Déjà vu

Frank-Walter Steinmeier war zum Fünften Holocaust-Forum in Jerusalem. Er hat in Yad Vashem eine Rede gehalten. Von dieser Rede waren viele sehr beeindruckt. Er fand hervorragende Worte, richtige Worte; es gab keine Ausflüchte zur deutschen Schuld am Holocaust und der daraus sich ergebenden Verantwortung. Auf twitter erhielt er sehr viel Lob und Anerkennung von Israelis.

Das haben wir alles schon einmal gesehen. 2008 war Angela Merkel in Jerusalem und sprach vor dem israelischen Parlament. Sie fand hervorragende Worte, gab wichtige Erklärungen ab und beeindruckte die Israelis so, dass noch Jahre später nur Positives über sie gesagt wurde.

Und beiden kann man nichts von dem abnehmen, was sie als „deutsche Staatsräson“ (Merkel) oder als nie endende Verantwortung (Steinmeier) von sich gaben. Es gibt nämlich ein sehr einfaches Mittel um zu zeigen, wie verlogen diese ganzen wichtigen, richtigen Äußerungen sind. Man muss sich nur einmal das von Merkel zu verantwortende Abstimmungsverhalten Deutschlands in der UNO anzusehen, um zu merken, dass den schönen Worten Taten entgegen stehen, die diese Worte Lügen strafen. Die Geschäftssucht mit dem Iran ist ein weiterer Beleg, dass Antisemitismus und Israel-Vernichtungswille kein Grund sind, sich auf Israels Seite zu stellen und den Terror-Mullahs die  Unterstützung zu entziehen. Es gibt jede Menge weiterer Beweise; z.B. die Absage der bilateralen Regierungskonsultationen aus angeblichen Termingründen, während für den Terroristen Abbas Zeit vorhanden war.

Gerade Steinmeier hat auch oft genug bewiesen, dass Israel zu unterstützen nicht sein Ding ist. Letztes Jahr gratulierte er „auch im Namen meiner Landsleute“ dem iranischen Terror-Regime zum 40-jährigen Bestehen. 2017 dienerte er ehrfürchtig an Arafats Grab – ausgerechnet vor dem Typen also, der Israel bis an sein Lebensende genauso mörderisch bekämpfte wie sein Mentor, der frühere Mufti von Jerusalem Haddsch Amin al-Husseini.

Beide, Merkel wie Steinmeier, gehören zu den größten Heuchlern, was Israel angeht. Bleibt nur zu hoffen, dass die Israelis sich nicht wieder, wie 2008 von Merkel, von den guten, richtigen, positiven Worten täuschen lassen. Erinnern wir sie daran, dass Worte allein nicht reichen, wenn die Taten das Gegenteil verkünden.

Der Westen betrauert die toten Juden. Aber was ist mit den lebenden?

* von Melanie Phillips (übernommen von Heplev)

In Yad Vashem in Jerusalem werden am 23. Januar etwa 46 politische Führungskräfte und Royals, darunter Großbritanniens Prinz Charles, am fünften Welt-Holocaust-Forum teilnehmen, um den Holocaust-Gedenktag sowie den 75.  Jahrestag der Befreiung von Auschwitz zu begehen.

Bei diesem und zweifellos auch bei anderen solchen Gedenkveranstaltungen werden viele eloquente, wichtige und aufrichtige Beobachtungen zum Übel des Nationalsozialismus und des Judenhasses gemacht. Im heutigen Klima gibt es jedoch, was solche Gedenkfeiern angeht, etwas Beunruhigendes.

Angesichts des Ausbruchs physischer und verbaler Angriffe auf Juden in Großbritannien, Amerika und Europa könnte man sagten, dass es nie so wichtig gewesen ist, sich der Schrecken des Holocaust zu erinnern.

Aber der Westen strotzt vor Holocaust-Mahnmalen und -Museen, Schulen haben seit den 1980-er Jahren Holocaust-Bildung vermittelt. Und doch hat es seit der Niederlage des Nationalsozialismus nie eine solche Epidemie des Judenhasses in der westlichen Gesellschaft gegeben.

Darüber hinaus unterstützen einige der Länder, die in Yad Vashem repräsentiert sein werden, Leute, die Juden töten wollen. Sie finanzieren die Palästinenser, die mörderische und antijüdische  sowie antiisraelische Hetze herauspumpen.

