Nicht die Querdenker, nein Corona-Politiker und Journalunken sind die Terroristen

* von David Berger (Philosophia Perennis) am 21.09.2021

(c) Armin Linnartz [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)] (nachPP)

Seit gestern Abend trendet bei Twitter der Hashtag #QuerdenkerSindTerroristen und wird dabei zum Hasstag. Was dort User von sich geben, zeigt wie sehr die Gesellschaft inzwischen durch Medien und Politiker aufgehetzt wurde. Niemals seit 1945 existierte in diesem Land soviel Spaltung, so viel Hass, so viel Aggression. Ich erkenne meine Heimat nicht wieder.

Der Hintergrund: Am Samstagabend hatte ein Mann in Idar-Oberstein einen Mitarbeiter einer Aral-Tankstelle erschossen – weil er von diesem zum Tragen einer Maske aufgefordert wurde. Seitdem der Fall bekannt wurde, rollt in den sozialen Netzwerken eine Welle des Hasses und der Verleumdung, die alle Querdenker mit dem Täter von Idar-Oberstein in einen Sack steckt, um wie besessen darauf einzuschlagen …

„Euch ist wirklich jedes Mittel recht“

Unser Tweet des Tages dazu kommt von  dem Journalisten Manaf Hassan:

„Jeder, der den grausamen Tankstellen-Mord von Idar-Oberstein instrumentalisiert, um #QuerdenkerSindTerroristen trenden zu lassen o. um Andersdenkende in eine Schublade mit dem Täter zu stecken, ist ein ganz großes A****loch. Euch ist wirklich jedes Mittel recht. Unglaublich.“

Und ein anderer Twitter-Account (Richard Feuerbach) ergänzt: „Jetzt sieht man, was Hass und Spaltung angerichtet haben. Allerdings ist ein Framinghashtag wie #QuerdenkerSindTerroristen nicht dazu geeignet, die gesamtgesellschaftliche Psychose zu beschreiben oder gar zu heilen. Im Gegenteil. So wird der Hass nur noch mehr befeuert. Wahnsinn.“

Und ein anderer Twitter-User deutet an, was nicht erst seit gestern Abend überdeutlich ist: Nicht die Querdenker, nein Corona-Politiker und Journalunken sind die Terroristen. Also jene, die nicht erst seit der Corona-Krise die Menschen dieses Landes mehr oder weniger bewusst gegeneinander aufhetzten. Allen voran Merkel, die als die große, machtgeile Spalterin nicht nur unseres Vaterlandes, sondern ganz Europas in die Geschichte eingehen wird. Dass sie dabei von den gleichgeschalteten Medien auf perfide Weise unterstützt wurde, ist allseits bekannt.

 

Bleibt nur noch festzustellen, dass ein Land, in dem Andersdenkende zu Terroristen ausgerufen werden, eine Diktatur ist.

Merkel hinterlässt ein Trümmerfeld des Hasses und der gesellschaftlichen Spaltung

Dieser Wahnsinn hat freilich System – Jede Krise, die das System Merkel ausgerufen hat – von der Flüchtlings- über die Klima- bis hin zur Corona-Krise – hat die gesellschaftliche Spaltung jeweils um ein wackeres Stück vorangetrieben. Dieser jüngste Höhepunkt zeigt: Merkel hinterlässt, wenn sie denn in einigen Wochen endlich geht – ein Trümmerfeld, das auf analoger Ebene jenem gleicht, dass das NS-Regime 1945 zurückgelassen hat.

 

RKI: 31.000 „Vollgeimpfte“ an Corona erkrankt!

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(c) Pixabay CC0

Auf erstaunliche einige Zehntausend Fälle ist die Zahl der sog. Impfdurchbrüche angestiegen- so der Wochenbericht des RKI. 

