Palästinenser: Gefahren beim Singen

AfD zwingt Bundesregierung zu Pro-Israel-Politik

Die AfD zwingt die Bundesregierung zu einer historischen Kehrtwende in der Israel-Politik: Laut Ha‘aretz folgt Berlin Tschechien und spricht dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag die Befugnis ab, Israel wegen angeblicher Verstöße gegen „Völkerrecht“ zu verurteilen.

Die Bundesregierung habe in einem Schreiben an den Internationalen Strafgerichtshof am Freitag die Ansicht geäußert, dass „nach den Rom-Statuten nur Staaten“ in Den Haag klageberechtigt seien, zu denen „Palästina“ nicht zähle, da es kein Staat sei, so Ha’artez.

Deutschlandkorrespondent der führenden israelischen Tageszeitung Eldad Beck lobt AfD

Der Deutschlandkorrespondent der führenden israelischen Tageszeitung Israel Hayom Eldad Beck schrieb, die Kehrtwende der Bundesregierung sei das Verdienst der AfD, die mit ihrer pro-Israel-Politik die anderen Parteien zum Handeln gezwungen habe, u.a. beim BDS-Verbot und beim Antrag gegen die Hisbollah, der im Juni zuerst gegen den Widerstand aller Parteien eingereicht, im Dezember aber verabschiedet wurde, nachdem sich FDP und Junge Union auch dafür ausgesprochen hatten.

„Gab es bisher nur einen allgemeinen Parteikonsens bei rituellen Schuldbekenntnissen – mit gleichzeitiger, handfester Unterstützung für die Palästinenser – zwang die nachdrückliche pro-Israel-Politik der AfD die Bundesregierung und die anderen Parteien, ihre Israel-Politik zu ändern“, so Beck auf Israel Hayom.

Neue israelische Regierung und neue politische Kräfte in Deutschland

„Nach den israelischen Wahlen ist zu hoffen, dass eine neue Regierung Zugang zu den neuen politischen Kräften in Deutschland finden wird, die die neue Wirklichkeit abbilden,“ schrieb Beck, „anstatt in überkommenen Denkmustern zu verharren.“

Beck kritisierte letzte Woche den israelischen Botschafter Jeremy Issacharoff für seine militante Kritik an der AfD: „Wenn wir (Israelis) uns in die deutsche Angelegenheiten einmischen, warum sollten sie nicht auch in unsere Angelegenheiten eingreifen?“ fragte Beck, und warnte davor, die AfD „als rechtsextreme oder Neonazi-Partei zu behandeln… Es ist ein Fehler für Israel, so sorglos mit der Nazikeule umzugehen, nur weil es an Verständnis für die deutsche Realität mangelt. Jede Partei muss danach beurteilt werden, was sie tut und sagt.“

Bundesregierung kommt AfD-Forderungen nach

Der AfD-EU-Abgeordnete Joachim Kuhs hatte im August die „besetzten Gebiete“ von Judäa und Samaria mit einer Delegation der „Juden in der AfD“ besucht und ein Ende der Boykott-Politik der Bundesregierung und EU gegenüber Juden in den umstrittenen Gebieten gefordert. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch hat mit den Anträgen gegen BDS und Hisbollah die pro-Israel-Politik der AfD vorangetrieben, und mit Anfragen an die Bundesregierung herausgefunden, dass Berlin die Zahlungen an die korruptionsgeplagte, Hamas-nahe UNRWA 2018 auf 173,2 Millionen Euro mehr als verdoppelt hat.

„Ich freue mich, dass die Bundesregierung unserer Forderung nachgekommen ist, Juden in den umstrittenen Gebieten nicht mehr pauschal als Illegale Siedler zu verurteilen“, sagt MdEP Joachim Kuhs gegenüber Philosophia Perennis. „Jetzt müsste das Auswärtige Amt unter Heiko Maas und Staatsminister Niels Annen auch ihre Boykott-Politik gegenüber Juden im biblischen Judäa und Samaria beenden.“

Die SED und Nazis – eine enge Beziehung

Nachdem Bodo Ramelows Stratege Benjamin Hoff ganz tief in die Nazitrickkiste gegriffen hat und sich zu der Behauptung verstieg, der frisch gewählte Ministerpräsident Thomas Kemmerich wäre von Gnaden derer, die Millionen Menschen in Buchenwald gemordet hätten, gewählt worden, und Ramelow das mit einem Hitlerzitat sekundierte, ist es an der Zeit, an das Verhältnis von SED, die sich heute Linke nennt, und Nazitätern zu erinnern.

Im Jahr 1946 war die SED die erste Partei, die sich nicht nur Nazifunktionären öffnete, sondern aktiv um sie warb.
Beim Kreisverband der SED Sonneberg las sich das in einem Rundschreiben so: „Nomineller Pg…die SED ruft Dich zur Mithilfe am Neuaufbau Deutschlands!…Wenn Du Hitler gefolgt bist, um Deutschland zu dienen, dann bist Du unser Mann…“ Wer es nicht glauben will: Sciencefiles hat das dokumentiert.

Dem freundlichen Aufruf folgten viele ehemalige NSDAP-Mitglieder, nicht nur im Kreis Sonneberg. Anfang der 50er Jahre waren Zehntausende Mitglied der SED geworden. Außerdem wurde mit der NDPD auch noch eine eigene Partei für Ex-Nazis gegründet.

Im philosophischen Institut der Akademie der Wissenschaften bin ich selbst mindestens drei ehemaligen Nazifunktionären in leitenden Stellen begegnet. Einem HJ-Führer, einer BDM-Führerin und einem Ortsgruppenvorsitzenden der NSDAP Breslau. Letzterer, Professor Hermann Klenner, ist heute noch Mitglied des Ältestenrates der SED-Linken. Damals in der Akademie hat er uns junge wissenschaftliche Mitarbeiter nach seinen Westreisen, zum Beispiel nach New York, zusammengerufen, um von seinen lebensgefährlichen Abenteuern zu berichten und uns zu sagen, wie froh wir sein könnten, zu Hause bleiben zu dürfen. Als Ältestenratsmitglied wollte er eine junge Bundestagsabgeordnete der Linken aus der Partei werfen, die meine Verurteilung wegen „versuchter Zusammenrottung“, weil ich 1988 mit einem Plakat, das den ersten Satz von Art. 27 der DDR-Verfassung zeigte – Jeder Bürger der DDR hat das Recht, seine Meinung frei und öffentlich zu äußern – demonstrieren wollte, ein Unrechtsurteil genannt hatte.

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Israelis werden angegriffen, in den Medien finden wir – nichts

* von Daniel Pomerantz, HonestReporting, 6. Februar 2020

(übernommen von Heplev)

Israelische Polizisten inspizieren den Ort eines Auto-Ramm-Anschlags. (Foto: Oren ben HaKoon/AFP via Getty Images)

Bei mindestens drei Terroranschlägen innerhalb von 24 Stunden haben Israelis gerade Leid erfahren. Die Einzelheiten kommen noch weiter herein, aber hier ist, was wir bisher wissen:

    1. In den frühen Morgenstunden vor Sonnenaufgang am Donnerstag [6. Februar 2020] rammte ein unbekannter Angreifer sein Auto in eine Gruppe Soldaten der Golani-Brigade, die vor Jerusalems Altem Bahnhof standen, einem beliebten Ort zum Ausgehen. Die Truppen besuchten Jerusalem vor einer frühmorgendlichen Vereidigungsfeier an der Westmauer. Zwölf [später: 14] Soldaten wurden bei dem Anschlag verletzt, einer davon schwer, der Rest leicht. Neun sind wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Der schwer verwundete Soldat erlitt Verletzungen am ganzen Körper und musste operiert werden. Das Auto des Terroristen, das israelische Nummernschilder trug, wurde verlassen im Palästinenserdorf Beit Jala außerhalb von Bethlehem gefunden. [Der Täter konnte später noch gefasst werden. – heplev]
    2. Ein Grenzpolizist wurde bei einem Anschlag in der Altstadt von Jerusalem, außerhalb des Tempelbergs nahe des Löwentors durch Schüsse leicht verletzt. Reagierendes Sicherheitspersonal schoss auf den Angreifer und tötete ihn; er wurde als arabischer Israeli aus Haifa in seinen Vierzigern identifiziert, der vor kurzem vom Christentum zum Islam konvertierte.
    3. Auf einer Westbank-Autobahn wurde nahe der Siedlung Dolev aus einem fahrenden Auto heraus geschossen. Ein Soldat wurde leicht verletzt.

Als die Associated Press schließlich einen Artikel veröffentlichte, begann dieser mit den Worten:

Israelische Streitkräfte töteten zwei Palästinenser…

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Warum wird Israel verteufelt?

* Von Albrecht Künstle im Februar 2020

Vorsitzende des Deutsch-Israelischen Arb.kreises unter Dauerbeschuss

– „Sabine“ hieß der letzte Sturm, gegen Simone einer aus anderer Richtung
– Worin unterscheiden oder ähneln sich der „Judenstaat“ Israel und Deutschland?

Seit dem Jahr 1974 gibt es den Deutsch-Israelischer-Arbeitskreis Südlicher Oberrhein e.V. (DIA). Nach 44 Jahren wurde 2018 Simone Schermann zur Vorsitzenden gewählt – eine (säkulare) Jüdin aus Deutschland. Deren Familie hat wie so viele eine schlimme Geschichte, die in Yad Vashem dokumentiert ist. Die neue Vorsitzende trat ihr Amt an mit dem Wunsch, ohne wenn und aber an der Seite Israels zu stehen. Und seither hängt in dem Verein der Haussegen schief. Der vorige Vorsitzende und wenige andere traten aus, opponieren aber weiter mit Unterstützung der Lokalpresse, allen voran die Lahrer Zeitung, penetrant von außen. Und schicken einen Gegenkandidaten für die nächste Wahl ins Rennen, welcher der Vorsitzenden Rechtsradi-kalismus(!) und zugleich Israelhörigkeit vorwirft.

Die Frage, ist Antisemitismus „nur“ Judenhass hierzulande oder auch Israelfeindlichkeit, veranlasste mich zu ergründen, was denn Israel so verwerflich macht und von unserem Deutschland unterscheidet. Hier einige Vergleiche.

Israel und Deutschland haben wie wenige Länder der Welt keine Verfassung, nur ein Grundgesetz. Wir haben eines, Israel hat elf und eine Unabhängigkeitserklärung. Beide Staaten wurden in einem Mai gegründet, die Bundesrepublik 1949, Israel schon ein Jahr vorher.

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Palästinenser sagen jetzt, ihr wichtigster Schrein ist – die Westmauer!

Elder of Ziyon, 9. Februar 2020

(übernommen von Abseits vom Mainstream -Heplev )

Dieser Ausschnitt stammt vom Anfang eines Artikels auf der Internetseite der Fatah; darin wird jegliche jüdische Verbindung zu Jerusalem bestritten, dafür wird behauptet, es gebe uralte palästinensische Bande.

„Hunderte Millionen Muslime überall auf dem Globus haben keinen Zweifel, dass Palästina seit Ewigkeiten arabisch und dass Jerusalem seine ewige Hauptstadt ist … und dass Palästina ohne Jerusalem keinen Sinn macht, Jerusalem ohne die Al-Aqsa-Moschee keinen Sinn macht, die Al-Aqsa-Moschee ohne die Al-Buraq-Mauer keinen Sinn macht…“

Die „Al-Buraq-Mauer“ ist das, wie die Palästinenser die Kotel, die Westmauer erst seit dem vergangenen Jahrhundert genannt haben. Davor gab es keinen Konsens dazu, welche Mauer um den Tempelberg die sein sollte, an der Mohammed angeblich seine Nachtreise begann, obwohl Hinweise stark auf die Südmauer mit ihrem Doppeltor hindeuten, wie es 1932 von Charles D. Matthews beschrieben wurde:

Die Beweise von Muqaddasi (985 n.Chr.), einem Bürger Jerusalems, spricht fraglos für die südliche Position. Muqaddasi spricht von den „Zwei Toren des Propheten“, Babai an-Nabi, auf eine Art, die die Identifikation mit dem Doppeltor recht positiv macht. Die Beschreibung von Nasir-i-Khusrau, einem persischen Historiker, der Jerusalem 1047 n.Chr. besuchte, ist recht fesselnd. Er sagt (zitiert vom englischen Forscher Le Strange in dessen sehr vorzüglichen Buch „Palestine Under the Moslems“, S. 178): „So eins (Tor) wird Bab an-Nabi genannt (oder Tor des Propheten) – Friede und Segen sei mit ihm; es öffnet sich hin zum Qiblah-Punkt, nach Süden (gegen Mekka) … Der Prophet  … ging in der Nacht seines Aufstiegs in den Himmel über Edle Heiligtum durch diese Passage, denn das Tor öffnet sich auf die Straße von Mekka.“ Was könnte klarer sein?  Und das von einem Einwohner Jerusalems und angesehenen Historiker!

Auf die eine oder andere Art würde kein Muslim je sagen, dass die Buraq-Mauer heiliger sei als die Al-Aqsa-Moschee. Zu sagen, dass die Moschee ohne die Kotel keine Bedeutung hat – der eine Ort, den Juden Jahrhunderte lang verehrt haben, als ihnen der Besuch auf dem Tempelberg selbst verboten war – ist ein eindeutiger Beweis, dass das gesamte palästinensische Narrativ eine Serie an Lügen ist.

Gibt es deutlichere Belege, dass der gesamte palästinensische Anspruch nicht dazu dient irgendwelche historischen oder juristischen Rechte aufrecht zu erhalten, sondern jüdische Rechte zu zerstören? Buchstäblich jeder jüdische Schrein im Heiligen Land wird von Palästinenser als der ihre beansprucht, ein Mordszufall. Und sie haben lautstark gesagt, dass auch die Kotel ihnen gehört, das palästinensische Fernsehen erzählte seinen Zuschauern gerade erst, dass die Palästinenser ihre Rechte an dem Ort mit ihrem Leben verteidigen müssen.

Der Rest des Fatah-Artikels ist mit solchen Lügen angefüllt, wie in diesem Abschnitt im ersten Absatz, wo es heißt: „Die Geschichte beweist, dass Palästina mit seiner Hauptstadt Jerusalem arabisch ist, bevor der erste Jude (Josua Ben-Nun) seinen Fuß darauf setzte.“ Die Palästinenser behaupten jetzt, sie würden von den Jebusitern abstammen, einem Stamm, für dessen Existenz außer in den jüdischen Schriften keinerlei Beweise existieren und für die es keinen Beweis gibt, dass sie Araber waren.

Über die offensichtliche Tatsache hinaus war Jerusalem nicht die Hauptstadt irgendeiner anderen Nation außer Israel/Judah und ein „Palästina“ gab es nie.

