Zentralrat ohne Juden

Ein Vorstandsmitglied erzählte mir, die Hälfte seiner jüdischen Gemeinde wolle AfD wählen. Der Zentralrat der Juden rief gerade zur Bekämpfung dieser Partei auf. Finde den Fehler.

Zentralrat ohne Juden

reud, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons

Von Chaim Noll

Vor einigen Tagen traf ich einen alten Bekannten, Vorstandsmitglied in einer jüdischen Gemeinde in Deutschland. Weitere Details behalte ich für mich, weil ich um die Rigidität und Rachsucht der Mitglieder des “Zentralrats der Juden in Deutschland” weiß. Wir sprachen über die Situation seiner Gemeinde, über den Mitgliederschwund, das Abwandern der Jugend, die es leid ist, als Dekoration für staatliche Trauer- und Gedenkveranstaltungen herzuhalten, während in Wahrheit nichts für sie getan wird. Das von der Bundesregierung gezahlte Geld verbrauche der Zentralrat für sich und seine Selbstdarstellung, für den Unterhalt seines Apparats und seiner Funktionäre. Die Stimmung in seiner Gemeinde sei desolat, sagte mein Freund, man erwarte nichts Gutes von den etablierten Parteien. Etwa die Hälfte der Mitglieder würden am 26. September die AfD wählen.

Indessen fühlt sich der „Zentralrat der Juden in Deutschland“ verpflichtet, zur Bekämpfung ebendieser Partei aufzurufen. Seine neueste Erklärung nach der Bundestagswahl verlangt, “die AfD aus dem Bundestag und aus allen Landesparlamenten zu verbannen.” Wir wollen uns nicht bei Kleinigkeiten aufhalten wie der, dass es einen peinlichen Mangel an Demokratieverständnis offenbart, eine demokratisch gewählte Partei aus den Parlamenten “verbannen” zu wollen. Amüsante Wortwahl: Den Bann, hebräisch cherem, gab es tatsächlich einst im Judentum, er wurde von Rabbinern und Vorständen gegen Abtrünnige, Gesetzesbrecher und Herätiker ausgesprochen. Er ist heute, im Zeitalter vieler pluralistischer Gemeinden, wirkungslos. Der Zentralrat, ganz auf starren Zentralismus programmiert, hat das offenbar noch nicht begriffen.

Er müsste dann auch einen beträchtlichen Teil der Mitglieder seiner Gemeinden “verbannen”, denn die AfD wird von vielen deutschen Juden gewählt. Sie gilt ihnen als die einzige Partei, die ihr existenziell drückendstes Problem benennt und angeht: die Bedrohung der deutschen Juden durch militante Muslime. Etwa 9.300 jüdische Kinder gibt es noch in Deutschland, Tendenz fallend, dank der Unfähigkeit des hoch dotierten Zentralrats, den ihm unterstehenden Gemeinden eine Zukunft zu sichern. Diesen paar tausend jungen Juden steht eine halbe bis ganze Million junger Muslime gegenüber, auf Schulhöfen, in Nahverkehrsmitteln, im öffentlichen Raum. Ohne Leibwächter und gepanzerte Limousinen, wie sie die Zentralrats-Funktionäre zu ihrem Schutz beanspruchen. Wenn es so weitergeht, wird sich das Problem des Zentralrats mit der AfD erübrigen, weil es keine Juden mehr in Deutschland gibt, die diese Partei wählen könnten. Und der Zentralrat darf sich ganz seiner gefühlten Aufgabe zuwenden: Sprachrohr der Bundesregierung zu sein, bei Fuß zu sitzen für weitere Weisungen.

Abschied von Merkel: “Gehen Sie jetzt und kommen Sie nie zurück”

Der Herausgeber der Jüdischen Rundschau Rafael Korenzecher ist froh, dass Angela Merkel endlich geht, aber hat große Bedenken bei einer Regierung unter Beteiligung der Grünen. Für die Hetze des “Zentralrats” der Juden gegen die AfD hat er kein Verständnis.

