Corona: Auch Bundesregierung hält jetzt Abriegelungen von Risikogebieten für möglich

Nachdem gestern RKI-Präsident Lothar Wieler die Abriegelung von Gebieten mit hohen Corona-Zahlen als brachiales Mittel im Kampf gegen Corona angedacht hatte, springt ihm nun die Bundesregierung bei und hält diese bislang beispiellose Maßnahme für ein mögliches Mittel im Kampf gegen die steigenden Zahlen an Neuinfektionen.

Auf eine entsprechende Frage von Journalisten antwortete Vize-Regierungssprecherin Martina Fietz am Freitag: „Die Beschränkungen von Ein- und Ausreisen kann rein epidemologisch gesehen eine Möglichkeit sein, um eine Verbreitung des Virus zu verhindern.“

Abriegelung von Risikogebieten bereits länger geplant?

Konkrete Vorbereitungen dazu gebe es aber noch nicht. So auch ein Sprecher des Bundesinnenministeriums der behauptete, „konkreten Szenarien“ für einen Einsatz der Bundespolizei im Falle von Abriegelungen lägen nicht vor.

Was uns im zweiten Lockdown – wie immer ihn das System Merkel dann nennen wird – drohen könnte, hat der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, schon vor zwei Tagen sehr deutlich gemacht: Er schließt nun – im Unterschied zu einigen seiner früheren Aussagen – eine Abriegelung von Corona-Risikogebieten nicht mehr aus:

„Vor neun Monaten habe ich in einem ähnlichen Interview gesagt, dass ich mir das nicht vorstellen kann. Inzwischen kann ich mir vorstellen, dass solche Maßnahmen durchgeführt würden“, sagte Lothar Wieler zur offensichtlich auch von der Bundesregierung bereits angedachten Abriegelung von Risikogebieten am Donnerstag dem Fernsehsender Phoenix.

Mobilität der Bürger unterbinden

„Wenn die Maßnahmen nicht verschärft werden, werden die Infektionszahlen weiter hochgehen“, drohte er. In diesem Zusammenhang forderte der RKI-Chef das inzwischen bereits in zwei Bundesländern von Gerichten gekippte Beherbergungsverbote zur Einschränkung der Reiseaktivität durchzusetzen: Mobilität sei schließlich einer der „Treiber dieser Pandemie.“

Die WerteUnion (Bonn) hat sich verärgert über den Vorschlag Wielers gezeigt:

„Eine dermaßen FREIHEITSEINSCHRÄNKENDE und autoritäre Maßnahme lehnen wir mit aller Kraft ab. Maßnahmen sind wichtig, aber das ist vollkommen verrückt Herr Wiehler!“ (Quelle).

Anders als diese Randgruppe der Union scheint da die Merkel-Regierung zu denken. Zurecht bemerkt der Twitteraccount AP-Blog: „Das wirklich schlimme daran ist ja, dass es mit Sicherheit keine unbedarfte Äußerung war. Jemand wie Wieler geht nicht ohne Grund mit solchen Ideen an die Öffentlichkeit. Man möchte wahrscheinlich schauen, wie die mediale Reaktion auf solche Ideen ist.“ (Quelle)

Grenzen innerhalb von Deutschland nichts Neues

Ob Merkel dann zur Absicherung die Bundeswehr oder die Polizei einsetzen wird, scheint aber noch nicht ganz klar zu sein. Jedenfalls ist das Tabu eines Einsatzes der Bundeswehr gegen Bürger innerhalb des Bundesgebiet im Namen der Coronabekämpfung lägst gebrochen.

Viele Kommentatoren in den sozialen Netzwerken fühlen sich inzwischen an dunkle Zeiten erinnert:  „Grenzen innerhalb von Deutschland: das gab es doch schon mal vor nicht allzu langer Zeit. Keiner von uns hätte 89 gedacht, dass das so schnell wiederkommen würde. Merkel sei Dank!“

Bundespolizei: Sicherung der Außengrenzen der Bundesrepublik nötig!