„Insgesamt 30.880 wahrscheinliche Impfdurchbrüche wurden mit Meldedatum seit der 5. KW identifiziert, davon 20.341 nach einer abgeschlossenen Impfserie mit Comirnaty (BioNTech/Pfizer), 4.911 mit COVID-19-Vakzine Janssen, 2.229 mit Vaxzevria (AstraZeneca), 1.322 mit Spikevax (Moderna), 1.168 mit einer Kombination Vaxzevria/Comirnaty und 194 mit einer Kombination Vaxzevria/Spikevax.

Die neuen Superspreader?

Die beiden letztgenannten Kombinationen werden umgangssprachlich auch als „Kreuzimpfungen“ bezeichnet. Bei weiteren 715 Impfdurchbrüchen erfolgte anhand der vorliegenden Angaben keine Zuordnung zu den o.g. Impfstoffen.“ – so das RKI.

Das heißt, seit Anfang Februar haben sich alleine in Deutschland 30.880 Menschen trotz eines vollen Impfschutzes mit dem Sars-CoV-2 infiziert. Sie wiederum sind – trotz Impfung – in der Lage andere zu infizieren. Die 2G-Regelung täuscht also eine Sicherheit vor, die nicht geben ist. Sie führt vielmehr dazu, dass Geimpfte zu den neuen „Superspreadern“ werden könnten. 

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Geimpfte als neue Superspreader: Mindestens 26 Infektionen nach 2G-Party

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Sind die Geimpften die neuen Superspreader? So seltsam diese Frage für alle klingt, die glauben, dass es der Coronapolitik der Bundesregierung um unsere Gesundheit geht, so nahe liegt sie angesichts zahlreicher aktueller Berichte. Veranstaltungen unter 2G-Bedingungen werden zu wahren Corona- Superspreaderparties. So nun auch in Münster.

„Gleich 26 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind nach einer Partynacht in einem münsterschen Club im Bahnhofsviertel registriert worden – dabei handelt es sich nach bisheriger Erkenntnis auch um Impfdurchbrüche und Ansteckungen bei bereits Genesenen. 20 Infizierte wohnen in Münster, ein Mitarbeiter des Clubs ist ebenso positiv getestet worden.

Alle Gäste geimpft

Weitere Infektionen sind sehr wahrscheinlich – die Nachverfolgung durch das Gesundheitsamt läuft auf Hochtouren, zahlreiche Kontakte müssen einen PCR-Bestätigungstest vorlegen. Die genaue Anzahl der engen Kontaktpersonen ist noch unklar.

Der Eintritt zur Party am 3. September erfolgte nach Stand der Dinge in verschärfter 2G-Regelung, sprich: Alle Gäste waren nach Eigenangabe geimpft oder genesen. Aufmerksam wurden die Betroffenen, hauptsächlich Mittzwanziger, aufgrund milder Symptome und in weiterer Folge durch eine Meldung ihrer Corona-WarnApp auf dem Smartphone.“ – so weit eine Pressemitteilung der Stadt Münster.

Campino: „Keine fucking Spritze in meinem Körper mit diesem Dreck!“

(David Berger) „Das kann so nicht weitergehen“ – Campino von den Toten Hosen bei einem Konzert 2010 zur Schweinegrippe und damals noch in die Hose gegangenen Impfkampagne. Heute klingt dies ganz anders. Politiker haben dazu gelernt und die Musikszene wurde unter dem Stichwort „Kampf gegen rechts“ zunehmend mit einem immer totalitärer werdenden System gleichgeschaltet.

