Der heilige Teil des Sechstage-Kriegs

Nassers Versprechen den jüdischen Staat ins Meer zu treiben, verunsicherte das Land. Syrien und Jordanien riefen die Mobilisation aus, um sich Ägypten bei dem vernichtenden Angriff anzuschließen.

Tzvi Fishman, Israel National News, 21. Mai 2020
(übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev)

Fallschirmjäger im Sechstagekrieg an der Mauer. (Foto: David Rubinger)

Während der jährlichen Feiern zum Yom HaAzmaut am Yeshivat Mercaz HaRavin Jerusalem etwa drei Wochen vor dem Sechstage-Krieg hielt haRav Tzvi Yehuda HaKohen Kook in der Jeschiwa Rosch eine starke und prophetische Rede an die Schüler und versammelten Gäste, in der er seine anfänglich von Schmerz geplagte Reaktion beschrieb, als er etwa zwanzig Jahre zuvor die Nachricht hörte, dass die Vereinten Nationen für die Teilung des Landes Israel stimmte und damit die Gründung eines gestutzten jüdischen Staates genehmigte. Während glückliche Israelis draußen auf den Straßen tanzten, saß er Zuhause, überwältigt von der Ankündigung, dass das Erbe von Haschem (Gott) und Jerusalem in Stücke geschnitten und geteilt worden war. Mit erhobener Stimme rief er: „SIE TEILTEN UNSER LAND!“ Jeder im Saal war still. „UND WO IST UNSER HEBRON? UND UNSER SCHECHEM? WO IST JEDER METER DES LANDES, DAS HASCHEM ALLEIN UNS VERERBTE?! HABEN WIR VERGESSEN, DASS DAS GANZE LAND UNSER IST?!“

Einer der Jeschiwa-Schüler, der verstorbnee HaRav Yehuda Hazani, schrieb die Worte seines Lehrers auf: „Yehuda hatte ein phänomenales Gedächtnis“, sagte seine Frau Hannah gegenüber der Jewish Press. „Nachdem er eine saubere Abschrift seines Gekritzels gemacht hatte, zeigte er sie HaRav Tzvi Yehuda für eine abschließende Durchsicht und dann arrangierte er seine Veröffentlichung in der Zeitung HaTzofet. Damals sprach niemand im Land von der Rückkehr nach Judäa und Samaria, auch nicht davon den Tempelberg zu erobern. Die Idee erschien wie verrücktes Science Fiction. Dann wurde sie drei Wochen später wahr.“

Damals, Ende Frühjahr 1967, befand sich Rabbi Schlomo Goren, der Oberrabbiner der Tzahal, in Australien, um Geld für Israel-Bonds einzuwerben, als er in einer lokalen Zeitung las, dass Ägyptens Präsident Nasser die nach Eilat führende Straße von Tiran gesperrt hatte. Auf Nassers Anweisung verließen die Friedensschutz-Truppen der UNO die Halbinsel Sinai und riesige Zahlen an ägyptischen Panzern und Infanterieeinheiten wurden entlang der israelischen Grenze stationiert. In der Gewissheit, dass die kriegerischen Handlungen zum Krieg führen würde, entschied sich Rabbi Goren zurück nach Hause, nach Israel, zu fliegen. „In wenigen Wochen werde ich an der Kotel und auch auf dem Berg Sinai beten“, prophezeihte er einer geoßen Menschenmenge bei seinem Abschiedsauftritt in Australien.

In Israel war die Bevölkerung von Sorge und Verzweiflung ergriffen. Nassers Versprechen, den jüdischen Staat ins Meer zu treiben, hatte das Land verunsichert. Die Armeen von Syrien und Jordanien waren mobilisiert, um sich Ägypten in einem vernichtenden Angriff anzuschließen. Israels Militärführung riet Premierminister Levi Eshkol, dem amtierenden Verteidigungsminister, zuerst zuzuschlagen, bevor Israels Streitkräfte einen tödlichen Schlag erhielten, aber der vorsichtige und alternde Politiker wollte der Administration in Washington Zeit geben Nasser zu überzeugen seine Streitkräfte zurückzuziehen und den UNO-Truppen zu erlauben, in ihre Positionen zurückzukehren. Die obersten Militärs widersprachen; sie wollten das Schicksal des Landes nicht in fremde Hände legen, indem man sich auf Amerika verließ, es vor der Auslöschung zu bewahren.

