Buchbesprechung: Nick Redfern: The Martians

  • von Roland M. Horn

Nick Redfern:
The Martians
Evidence of Live on the Red Planet
New Page Books, Newburyport, MA, 2020
ISBN: 978-1-63265-176-1
Preis: US $ 19,95
Paperback, 299 Seiten, etwa 40 sw-Fotos, Register

Bereits im ersten Kapitel dieses Buches wird dem Autor klar, dass der Mars etwas mit der Erde zu tun haben muss. Eine seiner wichtigsten Quellen ist der Nachlass des Marsforschers Mack Tonnies, den er mehrmals interviewt hat und der sich positiv zu den “Marsmonumenten” (Marsgesicht, D&M-Pyramide usw. geäußert hat. Tonnies entdeckte u. a. eine tunnelartige Öffnung an letztgenannter (fünfseitiger) Pyramide. Tonnies und Redfern sehen eine Verbindung zwischen Mars und Erde, insbesondere zu Ägypten.

Tonnies geht weiter auf den Umstand ein, dass Jonathan Swift in Gullivers Reisen den Mars ganz selbstverständlich als zwei Monde habend bezeichnet, die jedoch erst später entdeckt wurden. Hierzu wird oft gesagt, es sei kein Wunder, dass Swift auf diese Idee käme, denn schließlich habe die Erde einen, die Venus keinen, warum sollte der Mars denn da nicht zwei haben? Was häufig unter den Tisch fällt, ist aber, wie Redfern feststellt, dass Swift weiterhin auch die Umlaufbahnen der beiden Marsmonde beinahe korrekt “vorhergesagt” hatte. Woher wusste er das? Pikant dabei ist, dass Swift Freimaurer war, eine Gesellschaft, über die oft gemunkelt wird, dass sie geheimes Wissen besitzt und weiterüberliefert.

Weiter beruft sich Redfern auf eine Geschichte, die sich im Jahr 1897 breit machte, der zufolge ein Belgier behauptete, durch einen heruntergefallenen Meteoriten verletzt worden zu sein, der ägyptische Hieroglyphen enthielt. Auch ein Physiker und Astronom will noch im gleichen Jahr einen ähnlichen Meteoriten gefunden haben. Diese Story erschien in den New York Times. Innerhalb des Meteors sei ein Metallstück gefunden worden, dass “eine Anzahl von eigenartigen Zeichen” enthalten haben, die seiner Meinung nach den Ägyptischen Schriftzeichen ähnelten. Ein anderer Wissenschaftler soll dies bestätigt haben. Der genannte Astronom meinte: “Dies war eine Art Kommunikation zwischen dem Mars und der Erde.” Eine Zeitungsente, ein ausgemachter Schwindel oder mehr?

Redfern geht weiter auf die beeindruckenden Marsbilder ein, die so etwas wie Glasröhren zu zeigen scheinen und druckt ein eindrucksvolles Foto ab.

Was in anderen Marsbüchern kaum Beachtung findet, sind die Arbeiten des Ingo Swann, wohl weil sie in den Bereich des “Remote Viewing” (eine Art Hellsehen in moderner und technisierter Form fällt und von den meisten Wissenschaftlicher nicht anerkannt wird.) Redfern setzt sich ausführlich mit dem Thema auseinander. Swann will mit seiner Methode Marsianer unter der Mondoberfläche entdeckt haben. Das Projekt sei natürlich “ultrageheim” gewesen, und der Initiator soll die CIA gewesen sein. Redfern beschäftigt sich im vorliegenden Buch ausführlich mit diesem Projekt. Später im Buch erwähnt er die Magisterin der Naturwissenschaftlerin und Hellseherin Dr. Kimberly Rackley, die gesehen haben will, dass der Mars der Erde einst sehr ähnlich war und klares Wasser sowie Bäume mit Früchten besessen habe. Ebenso will sie “ameisenähnliche” Wesen wahrgenommen haben, die auf zwei Beinen gingen, drei Finger und vier Zehen hatten und etwa 1,20 Meter groß und “rötlich-schwarz” waren und schrägstehende Augen hatten.

U. a. druckt Redfern ein Bild von der Marsoberfläche ab, auf der eine Struktur zu sehen ist, die (mehr oder weniger) an die ägyptische Königsgemahlin Neferti (Nofretete)] erinnert.

Ein weiteres Marsbild, das Redfern abdruckt, ist ein Gebiet auf dem Mars, das er “Marshenge” nennt. Es erinnert an Stonehenge, und weiter zeigt er ein Bild von einer Marsformation, die den ägyptischen Totengott Anubis verblüffend ähnelt.

Redfern beschäftigt sich auch mit der These des Plasma-Physikers John A. Brandenburg, der Hinweise dafür gefunden hat, dass einst eine atomare Explosion auf dem Mars stattgefunden hat, was Tonnies bestätigte, der sagte, dass die D&M-Pyramide angeschwollen und eingerissen sei, so, als ob sie einst geschmolzen sei.

Weiter kommt Redfern auf Mac Tonnies’ Kryptoterrestrier-Theorie zu sprechen. Die Kryptoterrestrier sollen verborgen auf der Erde lebende menschenartige Wesen und u. a. für UFO-Entführungen verantwortlich sein. Redfern zufolge zog Tonnies die Existenz einer zweiten Gruppe von Kryptoterrestriern in Betracht (was in seinem Buch zu diesem Thema – The Cryptoterrestrials – allerdings noch nicht zur Sprache kam) geflohene und auf der Erde gestrandete Marsianer gewesen sein könnten.

Redferns Buch ist z. T. etwas spekulativ, doch dies ist ja auch nicht unbedingt negativ zu sehen. Auf jeden Fall enthält es sehr interessante Informationen, und gerade angesichts der jetzt anlaufenden Marssonden-Projekte kann ich dieses Buch ergänzend zur Berichterstattung dazu nur empfehlen.

