Corona-Apokalypse: Uns stehen Tage heftiger Gewalt bevor

(c) Viktor Mikhailovich Vasnetsov, Public domain, via Wikimedia Commons

Das weiße und das rote Pferd: Ein harter, aber notwendiger Text über Corona und das Chaos. Von Kopekenstudent

Der folgende Text unterscheidet sich von den anderen Artikeln dieses Blogs sehr deutlich, daher sei mir eine kurze Vorbemerkung gestattet: Im ersten christlichen Jahrhundert hat der Apostel und Evangelist Johannes auf der Insel Patmos, auf der er als Gefangener inhaftiert war, das vielleicht rätselhafteste Buch der Bibel geschrieben: Die „Offenbarung“ oder „Apokalypse“. Im 6. Kapitel des letzten Buches der Bibel ist von vier apokalyptischen Reitern die Rede. Sie sind Zeichen für das Nahen des letzten Tages, der Apokalypse und des „Jüngsten Gerichts“.

In schweren Krisenzeiten haben Gelehrte diese vier Reiter immer wieder auf die jeweils aktuellen Ereignisse hin gedeutet. Das tut auch unser Gastautor. Er tut dies aus der Perspektive des Gläubigen, jedoch so, dass sich auch Anders- und Nichtgläubige auf das spannende Gedankenexperiment einlassen können.

Zumal vor dem Hintergrund, dass die ganze Corona-Hysterie inzwischen zu einer Art Ersatzreligion geworden ist, auf die – so will es mir scheinen – Atheisten (zumal die praktischen) besonders schnell hereingefallen sind: Glaube, dem die Tür verwehrt, kommt als Aberglaub‘ durchs Fenster – Wo die Götter ihr verjagt, kommen die Gespenster.

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Was seit März 2020 unter der Bezeichnung „Corona“ über die Welt kam, ist bis heute schwer zu begreifen. Wer sich durch Berge alternativer Informationen wühlt, erkennt zumindest, dass das Stück auf der Bühne dem Pöbel gilt, während die Souffleure im Theatergraben den totalen Umbau der Welt dirigieren. Doch des Pudels Kern ist bekanntlich nicht das Geld, sondern Gretchens Frage nach der letzten Realität.

Dieser Artikel geht von folgenden Prämissen aus:

1. alle Analysen sind nur Wahrscheinlichkeiten; sie können uns nichts Endgültiges mitteilen

2. allein die Bibel hat unveränderbare Gewissheiten; sie ist kein Märchenbuch und hochaktuell

3. sie enthält eine konkrete, verschlüsselte Beschreibung der gegenwärtigen Ereignisse.

Die Welt gewaltsam und durch Manipulation unterwerfen

Beginnen wir mit „Corona“. Das gesamte Phänomen „Corona“ mit all seinen weltweiten Begleiterscheinungen ist etwas in dieser Art noch nie Dagewesenes. Hinter den Aussagen, dass „eine Rückkehr zur alten Normalität unmöglich“ sei, steht eine Macht mit Jetzt-oder-nie-Anspruch, die sich die Welt gewaltsam und durch Manipulation unterwerfen will.

Diese Macht zeigt sich etwa im permanenten Gebrauch des Pronomens „wir“, welches alle im Munde führen, die eine Position über dem einfachen Bürger ergattert haben. Wer im Wir-Modus spricht, gibt zu erkennen, dass er einer bestimmten Gruppe angehört. Für diese Gruppe kann Schwarmintelligenz ausgeschlossen werden, denn zu viele offensichtlich Dumme äußern sich im Wir-Modus. Demzufolge ist dieses „Wir“ ausführendes Organ einer das „Wir“ steuernden Macht. Worum aber handelt es sich dabei? Ist es der digital-finanzielle Komplex? China? Einzelpersonen?

