Wie man einen Feind nicht behandelt

* von Victor Rosenthal / Abu Yehuda

Nachricht:

Verteidigungsminister Benny Gantz kündigte am Mittwoch an, dass Israel eine Reihe von Maßnahmen ergreifen werde, um die verschuldete Palästinensische Autonomiebehörde zu stützen und das tägliche Leben der Palästinenser zu erleichtern. …

Israel wird der Palästinensischen Autonomiebehörde ein Darlehen in Höhe von 100 Mio. NIS (32,2 Mio. $) aus den Steuereinnahmen gewähren, die Israel im Namen Ramallahs einnimmt, um das ausufernde Defizit der Autonomiebehörde zu verringern. Ramallah, der Regierungssitz der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), erhält seit Jahren von seinen größten Geldgebern immer weniger ausländische Hilfe und im Jahr 2021 fast gar keine . …

Einem anderen israelischen Beamten zufolge sagte Gantz zu Abbas, dass eine Reihe wirtschaftlicher Maßnahmen erwogen würden, darunter die Senkung der Gebühren für den Kauf von Treibstoff und ein Pilotprogramm, das es Schiffscontainern erlauben würde, von Jordanien aus über die Allenby-Brücke ins Westjordanland zu gelangen.

Solche Schritte “würden der Palästinensischen Autonomiebehörde wahrscheinlich jährlich Hunderte von Millionen Schekel einbringen”, sagte Gantz laut dem Beamten. …

Gantz und Abbas sprachen bei ihrem Treffen am Dienstag auch über die Legalisierung weiterer palästinensischer Bauvorhaben im Westjordanland.

Wie Sie wahrscheinlich wissen, hat die Knesset 2018 ein Gesetz verabschiedet, das Israel verpflichtet, von den Steuereinnahmen, die im Namen der Palästinensischen Autonomiebehörde erhoben werden, eine Summe abzuziehen, die dem Betrag entspricht, den die Palästinensische Autonomiebehörde an verurteilte Terroristen in israelischen Gefängnissen und an die Familien von “Märtyrern” zahlt. Dieses Darlehen und ein noch größeres Darlehen (500 Millionen NIS), das der PA im August gewährt wurde, heben das Gesetz teilweise auf. Es ist schwer zu verstehen, wie Israel sich darüber beschweren kann, dass die Biden-Administration sein eigenes Gesetz gegen das “Zahlen-um-zu-Töten”-Programm der PA umgeht, wenn seine Regierung dasselbe tut.

Der Artikel, aus dem ich oben zitiert habe, erwähnt nichts, was die PA im Gegenzug für Israel tun wird. Werden sie die “Zahlung um zu Töten” beenden? Wenn sie es gewollt hätten, hätten sie es schon vor langer Zeit tun können und bräuchten keine “Kredite” aufzunehmen (ich bin bereit, meinen Hut zu nehmen, wenn sie diese zurückzahlen). Aber die Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde, von Mahmoud Abbas an abwärts, haben immer wieder erklärt, dass, wenn nur ein Cent in der Staatskasse übrig bleibt, dieser für die Gefangenen verwendet wird.

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Merkel ließ Israel und die Juden im Stich, als es um das iranische Regime ging

Karmel Melamed, The Times of Israel blogs, 15. November 2021
Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Bundeskanzlerin Angela Merkel (übernommen von HEPLEV)

Die scheidende deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte letzten Monat im Rahmen ihrer Abschiedstour Israel und erhielt von offiziellen israelischen Vertretern großes Lob für ihre Unterstützung Israels während ihrer Amtszeit als deutsche Regierungschefin. Merkel erhielt von amerikanischen jüdischen Leitern Lob für ihre Anstrengungen zur Bekämpfung des Antisemitismus in Deutschland. Doch bei all dieser Anerkennung für Merkel hat sie meiner bescheidenen Meinung nach während ihrer Amtszeit total darin versagt den wiederholten Antisemitismus und die Holocaust-Leugnung des Regimes der iranischen Ayatollahs zu verurteilen und zu bekämpfen. Genauso versäumte Merkel es während ihrer Amtszeit den vom iranischen Regime finanzierten Moscheen in Deutschland generierten Judenhass aufzuhalten und die Beziehungen zu stoppen, die zwischen einer deutschen Stadt und einer iranischen Stadt bestehen, deren Vertreter Antisemitismus fördern. Letztlich verdient Merkel kein Lob jüdischer Gruppen oder Israels, weil sie und ihre Regierung es immer wieder ablehnen sich gegen widerwärtigen Judenhass zu äußern, der vom iranischen Regime in ihren Jahren im Amt generiert wurde und diesen zu verurteilen.