(Erstveröffentlichung auf Atlantisforschung.de)

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Internationaler Strafgerichtshof führt Verfahren gegen Israel, weil nirgendwo sonst anderes Schlimmes passiert

The MidEast Beast, 10. Februar 2021
Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

ID 165628264 © Andrianocz | Dreamstime.com

Die Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs hat beschlossen zu untersuchen, ob wegen des Kriegs mit dem Gazastreifen 2014 und seiner fortgesetzten Präsenz in Judäa und Samaria gerichtliches Vorgehen gegen Israel weiter verfolgt werden soll. Der Grund: „Wir können uns keinen Ort auf der Welt vorstellen, an dem irgendetwas Schlimmers vorgeht.“

Das Gericht verkündete letzte Woche, es werde auf Anfrage der palästinensischen Autonomiebehörde  ein Gerichtsverfahren eine Klage verfolgen, nachdem eine Petition von ISIS wegen „Enthauptung von Ungläubigen als Menschenrecht“ abgelehnt wurde. Mehrere Staaten haben sich für die mögliche strafrechtliche Verfolgung ausgesprochen; sie sagten es wäre eine willkommene Ablenkung von all den echten Kriegsverbrechen, die sie begehen. Der syrische Diktator Baschar al-Assad sagte, er sei dankbar, dass Israel für die Errichtung von Checkpoints in der Westbank zur Rechenschaft gezogen werde, weil das bedeutet, dass er einstweilen weiterhin Saringas gegen Zivilisten einsetzen könne.

Der israelische Generalstaatsanwalt Avichai Mandelblit veröffentlichte ein 34 Seiten starkes Memo, mit dem er erklärte, dass der ICC nicht zuständig sei, weil Israel keinen der betreffenden Verträge unterschrieben hatte und dass Palästina genauso das juristische Recht habe Namia oder Mordor zu verklagen. Manche Israelis haben sich besorgt zu Haftbefehlen geäußert, die gegen Soldaten und Offiziere in europäischen Staaten ausgegeben werden könnten, was es Juden erschwert zum ersten Mal frei durch Europa zu laufen, ohne Probleme zu bekommen.

The MidEast Beast fragte, ob jemand das Gefühl hatte, der ICC könne seine Ressourcen besser einsetzen, aber uighurische Muslime, Nordkoreaner und Schwulenpaare im Gazastreifen waren für Kommentare nicht erreichbar.

Lambrecht: Infektiöse und Ungeimpfte sind Grundrechtsinhaber zweiter Klasse

Bundsjustizministerin Christine Lambrecht ist der Ansicht, dass Ungeimpfte weiterhin mit Grundrechtseinschränkungen leben müssten, während nachgewiesen nicht infektiöse Menschen das Leben wieder in vollen Zügen genießen dürften.

Damit wir uns richtig verstehen: Infektiöse Menschen sind nicht zwingend erkrankte Menschen. Sondern z.B. gegen Grippe Geimpfte, die aber dennoch den Erreger an sich tragen und ihn entsprechend weitergeben können.

Lambrecht für Zweiklassengesellschaft

So betrachtet ist beinahe jeder Mensch Infektionsträger irgendeiner Erkrankung. Und eben auch von Corona. Lambrecht sagte heute in der Sendung „Frühstart“ von RTL/ntv: „Wenn wir wissen, dass die Impfung tatsächlich dazu führt, dass man nicht mehr infektiös ist, dann gibt es auch keinen Grund mehr, die Grundrechte einzuschränken.“

„Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Hoteliers oder Gastronomen sagen, für Geimpfte ist der Zugang möglich.“ formulierte sie hinterlistig. Ein Wink mit dem Zaunpfahl für die Gastronomie. Denn da der Staat nicht anordnen kann, dass ein Gastronom in sein Eigentum oder sein gepachtetes Geschäft nur Geimpfte einlassen darf, muss es „Entscheidungshilfen“ geben. Damit auch jeder weiß, was Merkel und ihre Regierung wünschen.

Negativer Schnelltest als Ein-Tages-Ticket fürs Restaurant

Auch wer einem Wirt einen negativen Schnelltest vorweisen könne, müsse taggleich ein Restaurant besuchen dürfen, meinte Heiko Maas‘ würdige Nachfolgerin weiter. Ob die Erlaubnis auch noch für den Folgetag gelten soll, ließ sie offen.

Doch niemand solle hoffen, dass diese teilweisen Grundrechtsrückgaben schon in den nächsten Tagen erfolgen könnten. Denn noch wüssten wir nicht, ob Geimpfte infektiös bleiben (dazu gibt es ja erst für den Biontech-Wirkstoff halbwegs verbindliche Aussagen).

Also, liebe Leute. Lasst Euch impfen, damit Euch gnädig Grundrechte zurückgegeben werden. Sonst wird das 2021 und vermutlich auch 2022 nichts mit dem Restaurant-, Theater- und Stadionbesuch oder der Erlaubnis zur privaten Geburtstagsfeier. Denn, so Lambrecht: „Wir sind noch nicht über den Berg. Wir müssen von Woche zu Woche genau beobachten.“

Vor Pfingsten bleibt selbst kochen wohl alternativlos

Und dann haben wir ja noch den von Ursula von der Leyen, Jens Spahn und Angela Merkel verursachten Impfstoffmangel… Und die Mutationen… Und die schlechte Verteilung des Impfstoffs in die Länder… Und zu wenige Schnelltest-Anlaufstellen… Und noch keine Klarheit über Wirkungseffektivität, Nebenwirkungen und Spätfolgen der Inpfstoffe.

Deshalb dürfen wir getrost davon ausgehen, dass die Grundrechte noch für einige Monate in Merkels und/oder Lambrechts Bürotresor sicher verwahrt werden. Dort liegen sie geschützt. Und werden uns dann irgendwann unversehrt und gut gepflegt zurückgegeben. Selbstverständlich nur den Geimpften!