Die Deutsche Polizeigewerkschaft legt inzwischen das Augenmerk auf die bekanntlich bei der Bundesregierung eher unbeliebte Sicherung der Außengrenzen der Bundesrepublik: „Einreisen in die Bundesrepublik Deutschland finden bekanntermaßen nicht nur auf dem Luftweg statt“, warnt Heiko Teggatz, Vorsitzender der DPolG Bundespolizeigewerkschaft. „Um den gemeinsam beschlossenen Vereinbarungen von Bund und Ländern tatsächlich Nachdruck zu verleihen, müsste gerade an den Landgrenzen mehr als nur stichprobenartig kontrolliert werden“, so Teggatz weiter.

Bei genauerer Betrachtung der durch das RKI veröffentlichten Zahlen und der Landkreise und Kreisfreien Städte, die den Inzidenzwert von 50 überschritten haben, fällt schnell auf, dass ein Großteil dieser Kreise eine unmittelbare Nähe zu unseren europäischen Nachbarstaaten haben. Tschechien, Frankreich, Belgien und die Niederlande gelten als Risikogebiete.

Auf der gemeinsamen Konferenz der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten der Länder am 14.10.2020 wurden umfangreiche gemeinsame Maßnahmen beschlossen, von denen auch die Bundespolizei betroffen sein könnte. So soll sie beispielsweise die Ordnungsämter auf Anforderung der Länder unterstützen. Weiterhin sollen Reisende aus Risikogebiete im Ausland weiterer strengerer Auflagen unterliegen. Hierzu zählen u.a. besondere Einreisevoraussetzungen.“

Trump: „Bester US-Präsident aller Zeiten für Homosexuelle!“

Homosexuelle Aktivisten aus den ganzen USA, unter ihnen auch Ex-US-Botschafter Grenell, haben sich am vergangenen Wochenende in Nashville versammelt, um Trump ihre Unterstützung zuzusagen. Gleichzeitig dankten ihnen Trump und Pence persönlich für ihren historischen Beitrag zur Wiederwahl von Trump.

Wie Breitbart exklusiv berichtet, haben Präsident Donald Trump, Vizepräsident Mike Pence und Karen Pence Aktivisten von OUTspoken, einer Gruppe von LGBT-Konservativen, nach Nashville, Tennessee, eingeladen, um ihnen für ihre Unterstützung zu danken.

Am Telefon den Aktivisten gedankt

Donald Trump hatte sich persönlich per Telefon zu dem Treffen zugeschaltet, um den Aktivisten zu danken.

Im Gespräch mit Breitbart sagte der ehemaligen US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, zugleich das erste offen schwule Kabinettsmitglied in der Geschichte der USA:

„Präsident Trump ist der beste Präsident der USA, den die schwule und lesbische Gemeinschaft je hatte.“

 

Niemals zuvor habe ein Republikaner in der Gay-Community einen solch stark Zuspruch erfahren, wie ihn Trump nun hat, so Grenell (Foto l. zusammen mit PP-Gründer David Berger) weiter:

„Sowohl Vizepräsident Pence als auch Präsident Trump sprachen an diesem Wochenende mit konservativen Gay-Aktivisten und dankten ihnen persönlich für ihre historische Mitarbeit an der Wiederwahl von Trump-Pence.“

Linke wollen Homosexuelle zur Spaltung der Gesellschaft missbrauchen

Der Publizist und U.S Army-Veteran Rob Smith (POC!) ergänzte er gegenüber Breitbart News:

„Dies ist in vielerlei Hinsicht die erfolgreichste republikanische Regierung in der amerikanischen Geschichte, vor allem aber was die Sympathie und Akzeptanz so vieler schwuler Republikaner betrifft.“ Die Linke wolle Schwul- oder Lesbischsein weiterhin zu einem Anlass machen, einen Keil in die Gesellschaft zu treiben. Was ihr aber nicht mehr gelinge. Und das sei auch gut so.

In einem Tweet nannte Smith Trump den wichtigsten Verbündeten für Homosexuelle.

Trump-Kritiker ohne Argumente

In den sozialen Netzwerken  bekamen die Aktivisten zahlreichen Zuspruch. Cindy Neky ergänzte, dass sich Trump nicht nur in den USA, sondern immer wieder auch weltweit gegen die Diskriminierung Homosexueller eingesetzt habe.

