Wer um alles in der Welt ist Dana Ron und die Explosion in Beirut

* von Victor Rosenthal am 06.08.2020

Je länger ich hier lebe, desto besser verstehe ich, wie unterschiedlich Israel von meiner früheren Heimat, den USA, ist.

Es gibt Elemente in der Kultur des Nahen Ostens, was nicht überraschend ist, da etwa die Hälfte aller jüdischen Israelis von Einwanderern aus den jüdischen Gemeinden des Nahen Ostens und Nordafrikas abstammt. Die jüngeren Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion und Äthiopien beginnen Einfluss zu nehmen. Der soziale Verkehr zwischen Juden und Arabern ist an einigen Orten stark und an anderen schwach, aber jeder fünfte israelische Bürger ist Araber (ich vermute, die Araber sind stärker von den Juden beeinflusst, aber das ist eine andere Geschichte). Und es gibt mehr als ein paar Überreste der ost- und mitteleuropäischen Herkunft der Staatsgründer.

Die Gründer waren hauptsächlich Sozialisten (und sie haben sehr hart gearbeitet, um Nicht-Sozialisten davon abzuhalten, Einfluss auf den neuen Staat zu gewinnen). Sie ließen uns mit den etwas entgegengesetzten Traditionen einer starken Zentralregierung zurück, die dazu neigt, sich zwanghaft zu verhalten – Israel hat immer noch Medienzensur (die oft von sozialen Medien umgangen wird), Menschen, denen Verbrechen vorgeworfen werden, haben weit weniger Rechte als in den USA, und es gibt keine Schwurgerichtsverfahren. Eine andere Tradition ist die exzessive und eigennützige Bürokratie, sowohl in der Regierung als auch in privaten Unternehmen.

Im Laufe der Jahre wurde eine von staatlichen Unternehmen dominierte Wirtschaft durch eine überwiegend private ersetzt. Dies hat die Wirtschaftsleistung des Landes erheblich verbessert (aber auch eine kleine Klasse superreicher Israelis mit übermäßigem wirtschaftlichem und politischem Einfluss geschaffen).

Die Amerikaner kümmern sich sehr – oder taten dies zumindest früher – um die Meinungsfreiheit. Darauf wird hier weniger Wert gelegt. Was wir als Geschenk von unseren Gründern haben, die weiterhin sehr stark an das Recht der Arbeiterklasse glaubten, zu streiken und zu demonstrieren, selbst nachdem sie die Chefs geworden waren, ist eine Besessenheit vom Recht zu protestieren. Manchmal scheinen die Israelis zu glauben, dass Demokratie das Recht bedeutet, den Verkehr zu blockieren. Streng orthodoxes Judentum, behinderte Menschen, Äthiopier und andere sind in den letzten Monaten auf die Straße gegangen und haben ihre Forderungen geäußert. Arbeiter in staatlich subventionierten oder regulierten Branchen, die einen Streit mit dem Finanzministerium haben, drücken ihre Frustration häufig aus, indem sie einfache Bürger quälen, die absolut keinen Einfluss auf die Regierung haben.

„Wer um alles in der Welt ist Dana Ron und die Explosion in Beirut“ weiterlesen

Es wird kein Antisemitismus gegen tote Juden geduldet!

Eine Bestandsaufnahme von Simone Schermann.

(Übernommen von Tapfer im Nirgendwo)

Es wird kein Antisemitismus gegen tote Juden geduldet, dafür aber Judenhass gegen die Lebenden hofiert, denn der Deutschen liebstes Kind ist die Familie Stolperstein.

Es fällt Antisemiten heute nicht mehr so leicht, Juden als Religionsgemeinschaft oder als Volk zu hassen, daher hassen sie nun den jüdischen Staat. Das geht immer als akzeptable Israelkritik durch.

Wer Israel kritisiert, muss keinen Protest des Stadtparlaments fürchten, keinen Aufschrei der Anständigen aus den Fraktionen, kein Gebrüll bei den notorischen Mahnern, die sonst so gerne jegliche Form des Antisemitismus brandmarken, kein Aufschrei gegen Judenhass und kein übliches „Wehret den Anfängen“.

Wenn es gegen Israel geht, ist die Creme de la Creme der eifrigen Stolperstein-Führer still, ebenso die feine Auslese der Ergriffenheitsmafia, die Hautevolee der Betroffenheitschickeria und des ewig ritualisierten Gedenktheaters. Die handverlesene, vornehme Gesellschaft, die sich alljährlich am 9. November zum gemeinsamen Rendezvous trifft und sich in ihrer ewigen Betroffenheit aalt, die Betroffenheitsfunktionäre schweigen, wenn Israel unter Freunden an den Pranger gestellt wird.

Am 9. November treffen sich sämtliche Hobbyjudaisten, Friedensstifter und Konvertiten im Gedenken an tote Juden. Für die lebenden Juden bleibt da keine Restkapazität mehr.

„Es wird kein Antisemitismus gegen tote Juden geduldet!“ weiterlesen

Die Hagia Sophia und der Völkerrechtsbruch der Juden

* von Raphael Korenzecher

Die Al Aqsa Moschee, die die islamischen Eroberer Jerusalems unter dem Kalifen Umar ibn al-Chattab im Jahr 638 damals noch aus Holz errichten ließen und den Juden aufs Haupt ihres heiligen Tempels stellten, ist eine typische Eroberungsmoschee wie sie die Islamis bei ihren zahlreichen brutalen Mord- und Eroberungsraubzügen zur Demütigung der jeweiligen Besiegten auf deren Heiligtum aufstellten.

Wie sehr dieser später baulich aufgepeppte islamische Protzbau ein Fremdkörper auf dem Tempelberg der Juden war und heute noch ist, belegt schon der Name dieses Gebäudes: „Al Masqid Al Aqsa“ heißt übersetzt nichts anderes als „Die ferne Moschee“ und offenbart — allen heutigen von der Welt gern wiedergekauten islamischen Lügen zum Trotz — dass den muslimischen Eroberern der seit jeher jüdischen Stadt Jerusalem schon damals bewusst war, dass sie dort weder zu Hause waren noch sind.

Eigentlich wäre im Juni 1967 nach der Befreiung Ostjerusalems aus der jordanischen Besatzung ein Abriss dieses monströsen Symbols der jahrhundertelangen Unterwerfung, Entrechtung und Vertreibung der Juden während der islamischen Fremdherrschaft ein klares Zeichen gewesen — zumindest gegen die massive Islamisierung Ostjerusalems.

In den 19 Jahren, in denen Jordanien Ostjerusalem besetzt hielt bis es 1967 endlich durch die israelische Armee verjagt wurde, übte es eine brutale, rücksichtslose und destruktive Herrschaft über Ost-Jerusalem aus.

Jordanien betrieb ethnische Säuberung gegen die Juden, zerstörte jüdische Kultstätten und entjudaisierte nur wenige Jahre nach dem Holocaust völkerrechtswidrig vor den wegsehenden Augen ( was denn sonst ) sowie ohne jede störende Belästigung durch die ethisch ach so hochstehende Völkerfamilie der UNO den im Jahre 1948 eroberten und von Israel geraubten Teil der Jahrtausende alten heiligen Stadt der Juden. Diesem Raub vorausgegangen war ein heimtückischer völkerrechtswidriger arabischer Überfall auf den soeben mit völkerrechtlicher Genehmigung genau dieser UNO gegründeten, damals noch sehr schwachen und militärisch kaum verteidigungsfähigen jüdischen Staat.

Anders als es heute unter dem Jubel unserer linken Gesinnungsmedien und ihren einseitig erblindeten pseudo-antirassistischen politischen Taktgebern den Columbus- oder wohl bald auch den Washington-Monumenten geht, verzichtete Israel auf die Beseitigung des Al Aqsa Monsterbaus auf seinem Tempelberg.

„Die Hagia Sophia und der Völkerrechtsbruch der Juden“ weiterlesen

Als die Kinderhäftlinge in Zypern von Israel träumten

Von jüdischen Kindern in Gefangenenlagern auf Zypern gemachte Stein-Gravuren stellen ihre Sehnsucht dar endlich das Land Israel zu erreichen.

Nati Gabbay, the Librarians, 14. Mail 2019

(Übernommen von Abseits vom Mainstream- Heplev)

Als Wellen an Flüchtlingen aus dem Zweiten Weltkrieg ihren Weg ins Land Israel fanden, waren die Briten gezwungen einen Lösung für den Zustrom an Immigranten zu finden. Das Gefangenenlager in Atlit war bis zum letzten Platz belegt. Infolgedessen wurden auf Zypern, das damals unter britischer Kontrolle stand, 1946 und 1949 weitere Lage gebaut. Dort warteten zehntausende Juden auf die Erlaubnis der Regierung das Land Israel betreten zu dürfen. Ein Traum, der schließlich wahr werden sollte.

Die Briten begriffen, dass sie die jüdischen Flüchtlinge nicht als gewöhnliche Gefangene behandelt konnten und erlaubten den Insassen daher eine gewisses Autonomie. Mit Hilfe hoher Spenden aus dem Land Israel und von Juden aus aller Welt versuchten die jüdischen Leiter in den Lagern den Anschein eines normalen Lebens für die Flüchtlinge zu schaffen. Teil des Aufbaus dieser neuen Ordnung war es Jobs und soziale Rollen innerhalb der Lager zu schaffen.

Bild eines illegalen Immigrantenschiffs, erstellt von einem Kind im Lager.

Innerhalb der Grenzen der Stacheldraht-Zäune wurden kulturelle, Fürsorge-, Bildungs- und religiöse Aktivitäten aufgebaut und organisiert, ein Versuch Routine, ein Alltagsleben zu schaffen. Natürlich stand die Kinder des Lagers zu fördern im Zentrum der Gemeindeprioritäten und -werte.

Eine Landkarte Israels, eingeritzt in Stein. Die Rückseite zeigt die Gravur des Namens Chaim Irtzkowitsch, der in der fünften Klasse war.

Ein Beschreibung davon, wie das Leben im Lager für die Kinder aussah und was uns auch etwas über ihr Denken erzählt, findet sich in einer ungewöhnlichen Sammlung, die in der Nationalbibliothek aufbewahrt wird. In den Lagern auf Zypern mangelte es nicht an Steinen und diese wurden bald im Rahmen der Bildungsaktivitäten für die Kinder verwendet, zu denen auch die Kunst gehörte Steine zu gravieren.

Tintenfass mit den Worten „Zypern 1948“ und den Initialen des Graveurs, S.L. (ס.ל.)

Für welche Gravuren entschieden sie sich?

Vielleicht das Offensichtliche. Die Kinder ritzten Bilder der Schiffe, die sie nach Israel bringen sollten – und eines Tages bringen würden. Sie ritzten auch Landkarten des Landes Israel in die Steine, alles, was als Erinnerung dienen konnte, dass die Gefangenenlager, in denen sie festgehalten wurden, nicht ihre Zuhause waren, sondern eine vorübergehende Station, in der sie auf die Gelegenheit warteten, das verheißene Land zu erreichen.

Eine Steinbild des Fünftklässlers Dov Feldman, der auch die Inschrift hinzufügte: „Lang lebe das Volk Israel“.

In vielen Fällen schrieben die Kinder ihre Namen und Klassenstufe in die Gravuren. Die Künstler, die diese Arbeiten als Kinder erstellten, könnten heute durchaus noch unter uns sein, im Staat Israel leben.

Diese Sammlung wurde der Nationalbibliothek zu Ehren des dritten Global Forum of the National Library of Israel gespendet, das im März 2019 stattfand und dem Thema „Migration – Grenzen – Identität“ gewidmet war.

Unterstützung von Mord und Völkermord

In zivilisierten Gesellschaften gibt es einen breiten Konsens, dass alle Leben wichtig sind. Daraus sollte folgen, dass auch all diejenigen, die Leben nehmen wollen, wichtig genommen und Maßnahmen gegen sie ergriffen werden sollten. Zivilisierte Gesellschaften sollten nicht zu denen schweigen, die die Absicht haben zu morden, geschweige denn Völkermord zu begehen. Eine kurze Analyse zeigt, dass dies bei vielen westlichen Politikern und anderen wichtigen Personen der Gesellschaft nicht der Fall ist.

In der nicht westlichen Welt gibt es viele Menschen, die keine Hemmungen haben offen oder indirekt zu sagen, dass sie dafür sind, Morde zu begehen und das tun würden, wenn sie die Gelegenheit haben. Am besten ist das zu erkennen, wo die potenziellen Opfer Juden sind. Ein Land, dessen Führer regelmäßig ihren Wunsch zu morden geäußert haben, ist der Iran. Sein Oberster Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei hat eine besondere verbale Formel für die Vernichtung Israels gefunden. Das ist etwas, das nicht ohne Massenmord erzielt werden kann.

Anfang des Jahres kommentierte er ein auf seiner Internetseite veröffentlichtes Poster, das im Aufruf zur Vernichtung Israels das Wort „Endlösung“ verwendete. Khamenei sagte: „Das zionistische Regime zu eliminieren bedeutet nicht, Juden zu eliminieren. Wir sind nicht gegen Juden. Es bedeutet das aufgezwungene Regime zu beseitigen und Muslime, Christen und jüdische Palästinenser wählen ihre eigene Regierung und vertreiben Gangster wie [Premierminister Benjamin] Netanyahu.“1https://www.timesofisrael.com/khamenei-explains-final-solution-poster-i-favor-destroying-israel-not-jews/

Im Verlauf der Jahre hat Khamenei von Israel als Krebsgeschwür gesprochen. 2018 twitterte er zum Beispiel: „Israel ist ein bösartiges Krebsgeschwür in der Region Westasien, das entfernt und ausgemerzt werden muss: Das ist möglich und es wird geschehen.“2https://www.timesofisrael.com/khamenei-israel-a-cancerous-tumor-that-must-be-eradicated/ Auch andere führende Persönlichkeiten des Iran haben sich für die Vernichtung Israels ausgesprochen, wobei einige ausdrücklich die Zerstörung von Städten erwähnten.3https://www.timesofisrael.com/top-iranian-general-we-can-destroy-israel-in-three-days/ Trotzdem wird dem Iran erlaubt, ungehindert Mitglied der Vereinten Nationen zu bleiben.

Die palästinensische Terrororganisation Hamas – von den Palästinensern 2006 als stärkste Partei gewählt – diskutiert ebenfalls offen und regelmäßig ihren Wunsch, Völkermord an den Juden zu begehen. Dieses Streben wird in ihrer ursprünglichen Charta deutlich erklärt; darin heißt es: „Die Hamas freut sich darauf Allahs Versprechen umzusetzen, egal wie lange es dauern mag. Der Prophet, Gebet und Frieden sei mit ihm, sagte: ‚Der Tag des jüngsten Gerichts wird nicht kommen, bis die Muslime die Juden bekämpfen (und sie töten); bis die Juden sich hinter Steinen und Bäumen verstecken, die rufen werden: O Muslim! Da versteckt sich ein Jude hinter mir, komm und töte ihn!‘“4Raphael Israeli: Fundamentalist Islam and Israel. Lanham, MD (JCPA, University Press of America) 1994, S. 132-159.

Ranghohe Vertreter der Hamas rufen gelegentlich öffentlich zum Mord an Juden auf. 2019 drängte Fathi Hammad vom Hamas-Politbüro die Mitglieder der palästinensischen Diaspora auf, überall in der Welt Juden zu töten. Hammad sagte: „Überall habt ihr Juden und wir müssen jeden Juden auf dem Globus angreifen, indem wir sie schlachten und töten, wenn Gott es zulässt.“5https://www.timesofisrael.com/senior-hamas-official-calls-on-members-of-palestinian-diaspora-to-kill-jews/

„Unterstützung von Mord und Völkermord“ weiterlesen

Vor 90 Jahren sagte eine arabische Zeitung, die Juden würden die Kotel niemals bekommen, solange Muslime noch leben

* von Elder von Ziyon
übernommen von Abseits vom Mainstream-Heplev

Aus dem Palestine Bulletin vom 29. Juni 1930:

Lasst sie bis zum Tag der Wiederauferstehung weinen
Wir wissen nicht, was die Klagemauer-Kommission feststellen wird, schreibt Meraat Al-Sherk, aber eines wissen wir: dass die Juden kein Recht an der Klagemauer haben. Dieser edler Ort wurde ihnen vor 2000 Jahren aus den Händen genommen. Die Juden haben das Recht zu weinen. Nicht mehr, nicht weniger. Wenn sie weinen wollen, dass lasst sie bis zum Tag der Wiederauferstehung weinen. Wenn sie irgendetwas anderes wollen, lasst sie ihre Träume dazu aufgeben. Denn sie werden nichts sonst tun, solange es auf der Welt noch einen Muslim gibt.