Was Hesekiel 38-39 über einen zukünftigen 3. Weltkrieg enthüllt

  • Von Steven M. Collins

P.O. Box 88735
Sioux Falls, SD 571009-1005

 

Einführung und Kontext:

Die in Hesekiel 38-39 gefundene Prophezeiung über die  “letzten Tage” wurde von vielen Christen lange Zeit als Schlüsselprophetie angesehen, die Ereignisse beschreibt, die unter den Nationen in der Zeit vor dem Tausendjährigen Reich (bzw. dem messianischen Zeitalter) auftreten werden. Dies ist eine ausführliche und sehr “kernige” Prophezeiung, die einer gründlichen Prüfung bedarf, um verstanden und geschätzt zu werden. Dieses Forschungspapier wurde durch die Tatsache angeregt, dass im Weltgeschehen so viel passiert, dass die Voraussetzungen für die Erfüllung dieser Prophezeiung in der zukünftigen Geopolitik der Welt unmittelbar geschaffen werden. Es ist notwendig, so viele Menschen wie möglich vor dem zu warnen, was in den kommenden Jahren passieren wird, denn wenn es erfüllt wird, wird es alle Nationen schockieren und das Leben aller Menschen auf dem Planeten drastisch beeinflussen. Hesekiel 38-39 enthüllt im Voraus viele Details über einen zukünftigen Dritten Weltkrieg, der in den kommenden Jahren stattfinden wird.

Was an dieser Prophezeiung bemerkenswert ist, ist, dass sie Gottes “Garantie” hat, dass er bei Bedarf persönlich eingreift, um sicherzustellen, dass es genauso geschieht, wie es vorhergesagt wurde. Wenn Sie daran interessiert sind, die Zukunft zu kennen, betrachten Sie, was Hesekiel 38-39 zu sagen hat. Wenn Sie bezweifeln, dass es einen Schöpfergott gibt, der die Weltereignisse beeinflussen oder kontrollieren kann, werden Ihre Zweifel auch in diesem Bericht angesprochen. Als Beruhigung für alle potenziellen Leser wird dieses Forschungspapier keine Axt für oder gegen eine religiöse Konfession “schleifen” und Sie nicht um Geld bitten.

Eine verbreitete christliche Ansicht ist, dass Hesekiel 38-39 eine Prophezeiung vor dem Tausendjährigen Reich über ein von Russland geführtes Bündnis ist, das die kleine jüdisch-israelische Nation kurz vor dem zweiten Kommen von Jesus Christus / Yahshua angreifen wird. Eine wörtliche Anwendung dieser Prophezeiung zeigt, dass diese Ansicht im Hinblick auf den zeitlichen Kontext dieses Angriffs und die Tatsache, dass Russland ein Bündnis von Nationen führen wird, um jemand anderen anzugreifen, richtig ist. Die meisten Christen verstehen jedoch völlig falsch, welche Nationen von diesem Angriff betroffen sein werden, da weit verbreitet missverstanden wird, was unter dem biblischen / prophetischen Begriff “Israel” zu verstehen ist.

Dieser Bericht hat die Absicht, die Prophezeiungen von Hesekiel 38-39 auf viele moderne Nationen anzuwenden. Wörtlich angewendet, ist diese Prophezeiung bei der Vorhersage der gegenwärtigen Allianzen und geopolitischen Lage der modernen Welt auffallend genau und enthüllt zukünftige Ereignisse, die noch nicht eingetreten sind. Wie der Leser sehen wird, können diese zukünftigen Ereignisse als unvermeidliches, logisches Ergebnis dessen angesehen werden, was jetzt in modernen Weltereignissen geschieht. Nur wenige glauben jedoch, dass sich die Zukunft so offenbaren wird, wie die Bibel prophezeit. Dieses Forschungspapier wird zuerst Hesekiel 38-39 in seinem richtigen Kontext innerhalb des Buches Hesekiel und dann die Prophezeiung von Hesekiel 38-39 eingehend untersuchen.

Zunächst ist es notwendig, diese Prophezeiung im Kontext des Buches Hesekiel zu untersuchen. Auf diese Weise kann der Leser diese Prophezeiung besser verstehen. Dieses Buch enthält eine lange Reihe individueller Visionen und / oder Prophezeiungen, die Gott dem Propheten Hesekiel gegeben hat. Die Bibel weist nirgends darauf hin, dass diese Prophezeiungen nacheinander oder chronologisch zu verstehen sind. Stattdessen hat jede Prophezeiung im Buch Hesekiel ihren eigenen Gegenstand und ihre eigene Zeiteinstellung. Jede Prophezeiung ist auch klar durch eine bestimmte Sprache gekennzeichnet, so dass der Leser verstehen kann, wann jede Prophezeiung beginnt und endet. Mit Hesekiel 2 beginnt eine lange Reihe von Prophezeiungen, die Gott Hesekiel gegeben hat, und die erste Prophezeiung wird mit diesen Worten Gottes in Vers 1 eingeführt: “Menschensohn… ich werde zu dir sprechen.” Eine andere Prophezeiung wird in Hesekiel 6:1 mit den Worten eingeführt: “Und das Wort des Herrn kam zu mir und sagte…”, was darauf hinweist, dass Gott Hesekiel eine neue Prophezeiung gab, die sich von der vorherigen unterschied. Eine andere Prophezeiung wird mit demselben Wortlaut in Hesekiel 7:1 eingeführt. Neue Prophezeiungen werden dem Leser mit ähnlicher Sprache in Hesekiel 12:1, 13:1, 14:1 [dt. ELB: 14:2; Anm. RMH], 14:12, 15:1, 16:1 usw. vorgestellt. Ungefähr 26 solcher individuellen Prophezeiungen werden zwischen den Kapitel 16 und 37 mit einer ähnlichen Einführungssprache eingeführt. Einige Kapitel enthalten zwei Prophezeiungen und andere Prophezeiungen umfassen mehr als ein Kapitel. In diesen Prophezeiungen sind viele Themen und Zeiteinstellungen enthalten. Es ist offensichtlich, dass sie nicht durch einen sequentiellen Fluss verbunden sind. Ein Schlüssel zum Verständnis der Prophezeiungen im Buch Hesekiel in ihrem richtigen Kontext ist die Erkenntnis, dass jedes Mal, wenn man auf eine bestimmte Formulierung wie “Das Wort des Herrn kam zu mir und sagte…” stößt, eine Trennmarke zwischen der vorherigen Prophezeiung und der neuen gesetzt wird. Es ist wichtig, diese Tatsache zu verstehen, wenn wir uns Hesekiel 37-39 nähern.

