Trump will Wiedereinsetzung aller Sanktionen gegen den Iran

* übernommen von haOlam.de

Im Ringen um das Schicksal des Wiener Atomabkommens mit dem Iran wollen die USA die Wiedereinsetzung aller UNO-Sanktionen aus Zeiten vor dem Deal durchsetzen

Trump will Wiedereinsetzung aller Sanktionen gegen den Iran

(Quelle: Pixabay)

meldet orf.at. US-Präsident Donald Trump habe gestern in Washington gesagt, er habe US-Außenminister Mike Pompeo angewiesen, den sogenannten Snapback-Mechanismus im UNO-Sicherheitsrat auszulösen. Dieser würde eine Wiedereinsetzung aller Sanktionen aus der Zeit vor dem Atomabkommen ermöglichen, wenn ein Vertragsstaat des Abkommens feststellt, dass der Iran gegen dessen Vorgaben verstößt.

„Meine Regierung wird nicht zulassen, dass diese nukleare Situation im Iran weitergeht. Sie werden niemals eine Atombombe haben“, sagte Donald Trump.

Es sei jedoch umstritten, ob die Vereinigten Staaten zur Veranlassung der Sanktionen berechtigt sind, weil die Trump-Regierung 2018 aus dem Atomabkommen ausgestiegen ist, heißt es weiter. Dem mächtigsten UNO-Gremium stehe nun eine Zerreißprobe bevor. Eine Wiedereinsetzung aller UNO-Sanktionen gegen den Iran würde das faktische Ende des Atomabkommens bedeuten.

„Deutscher Außenminister ignoriert Lektionen von Auschwitz“, unterstützt Iraner

Bei allem Respekt: Es ist an der Zeit, dass der deutsche Außenminister seine Behauptung fallen lässt, es seien die Lehren aus Auschwitz gewesen, die ihn ins öffentliche Leben trieben.“

Benjamin Weinthal, The Jerusalem Post, 15. August 2020

Heiko Maas (Reuters)

Die Verachtung für die Politik des deutschen Außenministers Heiko Maas, der anscheinend den tödlichen Antisemitismus und Atomwaffen-Ambitionen des iranischen Regimes gegenüber Israel befürwortet, verschärft sich laut einer Vielzahl prominenter politischer und bürgerlicher Kritiker tagtäglich.

Der stellvertretende Dekan des Simon Wiesenthal Center, Rabbi Abraham Cooper, sagte Donnerstag gegenüber der Jerusalem Post:

„Bei allem Respekt, es ist an der Zeit, dass der deutsche Außenminister seine Behauptung aufgibt, es seien die Lehren von Auschwitz gewesen, die ihn ins öffentliche Leben trieben. Er hat eindeutig keine der Lektionen auf die aktuelle Lage angewandt. Statt das tyrannische, völkermörderische Regime in Teheran zu schwächen, tut er alles, um den Iran zu stärken. Seine Anweisungen an den deutschen UNO-Botschafter sind nicht die eines Freundes eines jüdischen Staates.“

Maas, ein Sozialdemokrat, verkündete letztes Jahr , dass er „wegen Auschwitz“ in die Politik ging.

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Funktioniert “Land für Frieden”?

(übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev)

Land für Frieden ist das zentrale Mantra in der Jahrzehnte dauernden Suche nach der Lösung des Konflikts zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn gewesen.

Im Kontext des israelisch-arabischen Konflikts kam das Konzept erstmals 1947 in der diplomatischen Arena der Vereinten Nationen auf. UNO-Resolution 181, besser bekannt als der Teilungsplan, forderte die Zuteilung von Land für die friedliche Gründung zweier Länder – eines jüdischen und eines arabischen.

Die Resolution 181 wurde von den Juden akzeptiert, aber von den Arabern abgelehnt, die den Krieg erklärten, um die Gründung des jüdischen Staates zu verhindern. Obwohl die UNO damit scheiterte 181 in Kraft zu setzen, war diese erste diplomatische Lösung für den Konflikt die ursprüngliche Zweistaaten-Lösung, ein Konzept, das erst wieder in der Folge des Sechstage-Kriegs von 1967 in Mode kam.

Diplomatische Schlüsselsemantik

In den 1960-er Jahren tendierte die Welt dazu vom „arabisch-israelischen“ Konflikt in Begriffen des winzigen jüdischen Staates zu sprechen, der von seinen arabischen Nachbarn umgeben und zahlenmäßig gewaltig unterlegen war. Dieser Konflikt kulminierte 1967, als arabische Länder es nicht schafften ihr Ziel die Juden ins Meer zu treiben zu verwirklichen. Das Ergebnis des Sechstage-Kriegs war ein militärischer Sieg Israels und die Eroberung der Westbank von Jordanien, der Sinai-Halbinsel von Ägypten und der Golanhöhen von Syrien.

Sir Hugh Foot, alias Lord Caradon, der britische US-Botschafter, der die Resolution 242 schrieb

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Grenzschließung oder Täuschung der Öffentlichkeit?

* von Vera Lengsfeld am 16. März 2020

Die Bundesregierung war aufgrund des öffentlichen Drucks gezwungen, Grenzschließungen, die bisher von Kanzlerin Merkel ausgeschlossen worden waren, zu verkünden. Ab heute sollen umfassende Kontrollen und Einreiseverbote an den Grenzen zur Schweiz, Österreich, Frankreich, Luxemburg und Dänemark gelten. “Für Reisende ohne triftigen Reisegrund gilt, dass sie nicht mehr einreisen können”, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer, der den Ministererlass seines Amtsvorgängers Thomas de Maizière von 2015, dass auch Witschaftsmigranten ohne und mit sichtbar gefälschten Papieren ins Land gelassen werden, nicht außer Kraft gesetzt hat. Haben also die bis zu 400 Migranten, die nach wie vor täglich an der deutschen Grenze erscheinen einen „triftigen Reisegrund“, sobald sie das Wort „Asyl“ aussprechen können? Dieser Verdacht liegt nahe und verdichtet sich zur Gewissheit, wenn man Gesundheitsminister Spahn hört, diese Grenzschließungen seien nötig, um soziale Kontakte tatsächlich so weit wie möglich einzuschränken. Es müsse verhindert werden, dass etwa Menschen aus Österreich angesichts eigener Beschränkungen nun “alle über die Grenze einkaufen gehen“. Also, Stopp dem Einkaufs- aber freie Fahrt für den Asyltourismus?

