Wie man einen Feind nicht behandelt

* von Victor Rosenthal / Abu Yehuda

Nachricht:

Verteidigungsminister Benny Gantz kündigte am Mittwoch an, dass Israel eine Reihe von Maßnahmen ergreifen werde, um die verschuldete Palästinensische Autonomiebehörde zu stützen und das tägliche Leben der Palästinenser zu erleichtern. …

Israel wird der Palästinensischen Autonomiebehörde ein Darlehen in Höhe von 100 Mio. NIS (32,2 Mio. $) aus den Steuereinnahmen gewähren, die Israel im Namen Ramallahs einnimmt, um das ausufernde Defizit der Autonomiebehörde zu verringern. Ramallah, der Regierungssitz der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), erhält seit Jahren von seinen größten Geldgebern immer weniger ausländische Hilfe und im Jahr 2021 fast gar keine . …

Einem anderen israelischen Beamten zufolge sagte Gantz zu Abbas, dass eine Reihe wirtschaftlicher Maßnahmen erwogen würden, darunter die Senkung der Gebühren für den Kauf von Treibstoff und ein Pilotprogramm, das es Schiffscontainern erlauben würde, von Jordanien aus über die Allenby-Brücke ins Westjordanland zu gelangen.

Solche Schritte “würden der Palästinensischen Autonomiebehörde wahrscheinlich jährlich Hunderte von Millionen Schekel einbringen”, sagte Gantz laut dem Beamten. …

Gantz und Abbas sprachen bei ihrem Treffen am Dienstag auch über die Legalisierung weiterer palästinensischer Bauvorhaben im Westjordanland.

Wie Sie wahrscheinlich wissen, hat die Knesset 2018 ein Gesetz verabschiedet, das Israel verpflichtet, von den Steuereinnahmen, die im Namen der Palästinensischen Autonomiebehörde erhoben werden, eine Summe abzuziehen, die dem Betrag entspricht, den die Palästinensische Autonomiebehörde an verurteilte Terroristen in israelischen Gefängnissen und an die Familien von “Märtyrern” zahlt. Dieses Darlehen und ein noch größeres Darlehen (500 Millionen NIS), das der PA im August gewährt wurde, heben das Gesetz teilweise auf. Es ist schwer zu verstehen, wie Israel sich darüber beschweren kann, dass die Biden-Administration sein eigenes Gesetz gegen das “Zahlen-um-zu-Töten”-Programm der PA umgeht, wenn seine Regierung dasselbe tut.

Der Artikel, aus dem ich oben zitiert habe, erwähnt nichts, was die PA im Gegenzug für Israel tun wird. Werden sie die “Zahlung um zu Töten” beenden? Wenn sie es gewollt hätten, hätten sie es schon vor langer Zeit tun können und bräuchten keine “Kredite” aufzunehmen (ich bin bereit, meinen Hut zu nehmen, wenn sie diese zurückzahlen). Aber die Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde, von Mahmoud Abbas an abwärts, haben immer wieder erklärt, dass, wenn nur ein Cent in der Staatskasse übrig bleibt, dieser für die Gefangenen verwendet wird.

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Medien löschen Leid jüdischer Flüchtlinge aus arabischen Ländern

Die Medien legten sich diese Woche [um den Monatswechsel November/Dezember] mächtig ins Zeug und berichteten umfangreich über den „Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk“, der den 74. Jahrestag des historischen Teilungsvorschlags begeht, der – ohne die Ablehnung durch die gesamte arabische Welt – einen jüdischen Staat neben einem arabischen zur Folge gehabt hätte. Tatsächlich diente diese Reihe von Reden und „Kulturveranstaltungen“ nur dazu die Forderung nach dem palästinensischen „Rückkehrrecht“ zu legitimieren, das – sollte es je verwirklicht werden – den jüdischen Staat aufgrund zahlenmäßiger Überlegenheit vernichten würde.

In krassem Gegensatz dazu erzielte der 30. November, an dem Israel und die gesamte jüdische Welt der Vertreibung der Juden aus arabischen und islamischen Ländern gedenkt, die nach der gewaltsamen Ablehnung des UNO-Teilungsplans der Palästinenserführung und der benachbarten Staaten praktisch erfolgte, keinerlei Berichterstattung durch prominente Nachrichtenorgane.