Hesekiel 37 enthält zwei separate Prophezeiungen in einem Kapitel, während Hesekiel 38-39 eine einzige Prophezeiung enthält. Der biblische Text enthält keine Ausdrucksweise, die darauf hinweist, dass diese drei unterschiedlichen Prophezeiungen als chronologische Verbindung verstanden werden sollten. Wie die vielen Prophezeiungen in den vorhergehenden Kapiteln von Hesekiel haben auch die drei Prophezeiungen in Hesekiel 37-39 ihre eigenen einzigartigen Themen und unterschiedliche Zeiteinstellungen.

 

Die beiden Prophezeiungen von Hesekiel 37:

Hesekiel 37:1-14 kann als separate Prophezeiung oder als Fortsetzung der Prophezeiung verstanden werden, die in 36:16 begann. Dies ist die berühmte Prophezeiung über “ausgetrocknete Knochen” und beschreibt eine zukünftige Auferstehung aller verstorbenen Mitglieder des “ganzen Hauses Israel” (Verse 11-13). Der Begriff “ganzes Haus Israel” ist sehr weit gefasst und schließt jeden ein, der im Laufe der Geschichte Mitglied eines der zwölf Stämme Israels war. Diese Auferstehung ist nicht die Auferstehung der rechtschaffenen Heiligen, die eintritt, wenn der Messias auf die Erde kommt (d. h. die Wiederkunft Christi). Die Auferstehung bei der Wiederkunft Christi betrifft tote Heilige jeder Rasse, denen geistige, ewige Körper gegeben werden. Die Auferstehung von Hesekiel 37 ist eine völlig andere  Auferstehung. Es ist eine Massenauferstehung unzähliger Mitglieder des “ganzen Hauses Israel”. Diese “außerordentlich große” Menge erhält Sehnen, Fleisch und Haut und erhält dann vom Schöpfer “den Atem des Lebens”. Diese Auferstehung ist ein teilweiser Einblick in eine allgemeine Auferstehung aller Toten, die zu einem zweiten Leben in einem physischen Körper auferstehen werden. Offenbarung 20:1-5 offenbart, dass die gesamte Menschheit aller Altersgruppen (nicht nur die Israeliten) in einer gewaltigen Auferstehung zu einem zweiten physischen Leben wieder zum Leben erweckt wird. Offenbarung. 20:5 fügt hinzu, dass diese Auferstehung des “Restes der Toten” nach dem Tausendjährigen Reich / Messianischen Zeitalter erfolgt. Diese Auferstehung wird in Offenbarung 20:11 auch als “Der großen weiße Thron” bezeichnet.

Der Gegenstand von Hesekiel 37:1-14 betrifft den israelitischen Teil der großen Auferstehung aller verstorbenen Menschen zu einem zweiten physischen Leben am Ende des tausendjährigen Reichs. Es wird nach der tausendjährigen Herrschaft des Messias erfüllt sein, und es hat eindeutig keine Anwendbarkeit auf Ereignisse, die in diesem Zeitalter, in dem wir jetzt leben, zu erfüllen sind.

Hesekiel 37 enthält eine zweite und eindeutige Prophezeiung in den Versen 15-28. Es ist leicht zu erkennen, dass dies eine neue Prophezeiung ist, keine sequentielle Prophezeiung, die mit der vorherigen Prophezeiung der “ausgetrockneten Knochen” verbunden ist. Vers 15 führt die neue Prophezeiung mit der im Buch Hesekiel enthaltenen Standardsprache ein, die darauf hinweist, dass die vorherige Prophezeiung abgeschlossen ist und eine neue beginnt: “Das Wort des Herrn kam wieder zu mir und sagte…” Diese zweite Prophezeiung hat ein Thema. Es geht um eine Zeit, in der das “Haus Israel” (die zehn Stämme Israels) mit den Mitgliedern des “Hauses Juda” (die von Juda geführten Stämme Israels) wieder vereint werden. Diese Wiedervereinigung wird durch “zwei Stöcke” symbolisiert, die zusammenkommen, einer für Joseph (den Hauptstamm der zehn Stämme Israels) und der andere für Juda (den führenden Stamm des Hauses Juda). Ephraim und Manasse bildeten gemeinsam den Stamm Joseph. Christen vieler Konfessionen verstehen weitgehend, dass “Juda” sich auf die Juden bezieht. Die meisten christlichen Konfessionen gehen jedoch fälschlicherweise davon aus, dass die zehn nördlichen Stämme “ausgestorben” oder “verloren gegangen” sind, als sie aus dem Gelobten Land verbannt wurden. Nichts könnte biblisch falscher sein! Die kritische Frage des Verständnisses, wer die Stämme Israels in der modernen Welt sind, wird jetzt untersucht, da dies ein entscheidender Punkt für das Verständnis der Prophezeiung in Hesekiel 38-39 ist.