Das verfassungsmäßige Recht für politisch Verfolgte wird inzwischen von den Anhängern einer unbegrenzten Willkommenskultur als „Menschenrecht“ überhöht, das nicht ende, „weil jemand krank ist“. Diese Meinung wurde im Presseklub von Radio Deutschland 1 auf besorgte Zuschauerfragen verkündet.

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Raketen aus dem Gazastreifen: Mehr als eine „Unannehmlichkeit“

Eine israelische Mutter schützt während eines Raketenalarms im Kibbuz von Kfar Aza im südlichen Israel am 7. Januar 2009 ihre Kinder. (Foto: Jack Guez/AFP via Getty Images)

Stellen Sie sich vor Sie leben in New York City und  alle paar Wochen würden sprengstoffhaltige Projektive willkürlich aus New Jersey über den Hudson River geschossen. Wie würden Sie damit umgehen, von solch einem Angriff im Freien überrascht zu werden? Was wäre mit Ihren Kindern? Würden Sie tief und fest schlafen, in dem Wissen, dass Sie mitten in der Nacht von einer Sirene aufgeweckt werden könnten, die Ihnen 15 Sekunden gibt, um  in den Schutzraum oder in einen Luftschutzbunker zu gelangen?

Seit 2001 haben Palästinenser tausende Raketen und Mörsergranaten aus dem Gazastreifen auf israelische Gemeinden im Süden des Landes und manchmal darüber hinaus geschossen. Die israelischen Opfer sind zwar im Verhältnis zur Zahl der geschossenen Raketen gering gewesen, das ist aber nicht fehlender Motivation seitens der palästinensischen Terroristen geschuldet, die versuchen so viel Tote und Verletzte wie möglich zu verursachen.

Aber die Wirkung solcher Angriffe geht über das Potenzial physischer Schäden hinaus. Die Störung des Lebens von Israelis unter der ständigen Bedrohung ist greifbar, ganz zu schweigen von den psychologischen Auswirkungen, insbesondere auf Kinder.

„Selbst gebastelte Raketen“?

Die Medien spielen die Bedrohung aufgrund der irreführenden Beschreibung der Gaza-Raketen als „selbst gebastelt“ herunter. Die bekannteste, die Qassam-Raketen, sind selbst gebaut, aber nur in dem Sinne, dass sie vor Ort unter Verwendung groben Materials und in die Gefechtsköpfe gepackten Sprengstoffs produziert werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie weniger tödlich sind. Qassams, denen Genauigkeit und ein Leitsystem fehlen, können nur ungezielt auf Bevölkerungszentren gefeuert werden. Mit ihrer begrenzten Reichweite wurden und werden Qassams auf Städte und Gemeinden an der Grenze des Gazastreifens wie Sderot geschossen.

Terroristen des Islamischen Jihad tragen eine Qassam-Rakete; Gaza, 31. Mai 2006 (Foto: Said Khatib/AFP via Getty Images)

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Offener Brief an Ministerpräsident Laschet: Israel existiert trotz der „Deutschen Staatsräson“

Ein offener Brief von Malca Goldstein-Wolf an den NRW-Ministerpräsidenten und Kandidaten für das Amt des CDU-Parteivorsitzenden.

(übernommen von haOlam.de)

Israel existiert trotz der „Deutschen Staatsräson“

Verehrter Herr Ministerpräsident,

Sie zitierten in Ihrer Dankesrede Bundeskanzlerin Angela Merkel, „die Staatsräson Deutschlands sei die Sicherheit Israels, aber sie geht noch weiter, sie ist auch die Sicherheit der Juden in Deutschland.“

Mit Verlaub, Herr Ministerpräsident, im Angesicht dessen, dass Deutschland, das Regime, das Israel vernichten will, den Iran finanziell subventioniert, im Angesicht dessen, dass Deutschland das Atomabkommen mit dem Iran nicht aufkündigt und im Angesicht dessen, das palästinensische Terrorrenten indirekt durch deutsche Steuergelder finanziert werden, sollte es wohl eher heißen, Israel existiert trotz der „Deutschen Staatsräson“.

Dieser bis aufs Unkenntliche missbrauchte Begriff der „Deutschen Staatsräson“ sorgt im Angesicht unkontrollierter Flüchtlingspolitik keineswegs für die Sicherheit der Juden in Deutschland, das Gegenteil ist der Fall. Ihre wohlfeilen Worte klingen wie Hohn in meinen Ohren und auch wenn ich Ihnen keinerlei böse Absichten unterstelle, fürchte ich nicht nur Antisemitismus, sondern auch politische Ahnungslosigkeit.

Vermutlich würden Sie gerne jüdisches Leben schützen, wäre da nicht der Zwang des politischen Taktierens.
Vermutlich kennen Sie die Fakten und negieren den importierten Judenhass aus Gründen des Machterhalts.
Im Hinblick auf den Status Quo der #CDU, braucht es da nicht gerade jetzt deutliche Worte und einen klaren Blick auf deutsche Verhältnisse?

Denken Sie tatsächlich, die Bürger ließen sich mit hohlen Phasen abspeisen? Wer als Politiker Probleme bewusst verharmlost, ist nicht glaubwürdig, man sollte den Bürger nicht für dümmer halten, als er ist.

Wer die Gefahr unkontrollierter Flüchtlingspolitik nicht benennt, der gewinnt keine Wähler, der unterstützt genau die Rechtspopulisten, die er bekämpfen möchte. Es spielt nämlich keine Rolle, welcher politischen Richtung man angehört, die Wahrheit bleibt wahr und wer sich den Gefahren verschließt, der schadet unserem gesellschaftlichen Frieden.

Und ob die Milchmädchenrechnung tatsächlich aufgeht, muslimische Wähler zu gewinnen, darf am Beispiel der #SPD bezweifelt werden. Übrigens sind auch die Gefahren des politischen Islam kein jüdisches, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem.

Auf die paar jüdischen Stimmen mögen Sie verzichten können, aber die Ängste und Befürchtungen Ihrer potentiellen Wählerschaft zu ignorieren, gleicht einem politischen Selbstmord. Es besteht kein Zweifel daran, dass es innerhalb der Bevölkerung einen Wunsch nach einer konservativen Politik gibt. Es besteht kein Zweifel daran, dass das Ende der Merkel Ära bei einem Großteil der Bevölkerung herbeigesehnt wird. Warum also versuchen Sie sich als williger Merkelmann, anstatt sich eine eigene Identität zu geben?

