Richtig oder falsch: Merkels schamlose Verharmlosung

Der Mörder, der inzwischen als der 27jährige Stephan Balliet identifiziert wurde, ist ein weißer Rechtsextremist/Neonazi und keiner der vielen muslimischen Migranten, die Angela Merkel willkommengeheißen hat.

Ruthie Blum, Jerusalem Post, 10. Oktober 2019

* übernommen von Heplev

Angela Merkel nach ihrer Rede anlässlich des 80. Jahrestags der Reichskristallnacht in der Synagoge Rykestraße, Berlin, 9. November 2018. (Foto von Axel Schmidt/Reuters)

Am Mittwochabend wurden die Israelis durch die Nachricht eines bewaffneten Angriffs vor einer deutschen Synagoge und einem jüdischen Friedhof an Jom Kippur erschüttert.

Als alle hebräischen Fernsehsender mit ihrem 20:00-Uhr-Programm begannen – nach dem üblichen Sendestopp zu Ehren dieses höchsten und düstersten Feiertages im Judentum – gingen im ganzen Land Seufzer à la „jetzt geht das schon wieder los“ mit dem Festmahl einher, das das 25stündige Fasten beendete. Häufigkeit und Ausmaß antisemitischer Gewalt haben in Deutschland derart zugenommen, dass sie bereits Thema der internationalen Berichterstattung geworden sind. Dieser jüngste Vorfall, bei dem zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt wurden, kam also nicht völlig überraschend.

Ein weiterer vorhersehbarer Aspekt des Vorfalls – ein Mann in Armeekleidung mit einer GoPro-Kamera versuchte sich in die verschlossene und bewachte Synagoge zu schießen, um Juden zu massakrieren – war die Art und Weise, wie israelische Nachrichtensprecher wiederholt betonten, dass der Täter „ein gebürtiger Deutscher und kein Immigrant“ ist.

Anders gesagt: Der Mörder, der inzwischen als der 27-jährige Stephan Balliet identifiziert wurde, ist ein weißer Rechtsextremist/Neonazi und keiner der vielen muslimischen Migranten aus Nahost, die Angela Merkel willkommen geheißen hat.

Ein solch eklatanter umgekehrter Rassismus von Nachrichtensprechern, Experten und linken Politikern in Israel unterscheidet sich nicht von dem, was ihre Kollegen anderswo zum Ausdruck bringen. Die Absicht ist klar: eine politische und damit moralische Unterscheidung zwischen zwei verschiedenen Formen des Judenhasses zu treffen.

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Repräsentantenhaus beginnt Amtsenthebungsverfahren, nachdem Trump gesehen wurde, wie er Ketchup auf Falafel gab

* The MidEast Beast, 25. September 2019

Übernommen von Heplev

Mit der Erklärung, der Präsident habe sich „praktisch selbst amtsenthoben“ hat Parlamentspräsidentin Nancy Pelosi eine Amtsenthebungs-Anfrage eröffnet, nachdem Präsident Donald Trump gesehen wurde, wie er Falafel mit Ketchup isst.

Die Kontroverse brach aus, als von einem Whistleblower heimlich ein Video gegeben wurde, das Trump zeigt, wie er eine Falafel-Pita auswickelt, eine Portion Tahini in den Mülleimer wirft und mehrere Päckchen Ketchup aus seiner Schreibtischschublade holt. Zu den entsetzten Blicken seiner Berater und Kabinettsmitglieder drückte Trump ein Päckchen Heinz nach dem anderen auf das Brot, bis in der Pita nur noch die Tomatensoße zu sehen war.

„Das ist nicht nur eine Schande für sein Amt – es handelt sich um ein Hass-Verbrechen an der Gemeinschaft des Nahen Ostens“, sagte die Abgeordnete Donna Shalala, Demokratin aus Florida, in einer Stehgreif-Pressekonferenz. „Wenn wir nicht sofort in Sachen Amtsenthebung handeln, was wird dann einen zukünftigen Präsidenten davon abhalten Hummus mit Kürbisgeschmack zu essen oder Mozzarella-Sticks in Baba Ghanousch-Dip zu stecken?“

Pelosi wehrte sich erst gegen das Drängen auf eine Amtsenthebung. Diese Handlung wurde unhaltbar, als Trump, aufgefordert sein Handeln zu erläutern, erklärte, er habe nur deshalb Ketchup genommen, weil ihm die Barbeque-Soße ausgegangen war.

Israel wählt

* von Rafael Korenzecher

Im April dieses Jahres war es Ministerpräsident Benjamin Netanjahu trotz seiner einer Mehrheit und des Wahlsieges über seinen Widersacher Benny Gantz nicht gelungen, erneut eine Regierung zu bilden. Daher wählt Israel heute zum zweiten Mal binnen fünf Monaten ein neues Parlament.