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Ausgangssperre für Ungeimpfte ab 21:00 Uhr

* von David Berger (Philosophia Perennis)

(c) Thorsten Krienke, flickr CC BY-SA 4.0 (nach PP)

Mit Berufung auf die mit den parallel zur Impfquote ansteigenden Inzidenzzahlen gilt seit gestern in mehreren Städten Baden-Württembergs für Ungeimpfte eine nächtliche Ausgangssperre.

Während sich das gesamtgesellschaftliche Klima derzeit etwas zugunsten der Kritiker der Coronapolitik der Bundesregierung zu verschieben scheint, versucht man in dem grünen Baden-Württemberg noch einmal ein Zeichen intransigenter Glaubenstreue zur Corona-Ideologie zu setzen: U.a. die Stadt Karlsruhe hat nun bekannt gegeben, dass ab dem 15. Januar von 21:00 Uhr an eine Ausgangssperre für Ungeimpfte und nicht Genesene gilt.

Auch in Biberach und Ravensburg

Die Regelung betrifft, wie verschiedene Medien berichten, auch andere Städte des Bundeslandes. Begründet wird sie damit, dass die 7-Tage-Inzidenz in diesen Städten zwei Tage in Folge über 500 lag.

Superspreader-Nächte in Biberach?

Noch vor etwa einem Monat hatte man – aufgrund der mit der Impfquote stark steigenden Inzidenzzahlen – beschlossen, dass die Inzidenzzahl als Referenzwert für solche Beschlüsse keine Aussagekraft mehr haben soll.

Seit der Einführung der 2G-Regel für größere Veranstaltungen war es immer wieder zu lokal und zeitlich eindeutig zuordenbaren Corona-Ausbrüchen gekommen. Da ist es gut, dass in Karlsruhe, Biberach und Ravensburg ohnehin um 21 Uhr die Gehsteige hochgeklappt werden. Sonst könnte man fast annehmen, die Stadtverwaltungen würden dort regelrechte Superspreader-Events planen.

Das Volk für den Rechtsstaat: Massendemos in zahllosen Städten gegen Impfpflicht

Symbolfoto (c) Screenshot YT (nach PP)

Nicht nur in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt zogen am Wochenende tausende „Spaziergänger“ durch die City, auch in anderen Großstädten Deutschlands war dies von Nord bis Süd der Fall. In Berlin wurde die geplante Demo gegen die Impfpflicht mit einer besonders überzeugenden Argumentation verboten.

Dabei versuchen viele Medien, ihre Leser hinters Licht zu führen, wenn sie – wie aktuell gerade die WAZ  – behaupten, die Kundgebungen gegen die Corona-Politik der Regierung würde von „Impfgegnern“ betrieben.

Das ist in allen Fällen eine Falschbehauptung, da sich diese Demonstrationen keineswegs gegen die Impfung an sich richten, sondern einzig und allein gegen die geplante Impf-PFLICHT. Wir haben hier also eine ähnliche, vermutlich sehr bewusst im Rahmen des Propaganda-Framings eingesetzte Begriffsverwirrung wie bei dem Begriff „Coronaleugner“.

In Hamburg 16.000 Menschen auf der Straße

Die „Westfälischen Nachrichten“ aus Münster hatte diesen Aspekt im Dezember 2021 ebenfalls unrichtig dargestellt, worauf ich mit einem Leserbrief reagierte und einige Stühle geraderückte. Tatsächlich hat die Zeitung diese Zuschrift nicht nur veröffentlicht, sondern sich dann in ihrer Berichterstattung über den „Montagsspaziergang“ korrekt ausgedrückt („Impfpflicht-Gegner“)  – also immerhin dazugelernt.

