-Syndrom aber im Allgemeinen ‚normal‘.“1https://www.netdoktor.de/krankheiten/asperger-syndrom/

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Deutschland rechts außen? Kampf gegen Rechts als Geschäftsmodell

* übernommen von Vera Lengsfeld

Der martialische Untertitel des Buches Deutschland rechts außen von Matthias Quent, der auf dem Buchcover als „profilierter Rechtsextremismusforscher“ vorgestellt wird und Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft der Antonio Amadeu-Stiftung in Jena ist, lautet: „Wie die Rechten nach der Macht greifen und wie wir sie stoppen können“.
Wir stehen, wird damit suggeriert, also kurz vor der Machtergreifung der „Rechten“ oder gar Rechtsradikalen. Aber wer sind die? Um diese entscheidende Frage wird auf 300 Seiten herumgeredet. Rechtsradikal ist bei Quent keine valide Kategorie, sondern ein ideologisch-pejorativ aufgeladener Kampfbegriff, der Menschen aus der solidarischen Gemeinschaft der Anständigen ausschließen soll. An einer Stelle muss Quent sogar eingestehen, dass der Rechtsradikalismus ein Randphänomen ist. Er zitiert Steven Pinker, der sagt, dass Rassisten eine aussterbende Spezies sind. Das ist zutreffend. Da nach Quents Demokratieverständnis aber die Macht hat, wer das „Geld verteilt“ und sein Direktorenposten vom zuverlässigen Geldfluss aus dem Steuersäckel abhängt, muss er die rechtsradikale Gefahr wortreich beschwören.

Mit welcher Unverfrorenheit er dabei vorgeht, wird schon im Vorwort klar. Hier thematisiert er seine Leidensgeschichte als Schüler in Arnstadt, wo er permanent von Neonazis verfolgt verprügelt, auf Gleise geschubst und mit Pflastersteinen beworfen wurde. Allerdings scheint er wunderbarerweise überwiegend heil aus all diesen Attacken heraus gekommen zu sein.
Eine langjährige Freundin meines Sohnes, die mit Quent in Arnstadt zur Schule ging, hat von all dem nichts mitbekommen, aber wenn Quent seine Erzählung in Westdeutschland vorträgt, ist das Publikum regelrecht erschüttert über den Nazi-Osten.

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Bier mit Stern

übernommen von Tapfer im Nirgendwo

Das offizielle Symbol der Brauer ist der Davidstern. In der brauenden Zunft wird er allerdings Brauerstern genannt. Er ist auf vielen Bierdeckeln und in vielen Bierhäusern zu finden. In Köln zum Beispiel steht das Brauhaus Em Golde Kappes. Über dem Eingang hängt voller Stolz ein Davidstern.

Wenn man in Deutschland ein schönes Haus mit Davidstern versehen sieht, ist es entweder eine Synagoge oder eine Brauerei. Man muss schon hineingehen, um herauszufinden, was es ist. Sind die Leute im Inneren des Gebäudes betrunken, handelt es sich vermutlich um ein Brauhaus oder um eine Synagoge zu Purim. Um ganz sicher zu gehen, sollte man schauen, ob sich vor dem Gebäude ein Polizeiauto befindet. Ist dem so, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Synagoge.

Zur Herkunft des Brauersterns gibt es verschiedene Hypothesen. Manche glauben, die zwei Dreiecke symbolisierten die zum Bierbrauen notwendigen Stoffe Feuer und Wasser. Andere vermuten, das eine Dreieck stehe für die zum Brauen wichtigen Elemente Feuer, Wasser und Luft, während das andere Dreieck für die im Mittelalter bekannten Zutaten Wasser, Malz und Hopfen stehe. Wieder andere weisen darauf hin, dass das Hexagramm als ein Schutzsymbol gegen Feuer und Dämonen benutzt wurde und da die Brandgefahr eine der größten Bedrohungen des Bierbrauen war, der Brauerstern vermutlich Feuerunheil vom Brauhaus abwenden sollte.

Was immer die Herkunft sein mag, Bier ist ein Getränk, das bereits seit über 12.000 Jahren hergestellt wird. Raten Sie mal wo.

Frühe archäologische Funde zeigen, dass Bier seinen Ursprung im sogenannten fruchtbaren Halbmond hat. In dieser Region befinden sich heute Israel, Syrien, Jordanien, der Libanon und der Irak. Einst wurde dort gern und viel Bier konsumiert. Dann aber kam Mohammed und verteufelte das Bier. Seit Mohammed ergeht es dem Bier in den Ländern des fruchtbaren Halbmonds schlecht. In einem Land des fruchtbaren Halbmonds geht es dem Bier heute jedoch ausgezeichnet. Es ist zufälligerweise das Land, das den Brauerstern auf der Landesfahne hat: Israel!