Holocaust-Leugnung und Antisemitismus der Ayatollahs

Seit sie im November 2005 das Amt übernahm, ergriff weder Merkel noch sonst jemand in ihrer Regierung das Wort oder verurteilte sogar die Förderung von Holocaust-Leugnungstheorien des iranischen Regimes, die Unterstützung von Holocaust-Leugnungs-Forschern und den ekelhaften Antisemitismus, den die offiziellen Vertreter des Regimes ausspeien. Warum verurteilten Merkel und ihre Regierungsvertreter die staatseigenen Organisationen des Ayatollah-Regimes 2006 und 2015 nicht wegen deren widerlichen Karikaturen-Wettbewerbs zur Holocaust-Leugnung? Dann veröffentlichte Irans Oberster Religionsführer Khamenei im Januar 2016 zum Internationalen Holocaust-Gedenktag erneut ein offizielles Holocaust-Leugnungsvideo – warum hörten wir nicht ein einziges Wort der Verurteilung von Merkel oder ihren Regierungsvertretern dazu? Im Oktober 2014 veranstaltete das iranische Regime in Teheran sogar eine Konferenz zur Holocaust-Leugnung und war Gastgeber für vielerlei europäische Holocaust-Leugner, darunter Maria Poumier, eine Französin, Claudio Moffa, einen Italiener und Kevin Barrett, einen amerikanischen antisemitischen Verschwörungstheoretiker. Dennoch hörten wie nie ein Wort der Kritik von Merkel oder Mitgliedern ihrer Regierung zu dieser von den Ayatollahs im Iran organisierten, schmählichen Holocaust-Leugnungskonferenz!

Ebenso verurteilte die Regierung Merkel, die behauptet Antisemitismus zu bekämpfen, in ihrer Amtszeit nicht ein einziges Mal die antisemitischen Attacken gegen Juden im Iran. Zum Beispiel wurde im Mai 2020 die Synagoge neben den Gräbern von Esther und Mordechai in der iranischen Stadt Hamedan von unbekannten Angreifern mit Brandbomben beworfen. Die Gräber wurden zwar nicht beschädigt, aber die Synagoge erhielt umfangreichen Rauchschaden; Merkel und die deutsche Regierung jedoch brachten nicht ein einziges Wort der Verurteilung des Angriffs auf diese heilige jüdische Stätte im Iran hervor. Außerdem wurden 2019 von unbekannten Dieben drei antike Thora-Rollen aus der Jahrhunderte alten Ezra Yagoub-Synagoge in Teherans jüdischem Ghetto gestohlen und das Regime ermittelte in diesem Verbrechen nie. Merkels Regierung sagte nichts zu diesem antisemitischen Verbrechen und versäumte es die Führer des iranischen Regimes dazu zu befragen. Ebenfalls im Dezember 2017 wurden zwei Synagogen in der iranischen Stadt Schiras von unbekannten Angreifern verwüstet, die insgesamt fünf Thora-Rollen und zahlreiche Gebetsbücher beschädigt oder komplett zerstört zurückließen. Erneut kam von Merkel oder Mitgliedern ihrer Regierung nicht ein einziges Wort der Verurteilung. Die Liste der antisemitischen Angriffe auf Irans Juden und widerwärtigen antisemitischen Kommentare seitens der Obrigkeit des iranischen Regimes sind während Merkels Amtszeit zu umfangreich, als dass man sie auflisten könnte, aber ihr Schweigen und das Schweigen der Mitglieder ihrer Regierung gegenüber den endlosen Fluss an ungezügeltem Judenhass, der vom iranischen Regime ausgekotzt wird, offenbaren ihre Scheinheiligkeit beim Eintreten für den Kampf gegen Antisemitismus und Holocaust-Leugnung.

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Der deutsche „Antisemitismus“-Beauftragte, der BDS, Judenhass und den Iran ermöglicht

Rabbi Cooper vom Wiesenthal Center sagte über Blume: „Der Job eines Antisemitismus-Beauftragten besteht darin diesen zu bekämpfen und nicht in zu verbreiten.

Benjamin Weinthal, Israel National News, 30. September 2021
übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

BDS in Europa (Foto: Flash 90: Hadas Porush)

Baden-Württemberg ist in eine Reihe von Antisemitismus-Skandalen verwickelt: Der mit der Bekämpfung des Antisemitismus Beauftragte des Bundeslandes, Michael Blume, hat es versäumt etwas gegen die Finanzierung der Kampagne Boykott, De-Investition, Sanktionen zu unternehmen, die sich gegen den jüdischen Staat richtete; er hat es auch abgelehnt die Stadt Freiburg zu mahnen ihre Partnerschaft mit dem völkermörderischen, antisemitischen iranischen Regime zu beenden.

Wenn es Baden-Württemberg und Freiburg mit der Bekämpfung des Antisemitismus ernst wäre, sollte das Land Blume auf der Stelle entlassen, das Bankkonto des BDS unterstützenden Palästina-Komitee Stuttgart schließen und Freiburgs Städtepartnerschaft mit Irans Regime in Isfahan aufkündigen. Freiburg ist die einzige Stadt in Deutschland, die eine Partnerschaft mit dem iranischen Regime hat.

Eine der einflussreichsten BDS-Organisationen, das Palästina-Komitee Stuttgart, hat seinen Sitz in der Landeshauptstadt und ein Konto bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), die sich in Staatsbesitz befindet. Das Komitee veranstaltete eine internationale Konferenz mit mehr als 300 Teilnehmern, die ein Who’s Who der BDS-Kampagne zusammenbrachte.

Blumes Behauptung, die nahe legt, dass Banken keine Konten von BDS-Gruppen schließen können, ist nachweislich falsch. Die folgenden deutschen Banken haben Konten von BDS-Gruppen, die Terrorismus oder Antisemitismus oder beides unterstützen, geschlossen: Deutsche Bank, Commerzbank, Deutsche Postbank, DAB Bank München und die Bank für Sozialwirtschaft.

