Mojtaba Khamenei droht mit weltweiter Rache
Irans neuer Oberster Führer kündigt Vergeltung für den Tod Ali Khameneis an. Besonders brisant ist die Formulierung, „freie Menschen“ weltweit würden Teile dieser „göttlichen Mission“ übernehmen.
Irans neuer Oberster Führer kündigt Vergeltung für den Tod Ali Khameneis an. Besonders brisant ist die Formulierung, „freie Menschen“ weltweit würden Teile dieser „göttlichen Mission“ übernehmen.
Teheran warnt, Israel werde bei künftigen Antworten „nicht verschont“. Gleichzeitig verhandeln katarische Vermittler in Iran, um den Schlagabtausch mit den USA wieder einzufangen.
Jerusalem signalisiert Bereitschaft zu militärischer Hilfe, plant aber derzeit keinen Einstieg in den US-Iran-Schlagabtausch. Israel setzt auf amerikanischen Druck, hält seine Armee bereit und wartet, ob Teheran den entscheidenden Fehler macht.
Nach den neuen Angriffen am Persischen Golf erklärt der US-Präsident das Memorandum mit Teheran für praktisch erledigt. Für Israel ist das keine Überraschung, sondern die späte Einsicht, dass das Regime Gespräche nur solange schätzt, wie sie ihm Zeit verschaffen.
Nach iranischen Angriffen am Golf sieht Donald Trump das Memorandum mit Teheran als erledigt an. Der NATO Gipfel in Ankara zeigt: Selbst Europas Sicherheitsarchitektur kann die iranische Wirklichkeit nicht länger schönreden.
Donald Trump soll beim NATO-Gipfel in Ankara den Weg für F-35-Kampfjets an die Türkei öffnen wollen. Das betrifft nicht nur Israel, sondern auch Griechenland, Zypern und die gesamte Sicherheitsordnung im östlichen Mittelmeer.
Netanyahu und Trump wollen sich bald in den Vereinigten Staaten treffen. Hinter dem freundlichen Telefonat steht eine harte Frage: Wie eng bleibt Washington an Israels Seite, wenn Iran, Gaza und der Libanon zugleich Druck machen?
Max Lucks nennt den Iran-Krieg einen Fehler und Trumps Abkommen einen Verrat an den Iranern. Genau darin liegt Europas Widerspruch: Man sieht die Brutalität des Regimes, scheut aber vor der Machtfrage zurück.
J. D. Vance steht für eine neue Kälte in Washington: weniger Bündnistreue, weniger Nahost, weniger Geduld mit Israel. Für Jerusalem ist das ein Warnsignal, weil ausgerechnet der mögliche Trump-Erbe den jüdischen Staat zunehmend durch die Kostenrechnung amerikanischer Macht betrachtet.
Eine neue Umfrage der Hebräischen Universität zeigt ein klares Misstrauen in Israel. Die Mehrheit glaubt nicht an einen strategischen Erfolg, sondern an ein Abkommen, das Iran stärkt und Israel schwächt.
Washington spricht von neuen iranischen Zusagen für Atominspektionen. Teheran bremst, Tasnim warnt vor dem Ende der „nuklearen Unklarheit“. Der Iran-Deal zeigt damit schon vor seiner Umsetzung sein größtes Risiko.
In Bürgenstock verkaufen Vermittler die Iran-Gespräche als historischen Friedenstag. Doch Teherans Auftreten zeigt, wie brüchig diese Inszenierung ist.
Donald Trump feiert das US-Iran-Papier als Sieg. Barack Obama, frühere US-Beamte und eigene Republikaner sehen ein gefährliches Abkommen, das Iran entlastet, bevor es Teheran wirklich bindet.
Die Hisbollah feuerte nach israelischen Angaben mehr als 50 Geschosse auf israelische Soldaten im Südlibanon. Israel reagierte, stoppte später das Feuer, während Iran die Straße von Hormus als Druckmittel einsetzte.
Wir schreiben das Jahr 1944. Die Alliierten beschließen, dass der 2. Weltkrieg nun lange genug gedauert hat. Man will ihn beenden und zur Tagesordnung übergehen.