“Allah im Himmel und Hitler auf Erden“

Im Jahr 1962 begann eine Episode, die unter dem Begriff „Affäre um deutsche Raketenexperten in Ägypten“  bekannt wurde. Diese internationale politische Auseinandersetzung hielt bis 1965 an. Beteiligt waren in erster Linie die Staaten Ägypten, Bundesrepublik Deutschland und Israel. Das Problem bestand darin, dass u. a. deutsche Staatsbürger an Rüstungsprojekten in Ägypten mitarbeiteten. Dabei ging es um alles andere als Belanglosigkeiten, denn neben dem Flugzeugbau waren diese deutschen Experten auch an der Entwicklung der Kurzstreckenraketen beteiligt, die den Staat Israel bedrohten.

Wie man sich unschwer vorstellen kann, wurde das Verhältnis zwischen Israel und der Bundesrepublik durch diese Affäre sehr getrübt. Diese Verschlechterung der Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und dem jüdischen Staat wurden durch den Umstand, dass einzelne der Experten schon während der NAZI-Zeit am deutschen Raketenbau beteiligt waren, noch zusätzlich erschwert!

Die Lage verlor erst dann an Bedeutung, nachdem 1965 (!) die Bundesrepublik erstmals diplomatische Beziehungen zu Israel aufnahm, worauf sich die deutschen Experten sukzessive aus Ägypten zurückzogen. Die diplomatischen Beziehungen der BRD mit Israel waren im Übrigen nur aufgrund von Druck durch maßgebliche Kräfte im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zustande gekommen. Schließlich ließ sich der 1963 gewählte  Bundeskanzler Ludwig Erhard gegen den Willen des Auswärtigen Amtes davon überzeugen, den Botschafteraustausch zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel in die Wege zu leiten. Bundesminister des Auswärtigen war zu jener Zeit Gerhard Schröder von der CDU (nicht zu verwechseln mit dem späteren Altkanzler gleichen Namens von der SPD).

Schon Anfang der 50er Jahren waren Deutsche im israelfeindlichen Ägypten als militärische Experten tätig, wie die Wikipedia (Stichwort „Affäre um deutsche Raketenexperten in Ägypten“) schreibt:

„Ein ehemaliger deutscher Kapitän arbeitete als Ausbilder bei der ägyptischen Marine.[…] Insgesamt waren anfangs der 1950er-Jahre etwa 50 Personen in Ägypten im militärischen Bereich beschäftigt.[…] Wilhelm Voß, während der Zeit des Nationalsozialismus Generaldirektor der Reichswerke ‚Hermann Göring‘, baute in Ägypten eine Rüstungsindustrie von eher geringer Kapazität auf. Neben Fabriken für Handfeuerwaffen und Munition handelte es sich auch um ‚erste Raketenkonstruktionen‘.[…] Rolf Engel, ein deutscher Raketen-Ingenieur und ehemaliger SS-Hauptsturmführer, versuchte sich an der Entwicklung einer kleinen Rakete, die sich jedoch als nicht funktionstüchtig erwies.[…]“

Jetzt wird es ganz brisant, denn die Wikipedia berichtet weiter:

„Aus einem Gespräch zwischen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem Leiter der Israel-Mission, Felix Elieser Shinnar, geht hervor, dass die Bundesregierung von der Tätigkeit der Deutschen in Ägypten wusste.“

Doch die Blutspur der Bundesrepublik – ganz offensichtlich mit Hilfe von Altnazis – auf Kosten Israels liegt noch weiter zurück, denn die Wikipedia schreibt:

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Hinweis: Neues Buch von mir erschienen

Hallo,

von mir ist gerade ein neues Buch erschienen. Es heißt: Blauer Stern auf weißem Grund – Die Wahrheit über Israel und trägt den Untertitel “Allah im Himmel und Hitler auf Erden”.

Ausführliche Information einschließlich Probe-Textauszüge findet Ihr hier.

Es grüßt

Der Papa

Roland M. Horn: Blauer Stern auf weißem Grund – Die Wahrheit über Israel (Cover)

Vera Lengsfeld zu Thüringen: „Das war ein Putsch gegen die Demokratie“

* von Philosophia Perennis mit freundlicher Genehehmigung von Vera Lengsfeld (vom 08.02.2020)

Was sich in den letzten drei Tagen in Deutschland abspielte, war tatsächlich ein Dammbruch. Der schleichende Abbau von Demokratie und Rechtsstaat, der spätestens seit 2015 für alle sichtbar geworden sein könnte, ist in einen Putsch gegen die Demokratie gemündet. Ein Gastbeitrag von Vera Lengsfeld

Man wird in der Geschichte wohl kein Beispiel finden, welches veranschaulicht, wie in einer Demokratie von Politik und Medien so offen ein urdemokratischer Prozess dämonisiert und ein gewählter Ministerpräsident einer solchen Hasskampagne von Politikern und Medien ausgesetzt wurde, dass er und seine Familie sofort unter Polizeischutz gestellt werden mussten. Der Vernichtungswille, den Politik und Medien nach der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen an den Tag gelegt haben, lässt nicht nur mich schaudern.

An die Spitze der Kampagne hat sich Bundeskanzlerin Merkel gesetzt, die verlangte, das Ergebnis der Wahl müsse „rückgängig“ gemacht werden. Außerdem sei es „unverzeihlich“. Merkel hat damit klar gemacht, was sie vom im Grundgesetz geforderten freien Abgeordneten, der nur seinem Gewissen verpflichtet ist, hält: Nichts. Die Kanzlerin einer Demokratie hat sich damit von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit unmissverständlich verabschiedet. Die Medien, die eigentlich die Aufgabe hätten, die Regierung zu kontrollieren, sekundierten Merkel begeistert.

Um die Sache noch unheimlicher zu machen, ist der Takt- und Stichwortgeber der Hasstirade, die in alle Mainstream-Medien schwappte, die umbenannte SED, die nie aufgelöst wurde und heute Linke heißt. Ausgerechnet am Jahrestag der Hinrichtung des 17-jährigen Chris Gueffroi, der sich in den Augen der Machthaber schuldig gemacht hat, weil er den SED-Staat verlassen wollte, setzte die ehemalige Staatspartei mit Hilfe psychologischer Kriegsführung zum Generalangriff auf die Demokratie an.

Kemmerich und Buchenwald

Benjamin Hoff, der Stratege Bodo Ramelows, verstieg sich zu der Behauptung, Thomas Kemmerich wäre von Gnaden derer, die Millionen Menschen in Buchenwald ermordet hätten, in die Thüringer Staatskanzlei gekommen. Damit hat er zum perfidesten Mittel gegriffen, das möglich ist: Die Instrumentalisierung von Naziverbrechen als Kampfmittel gegen politische Mitbewerber. Ex-Ministerpräsident Ramelow folgte seinem Vordenker und twitterte ein Hitlerzitat, das nahe legen sollte, er sei von einer Nazipartei als Ministerpräsident verhindert worden. Binnen Stunden wurde die Naziparole, von Politikern und Medien aufgegriffen. Der Kommentar des ZDF-Chefs Peter Frey zur Thüringenwahl hörte sich an, als sei er von Benjamin Hoff geschrieben worden. Jedenfalls faselte auch Frey davon, mit der Wahl wäre der Weg nach Buchenwald geöffnet worden.

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Echte Nazis in der deutschen Parteienlandschaft

* von Henny Jahn  הני יאן

Es wäre schon schön, wenn die politisch Obersuperkorrekten einmal in den Geschichtsbüchern oder einfach bei Wikipedia nachsehen würden, auf welche echten Nazis sich die jetzt ach so politisch korrekten großmäuligen Parteien der BRD gestützt haben.
Sie haben sich nicht nur von ihnen wählen lassen sondern ihnen Pöstchen verschafft. Somit müssten jetzt so gut wie alle Parteien konsequenterweise kollektiven Selbstmord begehen. Vermutlich haben sie aber sich selbst einen gewichtigen Sargnagel mit dem dümmlichen Gezänk von Thüringen eingeschlagen. Oder sollten besser alle die Luft anhalten, weder trinken, essen, noch sich bewegen. Schließlich haben die Nazis dieselbe Luft geatmet wie wir, dasselbe Wasser getrunken wie wir, dieselbe Sprache gesprochen und denselben Boden betreten wie wir. Absurdes Theater, wie es kein Regisseur besser erfinden könnte. Wer die AfD mit der NSDAP gleichsetzt, relativiert alle Verbrechen der Nazis, und er relativiert den Völkermord an den Juden, aber komischerweise merkt das fast niemand. Und ja, merkwürdigerweise sind die  Rundfunkbeiträge und die Steuergelder der AfD-Leute dann doch wieder so reizvoll, dass der Staatsapparat da gern die Hure spielt.

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AKK: Thüringer CDU-Landtagsfraktion darf jetzt auch mit den Linken verhandeln

* von David Berger (Fundstück der Woche)

AKK ist – so ein Bericht der Bildzeitung – in der gestrigen Nacht in Thüringen vom klaren Beschluss der Union, dass es dort für die CDU keine Verhandlungen mit dem Kommunisten Bodo Ramelow geben darf, abgerückt. Hat sie die Nähe des Demokratieverständnisses der Linkspartei zu jenem der Kanzlerin überzeugt?

Die Bildzeitung berichtet heute Morgen von dem Besuch AKKs bei der Thüringer Unionsfraktion. Im Mittelpunkt steht dabei das Winseln Mike Möhrings um ein Gnadenbrot: „Landes- und Fraktionschef Mike Mohring (48) steht vor dem Aus. Nach BILD-Informationen soll er nach mehr als vier Stunden Diskussion im Bernhard-Vogel-Saal des Thüringer Landtags vor der Fraktion und CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer (57) nur noch um einen Abgang mit Würde gebeten haben.“

Von einer Neuwahl ist übrigens auf einmal keine Rede mehr im System Merkel, Warum? Weil auch da das Volk nicht so will wie die Staatsratsvorsitzende: Laut einer Forsa-Blitzumfrage würde CDU in Thüringen von 21 auf 12 % niederrauschen. FDP mit 4 % aus dem Landtag, Linke plus 6 % auf 37 %, SPD, Grüne und AfD mit leichten Zugewinnen.

„Wenn Merkel die Totengräberin der CDU ist, macht AKK den Sargdeckel zu“

Viel interessanter ist aber, dass AKK nun bezüglich der Linkspartei alle Hemmungen fallen lässt. Und das obwohl die Nachfolger der Mauermörderpartei in den letzten Tagen eindringlichst gezeigt haben, wie sehr sie die Demokratie verachten. Aber vielleicht gerade dadurch bei Merkel und ihrer Kammerzofe Sympathiepunkte gewonnen haben.

Kurz und schmerzlos berichtet die „Bild“ von dem Tabubruch:

„So darf die Landtagsfraktion jetzt auch mit dem Linken Bodo Ramelow verhandeln und eigene Anträge im Landtag auch dann durchbringen, wenn die AfD diese unterstützt. Aus Sicht der Thüringer ein Riesen-Erfolg, aus Sicht der Bundes Partei ein Tabubruch.“

„Unvereinbarkeitsbeschluss? Scheinbar scheißegal, wenn es um die Mauermörderpartei geht. Was für Pharisäer… Wenn Merkel die Totengräberin der CDU ist, macht AKK den Sargdeckel zu.“ – so ein Kommentator auf Twitter dazu.

Dem Kommunisten Ramelow den Macht- und Pfründeerhalt sichern

Und die „Junge Freiheit“ kommentiert treffend den ganzen Rahmen, in dem das alles stattfindet: „Die Mauer um das Narrenhaus der bundesrepublikanischen Politik hat einen weiteren Riß bekommen. Der nächste könnte von der Thüringer CDU kommen. Wird auch sie den von der Parteiführung verordneten Selbstmord begehen und wie von Kanzlerin Angela Merkel, Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer und Generalsekretär Paul Ziemiak gewünscht endlich dem Kommunisten Ramelow den Macht- und Pfründeerhalt zu sichern? Dann braucht sie zur nächsten Wahl, vorgezogen oder nicht, gar nicht mehr anzutreten.

Ob Mohring den Mut hat, dem System Merkel die Stirn zu bieten? Bislang hat er wenig heldenhaft agiert, bezeichnend, daß die CDU sich zunächst hinter dem wackeren FDP-Mann versteckt hat. Aber das Grummeln wird lauter. Die spontanen Jubler und Gratulanten aus den Reihen von Union und FDP, die die Wahl Kemmerichs als Neuanfang begrüßten, waren schon diesmal kaum noch einzufangen. Die nächste Krise kommt bestimmt. Wir leben in spannenden Zeiten – in Wendezeiten.“

Ein Skandal ohnegleichen

* von Rafael Korenzecher

Linke Schießbefehlpartei-Nachfolgerin verliert Abstimmung — Thüringer Landtag wählt einen liberalen Ministerpräsidenten — Die Demokratie ist in Gefahr !!!

Es läuft z.Zt. gar nicht gut für die links-grünen Systemfeinde unserer westlichen Lebensart:

Das zur Korrektur der verlorenen Wahlen von den Democrats erdachte substanzlose Impeachment gegen den überaus erfolgreichen US-Präsidenten Trump ist gefloppt.

Das smarte Groß-Britannien hat sich aller dogmatischen Gehirnwäsche sowie allen diesseitigen Drohungen und absichtlich von unseren Medien und unserer Politik falsifizierten Voraussagen zum Trotz überwältigend für den Brexit Befürworter Boris Johnson und gegen den linken Antisemiten Corbyn ausgesprochen und sich damit sehr zum Missfallen unserer Politik eindeutig für Europa und gegen die EU entschieden. Es verlässt nun endgültig erfolgreich die von niemandem wirklich legitimierten immer größere Bevormundungsblüten treibenden, selbstüberheblichen Europa-Zerstörer von der EU.

Und nun auch noch dies: Schrecklicher geht’s nun wirklich nicht — man mag es kaum fassen — auch nicht für unsere mit besorgt-betroffener Miene sofort Entschuldigungen stammelnde Kanzlerin-Hoffnung AKK und selbst nicht für den Parteivorsitzenden der hier immerhin mit der Wahl ausgezeichneten FDP.

Es ist wahrhaftig ein Skandal. Sage und schreibe — ein liberaler Politiker und nicht der bereits siegessicher mit seinen linken und grünen Wegbereitern zum Klima-hysterischen Open-Border-Systemchange Koalitionsverträge schließende Chef der linken Schießbefehlpartei-Erbin wurde zum Ministerpräsidenten in Thüringen gewählt.

Die mit ihm geistesverwandte Frau Pelosi aus den USA hätte wahrscheinlich in bewährter Manier das vorliegende Wahlprotokoll zerrissen.