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Soleimani und das Dritte Reich

Wenn ich mir die schiere Menge von Menschen ansehe, die im Iran der Beisetzung eines ihrer höchsten Staatsoberhäupter beiwohnt, frage ich mich, wie viele Leute wohl auf die Straße gingen, wenn ein ranghoher deutscher Regierungsmensch im Nachbarland vom Iran umgebracht würde, und wie die Parolen gegen den Iran dann lauteten…
Vor 80 Jahren noch schrie man hier mit vergleichbarem Hass und Fanatismus „Sieg Heil“, „Tod diesem und jenem…“ Dort religiös fanatisiert, hier politisch fanatisiert. Es ist einfach zu sagen: Primitive Gesellschaften, aber es trifft es nicht. Wohl aber ist eine gemeinsame DNA erkennbar: imperialistisches Streben mithilfe einer primitiven Ideologie, von jedem Dummen begreifbar, in sich vollkommen kohärent.

Das Hitlerreich strebte die Weltherrschaft an, dasselbe tut auch der Iran, gleichwohl er es klüger anzettelt, so dass viele der westlichen Demokratien diesem ziemlich hilflos gegenüberstehen. Dazu weiter unten. Was hat Deutschland, Frankreich, Europa dem Großmachtstreben des Iran entgegenzusetzen? Fromme Worte? Moralische Apelle? Herr Steinmeier kann auf dem Bauch nach Teheran rutschen, Frau Roth kann sich ihr Kopftuch wieder aufsetzen und mit den Mullahs Tee trinken, doch nützen wird all das nichts. Darüber wird man im Iran nur lachen, zumal man in derartigen Islamdiktaturen die Kuffar-Untermenschen nur insoweit für voll nimmt, solange man mit ihnen gute Geschäfte machen kann.

Hätten die Alliierten damals Hitler rechtzeitig weggebombt, wäre der Welt viel erspart geblieben, das müssten selbst die größten Pazifisten zugeben. Warum soll das bei den Mullahs anders sein? Der totale Krieg, die dem Erdboden gleichmachende Bombardierung deutscher Großstädte, die manche Rechte als Kriegsverbrechen einstufen, war nach meiner Einschätzung eine bittere Notwendigkeit, denn auch das deutsche Volk ist seinem Führer blind gefolgt, wie heute die Iraner ihren Mullahs. Nicht alle, aber eine kritische Menge. Die Deutschen wurden letztendlich zur Vernunft gebombt.

Ach ja, die Weltherrschaft des Iran. Viele scheinen es immer noch nicht begriffen zu haben, aber der Iran hat seine Metastasen inzwischen im Irak, im Jemen, in Syrien, im Libanon, im Gazastreifen, ja auch in Russland und der Türkei fest verankert, und die werden immer virulenter und gefährlicher. Der Topterrorist Soleimani, im deutschen Blödfunk so harmlos als Offizier bezeichnet, war der ausschlaggebende Drahtzieher, Chef der Al-Quds-Brigaden. Al-Quds heißt übrigens Jerusalem. (!)

Das Beste, was dem Satan passieren kann, ist die Leugnung seiner Existenz. Dasselbe gilt auch für imperialistische Staatsgebilde und ihre Teroristen im Gewand von Regierungsbeamten. Der Westen hat dem nichts entgegenzusetzen außer hochentwickelte Waffensysteme. Mit solchen Leuten kann man nicht verhandeln, früher oder später drücken sie einem die Luft ab, s. Hitler. Deutschland hat auch in dieser Hinsicht aus der Geschichte nichts gelernt. Noch ist es nicht zu spät, denn der Iran hat in Wahrheit derzeit noch keinerlei Interesse an einem größeren Krieg. Man liegt wirtschaftlich am Boden, aber nicht Dank der Europäer. Die Iraner wissen, dass Teheran binnen Minuten Geschichte sein wird, sollte man die USA oder auch Israel ernsthaft verletzen. Noch ist der Iran unterlegen, noch. Europa kann nichts ausrichten und täte gut daran, sich endlich mit den USA zusammenzuschließen und an einem Strang zu ziehen anstatt einen demokratisch gewählten und demokratisch kontrollierten Präsidenten Trump pausenlos mit Dreck zu bewerfen. Europa braucht ihn mehr als umgekehrt. Ein paar zaghafte Ansätze in diese Richtung gibt es ja neuerdings immerhin, aber diese zarten Pflänzchen müssten besser gedüngt werden.