Rafael Korenzecher von der jüdischen Rundschau
Foto: privat

* Übernommen von Freie Welt

“Es ist schade, dass Sie nicht schon viel früher aus dem Amt entlassen worden sind”, schrieb der Herausgeber der Jüdischen Rundschau Rafael Korenzecher an Merkel. “Also gehen Sie jetzt und kommen Sie hoffentlich nie wieder zurück. Deutschland und wir, das Volk, werden Sie keine Sekunde vermissen, dafür die entsetzlichen Folgen Ihrer schrecklichen und fast endlosen Irreführung dieses Landes ertragen müssen.”

Die jüdisch-amerikanische Journalistin Orit Arfa interviewte Korenzecher für den Jewish News Service. Korenzecher könne Merkel ihre umstrittene Einwanderungspolitik von 2015 nie verzeihen, sagte er, durch die Millionen von meist judenhassenden Migranten nach Deutschland gekommen seien.

“Ihre selbstmörderische Einwanderungspolitik der offenen Grenzen und Ihr Import von Massen gewalttätiger islamischer Judenhasser und Feinde unseres säkularen demokratischen Systems hat die Stabilität unserer Demokratie und die Sicherheit der Menschen in diesem Land zerstört – vor allem die Sicherheit der jüdischen Gemeinschaft”, so der Herausgeber der größten unabhängigen jüdischen Monatszeitschrift Deutschlands, mit einer Auflage von ca. 13.000.

Bis auf seine Eltern verlor Korenzecher seine ganze Familie in Majdanek. Nun spart er nicht mit Kritik an den etablierten Parteien und am “Zentralrat” der Juden, der sich im Wahlkampf eingebracht hatte und einen Aufruf “Juden gegen die AfD” gestartet habe. Dabei werde der “Zentralrat” mit rund 13 Millionen Euro pro Jahr von der Bundesregierung finanziert und sei daher ein Ableger des Staates.

Die etablierten Parteien würden eher Lippenbekenntnisse abliefern, als sich wirklich für jüdische Interessen einsetzen, so Korenzecher. Die bisherige Bundesregierung habe das iranische Regime hofiert, das Israel von der Landkarte fegen will. Noch schlimmer sei es mit den Grünen, die nun an die Macht zu kommen drohen.

Die einzige Partei, die die israelfeindliche Linie Berlins nicht teile, sei die AfD, so Korenzecher. Deshalb lehne er auch die noch nie dagewesene Wahlkampfeinmischung des “Zentralrats” gegen die AfD ab. Die AfD sei außerdem die einzige Partei, die sich gegen Merkels muslimische Masseneinwanderung ausspreche.

Die AfD habe in der letzten Legislaturperiode Anträge gegen Israelboykott und gegen die Hisbollah in den Bundestag eingebracht und u.a. einen FDP-Antrag zur Änderung des israelfeindlichen Stimmverhaltens Deutschlands bei der UNO unterstützt, sowie als einzige Partei im Bundestag die israelische Souveränität in Judäa und Samaria nicht verurteilt. Seit Oktober 2018 vertreten die “Juden in der AfD” die jüdischen Mitglieder der Partei.

“Die AfD hat sicher auch Probleme mit den Äußerungen einiger ihrer Politiker, das kann man nicht übersehen«, so Korenzecher. “Sie ist nicht perfekt und auch nicht unser Wunschkind, aber das ist das, was wir haben, wenn wir uns die anderen Parteien und ihr Verhalten gegenüber Israel und  den Juden anschauen.”

Auf der Expo Berlin 1896 wurde Palästina von Juden repräsentiert

Elder of Ziyon, 27. September 2021
übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Die (verspätete) Weltausstellung 2020 in Dubai beginnt diese Woche und Israel wird dort repräsentiert sein.

Obwohl der moderne Staate Israel 73 Jahre alt ist, repräsentierten Juden Palästina in Weltausstellungen schon lange vor 1948. Tatsächlich war dies erstmals vor 125 Jahren der Fall.