Abseits des Radars der Medien: fast 1.000.000 jüdische Flüchtlinge

Nach der Gründung Israels wurde der Zustand der in arabischen Ländern lebender Juden zunehmend unsicher. Libyens jüdischer Gemeinschaftsrat wurde aufgelöst und 1961 ein Gesetz verabschiedet, dass den Juden praktisch ihre libysche Staatsbürgerschaft entzog. Die jüdische Gemeinschaft des Landes endete im Grunde mit der Evakuierung von 6.000 innerhalb eines Monats.

1963 verabschiedete Algerien ein Gesetz, dass allen Nichtmuslimen die Staatsbürgerschaft entzog. 1964 wurde syrischen Juden verboten in der Regierung oder in Banken zu arbeiten, Grundstücke zu kaufen oder Führerscheine zu erwerben. Syrische Juden, die die Genehmigung erhielten ins Ausland zu reisen, mussten eine Bürgschaft hinterlegen, Familienmitglieder als Geiseln zurücklassen.

Nach dem Sechstage-Krieg traf die ägyptischen Juden eine Beschlagnahme-Welle.

Es wird geschätzt, dass etwa 850.000 Juden zur Zeit von Israels Unabhängigkeit in arabischen Ländern und dem Iran lebten. Einige Wissenschaftler glauben, dass die Zahl näher an einer Million liegt. In der Region Nordafrika flohen 259.000 Juden aus Marokko, 140.000 aus Algerien, 100.000 aus Tunesien, 75.000 aus Ägypten und weitere 38.000 aus Libyen. Im Nahen Osten wurden 135.000 Juden aus dem Irak ins Exil getrieben, 55.000 aus dem Jemen, 34.000 aus der Türkei, 20.000 aus dem Libanon und 18.000 aus Syrien. Der Iran zwang 25.000 Juden, das Land zu verlassen.

Diese Leute wurden gezwungen die Länder zu verlassen, in denen ihre Familien seit Jahrtausenden lebten – und das einzig aufgrund ihrer jüdischen Identität.

Heute leben in der gesamten arabischen Welt weniger als 7.000 Juden. In vielen arabischen Staaten sind die einst blühenden jüdischen Gemeinden so gut wie verschwunden.

Im Versuch diese historische Ungerechtigkeit zu korrigieren trat die israelische Regierung 2019 in Aktion; sie forderte Entschädigung von insgesamt $250 Milliarden für von um ihr Leben zu retten fliehenden Juden zurückgelassene Grundstücke und Vermögen.

Welche jüdischen Flüchtlinge? Medien ignorieren Massenvertreibung

Während Israels Unabhängigkeitskrieg kam ungefähr dieselbe Zahl an jüdischen Flüchtlingen in dem jungen jüdischen Staat an, wie Palästinenser aus ihren Heimen flohen. Dennoch scheint eine Seite dieser historischen Ereignisse von führenden Nachrichten-Organen begraben zu werden.

HonestReporting untersuchte tausende Artikel und Nachrichten-Texte, um beurteilen zu können, wie die Medien während der letzten 12 Monate über die Geschichte der jüdischen Flüchtlinge im Vergleich zur Frage der palästinensischen Flüchtlinge berichtet haben. Während „palästinensische Flüchtlinge“ fast 6.500-mal angeführt wurden, gab es im gleichen Zeitraum nur 865 Funde zu „jüdische Flüchtlingen“.

Keine Anerkennung von aus arabischen Ländern vertriebenen Juden seitens der UNO

Der Widerwille die Geschichte der jüdischen Flüchtlinge zu berichten befindet nicht in einem Vakuum. Auch die UNO puscht das palästinensische Narrativ.

2008 nahm das US-Repräsentantenhaus eine Resolution an, die die Anerkennung der jüdischen, christlichen und anderen Flüchtlingen aus arabischen Ländern forderte. Die Resolution erklärte, dass jede Vereinbarung zwischen Israelis und Palästinensern auch die Anerkennung jüdischer Flüchtlinge beinhalten muss. Die Resolution macht deutlich, dass das Thema vor die UNO-Vollversammlung gebracht werden müsse.

Dennoch lehnte die UNO es ab die Juden anzuerkennen, die brutal aus arabischen Staaten vertrieben wurden. In Reaktion informierte Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Gilad Erdan, UNO-Generalsekretär Guterres im Dezember 2020 über seine Absicht einen Resolutionsentwurf, der das internationale Gremium eine jährliche Gedenkveranstaltung für die hunderttausende aus arabischen Ländern exilierten Juden infolge der Gründung des Staates Israel.

Erdan forderte die UNO auf. ein weltweites Forschungsprojekt zur Deportation von Juden aus der arabischen Welt zu beginnen und das Thema in verschiedenen UNO-Foren zu analysieren.