Ein kleines Beispiel dessen, wie die berühmte arabische Toleranz für Juden vor 1948 aussah, von der wir immer noch hören.

„Schlachtet die Juden“: Demonstranten in Brüssel rufen zum Krieg gegen Israel auf

Bei einer Kundgebung am vergangenen Sonntag in Brüssel gegen eine mögliche israelische Annexion von Teilen des Westjordanlandes haben Demonstranten heftigste antisemitische Parolen skandiert. Während das EU-Politiker kaum zu interessieren scheint, zeigen sich jüdische Organisationen und einige konservative Politiker entsetzt.

Etwa 400 Menschen sollen an der Demonstration in Brüssel teilgenommen haben, die von der „Association Belgo-Palestinienne“ organisiert wurde.

Aufruf zum Krieg gegen die Juden

Videoaufnahmen zeigen, wie die Demonstranten in den Straßen zum „Krieg gegen die Juden“ aufrufen. Immer wieder ist der hasserfüllte Ruf zu hören: „Khaybar, Khaybar, oh Juden die Armee Mohammeds wird zurückkehren“ – ein unter islamischen Fanatikern weit verbreiteter Gesang, der Mohammeds Massaker an einem jüdischen Stamm feiert.

Der Jüdische Weltkongress (WJC) entsetzt:

„Solche Aufrufe zum Hass in den Straßen schaffen eine immense Unsicherheit für die jüdische Gemeinschaft in Belgien. Es ist nicht hinnehmbar, dass dieser offene Antisemitismus in unserer Gesellschaft anhält“.

Auch Rufe wie „Schlachtet die Juden“ waren auf den Straßen Brüssels während der Demonstration zu hören, an der nicht nur Palästinenser, fanatische Muslime anderer Herkunft, sondern auch linksextreme Gruppen zu sehen waren.

 

Offener Brief an die Abgeordneten die Israel wieder im Bundestag verurteilen

OFFENER BRIEF

an die Bundestagsfraktionen CDU, SPD, FDP und Grüne zur geplanten Verurteilung der als ‘Annexion’ bezeichneten Ausübung zivilrechtlicher Souveränität auf Teilen Samarias und Judäas durch den Staat Israel

Geehrter Herr Abgeordneter, geehrte Frau Abgeordnete,

wie SPIEGEL Online am 19.06.2020 berichtete planen die Bundestagsfraktionen der CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen eine gemeinsame sowie die Fraktion Die Linke eine gesonderte Erklärung, um eine zivilrechtliche Oberhoheit Israels über jüdisch bewohnte Teile in Judäa und Samaria als vermeintlich illegale Annexion zu verurteilen.

Als Initiatoren sind wir ein Zusammenschluss deutschsprachiger Freunde Israels, welche sich für die deutsch-israelische Verständigung und Freundschaft einsetzen. Wir erreichen über unsere Social Media und Pressekanäle über 100.000 Menschen in Deutschland alleine. Über die uns begleitenden Journalisten und jüdische Gemeinden realisieren wir weltweit eine noch deutlich höhere Wahrnehmung.

Wir sind gewillt in der aktuellen Debatte diese Reichweite auch aktiv zu nutzen, um hier positiven Einfluss zu nehmen und den Menschen eine Stimme zu geben, welche am Rednerpult des Bundestages ihre Position nicht vertreten können. Aus diesem Grund treten wir nachfolgend mit einem kurzen öffentlichen Brief an Sie heran. Selbsterklärend möchten wir auch die Wähler sowie die Menschen weltweit über die Hintergründe, Tragweiten und Auswirkungen der Handlungen des Bundestages sensibilisieren und hoffen sehr auf ihre Unterstützung.

Freundschaft Deutschland-Israel

 

Land Palästina – die Heimstätte von Juden und Araber?

Geehrter Herr Abgeordneter, geehrte Frau Abgeordnete, wussten Sie,

    • dass Judäa nach den Juden benannt ist, welches ebenso wie Samaria seit ca. 1200 vor Christus historische Heimat der Juden ist, dessen Ureinwohner sie sind, welches lapidar als Palästina bezeichnet wird, den historischen Bezug als jüdische Heimat verleugnet?
    • dass die Provinz und ehem. Völkerbundmandat Palästina durch die Römer in Folge des jüdischen Aufstands gegen Rom nach den Philistern, den historischen Feinden der Juden benannt worden ist und somit ein jeder Jude auch Palästinenser ist, während es neuzeitlich zugesiedelte arabische Muslime eben nicht sind?
    • dass die lapidare Verwendung des Begriffs ‘Palästina’ ein gezieltes Framing ist und einen bereits existenten arabisch-palästinensischen Staat suggeriert, obgleich die Palästinenser noch Verhandlungen darüber mit Israel führen müssen?
    • dass das Land des heutigen Israels noch im 19. Jhd. dünn besiedelt und vor allem Wüstenland entsprach und erst die jüdischen Zionisten durch harte Arbeit von Generationen diese ihre Heimat wieder fruchtbar machten und dicht besiedelten?
    • dass durch eben jenen wirtschaftlichen Aufschwung durch die Zionisten mehr und mehr arabische Siedler in das historische jüdische Land strömten, auf der Suche nach Arbeit in der jüdischen Landwirtschaft?
    • dass dieser arabische Zustrom ein wesentlicher Ursprung der arabischen Besitzansprüche auf jüdisches Heimatland und israelisches Territorium und die Vertreibung von Juden aus Judäa und Samaria ist?
    • Da der Bundestag von Israel eine Friedenslösung bei der Verteidigung seines Heimatlandes einfordert, möchten Sie mit Ihrer Verurteilung daher zum Ausdruck bringen, dass der Bundestag den baltischen Staaten die gleiche Aufforderung einer Friedenslösung zukommen lässt, sollte Russland mit Verweis auf russische Ethnien die territorialen Spannungen mit dem Baltikum weiter verschärfen oder lässt der Bundestag Verurteilungen nur den Staaten zukommen, die in Verteidigung staatlicher Integrität nicht unter Artikel 5 (Verteidigungsfall) der Nato stehen?

„Offener Brief an die Abgeordneten die Israel wieder im Bundestag verurteilen“ weiterlesen

Wir müssen Anti-Rassisten sein? Dann löscht Marx und Luther aus dem Gedächtnis der Deutschen!

* von Michael van Laack (Philosophia Perennis)

Von den meisten noch mit einem Achselzucken quittiert beginnt in diesen Tagen die radikale Linke überall in Europa und den USA eine Säuberungswelle. Kulturhygiene wohin man schaut. Wie einst Adolf Hitler Bücher volksfeindlicher Schriftsteller verbrennen, Straßen umbenennen und aus den Geschichtsunterricht gewisse Namen und Ereignisse tilgen ließ, um antideutsches Denken auszumerzen, so stürzen sie Statuen und diskreditieren in ihren Reden und Publikationen historische Persönlichkeiten, deren Intellekt sie nie erreichen und deren Leistungen sie nie vollbringen können.

Auch der bestbezahlte Grüßaugust Deutschlands – in Fachkreisen Bundespräsident genannt – entblödet sich nicht, auf den BLM-Zug aufzuspringen und Umerziehung durch Sprach- und Gedanken-Hygiene zu fordern.

Bedenkenlos formuliert Frank Whe Bestrebungen gelten dürfte.alter Steinmeier einen Anspruch, der jedem Politikwissenschaftler als Musterbeispiel für totalitaristisc

Totalitarismus ist hip!

Bei Wikipedia lesen wir: „Totalitarismus bezeichnet in der Politikwissenschaft eine Form von Herrschaft, die im Unterschied zu einer autoritären Diktatur in alle sozialen Verhältnisse hineinzuwirken strebt, oft verbunden mit dem Anspruch, einen „neuen Menschen“ gemäß einer bestimmten Ideologie zu formen. Während eine autoritäre Diktatur den Status quo aufrechtzuerhalten sucht, fordert eine totalitäre Diktatur von den Beherrschten eine äußerst aktive Beteiligung am Staatsleben sowie dessen Weiterentwicklung in eine Richtung, die durch die jeweilige Ideologie angewiesen wird.“

Das nur auf CD erschienene Lexikon „Personen, Begriffe, Ereignisse“ (Sonderband der „Digitalen Bibliothek“ von Directmedia, Berlin, 2003) ergänzt: „Der Totalitarismus rechtfertigt sich selbst mit der These, uneingeschränkte Staatsgewalt sei auf Grund bestimmter Sicherheitslagen für die Existenz der Gruppe erforderlich. Der Totalitarismus ist eine »moderne« Erscheinung industrieller Massengesellschaften, eine Herrschaftsform, die sich unter Mithilfe von moderner Technologie, fundamentaler Ideologie, scheindemokratischen Strukturen und einer monopolistischen Staatspartei vollziehen kann.“

„Wir müssen Anti-Rassisten sein? Dann löscht Marx und Luther aus dem Gedächtnis der Deutschen!“ weiterlesen

Gewalttätiger Antisemitismus bei amerikanischen Antirassismus-Demonstrationen

Bei mehreren Demonstrationen gegen Einschränkungen der Freiheit wegen der Corona-Pandemie in Deutschland gab es antisemitische Vorfälle. Das Eindringen von Judenhass, der nichts mit etwas Jüdischem oder Israelischem zu tun hat, ist bei westlichen Massenprotesten in den letzten Jahrzehnten eine regelmäßige Erscheinung gewesen. Jetzt ist eine noch üblere Veranschaulichung dieses Phänomens aufgetaucht: Die gewalttätige Bekundung von Antisemitismus während der antirassistischen Proteste in den Vereinigten Staaten nach dem Mord an George Floyd durch einen Polizisten in Minneapolis.

Mehrere der Demonstrationen waren von Brandstiftungen und Plünderungen begleitet. Einige der schlimmsten Gewalttaten fanden in Los Angeles statt. Verschiedene jüdische Läden im Viertel Fairfax wurden zerstört. Eine Vielzahl jüdischer Institutionen wurde beschädigt, darunter Synagogen und eine Schule. Eine Statue von Raoul Wallenberg wurde mit antisemitischen Parolen beschmiert.1https://www.jta.org/2020/06/02/united-states/los-angeles-jews-take-stock-after-george-floyd-protests-batter-local-institutions In Richmond (Virginia) wurden der Reformgemeinde Beit Ahaba von Randalierern die Fenster eingeschlagen.2https://www.jpost.com/diaspora/us-antisemitism-envoy-condemns-ransacking-of-synagogues-in-la-protests-629991Synagogen anzugreifen ist eine antisemitische Tat.

Zahlreiche Kommentatoren haben Aspekte des Antisemitismus in den Demonstrationen herausgestellt. In der britischen Tageszeitung Telegraph schrieb Zoe Strimpel: „Doch an der Seite derer, die friedlich protestieren, befinden sich Kriminelle, die im Namen der sozialen Gerechtigkeit plündern. Einige davon tun es im Namen des Antirassismus – wie oben gesehen – und einige im Namen des Antifaschismus. Rädelsführer der Antifaschisten ist die widerliche Gruppe Antifa.

Während die Antifa über Juden hinaus geht, scheint es so, dass Menschen, die vorgeben ‚Antifaschisten‘ oder ‚Antirassisten‘ zu sein, über kurz oder lang anfangen sich wie die niedrigsten Kriminellen und Rüpel zu verhalten und eine Sache als Vorwand für Vandalismus und Zerstörung zu benutzen … Es ist von bemerkenswerter Ironie, dass es da, wo die Antifa sich ist, Antisemitismus gibt.“3https://www.jpost.com/diaspora/us-antisemitism-envoy-condemns-ransacking-of-synagogues-in-la-protests-629991

Melanie Phillips stellte die seltsame Einstellung vieler jüdischer Organisationen heraus. Sie schrieb, dass 130 Organisationen in einer Stellungnahme des Jewish Council of Public Affairs sagten, sie seien „empört von dem Tod Floyds, erklärten ‚Solidarität‘ mit den Gemeinschaft der Schwarzen und forderten ‚ein Ende‘ des ‚systematischen Rassismus‘.“ Phillips merkte an: „Sie protestieren nicht gegen die ausdrücklich gegen Synagogen und jüdische Geschäfte gerichteten Angriffe.“ Phillips bezeichnete Black Lives Matter als „antiweiße, antikapitalistische und antijüdische Hassgruppe.“4https://www.melaniephillips.com/victim-culture-tears-jewish-moral-norms6343-2/

„Gewalttätiger Antisemitismus bei amerikanischen Antirassismus-Demonstrationen“ weiterlesen

„Nazi“, „Rassist“, „Alter weißer Mann“: Der Medien-Lügenmund in Angela Merkels freundlichem Gesicht

* von Michael van Laack (Philosophia Perennis)

Es gibt Tage, an denen ich mich frage, ob es überhaupt Sinn macht, redundant Themen wie dieses aufs Tapet zu bringen. Denn gelesen werden unsere Artikel in der Regel nur von denen, die der gleichen Ansicht sind. Jene, die sich über die Verwendung von Begriffen wie, Neger, Zigeuner oder Rasse empören, lesen eher selten, was wir schreiben. Anhänger der Altparteien ebenso. Falls sie es dennoch tun, dann nur, um sich in ihrer Meinung über uns zu bestätigen. Sobald ihnen die Gefahr droht, sich mit Inhalten argumentativ auseinandersetzen zu müssen, stellen sie die Lektüre ein und erklären „Wir wissen eh, was noch kommt!“

Berger, van Laack und die anderen Konsorten… Alles, alte, weiße rassistische Nazi-Männer. Basta! Was mich dann aber immer wieder motiviert, sind Reaktionen von Menschen, die ich bis dato überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Menschen, die nicht unseren „Blasen“ zuzurechnen sind. Sie gehören der CDU, CSU. FDP und teilweise sogar der SPD an, melden sich aber privat positiv zu Artikeln zurück. Nicht öffentlich freilich, damit würden sie oftmals Beruf, Ehrenamt und anderes gefährden.

In der Hoffnung, dass sich also auch dieser Artikel lohnen wird im Sinne „Wo zwei oder drei…“, schreibe ich hier noch einmal manches auf, was sich verstreut aus meiner Feder an anderen Orten findet.

Was haben Fukushima, die Grenzöffnung und George Floyd gemeinsam?

Auf den ersten Blick selbstverständlich nichts. Das eine ein kollabiertes Atomkraftwerk im fernen Japan, der andere ein bei einem Polizeieinsatz getöteter Krimineller im mindestens genauso fernen Minneapolis. Das dritte ein Urereignis, dass in Ungarn seinen Ursprung hat.  In der Schnittmenge findet sich allerdings der Name „Angela Merkel“. Der Name unserer Bundeskanzlerin, der ich als Bürger dieser Republik qua ihres Amtes Respekt schulde, wie ich als Katholik auch dem Bischof von Rom (Papst Franziskus) Respekt schulde.

„„Nazi“, „Rassist“, „Alter weißer Mann“: Der Medien-Lügenmund in Angela Merkels freundlichem Gesicht“ weiterlesen

Bundesregierung lässt Hundertausende Antisemiten ins Land – Heiko Maas faselt vom drohenden Ku Klux Klan Germany

* von Michael van Laack (Philosophia Perennis)

Wäre es nicht so dramatisch mit Blick auf die Zukunft unseres Landes, würde ein Kopfschütteln verbunden mit kurzem leisen Lachen ausreichen. Deutschlands Außenminister – die Person, die Deutschlands Interessen in aller Welt vertreten soll – stimmt in die „Black Lives Matter“-Gesänge der US-amerikanischen Linksfront ein.

Zehntausende Rechtsextremisten würden ihre Tagesfreizeit dafür einsetzen, Schwarze in unserem Land zu diskriminieren und Juden zu verfolgen. So erweckt er den Eindruck, in der Republik sei der Wahrnehmung seiner Rechte benommen und seines Lebens nicht mehr sicher, wer keine weiße Haut am Körper trage und unbeschnitten sei.

Rassisten und Rechte, wohin man in Deutschland schaut

Zunächst wollte ich diesen Artikel unter die Rubrik „Tweet des Tages“ stellen, aber da er ein Un-Tweet ist, habe ich mich anders entschieden. Zunehmend zeichnen Regierungsmitglieder ein dunkles Bild von Deutschland. Was haben wir in den vergangenen Jahren nicht alles an Kritik lesen müssen:

Da gibt es die bösen Verhinderer und Gegner illegaler Grenzübertritte und solche, die nicht nachvollziehen können, dass wir unsere Grenzen zwar gegen Corona, nicht aber gegen Flüchtlingswellen schützen können.

Auch Christen wettern gegen den Propheten

Da gibt es Christen in unserem Land, welche die Unverschämtheit besitzen, darauf hinzuweisen, dass der Islam eine Religion ist, die überall dort, wo sie herrscht, andere unterdrückt, inhaftiert und tötet. Die sogar 50% der eigenen Bevölkerung – die Frauen – als Bürger zweiter Klasse behandelt, knapp über den Haustieren.