Diese jüdische Neujahrs-Postkarte stammt aus der Großen  Industrieausstellung in Berlin 1896 – und die  Geschichte dahinter ist bemerkenswert.

Im Foto gezeigt werden Heinrich Loewe, Mosche David Suv und andere am Eingang  zu einem Gebäude, das das Schild „Ausstellung der Söhne Israels im Heiligen Land“ (auf Hebräisch und Deutsch) mit Palmen und einer Moschee.

Als Teil der großen Industrieausstellung Berlin 1896 wurde eine Kolonialwaren-Ausstellung mit großer Darstellungen veranstaltet, die Städte und Dörfer in Afrika, Neuguinea und anderen Orten nachstellten (zu diesem Zweck die Organisatoren Einheimische dieser Orte mitbrachten, gekleidet in traditionelle Kostüme, die der Öffentlichkeit in Kulissen präsentiert wurden, die indigenes Leben darstellten). Die Stadt Kairo wurde in einem der Ausstellungsgelände „gebaut“, in wo ein palästinensischer Stand errichtet wurde (unter dem Namen „Ausstellung der Söhne Israels Kolonien im Heiligen Land“). Der Pavillon bot Produkte aus Palästina zum Kauf an: „Carmel“-Weine, Olivenholz-Artefakte, in Palästina gedruckte Bücher und  Hefte und mehr.

Der mit der Organisierung des Palästina-Pavillons beauftragte Person war Mosche David  Suv (einer der Führer der G ründer der Kolonien Rosch Pina, Yessod Hama’ala und Mischmar HaYarden). In seinem Buch „Zichronot LeBeit David […] beschreibt er die Ausstellung: „Unter den allgemeinen Ausstellungsauslagen war eine Miniaturstadt in der Form von Kairo aufgebaut… mit  Geschäften, Hotels und arabischen Cafés, dem fließenden Nil… Unsere Ausstellung, die palästinensische, wurde in Kairo zusammengestellt, innerhalb einer der großen Moscheen. Als ich in dieser Ausstellung saß, hatte ich das Gefühl, ich befände mich in einer arabischen Stadt… Tausende besuchten die Ausstellung, Juden und Nichtjuden und fast alle kauften Wein und andere Produkte.“

Nachdem sie in Berlin gezeigt wurde, zog die Ausstellung nach Köln und später nach Hamburg um.

 

Israel zerstört syrische Luftwaffe, nachdem diese den sozialen Grenzabstand nicht einhielt

The MidEast Beast, 19. September 2021
Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Von Deror Avi – eigenes Werk CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=78890117

In einer dramatischen nächtlichen Operation zerstörte die israelische Luftwaffe Berichten zufolge die syrische Luftwaffe, nachdem diese es „verfehlte angemessene soziale Grenzabstände einzuhalten“.

General Amikam Norkin, Oberkommandierender der israelischen Luftwaffe, sprach mit dem MidEast Beast. „Da die syrischen Piloten die Anweisungen der Weltgesundheitsorganisation zum Tragen von Masken, Hand-Desinfektionsmittel und die Einhaltung angemessener sozialer Abstände zur Grenze einhalten, hat Israel bedauerlicherweise keine andere Wahl gehabt als Assads zerbröckelnde Luftwaffe auszulöschen, so wie wir es bei Ausbruch des Sechstage-Kriegs im Juni 1967 machten, obwohl das damals zugegebenermaßen Teil einer viel größeren Gewalt-Epidemie war.

Der tief bestürzte, verdiente syrische Führer Bashar Assad sprach gegenüber dem MidEast Beast aus seinem befestigten Palastbunker, als Israels neue, von den USA finanzierten „ZOG II“-Kampfjets verstohlen in den syrischen Luftraum eindrangen und arglistig Dose auf Dose Arschkloppe auf iranische Revolutionsgarden und Biobauern der Hisbollah abwarfen.