Kritiker als dem linken Spektrum wussten da nur noch zu bemängeln, dass auf den Fotos keiner der Gay-Aktivisten eine Maske getragen oder den Mindestabstand eingehalten habe.

Donald Trump: “Ich werde bald zurück sein!”

Vor zwei Tagen war die perfide Schadenfreude der Trumpgegner gar nicht mehr zu bremsen, als bekannt wurde, dass der amerikanische Präsident sich mit dem Covid-19-Virus infiziert hatte. Doch die Schadenfreude hat sich in Angst verwandelt, denn Trump stellt sich dem Virus ganz anders als deutsche Politiker.

US-Präsident Donald Trump veröffentlichte nun, gut 24 Stunden nachdem er ins Walter Reed Medical Center gebracht wurde, ein Video, in dem er sagte, dass sich „jetzt viel besser“ fühle und für Menschen auf der ganzen Welt kämpfe, die ebenfalls das COVID-19- Virus in sich tragen. Im Geist der Gemeinsamkeit könne jeder „das Coronavirus solide besiegen“.

Trump testet selbst neue Wundermedikamente

Trump warb auch für Therapeutika und sagte, dass es einige gebe, die bald herauskommen werden, die „aussehen, als seien sie Wunder“. Trump erhielt mit Zustimmung seines Arztes eine experimentelle Antikörperbehandlung.

Der Präsident sagte, dass er sich allmählich wieder deutlich besser fühle und wohl sehr bald wieder zurück in den normalen Tagesgeschäften sei. Aber: „Sie wissen es nicht in den nächsten Tagen, ich denke, das ist der wirkliche Test“.

„Als Führer muss man sich Problemen stellen“

Er bemerkte auch, dass er sich nicht „einfach nicht im Weißen Haus einschließen wolle“. Man habe ihm gesagt, er solle bleiben und sich einschließen und keine Menschen suchen oder mit ihnen sprechen. Das werde er nicht tun: „Als Führer muss man sich Problemen stellen“.

Das scheint Trump tatsächlich auch zu tun: In den US-Medien werden derzeit Fotos aus dem Krankenhaus veröffentlicht, die zeigen, dass Trump auch aus dem Krankenhaus seinen „Job“ macht.

Vielleicht eine der besten Reden Trumps …

Und für alle, die den derzeit von ARD/ZDF u.a. ventilierten Verschwörungstheorien (Trump hat Covid-Erkrankung nur erfunden – und daneben gleichfalls: Trump ist in Wirklichkeit extremst schwer erkrankt) irgendeine Bedeutung beimessen, folgender Tweet:

Moria: Refugee-welcome-Aktivisten feiern Brand von Flüchtlingslager

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Entkorkt die Champagner­flaschen, serviert erlesene Häppchen, feiert! Es gibt einen Gott, Moria brennt“, schreibt Mely Kiyak in einem vom Twitteraccount „Seawatch“ verbreiteten Artikel.

Wer bislang den linken Dogmen, nach denen Rechte permanent Asylheime in Brand stecken, geglaubt hatte, der sieht sich in diesen Tagen eines besseren belehrt. So sorgte heute der Twitteraccount „Seawatch“ für Aufregung, als er ein Zitat von Mely Kiyak twitterte:

Ein mutiger Akt

„Wenn sie das Feuer selber legten, taten sie das einzig Richtige. Ein mutiger Akt. Ein Aufstand der Verzweifelten. Unsere Aufgabe ist es nun, ihnen beizustehen.“

Und dazu bemerkte: „MelyKiyak sagt, was zu #Moria gesagt werden musste.“

„Es gibt einen Gott, Moria brennt“

Verlinkt ist dann ein Artikel von Kiyak vom Tag zuvor, in dem es u.a. heißt:

„Entkorkt die Champagner­flaschen, serviert erlesene Häppchen, feiert! Es gibt einen Gott, Moria brennt.“

Andere Twitter-User erheben nun – neben den hier sichtbar werdenden, offen zutage tretenden moralischen Defiziten – dass solche Äußerungen juristisch mindestens problematisch scheinen:

Man stelle sich einmal vor, solch ein Jubel über brennende Asyleinrichtungen wäre von „rechter“ Seite gekommen!