Weiter so macht wenig Sinn, wir schaffen es nämlich nicht.

Autor: Redaktion
Bild Quelle: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 DE (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)

Mittwoch, 04 März 2020

Ein Nobelpreis für Donald Trump?

* von Victor Rosenthal

“... die Person, die das Meiste oder das Beste getan hat, um die Gemeinschaft unter den Nationen, die Abschaffung oder Reduzierung stehender Armeen und die Einrichtung und Förderung von Friedenskongressen voranzutreiben.” – der Wille von Alfred Nobel

Der Friedensnobelpreis wurde mehrmals für Leistungen in der Friedensstiftung im Nahen Osten verliehen. Er wurde einigen wirklich verdienten Menschen wie Anwar Sadat und Menachem Begin, einigen unverdienten wie Shimon Peres und einigen, die – wenn es so etwas gäbe – in Wahrheit den Hitler / Stalin-Preis für das Böse verdienten, wie Yasser Arafat verliehen.

Aufgrund seiner antinationalistischen und antiwestlichen Ausrichtung ist die Chance, dass das Nobelkomitee den Preis an US-Präsidenten Trump vergibt, mikroskopisch gering. Doch ich denke, dass eine objektive Untersuchung zeigen wird, dass sie darüber nachdenken sollten.

Bevor ich erkläre, was ich als meine Querdenker-Position erachte, sollte ich festhalten, dass Nobel nichts über ethische Geschäftspraktiken, Vermeidung von Interessenkonflikten oder allgemeine Sympathie gesagt hat. Er erforderte keine Monogamie oder bestand darauf, dass ein Nobelpreisträger keine vulgären Äußerungen oder andere unappetitliche Dinge machte, mit denen Trump glaubhaft belastet werden konnte. Der Preis wird an diejenigen verliehen, die „der Menschheit den größten Nutzen gebracht haben“, indem sie den Frieden gefördert haben, und wie ich behaupten werde, hat in den letzten Jahren niemand mehr getan, um den Nahostkonflikt zu verringern als Donald Trump.

Die größte Bedrohung für den Frieden im Nahen Osten geht heute vom iranischen Regime aus: seinem Expansionismus, seiner Unterstützung des Terrorismus und natürlich seinem Atomwaffenprogramm. Weniger ernst, aber immer noch relevant, ist der andauernde arabische Krieg gegen Israel. Trump hat in beiden Bereichen friedensfördernd gehandelt.

Die Obama-Administration stimmte einem Deal (der JCPOA) zu, der schmerzhafte Sanktionen gegen den Iran aufhob, als Gegenleistung für ein Abkommen, das – im besten Fall – den Ausbruch des Iran als Atomwaffenstaat lediglich um ein Jahrzehnt verzögert hätte. In Wirklichkeit war die Vereinbarung voller Lücken in Bezug auf Inspektionen und Überprüfungen, sodass es zweifelhaft ist, ob selbst die erhoffte Verzögerung eingetreten wäre.

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Déjà vu

Frank-Walter Steinmeier war zum Fünften Holocaust-Forum in Jerusalem. Er hat in Yad Vashem eine Rede gehalten. Von dieser Rede waren viele sehr beeindruckt. Er fand hervorragende Worte, richtige Worte; es gab keine Ausflüchte zur deutschen Schuld am Holocaust und der daraus sich ergebenden Verantwortung. Auf twitter erhielt er sehr viel Lob und Anerkennung von Israelis.

Das haben wir alles schon einmal gesehen. 2008 war Angela Merkel in Jerusalem und sprach vor dem israelischen Parlament. Sie fand hervorragende Worte, gab wichtige Erklärungen ab und beeindruckte die Israelis so, dass noch Jahre später nur Positives über sie gesagt wurde.

Und beiden kann man nichts von dem abnehmen, was sie als „deutsche Staatsräson“ (Merkel) oder als nie endende Verantwortung (Steinmeier) von sich gaben. Es gibt nämlich ein sehr einfaches Mittel um zu zeigen, wie verlogen diese ganzen wichtigen, richtigen Äußerungen sind. Man muss sich nur einmal das von Merkel zu verantwortende Abstimmungsverhalten Deutschlands in der UNO anzusehen, um zu merken, dass den schönen Worten Taten entgegen stehen, die diese Worte Lügen strafen. Die Geschäftssucht mit dem Iran ist ein weiterer Beleg, dass Antisemitismus und Israel-Vernichtungswille kein Grund sind, sich auf Israels Seite zu stellen und den Terror-Mullahs die  Unterstützung zu entziehen. Es gibt jede Menge weiterer Beweise; z.B. die Absage der bilateralen Regierungskonsultationen aus angeblichen Termingründen, während für den Terroristen Abbas Zeit vorhanden war.

Gerade Steinmeier hat auch oft genug bewiesen, dass Israel zu unterstützen nicht sein Ding ist. Letztes Jahr gratulierte er „auch im Namen meiner Landsleute“ dem iranischen Terror-Regime zum 40-jährigen Bestehen. 2017 dienerte er ehrfürchtig an Arafats Grab – ausgerechnet vor dem Typen also, der Israel bis an sein Lebensende genauso mörderisch bekämpfte wie sein Mentor, der frühere Mufti von Jerusalem Haddsch Amin al-Husseini.

Beide, Merkel wie Steinmeier, gehören zu den größten Heuchlern, was Israel angeht. Bleibt nur zu hoffen, dass die Israelis sich nicht wieder, wie 2008 von Merkel, von den guten, richtigen, positiven Worten täuschen lassen. Erinnern wir sie daran, dass Worte allein nicht reichen, wenn die Taten das Gegenteil verkünden.

Teilabzug aus dem Irak – Steht ein Krieg zwischen den USA und dem Iran unmittelbar bevor?