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UNRWA widerspricht sich selbst dazu, was ein „Flüchtling“ ist – auf einem einzigen Bild

UNRWA twitterte eine Serie an Folien dazu, was nach ihrem Verständnis „palästinensische Flüchtlinge“ sind.

Die Hauptfolie zeigt, wie UNRWA lügt:

Wer sind Palästina-Flüchtlinge?


Palästina-Flüchtlinge sind definiert als „Personen, deren normaler Wohnsitz im Zeitraum vom 1. Juni bis 15. Mai 1948 Palästina war und die sowohl Heim als auch Möglichkeit des Lebensunterhalt als Ergebnis des Konflikts von 1948 verloren hatten.
UNRWA-Dienste stehen allen zur Verfügung, die in ihrem Handlungsgebiet leben, auf die diese Definition zutrifft, die bei der Agentur registriert sind und die Hilfe benötigen. Die Nachkommen männlicher Palästina-Flüchtlinge, einschließlich adoptierter Kinder, sind ebenfalls zur Registrierung berechtigt. Als die UNRWA 1950 ihre Tätigkeit aufnahm, reagierte sie auf die Bedürfnisse von rund 750.000 Palästina-Flüchtlingen.
Heute sind rund 5,7 Millionen Palästina-Flüchtlinge berechtigt UNRWA-Dienste in Anspruch zu nehmen.

Der erste Absatz ist die UNRWA-Definition von „Palästina-Flüchtlingen“, nicht die tatsächliche Definition von „Flüchtlingen“, wie sie in der Flüchtlingskonvention festgelegt ist und die als einzige Definition von Flüchtlingen anerkannt ist. Aber lassen wir das beiseite und nehmen an, dass der erste Absatz eine genaue Definition dessen ist, was die UNRWA „Palästina-Flüchtlinge“ nennt.

Der zweite Absatz fährt damit fort, dass UNRWA Menschen Dienste bietet, auf die die Definition zutrifft und die sich registrieren. „Palästina-Flüchtlinge“, die an den Golf oder nach Europa zogen, könnten immer noch als „Flüchtlinge“ betrachtet werden, aber sie sind nicht für die Dienste qualifiziert, weil sie außerhalb der Gegenden leben, in denen die UNRWA agiert.

Sie sagt, um UNRWA-Dienste in Anspruch zu nehmen, muss man drei Bedingungen erfüllen: Die Definition muss auf sie zutreffen, sie müssen bei der UNRWA registriert sein und Hilfe benötigen.

(Auch das stimmt nicht – UNRWA führte nie eine Zählung durch, wer tatsächlich Flüchtling ist und bot ihre Dienste jedem an, der sagte er sei Flüchtling. Darüber hinaus gab es hunderttausende „registrierter Palästina-Flüchtlinge“ im Libanon, die aus dem Libanon weggezogen sind und von der UNRWA immer noch gezählt werden. Aber nochmal, wir lassen das jetzt beiseite.)

Dann sagt sie, dass Nachkommen ebenfalls zur Registrierung berechtigt sind.

An diesem Punkt sollte jemand, der das liest, denken, dass Nachkommen selbst nicht als Flüchtlinge betrachtet werden – weil sie eindeutig die Definition des ersten Absatzes nicht erfüllen – aber UNRWA bietet auch ihnen Dienste, wie tatsächlichen, definierten Flüchtlingen. Der letzten Satz in Absatz 2 unterstützt diese Interpretation.

Aber dann widerspricht der letzte, hervorgehobene Absatz allen zuvor gesagten. Plötzlich werden die Nachkommen selbst als „Flüchtlinge“ betrachtet – obwohl sie keiner Flüchtlingsdefinition entsprechen!

Die Zahl der Flüchtlinge gemäß der Definition kann nur abnehmen – über Tod, über Selbstversorgung oder dem Anschein nach darüber Staatsbürger anderer Länder zu werden.

Dennoch sagt die UNRWA, dass die Zahl der „Flüchtlinge“ mit einem Faktor von mehr als 7 zunehmen zu lassen – und sei kann nur weiter zunehmen!

Diese eine Folie zeigt, wie die UNRWA mit ihren eigenen Worten lügt, indem sie die Definition eines „Flüchtlings“ nach Belieben verändert, je nachdem, was ihr mehr Geld und Mitgefühl einbringt.

Hier haben wir den Beweis, dass die Organisation auf Lügen aufgebaut ist und bis heute immer weiter lügt.

Hitlers palästinensischer Verbündeter: der Großmufti Amin Al-Husseini

Obwohl weniger bekannt ist als sein entfernter Cousin, der PLO-Gründer Yassir Arafat, spielte Jerusalems Großmufti Haddsch Amin al-Husseini (1897 – 1974) eine herausragende Rolle im Palästina vor 1948. Als einer der „Gründerväter“ des palästinensischen Nationalismus bleibt Al-Husseini eine in der palästinensischen Gesellschaft respektierte Persönlichkeit.

Der Großmufti – von PA-Präsident Mahmud Abbas als „Held“ und „Pionier“ gepriesen – gewann den Großteil seines berüchtigten Rufs allerdings als Nazi-Kollaborateur. Während des Zweiten Weltkriegs diente der Kleriker als arabischer Verbündeter und Propagandist des Dritten Reichs in Berlin; dort setzte er seine Kampagne antisemitischer Hetze fort, die er in Palästina begonnen hatte.

Amin al-Husseini: Schüren der Flammen judenfeindlicher Stimmung

Mohammed Amin al-Husseini wurde während der osmanischen Herrschaft über Palästina in eine wohlhabende und einflussreiche Familie geboren und sollte eine bedeutende Persönlichkeit in der palästinensischen Geschichte werden. Männliche Mitglieder seiner Familie hatten seit dem 18. Jahrhundert religiöse Schlüsselposten in Jerusalem inne. Die Familie hatte großen politischen Einfluss: Mehr als ein Drittel der Bürgermeister Jerusalems von 1877 bis 1914 waren Mitglieder des Husseini-Clans.