Andere „Nazis“ besitzen sogar die Frechheit, Asylanten und Migranten zu kriminalisieren, nur weil sie prozentual mit Blick auf den Bevölkerungsanteil in weitaus höherem Maß schwere Straftaten begehen und westliche Frauen mit ihrem Kulturverständnis beglücken wollen.

Ku Klux Klan Germany ante portas?

„Bundesregierung lässt Hundertausende Antisemiten ins Land – Heiko Maas faselt vom drohenden Ku Klux Klan Germany“ weiterlesen

Die historische und die moderne Schlacht um die Rückeroberung Jerusalems

Übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev

Jede Stadt hat ihre Symbole, es können Wahrzeichen oder Logos sein, die unser Kopf hervorzaubert, wenn wir an eine bestimmte Metropole denken. Schon die einfache Erwähnung von New York, London oder Rom kann eine ganze Reihe visueller oder verbaler Bilder hervorrufen, was nicht nur viel über die Stadt selbst, sondern auch dazu offenbart, wie jeder von uns sie auf unsere eigene, einzigartige Weise wahrnimmt.

Jerusalem, dessen Befreiung und Wiedervereinigung durch Israel 1967 wir heute feiern, ist natürlich keine Ausnahme. Für manche ist es die Heilige Stadt mit der Westmauer, dem Grab von König David und anderen heiligen Orten. Für andere ist es der Sitz der Regierung Israels, Heimat der Knesset und Gastgeber einer Vielzahl internationaler Institutionen wie Yad Vaschem.

Tatsächlich ist Jerusalem für viele Leute Vieles, was Teil seiner Attraktivität und seiner Mystik ist. Wie aber viele von uns wissen ist es auch ein Ort, der irgendwie die inneren Tiefen unserer Seelen berührt, anders als irgendetwas anderes, das oft nur schwer auszudrücken ist.

Das ist Teil der Macht Jerusalems; es spricht uns als Individuen an, beschwört aber auch unser kollektives Gedächtnis als Volk.

Wenn ich über die Bedeutung dieses Datums, den 28. Tag des hebräischen Monats Iyar, nachdenke, als israelische Truppen die jordanische Besatzungsarmee besiegten und die Altstadt zurück unter jüdische Kontrolle brachten, fand ich mich daher immer wieder dabei, dass ich zu der Idee zurückkehre, dass sich die riesige und uralte Serie meta-historischer, konzentrischer Kreise schließt.

„Die historische und die moderne Schlacht um die Rückeroberung Jerusalems“ weiterlesen

Antizionismus zusammengefasst

* Sar Shalom, Israel Thrives

(übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev)

Einat Wilf stellte einmal fest: „Für diejenigen, die an ein Privileg gewöhnt sind, fühlt sich Gleichberechtigung wie Diskriminierung an.“ Viele Gutmenschen in diesem Land verwenden das, um das heutige Israel durch das Objektiv der Realität von heute als neu aufgekommen zu betrachten. Durch dieses Objektiv sehen sie Israels Juden als privilegiert und interpretieren Israels Weigerung nachzugeben als Weigerung, dieses Privileg abzugeben.

Der Fehler dieser Gutmenschen besteht darin, dass die glauben, die jüdische Geschichte habe 1948 oder vielleicht 1917 begonnen. Was sie übersehen ist, dass es im 19. Jahrhundert und davor schon eine jüdische Geschichte gab. Ein paar Begebenheiten vermitteln ein kritisches Element dieser Geschichte. In den 1830-er Jahren wurde ein Pascha, der einer Gruppe Chassiden eine Pacht gegeben hatte, durch einen Pascha abgelöst, der diese nicht erneuerte und sie den umliegenden Arabern gab, die diesen Chassiden 24 Stunden gaben, ihren Flecken Land zu verlassen. 1860 massakrierten die Araber von Hebron ungehindert Juden in ihrer Stadt. Diese Vorfälle demonstrieren, dass die Araber Privilegien genossen, bevor auch nur jemand an Zionismus dachte.

Der Erfolg des Zionismus kippte diese Privilegien. Die Araber haben auf den Verlust der Privilegien so reagiert, wie jede andere Gruppe, die Privilegien verlor, reagiert hat. Der Antizionismus sagt, dass sie das Recht haben wegen ihrer verlorenen Privilegien beleidigt zu sein.

1939 bis 1945: Die katholische Kirche war Teil der Kriegsgesellschaft

In einem neuen Bericht anlässlich des 75. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkriegs hat die Deutsche Katholische Bischofskonferenz endlich die Mittäterschaft der Kirche beim Handeln des Naziregimes während des Krieges eingestanden. Man muss nur ein paar Zeilen ihres Textes zitieren, um zu verstehen, was die derzeitigen Bischöfe über ihre Vorgänger in der Kriegszeit sagen: „Die katholische Kirche in Deutschland war Teil der Kriegsgesellschaft. Die patriotische Bereitschaft die materiellen, personellen und geistigen Ressourcen der Kirche für den Kriegseinsatz zu mobilisieren, blieb bis zum Ende ungebrochen.“1https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2020/2020-075d-DB_107-Deutsche-Bischoefe-im-Weltkrieg.pdf Weiter: „Sowohl im September 1939 als auch danach blieb der offene Protest der deutschen Bischöfe gegen den nationalsozialistischen Vernichtungskrieg aus“ und „gegen die ungeheuerlichen Verbrechen an den als ‚rassenfremd‘ diskriminierten und verfolgten Anderen, insbesondere den Juden, erhob sich in der Kirche in Deutschland kaum eine Stimme.“2ebenda, S. 14 Es gab viele andere Wege, wie die Kirche den Nazis half. Der Bericht beschreibt auch diese.

Man sollte hinzufügen, dass die deutsche katholische Kirche die Prozesse gegen Nazi-Kriegsverbrecher als Racheakte wahrnahm. Diese extremen Kriminellen waren in ihren Augen Opfer, die von der Siegerjustiz verfolgt wurden.3https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2F1992%2F09%2Fvergebung-ohne-reue%2Fkomplettansicht Katholische Geistliche, auch aus dem Vatikan, gehörten zu denen, die tausenden Nazis halfen über die „Rattenlinie“ nach Lateinamerika zu entkommen.4https://www.dw.com/en/the-ratlines-what-did-the-vatican-know-about-nazi-escape-routes/a-52555068

Der aktuelle Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Limburger Bischof Georg Bätzing, sagte, dass die in dem Bericht enthaltenen Eingeständnisse für die Bischöfe nicht leicht waren. „Wir wissen, dass der Vorsitz als Richter und Jury über unsere Vorgänger uns nicht zusteht. Keine Generation ist frei von Urteil und Vorurteil, die von ihrer Zeit geformt sind… aber wer später kommt, muss sich der Geschichte stellen, um daraus zu lernen.“5https://nypost.com/2020/05/03/german-catholic-bishops-admit-they-were-complicit-in-nazi-crimes/ In seiner Einführung in den Bericht deckt Bätzing auf – das sollten schockierende Neuigkeiten sein –, dass ernsthafte Fragen zum Verhalten der deutschen Bischöfe während des Zweiten Weltkriegs erst vor kurzem veröffentlicht wurden.

„1939 bis 1945: Die katholische Kirche war Teil der Kriegsgesellschaft“ weiterlesen

Das arabische Kapitel des Holocaust

Der palästinensische Mufti Haddsch Amin al-Husseini spornte Hitler an Europas Juden auszulöschen, gründete eine muslimische SS-Division und stachelte zum mörderischen „Farhud“-Pogrom in Bagdad an. Lasst uns nie die elenden Konzentrationslager in Nordafrika vergessen.

Mordechai Kedar, Israel HaYom, 2. Mai 2019

(übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev)

Natürlich wird der Holocaust als fundamental europäisches Ereignis wahrgenommen. Er wird üblicherweise als „Holocaust am europäischen Judentum“ behandelt, dessen Täter europäische Staaten waren, die Deutschen und ihre Verbündeten. Aber wir sollte nicht die Aspekte des Holocausts ignorieren, die die arabische Welt betreffen.

Einer der auffallenderen dieser Aspekte war die Rolle des palästinensischen Mufti Haddsch Amin al-Husseini. Schon vor dem Holocaust, als er verschiedene öffentliche Ämter im Land Israel bekleidete (1920-1937), stachelten seine Predigten zur Ermordung von Juden in den Krawallen von 1920, 1921 und 1929 auf, dann wieder in der arabischen Revolte von 1936. Es überrascht nicht, dass er später am Völkermord an den Juden Europas beteiligt war.

Nach Zeugenaussagen von Nazi-Offizieren bei den Nürnberger Prozessen nach dem Krieg wurde der Mufti als eine der Personen angeführt, die Hitler dazu drängten die Juden Europas zu vernichten und zwar von dem Moment an, an dem er Ende 1941 nach Deutschland kam. Zwar ist die Annahme begründet, dass Hitler nicht sonderlich vom Mufti „ermutigt“ werden musste, aber seine Rolle bei der Werbung für die Idee der Vernichtung der Juden und deren Umsetzung ist auffällig.

Der Mufti spielte zudem in den Jahren 1942 bis 1944 für die Nazis eine wichtige Rolle, als er die Gründung muslimischer Einheiten im deutschen Militär und der SS initiierte, deren Soldaten in Jugoslawien und Bulgarien eingezogen wurden. 1944, als im Raum Budapest die Mehrheit der ungarischen Juden zusammengetrieben wurde – mehr als eine halbe Million Menschen – hatten die Deutschen vor sie per Zug ins Vernichtungslager Auschwitz zu transportieren; er aber hatte Sorge, dass Partisanen die Brücken im Versuch die Transporte zu stören sprengen könnten. Der Mufti schickte die muslimischen Einheiten los, um die Brücken zu schützen und sicherzustellen, dass die Juden in den Tod geschickt wurden.

Der Mufti hielt mit seinen Absichten nicht hinterm Berg. Er schrieb und sendete – hauptsächlich auf Arabisch per Radio aus Berlin – sein Engagement unter allen Umständen die Immigration der europäischen Juden nach „Palästina“ zu verhindern, deren Auslöschung aus seiner Sicht notwendig und entscheidend war. Im Juli 1945 beschloss die „Jugoslawische Kommission zur Bestimmung von Verbrechen der Besatzer und ihrer Kollaborateure“ die Resolution 1892, die Amin al-Husseini wegen seiner Rolle bei der Zwangsrekrutierung der Bevölkerung in den besetzten Gebieten auf die Liste der Kriegsverbrecher übernahm; Grundlage dafür war die Klausel 23 der Haager Konventionen von 1899 und 1907.

Die Kommission vermerkte: „Als Ergebnis von Al-Husseinis Handeln … wurde die muslimische Division der SS gegründet … Überall, wo sie eingesetzt wurden, begingen sie zahlreiche Kriegsverbrechen, wie Massenmorde, abscheuliche Gräueltaten, brannten ganze Gemeinden nieder und plünderten. Wegen dieser Aktivitäten … ist der Großmufti Haddsch Amin al-Husseini auf die Liste der internationalen Kriegsverbrecher gesetzt worden … Er trägt die Verantwortung für den Einsatz der muslimischen Massen, mit anderen Worten dafür diese Leute dazu zu treiben, die gezwungen wurden in den Dienst faschistischer Militärorganisationen zu treten und dementsprechend ist er auch derselben Verbrechen schuldig.“ Nach dem Krieg floh der Mufti nach Frankreich, wo die Franzosen ihn herzlich willkommen hießen und ihm ein Jahr lang eine Villa schenkten, in der er lebte.

Allerdings müssen wir über die Rolle des Muftis hinaus in diesem Kontext die Konzentrationslager in Libyen zur Kenntnis nehmen, die während des Krieges unter italienischer Kontrolle standen. Die Juden Libyens wurden in Lager in der Wüste geschickt: Jadu, Sidi Azaz, Gharyan, Buq Buq, Ifrane. Sie wurden unter verwahrlosten Umständen gehalten, litten unter Hunger und Durst; hunderte krepierten. Wer jagte die Juden? Wer identifizierte sie für die Deutschen? Die Antwort ist klar: ihre muslimischen Nachbarn.

Schließlich müssen wir uns an die „Farhud“ in Bagdad erinnern, ein Pogrom mit Mord, Vergewaltigung und Plünderung, begangen von irakischen Arabern gegen die Juden von Bagdad am Feiertag Schavuot 1941. Insgesamt wurden 179 Juden ermordet, tausende verletzte, Frauen wurden vergewaltigt und Kinder zu Waisen gemacht, alles durch die dämonische Hetze, die al-Husseini erbrach, der sich zu dieser Zeit in Bagdad befand.

Juden und Evangelikale: Es ist kompliziert

* von Victor Rosenthal

Ich habe einen großen Teil meines Lebens außerhalb der jüdischen Blase verbracht. Ich habe viele evangelikale Christen gekannt, und einige von ihnen waren gute Freunde. Daher war ich nicht überrascht, von „God TV“ und seinem Versuch zu hören, einen hebräischsprachigen Fernsehkanal bei HOT, Israels größtem Kabelanbieter, zu initiieren, was anscheinend ein unerschrockener Versuch war „Das Evangelium Jesu Christi – Jeschua der Messias – in Israel im Kabelfernsehen in hebräischer Sprache übertragen“ (Video hier). Der Kanal heißt “Shelanu” [unser], um uns daran zu erinnern, dass Jesus einer von uns war, ein Jude – als ob dies ein Argument für Juden wäre, das Christentum anzunehmen!

Viele Israelis und Juden sind empört über die Missionstätigkeit, die sich gegen uns richtet. Aus unserer Sicht ist es zutiefst beleidigend. Wie können sie es wagen, das Judentum zu untergraben, insbesondere angesichts der Geschichte des christlichen (katholischen, orthodoxen und protestantischen) Judenhasses? Die Quelle allen Antisemitismus ist wohl die Reaktion von Nichtjuden – Führern der frühen Kirche, Mohammed, Martin Luther, der Inquisition usw. – auf die hartnäckige Weigerung der Juden, ihre traditionellen Überzeugungen und Rituale durch die „besseren“ zu ersetzen, die von den verschiedenen religiösen Innovatoren vorgeschlagen wurden. Deshalb lehnen wir moderne Versuche, uns zu bekehren, vehement ab.

Juden beurteilen diejenigen, die andere Glaubensrichtungen praktizieren, im Allgemeinen nicht (sie sind darauf spezialisiert, andere Juden zu kritisieren). Wir gehen nicht herum und erzählen Christen, dass sie Götzendienst praktizieren, noch greifen wir Hindus wegen ihres Polytheismus an. In der Neuzeit betreiben die meisten Stämme des Judentums keine Missionierung. Und so haben wir wenig Geduld, wenn es an uns gerichtet ist.

Die rechtliche Diskussion darüber, ob der Kanal zugelassen werden soll, wird interessant sein. Israel hat Religionsfreiheit, wie es in der Unabhängigkeitserklärung angegeben ist. Die Gerichte haben das Recht auf freie Meinungsäußerung religiöser Überzeugungen auf der Grundlage des Grundgesetzes: Menschenwürde und Freiheit gewahrt. Es gibt jedoch Gesetze, die es jedem verbieten, jemandem materiellen Nutzen für den Religionswechsel zu bieten und Versuche, eine Person unter 18 Jahren zum Religionswechsel zu überreden. Touristen können daran gehindert werden, ins Land einzureisen oder sogar wegen missionarischer Aktivitäten abgeschoben werden.

Religiöse Sendungen im Fernsehen sind erlaubt. Theoretisch sogar missionarische Programmgestaltung. Wenn jedoch festgestellt wird, dass es junge Menschen beeinflussen kann, ist dies möglicherweise nicht zulässig.

„Juden und Evangelikale: Es ist kompliziert“ weiterlesen

Ist Antizionismus antisemitisch?

* von Abseits vom Mainstream – Heplev

Die Frage wurde irgendwo in den USA von zwei jungen Juden diskutiert, schrieb Victor Rosenthal auf seinem Blog Abu Yehuda anlässlich seines Erlebens des Vormittags des Yom HaSchoah, des Holocaust-Gedenktags in Israel.

Seine Reaktion: Ihr scherzt ja wohl?

Das war wohl eine rhetorische Frage. Aus ihr klingt Empörung. Zurecht.

Aber den Unbedarften und vor allem den Hetzern muss man das traurigerweise immer wieder erklären, wobei vor allem Letztere das ums Verrecken nicht einsehen werden, denn dann müssten sie ja mal zugeben, dass sie falsch gedacht haben. Und sie müssten von ihrem Hass ablassen und das geht ja nun gar nicht.