Afghanische illegale Einwanderer

Und das scheinen die Helden zu sein, deren Mut die Refugee-welcome-Aktivistem derzeit feiern:

 

Historisches Demo-Wochenende: Robert F. Kennedy Jr. in Berlin

Wie Markus Haintz gestern in einem Livestream von Querdenken-731 mitteilte, soll eventuell an der Anti-Corona-Demo am morgigen Samstag auch Robert F. Kennedy jr. teilnehmen. 

Was im Hinblick auf eine eventuelle Teilnahme Kennedys an den Protesten festzustehen scheint: Kennedy wird in jedem Fall in Berlin sein. In einem von einem der Rechtsanwälte der Aktivisten veröffentlichten Text heißt es:

Globale Herausforderungen für Gesundheit und Menschenrechte

„Robert F. Kennedy jr., Vorsitzender von Children’s Health Defense und einer der Führer der Gesundheitsfreiheitsbewegung, kommt am Freitag, den 28. August, nach Berlin, um an der Eröffnungssitzung von Children’s Health Defense Europe, dem ersten internationalen Chapter dieser US-amerikanischen Non-Profit-Organisation, teilzunehmen.

Er wird sich mit Kollegen aus ganz Europa treffen, um die aktuellen globalen Herausforderungen für Gesundheit und Menschenrechte zu diskutieren.

Die Organisatoren der Berliner Kundgebung für Freiheit, Frieden, freie Meinungsäußerung und Respekt vom Samstag, 29. August, haben Herrn Kennedy zur Teilnahme eingeladen.

Wir freuen uns sehr, Robert F. Kennedy jr. in Berlin begrüßen zu dürfen.“

Unwahrscheinlich wäre eine Teilnahme Kennedys nicht, der in den USA als mutiger Kämpfer für Menschen- und Bürgerrechte gilt. Erst jüngst unterzeichnete er einen „Aufruf für die Kirche und die Welt“, der aus dem Umfeld des ehemaligen US-Nuntius Erzbischof Carlo Maria Viganò kommt.

Kardinäle warnen vor NWO: „Es gibt Mächte, die Corona für den Griff nach der Weltherrschaft missbrauchen“

Darin ging es um die Corona-Krise und darum, „dass „Kräfte […] daran interessiert“ seien, „in der Bevölkerung Panik zu erzeugen“. „Fremde Mächte“ und „supranationale Einheiten“ mischten sich ein, „um besser manipulieren und kontrollieren zu können“.

Kennedy verbreitet auch die These, dass Bill Gates durch die Corona-Impfung der Menschheit einen „Chip“ einpflanzen möchte.

Ob der prominente Jurist und Neffe von des legendären US-Präsdienten wirklich an der Demo teilnehmen wird, geht aus den Aussagen der Veranstalter nicht hervor. Im gegenwärtigen virtuellen Bürgerkrieg kommt es auf allen Seiten zu einer explosiven Zunahme von Fakenews, Halbwahrheiten usw.

Verbreitet die Berliner Polizei Fakenews?

Selbst der Polizei ist in diesem Zusammenhang nicht mehr zu trauen: Während sie zunächst – als es darum ging das Anliegen der Anti-Corona-Demonstranten zu bagateliisieren – von 20.000 Teilnehmern Anfang August sprach, sollen es plötzlich doch 30.000 gewesen sein.

Petition: Ja zur Versammlungs­freiheit – Nein zum Verbot der Corona-Demos!

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Mit einer eigenen Petition fordert die konservative Wochenzeitung „Junge Freiheit“ die sofortige Aufhebung des Verbots der Demonstrationen in Berlin für den 28. bis 30. August 2020. Wir dokumentieren hier den Text der Petition und bieten unseren Lesern die Möglichkeit mit zu unterzeichnen (Link am Ende des Textes).

„Kein anderes Thema bewegt Deutschland derzeit so sehr, wie die von Bund und Ländern erlassenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Am Wochenende wollen Zehntausende Demonstranten in der Hauptstadt ihrem Unmut über die Corona-Beschränkungen Luft machen.