Besonders in den letzten Tagen läuft daher die hiesige Propaganda-Maschinerie, besonders unserer öffentlich- rechtlichen Israel-Dämonisierungs-Medien und der übrigen einschlägig bekannten Journaille auf Hochtouren.

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Drama (nicht so viel) und Demokratie

Veröffentlicht am 12. September 2019 von Victor Rosenthal

Der [israelische] Premierminister [Benjamin] Netanjahu versprach eine dramatische Ankündigung für den Dienstagabend. Sie war ungefähr so ​​dramatisch, wie sie hätte sein können, angesichts des Umstands, dass er ein ausscheidender Premierminister ist, der keine Koalition hat und es eine Woche vor der Wahl ist. Ich brachte mein Abendessen ins Wohnzimmer, um zu essen, während ich ihm im Fernsehen zusah. Es war wahrscheinlich unnötig. Es gibt sehr wenig, was er zu diesem Zeitpunkt tatsächlich tun könnte, egal wie sehr er es auch wollte.

Netanjahu merkte an, dass der lang erwartete Trump-Plan kurz nach der Wahl veröffentlicht werde und dass dies eine historische Gelegenheit sei, Maßnahmen zu ergreifen, die – dank seiner engen Beziehung zu Präsident Trump – die Genehmigung der USA erhalten würden. Er versprach, dass er bei seiner Wahl die Souveränität (Ribonut) für alle israelischen Gemeinden in Judäa und Samaria anwenden würde, sobald Trumps Plan veröffentlicht würde. Er versprach, unmittelbar nach den Wahlen, ohne auf den amerikanischen Plan zu warten, die israelische Souveränität auf das Jordantal und das nördliche Totes Meer anzuwenden. Er zeigte eine detaillierte Karte des Gebiets an, das inbegriffen werden sollte. Dies würde schließlich die Ostgrenze des Staates Israel begründen und sicherstellen, dass Judäa und Samaria keine terroristische Hochburg wie Gaza werden.

Hier ist die Karte Netanjahus:

Netanjahus Karte vom Jordantal vom 10. September 2019

Auf der rechten Seite sehen Sie eine Liste der jüdischen Gemeinden, die enthalten sein würden. Es gibt auch mehrere arabische Städte, die unter der Kontrolle der PA bleiben, einschließlich Jericho (der orangefarbene Bereich in der Mitte).

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Der tägliche Anti-Trump-Müll unserer Medien

* Dr. Raphael Korenzecher

(übernommen von Dr. Korenz-Blog vom 21. August 2019)

“ Trump nennt jüdische Demokraten-Wähler dumm und illoyal“ — so falsifiziert in trautem Verbund mit den hiesigen Trump-Bashing-Medien die längst nicht mehr den westlichen und pro-jüdischen Idealen des Firmengründers Axel Cäsar Springer verpflichtete „Berliner Morgenpost“ in ihrem Titel mit hässlichem Israel-aversen Anti-Trump-Missklang Trumps Aussage.

Nein hat er nicht gesagt — der böse, böse Trump. Im amerikanischen Original heißt es: „…„it shows either total lack of knowledge ( fehlende Kenntnis ) or great disloyalty… “ Und zwar „great disloyalty“ vor allem gegenüber Israel und den Juden selbst !!!

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Every single life matters

Von Dr. Raphael Korenzacher am 04. August 2019

Um gleich, hier und ohne jeden Verzug auf die infamen, dummdreisten und ekelhaften Unterstellungen, Anwürfe und schamlosen Instrumentalisierungen zu antworten, mit denen mich die politisch links jeder Vernunft angesiedelten „Schöne bunte Welt“- Pretender kübelweise — besonders nach meinem Post zu dem schrecklichen Kindermord vom Frankfurter Hauptbahnhof — zumüllen.

Die schrecklichen und grausamen Morde in Texas und Ohio haben den von jedem Anstand verlassenen Relativierern der hier im Tagestakt stattfindenden, mit dem entseelten Immigrations-Tsunami unserer am Interesse und am Sicherheitsbedürfnis dieses Rechtstaates und seiner Bürger sowie am Wählerwillen vorbeiregierenden politischen Führung korrelierten Gewalt den offensichtlich herbeiersehnten Boden unter den Füßen zurückgegeben, um wieder ermutigt die Kritiker der Migrations-bezogenen Gewaltkriminalität anzugreifen.

Deshalb für alle vernehmlich:

Ja, das abscheuliche und heimtückische Böse, die sinnlose exzessive Gewalt , die entmenschte Mordlust sowie die sinnlos Verletzten und Ermordeten von Texas und Ohio entsetzen mich und machen mich nicht weniger fassungslos, traurig und wütend als die Taten und die Opfer von Frankfurt, Voerde und Stuttgart.

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