Klarstellung zu den Vorkommnissen im Capitol und Teilen der dortigen Eindringlinge

Wer steckte tatsächlich hinter der gewaltsamen Erstürmung des Capitols? Und wie ist die geradezu grenzenlose Heuchelei linksgrüner Kreise hinsichtlich der Gewalt in Washington zu sehen? Ein Kommentar.

Klarstellung zu den Vorkommnissen im Capitol und Teilen der dortigen Eindringlinge

Ausgerechnet von links-grüner Seite, die nahezu durchweg keinerlei Anstoß nimmt an den regelmäßigen Gewaltorgien der “Antifa” hierzulande und den Sommer-Plünderungen und sonstigen Exzessen der Anti-Weißen Rassisten von der BLM und schon gar nicht an deren mehr als verbaler Unterstützung durch nicht geringe Teile der US-Democrats und der in ihren sicheren Villen sitzenden Hollywood-Schickeria, werde ich mit triumphierender Häme gefragt, warum ich ich denn die Vorgänge und verblödeten Figuren aus dem Washingtoner Capitol nicht kommentiere.

Ich weiß zwar nicht, warum ausgerechnet ich das tun sollte — hier kennen sich die hiesigen linksgrünen Versteher der autonomen G20-Krieger ganz sicher besser aus. Und ich weiß schon gar nicht, was man mir da als direktem Nachfahren von Shoah-Überlebenden eigentlich maliziös unterstellen will — so ganz bei Trost kann dieses Sudelpack jedenfalls nicht sein.

Andererseits ist es vielleicht nicht schlecht auch von hier aus einiges dazu klarzustellen:

Also die widerwärtige Kreatur auf dem mitgeposteten Foto mit dem Holocaust-Verhöhnungs-TShirt ist entweder wirklich ein am Rande der Debilität durch ein sinnentleertes Leben taumelnder rechtsextremer und judenfeindlicher Idiot oder — weit eher wahrscheinlich, daher vermutlich auch sein Drängen vor jede Kamera — ein von linker Seite geheuerter und bezahlter Provokateur in ganz nach dem Gusto der Trump-Bashing Medien gestellter Aufmachung.

Wie es auch immer sei — in beiden Fällen hat er trotz von links gern aufgestellter gegenteiliger Behauptungen unserer medialen und politischen Trump-Verteufelungs-Kreuzzügler definitiv nichts mit dem US-Präsidenten Trump zu tun. Donald Trump ist weder verantwortlich für den Aufzug dieses Kretins noch für dessen Handeln und hat die Vorgänge im Capitol verurteilt — ganz anders als Teile der Democrats, die die entfesselte Gewalt der BLM-Anhänger in den Städten der USA im Sommer noch angeheizt haben.

Auch habe ich keinesfalls übersehen, dass mich niemand von Seiten des hiesigen links-grünen Morastes gefragt hat nach einer Kommentierung des hier nun wirklich anders als bei Trump tatsächlich auf der Hand liegenden Zusammenhangs zwischen der Politik und den Aussagen sowie dem Handeln unserer Kanzlerin und dem Vergewaltigungs- und Mordtreiben ihrer pauschalen Schützlinge vom Kölner Hauptbahnhof, oder des vielfachen Mörders vom Berliner Weihnachtsmarkt oder auch des Schwertmörders von Stuttgart sowie den illsamischen “Juden ins Gas”-Rufern auf Berliner Straßen, die all ihre Verbrechen und Ungeheurlichkeiten nicht zuletzt auch wegen der Duldungs- und Förderungspolitik unserer Kanzlerin und ihrer linken Entourage verüben konnten.

Außerdem ist eines sicher: Donald Trump ist alles andere als ein Antisemit oder ein Feind Israels. Das hat er bereits und stellt er stets und bei jeder Gelegenheit unentwegt unter Beweis. Gerade diese Nähe zu Israel und den Juden wird ihm ja auch von unserer Israel-aversen Politik vorgeworfen, die nicht zuletzt auch deshalb dankbar und geradezu frohgestimmt über seine Amtsaufgabe ist.

Mal von unseren Steinmeiers, Maasen, Heusgens und Gabriels abgesehen, findet man die Antisemiten und Israelfeinde ohnehin ohne jede Mühe und viel leichter bei der Biden-Entourage und den nach links jeden politischen Anstandes gedrifteten Democrats trotz der geradezu suizidalen Gaga-Juden die die Partei der eingefleischten Squad-Antisemiten, Israel-Feinde und BDS-Protagonisten Ilhan Omar, Rashida Tlaib und Alexandria Ocasio-Cortez auch noch gewählt haben und denen sie in ihrer Verblendung ganz offensichtlich viel näher stehen als Israels Premierminister oder Donald Trump.