…… Und ich, ich will mir besser gar nicht erst ausmalen, dass die GroKo samt Verteidigungsministerin etwa über funktionierende Panzer in der Bundeswehr verfügen würde …….. 😇😇🤔😂😂.

Tja, wenn man Pech hat, dann hat man eben kein Glück !!

Dr. Rafael Korenzecher

Anzeige gegen den Weltkirchenrat wegen Spionage, illegaler Einreise nach Israel, Bedrohung von IDF-Soldaten

Aryeh Savir, Tazpit News Agency (The Jewish Press, 2. Februar 2020) nach Heplev

Linke Aktivisten und Freiwillige des EAPPI (Ecumenical Accompaniment Programin Palästine and Israel) kommen, gegen das Gesetz verstoßend, in einem PA-Rettungswagen nach Sdeh Bar im Gush Etzion; 24. Februar 2019

Das Legal Forum for a Zionist and Democratic Israel (Rechtsforum für ein zionistisches und demokratisches Israel) und das DMU-Projekt haben bei der Jerusalemer Polizei Anzeigte gegen den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK – „Weltkirchenrat“) gestellt; sie machen geltend, dass dieser mehrere illegale Aktivitäten betreibt und gegen den Staat Israel agiert.

Der ÖRK ist eine internationale Organisation mit mehr als 500 Millionen Mitgliedern, die offen ihre Unterstützung der BDS (Boykott, De-Investitionen und Sanktionen) erklärt.

Laut Anzeige betreibt der ÖRK das Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel (EAPPI – Ökumenisches Begleitprogramm in Palästina und Israel), sein Vorzeigeprojekt in Israel, das in den letzten 15 Jahren etwa 1.800 Freiwillige nach Judäa und Samaria gebracht hat, um „das Leben unter Besatzung zu bezeugen, sich mit lokalen Palästinensern und Israelis auseinanderzusetzen, die einen gerechten Frieden anstreben, die Beteiligung der internationalen Gemeinschaft am Konflikt zu ändern, sie zu drängen gegen Ungerechtigkeit in der Region zu handeln“.

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Antisemitismus durch Missbrauch des Holocaust

* von Manfred Gerstenfeld

Viele aktuelle Themen sind höchst fragmentiert. Das ist ein Charakteristikum unserer Zeit, eine Periode, die oft als Postmoderne bezeichnet wird. In Übereinstimmung damit ist auch der Antisemitismus in viele Unterthemen zersplittert. Einen Überblick über diese Explosion des Hasses zu bekommen wird daher weit schwieriger als in der Vergangenheit, als der klassische Antisemitismus sich auf die Juden als Anhänger einer Religion ab dem 19. Jahrhundert als Volk konzentrierte.

Eine Menge des zeitgenössischen Antisemitismus richtet sich gegen Israel. Das heißt jedoch nicht, dass es keine neuen Entwicklungen im klassischen Antisemitismus gegeben hat. Viele wichtige davon betreffen den Holocaust und seine Geschichte.

Die Entstellung, die die meiste öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, ist Holocaust-Leugnung. Sie kann unterschiedliche Formen annehmen. Eine falsche Behauptung lautet, dass die Deutschen keine Gaskammern einsetzten, um Menschen zu töten. Diese Äußerung wird recht oft von einer falschen Behauptung begleitet, dass die Mehrheit der Juden während des Zweiten Weltkriegs aufgrund von in Lagern zugezogenen Krankheiten gestorben sei. Holocaust-Minimierung behauptet, dass weit weniger als 6 Millionen Juden ermordet wurden.

Eine Entstellung anderer Art ist Ablenkung vom Holocaust. Täternationen oder Einzelne könnten zugeben, dass der Holocaust stattfand, aber dennoch ihre Komplizenschaft oder die Verantwortung bestimmter Gruppen oder Einzelpersonen bestreiten. Mit anderen Worten: Sie machen für den Holocaust andere verantwortlich. Zum Beispiel bestritt die polnische Obrigkeit den Holocaust nicht. Trotzdem gab es in dem Land einen zähen Kampf gegen die Behauptung, dass Polen viele Juden töteten oder gar, dass sie im Zweiten Weltkrieg mehr Juden töteten als die Deutschen.1https://www.timesofisrael.com/complicity-of-poles-in-the-deaths-of-jews-is-highly-underestimated-scholars-say/ Die Stadt Jedwabne, wo die Einwohner fast alle Juden ohne Intervention der Deutschen ermordeten, ist ein wichtiges Symbol polnischer Beteiligung am Holocaust geworden.2https://www.cbsnews.com/news/new-book-on-killing-of-jews-in-poland-exposes-raw-nerve/

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Sind die Tage der UN gezählt? Was folgt?

* von Michael Wolski

(übernommen von Vera Lengsfelds Blog)

Am 27.01.2020 hielt der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald Lauder, anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz eine Rede. Er zog einen großen historischen Bogen vom unheilvollen Schweigen der westlichen Länder bei der Konferenz von Evian 1938 zu den UNO-Resolutionen gegen Israel heute.

Er sagte: „Im Juli 1938 organisierten die Vereinigten Staaten eine Konferenz in Evian, auf der über die Krise der jüdischen Flüchtlinge beraten werden sollte. Viele schöne Reden wurden gehalten, doch die Vereinigten Staaten nahmen keine weiteren jüdischen Flüchtlinge mehr auf. Die anderen Konferenzteilnehmer schlossen sich an. Zweiunddreißig Staaten waren vertreten, und keiner half den Verzweifelten – mit Ausnahme der kleinen Dominikanischen Republik. Hitler sah das. Vier Monate später kam die Kristallnacht. Auch da reagierte die Welt nicht. Hitler stellte die Welt auf die Probe, und jedes Mal erkannte er die Wahrheit: Die Welt war nicht interessiert. Da wusste er, dass er diese Todesfabrik bauen konnte. Evian führte zu Auschwitz. Die Kristallnacht führte zu Auschwitz. Der weltweite Antisemitismus führte zu Auschwitz.“

Er verwies darauf, dass dieselben Lügen, die die Nazis in die Welt setzten, heute wieder im Internet, in den Medien und auch von demokratischen Regierungen kommen: Die Juden haben zu viel Macht, kontrollieren alles usw.

Und Lauder forderte: „Ich rufe alle Staaten auf, die schändliche Fixierung der Vereinten Nationen auf Israel nicht länger zu unterstützen. Allein in den vergangenen sieben Jahren hat die UN-Vollversammlung 202 Resolutionen verabschiedet, in denen Länder auf der ganzen Welt verurteilt werden. Von diesen 202 Resolutionen richteten sich 163 gegen Israel und nur 39 gegen andere Staaten. 163 gegen Israel, 39 gegen den Rest der Welt. Wir alle wissen, dass diese Beschlüsse absurd sind. Die UN ignoriert üble Diktaturen, in denen Millionen der eigenen Bevölkerung ermordet werden. Und es ist völlig klar, dass dieser obsessive Antizionismus nichts als Antisemitismus ist.“

Interessant ist, dass – laut Google – nur die FAZ die Rede in deutsch druckte. Andere deutsche Medien brachten Auszüge, aber nicht mit Verweis auf die 202 Resolutionen und Lauders Fundamentalkritik der UN….

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Donald Trumps Friedensplan für Nahost und die einzig wahre Zwei-Staaten-Lösung

    • von Roland M. Horn

Victor Rosenthal hat absolut Recht, wenn er sagt, dass der gerade neu vorgestellte Trump-Friedensplan von allen, die in den letzten Jahren vorgeschlagen wurden, stark abweicht. Die Waffenstillstandslinien von 1949 sind nicht mehr in Stein gemeißelt, der Plan ist deutlich variabler und hat sehr viele Vorteile gegenüber der anderen. Wie in seiner gesamten Außenpolitik ist Trump um eine friedliche Lösung bemüht, und so stimme ich Rosenthal auch vollkommen zu, wenn er die Vergabe des Friedensnobelpreises an Trump fordert.

Emir Faisal (re.) and Chaim Weizmann 1918 (Public Domain)

Ich möchte aber in diesem Zusammenhang auf einen weit älteren Plan zur Zwei-Staatenlösung hinweisen. Es handelt sich dabei um das Faisal-Weizmann-Abkommen, das bereits am 3. Januar 1919 im Vorfeld der Pariser Friedenskonferenz zwischen Emir Faisal, dem haschemitischen König Syriens und späterem ersten König des Irak und Chaim Weizmann von der Zionistischen Bewegung ausgehandelt wurde. Im damaligen osmanischen Reich, zu dem das spätere britische Mandatsgebiet Palästina damals gehörte, wurde, das, was später von den neuen Besatzern als „Palästina“ bezeichnet wurde als „Südsyrien“ benannt. Dieses sollte vom damaligen „Großsyrien“ abgespalten und den Juden zurückgegeben werden. Leider scheiterte der Plan daran, dass Faisals Bedingung, dass die Araber die ihnen versprochene Unabhängigkeit erhalten, nicht erfüllt wurde oder nach anderen Quellen, weil Faisal es nicht schaffte, alle Araber für seinen Plan eines jüdischen Staats zu gewinnen.

Letzte Seiten des Faisal-Weizmann-Abkommens mit Unterschriften

Tatsächlich lebten im „Südsyrien“ bzw. im „Mandatsgebiet Palästina“, das die Juden mit Recht „Eretz Israel“ nennen, vor der Vertreibung der Juden seit 70 v. Chr. aus ihrem Land ungefähr drei Millionen Menschen, während im Jahr 1904 nur noch 300.000 Einwohner dort lebten. Der Rest wurde bis zur Rückkehr des jüdischen Volkes nie aufgefüllt. Was spricht also dagegen, dass die ursprüngliche Bevölkerungsmehrheit, die damals im damaligen Staat Judäa lebten, also die Juden, wieder in ihr (weitgehend leerstehendes) Land einzogen? Dies hat offensichtlich auch König Faisal erkannt, so dass er keine Problem hatte, gleichzeitig im damaligen „Nordsyrien“ einen arabischen Staat und in „Südsyrien“ einen jüdischen Staat (wieder-) errichten zu wollen.

Man muss beachten, dass zu jener Zeit sowohl die Golan-Höhen, das sogenannte Westjordanland als auch das jüdische Judäa und Samaria noch zu Judäa/Palästina/Südsyrien gehörten. Der Begriff „Palästina“ war übrigens von den Römern eingeführt nach der Vertreibung der Juden anstelle von „Judäa“ eingeführt worden, später in Vergessenheit geraten und erst von den Engländern wieder verwendet, um ihr Mandatsgebiet mit diesem Begriff zu belegen. Die Ironie ist, dass das Wort Palästina sich aus dem jüdischen Wort „Pleschet“ entwickelte…

„Donald Trumps Friedensplan für Nahost und die einzig wahre Zwei-Staaten-Lösung“ weiterlesen

Der Deal

* von Victor Rosenthal

Lösen Sie sich zunächst von dem Gedanken, dass dieser Plan nur ein Trick ist, um die Aufmerksamkeit von Trumps Amtsenthebung oder Bibis Anklage abzulenken. Das Dokument, das es beschreibt, ist 181 Seiten lang. Es ist keine Ablenkung. Ich bin nicht an der Frage interessiert, ob seine Veröffentlichung Trump (ich vermute, es spielt keine Rolle) oder Bibi (es ist unklar) helfen wird. Auch wenn Sie einer meiner Leser sind, der Trump hasst – wenn ich noch einen habe, nachdem ich vorgeschlagen habe, ihm den Friedensnobelpreis zu erhalten.1Der Link wurde von mir eingefügt. (Roland M. Horn) -, legen Sie das bitte beiseite. Dieser Absatz ist der letzte in diesem Beitrag, der ihn erwähnen wird. Ich möchte mich auf den Vorschlag selbst konzentrieren.

Ich werde nicht behaupten, schon alle 181 Seiten gelesen zu haben. Die ersten vierzig Seiten enthalten jedoch den groben Umriss des Vorschlags, einschließlich der Karten. Es ist ein durchdachter Versuch, eine Lösung zu finden und er berücksichtigt das Scheitern früherer Bemühungen. Es gibt hier eine große Menge an Material, und ich könnte Aufsätze über die Voraussetzungen und die Auswirkungen jeder Seite schreiben, aber ich werde versuchen, mich darauf zu beschränken, den Vorschlag allgemein zu beschreiben und seine Bedeutung in der langen und deprimierenden Geschichte vom “Friedensprozess” zu erörtern. In den letzten Jahren konzentrierten sich die Vorschläge auf die Ideen, die erstmals in den Clinton-Parametern von 2000-1 zum Ausdruck kamen und die einen Großteil von Judäa, Samaria und Gaza als palästinensische Einheit mit Tauschgeschäften vorsehen, um den großen Siedlungsblöcken zu ermöglichen weiter existieren. Der neue Vorschlag weicht stark von diesen Plänen ab.

Zusammenfassung des Plans

Der Plan (der offizielle Name lautet „Friede für den Wohlstand: eine Vision zur Verbesserung des Lebens der Palästinenser und Israelis“) ist eine Zwei-Staaten-Lösung, die die ursprüngliche Absicht der Resolution 242 des UN-Sicherheitsrates beibehält, in der sich Israel von einigen der 1967 eingenommenen Gebiete unter Wahrung sicherer Grenzen zurückzieht . Der palästinensische „Staat“ ähnelt hier eher Rabins Vision von etwas „weniger als einem Staat“, da Palästina entmilitarisiert und seine Grenzen und sein Luftraum für unbegrenzte Zeit von Israel kontrolliert werden.

Der Plan ist als eine Beschreibung von Konzepten gedacht, obwohl er ziemlich detailliert ist. Es fordert israelisch-palästinensische Verhandlungen, deren Ergebnis ein endgültiges “Friedensabkommen” mit allen Einzelheiten sein wird. Während der Verhandlungsphase wird Israel den Bau oder die Ausweitung von Siedlungen (für maximal vier Jahre) in den Gebieten, die im Plan als palästinensisch definiert sind, einfrieren.

„Der Deal“ weiterlesen

Die wichtigsten Eckpunkte von Trumps Friedensplan

* von Florian Markl auf Mena-Watch

Bei einem gemeinsamen Auftritt mit Israels Premier stellte US-Präsident Trump seinen Plan für Frieden vor (imago images/UPI Photo)
Bei einem gemeinsamen Auftritt mit Israels Premier stellte US-Präsident Trump seinen Plan für Frieden vor (imago images/UPI Photo)

Das Weiße Haus veröffentlichte die Kernpunkte von Trumps „Friedensvision“. Die ersten internationalen Reaktionen überraschen nicht.