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Funktioniert “Land für Frieden”?

(übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev)

Land für Frieden ist das zentrale Mantra in der Jahrzehnte dauernden Suche nach der Lösung des Konflikts zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn gewesen.

Im Kontext des israelisch-arabischen Konflikts kam das Konzept erstmals 1947 in der diplomatischen Arena der Vereinten Nationen auf. UNO-Resolution 181, besser bekannt als der Teilungsplan, forderte die Zuteilung von Land für die friedliche Gründung zweier Länder – eines jüdischen und eines arabischen.

Die Resolution 181 wurde von den Juden akzeptiert, aber von den Arabern abgelehnt, die den Krieg erklärten, um die Gründung des jüdischen Staates zu verhindern. Obwohl die UNO damit scheiterte 181 in Kraft zu setzen, war diese erste diplomatische Lösung für den Konflikt die ursprüngliche Zweistaaten-Lösung, ein Konzept, das erst wieder in der Folge des Sechstage-Kriegs von 1967 in Mode kam.

Diplomatische Schlüsselsemantik

In den 1960-er Jahren tendierte die Welt dazu vom „arabisch-israelischen“ Konflikt in Begriffen des winzigen jüdischen Staates zu sprechen, der von seinen arabischen Nachbarn umgeben und zahlenmäßig gewaltig unterlegen war. Dieser Konflikt kulminierte 1967, als arabische Länder es nicht schafften ihr Ziel die Juden ins Meer zu treiben zu verwirklichen. Das Ergebnis des Sechstage-Kriegs war ein militärischer Sieg Israels und die Eroberung der Westbank von Jordanien, der Sinai-Halbinsel von Ägypten und der Golanhöhen von Syrien.

Sir Hugh Foot, alias Lord Caradon, der britische US-Botschafter, der die Resolution 242 schrieb

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Grundlegende Fakten des Nahen Ostens

* von Barry Shaw

(übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev)

Wie Nahost-Realitäten das anormale (für den Nahen Osten normalen) Verhalten der Palästinenser spiegeln

Der Nahe Osten wird von den folgenden innermuslimischen Merkmalen geprägt: keine innermuslimische friedliche Koexistenz, Unberechenbarkeit, Instabilität, religiöse und ethnische Fragmentierung, gewalttätige Intoleranz, Terrorismus und Subversion, vom Islam getriebene Ziele und Werte (einschließlich der Nichtakzeptanz eines „ungläubigen“ Gebildes innerhalb des „Wohnsitzes des Islam“.

Der größte Teil des Nahen Ostens wird nicht von dem Wunsch getrieben den Lebensstandard zu verbessern, sondern durch religiöse/ideologische Visionen.

Zugeständnisse, Appeasement und Gesten ermutigen sie zu mehr Aggression und Terrorismus.

Die Annahme, dass ein Palästinenserstaat effektiv entmilitarisiert und ent-terrorisiert sein könnte, sollte vor der Bilanz der Palästinenser beurteilt werden. Die Oslo-Vereinbarungen von 1993 und der Abzug aus dem Gazastreifen von 2005 sollten die Palästinenser entmilitarisieren und ent-terrorisieren; im Gegenzug dafür sollte es dramatisch erhöhte politische und wirtschaftliche Vorteile geben. Stattdessen intensivierten beide Begebenheiten den Terrorismus auf dramatische Weise.

