Die aktuelle Krise zwischen der Ukraine und Russland, Annalena Baerbock und eine biblische Prophezeiung

* von Roland M.Horn

Flaggen von Russland und der Ukraine. (Gemeinfrei)

Sicher haben Sie es verfolgt: Zwischen Russland und der EU , hinter der die NATO steht, brodelt es. Überall können wir lesen, dass Russland Richtung Ukraine mobil macht, und ausgerechnet die umstrittene neue Außenministerin Annalena Baerback machte sich nach Moskau auf, um mit ihrem russischen Amtskollegen Sergei Wiktorowitsch Lawrow “hochdeutsch zu sprechen”.

Wie ist der Konflikt eigentlich entstanden? Viele mögen jetzt sagen, mit dem Einmarsch von Russland in der zur Ukraine gehörenden Krim, der von Amerika und europäischen Ländern, eingeschlossen die BRD, mit wirtschaftlichen Sanktionen belegt wurde. Doch das ist nicht ganz der Anfang.

Vor dem Einmarsch Russlands in die Krim kam es zu einem Putsch in der bisher zu Russland sehr loyal stehenden Ukraine. Der bis dahin in der Ukraine amtierende Regierungschef Viktor Janukowitsch, dessen Regierung von westlichen Blättern gerne als “korrupt” bezeichnet wird1https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2014/Putsch-in-Kiew-Welche-Rolle-spielen-die-Faschisten,ukraine357.html wurde letztlich von Demonstranten gestürzt, die sich seit Ende November 2013 für eine “demokratische und freiheitliche Ukraine” einsetzten. Jene putschen letztendlich und übernahmen die Regierung. Die gleichen Blätter, die die Janukowitsch-Regierung als korrupt bezeichneten und äußerten, dass die Demonstranten sich für eine Ukraine einsetzten, “in der sich Politiker und Oligrachen nicht wie bisher auf Kosten des Volkes selbst bedienen”, räumten ein, dass von Anfang an auch rechtsextreme Kräfte auf dem Maidan-Platz – wo die Demonstrationen stattfanden – eine wichtige Rolle spielten. 2https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2014/Putsch-in-Kiew-Welche-Rolle-spielen-die-Faschisten,ukraine357.html

SS-Rune auf den Helmen ukrainischer “Freiheitskämper” während iheres Putsches. SS-Rune am Stahlhelm – das Bataillon Asow in der Ostukraine stellt Nazi-Symbole offen zur Schau. Zu sehen in den den “heute”-Nachrichten vom 07.04.2014 um 19 Uhr. (Screenshot: Tagesspiegel).

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Existiert die neuentdeckte Corona-Variante “Deltacron” überhaupt?

* von Roland M. Horn

Corona-Virus (Symbolbild, Pixabay)

Am 09.01.2022 berichtete das Redaktionswerk Deutschland, dass Forscher aus Zypern einen “besonderen Virenstrang des Coronavirus” entdeckt hätten, der aus einer Kombination zwischen Mutationen von Delta- und Omikron-Varianten zusammengesetzt sei. Infizierte hätten sich nach ersten Erkenntnissen mit Delta und Omikron infiziert, wobei sich die Erbsubstanzen der beiden Varianten miteinander kombiniert hätten. Der Molekularbiologe und Virologe Leondios Kostrikis von der Universität Zypern taufte das Virus “Deltacron”. Quelle des Berichts waren die Bloomberg News. Kostrikis wird dort mit folgenden Worten zitiert und paraphrasiert:

“‘Wir werden in Zukunft sehen, ob dieser Stamm pathologischer oder ansteckender ist oder ob er sich gegenüber Delta und Omicron durchsetzen wird'”, sagte er. Er persönlich ist jedoch der Ansicht, dass auch dieser Stamm von der hochansteckenden Omikron-Variante verdrängt werden wird.”

Das Reaktionsnetzwerk Deutschland wies jedoch bereits in diesem Artikel darauf hin, dass andere Wissenschaftler Zweifel hätten, ob es sich wirklich um Co-Infektionen handele.

Die Jerusalem Post vom 11. Januar 2022 titelt:

Die ‘Deltacron’ Coronavirus-Variante existiert nicht, sagen Experten.

Dazu führten sie aus:

“Mehrere führende Experten haben am Sonntag getwittert, dass es sich bei der “Deltacron”-Variante, bei der es sich angeblich um eine neue “Super-Variante” handelt, die sowohl Delta als auch Omikron in sich vereint, wahrscheinlich nur um einen Verarbeitungsfehler im Labor handelt, berichtete CNBC am Sonntag.”

Eine Woche vorher hatte Kostrikis aus erklärt, dass diese angebliche Variante einen ähnliches genetischen Hintergrund habe wie Delta, aber auch zehn Mutationen, die einzigartig für das sogenannte Deltacron seien.

Kostrikis untersuchte zusammen mit seinem Team 25 Fälle dieser Variante, von denen elf von Personen stammten, die wegen der Erkrankung an diesem Virus ins Krankenhaus eingeliefert wurden und weitere 14, die aus der allgemeinen Bevölkerung stammen.

Forscher spielten, wie die Jerusalem Post sagt, die neue Entdeckung herunter und wiesen darauf hin, dass “Laborkontaminationen”  ein häufiges Phänomen seien und im Rahmen der COVID-Pandemie bereits aufgetreten seien.

Eine “Neukombination kann bei Coronaviren vorkommen”, erklärte Dr. Boghuma Kabisen Titanji, ein Experte für Infektionskrankheiten an der Emory University in Atlanta, auf Twitter. “Das Enzym, das ihr Genom repliziert, neigt dazu, von dem RNA-Strang abzurutschen, den es kopiert, und sich dann dort wieder anzuschließen, wo es aufgehört hat. Da sowohl Delta als auch Omikron im Umlauf sind, verstärkt eine Doppelinfektion mit beiden Varianten diese Sorge”, twitterte sie.