Zionismus ist die „Nationalbewegung der Juden“. Was nichts anderes hießt, als dass Juden als Volk das Recht auf ihren eigenen Staat in Anspruch nehmen wollen. Wer also gegen Zionismus ist, der verweigert – einzig – den Juden ihren eigenen Staat. Das machen gerade diese Hetzer mit keinem einzigen anderen Volk so. Selbst den Kurden gegenüber gestehen sie ein, dass diese eigentlich einen eigenen Staat haben könnten, auch wenn in der politischen Realität dann ganz anders gehandelt wird. Dass Kurden kein Volk sind, keinerlei Selbstbestimmungsrecht haben, wird so nicht zum Ausdruck gebracht. Das geschieht ausschließlich mit den Juden. Und ausschließlich Juden etwas zu verweigern, was allen anderen – wirklich, theoretisch oder auch nur prinzipiell – zugestanden wird; heißt, dass man einzig Juden diesbezüglich diskriminiert. Weil sie Juden sind.

Und das ist Antisemitismus.

Noch eine Bemerkung zum Schluss: Wer jetzt kommt und davon faselt, dass Israel ja den Palästinensern Land raubt, den Hals nicht voll bekommt usw.: Blödsinn. Die Juden hatten sich mit weniger zufrieden gegeben, sie hätten ihren Staat auch auf dem kleinen Fetzen gegründet, den ihnen die Peel-Kommission 1936 vorgeschlagen hat. Sie haben sich gegen den von den Arabern angestrebten Völkermord wehren müssen. Müssen sich heute weiter gegen den von den palästinensischen Arabern angestrebten Völkermord wehren.

Dass Israel heute flächenmäßig größer ist als beim Vorschlag von 1936 und beim Teilungsplan der UNO 1947 hat einen einzigen Grund: die Völkermord-Bestrebungen der Araber. Jede Mal wollten sie die Juden vernichten, jedes Mal hatten sie hinterher von ihnen teilweise illegal besetztes Land verloren. Also kommt mir nicht weiter mit euren verlogenen Charakterschweinereien. Wer den Juden verweigert, was er anderen zusteht, ist ein Antisemit. Basta.

„Jüdische Souveränität wiederherstellen“ ist nicht „Annexion der Westbank“

* David Singer, Israel National News, 10. April 2020

übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev

Die jüdischen Medien lassen das jüdische Volk in diesem kritischen Moment der jüdischen Geschichte im Stich. Im Versuch die Kluft zwischen Netanyahu und Gantz herunterzuspielen liefern die jüdischen Medien unseren Feinden Munition, um „Annexion der Westbank“ bei jeder Gelegenheit zu nutzen.

Benjamin Netanyahu und Benny Gantz haben in ihren Verhandlungen zur Bildung einer Regierung der nationalen Einheit einen kritischen Punkt erreicht: ob die von Präsident Trump präsentierte Gelegenheit genutzt wird jüdische Souveränität in Judäa und Samaria – dem Kernland der uralten und biblischen jüdischen nationalen Heimat – nach einer 2000 Jahre langen Abwesenheit wiederherzustellen.

Netanyahu will das zusammen mit Präsident Trump tun – sobald eine Regierung mit mindestens 61 Sitzen, geleitet von ihm als Premierminister gebildet ist. Gantz ist nicht bereit das zu tun, ohne dass die arabischen Staaten – besonders Jordanien – und die internationale Gemeinschaft zustimmen, womit er praktisch garantiert, dass das niemals passieren wird.

Die jüdischen Medien schienen die einzigartige Gelegenheit zu begreifen, die sich dem jüdischen Volk präsentiert, einen 2000 Jahre alten Traum auf wundersame Weise Realität werden zu lassen.

Unter Nutzung dessen, was nur als die Sprache der Feinde des jüdischen Volks beschrieben werden kann, haben die jüdischen Mainstream-Medien in Israel und andernorts die Schlagzeilen ihrer Berichte zum laufenden Kampf zwischen Netanyahu und Ganz mit sehr ähnlichen Titeln versehen:

„Gantz erwägt begrenzt Annexion der Westbank-Siedlungen – Bericht“

Zwei Führer gezwungen einander anzuschreien, Premier vorsorglich in Isolation; Haupt-Meinungsverschiedenheit immer noch Annexion von Teilen der Westbank, die Netanyahu als sein „Vermächtnis“ haben will

„Gantz soll Berichten zufolge bereit sein begrenzte Annexion der Westbank zuzustimmen“

„Bericht: Gantz stimm begrenzter Annexion der Westbank zu, nähert sich langsam Einheitsregierung“

„Dan Shapiro: Gantz und Netanyahu ‚feilschen‘ um Westbank-Annexion“

„Westbank-Annexion bleibt Knackpunkt in Israels Gesprächen um Einheitsregierung“

„„Jüdische Souveränität wiederherstellen“ ist nicht „Annexion der Westbank““ weiterlesen

Pesach in the times of Corona

* von Dr. Rafael Korenzecher

Allen damaligen und heutigen Pharaos, allen offenen und versteckten Judenhassern, die nach dem Motto die Juden sind an allem schuld, nun auch entdeckt zu haben glauben, dass sogar Corona eine jüdische Heimsuchung ist — dazu allen BDS-Junkies, hiesigen Terror-gegen-Israel-Verstehern und Atom-für–den-Iran-Befürwortern , allen Erdogans, Abbassen, Rouhanis, dem UNO-Pack, der EU , allen Steinmeiers, allen Maasen, allen Heusgens und allen Corona-Viren zum Trotz:

Corona-restricted — surely yes, but almost same procedure as last year — and definitely same procedure as next year — same procedure as every year — year after year — century after century — millenium after millenium — a tale as old as time…. We will never let this new plague hinder us to celebrate our feast of plagues.

Und da es weder der Bundespräsident Steinmeier noch die Bundesregierung unter Angela Merkel tun ( warum auch – es ist doch noch gar nicht Ramadan ) hier die Glückwünsche von mir:

To all of my friends and to everybody — a kuscheren int a gebenschten Peisech — Chag Pesach kasher w’sameach — le shanah haba b’Jerushalaim — next year in Jerusalem ( wo auch sonst: Spanien, Italien und die französische Riviera fallen ja wohl ohnehin aus ) — Am Israel Chai — L’chaijm 2 all of u.

Stay healthy and safe everybody — and we will all overcome the Corona – Plague.

Dr. Rafael Korenzecher

—————————————————————————–

….und hier zur Lese-Abwechslung für alle von der Corona-Isolalion Gelangweilten noch etwas Vertiefendes zum Pesachfest:

——-

„Das einwöchige Pesachfest erinnert an das Ende der pharaonischen Unterdrückung der Juden. Nach dem unter Führung Moses von Pharao abgetrotzten Auszug des jüdischen Volkes aus ägyptischer Knechtschaft und der nach 40 Jahren Wanderschaft am Ende dieses Exodus stehenden Ankunft im gelobten Land markiert Pesach die Einleitung der jüdischen Eigenstaatlichkeit vor bereits mehr als drei Jahrtausenden.

„Pesach in the times of Corona“ weiterlesen

Ostern in den Zeiten von Corona

* von Rafael Korenzecher

„Da hilft kein Zorn. Da hilft kein Spott.
Da hilft kein Weinen, hilft kein Beten.
Die Nachricht stimmt! Der Liebe Gott
ist aus der Kirche ausgetreten.“

( Erich Kästner, Neues vom Tage )

Jesus, dessen Hinrichtung am Kreuz die christliche Welt heute am Karfreitag betrauert, war — wie wir ja alle genau wissen — ein auf jüdisches Geheiß ermordeter Palästinenser oder bestenfalls und auch nur, wenn er unbedingt auf seiner jüdischen Identität bestehen sollte, ein illegaler jüdischer Siedler.

Kardinal Marx hielt noch als Vorsitzender der Bischofskonferenz Deutschland die Angst vor dem Islam und der Islamisierung unserer abendländischen Lebenswelt für überzogen, wenn nicht sogar für blanken Unsinn.

Der bisherige Chef der hiesigen nicht schlecht von der bereits zwei Jahrtausende währenden Popularität des Juden Christus lebenden katholischen Kirche wollte, dass man auf Muslime mit Entgegenkommen zugeht.
Das wäre zwar heute in der Zeit von Corona kontraindiziert und kollidierte auch schon mit der wundervollen Armlängen-Empfehlung der Kölner Ober-Bürgermeisterin Henriette Reker.

„Ostern in den Zeiten von Corona“ weiterlesen

Die Malaria in Palästina auszumerzen war auch nur ein kolonialistisches Komplott der Zionisten!

Elder of Zioyn, 5. Februar 2020

* übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev

Nachdem ich über den wirtschaftlichen Überblick zu Palästina 1934 gepostet hatte, der zeigte, dass jüdische Investitionen den Arabern der Region großen Nutzen gebracht hatten, darunter die Malaria unter Kontrolle zu bekommen, wurde mir ein bemerkenswertes Landkarten-Paar gezeigt.

Eine zeigte, wo gemäß eines britischen Berichts 1920 die wichtigen von Malaria verseuchten Landstriche Palästinas waren.

Ich fand eine ähnliche Karte für 1925:

Die andere zeigte, wo Juden in Palästina Land gekauft hatten, Stand von 1944 (blau = JNF, grün = Privateigentum):

Die beiden Karten sind bemerkenswert ähnlich.

Der Schluss lautet, dass Juden die schlimmsten Sumpfgebiete kauften, sie trocken legten und aus ihnen brauchbares, urbares Land machten, was allen nutzte.

„Die Malaria in Palästina auszumerzen war auch nur ein kolonialistisches Komplott der Zionisten!“ weiterlesen

Judenfeindliche Corona-Verschwörungstheorien in historischem Kontext

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor; auf Englisch auf BESA Center veröffentlicht)

Die Verbrennung von Juden während der Epidemie des Schwarzen Todes 1349. Brüssel, Bibliothèque de Belgique – Bild via Wikimedia

Der Ausbruch des Coronavirus hat zu einer Vielzahl an Verschwörungstheorien geführt, die Juden und Israel mit mehreren seiner Aspekte in Verbindung bringen. Diese Theorien sollten als Fortsetzung ähnlicher antisemitischer Überzeugungen angesehen werden, die vor etwa 2000 Jahren begannen. Flavius Josephus, der jüdische Historiker in römischer Zeit, schreibt über eine der ersten bekannten jüdischen Verschwörungstheorien. Er sagt, dass gemäß dem Judenhasser Apion, einem Griechen, der in Ägypten lebte, die Juden einen Griechen entführten. Dann hielten sie ihn im Tempel in Jerusalem gefangen und mästeten ihn. Danach opferten sie ihn und aßen sein Fleisch.1https://www.aish.com/h/9av/j/48966346.html Diese falsche Behauptung war der Wegbereiter des Ritualmordvorwurfs, einem der großen Stränge antisemitischer Verschwörungstheorien.

Gehen wir in die Gegenwart: Nathan Sharansky sagte vor kurzem: „Sie machen die Juden verantwortlich, beschuldigen uns des Versuchs die Wirtschaft zu zerstören, um Geld zu machen.“ Er fügte an, dass „aktuelle, bösartige, antisemitische Propaganda im Iran, der Türkei und verschiedenen anderen Ländern der gesamten Welt entsprang, die die Juden der Verbreitung des Coronavirus beschuldigen. Im Iran tragen die staatlich kontrollierten Medien ebenfalls zur Hetze bei; sie machen ‚Zionisten‘ für die Epidemie verantwortlich und warnen die Menschen keine Coronavirus-Schutzimpfung zu nutzen, wenn diese von israelischen Wissenschaftlern entwickelt wird.“2http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/277356

Die ADL erwähnt die Behauptung weißer Rassisten, Juden seien verantwortlich für die Schaffung des Virus, um ihre Kontrolle über eine dezimierte Bevölkerung zu verstärken und/oder vom Virus zu profitieren. Die ADL sagt, dass ähnliche Botschaften sich auch auf eher dem Mainstream angehörenden Plattformen wie Twitter, YouTube, Instagram und Reddit verbreiten. Manche Verschwörungstheoretiker suggerieren, dass der Virus von den USA und Israel erzeugt wurde, um gegen politische Rivalen wie China und den Iran vorzugehen.3https://www.adl.org/blog/extremists-use-coronavirus-to-advance-racist-conspiratorial-agendas

Ein Gast im türkischen Staatsfernsehen sagte: „Juden, Zionisten, haben den neuartigen Coronavirus als biologische Waffe organisiert und entwickelt, genauso wie die Vogelgrippe, ‚um die Welt zu gestalten, Länder zu erobern und die Weltbevölkerung zu kastrieren?]“4https://www.timesofisrael.com/conspiracy-theory-that-jews-created-virus-spreads-on-social-media-adl-says/. Trotzdem schießt der oberste iranische Führer, Ali Khamenei, eher gegen die USA als gegen Israel. Er deutete an, dass amerikanische Medikamente dazu genutzt werden den Virus weiter zu verbreiten. Khamenei unterstellt auch, der Virus sei speziell für den Iran aufgebaut worden, es würden genetische Daten von Iranern verwendet, die die Vereinigten Staaten auf andere Weise in die Hand bekommen hätten. Khamenei sagte zudem, die Vereinigten Staaten könnten Ärzte und Therapeuten in den Iran schicken wollen, wo sie sich persönlich die Auswirkungen des von ihnen produzierten Giftes ansehen können.5https://www.aljazeera.com/news/2020/03/iran-leader-refuses-cites-coronavirus-conspiracy-theory-200322145122752.html

„Judenfeindliche Corona-Verschwörungstheorien in historischem Kontext“ weiterlesen

Funktioniert “Land für Frieden”?

(übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev)

Land für Frieden ist das zentrale Mantra in der Jahrzehnte dauernden Suche nach der Lösung des Konflikts zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn gewesen.

Im Kontext des israelisch-arabischen Konflikts kam das Konzept erstmals 1947 in der diplomatischen Arena der Vereinten Nationen auf. UNO-Resolution 181, besser bekannt als der Teilungsplan, forderte die Zuteilung von Land für die friedliche Gründung zweier Länder – eines jüdischen und eines arabischen.

Die Resolution 181 wurde von den Juden akzeptiert, aber von den Arabern abgelehnt, die den Krieg erklärten, um die Gründung des jüdischen Staates zu verhindern. Obwohl die UNO damit scheiterte 181 in Kraft zu setzen, war diese erste diplomatische Lösung für den Konflikt die ursprüngliche Zweistaaten-Lösung, ein Konzept, das erst wieder in der Folge des Sechstage-Kriegs von 1967 in Mode kam.

Diplomatische Schlüsselsemantik

In den 1960-er Jahren tendierte die Welt dazu vom „arabisch-israelischen“ Konflikt in Begriffen des winzigen jüdischen Staates zu sprechen, der von seinen arabischen Nachbarn umgeben und zahlenmäßig gewaltig unterlegen war. Dieser Konflikt kulminierte 1967, als arabische Länder es nicht schafften ihr Ziel die Juden ins Meer zu treiben zu verwirklichen. Das Ergebnis des Sechstage-Kriegs war ein militärischer Sieg Israels und die Eroberung der Westbank von Jordanien, der Sinai-Halbinsel von Ägypten und der Golanhöhen von Syrien.

Sir Hugh Foot, alias Lord Caradon, der britische US-Botschafter, der die Resolution 242 schrieb

„Funktioniert “Land für Frieden”?“ weiterlesen

Wie schlimm ist der Antisemitismus in Europa? Umfragen legen nahe: Er grassiert.

* von Melissa Braunstein (Übernommen von HEPLEV – ABSEITS VOM MAINSTREAM)

Das ist Karneval in Spanien im Jahr 2020 … nicht 1940 (timesofisrael.com

Die belgische Stadt Aalst feierte den Karneval dieses Jahr mit grotesker Zurschaustellung von offenem Antisemitismus. Jecken ahmten verspottend die Klagemauer nach, einige verkleideten sich als Ameisen mit chassidischen Hüten und andere als Nazis. Das Thema setzte sich in Campo de Criptana in Spanien fort, wo Teilnehmer am Karnevalszug sich als Nazis und Insassen von Konzentrationslagern verkleideten, flankiert von Schornsteinen.

Die zur Schau gestellte unverfrorene Borniertheit unterstrich, dass offener Antisemitismus lautstark wieder da ist. Weniger gewiss ist, wie viele Menschen dieses Wiederaufleben schüren. Meinungsumfragen von Pew Research und der Anti-Defamation League (ADL) sind diese Frage angegangen, aber fragen ist leichter als Antworten zu geben.