Bei einem gemeinsamen Auftritt stellten US-Präsident Trump und Israels Premier Netanjahu die Umrisse von Trumps lange angekündigten Friedensplan zur Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts vor. Trump sprach von einem umfassenden, detaillierten Papier, das auch Karten beinhalte, aus denen die territorialen Aspekte des „Deals des Jahrhunderts“ hervorgehen sollen. Das Weiße Haus hat mittlerweile sowohl eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte sowie das detaillierte Papier veröffentlicht. Während einige Zeit vonnöten ist, um letzteres genau analysieren zu können, dokumentieren wir die Eckpunkte von Trumps Vorschlag, wie sie vom Weißen Haus präsentiert werden.

Ein erster Schritt, dem Verhandlungen folgen müssen

Trumps Plan, so beginnt die Beschreibung durch das Weiße Haus, sei die „detaillierteste und realistischste Vision“, die bisher präsentiert worden sei und könne „Israelis, Palästinenser und Region sicherer und wohlhabender machen“. Er sei nur ein „erster Schritt, der die Basis für zukünftige Fortschritte in Richtung Frieden“ darstelle, die durch „direkte Verhandlungen“ zwischen den Konfliktparteien erreicht werden müssten. Nun sei es an Israelis und Palästinensern, die „beherzten und mutigen Schritte“ zu unternehmen, die nötig seien, um den politischen Stillstand zu überwinden, in Verhandlungen einzutreten und „dauernden Frieden und ökonomische Prosperität Realität werden zu lassen“.

Wenn die Palästinenser Einwände gegen den Lösungsvorschlag hätten, sollten sie in „ernsthafte und ehrliche Verhandlungen“ mit den Israelis eintreten und ihre Beschwerden einbringen. Eine bloße Ablehnung des Plans sei „einfach ein Bekenntnis zu dem hoffnungslosen Status quo, der das Ergebnis veralteten Denkens“ sei.

Zustimmung in Israel

Trump sei es gelungen, Zustimmung für seinen Plan von beiden großen israelischen Parteien zu bekommen (neben Premier Netanjahu war gestern auch Oppositionsführer Benny Gantz zu Gast im Weißen Haus).

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Eine Ansicht zum Trump-Plan

* von Yoni Michanie

übernommen von Heplev

Sehen Sie, ich werde nicht behaupten, dass der „Deal des Jahrhunderts“ [hier die Eckpunkte von Trumps Plan – heplev] nicht tendenziös für Israel ist; er ist es.

Das palästinensische Volk wurde kaltgestellt – von seiner eigenen Führung.

Daher: Ja, Trump wird (wieder) Israels Interessen begünstigen, indem er einen entmilitarisierten Palästinenserstaat verspricht, der Jahre lang auf Bewährung sein wird, um Zugang zu Milliarden Dollar zu erlangen.

Ja, Israel profitiert stärker von diesem Deal.

Das Problem bestand nie darin zuzugeben, dass Israel bei dem Handel mehr erhält, sondern zu erklären, warum es moralisch in Ordnung ist, dass das so gemacht wird.

Warum verdient es Israel, besser davonzukommen?

Einfach: Die Palästinenserführung und die israelische Regierung sind nicht gleichermaßen schuld am Status quo.

Israel begann den Krieg von 1948 nicht, der Millionen palästinensischer Flüchtlinge schuf.

Israel erklärte 1967 nicht den Krieg, bei dem Israel keine andere Wahl hatte als in der Westbank (Judäa/Samaria) zu bleiben, bis die Palästinenserführung sich entschließt, ein Friedensabkommen zu unterzeichnen.

Israel gab nicht 51% seiner Auslandshilfe aus, um Terrorismus gegen palästinensische Zivilisten zu finanzieren.

Israel fordert nicht die ethnische Säuberung der Palästinenser.

Israel gab keine finanzielle Unterstützung dafür, palästinensische Restaurants, Busse und Nachtclubs in die Luft zu jagen.

Israel hat hunderte Zivilisten und Soldaten in seinem Kampf FÜR Frieden verloren.

Israel hat kostbares und strategisch wichtiges Territorium für die Hoffnung auf Frieden abgegeben.

Israel hat eine unglaubliche Menge an Ressourcen, Arbeitskraft und Geld in die Verbesserung von Terrorbekämpfungsmaßnahmen gesteckt, um die Zahl der zivilen Toten zu reduzieren.

Nein, Israel ist nicht perfekt und es hat Fehler gemacht.

Palästinenserführer hatten 1937 die Chance einen Staat zu gründen.

1947 erneut.

2001 erneut.

2008 erneut.

Keinem anderen Volk sind so viele Gelegenheiten und Wiederholungen eingeräumt worden wie dem palästinensischen Volk.

Keinem.

Also ja: In Verhandlungen mit Palästinenserführern sollte der jüdische Staat IMMER von einer Neigung zu seinen Gunsten profitieren.

IMMER.

Angewidert von der Berichterstattung der Tagesschau

* von Thorsten Kraft

Ich bin zum gegenwärtigen #Zeitpunkt mal wieder maximal angewidert von der #Berichterstattung der tagesschau rundum die Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag zur Befreiung des deutschen KZs #Auschwitz. „Israel und Russland“ hätten die „Privatparty“ zur Shoa mit ihren Reden gekapert und man hätte sich „unwürdig verhalten“, heißt es in einem #Kommentar.

Bild könnte enthalten: Text „tagesschau ABONNIEREN Gedenktag in Yad Vashem Leider eine vertane Chance An Bundespräsident Steinmeier lag es nicht: Der Gedenktag in Yad Vashem wurde von den egoistischen Auftritten Israels und Russlands überschattet. Eine vertane Chance im Kampf gegen Antisemitismus.“https://www.tagesschau.de/…/yad-vashem-gedenken-kommentar-1… Da nimmt sich doch der Jude tatsächlich heraus seine eigene Gedenk-Veranstaltung in Yad Vashem: World Holocaust Center, Jerusalem so zu gestalten, wie er es für richtig erachtet und übernimmt nicht den unsäglichen #Totenkult des #Westens mit inhaltsleeren Worten eines Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

https://www.welt.de/…/Holocaust-Gedenken-Wolffsohn-kritisie…

Nein, der “undankbare Jude” folgt seinen Traditionen. Er blickt nicht zurück und betrauert die Toten einfach nur, sondern er artikuliert seine Lehren, die er aus dem #Vernichtungswahn der deutschen #Herrenmenschen gezogen hat. Er formuliert, wie er #NeverAgain versteht und stellt klar, dass er alle Anstrengungen unternimmt, dass es “Nie Wieder” zu einer Neuauflage der #Judenfrage kommt.

https://www.facebook.com/100028360506887/posts/470900430531970/?d=n

Und das bedeutet eben kein freundliches Händchen-Halten mit dem #NeoNazi #Abbas (wie es Emmanuel Macron am Tag zuvor demonstrativ bei seinem Besuch des Holocaust-Leugners in #Ramallah getan hat). Und zwar nachdem er in Jerusalem in #Kolonialherren-Manier Polizisten wie Schulbuben anraunzte und “maasregelte”.

https://www.audiatur-online.ch/…/vor-ramallah-ein-schnelle…/

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Ein Nobelpreis für Donald Trump?

* von Victor Rosenthal

“... die Person, die das Meiste oder das Beste getan hat, um die Gemeinschaft unter den Nationen, die Abschaffung oder Reduzierung stehender Armeen und die Einrichtung und Förderung von Friedenskongressen voranzutreiben.” – der Wille von Alfred Nobel

Der Friedensnobelpreis wurde mehrmals für Leistungen in der Friedensstiftung im Nahen Osten verliehen. Er wurde einigen wirklich verdienten Menschen wie Anwar Sadat und Menachem Begin, einigen unverdienten wie Shimon Peres und einigen, die – wenn es so etwas gäbe – in Wahrheit den Hitler / Stalin-Preis für das Böse verdienten, wie Yasser Arafat verliehen.

Aufgrund seiner antinationalistischen und antiwestlichen Ausrichtung ist die Chance, dass das Nobelkomitee den Preis an US-Präsidenten Trump vergibt, mikroskopisch gering. Doch ich denke, dass eine objektive Untersuchung zeigen wird, dass sie darüber nachdenken sollten.

Bevor ich erkläre, was ich als meine Querdenker-Position erachte, sollte ich festhalten, dass Nobel nichts über ethische Geschäftspraktiken, Vermeidung von Interessenkonflikten oder allgemeine Sympathie gesagt hat. Er erforderte keine Monogamie oder bestand darauf, dass ein Nobelpreisträger keine vulgären Äußerungen oder andere unappetitliche Dinge machte, mit denen Trump glaubhaft belastet werden konnte. Der Preis wird an diejenigen verliehen, die „der Menschheit den größten Nutzen gebracht haben“, indem sie den Frieden gefördert haben, und wie ich behaupten werde, hat in den letzten Jahren niemand mehr getan, um den Nahostkonflikt zu verringern als Donald Trump.

Die größte Bedrohung für den Frieden im Nahen Osten geht heute vom iranischen Regime aus: seinem Expansionismus, seiner Unterstützung des Terrorismus und natürlich seinem Atomwaffenprogramm. Weniger ernst, aber immer noch relevant, ist der andauernde arabische Krieg gegen Israel. Trump hat in beiden Bereichen friedensfördernd gehandelt.

Die Obama-Administration stimmte einem Deal (der JCPOA) zu, der schmerzhafte Sanktionen gegen den Iran aufhob, als Gegenleistung für ein Abkommen, das – im besten Fall – den Ausbruch des Iran als Atomwaffenstaat lediglich um ein Jahrzehnt verzögert hätte. In Wirklichkeit war die Vereinbarung voller Lücken in Bezug auf Inspektionen und Überprüfungen, sodass es zweifelhaft ist, ob selbst die erhoffte Verzögerung eingetreten wäre.

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Was bedeutet „Nie wieder“?

„Heute vor 78 Jahren beriet die Naziregierung auf der #Wannseekonferenz, wie man elf Millionen Jüdinnen und Juden ermorden sollte. Nicht nur der Beschluss schockiert, sondern auch wie bereitwillig er von vielen umgesetzt wurde.

In allem, was wir tun, muss klar sein: nie wieder.“

Das schrieb Heiko Maas am 20. Januar 2020 via Twitter.

Wenn Heiko Maas in allem, was er tut, klar machen will, dass es nie wieder den Versuch geben darf, das jüdische Volk zu vernichten, warum kritisiert er dann unverhältnismäßig oft ausgerechnet das Land, das einen zweiten Holocaust verhindert?

Der Großmufti von Jerusalem, Hadsch Muhammad Amin al-Husseini und der Führer von Nazideutschland, Adolf Hitler, trafen sich im Jahr 1941 in Berlin. Es ging um die “Endlösung der Judenfrage”. Al-Husseini wollte das Land, über das er später zu herrschen plante, “judenrein” haben. Weil auch die Naziregierung das wollte, diskutierten der Mufti und der Führer die Möglichkeit zur systematischen, industriellen Ermordung aller Juden. Nach dem Treffen fand die Konferenz am Wannsee statt, dessen Ziel die Planung der Vernichtung aller Juden in Europa war.

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Was erlauben Israel?

Sabine Müller vom Hessischen Rundfunk ist tief enttäuscht über den unwürdigen Umgang Israels mit dem Holocaust. Fast möchte man annehmen, sie denkt: Dafür hat mein Land nicht sechs Millionen Juden umgebracht.

In einem Kommentar für das ARD-Hauptstadtstudio stellt Sabine Müller fest: „An Bundespräsident Steinmeier lag es nicht: Der Gedenktag in Yad Vashem wurde von den egoistischen Auftritten Israels und Russlands überschattet. Eine vertane Chance im Kampf gegen Antisemitismus.“

Sabine Müller ist „traurig“, dass es in Jerusalem mit dem „würdigen Gedenken“ nicht „geklappt hat“, erklärt aber auch, dass das mit dem Nichtklappen nicht an der deutschen Seite gelegen hat. Wenn Deutschland etwas macht, dann gründlich: „Ja, vieles war würdig und überzeugend, und dazu hat der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beigetragen.“

Ja, Deutschland weiß, wie es geht. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Zu Deutschlands Beitrag sagt Sabine Müller: „Das war würdig.“

Israel aber benahm sich laut Frau Müller unwürdig: „Unwürdig war dagegen, wie Israel und Russland diesen Gedenktag teilweise kaperten. Wie sie vor der offiziellen Veranstaltung sozusagen ihre eigene politische und erinnerungspolitische Privatparty feierten.“

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Déjà vu

Frank-Walter Steinmeier war zum Fünften Holocaust-Forum in Jerusalem. Er hat in Yad Vashem eine Rede gehalten. Von dieser Rede waren viele sehr beeindruckt. Er fand hervorragende Worte, richtige Worte; es gab keine Ausflüchte zur deutschen Schuld am Holocaust und der daraus sich ergebenden Verantwortung. Auf twitter erhielt er sehr viel Lob und Anerkennung von Israelis.

Das haben wir alles schon einmal gesehen. 2008 war Angela Merkel in Jerusalem und sprach vor dem israelischen Parlament. Sie fand hervorragende Worte, gab wichtige Erklärungen ab und beeindruckte die Israelis so, dass noch Jahre später nur Positives über sie gesagt wurde.

Und beiden kann man nichts von dem abnehmen, was sie als „deutsche Staatsräson“ (Merkel) oder als nie endende Verantwortung (Steinmeier) von sich gaben. Es gibt nämlich ein sehr einfaches Mittel um zu zeigen, wie verlogen diese ganzen wichtigen, richtigen Äußerungen sind. Man muss sich nur einmal das von Merkel zu verantwortende Abstimmungsverhalten Deutschlands in der UNO anzusehen, um zu merken, dass den schönen Worten Taten entgegen stehen, die diese Worte Lügen strafen. Die Geschäftssucht mit dem Iran ist ein weiterer Beleg, dass Antisemitismus und Israel-Vernichtungswille kein Grund sind, sich auf Israels Seite zu stellen und den Terror-Mullahs die  Unterstützung zu entziehen. Es gibt jede Menge weiterer Beweise; z.B. die Absage der bilateralen Regierungskonsultationen aus angeblichen Termingründen, während für den Terroristen Abbas Zeit vorhanden war.

Gerade Steinmeier hat auch oft genug bewiesen, dass Israel zu unterstützen nicht sein Ding ist. Letztes Jahr gratulierte er „auch im Namen meiner Landsleute“ dem iranischen Terror-Regime zum 40-jährigen Bestehen. 2017 dienerte er ehrfürchtig an Arafats Grab – ausgerechnet vor dem Typen also, der Israel bis an sein Lebensende genauso mörderisch bekämpfte wie sein Mentor, der frühere Mufti von Jerusalem Haddsch Amin al-Husseini.