* von Michael van Laack (übernommen von Philosophia Perennis vom 07.01.2019

Ist das ein weiteres Beispiel für die unerbittliche Logik und die Verlässlichkeit der Bundesregierung? Oder steckt mehr dahinter? Ein Gastkommentar von Michael van Laack

Hatte das Kanzleramt noch vorgestern bekräftigt, die deutschen Truppen würden nicht abgezogen, haben Heiko Maas und AKK in der Nacht nun die Obleute im Bundestag und anschließend die Öffentlichkeit wissen lassen, dass man die wesentlichen Truppenteile binnen weniger Stunden nach Jordanien und Kuwait verlegen wolle.

Steht eine massive militärische Konfrontation zwischen den USA und dem Iran unmittelbar bevor?

Zwei Gründe gibt es m.E. dafür: Entweder die beiden wissen, was nicht viele wissen dürften aufgrund der Geheimhaltung: Dass eine massive militärische Konfrontation zwischen den USA und dem Iran unmittelbar bevorsteht. Dann wäre der Rückzug strategisch gerechtfertigt, um nicht mit unterlegenen Truppenteilen in massive Kämpfe eines auf den Irak schlagenden Iran verwickelt zu werden.

Oder aber – das scheint mir wahrscheinlicher – man will einmal mehr die Drecksarbeit andere machen lassen und folgt im vorauseilenden Gehorsam der Resolution des irakischen Parlaments, zu der die irakische Regierung sich noch nicht positiv geäußert hat.

Sei es, wie es will: Heiko Maas und AKK lassen in der Nacht wissen, der wieder erstarkende IS im Irak sei eine Gefahr für Europa. Warum man dann die Verbündeten der so genannten Anti-IS-Koalition beinahe fluchtartig im Stich lässt, erhellt sich mir nicht.

Ein Krieg bahnt sich an!

Man wolle mit den Partnern im Gespräch bleiben, sagen beide. Klingt sehr stark danach, dass man in den letzten Tagen zu wenig mit ihnen und in den eigenen Reihen gesprochen hat. Anders lassen sich die diametralen Äußerungen des Kanzleramts und der zuständigen Ministerien innerhalb der letzten 48 Stunden nicht erklären. Es sei denn… Hätte ich ein „Bauchgefühl“, würde es mir sagen: Ein Krieg bahnt sich an!

Regimewechsel im Iran muss ein internationales Ziel werden

* von Victor Rosenthal

Der Abschuss eines ukrainischen Verkehrsflugzeugs unmittelbar nach dem Start vom internationalen Flughafen Teheran ist immer noch rätselhaft. 176 Passagiere und Besatzungsmitglieder kamen bei dem Absturz ums Leben, nachdem ein oder zwei Raketen einer hoch entwickelten russischen Tor-M1-Flugabwehrbatterie in der Nähe des Flugzeugs explodiert waren. Das iranische Regime bestritt zunächst jegliche Verbindung zu dem Vorfall, musste jedoch angesichts überwältigender Beweise zugeben, dass sein Luftverteidigungssystem das Flugzeug abgeschossen hatte.

Die Iraner sagten, es sei ein menschlicher Fehler, bei dem ein „Junior Officer“ das Flugzeug mit einem amerikanischen Marschflugkörper verwechselte. Brigadegeneral Amir-Ali Hajizadeh, Befehlshaber der iranischen Luft- und Raumfahrttruppe der Islamischen Revolutionsgarde, erklärte: „Der Betreiber identifizierte das Flugzeug als Marschflugkörper, konnte sich jedoch nicht an das zentrale Luftverteidigungskommando wenden, um dies zu bestätigen. Also musste er sich entscheiden, ob er es abschießen wollte oder nicht, und er entschied sich, es zu tun, sagte Hajizadeh. Der Bediener hatte 10 Sekunden Zeit, um eine Entscheidung zu treffen. “

“Ich übernehme die volle Verantwortung und werde jede Entscheidung befolgen”, sagte Brigadegeneral Amir Ali Hajizadeh in einer im staatlichen Fernsehen ausgestrahlten Bemerkung. ‘Als ich herausfand, was passiert war, wollte ich sterben. Ich sagte, ich würde lieber sterben als Zeuge eines solchen Vorfalls zu sein.’“

Dennoch gibt es Überlegungen, die es schwierig machen zu verstehen, wie ein solcher „Fehler“ hätte begangen werden können. Ein Marschflugkörper fliegt viel schneller als ein Verkehrsflugzeug und wäre in einer niedrigeren Höhe gewesen. Mehrere andere kommerzielle Flüge waren an diesem Tag vom Flughafen gestartet, und die Betreiber wären mit dem Profil sicherlich vertraut gewesen. Das Flugzeug hatte einen funktionsfähigen Transponder, der seine Identifikation „kreischte“, der militärischen Radaren zur Verfügung stand, sowie den Flughafenturm (der gerade mit den Piloten kommuniziert hatte). Die Tor-M1-Batterie in Flughafennähe würde in andere Radargeräte des lokalen Luftverteidigungssystems integriert, und daas Radarzeichen wäre für den Betreiber als Verkehrsflugzeug gekennzeichnet worden. Laut einer mit dem System vertrauten Quelle hätte der Bediener eine “Befehlsüberschreibungsauswahl” treffen müssen, um die Identifikation zu überschreiben, um sie als Ziel auszuwählen.

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Flugzeugabschuss: Ein Schelm, wer Böses dabei denkt….

* von Henny Jahn

Mittlerweile muss sich wohl auch der größte Zweifler gefallen lassen, dass die ukrainische Maschine vom Iran bei Teheran abgeschossen wurde. Es ist schon die zweite Maschine, die angeblich irrtümlich vom russischen Raketenabwehrsystem gedownt wurde, aber lassen wir das, denn Unabsichtlichkeit im Zusammenhang mit Abschüssen von Passagiermaschinen gehören in das Reich der Märchen.

Dieser Abschuss war der eigentliche Gegenschlag des Iran, nicht die Pulverisierung irgendwelcher Militärbasennebenstraßen. Reines Ablenkungsmannöver. Wer weiß, wie Raketenabwehrsysteme funktionieren, wird zugeben müssen, dass ein zufälliger Abschuss sowas wie ein Sechser im Lotto ist. Wer aber weiß, wie das Mullahregime tickt, muss sich nur ansehen, wie seine Terrormilizen ticken. Das hat System und ist eine perfide Strategie des Iran. Und der Westen samt seinen Meinungsmachern in Politik und Presse wird wieder machtlos und hilflos dastehen und naiv die Lügenmärchen des Iran glauben.