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Trump legt einen Terroristen um und erschüttert die Welt

Die gezielte Tötung des iranischen Kriegsführers Qassem Soleimani als Reaktion auf Angriffe auf Amerikaner im Irak und um Pläne für weitere Angriffe zu unterbrechen, löste eine Flut von Reaktionen in fast allen Teilen der Welt und dem gesamten politischen Spektrum aus. Die amerikanischen Reaktionen waren stark gespalten, meistens nach Parteilinien. Und die Kontroverse brachte von der Hollywood-Schauspielerin Rose McGowan das hervor, was viele für den schärfsten Tweet der jüngsten Geschichte halten:

Lieber #Iran, die USA haben dein Land, deine Flagge, dein Volk missachtet. 52% von uns entschuldigen sich demütig. Wir wollen Frieden mit Ihrer Nation. Wir werden von einem terroristischen Regime als Geiseln gehalten. Wir wissen nicht, wie wir entkommen sollen. Bitte töte uns nicht. #Soleimani

Etwas weniger peinlich, aber völlig formelhaft waren die Reaktionen der verschiedenen demokratischen Kandidaten, die Trump ersetzten. Fast alle bezeichneten seine Aktion als “rücksichtslos” und würden wahrscheinlich zu einer weiteren Eskalation oder gar zum Krieg führen. J Street, die Anti-Israel-Lobby, die sich als Pro-Israel tarnt, sagte:

Dieser äußerst gefährliche Schritt, der ohne Zustimmung des Kongresses unternommen wird [eigentlich nicht erforderlich – vr], könnte eine katastrophale Eskalation auslösen, die das Leben von Tausenden kostet und unser Land in einen verheerenden neuen Entscheidungskrieg im Nahen Osten führen könnte.

Eine große Anzahl von Reaktionen kam in Form von “Nicht an Supermans Umhang ziehen, weil Du nicht weißt, wie es enden wird.” Obwohl der Iran alles andere als Superman ist  – die USA ist militärisch zigmal Mal mächtiger – argumentieren diese Kommentatoren ,dass der Iran zahlreiche Möglichkeiten habe, den USA Schaden zuzufügen, und Trump nicht in der Lage sei, mit den Konsequenzen umzugehen.

Es besteht kein Zweifel, dass der Nachfolger von Soleimani eine Art Racheattacke hervorrufen wird und zumindest geplant werden wird, Menschen zu töten. Doch die amerikanische Heimatfront wird das wahrscheinlich nicht am Stärksten zu spüren bekommen (McGowan braucht sich keine Sorgen zu machen); es zielt wahrscheinlich auf US-Truppen im Nahen Osten, Israelis, oder beides, ab. Tatsächlich wurde die IDF sofort wegen Raketenangriffen oder Terrorismus alarmiert, und PM Netanyahu flog frühzeitig aus Griechenland nach Hause, um sich mit seinem Kabinett zu treffen. Trotzdem applaudierten praktisch alle in Israel zu Trumps Aktion. Sogar der Chefredakteur der linksgerichteten Zeitung Ha’aretz, Aluf Benn, sah darin einen Schritt nach vorne für Trump, sowohl politisch als auch strategisch .

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Die Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs zu Israel würde Himmler mit Stolz erfüllen

Die Hand der Chefanklägerin des ISTGH wird heute von Organisationen kontrolliert, die mit dem Dritten Reich verbunden sind

* von Richard Kemp, The Jerusalem Post, 26. Dezember 2019

Übernommen von Heplev

Anklägerin Fatou Bensouda wartet letzten Monat auf den Beginn des Verfahrens gegen den ehemaligen Präsidenten der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo und den ehemaligen Jugendminister Charles Ble Goude vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. (Foto: Peter DeJong/Reuters)

Reichsführer SS Heinrich Himmler, Architekt und Leiter des Holocaust, wäre stolz auf den jüngsten Schritt von Fatou Bensouda, Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshof. Entschlossen zur totalen Eliminierung der jüdischen Rasse unterstützte Himmler Amin al-Husseini, den Großmufti von  Jerusalem, bei seinen Plänen die Juden in Palästina auszulöschen.