In diesem Sinne Prost und L’Chaim.

Wenn diese Fotos Sie wütend machen, dann sind Sie wohl einfach ein Antisemit

Elder of Ziyon, 20. September 2019

Übernommen von Heplev

Ma’an, die unabhängige palästinensische Nachrichten-Agentur, veröffentlichte gestern einen Artikel, in dem es hieß, dass letzte Woche „448 Siedler den Hof der Al-Aqsa-Moschee stürmten“.

Auf Deutsch heißt das, dass 448 Juden den Tempelberg besuchten, den heiligsten Ort im Judentum. Diese Woche gab es mehr jüdische Besucher als üblich, weil der Wahltag ein freier Tag war.Ma’an fährt fort: „Hunderte Siedler, begleitet von jüdischen Rabbinern, stürmten die Höfe der Al-Aqsa und vollführten talmudische Rituale mit Sicherheitsschutz durch die Besatzungskräfte.“

Für den Fall, dass dies das arabische Publikum des Artikels nicht genug empört, veröffentlichten sie ein Foto dieser stürmenden Siedler.

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Die eine Sache, über die kein Israeli reden will

* von Matti Friedman, The New York Times am 9. September 2019

— Übernommen von Heplev am 13.09.2019—

Flucht vor einem Selbstmord-Bombenanschlag im Jahr 2002 im Café Moment in Jerusalem, bei dem 11 Israelis getötet wurden (Foto: Lior Mizrahi/Getty Images)

Versucht man Israels Wahl am 17. September zu verstehen, die zweite innerhalb von sechs Monaten, dann kann man sich schnell in Einzelheiten verlaufen – Korruptionsvorwürfe, Koalitionsgerangel, Gezänk zwischen Links und Rechts. Aber die beste Erklärung könnte ein kleiner Film sein, den Sie wahrscheinlich nicht sehen werden; er handelt von etwas, über das die Leute hier lieber nicht sprechen.

Die Eröffnungsszene von „Born in Jerusalem and Still Alive“ (In Jerusalem geboren und immer noch am Leben), der gerade den ersten Preis des Jerusalem Film Festival gewann, fängt die Hauptfigur ein, wie er eine Grimasse zieht, als er eine wortgewandte Fremdenführerin hört, die ihrer Gruppe die Innenstadt von Jerusalem als „wunderschön“ beschreibt, das „Zentrum des Nachtlebens und des Essens für die junge Generation“, Ronen, ein ernster Mann Ende dreißig, unterbricht.

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Nochmals zum Thema Gremlins

Der Folklorist Jon W. Hazen, der in seinem Buch „Gremlin.“ Funk and Wagnalls Standard Dictionary of Folklore, Mythology and Legend. New York 1972, schrieb, dass die Gremlins als ein „neues Phänomen“, ein Erzeugnis des Maschinenzeitalter, quasi des „Luftzeitalters“ seien , beschrieb in ebendiesem Buch eine eigene Begegnung mit Gremlins. Den Angaben der englischsprachigen Wikipedia zufolge wurde sein Augenzeugenbericht in einer akademisch anerkannten Publikation veröffentlicht, in der er eine Begebenheit beschrieb, im Rahmen derer er ein Kabel fand, das offensichtliche Zahnspuren (Bissspuren) aufwies, obwohl der Riss dieses Kabels sich in einem der unzugänglichsten Teile des Flugzeuges befand. Er hörte eine raue Stimme, die ihm die Frage „Wie oft müssen Sie aufgefordert werden, Anweisungen zu befolgen und nicht Jobs anzunehmen, für die Sie nicht qualifiziert sind? – So sollte es gemacht werden“, stellte, um gleich im Anschluss darauf einen „musikalischen Vibrierton“ zu hören, dem die Durchtrennung eines weiteren Kabels folgte…

Übergriffe auf Juden in Berlin und Warschau: Israelische Politiker empfehlen Juden Selbstbewaffnung

von David Berger am 10.09.2019

Bildquelle: Facebook

 

Gestern früh kam es – wie die Polizei Berlin berichtet – in Berlin Friedrichshain zu einer Körperverletzung mit antisemitischem Hintergrund. In Warschau wurde eine Gruppe israelischer Studenten von Männern aus Katar blutig geschlagen. In Israel raten Spitzenpolitikern Juden in Berlin sich auf eigene Faust zu bewaffnen.