Eine der größten Protestveranstaltungen gab es am Samstag in Hamburg mit 16.000 Teilnehmern, die mit dem Leitwort „Hände weg von unseren Kindern!“ (bezogen auf die Impfung)  durch die City zogen. Das Motto in Düsseldorf lautete: „Wir sind die rote Linie!“

Teils gab es Gegen-Demonstrationen von linker Seite und radikalen Antifa-Gruppen. Auch in Münster warfen die Chaoten am Straßenrand verbal mit Drohrufen und Schimpfwörtern um sich, doch die „Spaziergänger“ ließen sich davon gottlob nicht provozieren und zogen schweigend weiter. – soweit Felizitas Küble bei CF.

Demo gegen Impfpflicht verboten, weil dort Kritiker der Impfpflicht auftauchen könnten

Kleine Ergänzung am Rande: In Berlin wurde am Samstag auch mittelgroße legitime Demo gegen 2G und drohende Impfpflicht von Behörde verhindert. Lustigerweise mit der Begründung, dass eine Unterwanderung durch Querdenker drohe. Menschen, die nicht staatskonform denken, verlieren offensichtlich immer mehr ein Grundrecht nach dem anderen.

Auch wenn die gegenwärtige (?) Politik im Unterschied zum Denken der philosophia perennis und dem der katholischen Weltanschauung in der Regel gnadenlos ist, muss man doch im Eigeninteresse des Staates fragen: über ein Jahr der Schonungsfrist mit täglichen Abendkursen und Pflichtterminen beim Gesundheitsamt – mit anschließender Betreuung 12-24 monatiger Probezeit durch einen Bewährungshelfer von der Antifa – zurück-erarbeiten kann?

Coronagipfel ratlos: Omikron als endgültiges Ende einer Pandemie

* von David Berger (Philosophia Perennis) am 07.01.2022

Schon jetzt zeigen die bislang an die Öffentlichkeit geratenen Beschlüsse des heutigen Corona-Gipfels, dass diejenigen, deren Politik über zwei Jahre auf Panikmache und Volkshysterie gründete, selbst zunehmend in Panik geraten: Ihre bisherigen wie Heilsversprechen gehandelten Maßnahmen haben versagt, jetzt nimmt Omikron die Sache selbst in die Hand und beendet die Pandemie.

Ob es sachlich gesehen jemals eine Pandemie gab, ist umstritten, immer klarer wird jedoch, dass mit Omikron und der durch die Mutation in Windeseile und auf sanfte, sehr nebenwirkungsfreie, aber dafür deutlich zuverlässiger als durch die uns bislang aufgedrängten „Impfungen“  eintretende „Herdenimmunität“ das Ende des Corona-Hypes bevorsteht.

Das Endgame der Pandemie ist angebrochen

Das „Endgame für die Pandemie“ sei angebrochen, so das wichtigste Wirtschaftsmagazin der Schweiz, die renommierte „Handelszeitung“. Diese veröffentlicht heute unter der Überschrift „Omikron wird das Endgame für die Pandemie“  eine Analyse, wie die Wirtschaft in fünf Schritten aus dem Pandemiemodus findet. Darin heißt es u.a.:

„Zumindest in Europa und Nordamerika dürften bald fast alle auf die eine oder andere Weise immunisiert oder zumindest mit dem Virus in Kontakt gekommen sein. Der Impfstatus wird damit bedeutungslos. (…) Die 3G-, 2G-, und 2G-plus-Regeln, die die Wirtschaft weiterhin plagen, können in der Folge abgeschafft werden.“

Coronagipfel zeigt komplette Ratlosigkeit und enormen Gesichtsverlust der Coronahysteriker

Obwohl die Maßnahmen in England weit weniger restriktiv sind als die in Wales und die Bevölkerungsdichte deutlich höher ist, steigen die Infektionszahlen in Wales dreimal so schnell. Ein Muster, das wir überall auf der Welt sehen: Je restriktiver Staaten agieren, um so massiver das gemessene Infektionsgeschehen und die Auswirkungen (Ramin Peymani)

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Peter Hahne über Corona-Maßnahmen: „Es ist ein Verbrechen!“