Nach deutschem Recht ist Hetze gegen Juden verboten. Der Bundestag verabschiedete 2019 einen Beschluss, der BDS als antisemitisch definiert. Es lohnt sich festzustellen, dass die Bank für Sozialwirtschaft das Konto der extremistischen pro-BDS-Gruppe Jewish Voice for a Just Peace in the Middle East nach der Durchsetzung des Anti-BDS-Beschlusses kündigte.

Die investigative Reihe dieses Autors führte zur Schließung von mehr als 20 BDS-Konten in Ländern wie Frankreich, Deutschland, Österreich, den USA, Irland und Großbritannien infolge von Verletzungen von Antidiskriminierungs-Gesetzen gegen Israel, Aufstachelung gegen Juden und Terrorverbindungen.

Der Stadt Stuttgart und der Landesregierung zusammen gehört fast die Hälfte der Landesbank Baden-Württemberg. Leider haben Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann von den Grünen und Innenminister Thomas Strobl von der CDU kein Verlangen gezeigt die Toleranz des Landes für BDS und Blumes Antisemitismus sowie israelfeindliche Aktivitäten in sozialen Medien sowie in seinen Artikeln zu beenden.

Blume behauptete in einem gewundenen Blog-Artikel: „Als gelernter Finanzassistent weiß ich, dass Banken im Sparkassenverband eine Grundversorgungspflicht haben und dass Kontenschließungen daher strengen rechtlichen Anforderungen unterliegen.“ Sein fehlendes Wissen bezüglich Gesetzen gegen Terrorfinanzierung und der Vielzahl an BDS-Bankkonten in Deutschland, Österreich und ganz Europa ist schockierend.

Blumes Weigerung die LBBW zur Kündigung des BDS-Kontos zu drängen, kommt in Ablehnung öffentlicher Appelle des Zentralrats der Juden in Deutschland, der israelischen Regierung, insbesondere ihres Botschafters bei der UNO und den USA Gilda Erdan, dem Leiter der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Uwe Becker und des Bundesbeauftragten für jüdisches Leben in Deutschland und die Bekämpfung von Antisemitismus Felix Klein an Boykottgruppen befähigende Finanzinstitutionen.

Becker erklärte als stellvertretender Bürgermeister von Frankfurt am Main, dass die Stadt keine Geschäfte mit Banken machen wird, die BDS-Organisationen Konten zur Verfügung stellen.

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Als Hitlers Mufti eine Pressekonferenz hielt

* Sean Durns, The Algemeiner, 9. August 2021
Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Der Mufti von Jerusalem, Haddsch Amin al-Husseini, trifft 1941 Adolf Hitler. (Foto: Deutsches Bundesarchiv, via Wikimedia Commons)

Im März vor 60 Jahren hielt ein berüchtigter Nazikollaborateur und Palästinenserführer in Beirut eine Pressekonferenz, in der er sowohl jede Beteiligung am Holocaust als auch jede Beziehung zu dessen führendem Architekten Adolf Eichmann bestritt. Amin al-Husseini, allgemein als „Hitlers Mufti“ bekannt, kannte Eichmann jedoch. Und studiert man die Beziehung zwischen den beiden Männern, die sich über Jahrzehnte und Kontinente erstreckte, dann bietet sich ein Einblick in einen Krieg gegen das jüdische Volk, der noch lange nach der Schoah weiterging und uns bis heute begleitet.

Von der CIA freigegebene Dokumente und Telegramme sowie aktuelle Forschung helfen die Geschichte zu erzählen.

Am 23. Mai 1960 verkündete Israels Premierminister David Ben-Gurion, dass israelische Agenten erfolgreich Adolf Eichmann gefangen genommen hatten, der unter einem Aliasnamen in Argentinien lebte. Zwölf Tage zuvor hatten israelische Geheimdienstoffiziere Eichmann gefangen genommen und ihn für ein Gerichtsverfahren nach Israel gebracht. Die Operation wurde später zwar in Filmen und Büchern gefeiert, die halfen den Mythos vom unbezwingbaren Mossad zu polieren, aber viele westliche Nachrichtenmedien verurteilten Israel ursprünglich für dieses Handeln.

Die Washington Post z.B. „rügte Israel dafür ‚Rache nehmen‘ zu wollen statt nach Gerechtigkeit zu streben“, wie die Historikerin Francine Klagsbrun in ihrer Biografie der israelischen Premierministerin Golda Meir dokumentierte. Die New York Times drückte ähnliche Gefühle aus; sie intonierte, dass „keine unmoralische oder illegale Tat eine weitere rechtfertigt“.

Wie Daniel Gordis festhielt, sagte der Christian Science Monitor, Israel Entscheidung „über Verbrechen an Juden Recht zu sprechen, die außerhalb von Israel begangen wurden, sei identisch mit dem Anspruch der Nazis auf ‚die Loyalität aller Personen deutscher Geburt oder Abstammung‘ wo immer sie leben.“ Und das Magazin TIME bezeichnete seinerseits die Gefangennahme eines gesuchten Nazi-Kriegsverbrechers als „umgekehrten Rassismus“.