Indem das Leid der jüdischen Flüchtlinge vernebelt wird, halten die Medien ihre Leser und Zuschauer über die ethnische und kulturelle Zusammensetzung des modernen Israel im Dunkeln. Als Ergebnis darf das Märchen, der jüdische Staat sei aus Nachkommen europäischer „Eindringlinge“ zusammengesetzt (sie hier, hier und hier), verewigt werden.

Bis die Medien und die Vereinten Nationen die Ablehnung des jüdischen Staats und die Verfolgung des jüdischen Volks durch arabische Führer erkennen, wird die Koexistenz den Israelis und den Palästinensern wohl entschlüpfen.

„Land, das vor dem Krieg 1967 Palästinensern gehörte“

* First One Through, 1. November 2021
Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Zu den führenden Kritikern Israels im Kongress gehört die Abgeordnete Betty McCollum (Democrats, Minnesota), die den Rammbock der „Verteidigung palästinensischer Kinder“ nutzt, um Israel als abstoßenden Menschenrechtsverletzter darzustellen. Die Grundlage ihrer Ansicht zu Israel ist ihre Überzeugung, dass Israel Arabern gehörendes Land gestohlen hat.

Während McCollum nicht ein einziges Wort über die Raketensalven der Hamas auf israelische Zivilisten im Sommer 2014 verlor, auch nicht zur Tötung dreier israelischer Teenager, die den Krieg auslöste, auch nicht die Hamas-Charta, die die Juden für alle Missstände der Welt verantwortlich und sie damit zur tödlichen Zielscheibe macht, begann sie ein Jahr später ihre Stimme zu ihrem Blick auf die Region zu finden. 2015 beschimpfte sie den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu, weil er gegen den Atomplan mit dem Iran war und 2016 rügte sie die in Area C der Westbank lebenden Israelis. Dann applaudierte sie dem Beschluss der Administration Obama den UNO-Sicherheitsrat die Resolution 2334 verabschieden zu lassen, die diese israelischen Häuser für illegal erklärte. Am 9. Januar 2017 lieferte sie Folgendes ab:

„Harte Wahrheiten aufzuzählen ist besonders wahr, wenn es um die Frage der illegalen israelischen Siedlungserweiterung geht. Diese Politik ist das gravierendste Hindernis für das Erreichen einer Zweistaatenlösung, dem einzig durchführbaren Weg zu Frieden zwischen Israel und den Palästinensern. Es ist schon lange die überparteiliche Politik von US-Administrationen gewesen gegen die Siedlungsexpansion auf Land zu sein, das vor dem Krieg von 1967 Palästinensern gehörte, weil diese Siedlungen die Chancen für das Erreichen einer Zweistaatenlösung mindern und für Israels Sicherheit nicht erforderlich sind.“

Das Zitat ist voller sachlicher Ungenauigkeiten, hirnverbrannter Voraussagen und falscher Überzeugungen. Jede von ihnen verdient es ausgepackt zu werden, da McCollum mit diesen Gefühlen wahrscheinlich nicht alleine ist.

„Land, das vor dem Krieg von 1967 den Palästinensern gehörte“

Diese Äußerung steckt voller Probleme:

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Die Palästinenser sagen, sie betrachten die UNRWA als Mittel Israel zu vernichten, nicht als Hilfsorganisation (UNRWA widerspricht nicht)

* Elder of Zion, 28. Oktober 2021
Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Al-Quds berichtet über das Treffen eines ranghohen Palästinenservertreters mit dem Leiter der UNRWA gestern in Ramallah.

Ahmed Majdalani ist Mitglied des Exekutivkomitees der PLO und Generalsekretär der Palästinensischen Volkskampffront. Er traf sich mit UNRWA-Generalkommissar Philip Lazzarini, angeblich um die Bemühungen der UNRWA zu unterstützen mehr Spender zu gewinnen, damit die Organisation weiterarbeiten kann.

Aber Majdalani ist egal, dass die UNRWA Leuten hilft, die sie als „Flüchtlinge“ bezeichnet. Für ihn – wie für alle Palästinenserführer – dient sie einem ganz anderen Zweck: der Hilfe bei der Vernichtung des jüdischen Staats.

Nach Angaben des Artikels sagte er Lazzarini, dass er UNWRA nicht als Institution unterstützt, die palästinensischen Flüchtlingen Dienstleistungen bietet, sondern weil sie eine politische Basis für das „Rückkehrrecht“ repräsentiert: Millionen Palästinenser, die Israel fluten und aus ihm einen weiteren arabischen Staat machen sollen.