Dazu gehören natürlich auch die von den Dems gepemperten Geschäftsplünderer und alte weiße Frauen – Prügler vom BLM-Movement sowie die studentischen Judenmobber und Israel-Delegitimierer auf den von den Democrats und ihrem linken Gedankenmüll dominierten US-Unis, von denen nicht wenige zu der Brutstätte der gewaltbereiten und antisemitischen Vorhut Bidens und der Democrats gehören.

Auf die angebliche moralische Überlegenheit der Democrats und auch unserer einseitig erblindeten linken Entrüstungsspezialisten in diesem Lande sollte jedenfalls kein anständiger Mensch reinfallen.

Ich glaube nicht, dass das Capitol es so unbeschadet überstanden hätte, wenn die schon im Sommer auf den amerikanischen Straßen zusammen mit der BLM- Bewegung gewalttätig gewordenen Anhänger der US-Democrats und/oder die “Antifa”-Banditen dort eingedrungen wären, beispielsweise nach einer Anerkennung des Wahlsieges Donald Trumps.

Es ist schon bezeichnend für die offensichtlich völlig ungenierte Doppelmoral von Leuten aus der vornehmlich links-grünen Polit-Kloake: Donald Trump soll nach deren Willen uneingeschränkt haften für eine Gewalt im Capitol, zu der er nie aufgerufen hat und deren Beendigung er unzweideutig gefordert hat.

Die alles andere als friedfertigen Democrats sollen dagegen nicht nur nicht haften sondern auch noch belobigt werden für einen gräßlichen Sommer voller Judenhass und Gewalt durch ihre Anhänger.

Es ist nicht nur ein Zeichen von charakterlicher Verformung und himmelschreiender Dummheit, wenn ausgerechnet Juden ihren dedizierten Feinden von den Democrats bis ganz tief in den Südpol kriechen und ihren größten Freund im mächtigen Amt des US-Präsidenten in dissonantem Gleichklang mit den übelsten Judenfeinden dieses Planeten wie etwa Iran, Erdogan, Abbas und Hamas und dem widerwärtigen links-grünen Bodensatz dieses Landes und Westeuropas samt aller Steinmeiers, Maase und Gabriels und ihren Zwangs-Gebühr-überzahlten Gesinnungsmedien desavouieren und verteufeln.

Es ist eine grenzenlose Infamie, eine Abscheu-erregende Undankbarkeit und eine kaum zu ertragende Schande !!

So das wäre erstmal dies !!

 

Dr. Rafael Korenzecher ist Herausgeber der Jüdischen Rundschau und stellvertr. Vors. des Koordinierungsrates deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus

Schaschlik

In Dubai wurde eine iranische Terrorzelle entlarvt und festgenommen, die plante Israelis zu ermorden.

Das gibt Gift: Eine republikanische Abgeordnete im aus Florida wird im Repräsentantenhaus eine israelische Flagge vor ihrem Büro anbringen – direkt neben dem Büro der Israelhasserin Rashida Tlaib.

Eine iranische Jüdin wurde vom Mullah-Regime vorübergehend (!) wieder freigelassen; sie war unter dem Verdacht festgenommen worden Israel besucht zu haben.

Der Sudan hat die „Abraham-Vereinbarungen“ mit den USA jetzt unterschrieben, was den Weg zur Normalisierung mit Israel ebnet.

Ein Mitglied des Revolutionsrats der Fatah hat für Mai „Präsidentschafts“-„Wahlen“ angekündigt. Mal wieder. Ich glaub’s, wenn sie tatsächlich stattfinden.

Jetzt hat die Israel dann doch um Notfall-Impfdosen gebeten – und sie bekommen.

Der iranische Präsident Rouhani droht damit, dass Trump in ein paar Tagen tot sein wird.

Reuters gehörte zu den Medienorganen, die am stärksten verbreiteten, Israel verweigere den Palästinensern Hilfe in der Pandemie (sprich: Impfstoff). Aber selbst die mussten jetzt eingestehen, dass das nicht stimmt, sondern dass Israel sogar Palästinenser impfte, die unter seine Zuständigkeit fallen.

Die PA hatte eine Fluggesellschaft, Palestinian Airlines. Hatte. Nach 25 Jahren zeitweisen Betriebs, in den letzten Jahren Untätigkeit, in der die Beschäftigten weiter bezahlt wurden, ist die Firma jetzt liquidiert worden.