Und die Presse war nicht allein. Acht Länder, darunter die Vereinigten Staaten, stimmten für eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats, die erklärte, dass Israel Argentiniens Souveränität verletzt habe und den jüdischen Staat drängte Entschädigung zu zahlen.

Aber Argentinien und zahlreiche weitere Staaten hatten Nazi-Kriegsverbrechern Unterschlupf gewährt. Trotz ihrer Zusagen Völkermord-Täter der Gerechtigkeit zuzuführen, hatte die Welt, einschließlich der Alliierten, weggesehen – oder Schlimmeres getan. Eichmanns Gefangennahme und das folgende Gerichtsverfahren waren auch Anlass weitere Fragen zum Verbleib und der Beteiligung weiterer Nazi-Apparatschiks und -Verbündeten zu stellen.

Golda Meir, damals Israels Außenministerin, war fest entschlossen sich besonders auf einen Kollaborateur zu konzentrieren: Amin al-Husseini.

Das Committee for Accuracy in Middle East Reporting and Analysis (CAMERA) wies in einem Aufsatz in Mosaic vom 27. Juli 2021 darauf hin, dass die Obrigkeit im des von den Briten regierten Mandats Palästina Husseini mit Prestige, Macht und Posten ausgestattet hatte, wobei sie hoffte einen palästinensisch-arabischen Führer zu besänftigen, der sich unauflösbar gegen den Zionismus stellte, den zu unterstützen die britische Regierung verpflichtet war. Es überrascht nicht, dass die Entscheidung Husseini für den einzuführenden Posten des „Großmufti von Jerusalem“ und als Leiter des Obersten Muslimrats zu unterstützen sich als schlechte Investition der Briten erwies.

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„Asozialer, impfscheuer Abschaum“

Wenn „Impfverweigerer“ als „Abschaum“ bezeichnet werden oder erklärt wird, Menschen, die sich nicht impfen lassen, seien „asozial“, dann wurde eine rote Linie überschritten.

Wenn es Hassrede gibt, dann sind die Begriff „Abschaum“ und „asozial“ Hassrede.

Der Begriff „Abschaum“ beraubt den Menschen seiner Menschlichkeit und seiner Würde, die er durch seine Geburt hat. „Abschaum“ heißt lebensunwert, heißt Menschenmüll, etwas, das entsorgt gehört. Das Wort „Abschaum“ ist Hassrede pur und gehört zum Vokabular der Misanthropen, Faschisten und Rassisten.

Das Wort „asozial“ gehört wie das Wort „Abschaum“ zu den schlimmsten Begriffen der deutschen Sprache. Im Nationalsozialismus und in der DDR wurde der Begriff „asozial“ zu einem Rechtsbegriff gemacht, womit dann die Verfolgung von Menschen juristisch legitimiert wurde. Unter den Nazis wurden Menschen aufgrund der vorgeworfenen Asozialität in Konzentrationslagern gesteckt. Als Symbol zur Kennzeichnung ihres „asozialen Wesens“ mussten sie ein schwarzes Dreieck auf Brusthöhe tragen.

Unabhängig davon, wie man zu der Frage der Impfung steht, ob man für die Impfung ist oder dagegen, ob man selbst geimpft ist oder nicht, ob man seine eigenen Kinder impfen lässt oder nicht, wer andere Menschen verunglimpft und entmenschlicht, wer erklärt, dass der Mensch, so wie er geboren wurde, „Abschaum“ ist und nur durch eine Impfung zu einem Menschen wird, der nicht als „asozial“ gebrandmarkt wird, der steht nicht auf der richtigen Seite.

Es gibt in unserer Gesellschaft bereits genug Spaltung. Es gibt Menschen, die hassen sich aufgrund verschiedener Glaubensvorstellungen, andere distanzieren sich wegen unterschiedlicher Hautfarben. Dann wieder gibt es Menschen, da geht die Schere zwischen arm und reich deutlich weiter als zwei Armlängen auseinander.

Was wir definitiv nicht brauchen, ist eine weitere Spaltung innerhalb der Gesellschaft, schon gar nicht eine Spaltung, die juristisch legitimiert und staatlich exekutiert wird. Mit dieser neuen Art der Spaltung von Menschen aufgrund ihrer körperlichen Beschaffenheit „geimpft“ oder „nichtgeimpft“, wird es passieren, dass sich irgendwann Menschen, die sich eh schon hassen, durch die biologische, medizinische Politik des Staates noch weiter gegeneinander aufgebracht werden. Irgendwann wird ein Mensch, einen anderen Menschen, den er aufgrund seiner Hautfarbe oder Herkunft hasst, als „asozial“ und „Abschaum“ bezeichnen und ihn deshalb nicht in seinen Laden lassen.

Unabhängig von dem medizinischen Nutzen des Impfstoffs, darf eine Impfung nicht zu einer Taufe erhoben werden, die überhaupt erst dafür sorgt, das jemand als Mensch mit allen Rechten anerkannt wird und nicht mehr als „asozialer Abschaum“ gilt. Es gibt gewisse Rechte, die hat der Mensch von Geburt an und nicht erst durch eine Impfung.

„Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“, heiß es in der Bibel. Das Prinzip der Nächstenliebe ist großartig. Dennoch sind Missionierung und Inquisition ein Verbrechen. Egal wie gut und richtig eine Sache für einen persönlich sein mag, es gibt gewisse Taten, die dadurch nicht gerechtfertigt werden.