Um zu helfen das zu erreichen, sagte Majdalani, sei er dagegen, dass die USA darauf bestehen, dass die UNRWA lehrt, Israel habe das Recht zu existieren und dass sie keine Aufstachelung lehren soll. Er ist heftig gegen die Vereinbarung der UNRWA mit den USA, über die Objektivität als Vorbedingung für Gelder sichergestellt werden soll; dazu sagte er: „Wir betrachten diese Vereinbarung als riskant, sie zielt gegen und bedroht die Flüchtlingsfrage, um diese zu untergraben und aufzulösen. Sie definiert zudem Flüchtlinge um und das wird als für uns in der Palästinensischen Befreiungsorganisation gefährlich betrachtet.“

Er spricht nicht nur für sich selbst, sondern für die ganze PLO.

UNRWA gibt vor eine unpolitische, objektive Organisation zu sein, aber natürlich ist sie das nicht. Sie sagt, es müsse sie geben, bis es eine Lösung für die „Flüchtlingsfrage“ gibt; und da die Palästinenser keine Lösung akzeptieren, mit der Israel nicht vernichtet wird, stimmt die UNRWA Majdalani und der PLO im Wesentlichen zu.

Bei dem Treffen sagte Lazzarini offensichtlich kein Wort gegen Majdalanis Darstellung der Organisation; stattdessen lobte er Majdalani für dessen Worte zur Unterstützung der Ziele der UNRWA weitere Gelder zu bekommen.

Sein Schweigen ist Zustimmung. UNWRA wird das nicht laut sagen, aber auch sie betrachtet sich selbst als entscheidendes Mittel bei der etwaigen Vernichtung Israels.

Warum die Hamas Israel bekämpft

Clifford May, The Washington Times, 27. Oktober 2021
übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

2005 führten die Israelis ein mutiges Experiment durch. Die vorherrschende Weisheit behauptete, dass der palästinensisch-israelische Konflikt die Folge von Israels „Besatzung“ zweier „palästinensischer Territorien“ sei. Wenn das stimmte, sollte nicht den Palästinensern eines dieser Territorien zu geben – den Gazastreifen – den Konflikt entschärfen? Verhandlungen über das andere „besetzte Gebiet“, die Westbank, könnten folgen und zur Lösung des Konflikts führen.

Sprung in den letzten Mai, als die den Gazastreifen beherrschende Hamas einen Krieg mit Israel anfing – zum vierten Mal. Offensichtlich ist Israels Experiment fehlgeschlagen.

Genauso offensichtlich: Die Israelis können nicht aus der Westbank abziehen, bis sie Sicherheitsgarantien der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) haben, also des Gremiums, das dieses Gebiet regiert. Und wenn das heißt, dass den Juden des jüdischen Viertels der Altstadt von Jerusalem keinen Ben & Jerry’s Chunky Monkey verwehrt wird, dann ist es halt so.

Lassen Sie sich von mir auf einen etwas tieferen Tauchgang mitnehmen? Als die Israelis – jeder Soldat jeder Bauer, jedes Grab – aus dem Gazastreifen abzogen, erwarteten sie, dass die PA die Kontrolle übernehmen würde. Aber die Hamas führte und gewann einen Bürgerkrieg gegen die PA. Seit 2007 hat PA-Präsident Mahmud Abbas es nicht gewagt einen Fuß in den Gazastreifen zu setzen.

Aus dem Gazastreifen ein Mittelmeer-Singapur zu machen hat nie auf der To-do-Liste der Hamas gestanden. Was darauf stand: Terrortunnel nach Israel graben, Brandballons schicken, um israelische Felder und Wälder abzubrennen und Raketen auf israelische Dörfer und Städte zu schießen. 2008, 2012, 2014 und erneut dieses Jahr waren die Salven heftig genug, um Kriege auszulösen.

Die Israelis versuchen die Waffenlieferungen an die Hamas zu begrenzen. Israels Feinde bezeichnen das als „Blockade“ und geben vor, das sei die Ursache – nicht das Ergebnis – des Hamas-Terrorismus. Sowohl Lebensmitte als auch Medikamente und andere nicht militärische Waren werden täglich aus Israel wie auch aus Ägypten in den Gazastreifen gebracht.