Nach bisherigen Erkenntnissen unterhielt sich ein 21-Jähriger gegen 5 Uhr vor einer Diskothek am Warschauer Platz mit drei gleichaltrigen Freunden auf Hebräisch. Dies hörte ein Mann, ging zu dem 21-Jährigen und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht.

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Verbündete gegen den Antisemitismus

* von Dr. Rafael Korenzecher

Unsere #Kanzlerin und unser #Bundespräsident mit ihrem Verbündeten im gemeinsamen Kampf gegen #Antisemitismus… ( frei nach Malca Goldstein-Wolf, gefunden bei Alexander Schaumburg )

Die Bilder entstanden vor nur etwas über zwei Wochen Ende August beim offiziellen Besuch von Mahmoud Abbas, dem — nach späterer Aussage des damaligen Terroranführers Abu Daud — Mitverantwortlichen am bestialischen Olympia-Mord an der israelischen Teilnehmer-Mannschaft 1972.

Abbas wurde mit hohen Ehren von der Kanzlerin und im Schloss Bellevue von dem Bundespräsidenten empfangen und mit einer verbindlichen Zusage einer weiteren Förderung in dreistelliger Euro- Millionenhöhe bedacht.

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Israel wählt

* von Rafael Korenzecher

Im April dieses Jahres war es Ministerpräsident Benjamin Netanjahu trotz seiner einer Mehrheit und des Wahlsieges über seinen Widersacher Benny Gantz nicht gelungen, erneut eine Regierung zu bilden. Daher wählt Israel heute zum zweiten Mal binnen fünf Monaten ein neues Parlament.

Besonders in den letzten Tagen läuft daher die hiesige Propaganda-Maschinerie, besonders unserer öffentlich- rechtlichen Israel-Dämonisierungs-Medien und der übrigen einschlägig bekannten Journaille auf Hochtouren.

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Jüdisches Wohlverhalten

* von Dr. Raphael Korenzecher am 14.09.2019

Vor einigen Tagen wurde zum x-ten Mal in diesem Jahr wieder ein Jude in Berlin von einem Muslimen angegriffen. Diesmal war es kein Rabbiner mit Kind sondern ein 21-Jähriger Tourist aus Israel, weil er Hebräisch sprach.

Die Presse schreibt vom bereits vierten antisemitischen Angriff in kurzer Zeit. Dabei lässt sie die beinahe täglichen nieder-schwelligeren Angriffe und Verbalinjurien gegen Juden ebenso aus, wie die Grauzone der vielen nicht zur Anzeige gekommenen Übergriffe.

Auch den Umstand, dass es noch mehr derartige Vorfälle geben würde, wenn die Juden sich gleichermaßen Identitäts-erkennbar und offen in allen Stadtbezirken bewegen würden wie die Angehörigen des Islam.

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Antisemitismus und Misozionismus

* von Victor Rosenthal

Seit 1945 war Antisemitismus in der nationalen Politik der USA und Großbritanniens selten ein Thema. Zumindest für Juden ist es heute in beiden Ländern ein echtes Problem.

In beiden Fällen ist er mit dem Antizionismus oder sogar dem Misozionismus, dem extremen und irrationalen Hass gegen den jüdischen Staat, verwoben. Es gibt immer noch einige „Paläo-“ Antisemiten, die zugeben, dass sie Juden aus denselben alten Gründen hassen, die ihre Art seit Tausenden von Jahren mit Leben erfüllt, aber sie werden als außerhalb der Grenzen eines akzeptablen Diskurses stehend angesehen. Sie sind diejenigen, die Massenmorde begehen, deshalb müssen wir sie ernst nehmen. aber wir müssen nicht auf ihre dummen Argumente hören. Dann gibt es spezielle Arten von Antisemiten, wie diejenigen, die Louis Farrakhan in dem Glauben folgen, dass die Juden nicht die wahren Juden sind (schwarz sind). Sie sind auch gewalttätig, aber ihre Argumente können ebenso zurückgewiesen werden.

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Charles Lindbergh und die Gremlins

Hallo,

heute aus Zeitgründen heute nur ein Kurzbeitrag aus meiner Feder. Ich wünsche trotzdem viel Spaß und Erkenntnisgewinn.