„Ich kann nur hoffen, dass die Menschen auf die Straße gehen und sich einreihen in den Protest.“ – Peter Hahne, einstiges Nachrichtengesicht des ZDF und Bestsellerautor nimmt im aktuellen indubio Podcast kein Blatt vor den Mund – und bezeichnet die derzeitigen Corona-Maßnahmen als Verbrechen. Und natürlich wird der Podcast auf Youtube gelöscht:

Den ganzen Talk finden Sie hier:

Kerzen und Gebete

Peter Hahne, einstiges Nachrichtengesicht des ZDF, Bestsellerautor, Evangelist und kritischer Journalist alter Schule, spricht mit Burkhard Müller-Ullrich über Weihnachtsgottesdienste mit Masken und 2G, über den geistigen und geistlichen Zustand der deutschen Kirchenleitungen sowie über seinen Werdegang und seine Erfahrungen mit Politikern und Redaktionskollegen.

RKI-Daten: Mehrfach Geimpfte weitaus schlechter gegen Omikron geschützt (Update: RKI hat auf einmal andere Zahlen!)

* von David Berger (Philosophia Perennis)

(c) Pixabay CC0

Nun bestätigen die neuesten Daten des RKI, was die Erfahrungsberichte der letzten Wochen immer wieder nahelegten: Die Gruppe der mehrfach Geimpften ist weitaus schlechter gegen Omikron geschützt als Ungeimpfte. Update: Nebenbei hat das RKI nun die Zahlen neu angegeben!)

Laut RKI ist die Wahrscheinlichkeit, „Omikron-positiv” zu werden, für Geimpfte mindestens sechsmal höher als für Ungeimpfte. Und damit wird auch deutlich, dass von mehrfach Geimpften für Ungeimpfte eine große Gefahr ausgeht, mit Corona infiziert zu werden.

Wie wir bei PP sehr früh berichteten, waren die ersten Einreisenden, die Omikron aus Südafrika nach Deutschland brachten, alle ausnahmslos geimpft und die meisten zusätzlich geboostert.

Zum Wochenbericht vom 30.12.2021 teilt das RKI zu den Omikron-Fällen mit:

„Für 6.788 Fälle wurden Angaben zu den Symptomen übermittelt, es wurden überwiegend keine oder milde Symptome angegeben. (…) 124 Patientinnen und Patienten wurden hospitalisiert. (…) 186 Patientinnen und Patienten waren ungeimpft, 4.020 waren vollständig geimpft, von diesen wurde für 1.137 eine Auffrischimpfung angegeben.”

Weniger als fünf Prozent der Omikron-Fälle sind ungeimpft

„Bleiben wir bei den 4.206 Fällen, die als gesichert für Omikron angenommen werden können. Etwa 30 Prozent der Bevölkerung sind ungeimpft. Auf diese entfallen 186 Fälle von 4.206. Weniger als fünf Prozent der Omikron-Fälle sind ungeimpft. Wäre das Risiko, sich Omikron einzufangen, gleich verteilt zwischen Geimpften und Ungeimpften, so müssten rund 1.200 Fälle auf Ungeimpfte entfallen. Es sind aber weniger als 200, und so zeigt eine erste Überschlagsrechnung, dass das Risiko für Geimpfte und Geboosterte sechsfach Mal höher ist, „Omikron-positiv“ zu werden.“ (Quelle)

Diese neuen Zahlen scheinen eine weitere Beobachtung zu bestätigen: Die meisten Neuinfizierten haben sich bei mehrfach Geimpften und Geboosterten angesteckt. So auch meine ganz persönliche Erfahrung.