Diese Zahl zu berechnen erfordert nicht nur eine gute Definition von Antisemitismus (wie die Arbeitsdefinition der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz), sondern auch ein klares Verständnis dafür, warum wir überhaupt fragen. Wollen wir denn wissen, wo Juden am ruhigsten als erkennbare Juden leben können, sich am leichtesten assimilieren können oder einfach sicher leben können, ohne physische Attacken?

Europäische Einstellungen zu Juden ändern sich zum Schlimmeren

Pew Research nickte letztes Jahr zu diesem Thema, als die Einstellungen Europas 30 Jahren nach dem Fall der Berliner Mauer untersucht wurden. Juden standen nicht im Fokus der Umfrage, aber es fällt auf, dass Juden von ihrem Landsleuten in den Niederlanden (92%), Schweden (92%), Großbritannien (90%) und Frankreich (89%) positiv bewertet wurden.

„Wie schlimm ist der Antisemitismus in Europa? Umfragen legen nahe: Er grassiert.“ weiterlesen

Offener Brief an Ministerpräsident Laschet: Israel existiert trotz der „Deutschen Staatsräson“

Ein offener Brief von Malca Goldstein-Wolf an den NRW-Ministerpräsidenten und Kandidaten für das Amt des CDU-Parteivorsitzenden.

(übernommen von haOlam.de)

Israel existiert trotz der „Deutschen Staatsräson“

Verehrter Herr Ministerpräsident,

Sie zitierten in Ihrer Dankesrede Bundeskanzlerin Angela Merkel, „die Staatsräson Deutschlands sei die Sicherheit Israels, aber sie geht noch weiter, sie ist auch die Sicherheit der Juden in Deutschland.“

Mit Verlaub, Herr Ministerpräsident, im Angesicht dessen, dass Deutschland, das Regime, das Israel vernichten will, den Iran finanziell subventioniert, im Angesicht dessen, dass Deutschland das Atomabkommen mit dem Iran nicht aufkündigt und im Angesicht dessen, das palästinensische Terrorrenten indirekt durch deutsche Steuergelder finanziert werden, sollte es wohl eher heißen, Israel existiert trotz der „Deutschen Staatsräson“.

Dieser bis aufs Unkenntliche missbrauchte Begriff der „Deutschen Staatsräson“ sorgt im Angesicht unkontrollierter Flüchtlingspolitik keineswegs für die Sicherheit der Juden in Deutschland, das Gegenteil ist der Fall. Ihre wohlfeilen Worte klingen wie Hohn in meinen Ohren und auch wenn ich Ihnen keinerlei böse Absichten unterstelle, fürchte ich nicht nur Antisemitismus, sondern auch politische Ahnungslosigkeit.

Vermutlich würden Sie gerne jüdisches Leben schützen, wäre da nicht der Zwang des politischen Taktierens.
Vermutlich kennen Sie die Fakten und negieren den importierten Judenhass aus Gründen des Machterhalts.
Im Hinblick auf den Status Quo der #CDU, braucht es da nicht gerade jetzt deutliche Worte und einen klaren Blick auf deutsche Verhältnisse?

Denken Sie tatsächlich, die Bürger ließen sich mit hohlen Phasen abspeisen? Wer als Politiker Probleme bewusst verharmlost, ist nicht glaubwürdig, man sollte den Bürger nicht für dümmer halten, als er ist.

Wer die Gefahr unkontrollierter Flüchtlingspolitik nicht benennt, der gewinnt keine Wähler, der unterstützt genau die Rechtspopulisten, die er bekämpfen möchte. Es spielt nämlich keine Rolle, welcher politischen Richtung man angehört, die Wahrheit bleibt wahr und wer sich den Gefahren verschließt, der schadet unserem gesellschaftlichen Frieden.

Und ob die Milchmädchenrechnung tatsächlich aufgeht, muslimische Wähler zu gewinnen, darf am Beispiel der #SPD bezweifelt werden. Übrigens sind auch die Gefahren des politischen Islam kein jüdisches, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem.

Auf die paar jüdischen Stimmen mögen Sie verzichten können, aber die Ängste und Befürchtungen Ihrer potentiellen Wählerschaft zu ignorieren, gleicht einem politischen Selbstmord. Es besteht kein Zweifel daran, dass es innerhalb der Bevölkerung einen Wunsch nach einer konservativen Politik gibt. Es besteht kein Zweifel daran, dass das Ende der Merkel Ära bei einem Großteil der Bevölkerung herbeigesehnt wird. Warum also versuchen Sie sich als williger Merkelmann, anstatt sich eine eigene Identität zu geben?

Weiter so macht wenig Sinn, wir schaffen es nämlich nicht.

Autor: Redaktion
Bild Quelle: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 DE (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)

Mittwoch, 04 März 2020

Gottfried Curio zur Wahnsinnstat in Hanau und zu den wahren Spaltern der Gesellschaft

Gottfried Curio präzise und stark wie immer. Aber wer interessiert sich schon für die Wahrheit, wenn er Hass sähen will gegen die Vertreter der bürgerlichen Mitte und die Gesellschaft spalten in „die Anständigen“ und jene, an deren Händen das Blut der Muslime und Juden in Deutschland klebe? Ein Gastbeitrag von Michael van Laack

Die gleichen Gestalten, die schon zwei Tage nach dem Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz dazu aufforderten, dort wieder Glühwein zu trinken und Zwiebelrostbraten zu konsumieren, trauern nun wochenlang öffentlichkeitswirksam und beschuldigen – was übrigens auch eine Straftat darstellt – die AfD einer Mitschuld an Kapitalverbrechen.

Angela Merkel, die nur um die „Richtigen“ trauernde Kanzlerin

Die gleiche Kanzlerin, die sich einen Dreck interessierte für die Hinterblieben der Opfer vom Breitscheidplatz, trauert nun tief mit. Jene Kanzlerin, die der ersten Flüchtlingswelle die Tore öffnete und in diesen Tag schweigt zum Szenario an der türkisch-griechischen Grenze.

Und jene Sozialdemokraten, Grünen und Linken, die über Jahre bemüht waren, radikale Islamisten von den tiefgläubigen und zu Deutschland gehörenden Muslimen abzugrenzen, stellen sich heute vor die Mikrofone und reden von Blutspuren, die sich von Hanau und anderen Orten bis in die AfD-Bundestagsfraktionen zögen. Auch nennen sie – damit den Holocaust einmal mehr relativierend – die Bluttat von Hanau einen Massenmord.

Die Anständigen dürfen auch Erschießungs- und Internierungsphantasien haben

Vor einigen Tagen erklärte der Bundesvorsitzende der Linkspartei, Andersdenkende gehörten in Arbeitslager, Mitglieder seiner Partei verfolgten auf der Strategiekonferenz dem Ansatz, Kapitalisten und sonstiges Gesindel zu erschießen.

Und dennoch klatschen der Bundespräsident, der Bundestagspräsident und die Kanzlerin artig Beifall, als der Vorsitzende der Linkspartei die Gefahr von Rechts als die größte bezeichnet.

Die heutige Inszenierung wie auch die Hetz- und Hassjagd auf die AfD in den vergangenen Wochen – schon vor Hanau, aber besonders danach – dienen nur einem einzigen Zweck: Dem tumben, vor den TV-Geräten sitzenden Bürger, der sich in den vergangenen Jahren vieler Freiheiten widerspruchslos hat berauben lassen, weil das Brot- und Spieleprinzip noch immer funktioniert, darauf vorzubereiten, dass in den nächsten Tagen die gesamte AfD zum Beobachtungsfall erklärt wird und dies richtig ist. Denn wenn doch alle Anständigen und Zuständigen sagen, dass es so sei, muss es doch wohl so sein.

Ziel der Kanzlerin und ihrer willigen Vollstrecker: Ausschaltung aller nichtlinker Mitbewerber

Zwischenziel ist, noch vor der Bundestagswahl 2021 erklären zu können, man habe nun genug Material, um ein Verbotsverfahren anzustreben und so die Partei im Wahlergebnis zu halbieren. Wenn das Verbot nach 2021 dann nicht durchgesetzt werden kann, ist es egal. Dann haben die Buntfaschisten um CDU und Grüne und die Linksfaschisten um die SPD und die Linkspartei genug Zeit, dass Land weiter in Richtung einer politischen Religion zu bewegen.

Endziel dieser Bewegungsrichtung ist ein totalitaristischer europäischer Einheitsstaat. Der wird selbstverständlich das sein, was auch Hitlers NSDAP war: Eine sozialistische Diktatur. Die – gemessen an der Einwohnerzahl – nach China zweitgrößte, die die Weltgeschichte bis dahin gesehen haben wird.

Jüdischer Selbsthass – eine Gefahr für Juden und Israel

* von Roland M. Horn

Wir wissen, dass Juden von vielen Seiten angefeindet und gehasst werden. Da sind an erster Stelle natürlich die Anhänger Adolf Hitlers zu nennen, der über 6 Mio. Angehörige dieses Volkes bestialisch und systematisch ermorden ließ, da sind aber auch die Kommunisten und Sozialisten nicht zu vergessen, die angeblich nichts gegen Juden haben, meist aber dem Staat der Juden, Israel, gegenüber äußerst feindselig eingestellt sind. Sozialistische Staaten sind meist sofort mit dabei, wenn es darum geht, den Staat der Juden im UNO-“Menschenrechtsrat” zu verurteilen – Seite an Seiten mit dem Gros der muslimischen Staaten, deren schlimmsten Vertreter immer wieder mal durchblicken lassen, dass es ihnen nicht nur um die Auslöschung des “Unrechtsstats Israel”, sondern auch um die Vernichtung der Juden an sich geht. Ein vierter Feind, der oft vergessen wird, aber mindestens genauso gefährlich sein kann, ist der selbsthassende Jude.

Wikipedia schreibt über das Phänomen des Jüdischen Selbsthasses etwas kritisch:

„Der Begriff jüdischer Selbsthass soll ein angebliches Verhalten einzelner jüdischer Persönlichkeiten beschreiben, die sich nach der „Selbsthass-Theorie“ in überkritischer oder psychisch autodestruktiver Art gegen das Judentum und die eigene Zugehörigkeit zum Judentum wenden.“ (Zit. n. Horn, Roland M. Blauer Stern auf weißem Grund, epubli 2020, S. 301)

Deutlicher äußert sich Broder, wenn er schreibt:

„Es gibt keine Formel, mit der man jüdischen Antisemitismus erklären könnte. Der Begriff ist uralt und meines Wissens von Theodor Lessing geprägt worden, und vermutlich ist das Phänomen noch älter als der Begriff selbst. Am Anfang war es, wie bei Theodor Lessing selbst, eine Form von Emanzipationsbewegung aufgeklärter, liberaler, gebildeter Juden und richtete sich gegen diese seltsamen, schwarz gekleideten jüdischen Untermenschen in Europa. Das gab es öfter bei Literaten; auch Karl Kraus verfasste eine solche Schrift. Dann kam Auschwitz, und nach Auschwitz waren solche Juden nicht mehr harmlos.“ (ebd.)

Weiter sagt Broder zu diesem Phänomen:

„Ein antizionistischer Jude ist tendenziell ein Antisemit. Der Antizionismus ist für Nichtjuden wie für Juden nur eine Ausrede, ihren Antisemitismus sozusagen in einer politisch aseptischen Form präsentieren zu können. Kein Mensch geht hin und sagt: Ich bin Antisemit. Es gibt keinen Antizionismus, der seinen Ursprung nicht im Antisemitismus hätte.“

„Jüdischer Selbsthass – eine Gefahr für Juden und Israel“ weiterlesen

Bernie, der jüdische Dummkopf

Als Purim bevorstand, sagte Bernie Sanders, der jüdische Spitzenreiter bei der Nominierung des demokratischen Präsidenten:

[Die US-Botschaft zurück nach Tel Aviv zu verlegen] ist etwas, das wir in Betracht ziehen würden…

Ich bin sehr stolz darauf, Jude zu sein. Ich habe tatsächlich einige Monate in Israel gelebt, aber was ich persönlich glaube, ist, dass sie im Moment leider, tragischerweise, in Israel mit Bibi Netanyahu einen reaktionären Rassisten haben, der jetzt dieses Land regiert …

In unserer Außenpolitik im Nahen Osten sollte es darum gehen, die Unabhängigkeit und Sicherheit Israels absolut zu schützen, aber Sie können das Leid des palästinensischen Volkes nicht ignorieren.

Wenn es vorher Zweifel gab, wissen wir jetzt, wo Bernie steht. Jerusalem ist immer ein Lackmustest. Der amerikanische Kongress forderte die US-Regierung auf, die Realität Jerusalems bereits 1995 anzuerkennen. Das war vor einem Vierteljahrhundert. Bis Trump den gordischen Knoten durchtrennte, hielten drei Präsidenten diese Anerkennung zurück. Die Ausnahmeregelungen bezogen sich angeblich auf die „nationale Sicherheit“, aber jeder wusste, dass dies eine Anspielung auf die Araber und andere war, die sich einer jüdischen Souveränität widersetzten, nicht nur unserer Kontrolle über Jerusalem. Ein Beweis dafür war die lächerliche Meinung des Außenministeriums, dass Israel in keinem Teil Jerusalems souverän war, selbst in dem westlichen Teil, den es seit 1948 innehat und in dem sich die Knesset befindet. Tatsache ist, dass es keine nachteiligen Folgen für die „nationale Sicherheit“ gab.

Es ist wichtig anzumerken, dass Trumps Erklärung kein Neuland betreten hat. Sie bestimmte nicht die konkreten Grenzen Jerusalems und ließ die Möglichkeit offen, dass einige Teile davon Bestandteil eines zukünftigen palästinensischen Staates werden würden. Um zur Situation vor Trump zurückzukehren: Wenn es angesichts des Jerusalem Embassy Act von 1995 überhaupt rechtlich möglich ist – wäre einfach absurd, und der einzige Grund dafür wäre, Israel die Zähne einzuschlagen.

„Bernie, der jüdische Dummkopf“ weiterlesen

Juden in Deutschland bitten USA nicht-gleichgeschalteten, deutschen TV-Sender einzurichten

Die „Jüdische Rundschau“ hat sich in den letzten Jahren zu dem wichtigsten Printorgan der deutschen und russischen Juden entwickelt, die sich einen ehrlichen Journalismus wünschen. Nun wenden sich deren Verantwortliche in einem offenen Brief an den US-Botschafter Richard Grenell in Berlin. In ihm klagen die Verantwortlichen über die Gleichschaltung nahezu aller Medien in Deutschland und die damit einhergehende Gefährdung der Demokratie, besonders der Presse- und Meinungsfreiheit. Und bitten die USA ein deutsches Äquivalent zum amerikanischen Sender „Fox News“ zu installieren.

Wir dokumentieren hier den Offenen Brief:

Sehr geehrter Herr Botschafter,

die USA helfen seit Jahrzehnten Völkern, die in Staaten ohne ausreichende Meinungsfreiheit oder -vielfalt leben müssen. Damit beispielsweise Russen, Weißrussen, Kasachen, Turkmenen oder Iraner nicht nur auf die tendenziösen Nachrichten der in ihren Ländern dominierenden Regierungsmedien angewiesen sind, haben die Amerikaner dankenswerterweise Radio Free Europe und Radio Liberty installiert. Für die Menschen auf Kuba werden vom amerikanischen Radio/TV Martí verschiedenartige Sendungen zur besseren Meinungsbildung ausgestrahlt.

Deutschland gehört mittlerweile ebenfalls wieder zu jenen Staaten, in denen der größte Teil der Medienszene nicht parteiunabhängig berichtet. Nahezu alle wichtigen Positionen bei Fernsehsendern, Radiostationen, Presseunternehmen und Journalistenschulen sind von rot-grünen Parteisoldaten okkupiert. Besonders deutlich ist diese Entwicklung bei öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, dem „Spiegel“, der „Zeit“ und der „Süddeutschen Zeitung“ zu beobachten. So verwundert es nicht weiter, dass diese kartellartige Gruppe von Medien bei vielen „Kampagnen“ und „Recherchen“ zusammenarbeitet.

Wenn ein Politiker, wie kürzlich Philipp Amthor von der CDU, die moslemische Einwanderung vollkommen korrekt als größte aktuelle Bedrohung für die Juden Deutschlands benennt, dann wird er von Medien in einer konzertierten Aktion unter Beschuss genommen und zur Zurücknahme oder Abänderung seiner Aussage gedrängt. Eine Gruppe von Journalisten will bestimmen, wie der Begriff „Antisemitismus“ verwendet werden darf. Nachwuchsjournalisten werden schon früh entsprechend trainiert. Der Kulturjournalismus-Studiengang an der Universität der Künste (UdK) in Berlin, wo sich linksradikale Journalisten als Dozenten die Klinke in die Hand geben, kündigt zum Beispiel für den 13. Februar ein staatlich gefördertes Seminar über Antisemitismus an, ohne die größte und am stärksten zunehmende Gefahr für Juden mit nur einem Wort zu erwähnen.