Amins Vater, der Mufti Mohammed Tahir al-Husseini, war einer der frühen lautstarken Gegner des Zionismus. Seine Bemühungen überzeugten 1897 den örtlichen Vertreter Konstantinopels den Verkauf von Land an Juden mehrere Jahre einzustellen. Im selben Jahr schlug er vor, dass die jüdischen Zuwanderer „vor der Vertreibung aller ausländischen Juden, die sich seit 1891 in Palästina niederließen, terrorisiert“ werden.

Amin al-Husseini trat in die Fußstapfen seines Vaters und wurde im Alter von 20 Jahren in den arabischen Widerstand gegen den Zionismus involviert. Nachdem die Briten nach dem Ersten Weltkrieg die Kontrolle über Palästina übernahmen, organisierte er Kundgebungen gegen die Balfour-Erklärung. Eine seiner Reden schürte am 4. April 1920 die Flammen judenfeindlicher Stimmung, was in gewalttätigen Krawallen mündete. Als der Staub sich nach vier Tagen legte, waren fünf Juden und vier Araber tot. Weitere 211 Juden und 33 Araber blieben verletzt zurück.

Aus Angst vor Verhaftung für seinen Anteil an der Initiierung der Krawalle floh al-Husseini nach Syrien. Tatsächlich verurteilte ihn ein britisches Militärgericht zu zehn Jahren Gefängnis. Die Briten begnadigten ihn allerdings, was den Weg für seine Rückkehr nach Jerusalem ebnete. Nur wenige Monate später, nach dem Tod seines Bruders, krönte der britische Hochkommissar Sir Herbert Samuel Amin al-Husseini zum Mufti von Jerusalem. Als ein Jahr später der oberste Muslimrat gegründet wurde, wurde er dessen Präsident, was ihm den Titel des Großmuftis einbrachte.

Die Briten glaubten, die Ernennung des jungen al-Husseini zum Großmufti, dem höchsten religiösen Amt, sei ein Weg in Jerusalem den Frieden zu erhalten. In einem Memorandum mit Datum vom 11. April 1921 berichtete Sir Herbert Samuel von einem Gespräch mit dem vorgeschlagenen Mufti:

„Er versicherte, dass der Einfluss seiner Familie und er selbst sich der Beibehaltung der Ruhe in Jerusalem verpflichtet seien und er fühle sich sicher, dass dieses Jahr keine Störungen zu befürchten seien. Er sagte, dass die Krawalle des letzten Jahres spontan und nicht vorbereitet gewesen seien.“

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Altmaier: Lafontaines Sozialismus Fundament für Merkels lange Kanzlerschaft!

* von Michael van Laack (Philosophia Perennis)

Der nachfolgende Tweet von Peter Altmaier wäre gewiss für den 1. April geeignet. Und vielleicht auch für eine Büttenrede anlässlich der Verleihung des Ordens „Wider den tierischen Ernst“. In Zeiten wie diesen sorgt er jedoch nur für Spott und Hohn. Allerdings ist er nicht nur deplatziert, sondern auch inhaltlich falsch und offenbart in wenigen Sätzen das ganze Dilemma der CDU.

Quelle: https://twitter.com/peteraltmaier/status/1361050226929397769

Hat auch Hitler große Dinge vollbracht?

Aus Altmaiers Verständnis heraus sicherlich nicht. Er hat zwar die Welt vom Nationalsozialismus befreit; aber er war Österreicher, kein Saarländer. Obwohl Peter Müller – der ehemalige CDU-Ministerpräsident des Saarlandes (1999 bis 2011) – das sicherlich nicht so sehen würde.

Denn Altmaier bezieht sich hier auf drei historische Persönlichkeiten aus dem Saarland, auf die erste allerdings nur indirekt: Napoleons Marschall Ney versemmelte die Schlacht bei Waterloo, Honecker (zukünftig bitte nur mit einem ’n“, Herr Bundeswirtschaftsminister) stammt gebürtig von dort und auch Oskar Lafontaine hat im Saarland mehr als nur seine politischen Wurzeln. Wollte Altmaier etwa die Saarländer verunglimpfen? War das Ganze also auch eine rhetorische Spitze gegen AKK?

Oder eher ein sehr misslungener Gag von einem, der ansonsten nicht als Spaßvogel verschrien ist? Denn um Napoleons Schreckensherrschaft über weite Teile Europas und Honeckers DDR-Unrechtsstaat in eine Reihe mit Merkels Legislaturen zu stellen, bedarf es einer sehr großen Portion schwarzen Humors gepaart mit Realsatire. Eigentlich überhaupt nicht Altmaiers Ding!

Die SPD ist gespalten?

Was auch immer Altmaier erreichen wollte: Dieser Tweet stellt einen intellektuellen und politischen Offenbarungseid dar. Die SPD ist nicht und war nie gespalten. Sie hat lediglich in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Mitglieder und Wähler durch schwache Vorsitzende und unklare Strategien verloren, allerdings erst nach Schröders Hartz IV und seinem Abgang. Und vor allem während der Koalitionen unter dem ehemaligen FDJ-Kader.

Nicht der Linke Lafontaine bildet das Fundament für Merkels lange Kanzlerschaft. Sondern ihr Machtinstinkt und das Aufsaugen von immer mehr rotgrünen sozialistischen Positionen in das einstmals konservative Profil der CDU. Fundament ihrer langen Kanzlerschaft wäre Lafontaine nur dann, wenn er über einen längeren Zeitraum ihr politischer Gegenspieler geblieben und das konservative Modell der CDU immer wieder von den Wählern mehr goutiert worden wäre als das sozialistische einer Lafontaine-SPD.