Beide, Merkel wie Steinmeier, gehören zu den größten Heuchlern, was Israel angeht. Bleibt nur zu hoffen, dass die Israelis sich nicht wieder, wie 2008 von Merkel, von den guten, richtigen, positiven Worten täuschen lassen. Erinnern wir sie daran, dass Worte allein nicht reichen, wenn die Taten das Gegenteil verkünden.

Der Westen betrauert die toten Juden. Aber was ist mit den lebenden?

* von Melanie Phillips (übernommen von Heplev)

In Yad Vashem in Jerusalem werden am 23. Januar etwa 46 politische Führungskräfte und Royals, darunter Großbritanniens Prinz Charles, am fünften Welt-Holocaust-Forum teilnehmen, um den Holocaust-Gedenktag sowie den 75.  Jahrestag der Befreiung von Auschwitz zu begehen.

Bei diesem und zweifellos auch bei anderen solchen Gedenkveranstaltungen werden viele eloquente, wichtige und aufrichtige Beobachtungen zum Übel des Nationalsozialismus und des Judenhasses gemacht. Im heutigen Klima gibt es jedoch, was solche Gedenkfeiern angeht, etwas Beunruhigendes.

Angesichts des Ausbruchs physischer und verbaler Angriffe auf Juden in Großbritannien, Amerika und Europa könnte man sagten, dass es nie so wichtig gewesen ist, sich der Schrecken des Holocaust zu erinnern.

Aber der Westen strotzt vor Holocaust-Mahnmalen und -Museen, Schulen haben seit den 1980-er Jahren Holocaust-Bildung vermittelt. Und doch hat es seit der Niederlage des Nationalsozialismus nie eine solche Epidemie des Judenhasses in der westlichen Gesellschaft gegeben.

Darüber hinaus unterstützen einige der Länder, die in Yad Vashem repräsentiert sein werden, Leute, die Juden töten wollen. Sie finanzieren die Palästinenser, die mörderische und antijüdische  sowie antiisraelische Hetze herauspumpen.

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„Wunderwaffen der Nazis“, die geplante Bombardierung New Yorks und die UFOs

  • von Roland M. Horn
Bildquelle: https://nationalinterest.org/blog/buzz/horten-ho-xviii-flying-wing-bomber-nazi-germany-planned-use-bomb-new-york-53452 nach Wikipedia

Sebastien Roblin, der einen Master-Abschluss in Konfliktlösung von der Georgetown University erhalten hat, Universitätslehrer für das Peace Corps in China sowie in Frankreich und den USA in den Bereichen Bildung, Redaktion und Umsiedlung von Flüchtlingen tätig war und derzeit über Sicherheit und Militärgeschichte für die Seite War is boring schreibt, schreibt am 20.04.2019 – zufällig (?) am berüchtigten „Führer-Geburtstag“ auf der Seite The National Interest einen Artikel mit dem Titel The Horten Ho. XVIII: The Flying Wing Bomber Nazi Germany Planned to Use to Bomb New York, dass Hermann Göring im, Jahr 1942 in seiner Eigenschaft als deutscher Luftwaffenchef  die Anforderungen für den Amerika-Bomber – einen strategischen, Bomber, der der eine Rundreise von 7.200 Meilen über den Atlantik schaffen können soll – entwarf – und fragt sich, ob es ganze nur ein Traum war. Jedenfalls habe Göring Anfang 1938 erklärt:

„Mir fehlen völlig die Bomber, die mit einer 4,5-Tonnen-Bombenladung nach New York fliegen können. Ich würde mich sehr freuen, einen solchen Bomber zu besitzen, der endlich die Grimasse des Hochmuts über das Meer schweifen lässt. “

Gerüchte kursierten und kursieren ja genug über eine angebliche Wunderwaffe, welcher Art auch immer, die  Hitler während des 2. Weltkriegs in der Hinterhand hätte oder am Entwickeln gewesen sei. Treffend bemerkt Roblin:

„Die Abzweigung wertvoller Produktionsressourcen zu so vielen experimentellen Technologien spiegelte eine fast größenwahnsinnige Tendenz wider, zu glauben, die Wissenschaft könne die materiell unhaltbare Position des nationalsozialistischen Deutschlands gegen die kombinierte Macht der Sowjetunion, der Vereinigten Staaten und des Vereinigten Königreichs ausgleichen.“

Die Dezentralisierung der deutschen Militärforschung habe dazu geführt, dass Geld in zahlreiche konkurrierende Projekte geflossen seien, anstatt es effizient für schnellere und konkretere Ergebnisse einzusetzen.

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„Moderate“ Fatah verspricht Terror sowie das Niederbrennen von jüdischen Städten

Foto Screenshot Fatah-Facebook-Seite - Nablus, 6. Januar 2020
Foto Screenshot Fatah-Facebook-Seite – Nablus, 6. Januar 2020

Das sich wiederholende Thema der zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen der Fatah in diesem Jahr zum Gedenken an ihren ersten Terroranschlag gegen Israel am 1. Januar 1965 und zum Jahrestag der Fatah war, dass die Fatah als erste Terror angewendet hat und sie nicht damit aufgehört hat und nicht damit aufhören wird, Terror anzuwenden.

Laut einem Bericht von Palestinian Media Watch, baute die Fatah während einer Veranstaltung am 6. Januar ein Modell einer jüdischen Stadt nach, schüttete anschliessend Benzin darüber und zündete es unter dem Jubel der Menge an. Während das Modell abbrannte, wurde ein Lied gespielt, das versprach, dass der Terror der Fatah weitergehen wird:

Ich komme zu Dir, mein Feind,
aus jedem Haus, jeder Nachbarschaft und Strasse
Unser Krieg ist ein Krieg der Strasse.
Ich komme zu Dir, mein Feind.
Wir kommen aus jedem Haus mit Hackbeil und Messer
Mit Granaten kündigten wir einen Volkskrieg an.
Ich schwöre, du wirst nicht entkommen, mein Feind, vor der Revolution und dem Volk.

[Offizielle Fatah-Facebook-Seite – Nablus Ortsgruppe, 6. Januar 2020]

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Wird der obsessive Judenhass des iranischen Regimes sein Verhängnis sein?

* von Victor Rosenthal

Qassem Soleimani war ein Terrorist, ein einzelner Mann, der direkt für zahlreiche Terrorakte gegen den Westen und Israel verantwortlich war, aber – was noch wichtiger ist – er verfügte in seinem Projekt über die Ressourcen eines Staates, um in anderen Ländern des Nahen Ostens asymmetrische Kriegsgüter zu entwickeln. Er war ziemlich erfolgreich darin, die Hisbollah im Libanon zu der wahrscheinlich ersten existenziellen Bedrohung für den jüdischen Staat seit 1973 aufzubauen. Er war dabei, dasselbe für schiitische Milizen im Irak und in Syrien zu tun, als Trump klugerweise seinem Unheil ein Ende setzte.

Aber er hatte ein anderes Ziel; abgesehen davon, die iranischen Rivalen Saudi-Arabien und Israel zu schwächen, ging es darum, die Kontrolle über den Irak, Syrien und den Libanon zu erlangen und die USA aus der Region zu vertreiben. Das sollte weltweit auf das jüdische Volk abzielen. Soleimanis Terroristen griffen nicht nur an mehreren Orten israelische Diplomaten an, sondern ermordeten auch Juden in Argentinien, Bulgarien, Panama und im Libanon. Natürlich war sein wichtigstes jüdisches Ziel Israel, und obwohl seine Unterstützung für die Hisbollah und verschiedene palästinensische Fraktionen als Teil des iranischen Kampfes um die Herrschaft über die Region gesehen werden konnte, könnte dies auch als Teil eines antijüdischen Gesamtprojekts verstanden werden.

Israel ist, wie der Ayatollah Khameini wohl weiß, der Ort der jüdischen Macht in der Welt. Er drückte diese Idee 2018 mit typischen antisemitischen Bildern aus und twitterte:

Unsere Haltung gegenüber Israel ist dieselbe, die wir immer vertreten haben. #Israel ist ein bösartiger Krebstumor im westasiatischen Raum, der entfernt und ausgerottet werden muss: Es ist möglich und es wird passieren. …

Der angeblich gemäßigte iranische Präsident Hassan Rouhani hat diese Metapher ebenfalls verwendet, ebenso wie sein Vorgänger Mahmoud Ahmadinejad. Die iranischen Beamten haben Israel mit einem Hund verglichen, und ihre Feindseligkeiten gegenüber Israel sind weitaus bösartiger und “persönlicher” als die, die gegen ihre anderen regionalen Gegner gerichtet sind. Das Regime veranstaltet regelmäßig Holocaust-Cartoon-Wettbewerbe, obwohl westliche Länder, auch die israelfeindlichen, diese Art von Antisemitismus für beleidigend halten und sie dem Image schaden, das der Iran als moderne, fortschrittliche Nation ausstrahlen möchte.

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Teilabzug aus dem Irak – Steht ein Krieg zwischen den USA und dem Iran unmittelbar bevor?

* von Michael van Laack (übernommen von Philosophia Perennis vom 07.01.2019

Ist das ein weiteres Beispiel für die unerbittliche Logik und die Verlässlichkeit der Bundesregierung? Oder steckt mehr dahinter? Ein Gastkommentar von Michael van Laack

Hatte das Kanzleramt noch vorgestern bekräftigt, die deutschen Truppen würden nicht abgezogen, haben Heiko Maas und AKK in der Nacht nun die Obleute im Bundestag und anschließend die Öffentlichkeit wissen lassen, dass man die wesentlichen Truppenteile binnen weniger Stunden nach Jordanien und Kuwait verlegen wolle.

Steht eine massive militärische Konfrontation zwischen den USA und dem Iran unmittelbar bevor?

Zwei Gründe gibt es m.E. dafür: Entweder die beiden wissen, was nicht viele wissen dürften aufgrund der Geheimhaltung: Dass eine massive militärische Konfrontation zwischen den USA und dem Iran unmittelbar bevorsteht. Dann wäre der Rückzug strategisch gerechtfertigt, um nicht mit unterlegenen Truppenteilen in massive Kämpfe eines auf den Irak schlagenden Iran verwickelt zu werden.

Oder aber – das scheint mir wahrscheinlicher – man will einmal mehr die Drecksarbeit andere machen lassen und folgt im vorauseilenden Gehorsam der Resolution des irakischen Parlaments, zu der die irakische Regierung sich noch nicht positiv geäußert hat.

Sei es, wie es will: Heiko Maas und AKK lassen in der Nacht wissen, der wieder erstarkende IS im Irak sei eine Gefahr für Europa. Warum man dann die Verbündeten der so genannten Anti-IS-Koalition beinahe fluchtartig im Stich lässt, erhellt sich mir nicht.

Ein Krieg bahnt sich an!

Man wolle mit den Partnern im Gespräch bleiben, sagen beide. Klingt sehr stark danach, dass man in den letzten Tagen zu wenig mit ihnen und in den eigenen Reihen gesprochen hat. Anders lassen sich die diametralen Äußerungen des Kanzleramts und der zuständigen Ministerien innerhalb der letzten 48 Stunden nicht erklären. Es sei denn… Hätte ich ein „Bauchgefühl“, würde es mir sagen: Ein Krieg bahnt sich an!

Transplantationsgesetz – Deine Organe gehören der Solidargemeinschaft

Machen wir uns nichts vor. Kommt die Widerspruchslösung und weisen die Statistiken in den nächsten Jahren steigende „Spender“-Zahlen auf wie erwünscht, folgt der nächste Schritt rasch. Die Spende-Pflicht. Und die Zahl der Missbräuche wird steigen, weil das Blut der Hirntoten nach Geld riecht. Ein Gastbeitrag von Michael van Laack.

Update: Die Schlussabstimmung im Bundestag fiel sehr klar gegen den Spahnentwurf aus: Dafür stimmten – bei lediglich drei Enthaltungen – nur 292 der anwesenden Abgeordneten, dagegen 379. Dafür wurde die Zustimmungslösung angenommen.

Es gibt Tage, an denen ich besonders deutlich spüre, dass man sich seiner Vergangenheit nie ganz entziehen kann. Früher, als ich noch kein ganz so netter Typ war wie heute, habe ich für den US-amerikanischen Markt unter Pseudonym Horror- und Dolcett-Kurzgeschichten geschrieben. Das mag erklären, warum ich beim Thema Organspende so in die Zukunft schaue, wie ich es weiter unten tun werde. Doch zunächst einmal die Fakten.

Zwei konkurrierende Modelle: Drucksache 19/11096 und 19/11087 – Hinter diesen Kürzeln verbirgt sich eine Richtungsentscheidung mit Signalwirkung.  Für die Mitglieder des Bundestages eine wirkliche Gewissensentscheidung, denn es geht nicht um Gender-Toiletten [oder] eine Schweinefleisch-Steuer. Wie bei der „Ehe für alle“ so ist auch für die Abstimmung über die Änderung des Transplantationsgesetzes der Fraktionszwang aufgehoben.

„Transplantationsgesetz – Deine Organe gehören der Solidargemeinschaft“ weiterlesen

Deutliche Kritik an geplanter Neuregelung der Organspende durch den Bundestag

* von Felizitas Küble

ERKLÄRUNG des „Forums Deutscher Katholiken“:

Es gibt keinen Anspruch auf Organe anderer Menschen. Darauf zielt aber der Gesetzentwurf (Drucksache 19/11096) zur Neuregelung der Organspende ab. 

Wer sich bei der angestrebten Widerspruchslösung nicht rechtzeitig und klar dagegen ausgesprochen hat, dessen Organe stehen nach einem festgestellten Hirntod für die Organentnahme zur Verfügung. Der Mensch wird so zum Spendenpotential und zu einem menschlichen Ersatzteildepot herabgewürdigt.

Das widerspricht dem Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit sowie dem Selbstbestimmungsrecht, das ansonsten vehement gefordert wird.

Welche Gefühle müssen bei Menschen auf der Intensivstation aufkommen, wenn sie sich daran erinnern, dass sie keinen Widerspruch eingelegt haben?! Wird der Gesetzentwurf zum Gesetz, steigt der Druck auf Ärzte und Krankenhäuser zur Organentnahme.

Der Mensch ist nach einem Hirntod nicht tot. Er wird vielmehr für die Organentnahme am Leben erhalten.

Es fehlt weithin in der Bevölkerung an Aufklärung über den Inhalt des Gesetzentwurfs. Diese muss der Abstimmung im Bundestag vorausgehen!

Die humanitären Appelle von Abgeordneten für eine Bereitschaft zur Organentnahme, die sich andererseits weigern, eine Abtreibungsregelung zu revidieren, die jedes Jahr hunderttausenden Kindern „gesetzwidrig, aber straffrei“ das Leben wegnimmt, klingt merkwürdig hohl.