Ich mutmaße mal die Tendenzen nächsten Tage:

Die „bösen Amis“ haben den lieben, harmlosen General Soleimani einfach so platt gemacht, und die „ach so bedauernswerten“ Iraner haben „in einer panischen Fehleinschätzung versehentlich“ 176 Menschen getötet. Ergo: Trump ist schuld! Bumsfallera, der Skandal ist da!

Das ist genau DIE Strategie, mit der Iran seit geraumer Zeit auch die Taten seiner terroristischen Auslandsmilizen immer wieder rechtfertigt: Die machen die Täter zu Opfern und die Opfer zu Tätern. Aus Sicht des Iran sind die Exiliraner in der ukrainischen Maschine, die ja letztendlich wegen des Terrorregimes den Iran verlassen haben und im Ausland ansässig wurden, ohnehin Verräter, die kann man dann schonmal opfern.

Ich hoffe, dass ich mich diesmal mit meinen Vorhersagen irre, aber ich befürchte, dass ich das nicht tue.

Soleimani und das Dritte Reich

Wenn ich mir die schiere Menge von Menschen ansehe, die im Iran der Beisetzung eines ihrer höchsten Staatsoberhäupter beiwohnt, frage ich mich, wie viele Leute wohl auf die Straße gingen, wenn ein ranghoher deutscher Regierungsmensch im Nachbarland vom Iran umgebracht würde, und wie die Parolen gegen den Iran dann lauteten…
Vor 80 Jahren noch schrie man hier mit vergleichbarem Hass und Fanatismus „Sieg Heil“, „Tod diesem und jenem…“ Dort religiös fanatisiert, hier politisch fanatisiert. Es ist einfach zu sagen: Primitive Gesellschaften, aber es trifft es nicht. Wohl aber ist eine gemeinsame DNA erkennbar: imperialistisches Streben mithilfe einer primitiven Ideologie, von jedem Dummen begreifbar, in sich vollkommen kohärent.

Das Hitlerreich strebte die Weltherrschaft an, dasselbe tut auch der Iran, gleichwohl er es klüger anzettelt, so dass viele der westlichen Demokratien diesem ziemlich hilflos gegenüberstehen. Dazu weiter unten. Was hat Deutschland, Frankreich, Europa dem Großmachtstreben des Iran entgegenzusetzen? Fromme Worte? Moralische Apelle? Herr Steinmeier kann auf dem Bauch nach Teheran rutschen, Frau Roth kann sich ihr Kopftuch wieder aufsetzen und mit den Mullahs Tee trinken, doch nützen wird all das nichts. Darüber wird man im Iran nur lachen, zumal man in derartigen Islamdiktaturen die Kuffar-Untermenschen nur insoweit für voll nimmt, solange man mit ihnen gute Geschäfte machen kann.

Hätten die Alliierten damals Hitler rechtzeitig weggebombt, wäre der Welt viel erspart geblieben, das müssten selbst die größten Pazifisten zugeben. Warum soll das bei den Mullahs anders sein? Der totale Krieg, die dem Erdboden gleichmachende Bombardierung deutscher Großstädte, die manche Rechte als Kriegsverbrechen einstufen, war nach meiner Einschätzung eine bittere Notwendigkeit, denn auch das deutsche Volk ist seinem Führer blind gefolgt, wie heute die Iraner ihren Mullahs. Nicht alle, aber eine kritische Menge. Die Deutschen wurden letztendlich zur Vernunft gebombt.

Ach ja, die Weltherrschaft des Iran. Viele scheinen es immer noch nicht begriffen zu haben, aber der Iran hat seine Metastasen inzwischen im Irak, im Jemen, in Syrien, im Libanon, im Gazastreifen, ja auch in Russland und der Türkei fest verankert, und die werden immer virulenter und gefährlicher. Der Topterrorist Soleimani, im deutschen Blödfunk so harmlos als Offizier bezeichnet, war der ausschlaggebende Drahtzieher, Chef der Al-Quds-Brigaden. Al-Quds heißt übrigens Jerusalem. (!)

Das Beste, was dem Satan passieren kann, ist die Leugnung seiner Existenz. Dasselbe gilt auch für imperialistische Staatsgebilde und ihre Teroristen im Gewand von Regierungsbeamten. Der Westen hat dem nichts entgegenzusetzen außer hochentwickelte Waffensysteme. Mit solchen Leuten kann man nicht verhandeln, früher oder später drücken sie einem die Luft ab, s. Hitler. Deutschland hat auch in dieser Hinsicht aus der Geschichte nichts gelernt. Noch ist es nicht zu spät, denn der Iran hat in Wahrheit derzeit noch keinerlei Interesse an einem größeren Krieg. Man liegt wirtschaftlich am Boden, aber nicht Dank der Europäer. Die Iraner wissen, dass Teheran binnen Minuten Geschichte sein wird, sollte man die USA oder auch Israel ernsthaft verletzen. Noch ist der Iran unterlegen, noch. Europa kann nichts ausrichten und täte gut daran, sich endlich mit den USA zusammenzuschließen und an einem Strang zu ziehen anstatt einen demokratisch gewählten und demokratisch kontrollierten Präsidenten Trump pausenlos mit Dreck zu bewerfen. Europa braucht ihn mehr als umgekehrt. Ein paar zaghafte Ansätze in diese Richtung gibt es ja neuerdings immerhin, aber diese zarten Pflänzchen müssten besser gedüngt werden.

Ich mag keine Kriege, aber ich bin nicht naiv genug um zu glauben, dass man mit Islamfaschisten wirklich verhandeln kann. Wenn Moderne auf Steinzeit trifft, fehlt die gemeinsame Sprache.