Lauterbach liegt wieder völlig daneben

Gesundheitsminister für radikale Maßnahmen
(c) Pommes Leibowitz

In scharfem Kontrast zu diesen Zahlen stehen die Äußerungen von Gesundheitsminister Lauterbach:

„Der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach irrlichtert so zuverlässig wie immer. Er ist gerade «sehr sehr in Sorge» um die Ungeimpften wegen Omikron. Zugleich vermeldet das Robert-Koch-Institut, dass die überwältigend größere Anzahl der Omikron-Fälle die Geimpften betrifft. Lügt Lauterbach bewusst oder kennt er die Zahlen der eigenen, ihm unterstehenden Behörde, nicht? Beides wäre ein Rücktrittsgrund.“ (Milosz Matuschek)

Wer jetzt wirklich solidarisch sein will, der sollte schleunigst mit dem hochgefährlichen 2G-Theater aufhören und aus dem Teufelskreis des Impfabos aussteigen.

RKI liefert politisch korrektere Zahlen

Update 03.01.22, 16 Uhr: Die Zahlen von heute Morgen passten offensichtlich gar nicht ins politische Programm. Daher hat das RKI nun die Zahl der ungeimpft Neuinfizierten verfünffacht…

Wie es zu solchen Zahlenspielen kommt, erklärt hier ein Fachmann, der Ex-Verfassungsschutzchef Maaßen:

Youtube löschte den gesamten Kanal der „Achse des Guten“

(c) Ivan Radic, flickr CC BY 2.0 (nach PP)

„Am 22.12.2021 hat YouTube den von „Die Achse des Guten“ auf der Plattform betriebenen Kanal mit sämtlichen Inhalten gelöscht. Darunter knapp 200 „Indubio“-Podcasts und eine sehr große Anzahl von Kommentaren von Henryk M. Broder („Broders Spiegel“).“ – so der bekannte Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel auf seinem Kanal.

Und weiter: „Einer der politischen Blogs mit der größten Reichweite der Bundesrepublik („Der einflussreichste deutsche Autoren-Blog.“ Berliner Zeitung) wurde damit einfach abgeschaltet. Haben die „Richtlinien“ des Quasi-Monopolisten YouTube (Google) Vorrang vor der Meinungs-, Presse-, und Wissenschaftsfreiheit?

Abmahnung erteilt

Das Prinzip ist einfach. Erhält man von YouTube nach einer „Warnung“ innerhalb von 90 Tagen drei Verwarnungen ist der Kanal weg. Unabhängig von der Frage der Rechtsmäßigkeit dieser Richtlinien ist die Kanallöschung selbst bei deren Anwendung nicht gerechtfertigt. In der Abmahnung an YouTube, deren Frist am 27.12.2021 abläuft, haben wir dem Konzern mitgeteilt:

„Die Kanallöschung ist bereits deshalb rückgängig zu machen, weil die Löschung des Videos ‚Durchsicht: Aachener Impf-Monolog‘ völlig indiskutabel ist und keinen Bestand haben wird. Der Sachverhalt ist bereits vor Gericht anhängig. Diese Verwarnung entfällt also. Dies gilt auch für die Verwarnung zu dem Indubio-Podcast „Flg.126 – Der Staatsvirus“. Denn Sie selber haben diesen auf unsere Beschwerde wiederhergestellt.“

Ist es nicht längst zu spät?

Nun, da praktisch fast alle Internetseiten, die auch nur ein wenig von der Regierungslinie abweichen von der all gegenwärtigen Zensur betroffen sind, frage ich mich: Ist es nicht längst zu spät, hier noch auf einen Umschwung unter dem gegenwärtigen Regime und seiner Justiz zu hoffen? Wer kann es sich schon finanziell leisten, jede Zensurmaßnahme vor Gerichten zurückzuklagen?

Hätte es nicht bereits vor mehr als 4 Jahren eine große Solidarität der „alternativen Medien“ geben müssen, als es bereits vor dem Netzdurchsetzungsgesetz von Heiko Maas Reinigungsaktionen gab? Und es so üblich war, dass – wenn es einen erwischte – die anderen weggeschaut haben, einfach erleichtert, dass es sie nicht getroffen hatte (oder noch schlimmer, wie die Redaktion des Magazins Unzensiert.at, sich von den Zensierten schnell distanzierte). Auch das generelle Interesse an dem Kampf für Meinungsfreiheit hielt sich gerade bei den eher altkonservativen Kreisen, die sich bewusst nicht als liberal-konservativ verstehen wollten, deutlich in Grenzen.