Das „Forum Deutscher Katholiken“ lehnt den Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende ab.

Vorsitzender: Prof. Dr. Hubert Gindert

Die große Irreführung

* von Roland M. Horn

Zwei Autoren, die das UFO-Phänomen sehr ernst nehmen, aber die These von den außerirdischen Besuchern ablehnen, sind der Journalist John A. Keel und der Astrophysiker Jacques F. Vallée. In seinem Buch Messengers of Deception schreibt letzterer:

„Ich schlage vor: dass die UFOs, die wir sehen, unter anderem Vorrichtungen sind, die eine Verfälschung der Realität des Zeugen erschaffen; dessen Zweck es ist, Bilder zu projizieren, oder Szenen zu erschaffen, die dazu geschaffen wurden, unsere Glaubenssystem zu manipulieren; und dass die Technologie, die wir beobachten, nur die nebensächliche Unterstützung für eine weltweite Unternehmung von „’unterschwelliger Läuterung’ ist.” (Vallée 1979/2008, S. 20)

Vallée zufolge sind UFOs extrem wichtig für die zeitgenössische Zivilisation, weil irrationale Kräfte ein integraler Teil der menschlichen Natur seien. Diese subtile Kraft der Gruppen könne erkannt werden, und sei sie einmal erkannt, könne sie genährt oder genutzt werden. Die subtile Kraft von Gruppen wie den Kontaktlern läge am Widerwillen der bestehenden Strukturen, die Realität des neuen Phänomens und die Notwendigkeit der Veränderung zu erkennen. Dieser Fehler mache es für jeden Einzelnen notwendig, mit der Herausforderung seiner eigenen spirituellen Ebene zu handeln.

„Ich glaube, dass es eine Maschinerie von Massenmanipulationen hinter dem UFO-Phänomen gibt. Teil dieser Maschinerie sind die Kontaktler, die uns helfen, einen neuen Glauben zu erschaffen,“ sagt Vallée. (Ebenda).

Zusammenfassend sagt er:

„UFOs sind real. Sie sind physikalische Geräte, die dazu benutzt werden, das menschliche Bewusstsein zu beeinflussen. Sie können nicht aus dem Weltraum kommen. Ihr Zweck könnte sein, soziale Veränderungen auf diesem Planeten durch ein Glaubenssystem, das systematische Manipulation von Zeugen und Kontaktlern verwendet, zu ändern. Heimliche Kontrolle über die verschiedenen Sekten und Kulte; Kontrolle der Kanäle, durch die die angeblichen „Weltraumbotschaften“ kommen, können Auswirkungen auf die Öffentlichkeit haben.“ (Ebenda, S. 21)

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Regimewechsel im Iran muss ein internationales Ziel werden

* von Victor Rosenthal

Der Abschuss eines ukrainischen Verkehrsflugzeugs unmittelbar nach dem Start vom internationalen Flughafen Teheran ist immer noch rätselhaft. 176 Passagiere und Besatzungsmitglieder kamen bei dem Absturz ums Leben, nachdem ein oder zwei Raketen einer hoch entwickelten russischen Tor-M1-Flugabwehrbatterie in der Nähe des Flugzeugs explodiert waren. Das iranische Regime bestritt zunächst jegliche Verbindung zu dem Vorfall, musste jedoch angesichts überwältigender Beweise zugeben, dass sein Luftverteidigungssystem das Flugzeug abgeschossen hatte.

Die Iraner sagten, es sei ein menschlicher Fehler, bei dem ein „Junior Officer“ das Flugzeug mit einem amerikanischen Marschflugkörper verwechselte. Brigadegeneral Amir-Ali Hajizadeh, Befehlshaber der iranischen Luft- und Raumfahrttruppe der Islamischen Revolutionsgarde, erklärte: „Der Betreiber identifizierte das Flugzeug als Marschflugkörper, konnte sich jedoch nicht an das zentrale Luftverteidigungskommando wenden, um dies zu bestätigen. Also musste er sich entscheiden, ob er es abschießen wollte oder nicht, und er entschied sich, es zu tun, sagte Hajizadeh. Der Bediener hatte 10 Sekunden Zeit, um eine Entscheidung zu treffen. “

“Ich übernehme die volle Verantwortung und werde jede Entscheidung befolgen”, sagte Brigadegeneral Amir Ali Hajizadeh in einer im staatlichen Fernsehen ausgestrahlten Bemerkung. ‘Als ich herausfand, was passiert war, wollte ich sterben. Ich sagte, ich würde lieber sterben als Zeuge eines solchen Vorfalls zu sein.’“

Dennoch gibt es Überlegungen, die es schwierig machen zu verstehen, wie ein solcher „Fehler“ hätte begangen werden können. Ein Marschflugkörper fliegt viel schneller als ein Verkehrsflugzeug und wäre in einer niedrigeren Höhe gewesen. Mehrere andere kommerzielle Flüge waren an diesem Tag vom Flughafen gestartet, und die Betreiber wären mit dem Profil sicherlich vertraut gewesen. Das Flugzeug hatte einen funktionsfähigen Transponder, der seine Identifikation „kreischte“, der militärischen Radaren zur Verfügung stand, sowie den Flughafenturm (der gerade mit den Piloten kommuniziert hatte). Die Tor-M1-Batterie in Flughafennähe würde in andere Radargeräte des lokalen Luftverteidigungssystems integriert, und daas Radarzeichen wäre für den Betreiber als Verkehrsflugzeug gekennzeichnet worden. Laut einer mit dem System vertrauten Quelle hätte der Bediener eine “Befehlsüberschreibungsauswahl” treffen müssen, um die Identifikation zu überschreiben, um sie als Ziel auszuwählen.

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Flugzeugabschuss: Ein Schelm, wer Böses dabei denkt….

* von Henny Jahn

Mittlerweile muss sich wohl auch der größte Zweifler gefallen lassen, dass die ukrainische Maschine vom Iran bei Teheran abgeschossen wurde. Es ist schon die zweite Maschine, die angeblich irrtümlich vom russischen Raketenabwehrsystem gedownt wurde, aber lassen wir das, denn Unabsichtlichkeit im Zusammenhang mit Abschüssen von Passagiermaschinen gehören in das Reich der Märchen.

Dieser Abschuss war der eigentliche Gegenschlag des Iran, nicht die Pulverisierung irgendwelcher Militärbasennebenstraßen. Reines Ablenkungsmannöver. Wer weiß, wie Raketenabwehrsysteme funktionieren, wird zugeben müssen, dass ein zufälliger Abschuss sowas wie ein Sechser im Lotto ist. Wer aber weiß, wie das Mullahregime tickt, muss sich nur ansehen, wie seine Terrormilizen ticken. Das hat System und ist eine perfide Strategie des Iran. Und der Westen samt seinen Meinungsmachern in Politik und Presse wird wieder machtlos und hilflos dastehen und naiv die Lügenmärchen des Iran glauben.

Ich mutmaße mal die Tendenzen nächsten Tage:

Die „bösen Amis“ haben den lieben, harmlosen General Soleimani einfach so platt gemacht, und die „ach so bedauernswerten“ Iraner haben „in einer panischen Fehleinschätzung versehentlich“ 176 Menschen getötet. Ergo: Trump ist schuld! Bumsfallera, der Skandal ist da!

Das ist genau DIE Strategie, mit der Iran seit geraumer Zeit auch die Taten seiner terroristischen Auslandsmilizen immer wieder rechtfertigt: Die machen die Täter zu Opfern und die Opfer zu Tätern. Aus Sicht des Iran sind die Exiliraner in der ukrainischen Maschine, die ja letztendlich wegen des Terrorregimes den Iran verlassen haben und im Ausland ansässig wurden, ohnehin Verräter, die kann man dann schonmal opfern.

Ich hoffe, dass ich mich diesmal mit meinen Vorhersagen irre, aber ich befürchte, dass ich das nicht tue.

Die Collins-Elite

  • von Roland M. Horn

In seinem Buch Final Events and the Secrets of the Government Group on Demonic UFOs and the Afterlife spricht Redfern über die sogenannte Collins-Elite, eine Gesellschaft, die Redfern zufolge eine geheime Gruppe innerhalb der US-Regierung ist. Deren Mitglieder glauben, dass die angeblichen außerirdischen Besucher in Wirklichkeit betrügerische Dämonen und gefallene Engel sind. Demnach sind sie die Lakaien des Satans, der unsere Seelen versklaven und den Weg nach Harmagedon und das jüngste Gericht ebnen wolle. Das ist eine an der Bibel ausgerichtete Auslegung bezüglich der Herkunft der okkulten Mächte.

Diese Gruppe würde alle Hinweise auf den Besuch von Außerirdischen vollkommen widerlegen und ablehnen und stattdessen behaupten, Dämonen steckten hinter der Alien-Maskerade. Die Gruppe glaube, dass sich die Menschheit von den Lehren der Religionen abwende und wir beherzt sei, Satan zu akzeptieren und ihn kurz vor Harmagedon und dem Ende der Zeit als Retter anzunehmen – wenngleich in der irreführenden Verkleidung als fortgeschrittene Alien-Wesen.

In Kontakt mit dieser Gruppe kam Redfern über anglikanischen Priester Ray Boeche, der gleichfalls Gründer und früherer Direktor des Fortean Research Center und für die MUFON in Nebraska arbeitete.

Boeche bekam etwa im Jahr 2006 Besuch von zwei Männern, die sich als Physiker vom Departement of Defense (DoD/Verteidigungsministerium) ausgaben. Sie berichteten ihm von sogenannten NHEs (Non-Human-Entities/nichtmenschlichen Wesen), die keine Aliens, wie oft fälschlicherweise angenommen, sondern Lakaien des Satans gewesen seien. Boeche schätzte beide Männer als Anfang bis Mitte der 50 Jahre alt ein und sagt von beiden, dass sie Christen gewesen seien, die an einem Projekt des DoD gearbeitet hätten, in dem es darum ging, Kontakt zu diesen NHEs zu bekommen.

Letztlich ging es Ihnen darum, die Kräfte dieser Wesen zu kontrollieren und zu militärischen Zwecken und im geheimdienstlichen Bereich zu arbeiten, z B. für psychotronische Waffen oder Remote Viewing. Boeche befürchtete, dass sie damit ein Tor öffneten, durch das „diese Dinge“ eindringen können. Die beiden Männer eröffneten Boeche jedoch noch ein weitreichenderes Ziel: Die NHEs besäßen sicherlich mentale Kräfte, die es abzuleiten galt. Als Ergebnis seien tiefere Pläne initiiert worden, die nichts anderes taten, als alte Riten und Schwarze Rituale durchzuführen, um mit den NHEs für zwei spezifische Ziele in Kontakt zu treten: Sie zu kontrollieren und die außergewöhnlichen mentalen Kräfte in der Form von unschlagbaren Waffen zu verwerten. Boeche war alles andere als begeistert.

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Nicht ohne meine Morddrohung

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat zahlreichen Pressemeldungen zufolge Morddrohungen im Zusammenhang mit seinem Einsatz für die Rettung von Migranten auf dem Mittelmeer erhalten. “Vor allem im Zusammenhang mit meinem Engagement in der Seenotrettung von Flüchtlingen habe ich recht konkrete Drohungen erhalten”, sagte der bayerische Landesbischof der Augsburger Allgemeinen. Er nehme diese Drohungen aber “nicht sehr ernst”.

Was immer die Intention dieser Kommunikation, der Effekt für die konservative Öffentlichkeit ist eindeutig, denn die Information wird weit verbreitet und suggeriert latent oder manchmal auch offen eine Verantwortung bei allen Kritikern der momentanen Migrationspositionen z.B. der EKD. Kaum ein Qualitätsmedium verzichtete auf einen Bericht. Eine solche Welle an Solidarität hätte man sich bei dem tatsächlich stattgefundenen Angriff auf den Journalisten Gunnar Schupelius gewünscht. Aber nicht näher verifizierte Drohungen von „rechts“ passen in die politische Agenda unserer Qualitätsjournalisten, stattgefundene Anschläge von Linksextremisten und die Ankündigung, gegen die Familie vorzugehen, falls der unliebsame Journalist nicht den Beruf wechselt, werden mit Schweigen übergangen oder in versteckten Meldungen weichgespült abgehandelt.

Bedford-Strohm sieht die Drohungen vor allem im Zusammenhang mit den maßgeblich von ihm beförderten Bestrebungen, dass die Evangelische Kirche ein eigenes „Rettungsschiff“ auf das Mittelmeer schicken soll. Dabei stört ihn offensichtlich nicht, dass es einen nachgewiesenen Zusammenhang gibt, dass die Totenzahlen in den Zeiten der höchsten Seenotrettung ebenfalls am höchsten waren. Der österreichische Ministerpräsident Sebastian Kurz hat anlässlich des von ihm ausgehandelten Koalitionsvertrags mit den Grünen noch einmal auf diesen Zusammenhang hingewiesen. Die deutsche Journaille schweigt sich auch darüber lieber aus, als dem Bischof diese nahe liegende Frage zu stellen.

Zur Erinnerung, wir reden von dem Bischof Bedford-Strohm, der 2016 als oberster Vertreter der EKD auf dem Tempelberg, das (!) Symbol des Christentums, sein Kreuz, abgelegt hatte und in der auf heftige Kritik folgenden Diskussion/Rechtfertigung keine sonderlich überzeugende Figur machte.

Berichte über Morddrohungen scheinen mittlerweile Alltagsgeschäft: Bedford-Strohm, der freie Mitarbeiter des WDR (Oma-#Nazisau-Tweet), aber auch Cem Özdemir und Claudia Roth. Nähere Angaben fehlen oft. Deshalb möchte ich noch einmal an die Morddrohungen gegen den Spitzenkandidaten der CDU in der Thüringer Landtagswahl Mike Mohring kurz vor der Thüringer Landtagswahl erinnern. Eine dieser Drohungen ging von der Absenderadresse @hitler.rocks, des E-Mail-Service cock.li, aus.

Hier nochmal der Zusammenhang, wie auch von t-online dargestellt. Die essentielle Infrastruktur für den Zugang ins Netz erhielt der Anbieter der Absenderadressen (Vincent Canfield) von einem Internetunternehmer (Kolja Weber). Warum ermöglicht Kolja Weber, der sich auf Twitter als Kämpfer gegen Rechts profiliert, mit seiner Firma solche Adressen, wie @hitler.rock, @nuke.afrika oder @getbackinthe.kitchen?

Kolja Weber ist ehrlich: Es hat wirtschaftliche Gründe. Ihm scheint es egal zu sein, womit er Profit macht.