„Juden in Deutschland bitten USA nicht-gleichgeschalteten, deutschen TV-Sender einzurichten“ weiterlesen

Palästinenser: Gefahren beim Singen

AfD zwingt Bundesregierung zu Pro-Israel-Politik

Die AfD zwingt die Bundesregierung zu einer historischen Kehrtwende in der Israel-Politik: Laut Ha‘aretz folgt Berlin Tschechien und spricht dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag die Befugnis ab, Israel wegen angeblicher Verstöße gegen „Völkerrecht“ zu verurteilen.

Die Bundesregierung habe in einem Schreiben an den Internationalen Strafgerichtshof am Freitag die Ansicht geäußert, dass „nach den Rom-Statuten nur Staaten“ in Den Haag klageberechtigt seien, zu denen „Palästina“ nicht zähle, da es kein Staat sei, so Ha’artez.

Deutschlandkorrespondent der führenden israelischen Tageszeitung Eldad Beck lobt AfD

Der Deutschlandkorrespondent der führenden israelischen Tageszeitung Israel Hayom Eldad Beck schrieb, die Kehrtwende der Bundesregierung sei das Verdienst der AfD, die mit ihrer pro-Israel-Politik die anderen Parteien zum Handeln gezwungen habe, u.a. beim BDS-Verbot und beim Antrag gegen die Hisbollah, der im Juni zuerst gegen den Widerstand aller Parteien eingereicht, im Dezember aber verabschiedet wurde, nachdem sich FDP und Junge Union auch dafür ausgesprochen hatten.

„Gab es bisher nur einen allgemeinen Parteikonsens bei rituellen Schuldbekenntnissen – mit gleichzeitiger, handfester Unterstützung für die Palästinenser – zwang die nachdrückliche pro-Israel-Politik der AfD die Bundesregierung und die anderen Parteien, ihre Israel-Politik zu ändern“, so Beck auf Israel Hayom.

Neue israelische Regierung und neue politische Kräfte in Deutschland

„Nach den israelischen Wahlen ist zu hoffen, dass eine neue Regierung Zugang zu den neuen politischen Kräften in Deutschland finden wird, die die neue Wirklichkeit abbilden,“ schrieb Beck, „anstatt in überkommenen Denkmustern zu verharren.“

Beck kritisierte letzte Woche den israelischen Botschafter Jeremy Issacharoff für seine militante Kritik an der AfD: „Wenn wir (Israelis) uns in die deutsche Angelegenheiten einmischen, warum sollten sie nicht auch in unsere Angelegenheiten eingreifen?“ fragte Beck, und warnte davor, die AfD „als rechtsextreme oder Neonazi-Partei zu behandeln… Es ist ein Fehler für Israel, so sorglos mit der Nazikeule umzugehen, nur weil es an Verständnis für die deutsche Realität mangelt. Jede Partei muss danach beurteilt werden, was sie tut und sagt.“

Bundesregierung kommt AfD-Forderungen nach

Der AfD-EU-Abgeordnete Joachim Kuhs hatte im August die „besetzten Gebiete“ von Judäa und Samaria mit einer Delegation der „Juden in der AfD“ besucht und ein Ende der Boykott-Politik der Bundesregierung und EU gegenüber Juden in den umstrittenen Gebieten gefordert. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch hat mit den Anträgen gegen BDS und Hisbollah die pro-Israel-Politik der AfD vorangetrieben, und mit Anfragen an die Bundesregierung herausgefunden, dass Berlin die Zahlungen an die korruptionsgeplagte, Hamas-nahe UNRWA 2018 auf 173,2 Millionen Euro mehr als verdoppelt hat.

„Ich freue mich, dass die Bundesregierung unserer Forderung nachgekommen ist, Juden in den umstrittenen Gebieten nicht mehr pauschal als Illegale Siedler zu verurteilen“, sagt MdEP Joachim Kuhs gegenüber Philosophia Perennis. „Jetzt müsste das Auswärtige Amt unter Heiko Maas und Staatsminister Niels Annen auch ihre Boykott-Politik gegenüber Juden im biblischen Judäa und Samaria beenden.“

Palästinenser sagen jetzt, ihr wichtigster Schrein ist – die Westmauer!

Elder of Ziyon, 9. Februar 2020

(übernommen von Abseits vom Mainstream -Heplev )

Dieser Ausschnitt stammt vom Anfang eines Artikels auf der Internetseite der Fatah; darin wird jegliche jüdische Verbindung zu Jerusalem bestritten, dafür wird behauptet, es gebe uralte palästinensische Bande.

„Hunderte Millionen Muslime überall auf dem Globus haben keinen Zweifel, dass Palästina seit Ewigkeiten arabisch und dass Jerusalem seine ewige Hauptstadt ist … und dass Palästina ohne Jerusalem keinen Sinn macht, Jerusalem ohne die Al-Aqsa-Moschee keinen Sinn macht, die Al-Aqsa-Moschee ohne die Al-Buraq-Mauer keinen Sinn macht…“

Die „Al-Buraq-Mauer“ ist das, wie die Palästinenser die Kotel, die Westmauer erst seit dem vergangenen Jahrhundert genannt haben. Davor gab es keinen Konsens dazu, welche Mauer um den Tempelberg die sein sollte, an der Mohammed angeblich seine Nachtreise begann, obwohl Hinweise stark auf die Südmauer mit ihrem Doppeltor hindeuten, wie es 1932 von Charles D. Matthews beschrieben wurde:

Die Beweise von Muqaddasi (985 n.Chr.), einem Bürger Jerusalems, spricht fraglos für die südliche Position. Muqaddasi spricht von den „Zwei Toren des Propheten“, Babai an-Nabi, auf eine Art, die die Identifikation mit dem Doppeltor recht positiv macht. Die Beschreibung von Nasir-i-Khusrau, einem persischen Historiker, der Jerusalem 1047 n.Chr. besuchte, ist recht fesselnd. Er sagt (zitiert vom englischen Forscher Le Strange in dessen sehr vorzüglichen Buch „Palestine Under the Moslems“, S. 178): „So eins (Tor) wird Bab an-Nabi genannt (oder Tor des Propheten) – Friede und Segen sei mit ihm; es öffnet sich hin zum Qiblah-Punkt, nach Süden (gegen Mekka) … Der Prophet  … ging in der Nacht seines Aufstiegs in den Himmel über Edle Heiligtum durch diese Passage, denn das Tor öffnet sich auf die Straße von Mekka.“ Was könnte klarer sein?  Und das von einem Einwohner Jerusalems und angesehenen Historiker!

Auf die eine oder andere Art würde kein Muslim je sagen, dass die Buraq-Mauer heiliger sei als die Al-Aqsa-Moschee. Zu sagen, dass die Moschee ohne die Kotel keine Bedeutung hat – der eine Ort, den Juden Jahrhunderte lang verehrt haben, als ihnen der Besuch auf dem Tempelberg selbst verboten war – ist ein eindeutiger Beweis, dass das gesamte palästinensische Narrativ eine Serie an Lügen ist.

Gibt es deutlichere Belege, dass der gesamte palästinensische Anspruch nicht dazu dient irgendwelche historischen oder juristischen Rechte aufrecht zu erhalten, sondern jüdische Rechte zu zerstören? Buchstäblich jeder jüdische Schrein im Heiligen Land wird von Palästinenser als der ihre beansprucht, ein Mordszufall. Und sie haben lautstark gesagt, dass auch die Kotel ihnen gehört, das palästinensische Fernsehen erzählte seinen Zuschauern gerade erst, dass die Palästinenser ihre Rechte an dem Ort mit ihrem Leben verteidigen müssen.

Der Rest des Fatah-Artikels ist mit solchen Lügen angefüllt, wie in diesem Abschnitt im ersten Absatz, wo es heißt: „Die Geschichte beweist, dass Palästina mit seiner Hauptstadt Jerusalem arabisch ist, bevor der erste Jude (Josua Ben-Nun) seinen Fuß darauf setzte.“ Die Palästinenser behaupten jetzt, sie würden von den Jebusitern abstammen, einem Stamm, für dessen Existenz außer in den jüdischen Schriften keinerlei Beweise existieren und für die es keinen Beweis gibt, dass sie Araber waren.

Über die offensichtliche Tatsache hinaus war Jerusalem nicht die Hauptstadt irgendeiner anderen Nation außer Israel/Judah und ein „Palästina“ gab es nie.

Echte Nazis in der deutschen Parteienlandschaft

* von Henny Jahn  הני יאן

Es wäre schon schön, wenn die politisch Obersuperkorrekten einmal in den Geschichtsbüchern oder einfach bei Wikipedia nachsehen würden, auf welche echten Nazis sich die jetzt ach so politisch korrekten großmäuligen Parteien der BRD gestützt haben.
Sie haben sich nicht nur von ihnen wählen lassen sondern ihnen Pöstchen verschafft. Somit müssten jetzt so gut wie alle Parteien konsequenterweise kollektiven Selbstmord begehen. Vermutlich haben sie aber sich selbst einen gewichtigen Sargnagel mit dem dümmlichen Gezänk von Thüringen eingeschlagen. Oder sollten besser alle die Luft anhalten, weder trinken, essen, noch sich bewegen. Schließlich haben die Nazis dieselbe Luft geatmet wie wir, dasselbe Wasser getrunken wie wir, dieselbe Sprache gesprochen und denselben Boden betreten wie wir. Absurdes Theater, wie es kein Regisseur besser erfinden könnte. Wer die AfD mit der NSDAP gleichsetzt, relativiert alle Verbrechen der Nazis, und er relativiert den Völkermord an den Juden, aber komischerweise merkt das fast niemand. Und ja, merkwürdigerweise sind die  Rundfunkbeiträge und die Steuergelder der AfD-Leute dann doch wieder so reizvoll, dass der Staatsapparat da gern die Hure spielt.

zur Liste >>>

Antisemitismus durch Missbrauch des Holocaust

* von Manfred Gerstenfeld

Viele aktuelle Themen sind höchst fragmentiert. Das ist ein Charakteristikum unserer Zeit, eine Periode, die oft als Postmoderne bezeichnet wird. In Übereinstimmung damit ist auch der Antisemitismus in viele Unterthemen zersplittert. Einen Überblick über diese Explosion des Hasses zu bekommen wird daher weit schwieriger als in der Vergangenheit, als der klassische Antisemitismus sich auf die Juden als Anhänger einer Religion ab dem 19. Jahrhundert als Volk konzentrierte.

Eine Menge des zeitgenössischen Antisemitismus richtet sich gegen Israel. Das heißt jedoch nicht, dass es keine neuen Entwicklungen im klassischen Antisemitismus gegeben hat. Viele wichtige davon betreffen den Holocaust und seine Geschichte.

Die Entstellung, die die meiste öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, ist Holocaust-Leugnung. Sie kann unterschiedliche Formen annehmen. Eine falsche Behauptung lautet, dass die Deutschen keine Gaskammern einsetzten, um Menschen zu töten. Diese Äußerung wird recht oft von einer falschen Behauptung begleitet, dass die Mehrheit der Juden während des Zweiten Weltkriegs aufgrund von in Lagern zugezogenen Krankheiten gestorben sei. Holocaust-Minimierung behauptet, dass weit weniger als 6 Millionen Juden ermordet wurden.

Eine Entstellung anderer Art ist Ablenkung vom Holocaust. Täternationen oder Einzelne könnten zugeben, dass der Holocaust stattfand, aber dennoch ihre Komplizenschaft oder die Verantwortung bestimmter Gruppen oder Einzelpersonen bestreiten. Mit anderen Worten: Sie machen für den Holocaust andere verantwortlich. Zum Beispiel bestritt die polnische Obrigkeit den Holocaust nicht. Trotzdem gab es in dem Land einen zähen Kampf gegen die Behauptung, dass Polen viele Juden töteten oder gar, dass sie im Zweiten Weltkrieg mehr Juden töteten als die Deutschen.1https://www.timesofisrael.com/complicity-of-poles-in-the-deaths-of-jews-is-highly-underestimated-scholars-say/ Die Stadt Jedwabne, wo die Einwohner fast alle Juden ohne Intervention der Deutschen ermordeten, ist ein wichtiges Symbol polnischer Beteiligung am Holocaust geworden.2https://www.cbsnews.com/news/new-book-on-killing-of-jews-in-poland-exposes-raw-nerve/

„Antisemitismus durch Missbrauch des Holocaust“ weiterlesen

Sind die Tage der UN gezählt? Was folgt?

* von Michael Wolski

(übernommen von Vera Lengsfelds Blog)

Am 27.01.2020 hielt der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald Lauder, anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz eine Rede. Er zog einen großen historischen Bogen vom unheilvollen Schweigen der westlichen Länder bei der Konferenz von Evian 1938 zu den UNO-Resolutionen gegen Israel heute.

Er sagte: „Im Juli 1938 organisierten die Vereinigten Staaten eine Konferenz in Evian, auf der über die Krise der jüdischen Flüchtlinge beraten werden sollte. Viele schöne Reden wurden gehalten, doch die Vereinigten Staaten nahmen keine weiteren jüdischen Flüchtlinge mehr auf. Die anderen Konferenzteilnehmer schlossen sich an. Zweiunddreißig Staaten waren vertreten, und keiner half den Verzweifelten – mit Ausnahme der kleinen Dominikanischen Republik. Hitler sah das. Vier Monate später kam die Kristallnacht. Auch da reagierte die Welt nicht. Hitler stellte die Welt auf die Probe, und jedes Mal erkannte er die Wahrheit: Die Welt war nicht interessiert. Da wusste er, dass er diese Todesfabrik bauen konnte. Evian führte zu Auschwitz. Die Kristallnacht führte zu Auschwitz. Der weltweite Antisemitismus führte zu Auschwitz.“

Er verwies darauf, dass dieselben Lügen, die die Nazis in die Welt setzten, heute wieder im Internet, in den Medien und auch von demokratischen Regierungen kommen: Die Juden haben zu viel Macht, kontrollieren alles usw.

Und Lauder forderte: „Ich rufe alle Staaten auf, die schändliche Fixierung der Vereinten Nationen auf Israel nicht länger zu unterstützen. Allein in den vergangenen sieben Jahren hat die UN-Vollversammlung 202 Resolutionen verabschiedet, in denen Länder auf der ganzen Welt verurteilt werden. Von diesen 202 Resolutionen richteten sich 163 gegen Israel und nur 39 gegen andere Staaten. 163 gegen Israel, 39 gegen den Rest der Welt. Wir alle wissen, dass diese Beschlüsse absurd sind. Die UN ignoriert üble Diktaturen, in denen Millionen der eigenen Bevölkerung ermordet werden. Und es ist völlig klar, dass dieser obsessive Antizionismus nichts als Antisemitismus ist.“

Interessant ist, dass – laut Google – nur die FAZ die Rede in deutsch druckte. Andere deutsche Medien brachten Auszüge, aber nicht mit Verweis auf die 202 Resolutionen und Lauders Fundamentalkritik der UN….

„Sind die Tage der UN gezählt? Was folgt?“ weiterlesen

Angewidert von der Berichterstattung der Tagesschau

* von Thorsten Kraft

Ich bin zum gegenwärtigen #Zeitpunkt mal wieder maximal angewidert von der #Berichterstattung der tagesschau rundum die Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag zur Befreiung des deutschen KZs #Auschwitz. „Israel und Russland“ hätten die „Privatparty“ zur Shoa mit ihren Reden gekapert und man hätte sich „unwürdig verhalten“, heißt es in einem #Kommentar.

Bild könnte enthalten: Text „tagesschau ABONNIEREN Gedenktag in Yad Vashem Leider eine vertane Chance An Bundespräsident Steinmeier lag es nicht: Der Gedenktag in Yad Vashem wurde von den egoistischen Auftritten Israels und Russlands überschattet. Eine vertane Chance im Kampf gegen Antisemitismus.“https://www.tagesschau.de/…/yad-vashem-gedenken-kommentar-1… Da nimmt sich doch der Jude tatsächlich heraus seine eigene Gedenk-Veranstaltung in Yad Vashem: World Holocaust Center, Jerusalem so zu gestalten, wie er es für richtig erachtet und übernimmt nicht den unsäglichen #Totenkult des #Westens mit inhaltsleeren Worten eines Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

https://www.welt.de/…/Holocaust-Gedenken-Wolffsohn-kritisie…

Nein, der “undankbare Jude” folgt seinen Traditionen. Er blickt nicht zurück und betrauert die Toten einfach nur, sondern er artikuliert seine Lehren, die er aus dem #Vernichtungswahn der deutschen #Herrenmenschen gezogen hat. Er formuliert, wie er #NeverAgain versteht und stellt klar, dass er alle Anstrengungen unternimmt, dass es “Nie Wieder” zu einer Neuauflage der #Judenfrage kommt.

https://www.facebook.com/100028360506887/posts/470900430531970/?d=n

Und das bedeutet eben kein freundliches Händchen-Halten mit dem #NeoNazi #Abbas (wie es Emmanuel Macron am Tag zuvor demonstrativ bei seinem Besuch des Holocaust-Leugners in #Ramallah getan hat). Und zwar nachdem er in Jerusalem in #Kolonialherren-Manier Polizisten wie Schulbuben anraunzte und “maasregelte”.

https://www.audiatur-online.ch/…/vor-ramallah-ein-schnelle…/

„Angewidert von der Berichterstattung der Tagesschau“ weiterlesen

Ein Nobelpreis für Donald Trump?