„Die virusphobischen zionistischen Aggressoren begehen wieder einmal Völkermord an meinem luftgestützten Friedenskorps und seinen menschlichen Verbündeten Iran und Hisbollah. Wie werde ich jetzt in der Lage sein Amazon-Pakete an meine kostbaren wenigen syrischen Landsleute auszuliefern, die noch leben und immer noch keinen Schritt Richtung Europa gemacht haben?“

Der UNO-Menschenrechtsrat (UNHRC) war unglaublich schnell dabei den Staat Israel über Zoom zu verurteilen. „Ich gebe zu“, hielt ein israelischer Analyst für Außenpolitik fest, „dass es wirklich erstaunlich ist, wie sich UNHRC-Mitglieder sogar in dieser herausfordernden Corona-Zeit organisieren und koordinieren können, wenn es um die Länder und Konflikte geht, die wirklich wichtig sind.“

Unnötig zu erwähnen, dass russische Diplomaten ihre Meinung zu Israels mutmaßlichem Angriff beisteuerten, aber überraschenderweise auch Syrien schalten. „Wir verurteilen Israels herzlose Zerstörung von Assads friedlicher Luftwaffe aufs Schärfste, da ihre Flugzeuge nur mit Ramadan-Geschenken aus Russland für alles beladen waren, was in Syrien noch lebt. Welch eine Verschwendung von Kalaschnikows. Gleichzeitig fragt sich, wie oft die Welt die Syrer nach Welle um Welle des auf Syrien niederprasselnden Coronavirus noch an die Anordnung erinnern muss ‚in dem Haus zu bleiben, das sie verlassen haben‘, eine Maske und Handschuhe zu tragen und mindestens 1,80m Abstand von den Grenzen zu anderen zu halten? Echt jetzt, wir verlangen doch wirklich nicht viel von euch.“

Wahlstrategie für Nichtwähler, Protestwähler und Unzufriedene

* von Pommes Leibowitz

Wie kann ich mit meinen zwei Stimmen maximalen politischen Einfluss nehmen und warum zementiere ich durch Nichtwählen gerade die Verhältnisse, die mich womöglich haben resignieren lassen?

Zwei Fragen sollte man sich stellen:

1. Bin ich zufrieden, so wie es ist?

Bin ich zufrieden genug, dass ich der Regierung oder Regierungsbeteiligten durch meine Stimme die Zustimmung zum „Weiter so“ gebe?

2. Wie kann ich – vor allem wenn ich NICHT zufrieden bin – meiner Stimme, also meinem politischen Statement größtmögliches Gewicht verleihen?

Dafür gibt es Tricks und Strategien, auf die man z. B. verzichtet, wenn man eine Volkspartei, oder immer das Gleiche, oder gar überhaupt nicht wählt. Wer nicht mal protestwählt, bestätigt ungewollt die bestehenden Verhältnisse.

Der Politik ist völlig egal, ob 10 oder 100 Prozent zur Wahl gehen, für die Politik sind nur die relativen Mehrheiten interessant. Kein Politiker weint, weil nur 10 Prozent zur Wahl gingen. Politiker weinen nur, wenn sie ihren Posten verlieren, und das erreicht man nicht durch Nichtwählen. Über nicht abgegebene Stimmen, oder Stimmzettel wie oben im Titelbild, lachen die bloß.

Kurze Auflistung der nachfolgend beschriebenen Strategien:

– Erststimme: Viele Wähler verschenken ihre Erststimme an aussichtslose Kandidaten und halbieren dadurch das Gewicht ihrer Stimmen.

– Stimmensplitting: Wie verteile ich meine zwei Stimmen strategisch klug?