Die Medienkampagne, Israel lasse die Palästinenser in Sachen Corona im Stich statt ihnen zu helfen, zeigt auch bei NOGs Wirkung; mehrere bekannte Menschenrechtsorganisationen (u.a. natürlich Amnesty International und Human Rights Watch) „kritisieren“ Israel, es würde seiner „rechtlichen Verpflichtung“ gegenüber den Palästinensern nicht nachkommen, sie mit hochwertigen Impfstoffen zu versorgen. Dass die Terrorgruppen diese Hilfe ablehnten, spielt offensichtlich keine Rolle. Ebenso wenig, dass die Oslo-Abkommen Israel verbieten sich in Gesundheitsfragen bei den Palästinensern einzumischen.

Erdoğan schwört sein Militär einzusetzen, um den Platz der Türkei in einer neu ausbalancierten Weltordnung sicherzustellen. (Hört sich verdammt nach dem an, was Wilhelm II. vor dem Ersten Weltkrieg so von sich gab…)

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“KZ Deutschland”, Michael Wendler und die Lockdown-Verschärfungen

  • von Roland M. Horn (ein Kommentar)

Gestern Abend las ich, dass, dass der umstrittene Schlagersänger und nach seinem Ausstieg als Juror aus der ebenso umstrittenen “Casting-Show” “Deutschland sucht den Superstar” (“Du kannst Null, Null, Null, Null, Null singen, aber ich bin trotzdem dafür, dass Du weiterkommst”; Zitat Chefjuror Dieter Bohlen zu einer jungen Kandidatin) als “Verschwörungstheoretiker” geltende Michael Wendler auf seinem Telegram-Kanal einen Beitrag über die am Dienstag beschlossene “Einschränkung der Bewegungsfreiheit” schrieb, in dem er diese kritisierte und schrieb “Es ist einfach nur noch dreist, was sich diese Regierung erlaubt!” Damit trifft er genau meinen Nerv, und ich muss ihm voll zustimmen. Weiter behaupte er, dass die Medien in der BRD gleichgeschaltet seien. Okay, ganz ehrlich: Diesen Eindruck kann man schon mal gewinnen. Allerdings unterlief Wendler ein Lapsus, der ihn in ein bekanntes offenes Messer laufen ließ: Er eröffnete seinen Beitrag mit den Worten “KZ Deutschland?” Nach diesen Worten empörte sich der Fernsehsender RTL, der Inbegriff der Seriosiät, auf dem die oben genannten Pseudo-Castingschow läuft und “distanzierte sich erneut scharf” von Wendler. Eine weitere Ausgeburt der Seriösität, der über alle Zweifel erhabene Fachmann Oliver Pocher, schrieb gar gegenüber Wendler: “Das ist nur noch dreist, widerlich und asozial. Dieser Vergleich hinkt auf allen Ebenen. Wenn es noch sowas wie letzte ‘Sympathien’ gab, verspielst Du sie hiermit komplett!

Nun muss man natürlich (schon aus rechtlichen Gründen) sagen, dass man einen solchen Vergleich auf keinen Fall anstellen darf. Und selbst wenn man das dürfte, müsste man zumindest sagen, dass der Vergleich reichlich übertrieben ist, auch wenn man einräumen muss, dass Wendler ihn ja nur in Form einer Frage angedeutet hat.

So ist es natürlich kein Wunder, dass sich sofort der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker zu Wort meldete, der sagte: “Wer die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland mit einem KZ gleichsetzt und damit die Shoah derart relativiert, der sollte nicht von Woche zu Woche einem Millionenpublikum als Juror vorgesetzt werden.

Diese Antisemitismusbeauftragen sind schon wichtige Leute. Was wären wir ohne sie? Sie wachen ständig über die Ehre der toten Juden, was durch die Aussage der NRW-Antisemitismusbeauftragten Sabine Leutheusser-Schnarrenberger bestätigt wird, die sagte: “Michael Wendlers Äußerungen bewegen sich im Bereich der Holocaust-Relativierung. Diesem ernsten Fall muss auch mit entsprechender Ernsthaftigkeit beim Sender begegnet werden”.

Gut, man könnte sich natürlich leichtfertiger Weise fragen, wo diese Antisemitismusbeauftragten sind, wenn es darum geht, dass eine Bundeskanzlerin ohne Mandat eine größere Menge erklärter Judenfeinde in die BRD einreisen lässt und Juden sich seither zeit- und ortsweise nicht mehr mit Kippa unter die Leute trauen können, oder wenn sich die BRD-Regierung an einem Deal beteiligt, der es einem Staat, dessen erklärtes Ziel die Auslöschung des einzigen jüdischen Staates dieser Welt ist, es ermöglicht, Atomwaffen herzustellen; doch dabei vergisst man, dass man diese Frage nicht stellen darf, da die Antisemitismusbeauftragten ja von eben dieser Regierung eingesetzt worden ist, die es zu kritisieren gilt. Da auch die BRD-Regierung selbstverständlich über jeden Zweifel erhaben ist, verbietet sich auch die Frage, ob ihr nur die toten Juden, weitaus weniger aber die lebendigen am Herzen liegen.