Trump legt einen Terroristen um und erschüttert die Welt

Die gezielte Tötung des iranischen Kriegsführers Qassem Soleimani als Reaktion auf Angriffe auf Amerikaner im Irak und um Pläne für weitere Angriffe zu unterbrechen, löste eine Flut von Reaktionen in fast allen Teilen der Welt und dem gesamten politischen Spektrum aus. Die amerikanischen Reaktionen waren stark gespalten, meistens nach Parteilinien. Und die Kontroverse brachte von der Hollywood-Schauspielerin Rose McGowan das hervor, was viele für den schärfsten Tweet der jüngsten Geschichte halten:

Lieber #Iran, die USA haben dein Land, deine Flagge, dein Volk missachtet. 52% von uns entschuldigen sich demütig. Wir wollen Frieden mit Ihrer Nation. Wir werden von einem terroristischen Regime als Geiseln gehalten. Wir wissen nicht, wie wir entkommen sollen. Bitte töte uns nicht. #Soleimani

Etwas weniger peinlich, aber völlig formelhaft waren die Reaktionen der verschiedenen demokratischen Kandidaten, die Trump ersetzten. Fast alle bezeichneten seine Aktion als “rücksichtslos” und würden wahrscheinlich zu einer weiteren Eskalation oder gar zum Krieg führen. J Street, die Anti-Israel-Lobby, die sich als Pro-Israel tarnt, sagte:

Dieser äußerst gefährliche Schritt, der ohne Zustimmung des Kongresses unternommen wird [eigentlich nicht erforderlich – vr], könnte eine katastrophale Eskalation auslösen, die das Leben von Tausenden kostet und unser Land in einen verheerenden neuen Entscheidungskrieg im Nahen Osten führen könnte.

Eine große Anzahl von Reaktionen kam in Form von “Nicht an Supermans Umhang ziehen, weil Du nicht weißt, wie es enden wird.” Obwohl der Iran alles andere als Superman ist  – die USA ist militärisch zigmal Mal mächtiger – argumentieren diese Kommentatoren ,dass der Iran zahlreiche Möglichkeiten habe, den USA Schaden zuzufügen, und Trump nicht in der Lage sei, mit den Konsequenzen umzugehen.

Es besteht kein Zweifel, dass der Nachfolger von Soleimani eine Art Racheattacke hervorrufen wird und zumindest geplant werden wird, Menschen zu töten. Doch die amerikanische Heimatfront wird das wahrscheinlich nicht am Stärksten zu spüren bekommen (McGowan braucht sich keine Sorgen zu machen); es zielt wahrscheinlich auf US-Truppen im Nahen Osten, Israelis, oder beides, ab. Tatsächlich wurde die IDF sofort wegen Raketenangriffen oder Terrorismus alarmiert, und PM Netanyahu flog frühzeitig aus Griechenland nach Hause, um sich mit seinem Kabinett zu treffen. Trotzdem applaudierten praktisch alle in Israel zu Trumps Aktion. Sogar der Chefredakteur der linksgerichteten Zeitung Ha’aretz, Aluf Benn, sah darin einen Schritt nach vorne für Trump, sowohl politisch als auch strategisch .

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Der kommende Krieg des Iran gegen Israel

*  von Stefan Frank

Iranische Langstrecken-Cruise-Missile
Iranische Langstrecken-Cruise-Missile (© Imago Images / UPI Photo)

Ein Großangriff des iranischen Regimes auf Israel ist näher, als die meisten glauben.

In einem Beitrag, der am 6. Dezember in der Jerusalem Post erschien, beschreibt Yaakov Katz, der langjährige Militärkorrespondent und jetzige Chefredakteur der Zeitung, wie ein solches Szenario aussehen könnte. Dabei nimmt Katz an, dass der Krieg mit Drohnen und Cruise Missiles beginnt, mit denen der Iran Israel von syrischem oder irakischem Territorium aus angreifen wird. Als Blaupause könnte der iranische Drohnenangriff auf Anlagen der saudi-arabischen Ölgesellschaft Saudi-Aramco vom 14. September dienen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters war dieser von Irans oberstem Führer Ajatollah Khamenei persönlich genehmigt worden.

Diesen Anschlag hatte niemand kommen sehen, er traf Saudi-Arabien unvorbereitet und hilflos. Im Interview mit Mena-Watch erklärte der Ingenieur und Drohnenexperte Igor Tchouchenkov vom Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung damals, dass es gegen militärische Angriffe bzw. Terroranschläge mit Drohnen praktisch keine Verteidigung gibt – es sei denn, der Verteidiger wüsste Ort und Zeitpunkt des Angriffs im Voraus, was nicht realistisch ist. „Man kann Drohnen so tief fliegen lassen, dass sie vom Boden aus erst aus einer Entfernung von wenigen hundert Metern geortet werden können“, sagte Tchouchenkov. „Dann bleiben nur Sekunden, um zu reagieren.“

Überrumpelungstaktik

Yaakov Katz glaubt, dass Israel ähnlich überrumpelt werden könnte wie Saudi-Arabien, in einem kombinierten Angriff mit Raketen und Drohnen: „Die Raketen werden tief hereinkommen, nachdem sie fast eine Stunde lang in der Luft waren, und wenn sie einschlagen, werden sie von einem Punkt kommen, der nur knapp über dem Horizont liegt. Leute, die den Angriff beobachten, werden sich später erinnern, dass die Raketen nicht vom Himmel gefallen waren. Sie flogen direkt auf ihr Ziel zu, wie eine Gewehrkugel.“

Nur wenige Minuten später, so Katz, werden die Drohnen einschlagen. „Sie werden längere Zeit im Niedrigflug gewesen sein; sie werden im Irak starten, dann Syrien überqueren, dann über die Grenze nach Israel. Der ‚Schwarm’ von Drohnen und Cruise Missiles – so wird man ihn später bezeichnen – wird das Land unvorbereitet treffen.“ Was das genaue Ziel des Angriffs sein werde, sei weniger relevant – es könne die Ölraffinerie von Haifa ebenso sein wie ein Wohnblock in Kiryat Shmona oder eine Schule in Katzrin.

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UFOs im Iran

* von Roland M. Horn

Es war der späte Abend des 18. September 1976. Einwohner von Teheran beobachteten etwas, das sie für ein mehrfarbiges schwebendes Luftfahrzeug hielten. Es schien ein paar Tausend Fuß in der Luft zu sein. Der nahegelegene Flugplatz nahe Mehrabad wurde mit Anrufen bombardiert, doch dort zog man es vor, die Berichte zu ignorieren, bis schließlich der oberste Flugleiter Houssain Perouzi sich dazu entschied, selbst nachzusehen. Er nahm sein Fernglas und fokussierte auf das ungewöhnliche Objekt in 6000 Fuß (knappe zwei Kilometer) Höhe und fünf Meilen (acht Kilometer) Entfernung. Das Objekt hatte blaue Lichter auf seiner rechten und linken Seite und ein rotes blitzendes Licht in der Mitte und bewegte sich in einer unregelmäßigen Weise, wechselte die Farben und sogar die Form, in der es erschien.