Ich mag keine Kriege, aber ich bin nicht naiv genug um zu glauben, dass man mit Islamfaschisten wirklich verhandeln kann. Wenn Moderne auf Steinzeit trifft, fehlt die gemeinsame Sprache.

Das historische Palästina – ein anachronistischer Begriff

übernommen von Heplev

Landkarte des Heiligen Landes, veröffentlicht in Florenz um 1480; sie war Teil von Francesco Berlinghieris erweiterter Ausgabe der Geographia von Ptolemäus.

Das „historische Palästina“ ist in der Diskussion des arabisch-israelischen Konflikts ein allgemein verwendeter Begriff. Der Ausdruck legt nahe, dass es in der Vergangenheit eine als Palästina bekannte Nation gegeben hat, wobei das Wort „historisch“ den Eindruck vermittelt, dass diese Nation tiefe Wurzeln in der Region hat und damit einen natürlichen Anspruch darauf, als neuer Staat Palästina wiederbelebt zu werden. Indem darauf so und ohne Erwähnung der jüdischen Geschichte Bezug genommen wird, suggeriert man auch subtil, dass eine jüdische Präsenz in der Region etwas Fremdes ist.

Dieser Artikel diskutiert die Herkunft und Evolution des Gebrauchs von „Palästina“ als Ortsname und dass aktuelle Ideen des „historischen Palästina“ allesamt auf einem falschen Verständnis der geografischen und politischen Geschichte der Region gründen.

Das historische Palästina in der heutigen Verwendung bezieht sich typischerweise auf das Gebiet, das heute Israel, die Westbank und den Gazastreifen umfasst. Hier sind mehrere bekannte aktuelle Beispiele der Verwendung des Begriffs:

  • Saeb Erekat, Chefunterhändler für die palästinensische Autonomiebehörde, erkärte in einer Stellungnahme in der New York Times im Mai 2019, dass die Palästinenser Israel in den „Grenzen von 1967 anerkannten, was 78 Prozent des historischen Palästina entspricht“.1Erekat, Saeb. Trump Doesn’t Want Peace. He Wants Palestinian Surrender. New York Times, 22. Mai 2019. https://www.nytimes.com/2019/05/22/opinion/trump-israel-palestinian-peace-plan.html Auf welches „historische Palästina“ bezieht sich Erekat und besteht Israel wirklich aus 78% dieses „historischen“ Gebiets?
  • Die Columbia Journalism Review veröffentlichte im Januar 2019 einen Artikel mit dem Titel „Palästinensische Bürger Israels kämpfen darum ihre Geschichten zu erzählen“, in dem der Autor behauptet, das „historische Palästina unter osmanischer und britischer Kontrolle hatte eine blühende arabische Presse“.2Berger, Miriam. “Palestinian citizens of Israel struggle to tell their stories,” Columbia Journalism Review, 11. Januar 2019. https://www.cjr.org/analysis/palestinian-citizens-of-israel-musawa.php War Palästina je ein Territorium unter osmanischer Kontrolle?
  • Ein Artikel im The Washington Report on Middle East Affairs vom Juni 2019 über Trumps „Deal des Jahrhunderts“ für den Frieden im Nahen Osten erklärt, dass der Deal das „neue Palästina“ verantwortlich für „rund 12 Prozent des historischen Palästina“ zurücklassen würde.3Cook, Jonathan: “The ‘Deal of the Century’ Would Force Palestinians to Swallow a Bitter Pill.” Washington Report on Middle East Affairs. June/July 2019, S. 8-10. https://www.wrmea.org/2019-june-july/the-deal-of-the-century-would-force-palestinians-to-swallow-a-bitter-pill.html Welches Gebiet des Landes wurde verwendet um zu dieser Zahl zu kommen?
  • Präsident Abbas in seiner Ansprache vom Novemeber 2012 vor den Vereinten Nationen merkte das Folgende an: „Die Zweistaatenlösung, d.h. der Staat Palästina in Koexistenz neben dem Staat Israel, repräsentiert den Geist und den Kern des historischen Kompromisses, den die Prinzipienerklärung von Oslo verkörperte, die vor 19 Jahren zwischen der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und der Regierung Israels unter Schirmherrschaft der Vereinigten Staaten von Amerika auf dem Rasen des Weißen Hauses unterzeichnet wurde; ein Kompromiss, durch den das palästinensische Volk akzeptierte seinen Staat um des Friedens willen auf nur 22% des Gebiets des historischen Palästina zu gründen.“4(29. November 2012) Statement by President Abbas before the Adoption of resolution 67/19 on the Status of Palestine in the United Nations. http://palestineun.org/29-november-2012-statement-of-president-abbas-before-the-adoption-of-resolution-6719-on-the-status-of-palestine-in-the-united-nations/ Ist diese Zahl von 22% genau?