Es gibt keinen Grund, seinen Nächsten zu diffamieren, wenn er nicht geimpft ist oder sein will, vor allem dann nicht, wenn man selber geschützt ist, ob nun durch eine Impfung oder durch andere Maßnahmen. Ein Mensch, der sich selber schützt und für sich selbst Verantwortung übernimmt, muss seinen Nächsten zu nichts zwingen. Vor allem aber kann er die Gelassenheit haben, in seinem Nächsten nicht zunächst eine Gefahr für Leib und Leben zu sehen, sondern einen Menschen, der im Zweifel unschuldig, gesund und gut ist.

In der DDR gab es im Strafgesetzbuch den Paragrafen 249. Er wurde als „Asozialenparagraph“ bezeichnet und gab der DDR-Führung die Autorität, Menschen zu bestrafen und ihnen die Freiheit zu nehmen, wenn sie sich weigerten zu arbeiten. Für den Fall, dass das vereinte Deutschland das Wort „asozial“ im Rahmen der Impfkampagne wieder zu einem juristisch Begriff machen möchte, schlage ich vor, einfach §249 aus der DDR zu kopieren und lediglich das Wort “Arbeit“ durch „Impfung“ auszutauschen. Der Paragraf könnte dann diesen Wortlaut haben:

„Wer das gesellschaftliche Zusammenleben der Bürger oder die öffentliche Ordnung dadurch gefährdet, dass er sich aus Impfscheu einer geregelten Impfung hartnäckig entzieht, obwohl er impffähig ist, wird mit Verurteilung auf Bewährung oder mit Haftstrafe, Impferziehung oder mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft.“

Sollten Sie mich, Gerd Buurmann, in meiner Arbeit als Autor, Künstler oder Betreiber von „Tapfer im Nirgendwo“ unterstützen wollen, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf mein Konto oder nutzen Sie PayPal.

https://www.paypal.me/gerdbuurmann

Unterstützen Sie Israel vor dem IStGH!

Die ICEJ schreibt 11.06.2021:

IStGH-Petition

“Ich will die Gefangenschaft meines Volkes Israel wenden, dass sie die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen sollen, dass sie Weinberge pflanzen und Wein davon trinken, Gärten anlegen und Früchte daraus essen. Ich will sie in ihr Land pflanzen, dass sie nicht mehr aus ihrem Lande ausgerottet werden, das ich ihnen gegeben habe, spricht der HERR, dein Gott.” (Amos 9,14-15; Lutherbibel 2017)

“Liebe Freunde,

Experten sprechen von einer „Umkehrung des Holocaust“ – Israelis werden beschuldigt, genauso schlimm zu sein wie die Nazis. Das ist ohne Frage eine ungeheuerliche Behauptung! Und doch wird genau dieser Vorwurf nun in großem Stil vom weltweit höchsten Strafgerichtshof erhoben. Wie konnte es dazu kommen?

Die Nürnberger Prozesse gegen Hauptverantwortliche der NS-Kriegsverbrechen an Juden und anderen Opfern stellten das wohl packendste Gerichtsverfahren in der Geschichte der Menschheit dar. Daraus entstand eine weltweite Bewegung zur Gründung eines ständigen internationalen Gerichts, damit diejenigen, die schreckliche Kriegsverbrechen begehen, die „das Gewissen der Menschheit erschüttern“, für ihr Handeln zur Verantwortung gezogen werden. Es sollte 50 Jahre dauern, bis schließlich der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag gegründet wurde, um diesen Auftrag auszuführen.

Doch nun übt der IStGH sein Mandat in einer wahrhaft pervertierten Weise aus, indem er Ermittlungen gegen Israel wegen angeblicher Kriegsverbrechen aufgenommen hat. Damit setzt er Israels rechtmäßige Selbstverteidigung mit den schlimmsten NS-Verbrechen gegen das jüdische Volk im Holocaust gleich. Das ist eine zutiefst beschämende Entscheidung, gegen die wir unsere Stimme erheben müssen!

Aus diesem Grund hat die ICEJ eine weltweite Petition an den IStGH gestartet, die seine Richter und Mitgliedsstaaten dazu aufruft, von dieser ungeheuerlichen Rechtsbeugung abzulassen.

Die Ermittlungen des IStGH gegen Israel wurden von einer voreingenommenen, übereifrigen Chefanklägerin, Fatou Bensouda, eingeleitet, die in den letzten sechs Jahren Beratungen mit der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) hinter verschlossenen Türen führte, um falsches Beweismaterial gegen Israel zusammenzutragen. Folglich kann die PA den Gerichtshof nun benutzen, um ihre langjährige Agenda voranzutreiben, Israel das Recht auf Selbstverteidigung abzusprechen und den rechtmäßigen Anspruch des jüdischen Volkes, in Frieden und Sicherheit in ihrem uralten Heimatland zu leben, als Straftat darzustellen.

Dr. Jürgen Bühler

Dr. Jürgen Bühler

Diese unaufrichtigen Ermittlungen gegen Israel müssen eingestellt werden! Wir fordern jeden, der Wert auf Fairness und Gerechtigkeit in internationalen Angelegenheiten legt, auf, gegen das Gerichtsverfahren Stellung zu beziehen. Aus historischer und moralischer Verpflichtung sollten insbesondere Christen solchen gegen Israel gerichteten diskriminierenden Handlungen entgegentreten.