Perouzi traute seinen Augen nicht und gab das Fernglas an einen anderen Flugleiter weiter. Dann berichteten vorbeifliegende Flugzeuge, dass sie Notfall-Piepser in ihren Radios hörten. Der irritierte Perouzi benachrichtigte seinen diensthabenden Offizier, und der wiederum kontaktierte unverzüglich seinen Vorgesetzten, General Youseffi. Der bewegte sich zu seiner Veranda und sah das Objekt. Jetzt nahm er Kontakt mit zwei militärischen Radarstationen auf: eine bei Shaharoki und eine bei Babolsar, doch beide konnten nichts wahrnehmen, womöglich, weil die Berge um Teheran herum die Signale abblockten. Das Radar bei Mehrabad selbst war zu diesem Zeitpunkt nicht in Betrieb.

Eine F-4 wurde um 1:30 Uhr von Shaharoki aus losgeschickt, doch als es sich dem UFO auf etwa 45 Kilometer Entfernung näherte, verweigerten die Instrumente und Kommunikationsgeräte ihren Dienst. Immer dann, wenn der Pilot zurückwich, funktionierten sie jedoch wieder. Er hielt nun eine sichere Entfernung zum UFO aufrecht, bis er dachte, er habe es bis über die afghanische Grenze verfolgt. Jetzt flog er Richtung Teheran zurück und sah überraschenderweise das Objekt vor sich. Offensichtlich war es ihm gefolgt. Youseffi, der sich mittlerweile im Kontrollturm aufhielt, stand im ständigen Funkkontakt mit dem Piloten und sagte diesem, dass er dem Objekt näher kommen sollte, doch jedes Mal, wenn sich der Pilot 20 Meilen (etwa 32 Kilometer) innerhalb des Aktionsradius des UFOs befand, begann das gleiche Spiel wie vorher schon. Zudem hatte er nur noch wenig Sprit im Tank, so dass er gezwungen war, die Jagd aufzugeben. Das Objekt befand sich nun in ungefähr 14 Meilen (etwa 23 Kilometer) Entfernung von ihm und 15.000 Fuß (etwa 4 ½ Kilometer) hoch in der Luft.

Ein zweiter Düsenjäger stieg um 1:40 Uhr von Shaharoki aus hoch. 27 Meilen (etwas über 40 Kilometer) vom Radarziel entfernt, fing das Radar ein Objekt in der Größe eines „707 Tanker“ auf. Der Pilot näherte sich dem UFO, doch es flog davon, wie auch das Radar bestätigte.

(Nach Clark 1998: The UFO-Book. Detroit 1998, S. 309-310)

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Richtig oder falsch: Merkels schamlose Verharmlosung

Der Mörder, der inzwischen als der 27jährige Stephan Balliet identifiziert wurde, ist ein weißer Rechtsextremist/Neonazi und keiner der vielen muslimischen Migranten, die Angela Merkel willkommengeheißen hat.

Ruthie Blum, Jerusalem Post, 10. Oktober 2019

* übernommen von Heplev

Angela Merkel nach ihrer Rede anlässlich des 80. Jahrestags der Reichskristallnacht in der Synagoge Rykestraße, Berlin, 9. November 2018. (Foto von Axel Schmidt/Reuters)

Am Mittwochabend wurden die Israelis durch die Nachricht eines bewaffneten Angriffs vor einer deutschen Synagoge und einem jüdischen Friedhof an Jom Kippur erschüttert.

Als alle hebräischen Fernsehsender mit ihrem 20:00-Uhr-Programm begannen – nach dem üblichen Sendestopp zu Ehren dieses höchsten und düstersten Feiertages im Judentum – gingen im ganzen Land Seufzer à la „jetzt geht das schon wieder los“ mit dem Festmahl einher, das das 25stündige Fasten beendete. Häufigkeit und Ausmaß antisemitischer Gewalt haben in Deutschland derart zugenommen, dass sie bereits Thema der internationalen Berichterstattung geworden sind. Dieser jüngste Vorfall, bei dem zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt wurden, kam also nicht völlig überraschend.

Ein weiterer vorhersehbarer Aspekt des Vorfalls – ein Mann in Armeekleidung mit einer GoPro-Kamera versuchte sich in die verschlossene und bewachte Synagoge zu schießen, um Juden zu massakrieren – war die Art und Weise, wie israelische Nachrichtensprecher wiederholt betonten, dass der Täter „ein gebürtiger Deutscher und kein Immigrant“ ist.

Anders gesagt: Der Mörder, der inzwischen als der 27-jährige Stephan Balliet identifiziert wurde, ist ein weißer Rechtsextremist/Neonazi und keiner der vielen muslimischen Migranten aus Nahost, die Angela Merkel willkommen geheißen hat.

Ein solch eklatanter umgekehrter Rassismus von Nachrichtensprechern, Experten und linken Politikern in Israel unterscheidet sich nicht von dem, was ihre Kollegen anderswo zum Ausdruck bringen. Die Absicht ist klar: eine politische und damit moralische Unterscheidung zwischen zwei verschiedenen Formen des Judenhasses zu treffen.

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Die Merkel-Regierung sagt, die Forderung des Iran, “Israel von der Landkarte zu tilgen”, sei nicht antisemitisch

Das Simon-Wiesenthal Center und der NGO Monitor kritisieren Deutschland, weil es den völkermörderischen Antisemitismus des Iran ignoriert hat.

*Aus der Jerusalem Post

Von Benjamin Weinthal
6. Oktober 2019 21:39
Bundeskanzlerin Angela Merkel hält eine gemeinsame Pressekonferenz mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte (nicht abgebildet) im Bundeskanzleramt in Berlin, 2. Oktober 2019. (Bildnachweis: MICHELE TANTUSSI / REUTERS)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hält am 2. Oktober 2019 eine gemeinsame Pressekonferenz mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte (nicht abgebildet) im Bundeskanzleramt in Berlin ab. (Bildnachweis: MICHELE TANTUSSI / REUTERS)

Die Regierung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel hat erklärt, dass der Aufruf des Iran zur Auslöschung des Staates Israel kein Ausdruck von Antisemitismus ist.

