Palästinenser
Delegitimierung in Aktion: Das verzerrte Narrativ der EU zu Siedlergewalt – Kommentar
Europa kann Israel kritisieren, genauso, wie Israel Europa kritisieren kann. Aber wenn diese Kritik die Grenze zur moralischen Verzerrung überschreitet, verliert sie ihre Glaubwürdigkeit.
Die Entscheidung der EU vom Montag, Siedlerorganisationen unter dem Vorwand der „Siedlergewalt“ mit Sanktionen zu belegen, wurde – wenig überraschend – vom belgischen Außenminister Maxime Prévot begrüßt.
Israelische Aktivisten kontern Gaza-Flottille mit eigener Botschaft vor Herzliya
Jüdische und arabische Israelis setzen der neuen Gaza-Flottille ein sichtbares Gegenbild entgegen. Ihre Botschaft: Wer Gaza helfen will, darf Hamas nicht ausblenden.
New Yorks Bürgermeister macht aus Erinnerungspolitik ein einseitiges Narrativ und blendet jüdische Vertreibung fast vollständig aus
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani erinnert an die Nakba und gerät in Kritik. Gegner werfen ihm vor, jüdische Vertreibungsgeschichte auszublenden und historische Zusammenhänge zu verkürzen.
Palästinenser aus Gaza fordert Haftbefehle gegen Hamas-Führung, erster Fall dieser Art vor dem Internationalen Strafgerichtshof
(Quelle Beitragsbild oben: Symbolbild / KI) Zum ersten Mal liegt dem Internationaler Strafgerichtshof offenbar eine formelle Eingabe eines Palästinensers gegen
Netanjahu will die New York Times verklagen und spricht von „einer der abscheulichsten Lügen gegen Israel“
Israels Regierung geht frontal gegen die The New York Times vor. Nach einem umstrittenen Artikel mit extremen Vorwürfen gegen Israel ordneten Premierminister Benjamin Netanyahu und Außenminister Gideon Sa’ar die Vorbereitung einer Verleumdungsklage an. In Jerusalem ist von einer gezielten Dämonisierung Israels die Rede.
EU-Sanktionen gegen Israel zeigen Europas gefährliche Schieflage
Während Europa jahrelang bei Terrorfinanzierung, Hetze und antisemitischer Gewalt auffallend zurückhaltend blieb, reagieren viele Regierungen plötzlich schnell und geschlossen, sobald es um Sanktionen gegen Israel geht. Genau dieser Eindruck sorgt inzwischen weit über Israel hinaus für wachsende Kritik.
EU verhängt erstmals neue Sanktionen gegen israelische Bürger nach Ende der Blockade durch Ungarn
Brüssel verschärft den politischen Druck auf Israel und stellt israelische Bürger in eine gemeinsame Sanktionsentscheidung mit Hamas-Funktionären. In Jerusalem sorgt die Entscheidung für massive Empörung und den Vorwurf einer gefährlichen moralischen Gleichsetzung.
Trotz Medien-Häme und überschäumendem Trump-Hass: War der Irankrieg wirklich ganz „umsonst“?
Die USA und Israel haben auf ganzer Linie verloren – so lautet das überwiegende Resümee der Meinungsmacher der bekannten Zeitungen und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Und die Kommentare in den alternativen Medien sehen kaum anders aus: Wir seien in einer noch schlechteren Position als schon vor dem Irankrieg, wird kolportiert. Dietmar Osterhase – sorry: Ostermann – kommentiert in der “Badischen Zeitung”, die Revolutionsgarden “demonstrieren aller Welt“, dass sie den Schlüssel für die Straße von Hormus in Händen halten. So einfach machen es sich deutsche „Qualitäts“-Kommentatoren. Ja, soll denn die Welt solchen Machtdemonstrationen einfach nur zuschauen? Der Krieg sei „umsonst“ gewesen, so das verkürzte Fazit – natürlich nicht hinsichtlich der Kosten. Bloß wird hier einiges vergessen. Denn: Wie war denn die Lage vor dem Krieg?
Todesstrafe – und der Aufschrei
Kürzlich wurde hier ein Gesetz verabschiedet, das die Todesstrafe für Terroristen vorsieht. (Zuletzt wurde die Todesstrafe hier im Jahr 1962 an Adolf Eichmann vollstreckt).
So viel Hass
Eigentlich sollte es mich nicht (mehr) erstaunen.
Eigentlich kommt es nicht überraschend.
Und doch bin ich immer wieder entsetzt über den ungezügelten, offenen Hass, der uns Juden (und Israelis) in den letzten Jahren entgegenschlägt. Ja, Antisemitismus und Antisemitismus – die sich beide mit dem Wort Judenhass verdeutschen lassen – gab es immer, wird es wohl leider ach immer geben. Doch „früher“, lies: vor dem 7. Oktober 2023, war der Judenhass etwas versteckter, subtiler.
Iranische Rakete mit Streumunition trifft Zentralisrael, ein Toter, drei weitere Opfer in Judäa und Samaria
Iranische Raketen treffen erneut zivile Gebiete und fordern Todesopfer auf beiden Seiten. Streumunition entfaltet ihre Wirkung wahllos und macht den Krieg für die Bevölkerung noch unberechenbarer.