Zeigen Sie Ihre Solidarität mit Israel und unterzeichnen Sie die Petition der ICEJ: israelpetition.icej.de

Der Herr segne Sie aus Jerusalem!

Dr. Jürgen Bühler
ICEJ-Präsident, Jerusalem”

Die letzte, aber immer noch aktive Front des Zweiten Weltkriegs

Es gibt im Westen ein tiefgehendes Bedürfnis zu beweisen, dass Juden schlechte Menschen sind. Unter den Israelhassern gibt es ein atemloses Verlangen nach dem Augenblick, in dem man „erwischt“ brüllen und dann die Juden an den öffentlichen Pranger stellen kann.

Unsere aktuellen Erschütterungen, bei denen das jüdische Volk sowohl in Israel als auch in der Diaspora unter mörderischen und gehässigen Angriffen steht, sind weit folgenreicher als viele begreifen mögen.

Israel, wo ein Waffenstillstand für den Konflikt im Gazastreifen angekündigt wurde, blieb unter dem Feuer von Raketensalven, die israelische Zivilisten in den letzten Stunden vor Inkrafttreten töten sollten. Die Spannungen infolge von Angriffen durch Horden israelischer Araber auf israelische Juden, mit gelegentlicher übler Vergeltung durch eine kleine Zahl jüdischer Extremisten, bleiben stark.

Aber die Gewalt beschränkt sich nicht auf den Nahen Osten. Es hat einen gewaltigen Anstieg der Übergriffe auf Diaspora-Juden in Großbritannien, Europa und Amerika gegeben.

Auf den Straßen europäischer Städte haben Demonstranten nach der Vernichtung Israels gebrüllt und skandiert, die „Armee Mohammeds“ sei zurück um die Juden abzuschlachten.

In Los Angeles lebende Juden sagen, als sie im Restaurant in der City aßen, kamen Dutzende Palästinenserflaggen schwenkende Leute, von denen sie schlimm verprügelt wurden, nachdem sie vorher fragten: „Wer ist Jude?“

Die britische Verteidigungsorganisation für Juden, Community Security Trust, berichtet von einer mindestens fünffachen Zunahme antisemitischer Vorfälle während des Gaza-Kriegs.

Das dramatischste Beispiel war ein vierstündiger Autokorso, die Autos mit Palästinenserflaggen behängt, deren Insassen in jüdischen Bereichen von Nordlondon umherfuhren und Schmähungen brüllten. Einer dieser Schlägertypen brüllte durch ein Megafon: „F*** die Juden, f***t ihre Töchter, f*** ihre Mütter, vergewaltigt ihre Töchter und befreit Palästina.“

Diese erschreckenden Ereignisse sind nicht das Ergebnis davon, dass ein weiterer Konflikt zwischen Israel und den palästinensischen Arabern eine vorhersagbare antiisraelische Reaktion provoziert. Was jetzt geschieht, ist die Umgestaltung des palästinensisch-arabischen Kriegs gegen Israel zu einem Krieg gegen die Juden.

Diaspora-Juden werden physisch und verbal angegriffen, ihre Kinder eingeschüchtert und ihre Synagogen mutwillig beschädigt.

Die meisten solchen Taten werden von Muslimen begangen. Aber das wird von extremer Feindseligkeit westlicher „Progressiver“ gegenüber Israel verstärkt. Diese selbsternannten „Antirassisten“ sagen sich selbst, dass sie auf der Seite der Engel stehen. Aber während sie von den Angriffen auf jüdischen Menschen in ihren Städten aufrichtig entsetzt sind, lehnen sie es ab einzugestehen, dass ihre eigene Haltung gegenüber Israel zutiefst judenfeindlich ist.

Es sind nicht nur die verdrehte Berichterstattung, Verfälschungen und Ritualmordbeschuldigungen, die direkt aus dem Manuskript der Hamas kommen, die von der BBC, Sky UK, dem Guardian, der New York Times und vielen anderen Mainstream-Medien rund um die Uhr übermittelt werden. Noch schlimmer ist die Intensität der perversen und ungerechtfertigten Leidenschaft, mit der Israel dämonisiert wird.

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Die Lüge, die Israelis seien Nazis

Die groteske und bösartige Kampagne der Nazifizierung der Israelis entlarvt

Hinweis: Dies ist der zweite Teil zu „Lügen im geistigen Krieg gegen Israel“. Teil 1 finden Sie hier.

Wenn SJP-Aktivisten und die von ihnen eingeladenen Redner gegen Israel demonstrieren, sind ihr Reden und ihre Literatur gespickt mit Vorwürfen zu Israels angeblichen „Verbrechen gegen die Menschheit, Massakern und Völkermord“ sowie Kommentaren, die den türkischen Präsidenten Tayyip Erdoğan nachplappern, Israel habe in seinem Umgang mit den Palästinenser demonstriert, dass „… ihr Barbarismus sogar den von Hitler übertroffen hat“.