Was oft missverstanden wird: Obwohl die Israelis den Palästinensern den Gazastreifen gaben, nahmen sie ihn den Palästinensern nie weg. Das Gebiet war in osmanischem Besitz, bis deren Reich kollabierte. Es war in britischem Besitz, bis deren Empire daraus abzog. 1947 schlug die UNO die Teilung Palästinas in zwei Länder vor: einem sehr kleinen für die jüdischen Palästinenser, einem größeren für die arabischen Palästinenser (die da noch nicht darauf bestanden, dass nur sie „Palästinenser“ genannt werden können).

Die Juden stimmten zu. Die Araber nicht. 1948 begannen die Palästina umgebenden arabischen Staaten einen Krieg, um die Juden ins Meer zu treiben.

Die Juden kämpften um ihr Leben und gewannen einen unabhängigen Staat in Teilen ihres uralten Heimatlandes. Aber Ägypten eroberte den Gazastreifen. Und Jordanien eroberte Judäa und Samaria, Gebiete, die es in Westbank umbenannte und aus dem alle Juden vertrieben wurden. Kein Staat versuchte aus diesem Territorium in einen Palästinenserstaat zu machen.

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Die Welt schweigt, während die Hamas weiter Israel bedroht

Die Terrororganisation gibt einmal mehr zu, dass ihr Endziel ist, den Staat Israel vom Angesicht der Erde zu wischen.

Nadav Shragai, Israel HaYom, 11. Oktober 2021
Übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev

Vor 52 Jahren veröffentlichten drei Newsweek-Journalisten einen Roman mit dem Titel Wenn Israel den Krieg verloren hätte. Die Autoren Richard Chesnoff, Robert Littell und Edward Klein beschrieben einen erschreckenden alternativen Ausgang des Sechstage-Kriegs, bei dem die arabischen Staaten über den jungen Staat Israel siegen.

Das Buch ließ keine Details aus. Es beschrieb Massenfolter und Massaker an Israelis, Hinrichtung von gefangenen Soldaten, Missbrauch israelischer Frauen, grausame Ermordungen israelischer Führer und sogar die Gründung von Institutionen, die die des israelischen Staates ersetzen würden.

Inspiriert von solcher Literatur haben palästinensische und muslimische Extremisten ihren Anteil an ähnlichen „Endzeit“-Dokumenten geschrieben, deren jüngstes von der Terrororganisation Hamas inspiriert und finanziert wurde.

Das am 30. September geschriebene Versprechen für danach – Nach der Befreiung Palästinas enthält fast alle der Elemente, die die Newsweek-Journalisten in ihrem Buch vor über einem Jahrhundert nutzten, so den Völkermord an den Juden und die Schaffung eines „Rückkehrrechts“ für Palästinenser, die ihre Häuser auf den Ruinen Israels bauen würden.

Es ist entscheidend, dass die Welt von dieser Existenz solcher „Literatur“ weiß, weil viele in Europa, den Vereinigten Staaten und anderen Ländern weltweit vor kurzem aufgehört haben die Hamas als Terrororganisation zu behandeln. Der erste, der das machte, war der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, der oft erklärt hat, die Hamas sei „eine Widerstandsbewegung, die an der Befreiung der besetzten Gebiete für die Palästinenser arbeitet“, keine Terrororganisation. Und Erdoğan ist nur die Spitze des Eisbergs.

Vor zwei Jahren führte Israels Ministerium für strategische Angelegenheiten eine Untersuchung des Verhaltens der Hamas in westlichen Ländern durch und deckte auf, dass sie über hunderte zivilgesellschaftlicher Organisationen agiert und ihre radikale Agenda vorantreibt. Das Ministerium äußerte die Sorge, dass die Budgets, staatliche Zuschüsse und Spenden einiger dieser Organisationen – insbesondere an palästinensische, britische und amerikanische – bekannte Terrororganisationen, darunter die Hamas, finanzieren.

Noch unglaublicher ist, dass die einzige von den Ergebnissen dieser Untersuchung des Ministeriums bestätigte Instanz die Hamas selbst war. Der damalige Chef des Politbüros, Ismail Haniyeh, sagte: „Es gibt viele wichtige Variablen, darunter in westlichen Ländern, die genutzt werden können und auf die man sich verlassen kann, um unsere Strategie aufzubauen: die Boykottbewegung, BDS, Märsche und Solidaritätsproteste.“

Seit der Veröffentlichung des Berichts hat sich nicht viel geändert, und Israel tut sich schwer oder bemüht sich nicht intensiv genug, gegen ein solches Verhalten der Hamas vorzugehen. Was der jüdische Staat tun muss, ist, das Hamas-Dokument bei den Botschaften in aller Welt bekannt zu machen, und zwar genau in den Ländern, in denen die Hamas von zivilgesellschaftlichen Organisationen unterstützt wird. Nach Angaben der aktuellsten Daten gibt es mehr als 300 solcher Gruppen.