– Protestwahl:n, selbst angeblich oder tatsächlich radikale, gefährden nicht die Demokratie (dazu sind sie zu klein), sind aber – wenn sie viele Stimmen bekommen – ein wichtiger Hinweis (Wink mit dem Zaunpfahl) für die großen Parteien, um welche Themen sie sich zukünftig vermehrt kümmern müssen. Das ist nachhaltiger als das, was kleine Parteien selber bewirken können. Protestwähler haben deshalb sogar MEHR politischen Einfluss als brave Volkspartei Kleine Parteien-Wähler, die im Grunde genommen nur den Status Quo zementieren und jeglichen politischen Einfluss an „ihre“ Partei delegieren.

– Ausschlussliste bzw. Wahl des kleineren Übels: Statt der „Pros“ (da gibt es eh keine) einfach mal die „Kontras“ aufzählen: Wer geht gar nicht und wer eventuell, zur Not, als „Made, die den Hungertod verhindert“? Und dann sollte man wenigstens diejenigen Personen oder Parteien mit den wenigsten Negativpunkten durch seine Stimme unterstützen. Warum sich einem großen Übel ausliefern, nur weil man das kleinere Übel nicht unterstützen wollte?

Wer sich bereits jetzt in diesen Punkten wiedererkennt bzw. davon angesprochen fühlt, der mag die nachfolgenden Erläuterungen überspringen und gleich weiter unten die Überschrift Wahlstrategie suchen.

Und wer im Gegensatz dazu eigentlich zufrieden ist – mit dem Status Quo, der Politik, allem wie es eben ist – der mag jetzt gänzlich aussteigen. Ich will hier niemandem sein eingebildetes Glück ausreden.

Wer aber unzufrieden und trotzdem unsicher ist, der muss sich eventuell zunächst von einer Reihe von Vorurteilen und bewusst von den etablierten Parteien gestreuten Ängsten und Diffamierungen lösen.

Vorurteile, Gerüchte und Diffamierungen im politischen Kampf gegen kleine und neue Parteien:

1. Diese oder jene kleine Partei sei nicht „regierungsunfähig“.

Das unterstellt, dass große Parteien regierungsfähig wären, wobei die bloße Tatsache, dass sie es tun (regieren), sicherlich kein hinreichender Beleg dafür ist, dass sie es auch können.

Es ist aber auch gar nicht nötig, „regierungsfähig“ zu sein. Für die Regierungsfähigkeit sind zuallererst die Ministerien und deren Beamte und Experten zuständig, nicht die Politiker. Die Experten sagen den Politikern dann schon, was geht und was nicht geht. Und falls trotzdem grobe Fehler auftreten, gibt es ja auch noch die Gerichte, allen voran das Verfassungsgericht. Solche Schnitzer, die dann von Gerichten einkassiert werden, passieren selbst den erfahrenen Volksparteien und Berufspolitikern regelmäßig, dafür braucht es keine „radikalen“ Parteien.

Und schließlich und endlich sorgen ja auch die Mehrheitsverhältnisse im Parlament für gesunden Ausgleich. Radikale Ideen radikaler Parteien oder Personen können sich dort nicht durchsetzen, selbst wenn diese Parteien 20 oder mehr Prozent erzielen sollten. Die Demokratie reguliert sich selbst, sie muss nicht von selbsternannten „Demokratieschützern“ bewahrt werden, und schon gar nicht von großen Volksparteien, die selber die größte Gefahr für die Demokratie darstellen, da sie sich, u. a. durch Fraktionszwang und Koalitionen, zu nicht mehr ablösbaren „Einheitsparteien“ etablieren können und dann in diesem selbst geschaffenen Elfenbeinturm immer weiter vom Wähler entfernen.

Fazit: Die Unterstellung, „nicht regierungsfähig“ zu sein, ist erstens Unsinn und zweitens eine Anmaßung derer, die sich offenbar für regierungsfähig halten.

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Wer die AfD wählt, wählt RRG? Na und!

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Wer die AfD wählt, wählt damit eine Koalition aus RRG, drohen uns unionsnahe Kreise, in denen die Angst vor einem krachenden Scheitern der linksgerutschten Unionsparteien bei der Bundestagswahl umgeht. Dabei übersehen sie, dass die Amokfahrt des deutschen Wählers vermutlich erst endet, wenn dieses Land von RRG krachend gegen die Wand gefahren wird.