Der Papa

Charles Lindbergh und die Gremlins

Der Seite https://mysteriousuniverse.org/2015/07/the-real-gremlins-of-wwii/ von Brent Swancer zufolge war der Zeuge eines der ersten Gremlin-Berichte niemand anderes als der amerikanische Flieger, Autor, Erfinder, Militäroffizier, Entdecker und soziale Aktivist Charles Lindbergh während seines historischen Nonstop-Alleinflugs über den Atlantik von New York nach Paris im Mai 1927. Als er neun Stunden in der Luft war bemerkte Lindbergh, dass er sich plötzlich etwas losgelöst von der Realität gefühlt hatte und sich von mehreren nebelhaften seltsam aussehenden Wesen in der engen Umgebung seiner kleinen Kabine umgeben sah, die zu ihm sprachen und ein unglaublich komplexes Wissen über die Navigation und Flugausrüstung demonstrierten. Lindbergh outete sich erstmals in seinem 1953 erschienen Buch „The Spirit of St. Louis“ als Gremlin-Sichter.

Interessant an diesem Fall ist, dass die Gremlins ihn wachgehalten hatten und ihm versicherten, dass er auf seiner Reise in Sicherheit bleiben würde. Tatsächlich hat es Spancer zufolge von Zeit zu Zeit auch solche Berichte gegeben, in denen von „wohltätigen“ Gremlins die Rede war.

Drama (nicht so viel) und Demokratie

Veröffentlicht am 12. September 2019 von Victor Rosenthal

Der [israelische] Premierminister [Benjamin] Netanjahu versprach eine dramatische Ankündigung für den Dienstagabend. Sie war ungefähr so ​​dramatisch, wie sie hätte sein können, angesichts des Umstands, dass er ein ausscheidender Premierminister ist, der keine Koalition hat und es eine Woche vor der Wahl ist. Ich brachte mein Abendessen ins Wohnzimmer, um zu essen, während ich ihm im Fernsehen zusah. Es war wahrscheinlich unnötig. Es gibt sehr wenig, was er zu diesem Zeitpunkt tatsächlich tun könnte, egal wie sehr er es auch wollte.

Netanjahu merkte an, dass der lang erwartete Trump-Plan kurz nach der Wahl veröffentlicht werde und dass dies eine historische Gelegenheit sei, Maßnahmen zu ergreifen, die – dank seiner engen Beziehung zu Präsident Trump – die Genehmigung der USA erhalten würden. Er versprach, dass er bei seiner Wahl die Souveränität (Ribonut) für alle israelischen Gemeinden in Judäa und Samaria anwenden würde, sobald Trumps Plan veröffentlicht würde. Er versprach, unmittelbar nach den Wahlen, ohne auf den amerikanischen Plan zu warten, die israelische Souveränität auf das Jordantal und das nördliche Totes Meer anzuwenden. Er zeigte eine detaillierte Karte des Gebiets an, das inbegriffen werden sollte. Dies würde schließlich die Ostgrenze des Staates Israel begründen und sicherstellen, dass Judäa und Samaria keine terroristische Hochburg wie Gaza werden.

Hier ist die Karte Netanjahus:

Netanjahus Karte vom Jordantal vom 10. September 2019

Auf der rechten Seite sehen Sie eine Liste der jüdischen Gemeinden, die enthalten sein würden. Es gibt auch mehrere arabische Städte, die unter der Kontrolle der PA bleiben, einschließlich Jericho (der orangefarbene Bereich in der Mitte).

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Atlantis im Atlantik

Die ‘klassische’ Atlantis-Lokalisierung

* von Atlantisforschung.de

Sollte Atlantis bestanden haben, lag es im Atlantik oder es war nicht Atlantis.

(Louis Charpentier)