„Was Sie uns da mit der Schweinegrippe eingetütet haben, kann so nicht weitergehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist das hier vielleicht der größte Skandal, den Deutschland über sich ergehen lassen musste … Für Milliarden wurden irgendwelche Impfungsmittel besorgt. Nur, weil die Wirtschaft am Arsch ist, will man uns hier ’nen Virus einreden, den es gar nicht gibt. Und wenn es ihn gibt: […]

Harmloser als die ordinäre Grippe

Er ist immer noch harmloser als unsere ordinäre Grippe. Solange mehr Menschen an der ordinären Grippe sterben als an dieser Schweinegrippe – solange lassen ich mich nicht impfen! Wenn Frau Merkel sagt: ‚Dieses Land ist am Arsch‘ – okay, jeder fünf Euro! Aber keine fucking Spritze in meinem Körper mit diesem Dreck!“

„Deutsche Musik-Elite ruft zum Impfen auf“ (FR)

Inzwischen ist freilich einige Zeit vergangen, zahllose Künstler haben sich mit dem immer totalitärer werdende System Merkel inzwischen mehr oder weniger freiwillig gleichgeschaltet. Und so titelte die „Frankfurter Rundschau“ vor einigen Tagen: „Die Ärzte, die Toten Hosen, Jan Delay und Co. – Deutsche Musik-Elite ruft zum Impfen auf“.

Und auf Instagram werden die Fans der „Toten Hosen“ nun sogar dazu aufgerufen, sich impfen zu lassen.

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Deutsche Polizeigewerkschaft gegen vom Kanzleramt geplante 3G-Regeln in Bahnen

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat ihre ablehnende Haltung zu den Plänen des Kanzleramts bekräftigt, den Personentransport in Zügen nur noch Genesenen, Geimpften oder getesteten Personen zu gestatten.

„Das ist jenseits der Lebenswirklichkeit“, kritisierte DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt, der keine Möglichkeit sieht, Reisende vor dem Einstieg in einen Zug zu kontrollieren.

„Was schon in Zeiten höchster Terrorgefahren nicht realisiert werden könne, wäre auch jetzt nicht durchführbar, zumal die Bahn das dafür erforderliche Personal nicht einmal ansatzweise zur Verfügung hat“, so Wendt.

Unmöglichkeit

 Dass die Bundespolizei diese Kontrollen durchführt, lehnt auch der Vorsitzende der DPolG-Bundespolizeigewerkschaft, Heiko Teggatz, ab: „Ein Zug hat viele Eingänge, es ist ein Ding der Unmöglichkeit, auf über 5.000 Bahnhöfen auf jedem Bahnsteig in Deutschland Polizeikräfte bereitzuhalten, die alle Fahrgäste im Blick haben. Ein Zug ist nun einmal kein Flugzeug, bei dem man vor dem Einstieg alle Passagiere kontrolliert.“

 Auch sporadische Kontrollen während der Fahrt dürften massive Widerstände hervorrufen, die sowohl das Begleitpersonal in den Zügen als auch die Bundespolizei vor große Herausforderungen stellte. Heiko Teggatz: „Wir müssen uns auf die notwendigen Massnahmen zur Terrorabwehr, Kriminalitätsbekämpfung und Grenzsicherung konzentrieren, solche Gedankenspiele aus dem Kanzleramt verunsichern die Bevölkerung zusätzlich.“

Leben wir Deutsche bereits in einer Diktatur?

Der Hashtag „Diktatur“ trendet bei Twitter seitdem gestern die Bilder von Polizeieinsätzen gegen Menschen, die in Berlin unter dem Motto „Frieden, Freiheit, keine Diktatur“ auf die Straßen gingen, die Runde machen. Dabei scheint die Mehrheit der Twitter-User davon überzeugt, dass in Deutschland bereits eine Diktatur herrscht.

Nach dem gestrigen Demonstrationsgeschehen in Berlin trenden heute Morgen auf Deutschland bei Twitter die Hashtags #Diktatur #Querdenker #Wahlbetrug und #Impfpflicht. Man merkt daran, was die Menschen derzeit nicht nur in Europa besonders beschäftigt. Waren es zu Beginn der Corona-Krise v.a. die Klopapiervorräte und die Frage, ob die Mund-Nasen-Masken nun „Virenschleudern“ (Jens Spahn) oder der beste Schutz vor Ansteckung sind, bemerken nun immer mehr Menschen:

Nie ging es „bei Corona“ um den Schutz oder die Gesundheit der Bürger, es ging von Anfang an um deren Freiheit bzw. die Ausweitung des Paradigmas, nachdem die Bürger von gefährlichen Diskursteilnehmern zu Feinden werden, die zu Untertanen erzogen, überwacht und „mit angezogenen Zügel“ (M. Söder) dressiert werden sollen.