In unionsnahen Kreisen geht – einige Tage vor der Bundestagswahl – die Devise um: „Politisch intelligente AfD-Wähler sollten ihr Kreuz nicht bei ihrer Partei machen – sonst gewinnen die anderen.“ Gemeint sind mit „den anderen“ – welch seltsame Redeweise! – eine RRG-Koalitionsregierung und eine Union, die Leute wie Spahn oder Altmaier auf einmal auf der Oppositionsbank bzw, ganz zurückgezogen aus der Politik sieht.

„Sonst gewinnen die anderen“

Beworben wird diese Devise derzeit besonders intensiv von der Bildzeitung bzw. Claus Strunz:

Die Deutschen haben sich einen Lauterbach als Gesundheitsminister redlich verdient

Nun könnte man zweifach darauf antworten:

1.) Wer strategisch wählt, macht sich mit einem System gemein, dem es nicht mehr um Inhalte, sondern lediglich um Machtfragen geht. Das molluskenhafte, machiavellistische System Merkel hätte sich damit endgültig in den Köpfen durchgesetzt.

oder.

2.) RRG ist genau das, was Deutschland jetzt braucht: Eine Regierung aus Sozialisten, Kommunisten und grünen Neofaschisten bzw. das Berliner Modell ist vermutlich die einzige Option, die dem deutschen Wähler hilft, aus seiner Amokfahrt aufzuwachen, indem es dieses Land direkt mit dem Kopf vor die Wand steuert. Ich sehe nicht, wie dieses Land – ganz entsprechend seinen geschichtlichen Traditionen – um einem solchen schmerzhaften Aufwachprozess herumkommt, um endlich wieder zu Einigkeit, Recht und Freiheit zurückzufinden.

Und seien wir doch mal ehrlich: Das Verhalten der Mehrheit der Deutschen in der Coronakrise hat gezeigt, dass sich dieses Land einen Lauterbach als Gesundheitsminister, Gloria Viagra (Foto) als Familienminister und eine Baerbock als Bildungsministerin verdient hat – Sie garantieren für ein Ende mit Schrecken, während die Union (in Koalition mit den Grünen) für ein Schrecken ohne Ende zu stehen scheint …

Leseprobe: Roland M. Horn: Der andere Jesus: Der Nicht-Gottessohn, der nicht für unsere Sünden starb

Inhalt:

Vorwort von Walter Jörg Langbein 9

Einleitung 11

Jesus als jüdischer Freiheitskämpfer 15

Der Jesus, der die Kreuzigung überlebte 41

Der Yoga-Jesus und die Rettung Jesu durch die Essener 41

Rettung durch den Lanzenstich 63

Das Turiner Grabtuch 73

Der Indien-Tripper 85

Die aramäische Sicht 90

Der Jesus des Günter Schwarz 100

Der Öko-Jesus des Franz Alt 115

Der islamische Jesus 125

Der Jesus des Edgar Cayce 141

Adolf Hitlers Arier-Jesus 167

Der dunkle Jesus 173

Der schwule Jesus 173

Jesus, der Feminist 182

Der verheiratete Jesus 184

Ein unbeherrschter und gefühlloser Götterknabe namens Jesus 195

Der dimensionsreisende Jesus 205

Der zeitreisende Jesus 213

Nachwort 229

Literaturverzeichnis 233

Vorwort von Walter Jörg Langbein

Roland Horns Werk „Der andere Jesus“ könnte auch den Titel „Die anderen Jesusse“ tragen. Denn je intensiver man sich mit theologischen und populärwissenschaftlichen Versuchen, den historischen Jesus zu rekonstruieren auseinandersetzt, desto mehr „Jesusse“ entdeckt man. In der Tat: Es scheint nicht nur den einen Jesus gegeben zu haben, sondern eine ganze Reihe von „Jesussen“. Oder: Wenn man in der Literatur, beginnend mit den Evangelien, nach Jesus sucht, desto mehr und widersprüchliche Jesusbilder wird man finden.

