Ein Dummschwätzer, den der Lügel dann mal hochleben lässt
Montagmorgen. Ich werfe einen Blick auf die Nachrichten.
Der SPIEGEL zitiert Bundeskanzler Friedrich Merz:
„Friedrich Merz nennt die Gewalt im Westjordanland beispiellos.“
Montagmorgen. Ich werfe einen Blick auf die Nachrichten.
Der SPIEGEL zitiert Bundeskanzler Friedrich Merz:
„Friedrich Merz nennt die Gewalt im Westjordanland beispiellos.“
Die strategische Lage hat sich dramatisch verändert. Glücklicherweise liegen die Sorgen über Präsident Trumps Memorandum of Understanding nun hinter uns.
Textprobe aus: Roland M. Horn: Katastrophen über uns – Fluten, Seuchen, Klimawandel – eine kritische Analyse der globalen Krisen Wir
Kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara nennt Hakan Fidan Israel eine Last für die Menschheit. Johann Wadephul widerspricht, doch der Fall zeigt, wie lange Europa Erdogans gefährliche Sprache aus Rücksicht geschont hat.
Israels Botschafter in den Vereinigten Staaten, Yechiel Leiter, hat eine Botschaft ausgesprochen, die in jeder ehrlichen Debatte über den Libanon im Mittelpunkt stehen müsste: Der Kern des neuen Rahmens mit Beirut ist nicht der schnelle Rückzug Israels. Der Kern ist die Entwaffnung der Hisbollah. Erst wenn die libanesische Armee südlich des Litani tatsächlich die Kontrolle ausübt und die Hisbollah dort keine bewaffnete Präsenz mehr hat, kann über Israels Abzug aus der Sicherheitszone gesprochen werden.
Deutschland diskutiert Gaza, Libanon und das Rote Meer oft wie getrennte Krisen. Für Israel ist das lebensfremd: Hamas, Hisbollah, Islamischer Dschihad und Huthi sind Teile eines Feuerrings, den Teheran seit Jahren um den jüdischen Staat legt.
Bundesinnenminister Dobrindt erklärte vor knapp zwei Monaten bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik 2025: “Die politisch motivierte Kriminalität ist erneut auf einem Höchststand. Sowohl im Phänomenbereich links als auch im Phänomenbereich rechts steigen die Gewaltdelikte deutlich an. Die linke Szene unterstreicht mit 42 Prozent mehr an Gewalttaten die wachsende Bedrohung, die von ihr ausgeht. Die mit Abstand meisten Delikte wurden allerdings von rechten und rechtsextremen Tätern verübt, was wiederholt zeigt, dass die größte Gefahr aktuell vom Rechtsextremismus ausgeht …”. Welche Überraschung! Und weiter: “Der Anstieg der Gesamtstraftaten ist vor allem auf die Zunahme der registrierten Straftaten im Bereich PMK-links- um über 35 Prozent auf 13.490 Delikte zurückzuführen (2024: 9.971 Delikte). Die Anzahl der Gewaltdelikte stieg sogar um über 42 Prozent auf 1.087 Delikte an (2024: 762 Delikte). Trotz leicht rückläufiger Zahlen bleibt der Phänomenbereich PMK-rechts- mit 42.544 Straftaten und damit etwa der Hälfte aller erfassten Straftaten der mit Abstand fallzahlen-stärkste Bereich (2024: 42.788 Delikte). Die Gewaltstraftaten stiegen im Bereich PMK-rechts- um mehr als 7 Prozent.“ Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts, assistiert bei der Stützung der gewünschten Narrative: “Wesentliche Treiber von gesellschaftlicher Polarisierung sind Soziale Medien, über die Hass, Hetze und Propaganda verbreitet werden. Das beschleunigt zudem Radikalisierungsprozesse und führt im schlimmsten Fall zu schweren Straftaten im analogen Raum.“
Wir schreiben das Jahr 1944. Die Alliierten beschließen, dass der 2. Weltkrieg nun lange genug gedauert hat. Man will ihn beenden und zur Tagesordnung übergehen.