Trump setzt Iran Ultimatum und kündigt Entwaffnung der Hamas an
Der Präsident der Vereinigten Staaten spricht von einer Entscheidung innerhalb von zehn Tagen. Gleichzeitig verkündet er ein internationales Programm für Gaza und erwartet, dass die Hamas ihre Waffen abgibt.
Hat Francesca Albanese wirklich gesagt, dass Israel der „gemeinsame Feind“ der Menschheit ist?
Als die UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese kürzlich auf dem Al-Jazeera-Forum eine Rede hielt, kursierten Ausschnitte, die den Eindruck erweckten, sie habe Israel als „gemeinsamen Feind“ der Menschheit bezeichnet.
Trump kündigt Milliardenfonds und internationale Truppe für Gaza an
Washington lädt zur ersten Sitzung des neuen Board of Peace. Präsident Trump will einen umfassenden Wiederaufbauplan vorstellen und eine internationale Stabilisierungstruppe für Gaza auf den Weg bringen.
Witkoff kommt nach Jerusalem, Washington drängt auf harte Entscheidungen
Der Sondergesandte von US-Präsident Trump reist nach Israel, um mit Premier Netanyahu und Generalstabschef Zamir über die zweite Phase der Gaza-Vereinbarungen und über Iran zu beraten. Hinter den Kulissen laufen intensive Gespräche zwischen Jerusalem und Washington, während die regionale Lage gefährlich angespannt bleibt.
Grenzübergang Rafah vor Öffnung – Israel setzt auf Kontrolle trotz Hamas-Gefangenschaft
Israel bereitet die Öffnung des Grenzübergangs Rafah vor und steht dabei unter massivem internationalem Druck. Während Sicherheitsmechanismen greifen sollen, bleibt eine bittere Wahrheit bestehen: Ein israelischer Soldat ist noch immer in der Gewalt der Hamas.
Die Palästinensische Autonomiebehörde erklärt Israels Ende zur Gewissheit
Nicht im Zorn des Gefechts, sondern systematisch und über Jahre hinweg vermittelt die Palästinensische Autonomiebehörde eine klare Botschaft. Israel sei nur eine vorübergehende Erscheinung, sein Verschwinden eine Frage der Zeit.
Abgeschnitten
Die Menschen im Iran gehen auf die Straße. Sie wehren sich gegen das Mullah-Regime. Gegen die Scharia. Gegen die Unterdrückung der Frauen.
Wie Maduros Verhaftung zu einer weiteren israelfeindlichen Kampagne wurde
Nach der US-Militäroperation in Venezuela am Samstag, 3. Januar, richtete sich die internationale Aufmerksamkeit schnell auf die Festnahme von Präsident Nicolás Maduro. Während diese Entwicklung weithin als ein bedeutender geopolitischer Moment betrachtet wurde, fielen die Reaktionen alles andere als einheitlich aus.
Israel beharrt auf Kontrolle: IDF plant eigene Inspektionsstelle am Grenzübergang Rafah
Der Grenzübergang Rafah soll in den kommenden Tagen wieder öffnen. Doch Israel macht unmissverständlich klar: Bewegungsfreiheit ohne Sicherheitskontrolle wird es nicht geben. Die geplante israelische Inspektionsstelle auf der Gazaseite ist Ausdruck einer Lehre aus dem 7. Oktober.
Netanyahu warnt Iran, setzt auf Entwaffnung der Hamas und weist Vorwürfe zu Siedlergewalt zurück
Im Interview mit dem US-Sender Fox News hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu seine sicherheitspolitische Linie bekräftigt. Israel strebe keine Eskalation mit Iran an, sei aber auf jedes Szenario vorbereitet. Zugleich machte er deutlich, dass ein Übergang zur zweiten Phase des Gaza-Abkommens nur unter einer klaren Bedingung möglich ist.
„Jesus ist Palästinenser“ – wie Geschichte an Weihnachten politisch verfälscht wird
Ein Weihnachtsgruß am Times Square sorgt weltweit für Aufmerksamkeit. Doch hinter der Parole „Jesus ist Palästinenser“ steckt keine Botschaft des Friedens, sondern eine gezielte Umdeutung von Geschichte, Religion und Identität.
Antisemitismus, vorprogrammiert
Im Mai findet in Wien der 70. Eurovision Song Contest statt. Teilnehmen werden dieses Mal „nur“ 35 Länder, ein Rekordtief seit 2003. Der Veranstalter ORF gab bekannt, palästinensische Flaggen seien nicht verboten und Buhrufe während der Beiträge würden nicht ausgeblendet.
Deutschland hält am Trugbild fest, obwohl ein palästinensischer Staat längst gescheitert ist
Die deutsche Politik klammert sich an ein Konzept, das seit dem 7. Oktober keine Verbindung mehr zur Wirklichkeit hat. Der Preis dafür wird in Jerusalem bezahlt, nicht in Berlin.

