Das ist natürlich nur eine Art, um westliche Länder und internationale Organisationen zu überzeugen die Verbindungen zur Hamas zu lösen, wobei das Endziel der Hamas – wie sie es oft erklärt, darin besteht, den Staat Israel zu vernichten, die meisten seiner Einwohner zu vertreiben und zu ermorden und die Rückkehr der Palästinenser „aus der Diaspora“ herbeizuführen.

Dem Palästinismus den Stecker ziehen

Einer meiner Leser stellte eine Frage und da viele Menschen so denken wie er und weil die Frage eine durchdachtere Antwort verdient als eine schnelle E-Mail, beschloss ich mit einem kompletten Eintrag zu antworten. Hier ist seine Frage:

Ich reagiere auf den Artikel „Warum begibt sich Israel immer nur in die Defensive?“

Im Grunde sagen Sie, Israel solle die gesamte Westbank und den Gazastreifen annektieren. Aber Sie sagen dem Leser nicht, wie der Status der etwa vier Millionen Araber in diesen beiden Bereichen aussehen würde. Israel kann richtigerweise sagen, dass die Einwohner der Westbank und des Gazastreifens sich nicht in Israel und weiter mit Israel im Krieg befinden, so dass das Wort Apartheid Unsinn ist. Das würde sich ändern, wenn die Westbank und Gaza und die vier Millionen – von denen die meisten die Hamas unterstützen – annektiert und Einwohner Israels würden.

Das Erste, was ich sagen möchte, ist: Israel ist keine „moderne Demokratie“ und sollte auch keine sein; „moderne Demokratie“ bedeutet ein „Staat all seiner Bürger“, in dem die Ethnie keine offizielle Rolle spielt. Israel ist wie die meisten seiner Nachbarn, ein von der Ethnie geleiteter Nationalstaat mit einer bestehenden Religion. Er ist eigentlich recht einzigartig, da es anders als seine Nachbarn eine Demokratie ist und auch anders als dort seine Minderheiten – sowohl de jure als auch de facto – volle Bürgerrechte haben, einschließlich des Wahlrechts und Ämter inne zu haben.

In gewisser Hinsicht strebt Israel an (und ich denke, es macht dabei einen gar nicht so schlechten Job) seine nichtjüdischen Bürger nicht zu diskriminieren. Aber in anderer Hinsicht – deren Bedeutung nicht bagatellisiert werden kann – sind sie anders. Das Nationalstaats-Gesetz, das Teil des Korpus der „Grundlagen-Gesetze“ ist, die Israel als Verfassung dienen, macht geltend: „Die Aktualisierung des Rechts auf nationale Selbstbestimmung im Staat Israel liegt einzig beim jüdischen Volk.“ Während das keinen praktischen Unterschied für das Leben derer macht, die Staatsbürger sind, rechtfertigt es die Existenz eines Rückkehrrechts für Juden – und für niemanden sonst. Es hat viel damit zu tun, wer Staatsbürger wird. Und das ist ein sehr konkreter Unterschied.

Israel wurde ausdrücklich als jüdischer Staat und demokratischer Staat gegründet. Was das genau bedeutet, ist Inhalt von Diskussionen gewesen. Mögliche Erklärungen reichen von einem Staat, in dem das Zivilrecht aus der Halacha abgeleitet wird, bis zu einem Staat, der „jüdische Werte“ verkörpert, in der Regel universalistische wie „Fremde willkommen heißen“ und „liebe deinen Nächsten“ – obwohl deren Originaltext vermutlich nicht das bedeutet, was heutige liberale Juden glauben, dass er das tut. Aber Israel ist weder eine Theokratie wie der Iran noch ein liberal-humanistischer Staat wie Schweden, auch wenn es Israelis gibt, die das eine dem andren vorziehen würden. Auf jeden Fall ist das Nationalstaats-Gesetz die offizielle Definition, die nur 70 Jahre nach Israels Unabhängigkeitserklärung als jüdischer Staat kam.

Eines der grundlegendsten Prinzipien des Zionismus lautet, dass die physische und spirituelle Bewahrung des jüdischen Volks davon abhängt, dass es einen eigenen Staat hat, statt gezwungen zu werden das zu leben, was sich als unsichere Existenz in einer sehr launischen Diaspora herausstellte. Das ist eine andere Art die Bedeutung eines „jüdischen Staates“ zu verstehen: Der Staat gehört dem jüdischen Volk.