“Und wir können nicht nur Geschäfte mit Partnern machen, die wir toll finden, dann funktioniert unsere Gesellschaft nicht.” Die angebotenen E-Mail-Adressen findet er auch “gar nicht lustig, diese Form von Humor in den USA ist nicht meiner.”

Was Kolja Weber nach Konfrontation als akzeptabel deklariert, stößt glücklicherweise anderswo auf harten Widerstand. Erst kürzlich wurde Vincent Canfield (der Chef von cock.li), auch aufgrund jener Mail-Adressen, vom Chaos Communication Congress geworfen, es kam sogar zu handgreiflichen Auseinandersetzungen mit dem Sicherheitspersonal.

Soleimani und das Dritte Reich

Wenn ich mir die schiere Menge von Menschen ansehe, die im Iran der Beisetzung eines ihrer höchsten Staatsoberhäupter beiwohnt, frage ich mich, wie viele Leute wohl auf die Straße gingen, wenn ein ranghoher deutscher Regierungsmensch im Nachbarland vom Iran umgebracht würde, und wie die Parolen gegen den Iran dann lauteten…
Vor 80 Jahren noch schrie man hier mit vergleichbarem Hass und Fanatismus „Sieg Heil“, „Tod diesem und jenem…“ Dort religiös fanatisiert, hier politisch fanatisiert. Es ist einfach zu sagen: Primitive Gesellschaften, aber es trifft es nicht. Wohl aber ist eine gemeinsame DNA erkennbar: imperialistisches Streben mithilfe einer primitiven Ideologie, von jedem Dummen begreifbar, in sich vollkommen kohärent.

Das Hitlerreich strebte die Weltherrschaft an, dasselbe tut auch der Iran, gleichwohl er es klüger anzettelt, so dass viele der westlichen Demokratien diesem ziemlich hilflos gegenüberstehen. Dazu weiter unten. Was hat Deutschland, Frankreich, Europa dem Großmachtstreben des Iran entgegenzusetzen? Fromme Worte? Moralische Apelle? Herr Steinmeier kann auf dem Bauch nach Teheran rutschen, Frau Roth kann sich ihr Kopftuch wieder aufsetzen und mit den Mullahs Tee trinken, doch nützen wird all das nichts. Darüber wird man im Iran nur lachen, zumal man in derartigen Islamdiktaturen die Kuffar-Untermenschen nur insoweit für voll nimmt, solange man mit ihnen gute Geschäfte machen kann.

Hätten die Alliierten damals Hitler rechtzeitig weggebombt, wäre der Welt viel erspart geblieben, das müssten selbst die größten Pazifisten zugeben. Warum soll das bei den Mullahs anders sein? Der totale Krieg, die dem Erdboden gleichmachende Bombardierung deutscher Großstädte, die manche Rechte als Kriegsverbrechen einstufen, war nach meiner Einschätzung eine bittere Notwendigkeit, denn auch das deutsche Volk ist seinem Führer blind gefolgt, wie heute die Iraner ihren Mullahs. Nicht alle, aber eine kritische Menge. Die Deutschen wurden letztendlich zur Vernunft gebombt.

Ach ja, die Weltherrschaft des Iran. Viele scheinen es immer noch nicht begriffen zu haben, aber der Iran hat seine Metastasen inzwischen im Irak, im Jemen, in Syrien, im Libanon, im Gazastreifen, ja auch in Russland und der Türkei fest verankert, und die werden immer virulenter und gefährlicher. Der Topterrorist Soleimani, im deutschen Blödfunk so harmlos als Offizier bezeichnet, war der ausschlaggebende Drahtzieher, Chef der Al-Quds-Brigaden. Al-Quds heißt übrigens Jerusalem. (!)

Das Beste, was dem Satan passieren kann, ist die Leugnung seiner Existenz. Dasselbe gilt auch für imperialistische Staatsgebilde und ihre Teroristen im Gewand von Regierungsbeamten. Der Westen hat dem nichts entgegenzusetzen außer hochentwickelte Waffensysteme. Mit solchen Leuten kann man nicht verhandeln, früher oder später drücken sie einem die Luft ab, s. Hitler. Deutschland hat auch in dieser Hinsicht aus der Geschichte nichts gelernt. Noch ist es nicht zu spät, denn der Iran hat in Wahrheit derzeit noch keinerlei Interesse an einem größeren Krieg. Man liegt wirtschaftlich am Boden, aber nicht Dank der Europäer. Die Iraner wissen, dass Teheran binnen Minuten Geschichte sein wird, sollte man die USA oder auch Israel ernsthaft verletzen. Noch ist der Iran unterlegen, noch. Europa kann nichts ausrichten und täte gut daran, sich endlich mit den USA zusammenzuschließen und an einem Strang zu ziehen anstatt einen demokratisch gewählten und demokratisch kontrollierten Präsidenten Trump pausenlos mit Dreck zu bewerfen. Europa braucht ihn mehr als umgekehrt. Ein paar zaghafte Ansätze in diese Richtung gibt es ja neuerdings immerhin, aber diese zarten Pflänzchen müssten besser gedüngt werden.

Ich mag keine Kriege, aber ich bin nicht naiv genug um zu glauben, dass man mit Islamfaschisten wirklich verhandeln kann. Wenn Moderne auf Steinzeit trifft, fehlt die gemeinsame Sprache.

Trump legt einen Terroristen um und erschüttert die Welt

Die gezielte Tötung des iranischen Kriegsführers Qassem Soleimani als Reaktion auf Angriffe auf Amerikaner im Irak und um Pläne für weitere Angriffe zu unterbrechen, löste eine Flut von Reaktionen in fast allen Teilen der Welt und dem gesamten politischen Spektrum aus. Die amerikanischen Reaktionen waren stark gespalten, meistens nach Parteilinien. Und die Kontroverse brachte von der Hollywood-Schauspielerin Rose McGowan das hervor, was viele für den schärfsten Tweet der jüngsten Geschichte halten:

Lieber #Iran, die USA haben dein Land, deine Flagge, dein Volk missachtet. 52% von uns entschuldigen sich demütig. Wir wollen Frieden mit Ihrer Nation. Wir werden von einem terroristischen Regime als Geiseln gehalten. Wir wissen nicht, wie wir entkommen sollen. Bitte töte uns nicht. #Soleimani

Etwas weniger peinlich, aber völlig formelhaft waren die Reaktionen der verschiedenen demokratischen Kandidaten, die Trump ersetzten. Fast alle bezeichneten seine Aktion als “rücksichtslos” und würden wahrscheinlich zu einer weiteren Eskalation oder gar zum Krieg führen. J Street, die Anti-Israel-Lobby, die sich als Pro-Israel tarnt, sagte:

Dieser äußerst gefährliche Schritt, der ohne Zustimmung des Kongresses unternommen wird [eigentlich nicht erforderlich – vr], könnte eine katastrophale Eskalation auslösen, die das Leben von Tausenden kostet und unser Land in einen verheerenden neuen Entscheidungskrieg im Nahen Osten führen könnte.

Eine große Anzahl von Reaktionen kam in Form von “Nicht an Supermans Umhang ziehen, weil Du nicht weißt, wie es enden wird.” Obwohl der Iran alles andere als Superman ist  – die USA ist militärisch zigmal Mal mächtiger – argumentieren diese Kommentatoren ,dass der Iran zahlreiche Möglichkeiten habe, den USA Schaden zuzufügen, und Trump nicht in der Lage sei, mit den Konsequenzen umzugehen.

Es besteht kein Zweifel, dass der Nachfolger von Soleimani eine Art Racheattacke hervorrufen wird und zumindest geplant werden wird, Menschen zu töten. Doch die amerikanische Heimatfront wird das wahrscheinlich nicht am Stärksten zu spüren bekommen (McGowan braucht sich keine Sorgen zu machen); es zielt wahrscheinlich auf US-Truppen im Nahen Osten, Israelis, oder beides, ab. Tatsächlich wurde die IDF sofort wegen Raketenangriffen oder Terrorismus alarmiert, und PM Netanyahu flog frühzeitig aus Griechenland nach Hause, um sich mit seinem Kabinett zu treffen. Trotzdem applaudierten praktisch alle in Israel zu Trumps Aktion. Sogar der Chefredakteur der linksgerichteten Zeitung Ha’aretz, Aluf Benn, sah darin einen Schritt nach vorne für Trump, sowohl politisch als auch strategisch .

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Das historische Palästina – ein anachronistischer Begriff

übernommen von Heplev

Landkarte des Heiligen Landes, veröffentlicht in Florenz um 1480; sie war Teil von Francesco Berlinghieris erweiterter Ausgabe der Geographia von Ptolemäus.

Das „historische Palästina“ ist in der Diskussion des arabisch-israelischen Konflikts ein allgemein verwendeter Begriff. Der Ausdruck legt nahe, dass es in der Vergangenheit eine als Palästina bekannte Nation gegeben hat, wobei das Wort „historisch“ den Eindruck vermittelt, dass diese Nation tiefe Wurzeln in der Region hat und damit einen natürlichen Anspruch darauf, als neuer Staat Palästina wiederbelebt zu werden. Indem darauf so und ohne Erwähnung der jüdischen Geschichte Bezug genommen wird, suggeriert man auch subtil, dass eine jüdische Präsenz in der Region etwas Fremdes ist.

Dieser Artikel diskutiert die Herkunft und Evolution des Gebrauchs von „Palästina“ als Ortsname und dass aktuelle Ideen des „historischen Palästina“ allesamt auf einem falschen Verständnis der geografischen und politischen Geschichte der Region gründen.

Das historische Palästina in der heutigen Verwendung bezieht sich typischerweise auf das Gebiet, das heute Israel, die Westbank und den Gazastreifen umfasst. Hier sind mehrere bekannte aktuelle Beispiele der Verwendung des Begriffs:

  • Saeb Erekat, Chefunterhändler für die palästinensische Autonomiebehörde, erkärte in einer Stellungnahme in der New York Times im Mai 2019, dass die Palästinenser Israel in den „Grenzen von 1967 anerkannten, was 78 Prozent des historischen Palästina entspricht“.1Erekat, Saeb. Trump Doesn’t Want Peace. He Wants Palestinian Surrender. New York Times, 22. Mai 2019. https://www.nytimes.com/2019/05/22/opinion/trump-israel-palestinian-peace-plan.html Auf welches „historische Palästina“ bezieht sich Erekat und besteht Israel wirklich aus 78% dieses „historischen“ Gebiets?
  • Die Columbia Journalism Review veröffentlichte im Januar 2019 einen Artikel mit dem Titel „Palästinensische Bürger Israels kämpfen darum ihre Geschichten zu erzählen“, in dem der Autor behauptet, das „historische Palästina unter osmanischer und britischer Kontrolle hatte eine blühende arabische Presse“.2Berger, Miriam. “Palestinian citizens of Israel struggle to tell their stories,” Columbia Journalism Review, 11. Januar 2019. https://www.cjr.org/analysis/palestinian-citizens-of-israel-musawa.php War Palästina je ein Territorium unter osmanischer Kontrolle?
  • Ein Artikel im The Washington Report on Middle East Affairs vom Juni 2019 über Trumps „Deal des Jahrhunderts“ für den Frieden im Nahen Osten erklärt, dass der Deal das „neue Palästina“ verantwortlich für „rund 12 Prozent des historischen Palästina“ zurücklassen würde.3Cook, Jonathan: “The ‘Deal of the Century’ Would Force Palestinians to Swallow a Bitter Pill.” Washington Report on Middle East Affairs. June/July 2019, S. 8-10. https://www.wrmea.org/2019-june-july/the-deal-of-the-century-would-force-palestinians-to-swallow-a-bitter-pill.html Welches Gebiet des Landes wurde verwendet um zu dieser Zahl zu kommen?
  • Präsident Abbas in seiner Ansprache vom Novemeber 2012 vor den Vereinten Nationen merkte das Folgende an: „Die Zweistaatenlösung, d.h. der Staat Palästina in Koexistenz neben dem Staat Israel, repräsentiert den Geist und den Kern des historischen Kompromisses, den die Prinzipienerklärung von Oslo verkörperte, die vor 19 Jahren zwischen der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und der Regierung Israels unter Schirmherrschaft der Vereinigten Staaten von Amerika auf dem Rasen des Weißen Hauses unterzeichnet wurde; ein Kompromiss, durch den das palästinensische Volk akzeptierte seinen Staat um des Friedens willen auf nur 22% des Gebiets des historischen Palästina zu gründen.“4(29. November 2012) Statement by President Abbas before the Adoption of resolution 67/19 on the Status of Palestine in the United Nations. http://palestineun.org/29-november-2012-statement-of-president-abbas-before-the-adoption-of-resolution-6719-on-the-status-of-palestine-in-the-united-nations/ Ist diese Zahl von 22% genau?

Gegrafische Geschichte des Heiligen Landes

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UFOs, Jesus und die Bibel

Buchauszug aus:

UFOs, Roswell und der letzte Vorhang: Jacques Vallée auf der Spur des UFO-Phänomens

von Roland M. Horn

Der presbyterianische Pastor und Physiker Barry H. Downing beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen Wissenschaft und Religion. In seinem Buch The Bible And Flying Saucers weist er darauf hin, dass die „Gottheit” unseres Gottes durch Wesen übermittelt wurde, die wie gewöhnliche Menschen aussahen: Den Engeln. Tatsächlich haben diese, wie die Bibel berichtet, fast immer keine Flügel. Diese Engel seien von der „Auferstehungs-Welt“ gekommen und waren auch bei der Himmelfahrt Jesu anwesend. Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament seien Gruppen von Wesen aus einer anderen Welt hier gewesen, die die biblische Religion brachten.

Ich erinnere an dieser Stelle daran, dass Vallée in Messengers of Deception zu dem Ergebnis kam, dass seine „Kontrolleure aus einer anderen Dimension“ daran interessiert zu sein scheinen, Kulte zu etablieren. Downing weist darauf hin, dass „Engel“ „Botschafter“ bedeutet. Er weist daraufhin, dass unmittelbar vor seiner Himmelfahrt Jesus seine Jünger instruierte, das Evangelium (in diesem Wort versteckt sich das englische Wort „Angel“, das auf Deutsch „Engel“ bedeutet und das ist nach Downing auch im Griechischen so) in der ganzen Welt zu predigen.