Dr. Tom Peacock vom Imperial College London stimmte dem zu und twitterte, die Deltacron-Sequenz sei mit Sicherheit eine Laborkontamination. Er sagte:

“Viele von uns haben sich die Sequenzen angeschaut und sind zu demselben Schluss gekommen: Es sieht nicht wie eine echte Neukombination aus.”

Roland M. Horn wieder bei “Sagenhaft und Sonderbar – der Podcast” – Diesmal zum Thema Atlantis (Video)

Gestern durfte ich mich erneut dem Podcaster Daniel Bechmann und seiner Kollegin Julia Domschke deren Fragen stellen. Diesmal ging es um den Themenkomplex “Atlantis”. Das Ganze lief live über Video und war interaktiv angelegt.

Auf den geologischen Spuren von Lemuria

* von Roland M. Horn

Buchauszug aus Lemuria: Ein Blick auf den anderen versunkenen Kontinent

Die hypothetischen Kontinente Mu und Atlantis nach James Churchward. Mu ist ein Begriff für einen einen sagenhaften im Pazifik versunkenen Kontinent, der heute oft mit Lemuria gleichgesetzt wird, das ursprünglich für einen versunkenen Kontinent im Indischen Ozean gehalten wurde. (Public domain)

„Ganz gleich, wie Lemuria zerstört wurde, Lemuria lässt sich nicht mehr unter den Teppich kehren … und kleine Beweis-Stückchen treten nach und nach zutage…“

zitiert Bernhard Beier im Artikel Geologische und ozeanographische Grundlagen für die Pazifika-Hypothese? auf http://atlantisforschung.de/index.php?title=Geologische_und_ozeanographische_Grundlagen_f%C3%BCr_die_Pazifika-Hypothese%3F den Geologen William Hutton. Und weiter schreibt er:

„Es gibt keinen versunkenen ‚Kontinent‘ im Pazifik oder im Indischen Ozean! Dies scheint das Credo der modernen Geologie zu sein, wenn die Frage nach „Le(Mu)ria“ gestellt wird. Doch selbst wenn wir – um des Arguments Willen – das aktualistische Denkmuster [also der Lyellismus, Anm. RMH] der Damen und Herren ‚Fachleute‘ übernehmen, brauchen wir solche Äußerungen nicht sonderlich ernst zu nehmen. Ganz im Gegenteil dürfen wir behaupten: Es steht heute außer Frage, dass in der Tat während rezenter Perioden der Erdgeschichte ungeheure Landmassen von den Fluten dieser beiden Meere verschlungen wurden!“

Hierzu sei angemerkt, dass Otto Muck, der oft als Katastrophist1Der Katastrophismus stellt im Rahmen der Astronomie sowie der Geologie und Paläontologie ein wissenschaftliches Paradigma dar, das von der überragenden Bedeutung von katastrophalen Ereignissen für die Geschichte unseres Sonnensystems, der Erde und der Entwicklung (Evolution) der Lebewesen ausgeht. Er gilt als Gegenstück zum Aktualismus. oder Neo-Katastrophist angesehen wird, sich tatsächlich zur gegensätzlichen Theorie, nämlich zum Aktualismus bekennt und lediglich zwei irreguläre Ausnahmen einräumt: nämlich den bereits besprochenen Mondeinfang und sein Szenario zum Untergang von Atlantis, das er in seinem Buch Atlantis – Die Welt vor der Sintflut vorstellt. Kommen wir aber zu Beiers Artikel zurück. Er schreibt dort weiter:

„Großmaßstäbliche Überflutungen, wie wir sie hier besprechen, können im Wesentlichen aufgrund zweier Natur-Phänomene zustande kommen: A) Das Absinken von Landmassen. B) Das Ansteigen der Meeresspiegel. Während die erstgenannte Möglichkeit – zumindest als rapide, großräumig und kataklysmisch2Kataklysmus steht für „erdgeschichtliche Katastrophe“ verlaufendes Ereignis – von Geologen entschieden in Abrede gestellt wird, dürfte kaum jemand ernsthaft bestreiten, dass es während der jüngsten 12.000 Jahre einen sehr deutlichen Anstieg der ozeanischen Pegel gegeben hat.

Wenn wir jedoch konservativ3Nonkonformistische Modelle gehen sogar von mehreren Kilometern Niveau-Unterschied aus. einen Anstieg der Meeresspiegels um ca. 100 m bis 150 m voraussetzen, hat dies bereits ganz erstaunliche Konsequenzen für das Erscheinungs-Bild der Küstengebiete und Inselwelt unseres Bezugs-Raums. Werfen wir z. B. einen Blick auf Südostasien – wie es sich gegen Ende des vergangenen Erdzeitalters (Pleistozän) präsentierte […,] dann wird schnell deutlich, dass sich seither selbst in einem aktualistischen Szenario topographische Veränderungen ereignet haben müssen, die bereits an der Grenze menschlichen Fassungsvermögens liegen. In der Tat ist dort offenbar eine kontinentgroße Landmasse untergegangen, nämlich die alte indonesische Tiefebene, die am Ende der jüngsten Eiszeit von den steigenden Meeresspiegeln überspült wurde.“

(…)

Der Forscher und Autor wendet sich nun Zentral-Pazifik zu, wo das Lemuria der meisten modernen Esoteriker gelegen haben soll. Wenn wir einen kurzen wissenschaftsgeschichtlichen Rückblick auf den geologischen und ozeanographischen Diskurs zum Pazifik würfen, würde schnell deutlich, dass das Thema ‚versunkene Landmassen im Pazifik‘ offenbar zu keiner Zeit vom Tisch war, sondern in Fachkreisen immer wieder neu diskutiert wurde.