Also beginnen Verhandlungen zwischen dem Naziregime und Abgeordneten der Alliierten. Es geht hoch her, niemand will so richtig nachgeben, doch nach mehreren Monaten hat man sich auf eine Absichtserklärung geeinigt, die unterzeichnet werden soll. Sie beinhaltet eine 60-tägige Frist, in der Nazideutschland aufhört, Juden zu vernichten. Sämtliche Kampfhandlungen an allen Fronten werden mit sofortiger Wirkung eingestellt, und Deutschland erhält Reparationszahlungen von mehreren Milliarden Mark. Während der 60 Tage sollen dann die Bedingungen für einen dauerhaften Frieden ausgehandelt und unterzeichnet werden – sollte das nicht klappen, kann die Frist beliebig verlängert werden, sofern beide Seiten einverstanden sind.
Unvorstellbar?
Ja.
Denn uns allen ist klar, dass sich Deutschland einen Dreck um dieses Abkommen geschert hätte. Klammheimlich hätten die Nazis weiterhin Juden in Konzentrationslager getrieben und vergast. Hitler wäre an der Macht geblieben, stärker als je zuvor. Nicht auszudenken…
JD Vance wollte beruhigen. Am Ende hat er vor allem offengelegt, wie groß der Abstand zwischen amerikanischem Machtdenken und israelischer Bedrohungswirklichkeit geworden ist. Der US-Vizepräsident verteidigte das Memorandum mit Iran in einem ausführlichen Gespräch mit der New York Times und später vor Journalisten als klugen, kontrollierten und im amerikanischen Interesse liegenden Schritt. Er versprach, der iranische Bestand an angereichertem Uran werde zerstört und beseitigt. Er versicherte, Washington werde keine Sanktionen aufheben, solange Teheran weiter Terrororganisationen wie die Hisbollah finanziere. Er forderte Kritiker in Israel auf, den Vereinigten Staaten mehr Vertrauen zu schenken. Und er richtete an Minister wie Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich die Frage, was eigentlich ihre Alternative sei.
Trump behauptet, ohne ihn gebe es Israel nicht. Sein eigener Botschafter in Jerusalem dreht den Satz um und trifft einen wunden Punkt im Verhältnis beider Staaten.
Der geleakte Entwurf liest sich nicht wie ein Sieg über Iran. Washington bietet Sanktionserleichterungen, Ölgeschäfte und Milliardenpläne, während die entscheidenden Fragen vertagt werden.
Trump behauptet, ohne die USA gebe es Israel nicht. Jetzt will er Syrien gegen die Hisbollah ins Spiel bringen. Für Jerusalem ist das keine Strategie, sondern ein Risiko.
Während Trump den Iran Deal als Erfolg verkauft, melden US-Geheimdienste Zweifel an Teherans Absichten. Für Israel bestätigt sich damit eine zentrale Sorge.
Jetzt ist er also durch, der Deal mit dem iranischen Regime. Trump ist begeistert, der Westen beruhigt – doch ich sehe dieses Abkommen mit Sorge. Es ist nämlich keinesfalls ein Friedensvertrag, sondern nur eine Absichtserklärung. Ab der Unterschrift läuft eine Frist von 60 Tagen, während der einzelne Punkte eines Vertrags verhandelt werden sollen.
Der geplante Iran-Deal soll die Straße von Hormus öffnen und den Krieg beenden. Doch in Israels Armee und beim Mossad wächst die Sorge, dass Washington Teheran ausgerechnet jetzt politisch rettet.
Trump nennt es Frieden. Doch sein Iran-Deal lässt Uran, Raketen, Hisbollah, Hormus und Sanktionen offen. Washington verkauft Schwäche als Erfolg.
Iranische Regimegegner zeigen sich entsetzt über den Deal. Während Trump Frieden verkündet, könnte Teheran den Krieg politisch überleben und seine Terrorachse retten.
So einfach geht es aber scheinbar doch nicht. Der Deal mit dem iranischen Regime stehe kurz vor dem Abschluss, heißt es – doch dieser Deal sein wahrscheinlich (noch) schlechter als diejenigen davor. Für Israel ist jedenfalls keine der aktuellen Bedrohungen ausgeschaltet.