Gegrafische Geschichte des Heiligen Landes

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Die Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs zu Israel würde Himmler mit Stolz erfüllen

Die Hand der Chefanklägerin des ISTGH wird heute von Organisationen kontrolliert, die mit dem Dritten Reich verbunden sind

* von Richard Kemp, The Jerusalem Post, 26. Dezember 2019

Übernommen von Heplev

Anklägerin Fatou Bensouda wartet letzten Monat auf den Beginn des Verfahrens gegen den ehemaligen Präsidenten der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo und den ehemaligen Jugendminister Charles Ble Goude vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. (Foto: Peter DeJong/Reuters)

Reichsführer SS Heinrich Himmler, Architekt und Leiter des Holocaust, wäre stolz auf den jüngsten Schritt von Fatou Bensouda, Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshof. Entschlossen zur totalen Eliminierung der jüdischen Rasse unterstützte Himmler Amin al-Husseini, den Großmufti von  Jerusalem, bei seinen Plänen die Juden in Palästina auszulöschen.

Jetzt haben sich Bensouda und der IStGH sich der internationalen Kampagne zur Vernichtung des jüdischen Staates angeschlossen, die von al-Husseinis Nachfolgern geführt wird. In einer grotesken Umkehrung ist der IStGH, Erbe des Kriegstribunals von Nürnberg, zu einer Propagandawaffe antisemtischen Hasses geworden. Das repräsentiert einen schändlichen Verrat an seinem ehrbaren Anti-Nazi-Vorläufer. Sein Weg ähnelt eher dem des berüchtigten Volksgerichtshofs der Nazis als den Nürnberger Prozessen.

Nürnberg ließ viele der Nazi-Monster untertauchen, die den Holocaust verübten. Die Hand der IStGH-Chefanklägerin wird heute von Organisationen kontrolliert, die mit dem Dritten Reich verbunden sind – dem Palestinian Center for Human Rights, Al-Haq, Addameer und Al-Dameer.

Von Geldern der EU und der Schweiz gestützte NGOs haben mehr als ein Jahrzehnt lang auf den IStGH Einfluss genommen, damit er Israel anklagt, heißt es vom israelischen Forschungsinstitut NGO Monitor. Alle sind mit der Palästinensergruppe PFLP verbunden, deren Gründungsführer in den 1970-er Jahren vom ehemaligen SS-Oberst Otto Skozeny und Dr. Gerhard Hartmut von Schubert, einst in Josef Goebbels‘ Propagandaministerium tätig, ausgebildet wurden.

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Hanukka-Geografie

Yisrael Medad, MyRightWord, 21. Dezember 2019

übernommen von Heplev

Während der Zeit, in der das Land Israel von der Seleukiden-Dynastie des syrisch-griechischen Imperiums beherrscht wurde, wurde 174 v.Chr. Antiochus IV. Imperator. Er war dafür bekannt, dass er Epiphanes genannt wurde. Er wollte seine Untertanen einen, indem er ihnen eine gemeinsame Religion und Kultur aufzwang. Für die Juden Judäas bedeutete dies die Unterdrückung des jüdischen Gesetzes. Er griff auch in Angelegenheiten des Gottesdienstes im heiligen Tempel ein.

Schließlich brach eine Revolte aus, ausgelöst vom Handeln der Priesterfamilie der Hasmonäer in Modiin; geführt wurden sie anfangs von Mattityahu, dann von seinen Söhnen. Sie wurden als die Makkabäer bekannt und waren recht erfolgreich mit ihrer Taktik des Guerilla-Krieges. Sie syrisch-griechischen Besatzer wurden besiegt. Bei der Rückkehr ins befreite Jerusalem und angeführt von Judah betraten sie die Tempelhöfe, beseitigten die von den Syrern dort aufgestellten Götzenbilder, bauten einen neuen Altar und weihten ihn am 25. Tag des Monats Kislev im Jahr 139 v.Chr.