Jetzt haben sich Bensouda und der IStGH sich der internationalen Kampagne zur Vernichtung des jüdischen Staates angeschlossen, die von al-Husseinis Nachfolgern geführt wird. In einer grotesken Umkehrung ist der IStGH, Erbe des Kriegstribunals von Nürnberg, zu einer Propagandawaffe antisemtischen Hasses geworden. Das repräsentiert einen schändlichen Verrat an seinem ehrbaren Anti-Nazi-Vorläufer. Sein Weg ähnelt eher dem des berüchtigten Volksgerichtshofs der Nazis als den Nürnberger Prozessen.

Nürnberg ließ viele der Nazi-Monster untertauchen, die den Holocaust verübten. Die Hand der IStGH-Chefanklägerin wird heute von Organisationen kontrolliert, die mit dem Dritten Reich verbunden sind – dem Palestinian Center for Human Rights, Al-Haq, Addameer und Al-Dameer.

Von Geldern der EU und der Schweiz gestützte NGOs haben mehr als ein Jahrzehnt lang auf den IStGH Einfluss genommen, damit er Israel anklagt, heißt es vom israelischen Forschungsinstitut NGO Monitor. Alle sind mit der Palästinensergruppe PFLP verbunden, deren Gründungsführer in den 1970-er Jahren vom ehemaligen SS-Oberst Otto Skozeny und Dr. Gerhard Hartmut von Schubert, einst in Josef Goebbels‘ Propagandaministerium tätig, ausgebildet wurden.

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Israels unverhältnismäßige Zivilverteidigung

*übernommen von Heplev

Paul Shindman, HonestReporting, 21. November 2019

Israelis rennen während eines palästinensischen Raketenangriffs auf Beer Sheva am 23. März 2011 in Deckung. (Foto: Menahem Kahana/AFP, via Getty Images)

Unverhältnismäßig ist Israels Verteidigung seiner Zivilbevölkerung, nicht die Taktik der IDF.

Jedes Mal, wenn die Hamas und der Islamische Jihad Raketen auf israelische Städte feuern, sind die Nachrichten voll von Bildern des Abwehrsystems Eiserne Kuppel, die die einfliegenden Bomben abfängt, von Experten, die ihre Analyse abgeben, Bilder der verursachten Schäden und Berichte aus Krankenhäusern zum Status der Verletzten.

Seit 2006, als die Hamas die Kontrolle über den Gazastreifen mit Gewalt übernahm, hat es mehrere große Ausbrüche, darunter die IDF-Operationen Gegossenes Blei, Wolkensäule und Fels in der Brandung, dazu zahlreiche Konflikte von weniger großer Intensität. Bei diesen Gewaltausbrüchen schossen die Hamas und andere Terrororganisationen tausende Raketen auf Israel und die IDF schlug mit gezielten Angriffen auf Terrorziele zurück. Bei den größten IDF-Operationen von 2008/09, 2012 und 2014 schickte Israel auch Bodentruppen in den Gazastreifen.

Zwangsläufig werden von den Auslandsmedien Vergleiche zwischen den Opfern beider Seiten gezogen, allerdings in der Regel ohne jeglichen Kontext oder Erklärung. Viel zu oft greifen Redakteure eines der übermäßig missbrauchten Modewörter auf, unverhältnismäßig.

Um zu verstehen, warum es oft eine unverhältnismäßige Zahl an Opfer gibt, braucht es einige Erklärungen. Aber infolge der begrenzten Sendezeit und unerbittlichen Wortzählungen werden diese Gründe allgemein nicht angeführt. Die Öffentlichkeit versteht nicht, warum Israel hat, was eine unverhältnismäßig geringe Opferzahl zu sein scheint.

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Der kommende Krieg des Iran gegen Israel

*  von Stefan Frank

Iranische Langstrecken-Cruise-Missile
Iranische Langstrecken-Cruise-Missile (© Imago Images / UPI Photo)

Ein Großangriff des iranischen Regimes auf Israel ist näher, als die meisten glauben.