Bereits bei Einführung der Maskenpflicht hatte ich dieses Foto in den sozialen Netzwerken und hier gepostet – damals machten sich die meisten Kommentatoren Gedanken darum, wie man das Klebeband abziehen kann, ohne dass es wehtut. Heute wissen wir: Es tut viel mehr weh, wenn wir dieses Klebeband in endlosen Epidemien nie mehr loswerden!

„Ohne Helm und ohne Knüppel seid ihr nix!“

Mit zu dem Prozess der Umwandlung der Bürger in Untertanen oder härter und bildlich ausgedrückt in Hunde, die mit einem Maulkorb versehen die meiste Zeit in ihrem Zwinger zu verbringen und den noch so willkürlichsten Befehlen ihrer Herrin mit Kadavergehorsam zu folgen haben, gehört auch, dass wir ein mit unserer Verfassung nicht vereinbares Aufweichen der Grenzen der Gewaltenteilung bzw. die Politisierung von Judikative und Exekutive sehen.

Derzeit ist dieser gefährliche, weil an den Grundlagen unserer Demokratie und unseres Rechtsstaates ruckelnde Prozess besonders deutlich feststellbar bei der Polizei: Von den Linken seit jeher kritisch beäugt und lächerlich gemacht, von der Antifa & Co gehasst und verachtet, ist das Ansehen der deutschen Polizei bei ihren eifrigsten Fürsprechern, den Bürgerlich- und Liberalkonservativen innerhalb kurzer Zeit erdrutschartig abgestürzt. Von der moralischen Autorität, für die einst die deutsche Polizei in aller Welt seit 1945 bekannt war, ist wenig geblieben. Sie kann sich lediglich auf ihre Amtsautorität stützen, die aber durch ihre Politisierung rein verfassungsrechtlich gesehen, ebenfalls brüchig wird.

Bleibt – Weitsichtige hatten das schon beim Einknicken von Justiz und Polizei vor der Gewalt in arabischen No-go-areas geahnt – nur noch das Recht des Stärkeren in Darwins „Survival of the fittest“: Sie haben Helm, Knüppel, Wasserwerfer und Pfefferspray – um nicht schlimmere schlafende Hunde zu wecken. Sehr deutlich wurde dieser Autoritätsverlust gestern bei einem Ständchen, das die Querdenker-Demonstranten der Polizei brachten:

Merkels bestes Deutschland aller Zeiten eine Diktatur?

Aber ist dies alles bereits ausreichend angesichts des am Ende der Ära Merkel stehenden Landes von einer „Diktatur“ zu sprechen? Von den Beschwichtigungshofräten in den sozialen Netzwerken und anderswo würden wir nun den Satz hören: „Dass es keine Diktatur ist, sieht man daran, dass Du vor einer Diktatur warnen kannst!“

Im Nachsatz kommt dann noch ein nicht selten mit zynischem Lächeln begleitetes: „Du musst halt dann die Konsequenzen für das tragen, was Du hier von Dir gibst!“ Eine Argumentationskette, die schon seit geraumer Zeit eifrig in dem Kampf gegen jene eingesetzt wird, die sich als aufrechte Demokraten gegen die Abschaffung der Presse- und Meinungsfreiheit und gegen die Zwangsimpfung engagieren. Und die nach wie vor zieht, obwohl sie bei genauerem Hinsehen die gefährlichste Form der Abschaffung der Grund- und Freiheitsrechte rechtfertigt. Gefährlich, weil sie auf subtilem Wege, weil technisch hochgerüstet wie nie agiert. Und weil man es vermocht hat, in uns in einem Orwellschen, neu-linken Sprech den neuen Faschismus als Antifaschismus, die Zerstörung unseres Rechtsstaates als „Kampf gegen Rechts“ zu verkaufen.