Honeckers ZK der SED ist Merkels Vorbild

Nicht das kapitalistisch-demokratische Sozialismus-Mischmasch Lafontaines ist es, was Merkels Macht gefestigt hat. Sondern ein Altparteiensystem, das mittlerweile an die SED erinnert und von Merkel kontrolliert wird. Nach Belieben springen Sozialdemokraten, Liberale, Grüne und hin und wieder sogar die Linkspartei über die Kanzlerinnen-Stöckchen, wenn eine Krise naht, die Merkel Macht schmälern könnte.

Das Fundament für ihre lange Kanzlerschaft haben vor allem die Bundestagsabgeordneten der Unionsparteien gelegt, die schon bei der angekündigten Abschaltung der Atomkraftwerke zu feige waren, gegen die Bundeskanzlerin konservative Positionen zu verteidigen. Diese mangelnde Verteidigungsbereitschaft hat sich dann weiter verstärkt: Bei der Migration, der Euro-Rettung, der Ehe für alle, dem Green Deal, der sich abzeichnenden Schuldenunion und auch in der Coronakrise.

Was auch immer der Bundeswirtschaftsminister sich bei diesem Tweet gedacht hat: er war nicht darauf angelegt, Realitäten abzubilden. Wie so vieles, was in den letzten Monaten aus seinem Mund oder seiner Feder strömt, entstellt er auch hier einmal mehr die Wahrheit mindestens mäßig.

Obamas dritte Amtszeit

* von Melanie Phillips, Israel HaYom, 8. Februar 2021
Übernommen von abseits vom mainstream – heplev

Israel braucht schwerlich einen fehlenden Anruf, um zu wissen, dass es ein dickes Problem mit dem neuen Bewohner des Weißen Hauses hat.

Manche Leute ärgern sich, dass US-Präsident Joe Biden das Telefon noch nicht in die Hand genommen hat, um den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu anzurufen. Sie sorgen sich, dies könnte eine neue Kühle der Vereinigten Staaten gegenüber Israel verkünden.

Wozu man sich nur fragen kann: Auf welchem Planeten leben diese Leute?

Israel braucht wohl kaum einen fehlenden Anruf, um festzustellen, dass es ein schwerwiegendes Problem mit dem neuen Bewohner des Weißen Hauses hat.

Die Administration Biden hat die Geldzahlungen an die UNRWA wieder aufgenommen, die Palästinenservertretung in Washington wieder eröffnet und sich wieder der „Zweistaatenlösung“ verschrieben. Damit hat sie die Palästinenser-Agenda wieder gestärkt Israel zu dämonisieren und zu erpressen, um es zu vernichten und den Palästinensern damit Status verliehen.

Sie hat auch gesagt, sie wolle zu dem katastrophalen Atomabkommen mit dem Iran von 2015 zurückkehren, das vom früheren Präsidenten Barack Obama vermittelt wurde und dessen Bedingungen es dem Regime erlaubten mit nur einer kurzen Verzögerung Atomwaffen zu erlangen, während ihm ermöglicht wurde Geld hereinströmen zu lassen, um seinen Krieg gegen Israel und den Westen zu finanzieren.

Obwohl die Administration derzeit sagt, dass der Iran zuerst zu „voller Erfüllung“ zurückkehren muss, legt die ständige Verletzung dieses Deals durch Erhöhung der Anzahl hochentwickelter Zentrifugen zur Urananreicherung nahe, dass es glaubt, Amerika werde bald einknicken.

Dass dies außer Zweifel steht, zeigen Bidens sofortige Schritte gegen Irans Gegner im Golf. Zu diesen Schritten gehören Amerikas „vorübergehende“ Pause beim Verkauf von F-35-Flugzeugen an die Vereinigten Arabischen Emirate und ihre „Neuuntersuchung“ der Einordnung der vom Iran gestützte, von Saudi-Arabien bekämpften Houthis im Jemen als Terrororganisation, die die Administration Trump vornahm.

Noch aufschlussreicher sind einige von Bidens Ernennungen. Der neue Botschafter für den Iran, Robert Malley, beschönigte Yassir Arafats Doppelzüngigkeit in Camp David und wie Senator Tom Cotton (Republikaner aus Arizona) feststellte, hat er „eine lange Bilanz an Verständnis für das iranische Regime und seine Feindschaft gegenüber Israel“.

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Corona-Proteste nicht mehr aufzuhalten: Tausende Bürger trotzen erneut Demo-Verboten in Wien

* von Red. Philosophia Perennis

Erneut gingen am Samstag tausende Bürger auf die Straßen Wiens, um gegen die österreichische Bundesregierung und ihre Corona-Maßnahmen zu demonstrieren – und das trotz erneuten Verboten für Demonstrationen, klirrender Kälte (-3 Grad) und eisigem Wind.

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Tausende Teilnehmer – Polizei vergebens repressiver

Der Protestzug zog vom Maria-Theresien-Platz in Richtung Karlsplatz, wo die einzige genehmigte Standkundgebung stattfand und mehrere Redner zum Thema Corona-Diktatur und Kinderrechte sprachen. Dort versammelten sich mehrere tausend Menschen. Auch viele Menschen aus dem abgeriegelten Tirol kamen den weiten Weg nach Wien.

Die Polizei nutzte die Gelegenheit und kontrollierte immer wieder Menschen wegen Abstand oder Masken und sprach völlig willkürlich Anzeigen aus – auch, wenn Atteste vorgezeigt wurden.

Demo konnte nicht mehr gestoppt werden

Der anschließende Demozug um den Wiener Ring konnte folglich aber nicht mehr gestoppt werden. Wie schon vor zwei Wochen, so ließen sich auch am Samstag die Bürger nicht von Verboten und massiver Polizeipräsenz einschüchtern. Daher setze die Polizei auf verstärkt aggressives Auftreten, kesselte Splittergruppen immer wieder ein und ging auch mit roher Gewalt gegen einzelne Teilnehmer vor.