In einem Beitrag, der am 6. Dezember in der Jerusalem Post erschien, beschreibt Yaakov Katz, der langjährige Militärkorrespondent und jetzige Chefredakteur der Zeitung, wie ein solches Szenario aussehen könnte. Dabei nimmt Katz an, dass der Krieg mit Drohnen und Cruise Missiles beginnt, mit denen der Iran Israel von syrischem oder irakischem Territorium aus angreifen wird. Als Blaupause könnte der iranische Drohnenangriff auf Anlagen der saudi-arabischen Ölgesellschaft Saudi-Aramco vom 14. September dienen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters war dieser von Irans oberstem Führer Ajatollah Khamenei persönlich genehmigt worden.

Diesen Anschlag hatte niemand kommen sehen, er traf Saudi-Arabien unvorbereitet und hilflos. Im Interview mit Mena-Watch erklärte der Ingenieur und Drohnenexperte Igor Tchouchenkov vom Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung damals, dass es gegen militärische Angriffe bzw. Terroranschläge mit Drohnen praktisch keine Verteidigung gibt – es sei denn, der Verteidiger wüsste Ort und Zeitpunkt des Angriffs im Voraus, was nicht realistisch ist. „Man kann Drohnen so tief fliegen lassen, dass sie vom Boden aus erst aus einer Entfernung von wenigen hundert Metern geortet werden können“, sagte Tchouchenkov. „Dann bleiben nur Sekunden, um zu reagieren.“

Überrumpelungstaktik

Yaakov Katz glaubt, dass Israel ähnlich überrumpelt werden könnte wie Saudi-Arabien, in einem kombinierten Angriff mit Raketen und Drohnen: „Die Raketen werden tief hereinkommen, nachdem sie fast eine Stunde lang in der Luft waren, und wenn sie einschlagen, werden sie von einem Punkt kommen, der nur knapp über dem Horizont liegt. Leute, die den Angriff beobachten, werden sich später erinnern, dass die Raketen nicht vom Himmel gefallen waren. Sie flogen direkt auf ihr Ziel zu, wie eine Gewehrkugel.“

Nur wenige Minuten später, so Katz, werden die Drohnen einschlagen. „Sie werden längere Zeit im Niedrigflug gewesen sein; sie werden im Irak starten, dann Syrien überqueren, dann über die Grenze nach Israel. Der ‚Schwarm’ von Drohnen und Cruise Missiles – so wird man ihn später bezeichnen – wird das Land unvorbereitet treffen.“ Was das genaue Ziel des Angriffs sein werde, sei weniger relevant – es könne die Ölraffinerie von Haifa ebenso sein wie ein Wohnblock in Kiryat Shmona oder eine Schule in Katzrin.

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Welche Beziehungen haben die Juden zur Westbank?

* von Dov Lipman, HonestReporting, 17. November 2019

Übernommen von Heplev

Am 9. September 2013 wurde bei archäologischen Arbeiten am Fuß der Südmauer des Tempelbergs in Jerusalem ein goldenes Medaillon mit einer eingearbeiteten jüdischen Menora gefunden. (Foto: Talie Mayer/AFP via Getty Images)

Welche Verbindungen haben die Juden zur Westbank und Ostjerusalem?

Wie wird das in Kritik an Israels „Besatzung“ dieser Gebiete eingearbeitet?

Und sollte Israel auf die internationalen Forderungen hören, das Gebiet einfach zu verlassen?

Was die Westbank ist (und was nicht)

Die Westbank einschließlich Jerusalems hat 2.173 Quadratmeilen zumeist bergigen Landes, das von südlich von Galiläa bis zum nördlichen Teil der Gegend am Toten Meer nördlich und südlich von Jerusalem genau mittig durch Israel verläuft; es liegt am Westufer des Jordan – daher dieser Name.

Es gibt zahlreiche Probleme mit dieser Forderung, die von der internationalen Gemeinschaft an Israel gestellt wird.

Das erste hat mit der Verwendung des Wortes „besetzt“ aus rechtlicher Sicht zu tun. Israel übernahm die Kontrolle über dieses Land während des Sechstage-Kriegs – eines Verteidigungskriegs im Juni 1967, als die Armeen aller benachbarten arabischen Länder sich zusammenrotteten um Israel anzugreifen und zu vernichten. Jordanien kontrollierte die Westbank, aber als König Husseins Streitkräfte sich dem Angriff auf den jüdischen Staat anschlossen, verjagte ihn die IDF aus dem Gebiet. Es verblieben keine jordanischen Streitkräfte auf dem Westufer (englisch: Westbank) des Jordan.