Wenn man aber aufs Kernthema zurückkommt, kann einem doch schon ein Mini-Vergleich für Sekundenbruchteile durch den Kopf schießen. Sind die Bürger der BRD nicht – zumindest  in vergleichsweise geringer Form gegenüber der KZ-Internierung – gewissermaßen eingesperrt? Ist eine Beschränkung der Besucherzahl in Privatwohnungen nicht zumindest ansatzweise gefängnistypisch?

Doch lassen wir jetzt diese ketzerischen Gedanken und loben den überaus seriösen Privatsender RTL. Der kündigt jetzt knallharte Konsequenzen an: Alle Szenen mit Michael Wendler sollen aus den weiteren Folgen des Staffel der oben besagten Formats herausgeschnitten werden! Wenn das nicht ein Riesenschritt im Kampf gegen den Antisemitismus ist! Allerdings werden Forderungen gegenüber RTL immer lauter, die Ausstrahlung der besagte Staffel dieses Formats abzubrechen. Dann hätte diese ganze (hintergründig eigentlich traurige) Posse am Ende doch noch zumindest etwas Gutes…

Die Biden-Administration und der “Rückkehrkrieg”

Nach den wenigen bisher abgegebenen öffentlichen Erklärungen und dem, was über ihrer Ernannten bekannt ist, wird die Biden-Regierung gegenüber Israel und den Palästinensern dieselbe Haltung einnehmen wie die letzte demokratische Regierung, angeführt von Barack Obama.

Das bedeutet, dass es auf die Idee zurückkommen wird, einen palästinensischen Staat in Judäa und Samaria mehr oder weniger nach dem Vorbild von 1967 zu errichten. Es wird zurück zur Finanzierung der Palästinensischen Autonomiebehörde gehen, die einen Weg finden wird, Terroristen zu bezahlen und ihre Familien zu unterstützen, während sie dies vorgibt, um den Taylor Force Act zu umgehen, nachdem die USA solche Zahlungen von der Hilfe für die PA abziehen müssen. Die Regierung wird wahrscheinlich die Augen vor der Finte verschließen. Sie wird wieder darauf zurückgreifen, die UNRWA zu finanzieren, jene Agentur, die die das exponentielle Wachstum einer staatenlosen Bevölkerung erfunden hat, die sich aus Nachkommen arabischer Flüchtlinge aus dem Krieg von 1948 zusammensetzt, um, ungeachtet der Tatsache, dass es existiert, das Problem aufrechtzuerhalten und nicht zu lösen.

Ich glaube, dass sie zu dem Grundsatz zurückkehren wird, dass der Hauptgrund dafür, dass der Konflikt nicht beendet wurde, darin besteht, dass Israel den Palästinensern nicht genügend Zugeständnisse gemacht hat und dass der Weg, dies zu beenden, darin besteht, Israel unter Druck zu setzen, den palästinensischen Forderungen nachzugeben: für judenfreies Land, für Souveränität ohne Einschränkungen, für Ostjerusalem und vielleicht sogar für die „Rückkehr“ der Nachkommen der Flüchtlinge. Obwohl dies nicht direkt Teil des israelisch-palästinensischen Konflikts ist, wird sie wahrscheinlich den Druck auf den Iran verringern und möglicherweise sogar zur JCPOA, dem Atomabkommen, zurückkehren.

Es ist noch zu früh, um zu sagen, ob sie auch die offene Feindseligkeit gegenüber dem jüdischen Staat annehmen wird, die Obamas Regierungszeit geprägt hat. Dies hängt davon ab, wer Biden beeinflusst, sowohl unter seinen offiziellen Beratern als auch unter den zahlreichen Think Tanks, Lobbys und Interessengruppen, die an dem Konflikt interessiert sind – einschließlich der von Barack Obama selbst betriebenen.

Ich vermute, dass die Verwaltung mit anderen Angelegenheiten alle Hände voll zu tun haben wird und daher nicht sofort neue „Friedensbemühungen“ starten wird. Aber man kann nie wissen. Manchmal geht die Rationalität aus dem Fenster, wenn sich das Thema den Juden und ihrem Staat zuwendet.

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Hört auf so zu tun, als sei Antizionismus kein Antisemitismus

Juden, die denen Deckung geben, die den einzigen jüdischen Staat auf dem Planeten beseitigen wollen, verteidigen nicht Kritik an Israel; sie legitimieren eine gefährliche Form des Hasses.