Am 1. Oktober bezeichnete Merkels Außenministerium den Aufruf des Oberbefehlshabers des iranischen Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), General Hossein Salami, zur Zerstörung Israels als “antiisraelische Rhetorik”.

Die Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat erklärt, dass der Aufruf des Iran zur Auslöschung des Staates Israel kein Ausdruck von Antisemitismus ist.

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Antisemitismus und Misozionismus

* von Victor Rosenthal

Seit 1945 war Antisemitismus in der nationalen Politik der USA und Großbritanniens selten ein Thema. Zumindest für Juden ist es heute in beiden Ländern ein echtes Problem.

In beiden Fällen ist er mit dem Antizionismus oder sogar dem Misozionismus, dem extremen und irrationalen Hass gegen den jüdischen Staat, verwoben. Es gibt immer noch einige „Paläo-“ Antisemiten, die zugeben, dass sie Juden aus denselben alten Gründen hassen, die ihre Art seit Tausenden von Jahren mit Leben erfüllt, aber sie werden als außerhalb der Grenzen eines akzeptablen Diskurses stehend angesehen. Sie sind diejenigen, die Massenmorde begehen, deshalb müssen wir sie ernst nehmen. aber wir müssen nicht auf ihre dummen Argumente hören. Dann gibt es spezielle Arten von Antisemiten, wie diejenigen, die Louis Farrakhan in dem Glauben folgen, dass die Juden nicht die wahren Juden sind (schwarz sind). Sie sind auch gewalttätig, aber ihre Argumente können ebenso zurückgewiesen werden.

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“Deutscher Außenminister ignoriert Lektionen von Auschwitz”, unterstützt Iran

Benjamin Weinthal, Jerusalem Post, 15. August 2019

Die Verachtung für die Politik des deutschen Außenministers Heiko Maas, der offensichtlich den tödlichen Antisemitismus des iranischen Regimes und dessen Atomwaffenambitionen mit Ziel Israel begünstigt, verstärkt sich nach Angaben einer großen Bandbreite prominenter politischer und Bürgerrechtskritiker jeden Tag mehr.

Der stellvertretende Dekan des Simon Wiesenthal Centers, Rabbi Abraham Cooper, sagte der Jerusalem Post am Donnerstag: „Mit Verlaub, es ist an der Zeit, dass der deutsche Außenminister seine Behauptung fallen lässt, dass es die Lektionen von Auschwitz waren, die ihn ins öffentliche Leben trieben. Er hat eindeutig keinerlei Lektionen auf die aktuelle Situation angewandt. Statt das tyrannische, völkermörderische Regime in Teheran zu schwächen, tut er alles, um den Iran zu stärken. Seine Anweisungen an den deutschen UNO-Botschafter sind nicht die eines Freundes des jüdischen Staates.“

Maas, ein Sozialdemokrat, verkündete letztes Jahr, er sei „wegen Auschwitz“ in die Politik gegangen.

Cooper sagte: „Bevor er [Maas] sich wieder auf Auschwitz beruft, sollte er sich zurücknehmen und noch einmal in der Geschichte nachlesen. Wir erwarten weit mehr von Außenminister Maas. Leider sehen wir ihn auf der falschen Seite, was die existenziellen Bedrohungen angeht, denen sich Israel jeden Tag gegenüber sieht.“

In einem glühenden Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) am Dienstag knöpfte sich der MdB Frank Müller-Rosentritt (FDP) Maas wegen Deutschlands katastrophaler Außenpolitik vor. „Unter Heiko Maas, der laut eigenen Angaben einst wegen Auschwitz in die Politik gegangen ist, jagt in der Nahostpolitik ein fragwürdiger Fehltritt den nächsten“, schrieb Müller-Rosentritt, einer der stärksten Unterstützer des jüdischen Staates im deutschen Bundestag.

Müller-Rosentritt führt Beispiele der Maas vorgeworfenen Fehler während seiner 18-monatigen Amtszeit an, darunter dass seinem Staatsminister Niels Annen erlaubt wurde in der iranischen Botschaft in Berlin die Revolution des Iran zu feiern.

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Wenn ein Außerirdischer einen Blick auf Israels Existenzrecht wirft

Artikel von Manfred Gerstenfeld (übernommen von Heplev)

Ein auf die Erde geschickter Außerirdischer, der seinen Vorgesetzten über die Eigenschaften der Menschheit berichten soll, bekommt Probleme. Diese Aufgabe ist viel zu komplex. Nach einiger Zeit stolpert er über eine kleine Sache, die ihm einige Einsicht verschafft. Er entdeckt in den großen Medien eine unverhältnismäßig hohe Zahl an Erwähnungen eines Staates namens Israel.

Der Außerirdische stellt fest, dass Israel ein kleiner Staat mit nur einem Tausendstel der Weltbevölkerung ist. Er begegnet vielen Äußerungen nicht israelischer Quellen, dass Israel das Recht hat zu existieren. Betrachtet er den ziemlich kruden Freedom House-Index, dann kann er keine Erklärung dafür finden. Israel steht nicht an der Spitze der freiesten Länder, weit entfernt vom Ende, irgendwo im oberen Bereich.

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Die Landbrücke des Iran: Eine Bedrohung für Israel und den Nahen Osten?

Die Hinweise des Iran und der Hisbollah auf die Zerstörung Israels sind nichts Neues. Am 12. Juli 2019 behauptete der Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah in einem Interview mit dem Fernsehen von Al-Manar: „Im Falle einer Konfrontation wäre Israel am Rand des Untergangs, und das weiß es.“ Er stellte sicher, dass die Raketen der Hisbollah jetzt jedes Ziel in Israel treffen können.

Dessen ungeachtet heizt der Iran hinter den Kulissen diese Bedrohung an, indem er langsam eine Landbrücke zusammenstellt, die ihm den Straßenzugang durch benachbarte Gebiete von Teheran bis zum Mittelmeer ermöglicht.

Die drei Hauptstraßen führen durch den Irak und Syrien und enden an der syrischen Küste, im Südlibanon und sogar an der israelischen Grenze. Die Landbrücke des Iran ist eine Verbindung zum Transport von Menschen, Ressourcen und Waffen an von Iran unterstützte Milizen in der gesamten Region. Dies stellt die Sicherheit Israels vor große Herausforderungen, und der Iran sieht darin den nächsten entscheidenden Schritt auf seinem Weg zur Dominanz im Nahen Osten.

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