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Alttestamentliche Berichte durch neue Ausgrabungen bestätigt

  • von Roland M. Horn

Blick auf Tel Aseka. Dort befindet sich eine archäologische Grabungsstätte, in der Funde gemacht wurden, die alttestamentliche Berichte bestätigen.

David Parsons, Vizepräsident und Internationaler Pressesprecher der ICEJ, schrieb in der von der ICEJ herausgegebenen Zeitschrift Wort aus Jerusalem, Ausgabe Nr. 5/2021, einen interessanter Artikel mit der Überschrift “Neue Ausgrabungen in Israel bestätigen biblische Berichte”. Der Artikel beginnt mit den Worten:

“In den letzten Monaten hat es zahlreiche archäologische Funde in Israel gegeben, die die Berichte der hebräischen und christlichen Schriften bestätigen und die Genauigkeit des Wortes Gottes belegen. Wenn wieder Reisegruppen nach Israel kommen können, dürfen sie sich au die Enthüllung dieser verborgenen Schätze freuen.”

Die Frage, wann Reisegruppen aus Deutschland wieder nach Israel werden einreisen dürfen, müssen wir hier im Raum stehen lassen. Die Hoffnung, dass dies in absehbarer Zeit geschieht, ist nicht nach meiner Einschätzung nicht sehr hoch, doch bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt.

Parsons geht in seinem Artikel auf mehrere Funde ein und erwähnt zuerst, dass beispielsweise Ausgrabungen in der Davidstadt eine 2.800 Jahre alte Erdschicht zutage förderten, die eine Zerstörung dokumentiere, die keiner Schlacht und keiner Eroberung in der Geschichte Jerusalems zugeordnet werden könne. Infolgedessen vermuteten Archäologen, dass sie auf ein heftiges Erdbeben in der Stadt zurückzuführen sei, über das die Propheten Amos und Sacharja in den ihnen zugeschriebenen alttestamentlichen Büchern berichten. Die ausgegrabenen Trümmer beinhalten Tongefäße, Lampen Kochutensilien, Schüsseln und Aufbewahrungsbehälter, die beschädigt worden seien, als die Wände eines antiken Gebäudes einstürzten. Parsons verweist auf die Stellen Amos 1,1 und Sacharja 14,5, in denen auf ein großes Erdbeben erwähnt wird, das Israel “zur Zeit Usijas, des Königs von Juda” erschütterte.

Ein weiteres Artefakt, das neue Belege dafür liefere, dass die mit Mauern befestigte Davidstadt tatsächlich der Hauptstadt der Dynastie König Davids war, in der zunächst der Regierungssitz des geeinten Königreichs Israel und später des nach der Reichsteilung entstandenen Südreichs Juda lag, ist Parsons zufolge ein bislang fehlender Teil der östlichen äußeren Stadtmauer Jerusalems, der bei jüngsten Ausgrabungen gefunden worden sei und auf den die Babylonier bei der Belagerung der Davidstadt im Jahr 586 v. Chr. stießen. An der gleiche Stelle wurden Funde gemacht, die mit der Zeit des zweiten Tempels in Verbindung gebracht würden. Darunter befänden sich “kürzlich ausgegrabene Pfeilspitzen und andere Waffen aus der Zeit der römischen Eroberung 70 n. Chr.”

Ebenfalls vor Kurzem seien zwei nebeneinanderliegende prachtvolle große Kammern im Bereich der sog. Klagemauer freigelegt worden, die Teil einer kunstvollen Stadthalle gewesen sein sollen, in der der jüdische Beamte hohen Besuch empfing, bevor jener zu den Vorhöfen des Tempels hinaufstieg. “‘Die Western Wall Heritage Foundation’” wird diese eindrücklich gestalteten Räume sowie die Besichtigungstour des Klagemauertunnels aufnehmen”, schreibt Parsons.

“Ein Tonkrug Gideons” – allerdings mit Fragezeichen versehen – ist das nächste Fundstück, auf das Parsons eingeht. Fundort ist die israelische Ausgrabungsstätte Khrirbet al-Ra’i, wo Parsons zufolge das biblische Ziglat vermutet wird, das beispielsweise im 1. Buch Samuel, Vers 30 Erwähnung findet. Der Tonkrug, der dort gefunden wurde, trägt eine mit Tinte geschriebene Inschrift, die den Namen “Jerubbaal” wiedergibt. Diesen Namen hatte der biblische Gideon nach dem alttestamentlichen Buch der Richter (Kap. 6, Vs. 31-32) erhalten. “Jerubbaal” bedeutet “Baal streitet mit ihm” oder “groß sei der Herr”.  “Der Krug mit uralter kanaanitischer Inschrift kann 3.100 Jahre auf die Zeit der Richter zurückgeführt werden, als Gideon den Altar des Baal in Ofra niederriss und die Israeliten die Midianiter in der Ebene Jesreel besiegten”, schreibt Parsons. Es sei jedoch nicht sicher, ob die Inschrift des Tongefäßes in direktem Zusammenhang mit Gideon steht. Allerdings bestätigen Experten Parsons zufolge jedoch, dass die Bibel authentische Namen aus dieser frühen Epoche Israel überliefert.