Doch nun hat das Land Berlin die angemeldeten Versammlungen verboten. Auf seiner Internetseite begründete der Senat die Entscheidung damit, dass es bei dem zu erwartenden Kreis der Teilnehmenden zu Verstößen gegen die geltende Infektionsschutzverordnung kommen werde.

Die Versammlungsfreiheit wird durch das Grundgesetz garantiert (Artikel 8)

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) nennt dies nicht akzeptabel und kündigt ein konsequentes Vorgehen der Polizei an, sollten Kritiker der Corona-Maßnahmen dennoch versuchen, zu demonstrieren. Gleichzeitig zeigt er, dass es sich um eine politische Entscheidung handelt.

„Ich bin nicht bereit, ein zweites Mal hinzunehmen, dass Berlin als Bühne für Corona-Leugner, Reichsbürger und Rechtsextremisten missbraucht wird.“ Man dürfe zudem nicht zulassen, daß „Berlin zu einem großen Campingplatz für vermeintliche Querdenker und Verschwörungsideologen gemacht wird“.

Doch die Versammlungsfreiheit wird durch das Grundgesetz garantiert (Artikel 8).

Wir fordern deshalb die sofortige Aufhebung des Verbots der Demonstrationen in Berlin für den 28. bis 30. August 2020. Bei Einhaltung der gängigen Auflagen muss die Wahrnehmung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit gewährleistet werden – unabhängig davon, ob wir die Forderungen und vertretenen Meinungen der Demonstranten zur Corona-Politik der Bundesregierung teilen oder nicht.“

Hier können Sie unterschreiben PETITION

Steigende Fallzahlen? Nein, verstärkte Propaganda!

„Corona – Zahl der Neuinfektionen erneut stark angestiegen!“ hörte ich heute Morgen beim Frühstücken im Radio. Etwas später kam dann ein Bericht darüber, dass das Biotechunternehmens Curevac, das als „Corona-Bekämpfer“ vorgestellt wird, in New York an die Börse geht.

Und dann flüstert mir eine Nachbarin, die ich sogar in ihrer Küche mit der Alltagsmaske herumlaufen sehe, mit besorgtem Ton im Treppenhaus die Botschaft zu:

„Die Zahlen steigen wieder!“ Mein Desinteresse ist offensichtlich – Und so verabschiedet sich mit dem sehr entschieden, fast fanatisch klingenden Gruß: „Bleiben Sie gesund!“ – Ich muss an meinen Urgroßvater in der Nazizeit denken und grüße mit „Grüß Gott!“ zurück, was die gebürtige Berlinerin und Protestantin deutlich verunsichert.

Doch was sagen diese Zahlen, mit denen man die Bevölkerung dazu bringen weil, eigenständig um einen zweiten Lockdown zu bitten, überhaupt aus? Vera Lengsfeld dazu:

Testmenge steigt -> Zahl der Neuinfektionen steigt

„Steigende Fallzahlen könnten tatsächlich ein Indikator für eine Verschlimmerung der Gesundheitslage sein, aber nur unter bestimmten Bedingungen, die in Deutschland nicht zutreffen.

Hier steigt die Testmenge Woche für Woche kontinuierlich und ist seit Mitte Juni um insgesamt 75 Prozent von 326.000 auf 573.000 angewachsen. Deshalb ist ein Vergleich der absoluten Fallzahlen irreführend und verfälschend.

Außerdem gibt es keine Informationen über die Testorte. Die müssten immer die gleichen im gleichen Zeitraum sein, um einen tatsächlichen Anstieg feststellen zu können. Da es keinerlei amtliche Hinweise gibt, dass dies der Fall ist, existiert ein erheblicher Spielraum für Manipulationen, mit denen gegebenenfalls „gewünschte“ Ergebnisse erzielt werden können. Ist das politische Absicht? Wenn ja, was ist der Grund dafür? Diese Frage müsste in der Öffentlichkeit nachdrücklich gestellt und diskutiert werden. Leider versagen die Meinungsmache-Medien komplett. Es werden der Regierung keine kritischen Fragen gestellt, sondern Berichte verfasst, die sich wie Regierungsmitteilungen lesen.