* von Victor Rosenthal

“... die Person, die das Meiste oder das Beste getan hat, um die Gemeinschaft unter den Nationen, die Abschaffung oder Reduzierung stehender Armeen und die Einrichtung und Förderung von Friedenskongressen voranzutreiben.” – der Wille von Alfred Nobel

Der Friedensnobelpreis wurde mehrmals für Leistungen in der Friedensstiftung im Nahen Osten verliehen. Er wurde einigen wirklich verdienten Menschen wie Anwar Sadat und Menachem Begin, einigen unverdienten wie Shimon Peres und einigen, die – wenn es so etwas gäbe – in Wahrheit den Hitler / Stalin-Preis für das Böse verdienten, wie Yasser Arafat verliehen.

Aufgrund seiner antinationalistischen und antiwestlichen Ausrichtung ist die Chance, dass das Nobelkomitee den Preis an US-Präsidenten Trump vergibt, mikroskopisch gering. Doch ich denke, dass eine objektive Untersuchung zeigen wird, dass sie darüber nachdenken sollten.

Bevor ich erkläre, was ich als meine Querdenker-Position erachte, sollte ich festhalten, dass Nobel nichts über ethische Geschäftspraktiken, Vermeidung von Interessenkonflikten oder allgemeine Sympathie gesagt hat. Er erforderte keine Monogamie oder bestand darauf, dass ein Nobelpreisträger keine vulgären Äußerungen oder andere unappetitliche Dinge machte, mit denen Trump glaubhaft belastet werden konnte. Der Preis wird an diejenigen verliehen, die „der Menschheit den größten Nutzen gebracht haben“, indem sie den Frieden gefördert haben, und wie ich behaupten werde, hat in den letzten Jahren niemand mehr getan, um den Nahostkonflikt zu verringern als Donald Trump.

Die größte Bedrohung für den Frieden im Nahen Osten geht heute vom iranischen Regime aus: seinem Expansionismus, seiner Unterstützung des Terrorismus und natürlich seinem Atomwaffenprogramm. Weniger ernst, aber immer noch relevant, ist der andauernde arabische Krieg gegen Israel. Trump hat in beiden Bereichen friedensfördernd gehandelt.

Die Obama-Administration stimmte einem Deal (der JCPOA) zu, der schmerzhafte Sanktionen gegen den Iran aufhob, als Gegenleistung für ein Abkommen, das – im besten Fall – den Ausbruch des Iran als Atomwaffenstaat lediglich um ein Jahrzehnt verzögert hätte. In Wirklichkeit war die Vereinbarung voller Lücken in Bezug auf Inspektionen und Überprüfungen, sodass es zweifelhaft ist, ob selbst die erhoffte Verzögerung eingetreten wäre.

„Ein Nobelpreis für Donald Trump?“ weiterlesen

Der Westen betrauert die toten Juden. Aber was ist mit den lebenden?

* von Melanie Phillips (übernommen von Heplev)

In Yad Vashem in Jerusalem werden am 23. Januar etwa 46 politische Führungskräfte und Royals, darunter Großbritanniens Prinz Charles, am fünften Welt-Holocaust-Forum teilnehmen, um den Holocaust-Gedenktag sowie den 75.  Jahrestag der Befreiung von Auschwitz zu begehen.

Bei diesem und zweifellos auch bei anderen solchen Gedenkveranstaltungen werden viele eloquente, wichtige und aufrichtige Beobachtungen zum Übel des Nationalsozialismus und des Judenhasses gemacht. Im heutigen Klima gibt es jedoch, was solche Gedenkfeiern angeht, etwas Beunruhigendes.

Angesichts des Ausbruchs physischer und verbaler Angriffe auf Juden in Großbritannien, Amerika und Europa könnte man sagten, dass es nie so wichtig gewesen ist, sich der Schrecken des Holocaust zu erinnern.

Aber der Westen strotzt vor Holocaust-Mahnmalen und -Museen, Schulen haben seit den 1980-er Jahren Holocaust-Bildung vermittelt. Und doch hat es seit der Niederlage des Nationalsozialismus nie eine solche Epidemie des Judenhasses in der westlichen Gesellschaft gegeben.

Darüber hinaus unterstützen einige der Länder, die in Yad Vashem repräsentiert sein werden, Leute, die Juden töten wollen. Sie finanzieren die Palästinenser, die mörderische und antijüdische  sowie antiisraelische Hetze herauspumpen.

„Der Westen betrauert die toten Juden. Aber was ist mit den lebenden?“ weiterlesen

Trump legt einen Terroristen um und erschüttert die Welt

Die gezielte Tötung des iranischen Kriegsführers Qassem Soleimani als Reaktion auf Angriffe auf Amerikaner im Irak und um Pläne für weitere Angriffe zu unterbrechen, löste eine Flut von Reaktionen in fast allen Teilen der Welt und dem gesamten politischen Spektrum aus. Die amerikanischen Reaktionen waren stark gespalten, meistens nach Parteilinien. Und die Kontroverse brachte von der Hollywood-Schauspielerin Rose McGowan das hervor, was viele für den schärfsten Tweet der jüngsten Geschichte halten:

Lieber #Iran, die USA haben dein Land, deine Flagge, dein Volk missachtet. 52% von uns entschuldigen sich demütig. Wir wollen Frieden mit Ihrer Nation. Wir werden von einem terroristischen Regime als Geiseln gehalten. Wir wissen nicht, wie wir entkommen sollen. Bitte töte uns nicht. #Soleimani

Etwas weniger peinlich, aber völlig formelhaft waren die Reaktionen der verschiedenen demokratischen Kandidaten, die Trump ersetzten. Fast alle bezeichneten seine Aktion als “rücksichtslos” und würden wahrscheinlich zu einer weiteren Eskalation oder gar zum Krieg führen. J Street, die Anti-Israel-Lobby, die sich als Pro-Israel tarnt, sagte:

Dieser äußerst gefährliche Schritt, der ohne Zustimmung des Kongresses unternommen wird [eigentlich nicht erforderlich – vr], könnte eine katastrophale Eskalation auslösen, die das Leben von Tausenden kostet und unser Land in einen verheerenden neuen Entscheidungskrieg im Nahen Osten führen könnte.

Eine große Anzahl von Reaktionen kam in Form von “Nicht an Supermans Umhang ziehen, weil Du nicht weißt, wie es enden wird.” Obwohl der Iran alles andere als Superman ist  – die USA ist militärisch zigmal Mal mächtiger – argumentieren diese Kommentatoren ,dass der Iran zahlreiche Möglichkeiten habe, den USA Schaden zuzufügen, und Trump nicht in der Lage sei, mit den Konsequenzen umzugehen.

Es besteht kein Zweifel, dass der Nachfolger von Soleimani eine Art Racheattacke hervorrufen wird und zumindest geplant werden wird, Menschen zu töten. Doch die amerikanische Heimatfront wird das wahrscheinlich nicht am Stärksten zu spüren bekommen (McGowan braucht sich keine Sorgen zu machen); es zielt wahrscheinlich auf US-Truppen im Nahen Osten, Israelis, oder beides, ab. Tatsächlich wurde die IDF sofort wegen Raketenangriffen oder Terrorismus alarmiert, und PM Netanyahu flog frühzeitig aus Griechenland nach Hause, um sich mit seinem Kabinett zu treffen. Trotzdem applaudierten praktisch alle in Israel zu Trumps Aktion. Sogar der Chefredakteur der linksgerichteten Zeitung Ha’aretz, Aluf Benn, sah darin einen Schritt nach vorne für Trump, sowohl politisch als auch strategisch .

„Trump legt einen Terroristen um und erschüttert die Welt“ weiterlesen

Berlin: Aktuelle Nachrichten aus Europas Antisemitismus-Hauptstadt

* von Manfred Gerstenfeld (übernommen von Heplev)

Es ist noch nicht weithin bekannt, dass Berlin in den letzten Jahren zur Hauptstadt des europäischen Antisemitismus geworden ist.1http://besacenter.org/perspectives-papers/berlin-antisemitism/ Die antijüdischen und antiisraelischen Einstellungen in Berlin haben viele Facetten. 2018 gab es 1.083 antisemitische Vorfälle; 2017 waren es noch 951.2https://www.timesofisrael.com/sharp-rise-in-anti-semitic-incidents-in-berlin-in-2018-report-finds/ Dutzende davon sind Fälle physischer Aggression gegen Juden. 35 Prozent der Berliner betrachten das Verhalten Israels als vergleichbar mit dem der Nazis.3https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/berlin-monitor-alles-halb-so-schlimm/

Zahlreiche jüdische Schüler mussten öffentliche Schulen verlassen. Aaron Eckstadt, der Direktor des jüdischen Moses-Mendelsohn-Gymnasiums in Berlin, hat gesagt, dass alle zwei Wochen neue Schüler an seine Schule kommen, weil sie aus ihrer bisherigen Schule fliehen. Sie haben die Nase voll von Mobbing, Drohungen und dem täglichen Antisemitismus dort. Er fügte hinzu, dass die Täter nach seinen Informationen hauptsächlich muslimische Schüler sind. Deutschlands Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) besuchte das Gymnasium im Oktober 2019. Sie sagte, dass die Polizei und die Beschäftigten der Justiz dafür sensibilisiert werden müssen antisemitische Motive zu erkennen.4https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/du-juedisches-arschloch-wie-berliner-schueler-alltaeglichem-antisemitismus-begegnen/25168026.html Man fragt sich, warum das in den letzen Jahren noch nicht passiert ist.

In der Stadt findet jedes Jahr der Al-Quds-Marsch statt, der zur Vernichtung Israels aufruft. Die Hisbollah, von den USA als Terrororganisation eingestuft, ist nicht nur in Berlin aktiv, sondern auch in anderen Teilen Deutschlands.5https://www.jpost.com/International/Islamic-Terrorism/Terrorist-group-Hezbollah-linked-to-30-mosquescenters-in-Germany-595545 Der Hamburger Verfassungsschutz hat berichtet, dass 30 Moscheen und Kulturzentren in Deutschland Verbindungen zur Hisbollah oder ihrer Ideologie haben. Deutschland behält eine künstliche Trennung des militärischen Flügels dieser Terrororganisation bei, den es verbietet, dem politischen Zweig, der seine Ideen im Land propagiert, wird erlaubt Mitglieder zu werben, Geld zu sammeln und nach Beirut zu schleusen.6https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/hetze-geldwaesche-rekrutierung-wie-die-hisbollah-in-berlin-im-verborgenen-agiert/25285418.html;%20; https://www.jpost.com/Middle-East/Hezbollah-uses-Germany-to-finance-terrorism-weapons-purchases-report-609554

Jeder Monat bringt neue Skandale. Im Dezember 2019 fand in der deutschen Hauptstadt eine Konferenz von Hamas-Anhängern statt – in der Stadt, in der Hitler und seine Leute den Völkermord an den Juden planten. Die Konferenz hieß „Die Palästinenser in Europa und in der UNRWA“. Ihre Organisatoren hat der deutsche Geheimdienst in der Vergangenheit mit der Hamas in Verbindung gebracht.7https://www.bild.de/regional/berlin/berlin-regional-politik-und-wirtschaft/bild-bei-der-judenhasser-konferenz-in-berlin-66539538.bild.html Die Stadt Berlin, regiert von einem Bündnis linker Parteien, erlaubte, dass die Veranstaltung stattfindet. US-Botschafter Richard Grenell twitterte: „Die Hamas ist eine Terrororganisation und sollte in Berlin nicht willkommen sein.“8https://twitter.com/OSINT220/status/1204028546173341697

„Berlin: Aktuelle Nachrichten aus Europas Antisemitismus-Hauptstadt“ weiterlesen

Hanukka-Geografie

Yisrael Medad, MyRightWord, 21. Dezember 2019

übernommen von Heplev

Während der Zeit, in der das Land Israel von der Seleukiden-Dynastie des syrisch-griechischen Imperiums beherrscht wurde, wurde 174 v.Chr. Antiochus IV. Imperator. Er war dafür bekannt, dass er Epiphanes genannt wurde. Er wollte seine Untertanen einen, indem er ihnen eine gemeinsame Religion und Kultur aufzwang. Für die Juden Judäas bedeutete dies die Unterdrückung des jüdischen Gesetzes. Er griff auch in Angelegenheiten des Gottesdienstes im heiligen Tempel ein.

Schließlich brach eine Revolte aus, ausgelöst vom Handeln der Priesterfamilie der Hasmonäer in Modiin; geführt wurden sie anfangs von Mattityahu, dann von seinen Söhnen. Sie wurden als die Makkabäer bekannt und waren recht erfolgreich mit ihrer Taktik des Guerilla-Krieges. Sie syrisch-griechischen Besatzer wurden besiegt. Bei der Rückkehr ins befreite Jerusalem und angeführt von Judah betraten sie die Tempelhöfe, beseitigten die von den Syrern dort aufgestellten Götzenbilder, bauten einen neuen Altar und weihten ihn am 25. Tag des Monats Kislev im Jahr 139 v.Chr.

Bei der Suche nach Öl für die Menora fanden sie nur einen keinen Krug reinen Olivenöls, der das Siegel des Hohepriesters Yochanan trug. Es reichte nur aus, um Licht für einen Tag zu geben. Durch ein Wunder Gottes brannte es acht Tage lang.

Das ist kurz formuliert die Geschichte von Hanukka.

Aber wo fand die Geschichte statt? Wo waren die Schlachten? Wo war der Tempel?

Wie sieht die Geografie von Hanukka aus?

Hier ist eine Landkarte der wichtigen Orte der Hanukka-Geschichte:

Hier ist noch eine:

Hier ist eine Landkarte der gesamten Periode der Hasmonäer-Herrschaft, die bis etwa 63 v.Chr. weiter ging, als das unter ihrer Kontrolle stehende Gebiet über den Jordan hinweg expandierte, wie es früher in biblischen Zeiten war:

Mit anderen Worten: Wenn wir zeitgenössische Begriffe anwenden, dann befindet sich der Hauptort des Wunders, das wir mit dem achttägigen Anzünden von Kerzen feiern, der Tempel, heute im … „besetzten Ostjerusalem“.

Die wichtigen Schlachten, die die Makkabäer führten, waren:
die Schlacht von Wadi Haramia (167 v.Chr.)
die Schlacht von Beth Horon (166 v.Chr.)
die Schlacht von Emmaus (166 v.Chr.)
die Schlacht von Beth Zur (164 v.Chr.)
die Schlacht von Betn Zachariah (162 v.Chr.)
die Schlacht von Adasa (161 v.Chr.)
die Schlacht von Elasa (160 v.Chr.)
Sie liegen alle in dem, was fälschlich die „Westbank“ genannt wird.

Natürlich würde das bedeuten, dass wir denken könnten, wir feiern einen Feiertag der Besatzung.

Aber das wäre falsch. Fakt ist, es ist der heute verwendete Sprachgebrauch und die Rhetorik der „Besatzung“, der falsch und unzutreffend ist.

Was wir brauchen ist eine linguistische Revolte, besonders unter Juden.

Jüdische Kontrolle/Verwaltung über Judäa und Samaria und ganz Jerusalem ist nicht falsch, nicht unmoralisch, sondern eine Rückkehr in die wahre Geografie der jüdischen nationalen Heimat, des Judentums und der jüdischen Geschichte.

Weitere Beweise, dass „pro-palästinensisch“ ein Codewort für „Hetze gegen Israel“ ist

* übernommen von Heplev

Elder of Ziyon, 13. Dezember 2019

Das „Adalah Justice Project“, eine einflussreiche amerikanische Gruppe, die behauptet „pro-palästinensisch“ zu sein, twittert:

Wir sind #Palästinenser-und-unbeirrt. Die Präsidentenverfügung der Administration Trump zur Bestrafung des Eintretens für Palästinenserrechte an Universitäten wird uns nicht klein kriegen. Wir werden nicht ausradiert. Schließt euch der Erklärung #FreiheitIstDieZukunft an.