Bei der Suche nach Öl für die Menora fanden sie nur einen keinen Krug reinen Olivenöls, der das Siegel des Hohepriesters Yochanan trug. Es reichte nur aus, um Licht für einen Tag zu geben. Durch ein Wunder Gottes brannte es acht Tage lang.

Das ist kurz formuliert die Geschichte von Hanukka.

Aber wo fand die Geschichte statt? Wo waren die Schlachten? Wo war der Tempel?

Wie sieht die Geografie von Hanukka aus?

Hier ist eine Landkarte der wichtigen Orte der Hanukka-Geschichte:

Hier ist noch eine:

Hier ist eine Landkarte der gesamten Periode der Hasmonäer-Herrschaft, die bis etwa 63 v.Chr. weiter ging, als das unter ihrer Kontrolle stehende Gebiet über den Jordan hinweg expandierte, wie es früher in biblischen Zeiten war:

Mit anderen Worten: Wenn wir zeitgenössische Begriffe anwenden, dann befindet sich der Hauptort des Wunders, das wir mit dem achttägigen Anzünden von Kerzen feiern, der Tempel, heute im … „besetzten Ostjerusalem“.

Die wichtigen Schlachten, die die Makkabäer führten, waren:
die Schlacht von Wadi Haramia (167 v.Chr.)
die Schlacht von Beth Horon (166 v.Chr.)
die Schlacht von Emmaus (166 v.Chr.)
die Schlacht von Beth Zur (164 v.Chr.)
die Schlacht von Betn Zachariah (162 v.Chr.)
die Schlacht von Adasa (161 v.Chr.)
die Schlacht von Elasa (160 v.Chr.)
Sie liegen alle in dem, was fälschlich die „Westbank“ genannt wird.

Natürlich würde das bedeuten, dass wir denken könnten, wir feiern einen Feiertag der Besatzung.

Aber das wäre falsch. Fakt ist, es ist der heute verwendete Sprachgebrauch und die Rhetorik der „Besatzung“, der falsch und unzutreffend ist.

Was wir brauchen ist eine linguistische Revolte, besonders unter Juden.

Jüdische Kontrolle/Verwaltung über Judäa und Samaria und ganz Jerusalem ist nicht falsch, nicht unmoralisch, sondern eine Rückkehr in die wahre Geografie der jüdischen nationalen Heimat, des Judentums und der jüdischen Geschichte.

Der Tempel des Hesekiel – Wo (oder wann) stand er (oder wird er stehen)?

* von Roland M. Horn

Gegen am Ende des alttestamentlichen Buches Hesekiel findet sich eine längere Passage (ab Kapitel 40 bis Kapitel 49), in dem der Prophet Hesekiel einen Tempel gezeigt und bis aufs kleinste Detail beschrieben bekommt. In dieser recht langen Passage wird dieser Tempel aufs Genaueste beschrieben. Hesekiel wird durch die Hand Gottes aus der babylonischen Gefangenschaft in das Land Israel gebracht und entdeckt einen sehr hohen Berg und eine darauf aufgebaute Stadt in Richtung Süden. Der Zeitpunkt dieser Reise wird exakt wieder gegeben. Bei der Ankunft erblickt Hesekiel einen „Mann, anzusehen wie Erz, mit einer Schnur von Linnen in seiner Hand. Der steht mit einer Messrute am Tor. Dieser gibt Hesekiel den Auftrag, alles was er sähe, dem Volk Israel zu zeigen und beginnt mit gründlichen Messungen – das vollständige Gebäude wird dem Propheten gezeigt.

Was ist das für ein Tempel, der da vom alttestamentlichen Propheten Hesekiel so gründlich beschrieben wird und bei dessen Messung jener zuschaute? Einen Hinweis finden wir am Ende des 39. Kapitels: Dort heißt es dass Gott die „Gefangenen Jakobs“ nach Hause führen und sich des Hauses Israel erbarmen würde. Es heißt, dass Gott sie aus den Völkern zurückführen würde, folglich kann nicht die Rückführung aus der babylonischen Gefangenschaft gemeint sein, sondern eine spätere – man kann erkennen, dass es sich um die Rückführung des Volkes Israels seit Beginn der offiziellen zionistischen Bewegung im Jahr 1897 handeln muss.