Die Testergebnisse scheinen derzeit nicht um falsch-positive Ergebnisse bereinigt zu werden. Die Falsch-Positiv-Rate liegt ungefähr in der gleichen Größenordnung (etwa ein Prozent) wie der aktuelle Anteil positiv Getesteter. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind zahllose positive Tests, auf fehlerhafte Testergebnisse zurückzuführen, insbesondere wenn in Gebieten mit geringer Verbreitung des Virus getestet wird.“

Abnahme schwer Kranker

Dass es längst Zeit für Entwarnung ist, zeigt zudem „dass die Zahl der aktuell schwer Erkrankten in Deutschland weiterhin im niedrigen dreistelligen Bereich liegt. Mit Stand vom 6.8. befinden sich 236 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung. Es gibt nicht nur keine rasante Zunahme, sondern gegenüber dem Vormonat (Stand 6. 7.: 327 Patienten) sind die Zahlen rückläufig.“

Und: „Die Zahl der Hospitalisierten im Zusammenhang mit Corona hat stetig abgenommen. Termine und Teilnehmerzahl der Demos seit April 2020 sind angegeben.In der Logik der Panikmacher müsste man schließen, dass man die die Zahl Demonstrationen erhöhen sollte, um die der Hospitalisierten weiter zu senken.“

Bleibt am Ende nur die immer brennender werdende Frage: Cui bono? Wem hilft solch ein brachialer Weg, dessen Weichen völlig falsch gestellt wurden und der auf wissenschaftlich mindestens unzureichenden, oft sogar überhaupt nicht tragfähigen Positionen beruht?

Selbstjustiz der Corona-Fanatiker: Maskenverweigerer auf Ibiza-Flug niedergeschlagen

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Das folgende Video zeigt sehr gut, welche Ausmaße die Corona-Hysterie inzwischen angenommen hat: Der kurze Film – der in den sozialen Medien kursiert – zeigt, wie es an der Bord der KLM-Maschine zu einer regelrechten Gewaltorgie kommt: Zwei Passagiere, die das Flugzeug ohne die „Alltagsmaske“ betreten haben, werden von den übrigen Passagieren beschimpft, mit Fäusten ins Gesicht geschlagen und zu Boden gebracht.

Dabei ähneln Szenen des Videos denen von der Festnahme von George Floyd. Ob die beiden Passagiere ebenfalls vorbestrafte Straftäter waren und Corona hatten, wurde bislang allerdings nicht bekannt. Auch sind es hier selbst ernannte Maskenpflicht-Vollzugsbeamte und nicht offizielle Polizisten, die agieren.

Berliner Bürgerkriegsnacht: Linksextreme Ausschreitungen gegen die Polizei

Nach der großen, von Seiten der Demonstranten durchgehend friedlichen Anti-Corona-Demo hat es in der vergangenen Nacht heftige Gewaltexzesse gegen die Polizei in Neukölln und am Prenzlauer Berg gegeben. Verursacher waren hunderte Menschen aus der linksextremen Szene, die offensichtlich die Beanspruchung der Polizei durch die Großdemo nutzen wollten, um ihre Aktionen gegen die geschwächte Polizei ungestört durchführen zu können.

Am Abend versammelten sich in Neukölln Linksextreme um u.a. gegen die Räumungen der „Antifa“-Kneipe „Syndikat“ in dem Stadtteil zu demonstrieren. Schon zu Beginn der Demo kam es zu Ausschreitungen gegen die Polizei. Brennende Barrikaden, Angriffe auf Baustellen und Steinwürfe auf Polizisten: die Atmosphäre zeigte stark bürgerkriegsähnliche Züge.