Also beginnen Verhandlungen zwischen dem Naziregime und Abgeordneten der Alliierten. Es geht hoch her, niemand will so richtig nachgeben, doch nach mehreren Monaten hat man sich auf eine Absichtserklärung geeinigt, die unterzeichnet werden soll. Sie beinhaltet eine 60-tägige Frist, in der Nazideutschland aufhört, Juden zu vernichten. Sämtliche Kampfhandlungen an allen Fronten werden mit sofortiger Wirkung eingestellt, und Deutschland erhält Reparationszahlungen von mehreren Milliarden Mark. Während der 60 Tage sollen dann die Bedingungen für einen dauerhaften Frieden ausgehandelt und unterzeichnet werden – sollte das nicht klappen, kann die Frist beliebig verlängert werden, sofern beide Seiten einverstanden sind.
Unvorstellbar?
Ja.
Denn uns allen ist klar, dass sich Deutschland einen Dreck um dieses Abkommen geschert hätte. Klammheimlich hätten die Nazis weiterhin Juden in Konzentrationslager getrieben und vergast. Hitler wäre an der Macht geblieben, stärker als je zuvor. Nicht auszudenken…
Jetzt ist er also durch, der Deal mit dem iranischen Regime. Trump ist begeistert, der Westen beruhigt – doch ich sehe dieses Abkommen mit Sorge. Es ist nämlich keinesfalls ein Friedensvertrag, sondern nur eine Absichtserklärung. Ab der Unterschrift läuft eine Frist von 60 Tagen, während der einzelne Punkte eines Vertrags verhandelt werden sollen.
Eine Jüdin wollte einen Prozess wegen antisemitischer Volksverhetzung verfolgen. Am Eingang zum Gerichtssaal sollte sie ihre Davidsternkette ablegen. Ausgerechnet dort, wo über Judenhass verhandelt wurde.
Stell dir vor, du reservierst über eine bekannte Buchungsplattform ein Hotel. Du freust dich auf deinen Urlaub, machst schon Pläne für deinen Aufenthalt dort.
Doch plötzlich bekommst du über das Buchungsportal die folgende Nachricht von deiner Unterkunft:
Tut uns leid, Brillenträger sind in unserem Hotel nicht erlaubt.
Ein Bürgermeister, der Juden einen Gegner Israels als Ansprechpartner vorsetzt, sendet eine klare Botschaft. In New York geht es nicht mehr nur um Personal. Es geht um die politische Demütigung einer ganzen Gemeinschaft.
Europa kann Israel kritisieren, genauso, wie Israel Europa kritisieren kann. Aber wenn diese Kritik die Grenze zur moralischen Verzerrung überschreitet, verliert sie ihre Glaubwürdigkeit.
Die Entscheidung der EU vom Montag, Siedlerorganisationen unter dem Vorwand der „Siedlergewalt“ mit Sanktionen zu belegen, wurde – wenig überraschend – vom belgischen Außenminister Maxime Prévot begrüßt.
Jüdische und arabische Israelis setzen der neuen Gaza-Flottille ein sichtbares Gegenbild entgegen. Ihre Botschaft: Wer Gaza helfen will, darf Hamas nicht ausblenden.
Ein israelischer Reiseblogger wurde an der ägyptischen Grenze offenbar ohne Begründung zurückgewiesen. Der Fall wirft Fragen zu Sicherheitsprüfungen, sozialen Medien und Reisen nach Sinai auf.
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani erinnert an die Nakba und gerät in Kritik. Gegner werfen ihm vor, jüdische Vertreibungsgeschichte auszublenden und historische Zusammenhänge zu verkürzen.
Wie die arabische Welt ihre Juden vertrieb und das Ergebnis als Kolonialismus bezeichnete.