Das oben genannte Zitat von Louis Charpentier (das auch verschiedenen anderen Atlantologen zugeschrieben wird) dürfte repräsentativ für die Grundhaltung all derjenigen Interpreten der Atlantida1Anmerkung: ATLANTIDA = (atlantologischer Fachbegriff); ebenso wie ‘Atlanticus’ ein Synonym für den (platonischen) Atlantisbericht sein, aus deren Sicht das von Platon beschriebene Reich zwischen den Küsten Afro-Europas und Amerikas versunken sein muss. Obwohl sich revisionistische2 Anmerkung: Die Bezeichnung ‘Revisionisten’/’revisionistisch’ ist atlantolgie-historischer Natur (siehe dazu: Atlantologie-Historik – Beschäftigung mit der Geschichte der Atlantisforschung) und ist keineswegs als negative Klassifizierung zu verstehen. Atlantologische Revisionisten – wie etwa Jürgen Spanuth – haben z.T. wertvolle Erkenntnisse in die Forschung eingebracht, wie etwa die Einsicht, dass zumindest TEILE des Atlantisberichts eindeutig nicht, wie es im Kritias (108e) heißt, vor 9000 Jahren stattgefunden haben können, sondern vielmehr am Ende der Bronzezeit (ca. 1250-1200 v. Chr.).  Atlantisforscher (siehe zu diesen: Jungzeitler sowie Mittelzeitler) – aber auch prinzipielle ‘Atlantis-Verneiner’ – im 20. Jahrhundert alle Mühe gegeben haben, die ‘klassische’ Atlantis-Lokalisierung im zentralen Atlantikraum zu widerlegen oder zu diskreditieren, stellt sie für viele andere Atlantologen (siehe auch: Altzeitler und Synthetiker) nach wie vor die naheliegendste Interpretations-Möglichkeit der Atlantis betreffenden Aussagen Platons dar.

Abb. 1 Neben den mediterranen und karibischen Atlantis-Lokalisierungen stellt die Voraussetzung eines versunkenen, zentral-atlantischen Großinsel Atlantis nach wie vor das zentrale Theorem der empirischen Atlantisforschung dar.

Um nachzuvollziehen, warum zahlreiche Atlantisforscher nach wie vor so hartnäckig darauf bestehen, dass das legendäre Atlanter-Reich nirgendwo anders als im Großraum des Atlantik zu suchen und zu finden sei, müssen wir zunächst ein wenig Atlantida-Exegese betreiben: Bekanntlich gab Platon an, seine Informationen über Atlantis stammten aus dem Nachlass des Athener Staatsmannes Solon, der sie wiederum bei einer Reise ins Reich der Pharaonen von den Priestern der Göttin Neith in der Stadt Saïs erhalten habe.

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Napalm auf Sachsen

(mit freundlicher Genehmigung übernommen von Vera Lengsfeld)

Es ist hohe Zeit zu begreifen, dass der linke Zeitgeist brandgefährlich ist. Jene, die das, was sie für das Gute halten, wie eine Monstranz vor sich her tragen und unermüdlich die Welt verbessern wollen, lassen alle Hemmungen fallen, wenn sie feststellen müssen, dass es Andersdenkende gibt. Diese Andersdenkenden haben sich bei den Wahlen in Sachsen und Brandenburg per Stimmzettel artikuliert. Wenn man die Wählerstimmen zusammenzählt, die in beiden Bundesländern für die AfD abgegeben wurden, ist sie die stärkste Partei. Im Vergleich dazu die Stimmen für die Altparteien: Die Wahlbeteiligung betrug  in Sachsen 66,6 %. Die SPD hat in Sachsen 5,13 % der Stimmen der Wahlberechtigten erhalten.Die Wahlbeteiligung betrug  in Brandenburg 61,3 %. Die CDU hat dort 9,69 % der Stimmen der Wahlberechtigten erhalten. Die Linke hat in Brandenburg 6,56 % der Stimmen der Wahlberechtigten erhalten. Die FDP hat in Brandenburg 2,51 % der Stimmen der Wahlberechtigten erhalten.

Das ist um so bemerkenswerter, als die Propaganda die Hetze, die bis hin zu körperlicher Gewalt gegen AfD-Mitglieder ging, so intensiv war, wie der Klassenkampf, den die SED in den frühen DDR-Jahren gegen die „Bonner Ultras“ oder den „Frontstadt-Bürgermeister“ Willy Brandt geführt hat. Um die BRD als Naziland zu verunglimpfen, schreckte die Staatssicherheit der DDR nicht davor zurück, jüdische Friedhöfe zu schänden. Heute werden AfD-Wähler, sogar von ehemaligen Bürgerrechtlern wie Marianne Birthler als Nazis öffentlich zum Abschuss frei gegeben.

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Gab es die Gremlins wirklich?

Die “Gremlins” sind bekannt aus der US-amerikanische Horrorkomödie “Gremlins – Kleine Monster (Originaltitel Gremlins)” aus dem Jahr 1984, die mit “Gremlins 2 – Die Rückkehr der kleinen Monster (Originaltitel Gremlins 2 – The New Batch)” von 1990 eine Fortsetzung fand.