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Die bösen, menschenverachtenden IDF-Soldaten mal wieder

* übernommen von Heplev

gefunden auf twitter: Niemand hielt an, um dieser alten arbischen Frau über eine stark befahrene Straße in Judäa/Samaria zu helfen. Also griffen zwei israelische Soldaten ein, halfen ihr hinüber und stellten dann sicher, dass sie eine Fahrgelegenheit nach Hause bekam.

Imshin אימשין @imshin

No one was stopping to allow this elderly Arab lady cross this busy road in Judea & Samaria (WB) (Adam Hizme), so two Israeli soldiers helped her cross, then made sure she got a ride home.

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Der Zermürbungskrieg: der „Krieg zwischen den Kriegen“

* von Dov Lipman, HonestReporting
übernommen von MedienBackSpin

Ein Hubschrauber wartet am 23. Januar 1970 während des Zermürbungskriegs darauf, nach einer Militäraktion auf der Insel Schadwan südlich von Scharm el-Scheik Truppen und Ausrüstung abzufliegen. (Foto: Mosche Milner; mit freundlicher Genehmigung des GPO

Israel ist das einzige Land der Welt, das in einem Status lebt, der „Krieg zwischen den Kriegen“ genannt wird. Da es von Feinden umringt ist, die seine Vernichtung anstreben, selbst wenn offiziell kein Krieg herrscht, hat es ständig mit kleinen Angriffen dieser Feinde zu tun. Das größte Beispiel für diesen Status ist der dreijährige Zeitraum von 1967 bis 1970, eine Periode, die heute der „Zermürbungskrieg“ genannt wird.

Man hätte meinen sollen, dass Israels durchschlagender Sieg über alle benachbarten arabischen Länder im Sechstage-Krieg vom Juni 1967 dem jüdischen Staat ein paar Jahre Frieden und Ruhe verschafft hätte.

Das war aber nicht der Fall.

Der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser war entschlossen, alles Mögliche zu tun, um die Sinai-Halbinsel zurückzugewinnen, die Israel während des Krieges eroberte, der am 9. Juni 1967 endete. Der Sechstage-Krieg war zwar vorbei, aber es dauerte nicht lange, bis der Zermürbungskrieg begann.

Die Anfänge des Zermürbungskriegs

Schon am 1. Juli zogen ägyptische Stoßtrupps in nur 16km Entfernung von den israelischen Positionen auf dem Ostufer des Suezkanals. Israel, das gemäß eines Plans agierte, mit dem ägyptische Streitkräfte daran gehindert werden sollten sich in dem Bereich zu sammeln, griff die Stoßtrupp-Soldaten an und verlor selbst einen Soldaten, 13 wurde verwundet. Am nächsten Tag bombardierte die israelische Luftwaffe die ägyptische Artillerie, die den Kommandotruppen Deckung gegeben hatte. Das führt zu einem ägyptischen Luftangriff auf israelische Streitkräfte im Sinai und im Grunde genommen war der Waffenstillstand vom 9. Juni damit nicht mehr passee. Die Geplänkel zwischen den beiden Seiten gingen den Juli hindurch weiter, wobei zahlreiche ägyptische Kampfjets von Israel abgeschossen wurden und Israel zwei ägyptische Torpedoboote versenkte.

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Eine Einheitsregierung ohne Araber und Ultraorthodoxe

* von Victor Rosenthal

Das Studium der Tora ist gut in Kombination mit einer Beschäftigung, da die Mühe beider die Sünde vergessen macht. Alle Tora1Weisung, die nicht mit Arbeit verbunden ist, wird irgendwann aufhören und zur Sünde führen. – Rabban Gamliel, Sohn von Rabbi Yehuda Hanasi (babylonischer Talmud, Avot 2: 2)

Ohne Herut und ohne Maki- David Ben Gurion2Ein Wahlkampfslogan von Ben Gurion, der besagt, dass weder Herut – der Vorgänger des heutigen Likud – noch eine Partei, die Ben Gurion als Extremist darstellen wollte – und Maki, die kommunistische Partei, seiner Koalition beitreten könnten.