„Wissenschaftliche“ theologische Werke, in der Regel von einer für den Laien mehr oder minder unverständlichen pseudowissenschaftlichen Sprache geprägt, interessieren im Normalfall allenfalls Studenten des Fachbereichs Theologie. Sie erscheinen, von Ausnahmen abgesehen, in kleiner Auflage und bereiten keiner Leserin und keinem Leser schlaflose Nächte. Dann gibt es sporadisch erscheinende Bestseller wie anno 1971 „Jesus in schlechter Gesellschaft“ von Adolf Holl (*1930; † 2020). Holl, anno 1954 zum katholischen Priester geweiht, 1976 vom Priesteramt suspendiert, zeigte einen Jesus, wie er in theologischer Fachliteratur bis dahin vollkommen vernachlässigten Jesus. Freilich beschreibt auch Holl, 2003 mit dem »österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik« ausgezeichnet, nur einen und nicht den Jesus.

Wer sich nun möglichst umfassend über Jesus informieren will, kann sich ein Leben lang durch gigantische Bibliotheken kämpfen, die eine schier unüberschaubare Flut von Publikationen über Jesus zu bieten haben. Ein solcher Versuch ist zum Scheitern bestimmt. Zu viele Bücher wurden über Jesus verfasst. Und die zeichnen ganz unterschiedliche Bilder diverser Jesusse.

Oder man kann sich einen Überblick verschaffen, indem man das unvoreingenommene Buch „Der andere Jesus“ liest. Roland Horn ist keiner theologischen Schule verpflichtet, er postuliert nicht einseitig ein Jesusbild von diversen. Sein Werk war längst überfällig. Es bietet einen anschaulichen Überblick und stellt nicht den Jesus dar, sondern diverse Jesusse, wie sie überliefert sind und bis heute leider kaum oder gar nicht diskutiert werden. Deshalb kann man „Der andere Jesus“ von Roland Horn nur allen wärmstens empfehlen, die wirklich am Thema Jesus interessiert sind.

Ich wünsche Roland Horns Werk viel Erfolg. Möge endlich wirklich und aufrichtig über Jesus diskutiert werden. Eine solche Diskussion ist längst überfällig, wurde aber bis heute nicht gewagt, weil jeder – ganz anders als Roland Horn – auch heute noch nur seinen eigenen, ganz persönlichen Jesus propagiert.

Mein persönliches Fazit: „Der andere Jesus“ – das wichtigste Jesus-Buch seit langer Zeit, erfreulich umfassend, erfrischend provokativ und unverzichtbar. Also mehr als einfach nur lesenswert!

Einleitung

Jesus Christus ist vermutlich die bekannteste Figur im Abendland. Er wird als Gründer der christlichen Religion angesehen und gilt in fast allen christlichen Gemeinschaften als der Erlöser der Menschheit. In der katholischen Kirche gilt die Lehre der Erbsünde, deren Folgen die Hölle – ein Ort des ewigen Schreckens – ist. „Heil“ ist also dringend geboten. Und dieses Heil liegt nur innerhalb der (katholischen) Kirche. „Kein Heil außerhalb der Kirche“ lautet immer noch der Leitspruch dieser Kirche, auch wenn die meisten Pastoren heute hier eine weitaus liberalere Sicht haben. Getauft sein muss man aber auf jeden Fall, um das Opfer des „Sohnes Gottes“, der sein Leben für die „Sünder“ gab, erhalten zu können. Damit verbunden ist natürlich die lebenslange Abgabe der Kirchensteuer an diese Religionsgemeinschaft. Ein regelmäßiger Besuch des Gottesdienstes wird auch als hilfreich angesehen. Von Nächstenliebe wird gerne gesprochen, aber in der Praxis – insbesondere in kirchlichen Vereinen – wird sie praktisch nicht praktiziert.