Falls Sie es noch nicht gehört haben: Leute, die Israel eliminieren wollen, sind sehr daran interessiert, Antisemitismus aufzuhalten. Mit anderen Worten, dieselben Menschen, die dem jüdischen Volk Rechte verweigern wollen, die sie nicht auf die gleiche Weise anderen verweigern wollen, glauben, dass sie berechtigt sind, sich selbst zu Freunden und Beschützern der Juden zu erklären. Und nein, ich mache keine Witze darüber.

Das gilt für die Jewish Voice for Peace (Jüdische Stimme für den Frieden) und die Teilnehmer eines Online-Panels, das diese Woche über „Auflösung von Antisemitismus, Gerechtigkeit gewinnen“ gehalten wurde. Die linke Gruppe und ihre prominenten Gäste, darunter die Abgeordnete Rashida Tlaib (Demokratin, Michigan), der Akademiker Marc Lamont Hill und New York Times-Kolumnist/CNN-Kommentator Peter Beinart glauben alle, es sei sehr wichtig, dass jeder, auch die Juden, begreifen, dass sie hier sind, um zu helfen. Das einzige Problem ist, dass sie denken, dass die Menschen ihr Ziel, den Staat Israel aus Hass zu zerschlagen, verwirrt.

Es ist sehr frustrierend für sie, weil alle Beteiligten, einschließlich der stellvertretenden JVP-Direktorin Rabbi Alissa Wise, die Gastgeberin der Veranstaltung war, sich als Verfechterin der Gerechtigkeit und Gegner von Hass betrachten, während sie auch für die antisemitische BDS-Bewegung eintreten. Und sie glauben, dass diejenigen, die sie wegen Antisemitismus zur Rede stellen, Lügner oder fehlgeleitete Betrogene der faschistischen Rechten sind. Tatsächlich erscheint ihnen schon die Idee, dass jemand ihnen zuhören und mit der Meinung davon kommen könnte, sie wollten Juden Schaden zufügen, unglaubhaft. Wie Beinart bei dem Forum seinen nicht jüdischen Kollegen sagte, die als Antisemiten bezeichnet wurden: „Klingen sie für Sie wie Leute, die Juden hassen? Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl.“

Was Beinart zu sagen versuchte war, dass Leute, die sich selbst als „progressiv“ bezeichnen und Lärm wegen Menschenrechten und Freiheit machen, keinesfalls Judenhasser sein können, auch dann nicht, wenn sie auch wollen, dass es keinen jüdischen Staat gibt. Und dass die Juden, die sich mit solchen Leuten verbünden, in den besten Traditionen jüdischer Aufopferung für soziale Gerechtigkeit handeln, selbst wenn sie seltsamerweise desinteressiert an Gerechtigkeit für ihr eigenes Volk sind. Sie behaupten, dass Rechtsextreme die einzigen echten Antisemiten sind. Die Tatsache, dass eine Gruppe wie die JVP Ritualmordvorwürfe betreibt, wenn sie jüdische Unterstützung für amerikanische Ersthelfer, die in Israel ausgebildet wurden, für den Tod von Afroamerikanern durch die Polizei verantwortlich macht, wird von denen ignoriert, die sie nur als progressive Feld-Wald-und-Wiesen-Aktivisten betrachten.

Was sollen wir damit anfangen?

Viele vernünftige und anständige Juden sagen uns, wir sollten uns wegen nichts davon Sorgen machen. Die JVP repräsentiert nur eine kleine Anzahl Juden, versichern sie uns, und ist keine Bedrohung für die pro-israelische Welt. Sie haben Recht, wenn sie darauf hinweisen, dass die BDS-Bewegung dem jüdischen Staat wenig oder nicht geschadet hat. Israel ist stärker und sicherer als jemals zuvor. Die Träume der BDS-Bewegung und ihrer palästinensischen Verbündeten, Israel von der Landkarte zu löschen, sind Fantasien. Darüber hinaus haben die Normalisierungs-Abkommen, die Israel in den letzten Monaten mit vier muslimischen Ländern geschlossen hat, der Bewegung zum internationalen Boykott Israels das Rückgrat gebrochen und dem jüdischen Staat eine zunehmende Zahl arabischer Verbündeter eingebracht. Während die Regierung von Präsident Donald Trump  die pro-israelischste aller Zeiten gewesen sein dürfte, wird sein Nachfolger, der gewählte Präsident Joe Biden, der ebenfalls gegen BDS ist und ebenfalls die Idee eines jüdischen Staates unterstützt, mit seiner Regierung vermutlich anderer Meinung sein.