Die wenigsten wissen, dass die in diesen Filmen erwähnten Wesen eine Vorgeschichte als Fabelwesen haben. So schreibt die Wikipdia1https://de.wikipedia.org/wiki/Gremlin:

“Die Figur des Gremlins ist ein Fabelwesen und entstand im frühen 20. Jahrhundert. Roald Dahl, der auch in der Royal Air Force gedient hatte, veröffentlichte 1943 „The Gremlins“. Die Geschichte der kleinen Kobolde, die – besonders im Blick auf Mechanik und hier speziell Luftfahrt – eine Menge Unsinn anrichten, und ihrer Luftfahrtabenteuer sollte im Auftrag der Walt Disney Studios als Vorlage für einen Film dienen. Dies scheiterte, offenbar an Abstimmungsproblemen mit der britischen Air Force. Warner Brothers verwendete die Rechte an der Figur in mehreren späteren Filmen.

Der Gremlin hat, wie viele andere Koboldarten auch, Spaß am Schabernack, vor allem im maschinellen und technischen Bereich. So wurde beispielsweise im Zweiten Weltkrieg ein Gremlin beschuldigt, wenn Flugzeuge scheinbar ohne Ursache abstürzten. Amerikanische oder britische Piloten, die damals in Nahost dienten, erzählten von angeblichen kleinen Monstern, die ihr Flugzeug auseinandernahmen oder im Motorraum ihr Unwesen trieben.

Häufig wird auch von unheimlichen Gesichtern vor dem Frontfenster von Flugzeugen berichtet, die kurz darauf abstürzten. Die Folge Nightmare at 20,000 Feet der US-Fernsehserie Twilight Zone aus dem Jahr 1963 verarbeitete dies folgendermaßen: Ein Flugpassagier beobachtet während eines Gewitters ein koboldartiges Geschöpf dabei, wie es die Triebwerke des Passagierflugzeuges beschädigt. In einer Szene schaut das Wesen durch das Fenster in das Flugzeug hinein und befindet sich dabei mit seinem Gesicht unmittelbar vor der Scheibe. Das eher schrullige, bärenhafte Aussehen dieser Kreatur wurde beim Remake dieser Episode für den Twilight-Zone-Kinofilm (Unheimliche Schattenlichter, 1983) abgeändert in ein zwar anthropomorphes, aber ansonsten eher amphibienartiges, kräftig-drahtiges Wesen ohne Bekleidung mit übermenschlicher Stärke. ”

Ich habe den Bericht einer längere Begegnung eines Piloten mit einem solchen Gremlin im Web gefunden und unten zusammengefasst. Mein nachfoglender Kurzartikel fußt auf Brent Swancers Artikel “The Real Gremlins of WWII“.

Ich hoffe, der Inhalt interessiert Euch.

Es grüßt

Der Papa

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Zeitgenössische jüdische Akademiker und die masochistische Tradition

*von Manfred Gerstenfeld

(übernommen von Heplev)

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor; eine englische Version gibt es bei BESA)

Am 17. Mai beschloss der deutsche Bundestag, dass BDS als antisemitisch abzulehnen ist.1https://www.welt.de/politik/deutschland/article193718523/BDS-Warum-die-Linke-bei-Israel-Boykotteuren-keinen-Antisemitismus-sieht.html Als Reaktion darauf schrieben 240 jüdische und israelische Wissenschaftler einen Brief, in dem diese Gleichsetzung zurückgewiesen wird. Sie fordern von der deutsche Regierung, diesen Beschluss nicht zu unterstützen, weil diese die freie Meinungsäußerung schützt und respektiert – denn diese werde angegriffen.2https://bdsmovement.net/news/240-jewish-and-israeli-scholars-german-government-boycotts-are-legitimate-and-non-violent-tool

Aus einer ganzen Reihe von Gründen war das eine der vielen typischen Handlungen zeitgenössischen jüdischen Masochismus. Freie Meinungsäußerung hat in Deutschland in der Vergangenheit zu den extremsten kriminellen Handlungen gegen Juden in der gesamten Geschichte geführt. Es gibt heute noch lebende Zeugen, die sich dazu äußern können. Ebenso gibt es eine Reihe erhebliche den Antisemitismus fördernde Aspekte in der zeitgenössischen deutschen Gesellschaft und Regierungspolitik, gegen die diese 240 Wissenschaftler, wenn überhaupt, nicht auf organisierte Weise protestiert haben.