Nun haben wir eine Lage, die ganz sicher viel Geld in die Kassen von auf das Gebiet spezialisierten Rechtsanwälten spülen kann, aber nur einzelne Symptome kurz wie mit einem Schmerzmittel ruhig stellt.

Corona-Krise: Verunsicherung und Angst werden gezielt geschürt

– Realitätsverweigerung und Panikmache

* Einleitung David Berger / Artikel Frank W. Haubold auf Philosophia Perennis

https://philosophia-perennis.com/wp-content/uploads/2020/05/Corona-Angst.jpg

(c) Pommes Leibowitz/Munch

Während Politik und Medien tagtägliche neue Horrorszenarien in Sachen Corona heraufbeschwören, sprechen die Fakten eine andere Sprache. Die einzige Katastrophe, die tatsächlich droht, ist das Abgleiten der Bundesrepublik in eine Pandemie-Notstandsgesellschaft, die zunehmend totalitäre Züge trägt. Ein Gastbeitrag von Frank W. Haubold

Glaubt man dem propagandistischen Trommelfeuer von Politik und Medien, dann steht Deutschland nun schon seit fast zwei Jahren vor einer pandemischen Katastrophe oder befindet sich gar schon mittendrin. Fakten werden nur publiziert, wenn sie diese Darstellung stützen; andere sind unerwünscht und werden ebenso ignoriert wie die Stimmen durchaus renommierter Kritiker.

„German Angst“

Dass diese einseitige Darstellung von den meisten Bürgern als Realität wahrgenommen wird, hat mit einem Phänomen zu tun, das man im Ausland als „German Angst“ bezeichnet. Wer kein Selbstwertgefühl besitzt und keinen Halt mehr in traditionellen Werten wie Religion, Nation und Familie findet, fürchtet sich zwangsläufig vor der Fliege an der Wand. Und diese Furcht wird von Politik und Medien gezielt geschürt mit einem Framing, das von Tag zu Tag hysterischer und bösartiger wird.

Die höhnischen Kommentare und Todeswünsche gegenüber Impfverweigerern (Joshua Kimmich, Alice Weidel) und Kritikern in den sozialen Medien belegen den Erfolg dieser Kampagne, die vor allem das Ziel hat, das eklatante Versagen von Politik und Behörden in der Corona-Krise zu übertünchen und Sündenböcke zu präsentieren, die den Volkszorn auf sich ziehen sollen.

Keinerlei Grund zur Panik

Aber wie ist die Lage nun tatsächlich? Die entsprechenden Daten sind durchaus verfügbar, nur macht sich fast niemand die Mühe, sie selbst zu recherchieren und sich ein eigenes Bild zu machen. Mit Stand heute (11.12.2021) liegt die Inzidenz in Deutschland bei 402,9 und damit um 9 Prozent niedriger als in der Vorwoche. Wird diese Entwicklung in den Medien thematisiert? Kaum, stattdessen halluziniert man über eine angebliche „Untererfassung“ und verweist auf die gestiegenen Todeszahlen, obwohl durchaus bekannt ist, dass diese der Inzidenz nacheilen. Dass die Todeszahlen zudem unabhängig von der tatsächlichen Todesursache jeden Fall enthalten, bei dem der Verstorbene positiv getestet wurde, sei nur am Rande angemerkt.

Vergleicht man die bundesdeutsche Inzidenz mit der der Nachbarstaaten, wird deutlich, dass keinerlei Grund zur Panik besteht, denn in den meisten Ländern liegt sie entweder in der gleichen Größenordnung oder ist sogar noch höher. Frankreich 421, Polen 421, Österreich 394, Niederlande 801, Belgien 910, Tschechien 942, Schweiz 782, Dänemark 705.