Ich lese gern über die jüdische Geschichte und insbesondere die moderne Geschichte des Staates Israel. Eine Sache, von der ich erfahren habe, waren die fast unbegreiflichen Opfer, die manche Menschen erbrachten, um hierher zu gelangen, um nach Jahrtausenden des oft unterdrückenden Exils einen tatsächlichen jüdischen Staat in unserer Heimat zu schaffen und ihn in einem im Grunde 71 Jahre dauernden Krieg zu verteidigen. Vielleicht länger. Das Land ist durchtränkt von unserem Blut, dem Blut des jüdischen Volkes.

Die Welt ist voller Judenhasser. Es scheint immer so gewesen zu sein, seit wir Ägypten verlassen haben. Wenn sie uns nicht hassten, duldeten sie uns als Menschen zweiter Klasse. Manchmal  nicht einmal als Menschen.

An den meisten Orten bekamen sie das, was sie immer wollten. Ein Großteil der Welt ist jetzt judenfrei. Hitler und Stalin beseitigten die Juden Europas und die muslimische Welt übergab sich als Reaktion auf die „Beleidigung“ der Wiederherstellung unseres Staates. Der jüdische Staat ist in einem menschlichen Leben zum Zentrum des jüdischen Universums geworden. Die Bedingungen, die es dem jüdischen Volk ermöglichten, als Volk in der Diaspora zu überleben, sind jetzt weg. Wenn der jüdische Staat nicht weiter existiert, wird das jüdische Volk es auch nicht tun.

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Antisemitismus und Misozionismus

* von Victor Rosenthal

Seit 1945 war Antisemitismus in der nationalen Politik der USA und Großbritanniens selten ein Thema. Zumindest für Juden ist es heute in beiden Ländern ein echtes Problem.

In beiden Fällen ist er mit dem Antizionismus oder sogar dem Misozionismus, dem extremen und irrationalen Hass gegen den jüdischen Staat, verwoben. Es gibt immer noch einige „Paläo-“ Antisemiten, die zugeben, dass sie Juden aus denselben alten Gründen hassen, die ihre Art seit Tausenden von Jahren mit Leben erfüllt, aber sie werden als außerhalb der Grenzen eines akzeptablen Diskurses stehend angesehen. Sie sind diejenigen, die Massenmorde begehen, deshalb müssen wir sie ernst nehmen. aber wir müssen nicht auf ihre dummen Argumente hören. Dann gibt es spezielle Arten von Antisemiten, wie diejenigen, die Louis Farrakhan in dem Glauben folgen, dass die Juden nicht die wahren Juden sind (schwarz sind). Sie sind auch gewalttätig, aber ihre Argumente können ebenso zurückgewiesen werden.

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Drama (nicht so viel) und Demokratie

Veröffentlicht am 12. September 2019 von Victor Rosenthal

Der [israelische] Premierminister [Benjamin] Netanjahu versprach eine dramatische Ankündigung für den Dienstagabend. Sie war ungefähr so ​​dramatisch, wie sie hätte sein können, angesichts des Umstands, dass er ein ausscheidender Premierminister ist, der keine Koalition hat und es eine Woche vor der Wahl ist. Ich brachte mein Abendessen ins Wohnzimmer, um zu essen, während ich ihm im Fernsehen zusah. Es war wahrscheinlich unnötig. Es gibt sehr wenig, was er zu diesem Zeitpunkt tatsächlich tun könnte, egal wie sehr er es auch wollte.