Bei Tel Aseka, wo David Goliath besiegt haben soll, seien in den letzten Monaten bei Ausgrabungsarbeiten neben Töpferwaren und Mauern der befestigten israelitischen Stadt auch die Skelette von Soldaten gefunden worden, die dort im Kampf gefallen seien. Die menschlichen Knochen stammen vermutlich aus der Zeit der assyrischen Invasion ins Königreich Juda vor über 2.700 Jahren, wie die biblische Überlieferung im Zweiten Buch der Könige (Kap. 18-19), Chronik (32) und Jesaja (36) sagt. Der assyrische König Sanherib zerstörte damals laut 2, Könige 18,13 und 2. Chronik 11, 5+9) auch die Stadt Aseka in Juda.

Parsons hat noch eine weiteren Entdeckung auf Lager. Er schreibt, dass vor einigen Monaten Archäologen vom Fund dutzender der Fragmente einer biblischen Schriftrolle aus der Zeit des Bar-Kochba-Aufstands im Jahr 135 n.Chr. berichtet hätten. Das wäre die erste Entdeckung eines antiken biblischen Pergaments seit ungefähr 60 Jahren. Die Schriftrolle  ist auf Griechisch geschrieben und enthält Auszüge aus den zwölf kleinen Propheten – unter ihnen die Bücher Sacharja und Nahum.

Am Ende seines Artikels geht Parsons noch auf die Kupferminen des Königs Salomon ein und schreibt, dass am Südzipfel Israels im Nationalpark Timna in der Wüste Negev vor Kurzem Hinweise darauf gefunden wurden, “dass die Israeliten zur Zeit König Salomons tatsächlich in den dortigen Kupferminen arbeiteten, wie aus biblischen Berichten hervorgeht”. Parsons weist darauf hin, dass vor dem Fund “viele Wissenschaftler und Archäologen den Kupferbergbau vor Ort fast ausschließlich auf eine frühere ägyptische Präsenz in der Gegend zurückgeführt” hätten. Parsons bezeichnet die neuen Funde, die Stoffüberreste in königlichem Purpur aus der Zeit der Könige David und Salomon enthalten, als “bahnbrechend”.  Mit den Worten “Die besondere Farbe zur Herstellung der einzigartigen Purpur- und Blautöne für israelitische Könige und Priester stammt von einer regionalen Schneckenart. Die Farbtöne wurden schließlich in die jüdischen Gebetsschals sowie die heutige israelische Flagge aufgenommen”, endet Parsons Artikel.

Bildquelle:

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:110423_004.jpg, https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/20/110423_004.jpg, idobi, CC BY-SA 3.0, <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons

 

Bitte beachten Sie auch mein Buch Blauer Stern auf weißem Grund: Die Wahrheit über Israel

Buchbesprechung: Andreas Müller: Deutschlands UFO-Akten

* von Roland M. Horn

Andreas Müller
Deutschlands UFO-Akten
Über den politischen Umgang mit dem UFO-Phänomen in Deutschland
…mit Betrachtungen auch zu Österreich und der Schweiz
BoD Norderstedt, 16.11.2021
ISBN: ‎ 978-3754306802
Preis: € 29,99
Taschenbuch, 452 Seiten, 254 z. T. farbige Bilder, Aktenabdrucke und Tabellen, 37 QR-Codes

Auf den ersten Blick scheint das Buch etwas teuer, doch beim Lesen merkt man sofort, dass dieser Preis nicht nur gerechtfertigt, sondern sogar notwendig ist, denn in einigen der zahlreichen abgedruckten Akten sind mit farbigen Stiften eingefügte Anmerkungen erkennen, die man auf einer Abbildung in Graustufen nicht hätte entziffern können.

Müller hat die Beiträge einiger prominenter Gastautoren aufzubieten, wie dem Diplom-Informatiker Ralf Bülow, der an zahlreichen Ausstellungen zu den Themen Computer, Weltraumfahrt, Astronomie und Physik beteiligt war und zur Geschichte der Science-Fiction-Genres publiziert hat. Ein weiterer Gastautor ist Dr. Andreas Anton, Soziologe, der zum Thema “Im Schatten des Szientismus” promoviert hat und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) in Freiburg ist. Dr. Michael Schetsche ist Politologe und Soziologie am IGPP und lehr als außerpanmäßiger Professor am Institut für Soziologie und der Universität Freiburg. Er forscht u. a. zu mysteriösen und unheimlichen Phänomenen sowie dem möglichen Kontakt zwischen Menschen und Außerirdischen. Der Vierte im Bunde ist Marius Kettmann, B.A., gelernter Medienberater, Militärhistoriker und aktiv in der UFO-Forschung tätig. Müller selbst ist Kommunikationsdesigner, Kornkreisforscher und Herausgeber der größten grenzwissenschaftlichen Webseite in Deutschland: GrenzWissenschaft.de. Müller ist die erste Person, der es gelang, Einsicht in die kaum bekannte UFO-Akte des BND zu nehmen und darüber exklusiv zu berichten.

Die QR-Codes sind außerordentlich praktisch, denn sie führen uns meist zu im Buch erwähnten und interessanten Videos. Müller sieht das UFO-Phänomen in einem Paradigmenswechsel befindlich, rückt es doch langsam aus dem ohnehin sehr unscharf und schwammig definierten Begriff der Pseudowissenschaft heraus in den Mittelpunkt eines interdisziplinären Forschungsinteresses. Tatsächlich beginnt allem Anschein nach die US-Politik und -Navy sich ernsthaft mit dem Phänomen zu beschäftigen und hat etliche Videos und Berichte von beispielsweise Piloten veröffentlicht, die tatsächlich mit “unidentifizierten fliegenden Objekten” zu tun hatten, deren Ursprung zur Zeit nicht erklärbar ist. Da der Begriff “UFO” mit zahlreichen Missverständnissen behaftet ist, verwendet man häufig lieber den Begriff “UAP“, der für “Unidentified Aerial Phaenomena” steht und letztlich nichts anderes als der Begriff “UFO” aussagt. Tatsächlich gab, wie Müller zu berichten weiß, das Pentagon Ende 2020 die Gründung der Unidentified Aerial Phenomena Task Force (UAPTF) bekannt, in der es um die Erforschung der UAPs geht – selbstverständlich mit der Fragestellung, ob sie eine Bedrohung darstellen.