Hohe Impfquoten mindern in keiner Weise die Ansteckungsgefahr

Setzt man die Inzidenzen zudem in Relation zu den Impfquoten wird schnell deutlich, dass die Propagandabehauptung, höhere Impfquoten minderten Ansteckungsgefahr und Inzidenzen, jeglicher Realität entbehrt. Belgien (75,03% Impfquote), die Niederlande (74,37%) oder Dänemark (77,12%) liegen in der Spitzengruppe der Inzidenzen, während Polen mit bescheidenen 54,53% Impfquote im Mittelfeld liegt. Diese negative Korrelation wurde zwar bereits in einer Havard-Publikation thematisiert, die aber medial kaum Widerhall fand. Wer publiziert schon gern den Nachweis, dass das eigene Geschwätz von gestern ins Märchenland gehört?

„Aber die Intensivstationen?“, wird der mediengeschulte Leser einwenden. „Die quellen doch über!“. Punktuell mag das so sein, aber wer sich beim DIVI-Intensivregister informiert, wird rasch feststellen, dass auch hier die mediale Darstellung von der Realität abweicht. Am 10. Dezember 2021 waren hier 4.919 Covid-Intensivfälle registriert (Tendenz gleichbleibend), während es am 27. April 5.050 waren und am 4. Januar sogar 5.723!

Einen signifikanten Unterschied gibt es dennoch: Am 4. Januar waren 34.312 Intensivplätze vorhanden (inklusive Notfallreserve) und heute sind es nur noch 30.257! Gäbe es in der Bundesrepublik noch eine unabhängige Medienlandschaft, dann würde zuerst dieser Skandal thematisiert werden, bevor man die Ungeimpften für angeblich nicht mehr mögliche Intensivbehandlungen von Patienten mit anderen Krankheitsbildern verantwortlich macht, was in doppelter Hinsicht wahrheitswidrig und demagogisch ist.

Intensivbettenabbau

Die Gesundheitspolitik hatte einen ganzen inzidenzarmen Sommer Zeit, den Trend des personalmangelbedingten Abbaus von Intensivbetten entgegenzuwirken. Das wäre mit vergleichbar einfachen Mitteln möglich gewesen (Gehaltserhöhung für Intensivpflegekräfte, prämienunterstützte Intensivkurse zur Umschulung und Weiterbildung von „normalen“ Krankenpflegern). Man hätte den Kliniken zudem DRG- oder Budgetaufschläge für die Schaffung zusätzlicher Intensivkapazitäten anbieten können (was insbesondere bei privaten Klinikketten einen Motivationsschub ausgelöst hätte). Nichts davon wurde getan.

Und jetzt, da die Folgen dieses skandalösen Politikversagens offenbar werden (weniger freie Intensivbetten), verweist man auf die ungeimpften „gefährlichen Sozialschädlinge“ (FDP-Abgeordneter Rainer Stinner) und Solidaritätsverweigerer und fordert allen Ernstes eine allgemeine Impfpflicht als Allheilmittel für die selbst verursachten Probleme. Dass besagte Impfungen inzwischen nachweislich fast keine der vollmundigen Versprechungen einlösen können und die Zahl der „Impfdurchbrüche“ massiv ansteigt, ist ein anderes, nicht weniger skandalträchtiges Thema, das der gesonderten Betrachtung bedarf.

Sündenbockstrategie

Historische Vergleiche hinken immer, aber es gehört nun einmal zu den Grundwerkzeugen totalitärer Regime (und jener Noch-Demokratien, die auf dem Weg dorthin sind), Ängste zu schüren und gleichzeitig einen inneren oder äußeren „Feind“ als Sündenbock zu präsentieren, um die eigene Macht zu stärken, Kritiker mundtot zu machen und Grundrechte einzuschränken. Die Bundesrepublik Deutschland des Jahres 2021 ist auf dem besten oder vielmehr schlechtesten Weg, diesen faschistoiden Ungeist wiederauferstehen zu lassen.