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Das antizionistische Lexikon: Palästinenser schönreden

´* von First One Through, 10. August 2021
Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Anhänger der Palästinenser, die Israel hassen, verwenden eine Reihe Begriffe, um die Verbrechen und Absichten der palästinensischen Araber schönzureden. Hier folgt eine Auswahl mit einer Einordnung der Irreführung.

„Intifada“

Der Begriff „Intifada“ bedeutet „Aufstand“. Er vermittelt das Gefühl, dass die Bewegung eine ist, die die Entrechteten stark macht, dass es sich eher um Protest handelt statt um die Realität von völkermörderischem Terrorismus.

Die „Zweite Intifada“, die in etwa vom September 2000 bis September 2004 tobte, erlebte, dass palästinensische Araber Eisdielen voller Kinder, Schulmensen und Busse sprengten. Mehr als 1.000 unschuldige israelische Zivilisten wurden in dem Durcheinander getötet, weil die Führung der Palästinenser es ablehnte irgendetwas weniger als 100% ihrer Forderungen zu akzeptieren.

Intifada bedeutet Krieg. Bedeutet Terrorismus. Der Ruf nach einer Intifada ist keine Protest-Parole, sondern Aufstachelung zu Gewalt.

Auf einer propalästinensischen Kundgebung in New York Yity am 31. Juli gab es Demonstranten, die „breitet die Intifada weltweit aus“ und andere antiisraelische Parolen skandierten.

„Märtyrer“

Die palästinensischen Mörder israelischer Zivilisten werden von den Palästinensern als „Märtyrer“ beschrieben. Sie werden palästinensischen Kindern als Idole vorgegeben, wenn Schulen, Fußballturniere und öffentliche Plätze nach Terroristen benannt werden. Die Mütter und Väter der Mörder werden im Fernsehen zur Schau gestellt und erzählen dem arabischen Publikum, wie stolz sie auf das Opfer der Killer sind. Die palästinensische Autonomiebehörde zahlt den Familien der Terroristen monatliche Gehälter für ihren „Beitrag“ den Feind zu töten.

Um das klarzustellen: Der Begriff „Märtyrer“ bedeutet eigentlich „eine Person, die wegen ihrer religiösen Überzeugungen getötet wird“. Den Begriff auf palästinensische Terroristen anzuwenden macht aus Israel rassistische Mörder statt Opfer von jihadistisch-völkermörderischen Irren.

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Keine Verteidigung am Hindukusch

Keine Verteidigung am Hindukusch

Bild-Quelle: Screenshot (übernommen von HaOlam)

* von Dr. Rafael Korenzecher

Gerade noch rechtzeitig zum 20. Jahrestag der beispiellosen Islamischen Terroranschläge vom 11. September 2001 mit insgesamt 2996 unschuldigen, zumeist zivilen Todesopfern und vielen Verletzten schenkt der neue US-Präsident dem Terror einen ganzen Staat, schafft der Al Quaida und dem IS

— oder wie auch immer die sich heute nennen mögen — eine weitere, nach der Aufgabe Nordafrikas, der Unterstützung des Iran, der Hamas und der sogenannten Palästinenser entstehende Basis für islamischen Terror und lässt so mal ganz nebenbei eine große Anzahl Menschen , die ihre Freiheit und ihr Leben dem Schutz der USA anvertraut haben, skrupellos im Stich.

Noch im Juli tönte er öffentlich herum, dass sich dieses Mal in Afghanistan solche Bilder wie einst 1975 in Saigon, als die USA die Menschen in Vietnam verraten und der Willkür des Vietkong ausgeliefert haben, nicht wiederholen würden. War natürlich gelogen und natürlich wusste Biden das. Außer unserer von dem ach so vollkommen unerwarteten Geschehen nach dem Abzug der NATO-Schutztruppen ganz schrecklich überraschten Politik und ihren Medien wird er das Gegenteil keinem auch nur halbwegs denkenden Menschen einreden können. Kaum jemand verfügt über diese Anzahl von diversesten Geheimdiensten und über so viel geheimdienstliche Erkenntnisse wie er.

Aber was konnte und kann man von einem von linksextremen, antiweißen Rassisten, Antisemiten, Systemfeinden der Demokratie und der westlichen Lebensweise sowie BLM- und Cancel Culture-Junkies — denn als solche outen sich die heutigen Democrats jeden Tag ein Stück mehr — in das für ihn viel zu große Amt gehievten Präsidenten anderes erwarten.