Der deutsche Botschafter in Ägypten residiert in einem Haus, das einst einer jüdischen Familie gehörte. Dasselbe gilt für den Schweizer Botschafter. Und auch für den amerikanischen. Die Häuser wurden 1956 beschlagnahmt – zu genau dem Zeitpunkt, als die ägyptische Regierung in einer von den Minaretten Kairos und Alexandrias herab verlesenen Proklamation erklärte, alle Juden seien Zionisten und Staatsfeinde. Den Familien wurde gestattet, einen einzigen Koffer mitzunehmen. Sie unterzeichneten Dokumente, mit denen sie alles Übrige an die Regierung „schenkten“. Dann gingen sie. Die Häuser sind noch immer dort. Die Familien nicht.
Musiker, Autoren, Tänzer und Wissenschaftler aus Israel verlieren nach dem 7. Oktober internationale Partner, Auftritte und Kooperationen. Was offiziell oft als „politischer Protest“ verkauft wird, entwickelt sich für viele Israelis längst zu einem kulturellen Ausschluss, der weit über Regierungskritik hinausgeht.
Es gibt Momente, in denen eine Fernsehsendung unbeabsichtigt mehr über ein Land verrät als jede politische Analyse. Die jüngste Debatte in der ARD über einen möglichen Boykott Israels beim Eurovision Song Contest war genau so ein Moment. Offiziell ging es um Musik, um Protest, um Haltung. Tatsächlich aber zeigte diese Diskussion, wie tief sich in Teilen Europas ein gefährlicher moralischer Reflex festgesetzt hat: Israel wird nicht mehr wie ein normaler Staat behandelt. Israel ist zum permanenten Angeklagten geworden. Während auf der Welt Diktaturen Oppositionelle verschwinden lassen, Frauen entrechtet werden, Minderheiten verfolgt und Kriege geführt werden, sitzt man in Deutschland zur besten Sendezeit zusammen und diskutiert darüber, ob ausgerechnet der jüdische Staat kulturell isoliert werden sollte. Nicht Iran steht im Mittelpunkt. Nicht Katar. Nicht China. Nicht die Hamas. Sondern Israel. Und genau dort beginnt das Problem.
Israels Regierung geht frontal gegen die The New York Times vor. Nach einem umstrittenen Artikel mit extremen Vorwürfen gegen Israel ordneten Premierminister Benjamin Netanyahu und Außenminister Gideon Sa’ar die Vorbereitung einer Verleumdungsklage an. In Jerusalem ist von einer gezielten Dämonisierung Israels die Rede.
Kanal 13 in Israel strahlte kürzlich einen Bericht aus, der Beduinen zeigt, die wegen sogenannter „Siedlergewalt“ von ihrem Land verdrängt werden, präsentiert vom Journalisten Baruchi Kara zusammen mit mehreren ehemaligen hochrangigen IDF-Generälen und Geheimdienstchefs, darunter Tamir Pardo.
Die Knesset steht vor einer historischen Entscheidung. Terroristen des 7. Oktober sollen vor ein eigenes Sondergericht gestellt werden, mit der Möglichkeit von Todesurteilen und lebenslangen Haftstrafen ohne spätere Freilassung.
Pedro Sánchez verleiht der umstrittenen UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese eine der höchsten zivilen Auszeichnungen Spaniens. Für Kritiker ist das nicht bloß eine Ehrung, sondern ein politisches Signal gegen Israel und ein weiterer Schritt der Radikalisierung innerhalb Europas.
Pedro Sánchez präsentiert sich international als moralische Stimme gegen Israel. Doch in Spanien selbst wächst die Kritik massiv. Jüdische Organisationen warnen vor dem schwersten Bruch zwischen Spanien und dem jüdischen Volk seit Jahrhunderten, während der spanische Premierminister immer offener von Hamas, Iran und radikalen antiisraelischen Gruppen gefeiert wird.