Tausende gegen Impfpflicht auf den Straßen (Video)

Tausende Menschen haben sich gestern im München rund um den Wittelsbacher-Platz in München versammelt, um dort gegen den Wortbruch der neuen Regierung im Hinblick auf die Coronamaßnahmen, besonders die geplante Impfpflicht zu demonstrieren. 

Rosenkranzkreuzzug gegen die Corona-Diktatur

Parallel zu der Münchener Demo fanden gestern Abend zahlreiche weitere Protestkundgebungen gegen die drohende Corona-Diktatur statt.

Besonders hervorgehoben werden soll, dass in zahllosen Städten in Italien, Polen, der Schweiz, Österreichs, aber auch Deutschlands die Katholiken auf die Straßen gingen: Sie nahmen im Rosenkranzgebet ihre Zuflucht zur Gottesmutter – wie dies Katholiken in allen Jahrhunderten getan haben, wenn sie sich in größter Bedrängnis fanden.

So auch in München an der Mariensäule (Foto © telegram)

Allein in Linz fanden sich 350 Teilnehmer bei „Österreich betet“ am Linzer Hauptplatz ein, österreichweit beteiligten sich tausende Menschen an mehr als 100 Orten: §Der „Rosenkranz-Kreuzzug“ der Katholiken wächst“ -so kath.net.

FDP: Ideale der Freiheit und Bürgerrechte endgültig verraten

* von David Berger (Philosophia Perennis) am 07.12.2021

https://philosophia-perennis.com/wp-content/uploads/2021/12/lindner-koalitionsvertrag.jpg

(c) Screenshot YT

Mit der heutigen Unterzeichnung des Koalitionsvertrages hat die FDP endgültig als Partei der Freiheit und der Bürgerrechte ausgedient und all die Ideale, die Politiker wie Guido Westerwelle, Wolfgang Kubicki oder Gerhard Baum noch hochhielten, verraten.

FDP-Chef Christian Lindner hat heute zusammen mit den Spitzen der Grünen und der SPD den 177 Seiten langen Koalitionsvertrag für ihre künftige Regierung unterzeichnet. Lindner ließ dazu kurz und knapp wissen: „Jetzt beginnt die Zeit der Tat“.

Ob Ihm bewusst ist, dass er mit der Unterzeichnung dieses Vertrags, der den von Merkel initiierten Weg Deutschlands von einem Rechtsstaat hin zu einer linksgrünen Gesinnungs- und Sanitärdiktatur endgültig besiegelt, nicht nur viele FDP-Wähler maßlos enttäuscht, sondern auch das letzte bisschen an „liberal“, das der FDP noch zu eigen war, verraten hat?

Bürger, die ihr Immunsystem vergessen haben

Es bleibt zu hoffen, dass ihm die Worte eines Politikers wie Guido Westerwelle möglichst oft in schlaflosen Nächten, sollten ihm diese jemals erreichen, irgendwann einmal ein schlechtes Gewissen machen. Auch wenn es dann vermutlich für ihn und für die FDP zu schade ist. Es ist jetzt an der Zeit, dass die kompromisslose Verteidigung von Einigkeit, Recht und Freiheit auf andere übergeht:

Unser Tweet des Tages deshalb von Georg Pazderski mit den Worten von Guido Westerwelle:

„Man kann mit dem Vorwand, man schaffe Sicherheit, jedes Bürgerrecht in Zweifel ziehen. Freiheit stirbt immer zentimeterweise. Freiheit stirbt, wenn die Bürger ihr Immunsystem vergessen, dass sie gegen jede Freiheitsbedrohung wappnen soll“.

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