Söder: „Ohne Impfung keine Freiheit“

Aber immer öfter zeigt sich, wessen Kind die Gestalter der „neuen Normalität“ sind. So etwa als vor kurzem ein CSU-Politiker, der auf Twitter Werbung für die Covid-Impfung machte, diese mit dem Hashtag „ImpfenMachtFrei“ versah. Erst als Aufregung entstand, löschte er den Tweet – obwohl er durch den Hashtag nur den historischen Hintergrund von Söders Aussage „Ohne Impfen keine Freiheit“ andeutete.

Deutschland eine Diktatur? Sicher noch nicht. Aber es zeichnet sich weltweit eine Tendenz ab, dass die Zeiten der offenen Gesellschaft, der Demokratie zuende zu sein scheinen. Und Deutschland scheint diesen Weg in die Diktatur – weichgekocht durch das System Merkel- mit besonderer Gründlichkeit mitgehen zu wollen. Wehret den Anfängen!

Berlin: Trotz Polizeigewalt Tausende für Grundrechte auf den Straßen

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Tausende Menschen sind heute in Berlin unter dem Motto „Frieden, Freiheit, keine Diktatur“ gegen die Corona-Politik der Bundesregierung auf die Straßen gegangen. Selbst das erneut brutale und deutlich auf Eskalation setzende Agieren der Berliner Polizei, das v.a. in linksextremen Kreisen mit Applaus bedacht wurde, konnte nicht verhindern, dass die von den Ordnungsbehörden verbotenen Demonstrationen stattfanden.

Sowohl die immer einseitiger und alleine politisch motivierten Versammlungsverbote der Berliner Behörden als auch die zunehmend extremer werdende Polizeigewalt können die Kritiker der Corona-Politik nicht mehr davon abhalten gegen die „neue Normalität“ bzw. wie sie das nennen, die „Corona-Diktatur“, zu demonstrieren.

Tausende für „Frieden, Freiheit, keine Diktatur“  auf den Straßen

An verschiedenen Stellen in Berlin sind heute tausende Menschen für „Frieden, Freiheit, keine Diktatur“ auf die Straßen gegangen. Auch die gut 2000 im Einsatz befindlichen Polizisten konnten durch das friedliche, aber entschlossene und quantitativ gut aufgestellte Lager der „Querdenker“ nicht verhindern, dass die verbotenen Demonstrationen dann doch stattfanden.

Bereits zur Mittagszeit twitterte eine Demonstrationsteilnehmerin:

„Wir sind auf der Straße. Polizei dicht bei uns, drängt ab, aber irgendwo trommelt wieder jemand, man findet ihn immer wieder, den Pulk dieser ruhigen u entschlossenen Menschen, die sich ihr Recht nicht nehmen lassen. Das ist die Demo #b2808“.

Erneut starke Polizeigewalt

Dass die Demonstration tatsächlich stattfinden konnte, ist umso erstaunlicher als die Berliner Polizei erneut mit außergewöhnlicher Gewalt gegen die Demonstranten für Demokratie und Menschenrechte vorging – jedenfalls legen das zahlreiche Videos nahe, die uns dieser Stunden erreichen:

Dass die Polizei dabei gezielt gegen die „offenkundigen Rädelsführer“ vorging, wie von dieser Seite behauptet, scheint zweifelhaft. Mehrere meiner Informanten, die heute an der Demo teilnahmen, hatten den Eindruck, dass willkürlich völlig friedlich scheinende, ganz „normale“ Demonstranten von der Polizei (teilweise von hinten) zu Boden gerissen und dann in menschenverachtender Weise auf einen Haufen auf den Straßenboden geworfen wurden.