Die Nazifizierung der Israelis – und in Erweiterung damit der Juden – ist sowohl atemberaubend in ihrer moralischen Umkehrung und grausam in der Art, wie sie die tatsächlichen Opfer der Schrecken des Dritten Reichs zu einer modernen Reinkarnation genau dieser Barbarei macht, gleichzeitig unhistorisch, arglistig und grotesk in ihrer moralischen und faktischen Unrichtigkeit.

Was ist der Sinn dieser grotesken Kampagne der Ummodelung des jüdischen Staates ins Dritte Reich? Die tückische Antwort lautet: Sobald Israel erst einmal mit den Verleumdungen des Rassismus und Nazismus geteert ist, ist der jüdische Staat zu einem international Geächteten gemacht worden, einem Paria, der sein moralisches Recht schon auf Existenz verloren hat – natürlich exakt das, was seine Feinde durchweg angestrebt haben.

Noch beunruhigender ist, dass die Charakterisierung der Israelis als Nazis ein Bild ist, das heute von westlichen Eliten und sogenannten Intellektuellen, einschließlich eines breiten Kontingents an Akademikern verkündet wird, die der Kampagne zur Diffamierung Israels durch Nazifizierung seines Volkes und erneuten Beschuldigung der Juden als die moralischen und existenziellen Feinde der Welt mitschuldig sind, wie von ihrer Unterdrückung und Brutalität gegenüber den „lange leidenden Palästinensern“ demonstriert sein soll. Daher haben antiisraelische, von radikalen Studentengruppen unterstützte Hass-Feste so widerliche Namen wie „Holocaust im Heiligen Land“, „Israel: Die Politik des Völkermords“ oder „Israel: Das Vierte Reich“, was eine klare, wenn auch verlogene Verbindung zwischen Nationalsozialismus und Zionismus schafft – eindeutige Beispiele sowohl der Holocaust-Bagatellisierung und -umkehr sowie zeitgenössische Versionen antisemitischen Denkens und Ausdrucksweisen.

Dasselbe Bild wird von anderen Akademikern wie Richard Falk wiederholt und verstärkt, einem Professor emeritus für Internationales Recht und Politik an der Princeton University und ehemaliger grotesk betitelter „Sonderberichterstatter zur Lage der Menschenrechte in den seit 1967 besetzten Palästinensergebieten“, der sich laut fragte, ob es „eine unverantwortliche Übertreibung ist, die Behandlung der Palästinenser mit dieser kriminalisierten Bilanz kollektiver Grausamkeit seitens Israels in Verbindung zu bringen“, um dann schnell seine eigene Frage mit der Aussage zu beantworten: „Ich glaube nicht.“

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Hitlers palästinensischer Verbündeter: der Großmufti Amin Al-Husseini

Obwohl weniger bekannt ist als sein entfernter Cousin, der PLO-Gründer Yassir Arafat, spielte Jerusalems Großmufti Haddsch Amin al-Husseini (1897 – 1974) eine herausragende Rolle im Palästina vor 1948. Als einer der „Gründerväter“ des palästinensischen Nationalismus bleibt Al-Husseini eine in der palästinensischen Gesellschaft respektierte Persönlichkeit.

Der Großmufti – von PA-Präsident Mahmud Abbas als „Held“ und „Pionier“ gepriesen – gewann den Großteil seines berüchtigten Rufs allerdings als Nazi-Kollaborateur. Während des Zweiten Weltkriegs diente der Kleriker als arabischer Verbündeter und Propagandist des Dritten Reichs in Berlin; dort setzte er seine Kampagne antisemitischer Hetze fort, die er in Palästina begonnen hatte.

Amin al-Husseini: Schüren der Flammen judenfeindlicher Stimmung

Mohammed Amin al-Husseini wurde während der osmanischen Herrschaft über Palästina in eine wohlhabende und einflussreiche Familie geboren und sollte eine bedeutende Persönlichkeit in der palästinensischen Geschichte werden. Männliche Mitglieder seiner Familie hatten seit dem 18. Jahrhundert religiöse Schlüsselposten in Jerusalem inne. Die Familie hatte großen politischen Einfluss: Mehr als ein Drittel der Bürgermeister Jerusalems von 1877 bis 1914 waren Mitglieder des Husseini-Clans.

Amins Vater, der Mufti Mohammed Tahir al-Husseini, war einer der frühen lautstarken Gegner des Zionismus. Seine Bemühungen überzeugten 1897 den örtlichen Vertreter Konstantinopels den Verkauf von Land an Juden mehrere Jahre einzustellen. Im selben Jahr schlug er vor, dass die jüdischen Zuwanderer „vor der Vertreibung aller ausländischen Juden, die sich seit 1891 in Palästina niederließen, terrorisiert“ werden.

Amin al-Husseini trat in die Fußstapfen seines Vaters und wurde im Alter von 20 Jahren in den arabischen Widerstand gegen den Zionismus involviert. Nachdem die Briten nach dem Ersten Weltkrieg die Kontrolle über Palästina übernahmen, organisierte er Kundgebungen gegen die Balfour-Erklärung. Eine seiner Reden schürte am 4. April 1920 die Flammen judenfeindlicher Stimmung, was in gewalttätigen Krawallen mündete. Als der Staub sich nach vier Tagen legte, waren fünf Juden und vier Araber tot. Weitere 211 Juden und 33 Araber blieben verletzt zurück.