Doch das nur zur Einleitung. Im Buch selbst geht es um die “UFO-Frage” und -akten in der Bundesrepublik Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dazu führt Müller etliche Aussagen von bundesdeutschen Politikern an. Hier überrascht vielleicht die (ungewohnt) nüchterne Aussage von Franz-Josef Strauß, der sagte: “Eine staatlich beauftragte Untersuchungsstelle für UFO-Beobachtungen ist vorstellbar, am besten im Zusammenhang mit den Einrichtungen der Luftverteidigung. Selbst die Frage nach dem Vorhandensein von anderen intelligenten Lebewesen im Universum sollte man nicht mit ‘nie’ beantworten. Man sollte sich aber bei der Erforschung dieser Phänomene um wissenschaftliche gesicherte Ergebnisse bemühen.”

Ein interessanter Punkt ist der Blick auf historische Dokumente aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. So berichtet Müller exemplarisch ausführlich über das “Basler Flugblatt” aus dem Jahr 1566, auf dem merkwürdige Phänomene im Luftraum abgebildet und beschrieben sind. Schon im Hinblick auf Sichtungen im deutschsprachigen Raum (s. auch die UFOs-Sichtung von Johann Wolfgang von Goethe) fällt die Ansicht auch deutscher Sprecher von privaten UFO-Vereinen, nach denen das UFO-Phänomen erst 1947 begann, wie ein Kartenhaus zusammen. Deutschlands älteste und erste “UFO-Akte” ist leider verschollen, aus der Sekundärliteratur ist allerdings zu entnehmen, dass sie sich 1826 im Saarland, Müllers und meinem eigenen Wohngebiet, ereignete.

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Buchbesprechung: Frank Joseph: Die Überlebenden von Atlantis

* von Roland M. Horn

Frank Joseph:
Die Überlebenden von Atlantis
Wie der Untergang einer Zivilisation die Welt veränderte
AMRA-Verlag, Hanau, 2021
ISBN: 978-3-939373-17-9
Preis: 24,99
Geb., 381 Seiten, 42 s/w-Bilder, Register

Das legendäre Atlantis ist Platon zufolge 9000 Jahre vor seiner Zeit jenseits der Säulen des Herakles (im Allgemeinen mit der Meerenge von Gibraltar gleichgesetzt) untergegangen. Manche Atlantis-Forscher und -Autoren bezweifeln die Lokalisierung, andere (oft die gleichen) die Zeit des Untergangs. Frank Joseph gehört zu jenen, die Platons Lokalisierung zwar akzeptieren, den Untergang dieser Landmasse aber viel früher – in historischer Zeit – sehen, und somit gehört er zu den sog. „Jungzeitlern“.

Ihm zufolge ist Atlantis im Laufe von von vier aufeinander folgenden Katastrophen versunken, die sich in historischer Zeit abspielten. Den ersten Kataklysmus sieht Joseph im Jahr 3113 v. Chr., als seiner Meinung nach der ein Komet mit Asteroiden kollidierte, was den Nachthimmel für einen Zeitraum von mindestens einem oder zwei Jahrtausenden störte. Unter anderem verweist er auf den grönländischen Eisbohrkern von Camp Century, der einen Säuregehalt aufweist, der wiederum auf eine plötzliche Zunahme von weltweit niederregnender Asche schließen lässt. Der Vulkanismus im Atlantik habe um die Wende des 4. Jahrtausends v. Chr. einen Höhepunkt – insbesondere auf Island und den Azoren, also in der Gegend von Atlantis, wie er weiter feststellt. Bei dieser Katastrophe sei Atlantis durch schwere Erdbeben und Vulkanismus, die durch Meteoriten ausgelöst wurden, verwüstet worden, wobei einige Landbereiche sich ablösten und ins Meer stürzten. Überlebende wanderten in andere Teile der Welt, insbesondere ins Niltal und nach Mesopotamien aus.

Der zweite Kataklysmus soll sich 2193 v. Chr. ereignet haben, als verschiedene Kometen sich in der Nähe der Erdumlaufbahn einander näherten. Dabei soll eine große Landbrücke zwischen Malta und der nahe gelegenen Insel Filfa während einer Naturkatastrophe eingebrochen sein, deren dadurch erzeugten riesige Wellen das Ende des jungsteinzeitlichen Malta verursachten. Auf Atlantis selbst soll eine weit verbreitete seismische Aktivität zahlreiche Tempel und Wohngebiete zerstört haben, während Vulkanismus Ackerland verbrannte und mehrere nahegelegene Inseln versenkte. Des Weiteren hätten Tsunamis Siedlungen entlang der regionalen Küste verwüstet. Viele Einwohner kamen um. Die zweite große Migrationswelle in den Nahen Osten setzte ein. Unter anderem die Zerstörung von Sodom und Gomorrha sieht Joseph im Rahmen dieses Kataklysmus‘.

Der dritte Kataklysmus soll 1628 v. Chr. stattgefunden haben, als die „Killerkometen“ wieder zur Erde zurückkehrten, worauf ein erneuter ausgewöhnlich starker Aschefall im grönländischen Eisbohrkern festgestellt wurde. Auf Atlantis setzten wieder Erdbeben und Tsunamis ein. Es kam zu einer weiteren Migrationswelle.