Durchbrüche an vielen Stellen

Angesichts solcher Bilder, die nur eine kleine Auswahl an ähnlichen Aufnahmen darstellen und erneut im Ausland für Empörung sorgen, ist davon auszugehen, dass der UN-Berichterstatter für Folter, Nils Melzer sich erneut gezwungen sieht, hier wieder Nachforschungen anzustellen.

Selbst die „Berliner Zeitung“ sieht inzwischen beim Agieren der Polizei gegen Querdenkerdemos und deren dazu völlig konträrem Verhalten beim CSD in Berlin ein mit der rechtsstaatlichen Idee schwer vereinbares „politisches Agieren“ der Berliner Polizei.

Das zeigte sich heute besonders stark, wie ein Tweet von Grandmaster pip belegt:

Zeitgleich mit der verbotenen Querdenker-Demo wurde eine Techno-Parade mit tausenden Teilnehmern durch Berlins Mitte-Bezirke genehmigt und im Mauerpark findet eine fette Party statt, ohne dass sich die Polizei um etwaige Corona-Auflagen kümmern würde ..

Ein Staat kämpft gegen seine eigenen Fundamente

Ermutigung erhält die Polizei für ein noch brutaleres Eingreifen dagegen aus gewaltbereiten linksextremen Kreisen: Ausgerechnet dieses Milieu, das sonst sein Wochenende damit verbringt, sich – ob in Neukölln oder Leipzig – mit der Polizei zu prügeln, schreit nun nach einem härteren Durchgreifen gegen Demonstrierende, die nichts anderes tun, als „Frieden, Freiheit, keine Diktatur“ zu fordern.

Spätestens am Ende des heutigen Tages kann man es überzeugten Demokraten wie Annette Creft nicht verdenken, wenn sie fragt:

„Wie nennt man einen Staat, der nichts so sehr hasst, brutal bekämpft und fürchtet wie Menschen, die „Frieden, Freiheit, keine Diktatur“ rufen? “

Corona wurde nur deshalb zur Pandemie erklärt um uns alle zwangszuimpfen

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Ich habe mich lange gegen den Gedanken gewehrt, aber spätestens seit den letzten Tagen, in denen Politiker einen Übergang von der 3G zur 2G-Regel fordern, ist mir klar: Corona wurde offensichtlich nur deshalb zur Pandemie erklärt um uns alle zwangszuimpfen. Bahnt sich hier ein Jahrhundertskandal an?

Bereits am 12. August ließ der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, der als Vorreiter in Sachen Corona-Regime gilt, wissen, aus der jetzt noch als nicht hinterfragbares Dogma geltenden 3G-Regel könne in absehbarer Zeit auch eine 2G-Regel werden.

Das heißt, in absehbarer Zukunft sollen Großveranstaltungen, aber auch Restaurant- und Fitnessstudiobesuche bald nur noch für Geimpfte und seit länger mehr als 6 Monaten Genesene zugänglich sein.

#HamburgHasstGesunde

Wer negativ getestet, aber ungeimpft ist – und daher wissenschaftlich gesehen derzeit das kleinste Corona-Risiko für andere birgt – soll in Zukunft vom gesellschaftlichen Leben weitgehend ausgeschlossen werden. Da wollte der kleine Söder, Jens Spahn natürlich nicht hintanstehen und gab ähnliches von sich.

Hamburg hat bereits mit den Planungen ernst gemacht: „Hamburg führt für Veranstalter und Gastronomen ein „2G-Optionsmodell“ ein. Wie der Senat der Hansestadt am Dienstag beschloss, dürfen diese ihre Dienstleistungen dann freiwillig nur noch für Geimpfte und Genese anbieten und werden im Gegenzug von nicht mehr erforderlichen Coronaschutzauflagen befreit.“ (Quelle) Dazu passend trendet heute Morgen bei Twitter der Hashtag #HamburgHasstGesunde.

Keine direkte Zwangsimpfung, aber enormer Druck

Gestern hatte sich Berlins Regierender Bürgermeister Müller in einer Talkrunde des RBB-Fernsehens auch kritischen Fragen zu der dadurch immer deutlicher werdenden indirekten Impfpflicht zu stellen.