Der Völkermord propagierenden Organisation Hisbollah wird erlaubt in Deutschland frei zu agieren.3https://www.reuters.com/article/us-germany-lebanon-hezbollah/germany-wont-classify-iran-ally-hezbollah-as-terrorist-spiegel-idUSKCN1QP1YT Deutschland unterstützt in der UNO und angeschlossenen Gremien viele antiisraelische Resolutionen, während es gegen viel weitere kriminelle Staaten keinerlei vergleichbare Resolution gibt. Das ist gemäß der wichtigen Definition von Antisemitismus, der der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA), eine antisemitische Handlung.4http://www.holocaustremembrance.com/working-definition-antisemitism Die erwähnten jüdischen Akademiker protestierten auch nicht gegen die Immigration hunderttausender Antisemiten, die sich unter den Flüchtlingen aus muslimischen Ländern befanden, die seit 2015 nach Deutschland kamen. Es sollte festgehalten werden, dass diese importierten Antisemiten in ihrem Hass und ihren Vorurteilen nicht zwischen masochistischen und nicht masochistischen Juden unterscheiden.

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Otto Muck und „Die Welt vor der Sintflut“

*von Roland M. Horn

(Erstveröffentlicht auf Atlantisforschung.de)

Abb. 1 Der österreichische Atlantisforscher und -autor Otto Heinrich Muck.
Tony O’Connell, in: Atlantipedia.ie, unter “Muck, Otto” (Bildbearbeitung durch Atlantisforschung.de

Otto Heinrich Muck gilt als einer der einflussreichsten und bedeutendsten Atlantis-Forscher des 20. Jahrhunderts. Er wurde am 5. August 1892 in Wien geboren. Dort besuchte er auch die Volksschule, anschließend in Kremsmünster das Gymnasium. Das Abitur legte er am Staatsgymnasium Wien ab. Als junger Mann diente Otto Muck beim östereichischen Militär, wo er es bei den k.u.k. Luftfahrtruppen (Aviatik) bis zum Oberleutnant brachte. Dort war der technikbegeisterte Muck u.a an der Konstruktion des ersten Jagdeinsitzers Österreichs beteiligt. Nach dem Ende des I. Weltkriegs ging er nach München, studierte dort an der Technischen Universität, wo er 1920 mit Abschluss Diplom-Ingenieur graduierte. Im Anschluss studierte er auf Anregung von Werner Heisenbergs Lehrer, dem Physiker Arnold Sommerfeld auch noch Physik sowie Geophysik und zudem Frühgeschichte.1Red. Anmerkung: Wie die umfassenden Recherchen von Dr. Boris Lindenberg, Brandenburg, ergeben haben, ist die bei Ernst von Khuon (1976) und im SPIEGEL (1976) zu findende Darstellung unzutreffend, Muck habe bei Professor Sommerfeld promoviert. Dazu teilte er uns mit: “Muck versuchte – nach Anregung durch Sommerfeld (LMU München) und theoretischem Studium der Atomphysik – an der TH München (heute TU München) über >die Bedeutung der Gasspektren für die Erforschung der Gasstruktur< zu promovieren. Dies wurde seitens der Hochschule aber abgelehnt, wie ich von dort erfuhr. Man findet auch in keiner der Promotionsdatenbanken Otto (Heinrich) Muck.” (Quelle: E-Mail von Dr. B. Lindenberg an Atlantisforschung.de, 06.02.2013 – 16:50 h)

Später korrespondierte Muck wissenschaftlich u.a. mit Sommerfeld und Albert Einstein (mit Letzterem über die Struktur der Lichtquanten2 Siehe: Otto Muck (Hauptautor), Über die Struktur der Lichtquanten, 12 S., Einstein Archives Online; abgerufen: 07. Februar 2013).