Der vierte Kataklysmus schließlich fand Joseph zufolge 1198 v. Chr statt, als ein Komet durch das Erscheinen eines anderen näher an die Erdumlaufbahn gedrängt wurde. Der Wasserspiel in nordeuropäischen Seen sei damals stark angestiegen, wieder wurde eine große Menge Asche in der Erdatmosphäre festgestellt, der Vulkanismus erreichte auf der ganzen Welt im Zeitraum um um dieses Jahr einen Höhepunkt. Atlantis versank jetzt vollständig im Meer. Wieder kam es zu Migrationsströmen. Viele Überlebenden von Atlantis kamen jetzt in Ägypten an. Hier beruft sich Joseph auf den Ägyptologen Prof. Walter B. Emery, der von der Entdeckung von Gräbern in der späten prädynastischen Periode im nördlichen Teil Oberägyptens berichtet, deren Schädel und Körper größer waren als die der Eingeborenen. Emery schließt auf eine (fremde) „Herrenrasse“, die den raschen Fortschritt im Niltal unmittelbar vor der Vereinigung Ägyptens erklären soll.

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Behindert die Corona-Impfung die natürliche Reaktion des Immunsystems auf die Conora-Infektion? (Mit Video)

Screenshot

* von Roland M. Horn

Heute bekamein Video zugesandt, dessen Betreff “Appell von Dr. Riedl – Universität Stockholm: Covid-Spritzung ist Ausrottung durch DNA-Zerstörung” lautete. Der Text der E-Mail lautete:

“Dr. Riedl: “Das ist keine Impfung. Das ist eine Genmanipulation. Hier wird ein Stoff zugefügt, eine Information, die den Körper dazu bringt, das tödliche Spike-Protein vom Virus selbst herzustellen, um dann in sich selbst dagegen zu kämpfen. Das ist ein Irrsinn. Ein Krieg gegen sich selbst. Und dann noch die Lipid-Nano-Partikel, die das Ganze verstärken, die dann ewig im Körper bleiben und die Organe vernichten. Das kling nach einem schlimmen Plan und es wird ohne Rücksicht auf Verluste gearbeitet. Ein Verbrechen!” Die Forschungs-Universität von Stockholm hat dies jetzt in einer Studie nachgewiesen. Das Covid-mRNA im sogenannten Impfstoff dringt in den Zellkern ein und zerstört den DNA-Reparaturmechanismus in der Zelle. Das bedeutet die Ausrottung der Menschheit – zumindest zum größten Teil. Der von Gates verkündete Plan die Weltbevölkerung durch “Impfung” zu reduzieren ist damit bewiesen. “

Hier das Video:

Starker Tobak. Im Video, das auf Bitchute veröffentlicht wurde, ist von einem “großen Plan” die Rede und auch von der These, dass Menschen gezielt ausgerottet werden sollen. Diese politische Komponente mag drastisch übertrieben oder gar falsch sein.

Die in diesem Video ausgeführten grundlegenden medizinischen Aussagen – soweit sie sich auf die genannte Studie beziehen – erweisen sich jedoch als vollkommen korrekt, zumindest sagen sie genau das aus, was auch in der Studie steht. Im Abstract dieser Studie ist, in die deutsche Sprache übersetzt, folgendes zu lesen (vollständiger Wortlaut):

“Das Schwere Akute Respiratorische Syndrom Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) hat zur Pandemie der Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) geführt und die öffentliche Gesundheit und die Weltwirtschaft schwer beeinträchtigt. Die adaptive Immunität spielt eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung der SARS-CoV-2-Infektion und beeinflusst direkt die klinischen Ergebnisse der Patienten. Klinische Studien haben gezeigt, dass Patienten mit schweren COVID-19-Infektionen eine verzögerte und schwache adaptive Immunantwort zeigen. Der Mechanismus, durch den SARS-CoV-2 die adaptive Immunität behindert, ist jedoch noch unklar. Mit Hilfe einer In-vitro-Zelllinie berichten wir, dass das SARS-CoV-2-Spike-Protein die DNA-Schadensreparatur, die für eine wirksame V(D)J-Rekombination in der adaptiven Immunität erforderlich ist, erheblich hemmt. Mechanistisch gesehen haben wir herausgefunden, dass das Spike-Protein im Zellkern lokalisiert ist und die DNA-Schadensreparatur hemmt, indem es die Rekrutierung der wichtigen DNA-Reparaturproteine BRCA1 und 53BP1 an der Schadensstelle behindert. Unsere Ergebnisse zeigen einen potenziellen molekularen Mechanismus auf, durch den das Spike-Protein die adaptive Immunität behindern könnte, und unterstreichen die potenziellen Nebenwirkungen von Impfstoffen auf Spike-Basis in voller Länge.”

Genesen, geimpft und erneut schwer an Corona erkrankt

* von Roland M. Horn

Patricia Kelly auf dem RTL-Spendenmarathon 2014 in Hürth bei Köln
Bildautor: Michael Schilling
Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license

Wie N-TV gestern berichtete, infinzierte sich die Sängerin der Kelly-Familie Patricia Kelly kürzlich zum zweiten Mal mit Corona. Es heißt, sie liege derzeit im Krankenkenhaus und ihr Team hoffe, “dass sie es bald verlassen kann und es ihr wieder besser geht.”

Pikantes Nr. 1 dabei: “Patricia Kelly hatte sich bereits Ende 2020 mit dem Coronavirus infiziert.”

Pikantes Nr. 2: “Nun habe sie sich “trotz abgeschlossener Impfung” erneut angesteckt”.