Die Frage, ob UFOs existieren, hinge davon ab, ob wir von Wesen einer anderen Welt besucht worden seien. Er bringt die „Engel“ mit den Insassen einer fliegenden Untertasse in Verbindung, sagt aber, dass er nicht beweisen könne, dass es UFOs gäbe, schildert aber einige UFO-Fälle sowie Meinungen von UFO-Forschern. Downing sagt, dass, wenn es UFOs gäbe, sie auf irgendein Anti-Gravitations-Prinzip beruhten. Er beruft sich damit auf den UFO-Forscher Donald Keyhoe, der in seinem Buch „Flying Saucer Conspiracy“ von einem „Anti-G-Feld“ spricht. Auch andere Autoren glauben, dass eine solche Kraft in den UFOs wirksam ist. Wenn dies tatsächlich der Fall sei, sei die Feststellung wichtig, dass ein solches Anti-G-Feld nicht nur mit modernen UFO-Sichtungen zusammenhängt, sondern auch mit biblischen Ereignissen, wie dem Überqueren des Roten Meeres auf trockenem Boden durch die Israeliten.

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„Meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau!“

*übernommen von Tapfer im Nirgendwo

Die Mädchen vom WDR Kinderchor Dortmund haben ein Lied zum Jahreswechsel eingesungen. Das Lied fand sich bei Veröffentlichung dieses Artikels in der WDR Mediathek.

Der Text lautet wie folgt:

„Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad. Das sind tausend Liter Super jeden Monat. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!

Meine Oma sagt: „Motorradfahren ist voll cool.“ Sie benutzt das Ding im Altersheim als Rollstuhl. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!

Meine Oma fährt im SUV beim Arzt vor, überfährt dabei zwei Opis mit Rollator. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!

Meine Oma brät sich jeden Tag ’n Kotelett, weil Discounterfleisch so gut wie gar nichts kostet. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!

Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert. Stattdessen macht sie jetzt zehn Mal im Jahr ’ne Kreuzfahrt. Meine Oma ist doch keine Umweltsau!

We will not let you get away with this!”

Es gibt viel, was an diesem Video gruselig ist, zum Beispiel das konformistische Rebellentum, aber besonders hervor stechen die letzten Sekunden, wenn die Kinder drohend auf englisch in die Kamera sagen: „Wir werden Euch damit nicht davon kommen lassen!“

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Berlin: Aktuelle Nachrichten aus Europas Antisemitismus-Hauptstadt

* von Manfred Gerstenfeld (übernommen von Heplev)

Es ist noch nicht weithin bekannt, dass Berlin in den letzten Jahren zur Hauptstadt des europäischen Antisemitismus geworden ist.1http://besacenter.org/perspectives-papers/berlin-antisemitism/ Die antijüdischen und antiisraelischen Einstellungen in Berlin haben viele Facetten. 2018 gab es 1.083 antisemitische Vorfälle; 2017 waren es noch 951.2https://www.timesofisrael.com/sharp-rise-in-anti-semitic-incidents-in-berlin-in-2018-report-finds/ Dutzende davon sind Fälle physischer Aggression gegen Juden. 35 Prozent der Berliner betrachten das Verhalten Israels als vergleichbar mit dem der Nazis.3https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/berlin-monitor-alles-halb-so-schlimm/

Zahlreiche jüdische Schüler mussten öffentliche Schulen verlassen. Aaron Eckstadt, der Direktor des jüdischen Moses-Mendelsohn-Gymnasiums in Berlin, hat gesagt, dass alle zwei Wochen neue Schüler an seine Schule kommen, weil sie aus ihrer bisherigen Schule fliehen. Sie haben die Nase voll von Mobbing, Drohungen und dem täglichen Antisemitismus dort. Er fügte hinzu, dass die Täter nach seinen Informationen hauptsächlich muslimische Schüler sind. Deutschlands Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) besuchte das Gymnasium im Oktober 2019. Sie sagte, dass die Polizei und die Beschäftigten der Justiz dafür sensibilisiert werden müssen antisemitische Motive zu erkennen.4https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/du-juedisches-arschloch-wie-berliner-schueler-alltaeglichem-antisemitismus-begegnen/25168026.html Man fragt sich, warum das in den letzen Jahren noch nicht passiert ist.

In der Stadt findet jedes Jahr der Al-Quds-Marsch statt, der zur Vernichtung Israels aufruft. Die Hisbollah, von den USA als Terrororganisation eingestuft, ist nicht nur in Berlin aktiv, sondern auch in anderen Teilen Deutschlands.5https://www.jpost.com/International/Islamic-Terrorism/Terrorist-group-Hezbollah-linked-to-30-mosquescenters-in-Germany-595545 Der Hamburger Verfassungsschutz hat berichtet, dass 30 Moscheen und Kulturzentren in Deutschland Verbindungen zur Hisbollah oder ihrer Ideologie haben. Deutschland behält eine künstliche Trennung des militärischen Flügels dieser Terrororganisation bei, den es verbietet, dem politischen Zweig, der seine Ideen im Land propagiert, wird erlaubt Mitglieder zu werben, Geld zu sammeln und nach Beirut zu schleusen.6https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/hetze-geldwaesche-rekrutierung-wie-die-hisbollah-in-berlin-im-verborgenen-agiert/25285418.html;%20; https://www.jpost.com/Middle-East/Hezbollah-uses-Germany-to-finance-terrorism-weapons-purchases-report-609554

Jeder Monat bringt neue Skandale. Im Dezember 2019 fand in der deutschen Hauptstadt eine Konferenz von Hamas-Anhängern statt – in der Stadt, in der Hitler und seine Leute den Völkermord an den Juden planten. Die Konferenz hieß „Die Palästinenser in Europa und in der UNRWA“. Ihre Organisatoren hat der deutsche Geheimdienst in der Vergangenheit mit der Hamas in Verbindung gebracht.7https://www.bild.de/regional/berlin/berlin-regional-politik-und-wirtschaft/bild-bei-der-judenhasser-konferenz-in-berlin-66539538.bild.html Die Stadt Berlin, regiert von einem Bündnis linker Parteien, erlaubte, dass die Veranstaltung stattfindet. US-Botschafter Richard Grenell twitterte: „Die Hamas ist eine Terrororganisation und sollte in Berlin nicht willkommen sein.“8https://twitter.com/OSINT220/status/1204028546173341697

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Geheimnisvolles Tiahuanaco

  • von Roland M. Horn

Tiahuanaco ist eine Ruinenstätte nahe dem Titicacasee. Sie liegt in Bolivien. Zwischen den Jahren 300 und 800 war sie Kultzentrum der präkolumbischen Tiahuanacokultur. Erhalten ist das Sonnentor (Abb. 1) mit dem Hochrelief einer Schöpfergottheit. Das Sonnentor stellt nach der Meinung etlicher Forscher und Autoren einen Kalender dar.

Abb. 1 Das Sonnentor von Tiahuanaco

Bezüglich des Alters der Stadt ist man sich nicht einig. Einige Forscher kommen auf 15 000 v. Chr., andere auf 10 500 v. Chr. Viele sind der Meinung, dass Tiahuanaco einige Jahrtausende jünger sei.

Der Autor Paul Schulz stellt sich die Frage: „Wodurch wurde Tiahuanaco so vollständig zerstört?“. Und er findet Antworten in den Arbeiten des Archäologen Arthur Posnansky (1873-1946).

Schulz ist der Meinung, dass Tiahuanaco vor etwa 11-12 000 Jahren eine blühende Hafenstadt gewesen sei, die im Zuge der Bildung neuer Gebirgszüge um 3000 Meter angehoben wurde und dadurch einen Teil des Andenplateaus bildete. Als Beleg wird angeführt, dass auf den umliegenden Bergen verkalkte Salzwasser-Meerespflanzen gefunden wurden, die auf eine ehemalige Wassernähe schließen lassen. Die Architektur ist erstaunlich und verweist auf ein hohes astronomisches Wissen dieser offensichtlich untergegangen Kultur. Prähistorische Tiere, die auf Artefakten abgebildet sind, weisen auf Tiahuanaco als eine der ältesten Kulturen der Erde hin.

Schulz glaubt, dass diese Stadt noch vor 10 500 Jahren auf Meereshöhe lag, wie es deutliche Spuren von früheren Brandungslinien vermuten lassen. Dies bestätigt Mucks Theorie von der Hebung an den Kontinentalrändern zum Ausgleich der Massen während des Versinkens von Atlantis. Der Titicacasee, der heute 3800 Meter über dem Meeresspiegel liegt, hat eine Strandlinie, die etwas schief zur heutigen Strandlinie gelegen ist. Diese Schräge weist nach Nordosten, also genau auf den von Muck proklamierten Katastrophenherd hin.

Abb. 2 Sonnentor-Details mit Zeptergott

Nun gibt es aber einen scheinbaren Widerspruch: Der Titicacasee, der damals ein Titicacameer, ein Binnenmeer mit Zugang zum Pazifik gewesen sein müsste, ist allem Anschein nach Richtung Süden gekippt. Denn nach Süden ist damals ein Großteil seiner Gewässer abgeflossen. In diesen ehemaligen Küstengebieten findet man heute riesige Salzmengen.

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Die Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs zu Israel würde Himmler mit Stolz erfüllen

Die Hand der Chefanklägerin des ISTGH wird heute von Organisationen kontrolliert, die mit dem Dritten Reich verbunden sind

* von Richard Kemp, The Jerusalem Post, 26. Dezember 2019

Übernommen von Heplev

Anklägerin Fatou Bensouda wartet letzten Monat auf den Beginn des Verfahrens gegen den ehemaligen Präsidenten der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo und den ehemaligen Jugendminister Charles Ble Goude vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. (Foto: Peter DeJong/Reuters)

Reichsführer SS Heinrich Himmler, Architekt und Leiter des Holocaust, wäre stolz auf den jüngsten Schritt von Fatou Bensouda, Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshof. Entschlossen zur totalen Eliminierung der jüdischen Rasse unterstützte Himmler Amin al-Husseini, den Großmufti von  Jerusalem, bei seinen Plänen die Juden in Palästina auszulöschen.

Jetzt haben sich Bensouda und der IStGH sich der internationalen Kampagne zur Vernichtung des jüdischen Staates angeschlossen, die von al-Husseinis Nachfolgern geführt wird. In einer grotesken Umkehrung ist der IStGH, Erbe des Kriegstribunals von Nürnberg, zu einer Propagandawaffe antisemtischen Hasses geworden. Das repräsentiert einen schändlichen Verrat an seinem ehrbaren Anti-Nazi-Vorläufer. Sein Weg ähnelt eher dem des berüchtigten Volksgerichtshofs der Nazis als den Nürnberger Prozessen.

Nürnberg ließ viele der Nazi-Monster untertauchen, die den Holocaust verübten. Die Hand der IStGH-Chefanklägerin wird heute von Organisationen kontrolliert, die mit dem Dritten Reich verbunden sind – dem Palestinian Center for Human Rights, Al-Haq, Addameer und Al-Dameer.

Von Geldern der EU und der Schweiz gestützte NGOs haben mehr als ein Jahrzehnt lang auf den IStGH Einfluss genommen, damit er Israel anklagt, heißt es vom israelischen Forschungsinstitut NGO Monitor. Alle sind mit der Palästinensergruppe PFLP verbunden, deren Gründungsführer in den 1970-er Jahren vom ehemaligen SS-Oberst Otto Skozeny und Dr. Gerhard Hartmut von Schubert, einst in Josef Goebbels‘ Propagandaministerium tätig, ausgebildet wurden.

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Hanukka-Geografie

Yisrael Medad, MyRightWord, 21. Dezember 2019

übernommen von Heplev

Während der Zeit, in der das Land Israel von der Seleukiden-Dynastie des syrisch-griechischen Imperiums beherrscht wurde, wurde 174 v.Chr. Antiochus IV. Imperator. Er war dafür bekannt, dass er Epiphanes genannt wurde. Er wollte seine Untertanen einen, indem er ihnen eine gemeinsame Religion und Kultur aufzwang. Für die Juden Judäas bedeutete dies die Unterdrückung des jüdischen Gesetzes. Er griff auch in Angelegenheiten des Gottesdienstes im heiligen Tempel ein.

Schließlich brach eine Revolte aus, ausgelöst vom Handeln der Priesterfamilie der Hasmonäer in Modiin; geführt wurden sie anfangs von Mattityahu, dann von seinen Söhnen. Sie wurden als die Makkabäer bekannt und waren recht erfolgreich mit ihrer Taktik des Guerilla-Krieges. Sie syrisch-griechischen Besatzer wurden besiegt. Bei der Rückkehr ins befreite Jerusalem und angeführt von Judah betraten sie die Tempelhöfe, beseitigten die von den Syrern dort aufgestellten Götzenbilder, bauten einen neuen Altar und weihten ihn am 25. Tag des Monats Kislev im Jahr 139 v.Chr.

Bei der Suche nach Öl für die Menora fanden sie nur einen keinen Krug reinen Olivenöls, der das Siegel des Hohepriesters Yochanan trug. Es reichte nur aus, um Licht für einen Tag zu geben. Durch ein Wunder Gottes brannte es acht Tage lang.

Das ist kurz formuliert die Geschichte von Hanukka.

Aber wo fand die Geschichte statt? Wo waren die Schlachten? Wo war der Tempel?

Wie sieht die Geografie von Hanukka aus?

Hier ist eine Landkarte der wichtigen Orte der Hanukka-Geschichte:

Hier ist noch eine:

Hier ist eine Landkarte der gesamten Periode der Hasmonäer-Herrschaft, die bis etwa 63 v.Chr. weiter ging, als das unter ihrer Kontrolle stehende Gebiet über den Jordan hinweg expandierte, wie es früher in biblischen Zeiten war:

Mit anderen Worten: Wenn wir zeitgenössische Begriffe anwenden, dann befindet sich der Hauptort des Wunders, das wir mit dem achttägigen Anzünden von Kerzen feiern, der Tempel, heute im … „besetzten Ostjerusalem“.

Die wichtigen Schlachten, die die Makkabäer führten, waren:
die Schlacht von Wadi Haramia (167 v.Chr.)
die Schlacht von Beth Horon (166 v.Chr.)
die Schlacht von Emmaus (166 v.Chr.)
die Schlacht von Beth Zur (164 v.Chr.)
die Schlacht von Betn Zachariah (162 v.Chr.)
die Schlacht von Adasa (161 v.Chr.)
die Schlacht von Elasa (160 v.Chr.)
Sie liegen alle in dem, was fälschlich die „Westbank“ genannt wird.

Natürlich würde das bedeuten, dass wir denken könnten, wir feiern einen Feiertag der Besatzung.

Aber das wäre falsch. Fakt ist, es ist der heute verwendete Sprachgebrauch und die Rhetorik der „Besatzung“, der falsch und unzutreffend ist.

Was wir brauchen ist eine linguistische Revolte, besonders unter Juden.

Jüdische Kontrolle/Verwaltung über Judäa und Samaria und ganz Jerusalem ist nicht falsch, nicht unmoralisch, sondern eine Rückkehr in die wahre Geografie der jüdischen nationalen Heimat, des Judentums und der jüdischen Geschichte.