Netanjahu merkte an, dass der lang erwartete Trump-Plan kurz nach der Wahl veröffentlicht werde und dass dies eine historische Gelegenheit sei, Maßnahmen zu ergreifen, die – dank seiner engen Beziehung zu Präsident Trump – die Genehmigung der USA erhalten würden. Er versprach, dass er bei seiner Wahl die Souveränität (Ribonut) für alle israelischen Gemeinden in Judäa und Samaria anwenden würde, sobald Trumps Plan veröffentlicht würde. Er versprach, unmittelbar nach den Wahlen, ohne auf den amerikanischen Plan zu warten, die israelische Souveränität auf das Jordantal und das nördliche Totes Meer anzuwenden. Er zeigte eine detaillierte Karte des Gebiets an, das inbegriffen werden sollte. Dies würde schließlich die Ostgrenze des Staates Israel begründen und sicherstellen, dass Judäa und Samaria keine terroristische Hochburg wie Gaza werden.

Hier ist die Karte Netanjahus:

Netanjahus Karte vom Jordantal vom 10. September 2019

Auf der rechten Seite sehen Sie eine Liste der jüdischen Gemeinden, die enthalten sein würden. Es gibt auch mehrere arabische Städte, die unter der Kontrolle der PA bleiben, einschließlich Jericho (der orangefarbene Bereich in der Mitte).

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Analytiker: Die Hisbollah wird Israel angreifen; Israel steht vor einem Massenkrieg an zwei Fronten

* von Aryeh Savir, Tazpit News Agency am
(TPS – Israel News Agency)

Die Hisbollah-Terrororganisation plant in naher Zukunft einen massiven Angriff auf Israel, und Israel sollte auch auf einen Angriff aus dem Gazastreifen vorbereitet sein, schätzen einige Analytiker in Israel und der arabischen Welt.

Eine Montage des Gaza-Krieges von 2008/2009
Von Collection of works by ISM Palestine, Al Jazeera, ISM Palestine, Paffairs Sanfrancisco – Photo by ISM Palestine, cc-by-sa-2.0Photo by Avi Ohayon GPO, cc-by-sa-2.0Al Jazeera footage, cc-by-3.0Al Jazeera footage, cc-by-3.0Photo by Paffairs Sanfrancisco, cc-by-sa-2.0, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8928915

Als Hisbollah-Generalsekretär Hasan Nasrallah am Sonntag aus einem Bunker in Beirut sprach, sagte er, die israelischen Truppen an der libanesischen Grenze sollten “sich auf eineinhalb Beine stellen und auf unsere Antwort warten, die jederzeit an den Grenzen und über die Grenzen hinaus erfolgen könne .

Einige Analytiker, die Nasrallahs Ansprache beobachtet und seine Handlungen im Laufe der Jahre überwacht haben, sagen, dass er beabsichtigt, seinen Drohungen Taten folgen zu lassen.

Nasrallah reagierte auf den Angriff der israelischen Luftwaffe (IAF) auf iranische Terrorziele in Südsyrien, der einen “bevorstehenden Großangriff mehrerer Killerdrohnen” verhinderte.

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Die Landbrücke des Iran: Eine Bedrohung für Israel und den Nahen Osten?

Die Hinweise des Iran und der Hisbollah auf die Zerstörung Israels sind nichts Neues. Am 12. Juli 2019 behauptete der Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah in einem Interview mit dem Fernsehen von Al-Manar: „Im Falle einer Konfrontation wäre Israel am Rand des Untergangs, und das weiß es.“ Er stellte sicher, dass die Raketen der Hisbollah jetzt jedes Ziel in Israel treffen können.

Dessen ungeachtet heizt der Iran hinter den Kulissen diese Bedrohung an, indem er langsam eine Landbrücke zusammenstellt, die ihm den Straßenzugang durch benachbarte Gebiete von Teheran bis zum Mittelmeer ermöglicht.

Die drei Hauptstraßen führen durch den Irak und Syrien und enden an der syrischen Küste, im Südlibanon und sogar an der israelischen Grenze. Die Landbrücke des Iran ist eine Verbindung zum Transport von Menschen, Ressourcen und Waffen an von Iran unterstützte Milizen in der gesamten Region. Dies stellt die Sicherheit Israels vor große Herausforderungen, und der Iran sieht darin den nächsten entscheidenden Schritt auf seinem Weg zur Dominanz im Nahen Osten.

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