Welchen Schaden kann im Vergleich zu all dem die zunehmende Kraft antizionistischer Gruppen an Universitäten – sowohl bei den Lehrenden als auch den Studenten – anrichten? Warum sich Sorgen machen oder sogar die JVP, Beinart und den Rest von ihnen beachten?

Die Antwort ist zweifach.

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Nicht alle in der SPD sind so

Ende November 2020 verabschiedete die Jugendorganisation der SPD (Jusos) auf ihrem virtuellen Bundeskongress einen Antrag, in dem sie sich solidarisch mit der Palästinenserorganisation Fatah-Jugend erklärte. In dem Antrag unter dem Titel „Unsere Vision für das Willy Brandt Center Jerusalem“ heißt es, die Fatah-Jugend sei eine „Schwesterorganisation“.

Der führende Politiker der Fatah ist Mahmud Abbas. Im Jahr 2005 wurde er zum Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde gewählt. Seine Legislaturperiode endete am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht. Abbas sagte einst:

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Im Jahr 2015 bezeichnete Abbas den Mord an einem israelischen Ehepaar durch palästinensische Terroristen als „heldenhaft“. Nicht wenige Judenmörder und deren Familien bekommen von der Fatah stattliche Renten für ihre terroristischen Bluttaten.

Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach Mufti Muhammad Hussein, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hat, folgende Worte in die jubelnde Menge: „Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Sigmar Gabriel ist ein Politiker der SPD. Am 24. März 2017 war er der Außenminister Deutschlands und schrieb auf Twitter: „Habe meinen Freund Mahmoud Abbas getroffen. Dtl. steht zur Zwei-Staaten-Lösung & unterstützt den Aufbau staatlicher Strukturen in Palästina.“

Die Jusos erklären sich solidarisch mit einer Partei, die Morde an Juden feiern und fördern und ein hochrangiger SPD-Politiker im Amte des deutschen Außenministers nennt den Führer dieser Partei seinen Freund. Mir fällt keine vergleichbare anti-israelische Entgleisung der deutschen Bundesregierung dieses Ausmaßes der letzten Jahre ein. Dennoch ist es wichtig zu betonen, dass dies selbstverständlich nicht bedeutet, alle Mitglieder der SPD seien antisemitisch.

Zwar kenne ich einige Menschen, die sich aufgrund dieser Vorkommnisse nicht mehr vorstellen können, jemals wieder die SPD zu wählen, auch kenne ich zwei Leute, die deshalb ihr Parteibuch der SPD zurückgegeben haben, aber die SPD ist eine breit aufgestellte Partei, in der sich auch gute Freundinnen und Freunde Israels finden. Allerdings gibt es unter den Mitgliedern der SPD auch Kritiker*innen des kleines jüdischen Landes, deren Abneigung in manchen Fällen in eine Feindseligkeit umschlägt, die sie anfällig werden lässt für antisemitische Klischees.

Am 23. Juni 2016 war Mahmud Abbas zu Gast im Parlament der Europäischen Union. Er behauptete dort, es gäbe gewisse Rabbiner, die beauftragt hätten, Brunnen zu vergiften. Das war natürlich gelogen. Es gab diese Rabbiner nicht. Juden vergiften heute so wenig die Brunnen wie im Mittelalter. Am Ende der Rede gab es dennoch stehenden Applaus vom Parlament.

Zwei Tage später, am 25. Juni 2016, veröffentlichte die Presseabteilung von Mahmud Abbas ein Statement, in dem eingeräumt wurde, dass es die Brunnenvergiftung nie gegeben hatte. Der SPD-Politiker und spätere Kanzlerkandidat, Martin Schulz, hatte die Rede vom brunnenvergiftenden Juden jedoch bereits öffentlich als „inspirierend“ gelobt.

Am 12. Februar 2014 sprach Martin Schulz vor dem israelischen Parlament diese Worte: „Wie kann es sein, dass Israelis 70 Liter Wasser am Tag benutzen dürfen und Palästinenser nur 17?“ Die Zahlen waren ein Gerücht, wie Schulz später zugeben musste.

Der Philosoph Theodor W. Adorno erklärte einst: „Der Antisemitismus ist das Gerücht über den Juden.“ Gerüchte über Juden haben eine lange Geschichte, auch Mitglieder der SPD sind nicht frei davon, auf das ein oder andere Gerücht hereinzufallen, sie zu honorieren oder sie gar weiterzuverbreiten.