Die Präsidentenverfügung richtete sich gegen Antisemitismus, zu dem gehört, dass mit dem jüdischen Staat als Stellvertreter für traditionellen Antisemitismus umgegangen wird (indem es zweierlei Maß falschen Beschuldigungen und Analogien unterzogen wird, die die Gefühle von Juden verletzen sollen, so seine Gleichsetzung mit Nazis).

Das deckt keinesfalls „Eintreten für Palästinenserrechte“ ab.

Aber Adalah, wie auch andere nennbare sogenannte „pro-palästinensische“ Organisationen, können sich nicht einmal vorstellen, für Palästinenserrechte einzutreten – gegen die niemand ist – und den jüdischen Staat nicht anzugreifen. Beides ist ein und dasselbe.

Gut meinende Leute sagten, dass die IHRA-Definition für Antisemitismus verwendet werden könnte, um von freier Meinungsäußerung abzuschrecken. Dafür gibt es keine Belege. Es gibt auch keine Belege dafür, dass bestehende Title VI-Gesetze, die genutzt werden könnten, um freie Meinungsäußerung anzugreifen, die als rassistisch oder fremdenfeindlich verunglimpft werden könnte, problematisch ist. Aber aus irgendeinem Grund hat das Argument der Art von Adalah – dass antisemitisches Reden an Universitäten geschützt werden muss, antirassistisches Reden und Äußerungen gegen Immigration aber nicht – bei den liberalen Medien und Organisationen Anklang gefunden.

Das ist ziemlich Besorgnis erregend für die, denen es tatsächlich um Antisemitismus geht.

Ein neuer christlicher Antisemitismus

Die Aufgabe der Theologie erforderte eine Bewertung nicht nur der Bibel, sonder der Realität um uns herum.

Pesach Wolicki, Jerusalem Post, 28. November 2019

* übernommen von Heplev

Eine indonesische Christin trägt ein Kreuz, während sie am Karfreitag, 6. April 2012 die Via Dolorosa in Jerusalems Altstadt entlang geht. Christliche Gläubige gehen die Route nach, die Jesus zu seiner Kreuzigung entlang der Via Dolorosa in die Grabeskirche ging. (Foto: Darren Whiteside/Reuters)

„Lasst sie in das Land und nach Jerusalem gehen, den Tempel bauen, das Priestertum, das Fürstentum und Moses mit seinem Gesetz errichten, so dass sie wieder Juden werden und das Land besitzen können. Wenn das geschieht, sollten sie uns bald auf ihren Fersen haben und auch Juden werden.“ – Martin Luther (aus Heiko Obermans Wurzeln des Antisemitismus. Christenangst und Judenplage im Zeitalter von Humanismus und Reformation [aus dem Englischen zurück übersetzt – heplev])

Lässt man die sarkastische Natur dieses Zitats Luthers beiseite, wirft es die Frage auf, die für das komplizierte Unternehmen zunehmend relevant ist, das man als jüdisch-christliche Beziehungen kennt. Nämlich: Wie würde Luthers Theologie zu den Juden ausgesehen haben, hätte der aktuelle Staat Israel in seiner Zeit existiert, wohlhabend und bevölkert von Millionen Juden, die von den vier Enden der Erde gesammelt wurden. Ich lege nicht nahe, dass Luther sein Versprechen erfüllt hätte zum Judentum überzutreten. Aber hätte er diese Äußerung auf diese Weise gemacht? Gewiss nicht.

Luther und vor ihm Augustinus betrachteten den Zustand des jüdischen Volks – zerstreut, machtlos und in einem scheinbar ewigen Exil – und zogen ihre theologischen Schlüsse auf Grundlage dessen, was sie sahen und wie sie die Bibel verstanden. Sie und viele andere christliche Theologen vor und nach ihnen lehrten, dass die Kirche Israel als zukünftigen Empfänger der Bundesverheißungen der Bibel ersetzt hat.

„Ein neuer christlicher Antisemitismus“ weiterlesen

Die Rolle Amerikas und Englands beim Holocaust

* von Roland M. Horn

Jeder weiß um den schrecklichen Holocaust, den das Hitlerregime während des Zweiten Weltkriegs entfachte, doch kaum einer weiß, dass in dieser Zeit in Amerika eine äußerst antisemitische Stimmung vorherrschte.

Nach den Autoren Richard Breitman (Official Secrets: What the Nazis Planned, What the British and Americans Knew. New York 1998) und David S. Wyman (Das unerwünschte Volk. Frankfurt 1989) sind die nachfolgenden Behauptungen Tatsache:

Der Holocaust begann mit der Planung des Hitlerregiments im Frühjahr 1941 d. So stießen am 22. Juni die deutschen Truppen über die sowjetische Grenze vor, und ihnen folgten mobile Spezialeinheiten, sie sogenannten ‚Einsatztruppen‘, die alle Juden zusammentrieben und in massenweise erschossen.

Die Amerikaner waren zu jener Zeit sehr einwanderungsfeindlich eingestellt und besonders den Juden gegenüber voreingenommen. Viele antisemitische Organisationen hatten bereits seit Jahren Propaganda betrieben, die 1944 ihren Höhepunkt erreichte. Dabei kam es nicht selten zu antijüdischen Ausschreitungen. Obwohl das Hitlerregime versuchte, sein schändliches Treiben zu verheimlichen, drang doch einiges in die USA durch. Die USA wusste vom Holocaust und half nicht.

„Die Rolle Amerikas und Englands beim Holocaust“ weiterlesen

Die Rechtmäßigkeit jüdischer Siedlungen in Judäa und Samaria

Die Administration Trump trifft eine ehrbare und legitime Entscheidung

Joseph Puder, FrontPage Magazine, 27. November 2019

Übernommen von Heplev

Die Administration Trump traf vor kurzem eine historische Entscheidung: Die israelischen Siedlungen in Judäa und Samaria sind legal. Es war keine totale Überraschung, da dieser Reporter immer geglaubt hat, dass Judäa und Samaria – oder wie manche Leute sie bezeichnen: die Westbank – „umstrittene Gebiete“ waren. Eines waren sie offensichtlich nicht: „besetztes palästinensisches Territorium“.

Einen Palästinenserstaat hat es nie gegeben und daher ist der (von antiisraelischen Gruppen liebevoll verwendete) Begriff falsch und irreführend. Die Resolution 242 des UNO-Sicherheitsrats (UNSC), formuliert nach dem Sechstage-Krieg von 1967, war im Prinzip ein Angebot „Frieden für Land“. Die Resolution betonte ausdrücklich das Wort „Territorien“ und nicht „alle Territorien“. Mit anderen Worten: Die den Entwurf der Resolution schrieben stellten sicher, dass die fraglichen Gebiete in Verhandlungen geregelt würden. Sie begriffen eindeutig, dass Israel eine sicherere Grenze brauchte und dass Gebiete wie das Jüdische Viertel in Jerusalem und anderes Land, das Juden in Ostjerusalem gehörte, Teil Israels sein mussten und dass Jerusalem idealerweise vereint sein sollte. Der Gush Etzion südlich von Jerusalem war vor dem Unabhängigkeitskrieg von 1948 ein Block von Gemeinden in jüdischem Besitz. Jordaniens Arabische Legion eroberte ihn 1948 mittels gewalttätiger Aggression, wobei die jüdischen Verteidiger getötet und die Bewohner vertrieben wurden. 1967 wurde der Etzion-Block befreit. Die UNO oder der Völkerbund beschlossen nicht, dass Juden kein Recht hätten sich in Judäa und Samaria niederzulassen – Gebiete, die die Wiege der jüdischen Zivilisation bildeten.

„Die Rechtmäßigkeit jüdischer Siedlungen in Judäa und Samaria“ weiterlesen

Eure Väter, Eure Mütter, Unsere Mörder. Der Edelgermane “Zentrum für Politische Schönheit” deportiert ein zweites Mal

Ich bin immer wieder erschüttert, mit welcher Pietätlosigkeit das Zentrum für Politische Schönheit zu Werke geht und die Opfer der NS-Zeit für seine politische Propaganda vereinnahmt.

Und das ganze dann sogar zum #Happening machen. Darf mich das als deutscher Jude, dessen #Vorfahren in #Auschwitz vergast wurden und deren Asche in ganz Osteuropa verstreut wurde, stören? Darf ich sagen, dass ich Euch für unendliche Idioten halte?

Es hat mich schon damals unheimlich gestört und empört als die „Künstler“ das #Holocaust-Denkmal zum #Wanderzirkus machten und glaubten, dass es hipp wäre, ein Abbild des Holocaust-Denkmal auf ein Grundstück in der Nachbarschaft #Bernd #Höckes zu rotzen.

Aber die neueste Aktion die vermeintliche Asche meiner Familie für 50 EUR zu verkaufen – #Bodenproben vom #Vernichtungswahnsinn – und aus dem Tod meiner Familie auch noch Profit zu machen, ist an #Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten.

Auf so eine beschissene Idee kann nur ein „Nazi im Geiste“ kommen, der wahrlich auch heute noch die „Holocaust-Industrie“ weiter praktiziert.

Für wen haltet ihr deutschen #Schwachköpfe Euch eigentlich? Könnt ihr unsere Toten nicht einfach ruhen lassen? Auschwitz-Juden haben ein Recht auf Totenruhe.

Die deutsche Obsession und Besessenheit an toten Juden – die einem faktischen #Totenkult gleichkommt und damit erschreckend nahe dem #Islamismus – ist das absolute Gegenteil dessen, was all diese von den Nazis ermordeten Juden praktizieren, wenn sie ihre eigenen Liebsten zur letzten Ruhe betten; möglichst in Jerusalem in einer Grabstätte am Ölberg. Wir sprechen das Kaddisch.

„Eure Väter, Eure Mütter, Unsere Mörder. Der Edelgermane “Zentrum für Politische Schönheit” deportiert ein zweites Mal“ weiterlesen

Verhandlungen sind in einem Vernichtungskrieg keine Lösung, sondern Kapitulation

* von Melanie Phillips

Übernommen von Heplev

Der Erklärung des US-Außenministers Mike Pompeo, dass Israels Siedlungen „mit dem Völkerrecht nicht unvereinbar sind“, ist, wie vorherzusehen war, von Israels Verteidigern mit Bewunderung und von seinen Feinden mit Denunzierungen begegnet worden.

Beide Seiten verpassen jedoch einmal mehr das Offensichtliche – so wie die Administration Trump es auch schon tut.

Die Erklärung sollte, so wie sie ist, herzlich willkommen geheißen werden. Sie ist eine bemerkenswerte Haltung zur Wahrheit gegen die einhellige Befürwortung der Großen Lüge über Israel durch die westliche Welt, die so viel getan hat, um den Staat zu dämonisieren und zu delegitimieren: Die Behauptung, dass seine Besetzung der Palästinensergebiete und israelische Siedlungen illegal seien.

Jeder Teil dieser Behauptung – dass Israel „besetzt“, dass das Land „besetztes palästinensisches Gebiet“ ist und dass Israel illegal handelt – ist falsch.

Gemäß dem Völkerrecht besetzt Israel die umstrittenen Gebiete nicht; nur Land, das einem souveränen Staat gehört, kann überhaupt „besetzt“ sein und die fraglichen Gebiete haben nie zu einem souveränen Land gehört.

Es ist nie „palästinensisches“ Gebiet gewesen, weil es den Palästinensern nie gehört hat – aus dem sehr guten Grund, dass es nie eine palästinensische Nation gab, der es gehört haben konnte. Palästina war lediglich der Name, der Judäa verächtlich von den Römern gegeben wurde, als sie es eroberten und versuchten seine jüdische Identität auszulöschen.

„Verhandlungen sind in einem Vernichtungskrieg keine Lösung, sondern Kapitulation“ weiterlesen

Neusprech des Tages: „Palästina ist ein Vorbild für Koexistenz der monotheistischen Religionen“

Elder of Ziyon, 22. November 2019

übernommen von Heplev

Offizielle Palästinenservertreter lügen regelmäßig, aber manche der  Lügen sind so unverschämt, dass sie andere in den Schatten stellen.

Mahmud Habbasch, Chef der palästinensischen Scharia-Gerichte und Berater für religiöse Angelegenheiten von Mahmud Abbas, sprach auf einer Art interreligiöser Konferenz in Oslo. Er sagte: „Der Staat Palästina ist in allen Ländern der Welt ein Vorbild für religiöse Koexistenz unter den Anhängern der monotheistischen Religionen.“

Ja, Sie haben richtig gehört. Juden, Christen und Muslime leben und arbeiten und verkehren in Palästina miteinander ohne jegliche Probleme. Die Tatsache, dass es dort keine Juden gibt und dass die Christen fliehen, hat keine Folgen – es gibt wahre Koexistenz.

Natürlich ist Israel die einzige Quelle für religiösen Konflikt in der Region. „Die fortgesetzte israelische Besatzung des Staates Palästinas untergräbt alle Chancen auf Koexistenz zwischen Völkern und greifen die menschlichen Werte mit ihren Tötungen, Besatzung, Ungerechtigkeit, Landraub und der Belagerung islamischer und christlicher heiliger Orte im Staat Palästina und besonders in Jerusalem an, die mit allen Werten zu Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Brüderlichkeit unter den Völkern unvereinbar sind“, sagte Habbasch den Zuhörern.

„Diese Besatzung beeinflusst den Glauben von mehr als eineinhalb Milliarden Muslimen und zwei Milliarden Christen, mehr als drei Viertel der Menschheit“, sagte er und zeigte, dass sogar Rechenkünste im Dienst palästinensischer Lügen verbogen werden. (Zusammen stellen Christen und Muslime rund die Hälfte der Weltbevölkerung.)

Habbasch endete mit den Worten: „Das palästinensische Volk hält trotz aller ihm von dieser brutalen Besatzung aufgezwungenen Schmerzen und Ungerechtigkeit immer noch der Kultur der Koexistenz der Religionen und Gemeinschaften aller seiner islamischen, christlichen und samaritanischen Gemeinschaften fest. Alle Versuche der Besatzung Zwietracht zwischen den Anhängern der monotheistischen Religionen im Staat Palästina zu säen, sind fehlgeschlagen. Sie sind auf dem Fels der palästinensischen nationalen Einheit und einer Kultur der Koexistenz und Toleranz zerschmettert worden, die im palästinensischen Volk seit tausenden Jahren verwurzelt sind und das auf ewig bleiben werden.“

Ja, diese gekannte historische Toleranz der Araber Palästinas…

—————–

Anmerkung heplev: Solche Behauptungen seitens einer Truppe, die zu den schlimmsten Antisemiten der Gegenwart gehört, Christen unterjocht bis vertreibt und Juden von allem ausschließt, sogar von den „monotheistischen Religionen“!

Wenn Deutschland für verleumderische UNO-Resolutionen stimmt, die „abgemildert“ worden sind

* von Heplev

Die Pressestelle des Auswärtigen Amts zum Abstimmungsverhalten des deutschen Botschafters bei der UNO (und den Vorwürfen des Simon Wiesenthal Centers):

Deutschland tritt einer unfairen Behandlung Israels in den Vereinten Nationen entgegen. In den Vereinten Nationen setzen wir uns mit Nachdruck für ausgewogene Resolutionstexte im Interesse eines dauerhaften Friedens im Nahen Osten im Rahmen einer verhandelten Zwei-Staaten-Lösung ein. Dabei stimmen wir uns eng mit unseren EU-Partnern ab. Die gemeinsame Verhandlungs- und Abstimmungsstrategie der EU bei den Resolutionen ermöglicht uns, in den Textverhandlungen Einfluss zu nehmen, um für Israel noch nachteiligere Beschlüsse zu verhindern. Das tut das Auswärtige Amt in einem engen Austausch mit der Ständigen Vertretung in New York. Grundlage für das letztendliche Abstimmungsverhalten sind dann eine sowohl das deutsche Ziel, einer unfairen Behandlung Israels entgegen zu wirken als auch eine umfassende völkerrechtliche und politische Prüfung des Sachverhalts. Botschafter Heusgen und sein Team vertreten in New York die Haltung der Bundesregierung. Den Antisemitismus-Vorwurf weisen wir entschieden zurück…

Deutschland hat 2018 in der UNO-Vollversammlung für 16 Resolutionen gestimmt, die Israel verurteilten. Zuletzt für 7 von 8 verleumderische Resolutionen (bei der achten enthielt sich Herr Heusgen).

Die gängige Behauptung bzw. verlogene Rechtfertigung für dieses Abstimmungsverhalten lautet, dass man mit den anderen Staaten verhandelte, um die Resolutionen „abzumildern“.

Das ist an Verlogenheit kaum zu überbieten.

„Wenn Deutschland für verleumderische UNO-Resolutionen stimmt, die „abgemildert“ worden sind“ weiterlesen