Während des II. Weltkriegs gehörte Otto Muck zu Wernher von Brauns Raketen-Team in Peenemünde. Außerdem gilt als einer der Erfinder des U-Boot-Schnorchels, der zu jener Zeit entwickelt wurde.3Red. Anmerkung: Diese Angabe steht allerdings ebenfalls zur Disposition, wie Boris Lindenberg feststellt: “Der U-Boot-Schnorchel wird in der Literatur und Wikipedia anderen Erfindern zugeschrieben. Bei der Patentrecherche hierzu findet sich Otto Muck nicht einmal als Miterfinder. Da Muck offenbar in Sachen Patentschutz Bescheid wusste, hätte er sich zumindest als Miterfinder registrieren lassen.” (Quelle: E-Mail von Dr. Lindenberg an Atlantisforschung.de, 06.02.2013 – 16:50 h) Nach Kriegsende wurde er dann als technischer Berater von Großunternehmen wie den Schuckertwerken bzw. Siemens & Halske aktiv. Er galt nicht nur als hochkarätiger Technik-Spezialist, sondern auch als talentierter Künstler und Graphiker. Zu Beginn der 1950er Jahre lebte er in Uffing am Staffelsee, wo er auch ein Elektrophysikalisches Institut betrieb. Als er am 7. November 1956, 64-jährig, in Wien an den Folgen eines Unfalls verstarb, hinterließ er zahlreiche4Red. Anmerkung: Die in der Literatur häufig zu findende Angabe, O. Muck habe “2000 Patente” angemeldet, entspricht so offenbar auch nicht den Tatsachen. Dazu Dr. Lindenberg: “Otto Muck hat etliche Erfindungen angemeldet, nicht alles führte wirklich zum Patent. Wenn eine (angebliche) Erfindung z. B. beim DPA angemeldet ist, kann man unter Inanspruchnahme dieses Anmeldetags (>Priorität<) bei anderen Patentämtern auf der Welt dieselbe Erfindung auch noch anmelden, um sie dort möglichst ebenfalls patentieren zulassen. Zählt man solche Nachanmeldungen zu den Erstanmeldungen dazu, kommt man vielleicht auf 200 Anmeldungen (nicht = Patente!), aber nicht 2000.” (Quelle: E-Mail von Dr. B. Lindenberg an Atlantisforschung.de, 06.02.2013 – 16:50 h)  Patente.5Unter seinen Patentanmeldungen befanden sich Trockenrasierer, ferngesteuerte Uhren, doppelter Blitz bei der Personenfotografie, Handhabung von tiefgekühlten und brennbaren Gasen, Erzeugung von Ultraschall, senkrecht startende und landende Flugzeuge, elektrotechnische Einrichtungen, Thermomassagegeräte, Flüssigerdgas-Tankschiff und Telegraphen. (Siehe: Otto Muck (Ingenieur), bei: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie; Zugriff: 01.02.2013), von denen knapp 40 in die Konstruktion der Methanschiffe eingegangen waren, welche für den griechischen Reeder Stavros Niarchos gebaut wurden.6Alle Quellen zu Otto Mucks Biographie: Ernst von Khuon, “Rätsel Atlantis”, ein Vorwort zu: Otto Muck, “Alles über Atlantis: alte Thesen, neue Forschung”, Econ-Verlag, 1976 — sowie: Anonymus, “UNTERGANG AM NACHMITTAG – Ein österreichischer Ingenieur, ehemaliger Mitarbeiter Wernher von Brauns, entwickelte mit Hilfe moderner geologischer Erkenntnisse eine interessante Theorie über den Atlantis-Bericht des Philosophen Platon.”, in: DER SPIEGEL, 19/76, 03.05.1976 — Friedrich Bertkau und Gerhard Oestreich (Hrsg.): Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 1950. Verlag Walter de Gruyter & Co, Berlin 1950 — Nachricht von Dr. Boris Lindenberg, Brandenburg, an Atlantisforschung.de vom 06.02.2013 – 16:50 h — Otto Muck (Ingenieur), bei: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

Im selben Jahr (1956) hatte er noch sein viel beachtetes Buch Atlantis – Die Welt vor der Sintflut veröffentlicht. Dieses Werk wurde 1976 unter dem Titel Alles über Atlantis bearbeitet neu aufgelegt, allerdings fehlten dort wichtige Bestandteile. Scheinbar aktuellere Themen wurden stattdessen eingefügt, die mit dem Thema und Mucks Ideen nicht unbedingt allzu viel zu tun haben.

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Von Syrern bedroht, bespuckt und mit Scherben beworfen: Mann bat sie, ihre Musik leiser zu stellen

*von David Berger

(Übernommen von Philosophia Perennis)

Als ein 32-jähriger Senftenberger seine beiden syrischen Nachbarn (24 und 18 Jahre) bat, ihre Musik etwas leiser zu stellen, bedrohten und bespuckten die beiden den Mann, zerstörten diese ihr eigenes Mobiliar und bewarfen anschließend den Mann und seinen Hund mit den Scherben.

Dass einige, die noch nicht so lange da sind, oftmals ein etwas anderes Gefühl auch für Lautstärken haben, als die meisten, die schon länger da sind, ist kein Geheimnis. Dass die Bitte, Ruhestörungen abzustellen, aber zu einem regelrechten Gewaltexzess gegen den Bittsteller führen kann, musste jetzt ein Bürger in Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) erfahren.

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