Für den 6. März ist eine Mega-Demonstration unter dem Motto „Kurz muss weg!“ in Wien angekündigt.

Der Beitrag erschien zuerst bei „UNSER MITTELEUROPA“

Update 14.02.21, 15 Uhr: Ohne Maske in Luzern

Und die Schweizer protestieren auf ihre Weise

Ausgerechnet Israel will den “Grünen Pass” einführen

  • von Roland M. Horn

In den ICEJ-Nachrichten vom 11. Februar 2021 war Erschreckendes zu lesen:

Die israelische Regierung erwägt, Covid-19-Impfungen für Personen, die „vor einem Publikum, z.B. einer Schulklasse, stehen“, verpflichtend zu machen. Das sagte Gesundheitsminister Juli Edelstein am Mittwoch. Lehrer, die nicht geimpft seien, hätten die Möglichkeit sich alle 48 Stunden auf eigene Kosten auf das Coronavirus testen zu lassen, sagte Edelstein. Die israelische Regierung plant außerdem die Einführung eines „grünen Passes”, der Geimpften oder von Covid-19 Genesenen Zutritt zu Hotels, Fitnessstudios und anderen Freizeiteinrichtungen ermöglichen soll. Israelis würden dann über ihr Handy auf die Daten des Gesundheitsministeriums zugreifen und ihre Immunität nachweisen können. Israel hat seine Impfkampagne inzwischen auf alle Personen über 16 Jahre ausgeweitet. Rund 40% der Israelis haben bereits die erste Dosis des Pfizer-BioNTech-Impfstoffes erhalten. Am Mittwoch wurden knapp über 6.000 Israelis positiv auf das Virus getestet, was ca. 5,9% der durchgeführten Tests entsprach. Der R-Wert lag bei 0,93. Die Zahl der aktiven Fälle liegt bei 67.808 Personen, von denen 1.027 schwer erkrankt sind.

Seit vielen Jahren wird dem jüdischen Staat Israel zu Unrecht vorgeworfen, eine Apartheidspolitik gegenüber seinen arabischen Mitbürgern zu betreiben. Ausgerechnet in diesem Land soll es in Zunkunft allem Anschein nach tatsächlich bald eine Zweiklassengesellschaft geben: Die Corona-Geimpften, die Zutritt zu Hotels, Fitnessstudios und anderen Freizeiteinrichtungen bekommen sollten und die Nicht-Corona-Geimpften, denen der Zugang zu diesen Einrichtungen verwehrt werden soll. Dies lässt böse Erinnerungen an die ehemalige Apartheitspolitik in Südafrika aufkommen, wo Busse mit der Beschriftung “Nur für Weiße” fuhren. Doch es gibt weiß Gott noch schlimmere Vergleiche. Oft wird der “Grüne Pass” (nicht ganz zu Unrecht) mit dem berüchtigten “Gelben Stern” in Verbindung gebracht, den die Juden in Deutschlands dunkelster Zeit tragen mussten, damit man sie von den Deutschen und andern Nichtjuden unterscheiden kann. Und jetzt will ausgerechnet der einzige jüdische Staat eine Zwei-Klassen-Gesellschaft einführen. Es ist nicht zu fassen!

Die Andeutung einer Impflicht für bestimmte Personen ist ebenfalls nicht zu begrüßen – aber hier wird wenigstens eine Alternative angeboten – wenn auf eine sehr kostenintensive.

Da kann man von Glück sagen, dass – im Gegensatz zu Israel – die BRD die Impfkampagne nicht auf die Reihe kriegt, denn ich befürchte, dass den Bürgern dieses Landes kurzfristig das gleiche Schicksal drohen würde.

Dabei gab es noch am 09.02.2021 noch bessere Nachrichten aus Israel. Dort hieß es in den ICEJ-Nachrichten:

Corona-Krise in Israel

Foto: ICEJ, Corona-Krise in Israel, Archivbild)

Israel hat am Sonntag mit der Lockerung der seit dem 7. Januar geltenden Corona-Maßnahmen begonnen. Die Regelung, wonach Israelis sich maximal einen Kilometer von ihrem Haus entfernen durften, wurde aufgehoben. Nationalparks, Naturreservate und archäologische Stätten durften wieder öffnen. Unternehmen, die Einzelkunden bedienen, wie z.B. Friseure, konnten ihre Arbeit wieder aufnehmen und Restaurants dürfen nun Abholservice anbieten. Es wird erwartet, dass Schulen ab Donnerstag vereinzelt wieder Präsenzunterricht durchführen können. Auch die Einreisebestimmungen wurden gelockert. Die Schließung des Ben-Gurion-Flughafens in Tel Aviv wurde zwar bis mindestens 20. Februar verlängert, im Ausland gestrandete Israelis dürfen jedoch zurückkehren. Sie müssen sich nach der Landung in ein von der Regierung bestimmtes „Quarantäne-Hotel“ begeben.

Auch Juden, die einen Antrag auf Einwanderung gestellt haben, dürfen einreisen. Die sonstige Ein- und Ausreise unterliegt weiterhin strikten Regeln und der vorherigen Genehmigung durch die Regierung. Mehr als 3,5 Millionen Israelis wurde inzwischen die erste Dosis des Covid-19-Impfstoffes verabreicht. 2,1 Millionen von ihnen erhielten beide Dosen. Am Montag wurden 7.189 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Die Zahl der aktiven Fälle liegt bei 70.120, 1.088 Israelis sind schwer erkrankt.

Damit wurde offensichtlich die Aussetzung des Rückkehrgesetzes wieder rückgängig gemacht.

(Alle Hervorhebungen in den Zitaten durch RMH)

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