Wenn es schon Antisemitismusbeauftragte in Deutschland gibt, dann sollte jede Partei einen eigenen Antisemitismusbeauftragten haben und die einzige Aufgabe dieses Beauftragten sollte darin besteht, den Antisemitismus in der eigenen Partei zu benennen und zu bekämpfen. Politikerinnen und Politiker mit Regierungsverantwortung tragen dabei, wie das Wort schon sagt, deutlich mehr Verantwortung als eine Partei, die nur die Position der Opposition kennt.

Es macht einen großen Unterschied, ob eine zutiefst und überall kritisierte Opposition sich im Wort vergreift oder ob eine mit politischer Entscheidungsmacht versehene Instanz durch Worte und Taten Fakten schafft.

Der Schriftsteller und Überlebende des Holocausts, Elie Wiesel, hat gesagt: „Wenn wir den Antisemitismus wirklich besiegen wollen, dann müssen wir bereit sein, auf die dunklen Seiten unseres eigenen Herzens zu schauen.“

In jeder Partei gibt es politische Strömungen, die für Juden gefährlich sind. Es gibt allerdings politische Akteure, die verurteilen Antisemitismus nur dort, wo es sie selber nicht betrifft. Sie wollen lediglich gut dastehen und zeigen, wie gut sie sind, indem sie andere verurteilen. Ginge es ihnen wirklich darum, die zum Teil unerträgliche Situation für Juden zu bekämpfen, sie würden das tun, was Elie Wiesel von uns verlangt, nämlich in die dunklen Herzen der eigenen Seelen zu blicken.

Wenn ein deutscher Außenminister einen Judenhasser seinen Freund nennt und die Jugendorganisation dieser Partei mit einer judenfeindliche Organisation kooperiert, dann verblasst alles, was die Opposition von sich gibt und jemals von sich gegeben hat, besonders, wenn der Außenminister einer Partei angehört, die ich mal gewählt habe, während in der Opposition Parteien sind, die ich niemals wählen würde.

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Merkel und die deutsche Sozialdemokratie haben mit der Vernichtung der Juden kein Problem!

* von Michael van Laack (Philosophia Perennis)

Eigentlich wäre das ein Fall für den Verfassungsschutz, aber wir wissen: Mit Bundeskanzlerin Merkel, dem Herrn Bundespräsidenten und Heiko Maas haben wir in Deutschland drei mächtige Schutzpatrone für linksradikale Antisemiten. Deshalb wird es folgenlos bleiben, dass die Jugendorganisation der SPD (Jusos) die Jugendorganisation der palästinensischen Terrorpaten-Partei Fatah zu ihrer Schwesterorganisation erkoren hat.

Kühnert dachte wohl: „Nach mir die Sintflut!“

Der scheidende Juso-Vorsitzende hat nicht verhindert, dass sich seine wackeren Vorkämpfer gegen alles, was nach rechts riecht, mit einer Organisation verbünden, die die Zerstörung des Staates Israel und die Auslöschung alles jüdischen Lebens auf ihre Fahnen geschrieben hat. Aber das ist ja nicht so schlimm. Denn wir wissen: “Voll Nazi“ sind alle, die die Kanzlerin, FFF und/oder den Islam kritisieren. Und der einzig böse Antisemitismus bzw. Antizionismus ist für Angela Merkel und ihre buntfaschistische Regierungstruppe der in den „rechten“ Milieus verankerte.

In diesen Tagen wird das noch vermehrt gelten, denn Angela darf es sich mit den Antisemitismus-Freunden mit Olaf und Heiko nicht verscherzen. Alles, aber bitte keine Regierungskrise in der Corona-Krise. Zudem fremdelt die Kanzlerin bekanntlich selbst mit den Juden, wie sich immer wieder im Abstimmungsverhalten der Bundesrepublik im Weltsicherheitsrat zeigt, wenn es um Israel geht.

Zum Erbrechen reizende Doppelmoral von Politik und Medien

Man stelle sich vor, die bereits unter Beobachtung stehende „Junge Alternative“ würde eine Partei zur „Schwesterpartei“ erklären, die den Palästinensern das Lebensrecht in Israel strittig machen würde. Oder noch schlimmer: Mit einer Partei, die den Abriss aller Moscheen in Europa forderte.

Spätestens am nächsten Morgen: Regierungssprecher Seibert erklärt im Namen der Bundeskanzlerin, dass „nie wieder“ Antisemitismus durch politische Organisation in Deutschland unterstützt werden dürfe. Horst Seehofer erklärt: Wir werden umgehend prüfen, ob ein Verbot bzw. die vorläufige Auflösung der JA möglich ist. Claus Kleber warnt am Abend im heute-journal von einem zutiefst verstörenden und beunruhigenden Akt der zeige, wie schnell Weimar zurückkehren könnte, wenn wir nicht wachsam blieben.