Konnte er doch bis heute nicht einmal die fortbestehenden Zweifel an der Ordnungsmäßigkeit seiner Wahl ausräumen.

Außerdem geht es hier doch auch nur um den Verrat an Menschen, die gehofft hatten, sich mit amerikanischer und westlicher Hilfe von der Unterdrückung durch den Islam freisagen zu können und nicht — wie sonst bei Bidens Anhängern üblich — um die Verherrlichung eines versehentlich zu Tode gekommenen afro-amerikanischen Schwerstkriminellen und auch nicht um die unter Biden US-Alltag gewordene Demontage der eigenen Polizei.

Und für alle, die es mir werden vorhalten wollen, Präsident Trump hatte die Absicht das US-Engagement in Afghanistan zu verkleinern, nicht panisch und zur Unzeit gänzlich von dort zu verschwinden.
Auch wenn seine Stimme sicher nicht gehört werden wird, fordert er vollkommen zu recht den längst überfälligen Rücktritt der schädlichen BLM- und Entwestlichungs-Marionette Biden.

Jeder anständige Mensch sollte das fordern und den Rücktritt unserer Maase, Kramp-Karrenbauers samt ihrer lautstark erstummten Chefin dazu. (Offensichtlich ist ihre Stimme nur dann sogar selbst aus dem fernen Afrika zu hören, wenn es darum geht, mit großer Drohgebärde rechtmäßige Wahlen zu beeinflussen, um einen gewählten FDP-Ministerpräsidenten gegen jedes Recht gegen einen unverbesserlichen SED-Mann auszutauschen).

Nicht nachdenken möchte ich darüber, wie wenig aktive Unterstützung von uns, von der westlichen Allianz, den Biden-USA, und oder der EU Israel bekommen würde, wäre es und seine Menschen — was niemals geschehen möge — jemals darauf angewiesen.

Die Sicherheit Israels ist deutsche Staatsräson bramarbasierte unsere Kanzlerin im März 2008 bei ihrem Staatsbesuch in Israel. Dieser Satz ist nicht nur angesichts der Haltung der deutschen Außenpolitik zu den Dauerverurteilungen Israels in der UNO verlogen und sinnentleert, sie ist wie man am Beispiel Afghanistan deutlich sehen kann, geradezu lächerlich und zynisch.

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Wieder eine Frau aus dem Gazastreifen, die aufgrund von Drohungen der Hamas nach Kanada floh

CBC News berichtet vom Leidwesen einer palästinensisch-arabischen Frau, die aus dem Gazastreifen nach Kanada floh, weil ihre Familie von der Hamas bedroht wurde.

Amal Battrawi sagte, sie träumt von einem Tag, an dem ihre Kinder keine Angst haben draußen zu spielen. Aber die letzten zwei Jahre hatte sie wiederkehrende Albträume.

„Ich denke immer an und mache mir Sorgen um meine Töchter“, sagte die palästinensische Flüchtlingsfrau.

Ihre Töchter Sam (11) und Sireen ( 13) haben versucht mit ihrem Vater Sherif den Gazastreifen zu verlassen, um nach Hamilton zu kommen.

Sie sind von Battrawi und dem jüngsten Kind der Familie, der fünfjährigen Sameer, seit März 2019 getrennt.

Battrawi sagte, ihre Familie sei in Gaza in Gefahr, werden von der Hamas bedroht, der Gruppe, die den Gazastreifen regiert und von der kanadischen Regierung als Terrororganisation geführt wird; die Polizei hilft nicht, was die Familie dazu brachte die Entscheidung zu treffen wegzugehen.

Sie und Sameer waren in der Lage Reisevisa für Kanada zu erhalten. Sie ist dankbar, dass sie es schaffte. Aber der Rest der Familie war gezwungen zurückzubleiben.

Dass Gazaner vor der Hamas nach Kanada fliehen, scheint echt zu sein; das ist die dritte derartige Story, die ich innerhalb der letzten Monate gefunden habe.

Interessanteweise lässt diese Version derselben Geschichte den Teil mit der Bedrohung durch die Hamas aus:

Battrawi sagte, ihre Familie sei im Gazastreifen in Gefahr und die Polizei helfe nicht, was ihre Familie zu der Entscheidung brachte wegzugehen.

Die erste Version üben scheint einen späteren Zeitstempel zu haben, was bedeutet, dass der Teil mit der Hamas später eingefügt wurde.

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