Von ihm kamen die üblichen Allgemeinplätze, verräterisch freilich, dass er als Sozialdemokrat die Schuld für die von ihm klandestin herbeigesehnte Impfpflicht der Privatwirtschaft gab und gleichzeitig als Begründung für das Massenimpfen angab, es habe noch nie so viel Impfstoff gegeben wie jetzt. Sind Politiker jetzt verpflichtet dafür zu sorgen, dass die Pharmaindustrie ihre Überproduktionen möglichst rasch abbaut?

Noch während der Sendung wurde mir nicht nur klar, dass wir – sollte bei der Bundestagswahl kein Wunder geschehen – noch in diesem Jahr den Ausschluss aller Nichtgeimpften aus fast allen Bereichen des öffentlichen Lebens und damit einhergehend eine nicht gekannte soziale Ächtung dieser Menschen erleben werden. Eine Maßnahme, die angesichts der tatsächlichen Gefährlichkeit von Corona nicht mehr – wie die bisherigen Maßnahmen – „unverhältnismäßig“ erscheint, sondern auf der Ebene der Menschenrechte, aber auch unseres Grundgesetzes als „kriminell“ bzw. verfassungswidrig einzustufen ist.

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Fast die Hälfte der Deutschen für Rücktritt von Kramp-Karrenbauer und Maas

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Außenminister Heiko Maas (SPD) und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) haben im Afghanistan-Desaster kein gutes Bild abgegeben. Eine relative Mehrheit der Deutschen befürwortet daher ihren Rücktritt, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Wochenzeitung Junge Freiheit zeigt.

Knapp jeder zweite Deutsche ist der Meinung, Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sollte wegen des Afghanistan-Desasters zurücktreten. Wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der Jungen Freiheit ergab, stimmten 47 Prozent der Befragten der Aussage zu: „Annegret Kramp-Karrenbauer sollte aufgrund des Umgangs der Bundesregierung mit der Situation in Afghanistan als Verteidigungsministerin zurücktreten.“ 25 Prozent lehnten dies ab. 21 Prozent waren unentschieden und acht Prozent machten keine Angaben.

Maas soll seinen Hut nehmen

Nur wenig besser sehen die Zustimmungswerte für Außenminister Heiko Maas (SPD) aus. Auch hier war eine relative Mehrheit für den Rücktritt des SPD-Politikers. 42 Prozent waren der Meinung, Maas solle wegen der Afghanistan-Krise seinen Hut nehmen. 26 Prozent stimmten dem nicht zu, 24 Prozent antworteten mit „weiß nicht“ und acht Prozent machten keine Angaben.

Insgesamt sehen die Deutschen die Bilanz des 20jährigen Afghanistan-Einsatzes negativ. So war die Hälfte der Befragten (50 Prozent) der Ansicht, der Einsatz sei alles in allem nicht sinnvoll gewesen. Ihnen standen 23 Prozent entgegen, die sich hinter den Einsatz stellten. 20 Prozent machten zur Frage der Sinnhaftigkeit keine Angaben und sieben Prozent antworteten mit „weiß nicht“.

Für die Umfrage wurden zwischen dem 20. und dem 23. August 2.119 Personen aus Deutschland ab 18 Jahren befragt.

Scholl-Latour 2007 zu Afghanistan: „Dieser Krieg ist nicht zu gewinnen“

(c) Bernd Andres, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

Peter Scholl-Latour 2007: Die Bundeswehr sollte rasch aus Afghanistan zuückgezogen werden, denn dieser Krieg kann nicht gewonnen werden: Bereits im März 2007 warnte einer der scharfsinnigsten Kenner des Nahen Ostens, Prof. Peter Scholl-Latour in einem Gespräch mit Moritz Schwarz vor einer Eskalation des Afghanistan-Konflikts, die im Ergebnis den islamischen Terror verstärken werde. Und forderte den raschen Abzug der Bundesweh aus Afghanistan.