Staatsauftrag an Medien: So schnell als möglich vergessen lassen!

Während des Tages wären Stegner. Chebli, Habeck und andere übliche Verdächtige schon wieder komplett ausgerastet und hätten Fackelmärsche für den Abend vor der AfD-Parteizentrale organisiert. Die ANTIFA hätte zu „Besuchen“ diverser Mandatsträger aufgerufen usw. usf.

Und was geschieht aktuell? Die Meldung ist einen Tag alt. Welt, WAZ/NRZ, RND und andere berichten kurz, weisen darauf hin, dass es „Kritik“ an der Entscheidung gäbe, spielen drei Sätze oder einen Abschnitt lang die Mahner, Warner und Empörer und gehen dann ganz hurtig zur Tagesordnung über. In einer Phase, in der die AfD zum Problemfall beim Framing wird, braucht es nun wirklich keine weitere Nahrung, außerhalb dieser Partei und ihrer Wähler könnte im besten Deutschland aller Zeiten irgendetwas aus dem Ruder laufen.

Geschichte: aus arabischen Ländern geflohene Juden

gefunden auf twitter:

Hinter Schlagworten verstecken: Wie BDS seine israelfeindliche Agenda verbreitet

Nach Angaben der Internetseite der Bewegung Boykott, De-Investition, Sanktionen besteht das Hauptziel der Initiative darin, auf „ein Ende der internationalen Unterstützung für Israels Unterdrückung der Palästinenser“ hinzuarbeiten und „Israel unter Druck zu setzen das Völkerrecht zu befolgen“. Von daher will BDS das globale Ansehen des jüdischen Staates delegitimieren, indem es ihn als Paria unter den Staaten isoliert und den Mythos verewigt, dass sein Militär Menschenrechtsverletzungen begeht und Israel somit kein Existenzrecht hat.

Zunehmender Einfluss: Die Manipulation der Medien durch BDS

Der Einfluss von BDS hat sich auf viele Schauplätze ausgeweitet, wobei ihre Ideologie Regierungen, Großunternehmen, Kirchen, Gewerkschaften und – besonders – Universitäten infiltriert hat. Allerdings nutzt BDS falsche Behauptungen über Israel, die in heiße Themen wie „soziale Gerechtigkeit“ gehüllt sind, um junge Menschen anzusprechen, insbesondere zukünftige Führer, Wähler, Meinungsmacher und Trendsetter.

Auf diese Weise hofft die Bewegung ihr Ziel zu erreichen, Israel praktisch international auf eine Prozessliste zu setzen.

Eine der bedeutendsten Strategien der BDS besteht darin verzerrte Medienberichterstattung des israelisch-palästinensischen Konflikts publik zu machen, um ungerechtfertigt Glaubwürdigkeit zu erlangen, Wut in der Öffentlichkeit anzustacheln und Nachrichten auszunutzen, um die Menschen glauben zu machen, die Argumente der Bewegung seien logisch und triftig.

Als Ergebnis hat BDS zur Förderung eines binären politisch-sozialen Umfeld beigetragen, in dem jeder Einzelne glaubt, er sei gezwungen, eine Entscheidung zu treffen: Entweder gegen israelische Politik einzutreten und als Folge auf der „richtigen Seite der Geschichte“ zu stehen oder im Gegensatz dazu Israel zu verteidigen und es zu riskieren als „Unterdrücker“ betrachtet zu werden.

Das Werben der BDS-Bewegung für das „Rückkehrrecht“ des palästinensischen Volks ist ein Beispiel krassen Antisemitismus, weil seine Verwirklichung die Eliminierung des einzigen jüdischen Staates zum Ergebnis haben würde.

Aber die Wahrheit ist weit nuancierter.

BDS: Juden haben kein Recht an ihrer angestammten Heimat

Als Israel 1948 seine Unabhängigkeit erklärte, marschierten sofort arabische Staaten in den neugeborenen Staat ein. Während des Krieges wurden rund 750.000 Palästinenser heimatlos. Kurz darauf wurde eine UNO-Organisation gebildet, die sich ausschließlich um ihre Bedürfnisse kümmerte, während eine neue Definition von „Flüchtling“ angenommen wurde, damit die dazugehören, die heute rund 5 Millionen Nachkommen derer sind, die Israel verließen oder von dort flohen.

Sollten diesen Einzelpersonen erlaubt werden, in Massen ins Land zurückzukehren, würde das der jüdischen Mehrheit Israels den Todesstoß versetzen. Im Wesentlichen versucht dann also BDS eine Situation herbeizuführen, in der das jüdische Volk kein Recht auf Selbstbestimmung in seiner angestammten Heimat hat.

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