Die Polizei dazu auf Twitter: „Aus einem Aufzug in Neukölln heraus wurde bereits kurz nach Beginn Pyrotechnik gezündet & mit Steinen auf unsere Kolleginnen & Kollegen geworfen. Der Versammlungsleiter beendete daraufhin den Aufzug, da er nicht mehr ausreichend auf die Teilnehmenden einwirken konnte.“

Verletzungen durch Glassplitter im Gesicht: 3 Polizisten im Krankenhaus

Und im Polizeibericht: „Zeitgleich versammelten sich in Neukölln rund 400 Personen zu einem Aufzug, der unter dem Motto „Gegen Räumungen, Abschiebungen & Faschisierung“ angemeldet worden war. Kurz nach Beginn dessen wuchs er auf 2.500 Personen an. An der Hermannstraße Ecke Flughafenstraße griffen die Versammlungsteilnehmenden dann unvermittelt die Polizeikräfte an und bewarfen sie unter anderem mit Steinen. Dabei umzingelten sie auch Einsatzkräfte, die zur Verkehrsregelung eingesetzt waren, und bewarfen diese mit Steinen.

Eine Polizistin konnte sich vor diesem Angriff nur zu Fuß in Sicherheit bringen, wobei sie von einer vermummten Personengruppe verfolgt und mit Gegenständen beworfen wurde. Bei diesem Angriff wurden drei Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte leicht verletzt. Ein weiterer Mitarbeiter erlitt einen Schock. Alle vier mussten ihren Dienst abbrechen. Zwei Einsatzfahrzeuge wurden beschädigt. Die weiterhin zum Teil vermummten Teilnehmenden brannten zudem Pyrotechnik ab, verbrachten Gegenstände auf die Fahrbahn und beschädigten ein Parteibüro in der Hermannstraße. Nach schneller Intervention durch Einsatzkräfte teilte sich der Aufzug und zog sich in die Hermannstraße und den Schillerkiez zurück.

Erst durch nachalarmierte Kräfte konnte die Lage beruhigt werden. Die Versammlungsleitung hatte zwischenzeitlich den Aufzug beendet, da sie keinen Einfluss mehr auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen konnte. Durch die Angriffe wurden mehrere Kolleginnen und Kollegen verletzt, drei von ihnen mussten in ein Krankenhaus verbracht werden, da sie zum Teil Verletzungen durch Glassplitter im Gesicht aufwiesen. Es wurden mehrere Personen festgenommen.“

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Anti-Corona-Demo: 20.000 oder über eine Million Demonstranten in Berlin?

Die Teilnehmerzahlen bei Demonstrationen sind generell ein beliebtes Thema, über das man sich tagelang streiten kann: Sympathisanten des Anliegens, für das demonstriert wurde, nennen meist sehr hohe Zahlen, die Gegner deutlich niedrigere. Kein Wunder, dass der Kampf um die Teilnehmerzahlen bei der Anti-Corona-Demo zu einem Schlachtfeld geworden ist.

Die Polizei sprach am Anfang von 10.000 Teilnehmern, später von 17.000, am Ende von 20.000, die dpa nannte 15.000 und der linke „Tagesspiegel“ begnügte sich mit 11.000. Wer den Livestream verfolgt hat, hat ganz sicher über 20.000 Teilnehmer bei der Demonstration unter dem Motto „Tag der Freiheit“ bzw. „Das Ende der Pandemie“ in Berlin gezählt. Aber dann hören die Sicherheiten schon auf… Und das auch bei den gemeinhin als alternativ bezeichneten Medien.

„Und das glaubt man gern“

Oliver Flesch (Blog „1984“) schreibt auf Facebook: „Angeblich fast eine Million Demonstranten. Ich rechnete mit 5000 bis 10 000 Teilnehmern. Da hätte ich sogar drauf gewettet, was ich glücklicherweise nicht tat, denn: Ich hätte die Wette verloren!

Wir wissen nicht, wie viele Menschen im Augenblick in Berlin demonstrieren, aber die Anzahl wird wohl sechsstellig sein. Der Zug soll 7,5 Kilometer lang sein, in den einschlägigen Livestreams fällt des Öfteren die Zahl 800.000 Teilnehmer.“

Ähnlich und mit einem bezeichnenden Zusatz „JouWatch“: „Der Veranstalter spricht von 1,3 Millionen Teilnehmern. Und das glaubt man gern“ – neben dem Glauben wird dieses Video als „Beweis“ präsentiert:

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