Scholl-Latour starb gestern vor 7 Jahren. Wir zitieren hier einige, heute mehr denn damals aktuelle Ausschnitte aus dem Interview, das die „Junge Freiheit“ 2007 veröffentlichte: [s. Grafik weiter unten; Anm. RMH]

Sie haben mehrfach den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan gefordert. Warum?

Scholl-Latour: Weil der Afghanistan-Krieg nicht gewonnen werden kann! Ganz einfach! Obendrein wird der Krieg auch noch unzureichend geführt: Es existieren weder ein Worst-Case-Szenario noch eine Exit-Strategie. Das heißt, man hat sich keine Gedanken darüber gemacht, was man tut, wenn die Situation sich plötzlich dramatisch verschlechtern sollte, bzw. wie man langfristig aus der Situation herauskommt. Das aber sind die Grundvoraussetzungen für eine verantwortungsbewusste militärische Intervention. Die Regierung in Berlin dagegen nimmt die Warnungen der militärischen Kommandeure im Land, des BND und unseres Botschafters in Kabul einfach nicht zur Kenntnis, sondern opfert sie bündnispolitischen Erwägungen.

Die Mehrheit der Bevölkerung im Irak wünscht den Abzug der westlichen Truppen. Wie schätzen Sie diesbezüglich die Afghanen ein?

Scholl-Latour: Die wünschen das ebenso brennend. Die Amerikaner sind in Afghanistan mittlerweile genauso verhasst wie in den achtziger Jahren die Russen.

Peter Gauweiler äußerte in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“: „In Afghanistan werden durch Nato-Angriffe ganze Großfamilien ausgelöscht … Wir können uns doch nicht an solchen unerhörten Vorgängen beteiligen und mit unschuldigem Augenaufschlag darauf reagieren, wenn die so angegriffenen irgendwann in unseren dichtbesiedelten Städten mit ihren Mitteln antworten.“

Scholl-Latour: Na, da hat der Mann im Prinzip doch völlig recht! Und im Übrigen sollten wir uns nicht einbilden, daß wir vom Terror verschont werden, weil wir ein paar Stammesfürsten durch den Hindukusch jagen.

Im Klartext heißt das doch, die Bundeswehr wird dort als Teil einer Invasionsmacht, Deutschland als Aggressor wahrgenommen. Glauben Sie, dass sich die Deutschen dessen bewusst sind? Offenbar machen wir uns nicht klar, dass die Moslems uns als Besatzer sehen, egal wie überzeugt wir selbst davon sind, nur Aufbauhelfer und Friedenssicherer zu sein.

Scholl-Latour: Es ist doch kein Wunder, dass die Deutschen das nicht wahrnehmen. Denn unsere Medien haben keinen Korrespondenten mehr vor Ort, und wenn mal einer dort ist, dann wird er nicht befragt. Ich habe unlängst die Region bereist und könnte entsprechend Auskünfte geben, aber man will es von mir nicht wissen. Ich weiß nicht, warum, aber die deutschen Medien lassen inzwischen den Vorhang der Selbstzensur runter.

(…)

Wie wahrscheinlich ist es, dass es zu einem großen Terroranschlag in Deutschland kommt?

Scholl-Latour: An solchen Spekulationen werde ich mich nicht beteiligen. Ich sage allerdings: Wenn sie erstmal angefangen haben, in Berlin, Hamburg oder Düsseldorf zu bomben, dann dürfen wir uns nicht erpressbar zeigen, sondern müssen die Charakterkraft aufbringen, das durchzustehen!

Ist das Ihr Ernst?

Scholl-Latour: Man kann auch mit dem Terror leben. Briten, Franzosen und Spanier, die alle ihr historisches Terrorproblem hatten, beweisen das.

Quelle.

(Anm. RMH: Das Zitat wurde in die Neue Deutsche Rechtschreibung angepasst)

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