Hessekiel 40-49 stellt die Theologen vor Probleme. Der Prophet kann nicht den salomonischen Tempel darstellen, weil die Abweichungen zu den Beschreibungen dieses Tempels in anderen biblischen Büchern zu groß sind. Eine Wiederherstellung des Tempels im 6. Jahrhundert. v. Chr. scheidet aus den gleichen Gründen aus. Andere sehen, dass Hesekiel ein Bild des Tempels im „tausendjährigen Friedensreiches“ nach der zukünftigen Widerkunft Jesu Christi geben soll.

Eine völlig anderes geartete Erklärung hat der Theologe und Schriftsteller Walter-Jörg Langbein anzubieten. Er fragt sich, warum dieser Tempel so gründlich vermessen werden müsse, denn schließlich war der Jerusalemer Tempel ja bis ins Detail bekannt. Warum also musste Hesekiel dem Haus Israel die genauen Messergebnisse mitteilen? Langbein spekuliert dahingehend, dass es sich bei dem Tempel des Hesekiel gar nicht um den Tempel in Jerusalem, sondern um ein ganz anderes Bauwerk gehandelt habe, in das Hesekiel von Luftschiffen, die von Außerirdischen gesteuert wurden, gebracht worden war und beruft sich dabei auf die Forschungsarbeiten des Ingenieurs Hans-Herbert Beier und des Ingenieurs Josef F. Blumrich. Langbein schließt, dass es sich bei dem Tempel in Wirklichkeit um eine technische Anlage zur Wartung von Zubringerraumschiffen handelte, die benutzt wurde, um Reparaturarbeiten etwa am atomaren Hauptantrieb des Flugkörpers vorzunehmen, mit dem Hesekiel zum Tempel gebracht wurde. Der Autor glaubt, dass in Hesekiel 10 ein solcher Reparaturvorgang beschrieben wird. (Langbein, Walter: Geheimnisse der Bibel. Berlin 1997 ( S. 68 und 69)

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Merkel in Auschwitz, Hamas in Berlin

* von PR-Redaktion

Angela Merkel hat am Freitag zum ersten Mal die Gedächtnisstätte Auschwitz besucht. Am Samstag findet in Berlin eine Konferenz von Hamas-nahen Organisationen statt. Petr Bystron (AfD) kommentiert

Wir begrüßen, dass Angela Merkel zum ersten Mal in ihrer Kanzlerschaft das Konzentrationslager Auschwitz besucht hat, und hoffen, dass Sie sich von diesem Besuch dazu inspirieren lässt, endlich gegen den ausufernden Antisemitismus in Deutschland effektiv vorzugehen.

Unter ihrer Kanzlerschaft ist Berlin mit 1.083 antisemitischen Vorfällen im Jahr 2018 (gegenüber 951 im Jahr 2017 – also eine Zunahme um 13,8 Prozent) die Hauptstadt des Antisemitismus in Europa geworden. Das Simon-Wiesenthal-Center warnt mittlerweile Juden davor, nach Berlin zu reisen.

Wie dringend ein Umdenken sowie eine Änderung des Handelns der Bundesregierung ist, zeigt sich am Beispiel der parallel zu Merkels Besuch in Ausschwitz stattfindenden Konferenz in Berlin.

Die vom Palestinian Return Centre (PRC) organisierte „Konferenz der Palästinenser in Europa“ wird vom Verfassungsschutz „als wichtigste Propagandaveranstaltung der Hamas in Europa“ eingestuft. Nach Recherchen der Initiative Honestly Concerned treten heute bei der Konferenz eine Reihe prominente Hamas-Unterstützer als Redner auf: Khaled Shouli, der als Hauptgeldbeschaffer der Hamas gilt oder Tareq Hammoud, Geschäftsführer des Palestinian Return Centres (PRC), das wegen seiner engen Verbindungen zur Hamas in verboten ist.

Hier lässt die Bundesregierung Vertreter von Hamas-nahen Organisationen einreisen, um in Berlin gegen Israel zu hetzen. Die gleiche Bundesregierung weigert sich seit Jahren, die Hisbollah zu verbieten, unterstützt den Boykott von Waren aus Judäa und Samaria, stimmt in der UNO gegen Israel, setzt andere Länder unter Druck, Jerusalem nicht als Hauptstadt anzuerkennen, verdoppelt die Zahlungen an die Hamas-nahe, korruptionsgeplagte UNRWA auf 173,2 Millionen Euro und verhilft den Mörder-Mullahs in Teheran zur Atombombe, um Israel auszulöschen.