Aus Angst vor Verhaftung für seinen Anteil an der Initiierung der Krawalle floh al-Husseini nach Syrien. Tatsächlich verurteilte ihn ein britisches Militärgericht zu zehn Jahren Gefängnis. Die Briten begnadigten ihn allerdings, was den Weg für seine Rückkehr nach Jerusalem ebnete. Nur wenige Monate später, nach dem Tod seines Bruders, krönte der britische Hochkommissar Sir Herbert Samuel Amin al-Husseini zum Mufti von Jerusalem. Als ein Jahr später der oberste Muslimrat gegründet wurde, wurde er dessen Präsident, was ihm den Titel des Großmuftis einbrachte.

Die Briten glaubten, die Ernennung des jungen al-Husseini zum Großmufti, dem höchsten religiösen Amt, sei ein Weg in Jerusalem den Frieden zu erhalten. In einem Memorandum mit Datum vom 11. April 1921 berichtete Sir Herbert Samuel von einem Gespräch mit dem vorgeschlagenen Mufti:

„Er versicherte, dass der Einfluss seiner Familie und er selbst sich der Beibehaltung der Ruhe in Jerusalem verpflichtet seien und er fühle sich sicher, dass dieses Jahr keine Störungen zu befürchten seien. Er sagte, dass die Krawalle des letzten Jahres spontan und nicht vorbereitet gewesen seien.“

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NDR: Wer der Reichsgründung vor 150 Jahren gedenkt, ist ein Nazi!

Heute hat „extra3“ – selbstverständlich als Satire getarnt – alle zu Reichsbürgern und Nazis erklärt, die sich darüber wunderten, dass der 150. Jahrestag der Gründung des Deutschen Reichs am 18.01.1871 öffentlich keinerlei Erwähnung fand und findet. Belehrungsvideos produzierten Politik und ÖRR in den letzten Monaten besonders gern. Ob die Omasau, Böhmermanns Omasau 2.0 oder das „lustige“ Video, in dem das Sterben alter Menschen als gerecht erklärt wurde wegen der Umweltsünden dieser Generation.

Auch das Video der Bundesregierung, welches sich der Kriegsrhetorik der Non-Vogelschiss-Periode bediente, um den Bürgern das Corona-konforme Verhalten im Lockdown vor Augen zu führen, gehört in diese Gruppe. Besonders perfide: politische Indoktrination und Verächtlichmachung Andersdenkender wird immer häufiger unter dem Deckmantel der Satire transportiert, zumeist auch rundfunkgebühren- oder steuerfinanziert.

Keine Briefmarke noch sonstiges öffentliches Gedenken

Unter Willy Brandt – dem ersten der drei sozialdemokratischen Bundeskanzler – jährte sich 1971 die Reichsgründung zum 100. Mal. Damals scheute man sich noch nicht, eines solchen Jahrestages zu gedenken. Obwohl doch das Kriegsende gerade mal 26 Jahre zurücklag und die Sozialdemokratie auch unter den deutschen Kaisern nicht sonderlich gelitten war.

Aber damals gab es ja auch noch keine Bundeskanzlerin, die die Deutschlandfahne bei ihrem Wahltriumph nicht auf der Bühne sehen wollte, Und auch keine Verweigerer des Absingens der Nationalhymne, wie wir dies zuletzt beim digitalen Bundesparteitag der CDU sehen mussten. Die linksgrünversiffte Geschichtsvergessenheit hat zwar noch immer sämtliche DDR-Gedenktage und das Erinnern an Rosa Luxemburg sowie Karl Liebknecht auf dem Schirm, alles andere aber ist voll Nazi.

Ist auch Nazi, wer Jahr um Jahr an die Machtergreifung erinnert?

Die Beschreibung des Defizits, staatlicherseits mit keinem Wort der Reichsgründung vor 150 Jahren zu gedenken, mit reichsbürgerlicher Existenz in Verbindung zu bringen, ist bigott. Ist jeder ein Nazi, der sich Jahr um Jahr der Machtergreifung erinnert? Und jeder ein Anhänger des „Lebensraum im Osten“-Prinzips, der an den Beginn von WK II oder das „Unternehmen Barbarossa“ erinnert?

Für den WDR ist das gewiss nichts so. Denn seine Mitarbeiter verteidigen bis aufs Blut die Erinnerungskultur und weisen jene beständig in die Schranken, die von Schuldkult im Zusammenhang mit den Holocaust-Gedenktagen reden. Aber an das Ereignis zu erinnern, ohne das die Bundesrepublik Deutschland nie möglich geworden wäre, weil die einzelnen Königs- und Fürstentümer unvereinigt in die Bedeutungslosigkeit gefallen wären? Nein, das ist für den WDR typisch für Reichsbürger und Nazis.

Auferstanden aus Ruinen…

Dieser Vorgang zeigt einmal mehr: Ziel der rotrotgrünen Milieus ist es, die Erinnerung an alles verächtlich zu machen, was auch nur ein wenig konservativ, bürgerlich und patriotisch riecht. Denn all das spielt im Sozialismus keine Rolle. Der wendet sich bekanntlich nur der Zukunft zu, nachdem er wieder einmal aus den eigenen Ruinen auferstanden ist. In unseren Tage ist er das auch dank Angela Merkel, der Schutzherrin aller ANTIFAschisten!

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