Hat die unheilige schwarzgrüne Allianz Moria vergeblich brennen lassen?

Den meisten Lesern wird es ähnlich gehen wie mir. Man hat einen perfekten Plan, alle Verlaufsmöglichkeiten durchgespielt und ist zu dem Ergebnis gelangt: Das kann gar nicht schief gehen. Man lächelt und ist froh… und dann geschieht etwas Unvorhergesehenes. Der Plan droht zu scheitern, Verunsicherung macht sich breit. – Ähnlich dürfte es den beteiligten NGOs, Bündnis90/Die Grünen und der auf deren Seite stehenden Mehrheit der durch Corona kurzfristig wieder zur Volkspartei aufgeblasenen CDU im Brandstiftungsfall Moria gehen.

Das hatten sie alle sich unkomplizierter vorgestellt: Einige Flüchtlinge animieren und instruieren, Brände an mehreren Stellen organisieren, vorab die Flüchtlinge leise aus der späteren Brandzone evakuieren, Widerstand gegen die Löscharbeiten leisten, von den staatstreuen Medien großformatige Bilder leidender Kinder und junger Frauen veröffentlichen, das Feuer im Optimalfall „Rechtsradikalen“ in die Schuhe schieben.

Dann kurz über die EU-Kommission Druck auf Griechenland ausüben und die Schleusen nach Deutschland öffnen. Zunächst nur für alle Moria-Flüchtlinge, dann selbstverständlich für ihre im „Kriegsgebiet“ zurückgebliebenen Familienangehörigen bis zum dritten angeheirateten Verwandtschaftsgrad. Das hätte auch der Seenotrettung einen Push-Effekt verliehen, Laschet hätte Merkels barmherziges Gesicht vor sich hertragen und so die Kanzlerschaft endgültig sichern können. Hätte, Hätte, Fahrradkette!

Merkel und Seehofer wollen SOFORT 1.500 Flüchtlinge

150 hatte Seehofer noch gestern vorgeschlagen, dann aber hat ihn der strenge Politbüro-Blick des ehemaligen FDJ-Kader getroffen und er – wie immer – winselnd nachgegeben. Auf 1.500 Flüchtlinge haben sich die Kanzlerin und der als einzige Haltung die Leckdiener-Stellung kennende Innenminister heute geeinigt. Diese sollen so schnell als möglich in ihre neue Heimat verbracht werden, denn wir haben bekanntlich Platz!

Mit der SPD ist das noch nicht abgesprochen, so dass sich die Zahl bis zum Tagesende auch auf 10.000 erhöhen und das Zeitfenster von „so schnell als möglich“ auf „binnen 12 Stunden“ verändern könnte. Man muss ja auch noch bei dem zukünftigen Koalitionspartner des bereits als gesetzt geltenden neuen Bundeskanzlers – Armin Laschet, der Mann mit dem Ehrentitel „Smartester Affe Merkels“ – nachfragen. Denn heute etwas zu tun, was Habeck, Baerbock und Göring-Eckardt nicht gefällt, könnte üble Folgen für die Machterhalt-Planung 2021 haben.

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