Solche Israel-feindliche Politik läßt den Ausschwitz-Besuch der Kanzlerin zu reinem PR-Termin verkommen und lässt den Verdacht aufkommen, er soll nur vom aktuellen Antisemitismus in Deutschland ablenken.

Die Rechtmäßigkeit jüdischer Siedlungen in Judäa und Samaria

Die Administration Trump trifft eine ehrbare und legitime Entscheidung

Joseph Puder, FrontPage Magazine, 27. November 2019

Übernommen von Heplev

Die Administration Trump traf vor kurzem eine historische Entscheidung: Die israelischen Siedlungen in Judäa und Samaria sind legal. Es war keine totale Überraschung, da dieser Reporter immer geglaubt hat, dass Judäa und Samaria – oder wie manche Leute sie bezeichnen: die Westbank – „umstrittene Gebiete“ waren. Eines waren sie offensichtlich nicht: „besetztes palästinensisches Territorium“.

Einen Palästinenserstaat hat es nie gegeben und daher ist der (von antiisraelischen Gruppen liebevoll verwendete) Begriff falsch und irreführend. Die Resolution 242 des UNO-Sicherheitsrats (UNSC), formuliert nach dem Sechstage-Krieg von 1967, war im Prinzip ein Angebot „Frieden für Land“. Die Resolution betonte ausdrücklich das Wort „Territorien“ und nicht „alle Territorien“. Mit anderen Worten: Die den Entwurf der Resolution schrieben stellten sicher, dass die fraglichen Gebiete in Verhandlungen geregelt würden. Sie begriffen eindeutig, dass Israel eine sicherere Grenze brauchte und dass Gebiete wie das Jüdische Viertel in Jerusalem und anderes Land, das Juden in Ostjerusalem gehörte, Teil Israels sein mussten und dass Jerusalem idealerweise vereint sein sollte. Der Gush Etzion südlich von Jerusalem war vor dem Unabhängigkeitskrieg von 1948 ein Block von Gemeinden in jüdischem Besitz. Jordaniens Arabische Legion eroberte ihn 1948 mittels gewalttätiger Aggression, wobei die jüdischen Verteidiger getötet und die Bewohner vertrieben wurden. 1967 wurde der Etzion-Block befreit. Die UNO oder der Völkerbund beschlossen nicht, dass Juden kein Recht hätten sich in Judäa und Samaria niederzulassen – Gebiete, die die Wiege der jüdischen Zivilisation bildeten.

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Eure Väter, Eure Mütter, Unsere Mörder. Der Edelgermane “Zentrum für Politische Schönheit” deportiert ein zweites Mal

Ich bin immer wieder erschüttert, mit welcher Pietätlosigkeit das Zentrum für Politische Schönheit zu Werke geht und die Opfer der NS-Zeit für seine politische Propaganda vereinnahmt.

Und das ganze dann sogar zum #Happening machen. Darf mich das als deutscher Jude, dessen #Vorfahren in #Auschwitz vergast wurden und deren Asche in ganz Osteuropa verstreut wurde, stören? Darf ich sagen, dass ich Euch für unendliche Idioten halte?

Es hat mich schon damals unheimlich gestört und empört als die „Künstler“ das #Holocaust-Denkmal zum #Wanderzirkus machten und glaubten, dass es hipp wäre, ein Abbild des Holocaust-Denkmal auf ein Grundstück in der Nachbarschaft #Bernd #Höckes zu rotzen.

Aber die neueste Aktion die vermeintliche Asche meiner Familie für 50 EUR zu verkaufen – #Bodenproben vom #Vernichtungswahnsinn – und aus dem Tod meiner Familie auch noch Profit zu machen, ist an #Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten.

Auf so eine beschissene Idee kann nur ein „Nazi im Geiste“ kommen, der wahrlich auch heute noch die „Holocaust-Industrie“ weiter praktiziert.

Für wen haltet ihr deutschen #Schwachköpfe Euch eigentlich? Könnt ihr unsere Toten nicht einfach ruhen lassen? Auschwitz-Juden haben ein Recht auf Totenruhe.

Die deutsche Obsession und Besessenheit an toten Juden – die einem faktischen #Totenkult gleichkommt und damit erschreckend nahe dem #Islamismus – ist das absolute Gegenteil dessen, was all diese von den Nazis ermordeten Juden praktizieren, wenn sie ihre eigenen Liebsten zur letzten Ruhe betten; möglichst in Jerusalem in einer Grabstätte am Ölberg. Wir sprechen das Kaddisch.

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