Was soll man dazu sagen? Unweigerlich kommt die Frage auf, ob die ganze Impfkampagne doch nicht so wirkungsvoll ist, wie uns immer Glauben gemacht wird?

Spekulativ könnte man noch weitergehen und sich fragen, warum die körpereigene Immunisierung offensichtlich nicht funktioniert hat. War die Impfung möglicherweise eher ein Störfaktor? Wäre sie ohne Impfung auch erkrankt? Doch dies bleibt Spekulation.

Davon abgesehen, ist aber die erneute Erkrankung Kellys ein weiterer Beweis dafür, dass die Zweiteilung zwischen Geimpften und Ungeimpften (die zudem verfassungswidrig ist!) absolut nicht gerechtfertigt ist. Daraus resultieren zwei Möglichkeiten:

1. Wir sperren alle ein, sowohl Geimpfte und Genesene als auch Ungeimpfte. Die würde allerdings gegen das naturgegebene Freiheitsrecht aller Menschen und auch gegen die Verfassung verstoßen sowie die Wirtschaft der BRD vollends gegen den Karren fahren.

2. Wir müssen den Weg Dänemarks gehen und alle Corona-Maßnahmen umgehend beenden. Atemschutzmasken und Impfung sollten selbstverständlich auf absolut freiwilliger Basis weiter erlaubt sein.

Jens Spahn beim Berlinale-Empfang der nordrhein-westfälischen Landesvertretung in Berlin, 2020
Bildautor: Martin Kraft
Free license CC BY-SA 4.0

Entsprechendes hat ja ausgerechnet der Noch-Gesundheitsminister Jens Spahn, der während seiner gesamten Amtszeit im Einklang mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel stets harte Maßnahmen ausdrücklich befürwortet und zu verantworten hat, jüngst gefordert (Er sprach sich für “das Ende der epidemischen Lage” aus), kurz bevor die BILD-Zeitung heute berichtet:

“Spahn schlägt unter anderem vor, das Infektionsschutzgesetz so zu ändern, dass es keiner ‘epidemischen Lage’ bedarf, um ‘notwendige Schutzmaßnahmen’ gegen die Verbreitung des Coronavirus zu beschließen.”

Weiter schrieb er in einem Brief an SPD, Grüne und FDP, der der BILD zufolge ihr vorliegt:

“Die epidemidologische Lage bestätigt die weitere Notwendigkeit dieser Maßnahmen in diesem Herbst und Winter.”

Weiter sei es

„unbedingt erforderlich, dass insbesondere die Rechtsgrundlage des §28a Infektionsschutzgesetz weiterhin durch die Länder und Kommunen angewendet werden kann.“

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Buchbesprechung: Hartwig Hausdorf: Grenzerfahrungen

* von Roland M. Horn

Hartwig Hausdorf:
Grenzerfahrungen
Abenteuer am Rande der der Realität
Ancient Mail Verlag, Groß-Gerau, Oktober 2019
ISBN: 978-3-95652-274-1
Preis: € 19,80
DIN A5, 238 Seiten, 17 s/w-Abbildungen

Der Autor berichtet in diesem Buch über seltsame Begebenheiten der unterschiedlichsten Couleur und aus den verschiedensten Zeiten. Bei solchen Erfahren sind für mich immer einige Erlebnisse des Autors von besonderem Interesse. So berichtet er, dass er “einige recht ungewöhnliche Dinge” erlebt hat, die er “an späterer Stelle” “seinen Lesern nicht vorenthalten möchte”. Eines dieser Erlebnisse schildert er jedoch bereits im vorliegenden Buch. Es war Ende der der 1950er Jahre, als er als Vierjähriger mit einem Freund an einem Gehsteig spielte, was zur damaligen Zeit noch ziemlich ungefährlich war. Die beiden Spielgefährten fanden eine uralte Laterne, die das Interesse der beiden Jungen auf sich zog. Irgendwann sahen sich die Freunde von einer “Art Dunkelheit” eingehüllt, obwohl die Sonne weiter schien. Wie Hausdorf später recherchierte, fand zu diesem Zeitpunkt keine Sonnenfinsternis statt. Die Eindrücke, die er schildert, erinnert an den Oz-Faktor, den wir aus Berichten von UFO-Sichtungen kennen: Kein Verkehr mehr auf den Straßen, keine anderen Menschen, kein Vogelgezwitscher, und die Szenerie wirkte irreal. Die Zeitdauer war für Hausdorf nicht einschätzbar, aber irgendwann war alles wieder normal. Hausdorf erinnert sich noch, wie sein Freund sagte, die Laterne habe ihnen das Leben gerettet.

Zwei andere Merkwürdigkeiten konnte Hausdorf zumindest bezeugen: Im australischen Outback bewunderte er mehrmals vor Ort eine Zeichnung auf zwei Felswänden, die auf vier- bis fünftausend Jahre alt geschätzt wird und nach Ansicht zumindest einiger Archäologen einen Ägypter zeigt. 300 altägyptische Hieroglyphen berichten nach der Übersetzung eines australischen Ägyptologen die Geschichte von Alten Ägyptern, die es nach Australien verschlagen hat. Der Herrschername wird namentlich genannt. Es war ein Sohn des Pharos Khufu, Pharao Ra-Djedef. Der Übersetzer datiert auf der Basis der Inschriften und der Erwähnung eines Prinzen namens “Djeseb”, was stark an Ra-Djedef erinnert, dass die Expedition ziemlich genau kurz nach der Herrschaft Khufus, der von 2551 bis 5228 v. Chr. regiert haben soll, stattgefunden haben müsse. Somit hätte sich die Expeditionen vor mindestens 4500 Jahren ereignet. Nur: Wie gelangten die Ägypter damals nach Australien? Die orthodoxe Wissenschaft sieht für diese Zeit keinen Möglichkeit des Reisens von Ägypten nach Australien vor. Doch es gibt bestätigende Berichte dafür.

Die zweite angesprochene Möglichkeit spricht einen von einem Hobby-Paläontologen Mitte der 80er Jahre in einer Wüstenregion in Südamerika getätigten Fund an. Es handelt sich dabei um ein Skelett, das ihm seltsam vorkam und das nach Einschätzung eines mit ihm befreundeten Paläontologen “weltweit einzigartig und somit noch keiner bislang bekannten Spezies zuzuordnen sei.” Bezeichnenderweise nannte der Hobby-Paläontologe das Skelett “Alf“. 2019 sah sich Hausdorf den Fund in jenem Urwald-Museum, in dem der Finder das besagte Fossil untergebracht hatte, selbst an. Er fühlte sich “regelrecht elektrisiert” und fand eine Reihe von Details aufgelistet, die “im Großen und Ganzen den anatomischen Eigenschaften des menschlichen Körpers entsprechen”. Es gab jedoch auch Unterschiede: Der Kopf war langgezogen und die Extremitäten besitzen jeweils drei reptilientypische Klauen, die den Autor an die “Nasca-Mumien” erinnern.

Eine andere Geschichte soll sich im 16. Jahrhundert zugetragen haben: Da wollte ein Schuldner endlich seine Gläubiger bedienen – und verschwand. Bei einer Suchaktion stieß man auf seinen Hut, Mantel, Handschuhe sowie ein von ihm mitgeführtes Gewehr mit dazugehörigen Hüllen. War er umgebracht worden? Ein Verdächtiger wurde gefunden, aber bald wieder freigelassen worden. Erst nach Monaten kam er zurück: Ohne Haare, Bart und Augenbrauen, mit geschwollenem Gesicht, “zersprangenem Angesicht” und einem verunstaltetem Kopf. Er war offensichtlich gealtert und berichtete, dass er seinen Gläubiger nicht gefunden habe und deshalb umkehren wollte, als er ein “seltsames Gestöße und Saußen” vernahm. Dann habe er die genannten Kleidungsstücke/Gegenstände verloren und wurde “in den Lüften hinweg in ein fremdes Land getragen”, das ihm völlig unbekannt war. Er hatte Schmerzen und die Veränderungen an seinem Gesicht wahrgenommen. Dieses fremde Land erwies sich als Mailand, wo er glücklicherweise einem deutschen Gardeknecht traf, der ihm half. Einige Monate später war er zurück in seiner Heimat am Sempacher See. Dieses Erlebnis erinnert Hausdorf an die sogenannten Abductions.

In anderen Kapiteln berichtet Hausdorf über eine “fliegende Missionarin” im 17. Jahrhundert, in einer anderen an eine “Abenteuerliche Seereise Post Mortem”, in der der oft bemühte Zufall eine große Rolle spielt, später geht es um einen “Tranceläufer”, der “überirdische Geschwindigkeiten” erreichte, und einige Seite weiter geht es um eine “Wunderwaffe” im Jahr 1938. Auch in dieser Geschichte spielt der “Zufall” wieder eine (zu) zentrale Rolle.

Weiter ist von einer mysteriösen Begegnung an der damaligen innerdeutschen Grenze die Rede und später von der Begegnung eines Tauchboot-Kapitäns mit einer unheimlichen Kreatur, die an einen Plesiosaurus erinnerte, der aber als vor 60 Millionen Jahren ausgestorben gilt.

In einer englisches Grafschaft liegt eine Örtlichkeit mit dem bezeichnendem Namen “Devil’s Garden”. Dort wollten im Jahr 1978 vier junge Männer “schwarzfischen”, doch auch dem Weg zum Ziel entdeckten sie ein fliegendes Objekt, das über einem Fluss schwebte. Und mehr noch: Bei dem Objekt tauchte urplötzlich ein klein gewachsenes humanoides Wesen auf, später betrat noch ein zweites die Bühne. Beide trugen silberfarbene Anzüge und Helme mit Lampen, die sich anschickten, eine Kuh zu stibitzen. Außerirdische?

Ein amerikanischer Student geriet im Sommer 1985 scheinbar irgendwie in eine frühere Zeit, in der er einen Indianer sah, wie er in der Zeit um 1840 aussah; bei einer anderen Begebenheit verschwand im Jahr 2004 eine Frau in einem Museum von überschaubarer Größe, begegnete einem “Fremden im Trenchcoat“, der auf einen Bildschirm mit Sequenzen aus den 60er-Jahren starrte und dazu meinte: “Hm. Das sieht ganz so aus, als ob es heute wäre”, und als die Frau nach zwei Stunden das Museum verließ, erklärte ihr Mann, der sich in der gleichen Zeit wie sie im Museum befand, sich aber getrennt von ihr dort umsah, aufgelöst, dass sie in der fraglichen Zeit ganz offensichtlich nicht im Museum war. Der Mann im Trenchcoat schien sich zudem in Luft aufgelöst zu haben. Ist auch diese Frau in eine andere Zeit geraten?

Soweit nur eine kurze Zusammenfassung einiger der insgesamt 48 Gegebenheiten/Kapitel des Buches. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass einige der Begegnungen erfunden sein könnten, aber für viele gibt es Indizien für die Glaubhaftigkeit. Sei es wie es sei, dieses Buch sorgt für eine spannende Kurzweil. Ein besonderes Lob verdient auch die Aufmachung. Das Cover des Hardcover-Buches wirkt ausgesprochen ansprechend.

(Erstveröffentlichung bei Atlantisforschung.de)

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