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LIVE – Pressekonferenz: Todesursache nach Covid-19-Impfung Und: Und: UNDEKLARIERTE BESTANDTEILE DER COVID-19-IMPFSTOFFE

Im pathologischen Institut in Reutlingen werden am Montag, den 20.09.2021, die Ergebnisse der Obduktionen von acht nach COVID19-Impfung Verstorbenen vorgestellt. Die feingeweblichen Analysen wurden von den Pathologen Prof. Dr. Arne Burkhardt und Prof. Dr. Walter Lang durchgeführt. Die Erkenntnisse bestätigen die Feststellung von Prof. Dr. Peter Schirmacher, dass bei mehr als 40 von ihm obduzierten Leichnamen, die binnen zwei Wochen nach der COVID-19-Impfung gestorben sind, circa ein Drittel kausal an der Impfung verstorben sind.

Im Rahmen der live gestreamten Pressekonferenz werden mikroskopische Details der Gewebeveränderungen gezeigt. Prof. Dr. Werner Bergholz berichtet über die aktuellen Parameter der statistischen Erfassung des Impfgeschehens.

Undeklarierte metallhaltige Bestandteile

Auf der Pressekonferenz wird zudem das Ergebnis der Analyse von COVID-19-Impfstoffproben einer österreichische Forschergruppe vorgestellt, das sich mit den Erkenntnissen von Wissenschaftlern aus Japan und den USA deckt. Es haben sich im Impfstoff undeklarierte metallhaltige Bestandteile feststellen lassen. Optisch fallen Impfstoffelemente durch ihre ungewöhnliche Form auf.

Aus den Untersuchungsergebnissen resultieren rechtliche und politische Forderungen so zum Beispiel nach unverzüglicher Informationssammlung durch die Behörden, um die gesundheitliche Gefährdungslage der Bevölkerung durch die COVID-109-Impfstoffe bewerten zu können.

Z.B. können durch Einsichtnahme in die IVF-Register frühe Signale eingeschränkter Fruchtbarkeit der Geimpften geprüft werden. Über das Krebsregister können Erkenntnisse über das Entstehen von Krebs durch die gentechnischen Veränderungen der Virus-RNA gewonnen werden. Eine Aussetzung der COVID-19-Impfungen ist zu erwägen.

Dass Youtube die Verbreitung dieser Pressekonferenz verhindern will, zeigt wie brisant die Ergebnisse sind. Die Aufzeichnung der Live-Sendung finden Sie nun hier:

https://dlive.tv/p/ovalmedia+an3C0MHnR

Nicht die Querdenker, nein Corona-Politiker und Journalunken sind die Terroristen

* von David Berger (Philosophia Perennis) am 21.09.2021

(c) Armin Linnartz [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)] (nachPP)

Seit gestern Abend trendet bei Twitter der Hashtag #QuerdenkerSindTerroristen und wird dabei zum Hasstag. Was dort User von sich geben, zeigt wie sehr die Gesellschaft inzwischen durch Medien und Politiker aufgehetzt wurde. Niemals seit 1945 existierte in diesem Land soviel Spaltung, so viel Hass, so viel Aggression. Ich erkenne meine Heimat nicht wieder.

Der Hintergrund: Am Samstagabend hatte ein Mann in Idar-Oberstein einen Mitarbeiter einer Aral-Tankstelle erschossen – weil er von diesem zum Tragen einer Maske aufgefordert wurde. Seitdem der Fall bekannt wurde, rollt in den sozialen Netzwerken eine Welle des Hasses und der Verleumdung, die alle Querdenker mit dem Täter von Idar-Oberstein in einen Sack steckt, um wie besessen darauf einzuschlagen …

„Euch ist wirklich jedes Mittel recht“

Unser Tweet des Tages dazu kommt von  dem Journalisten Manaf Hassan:

„Jeder, der den grausamen Tankstellen-Mord von Idar-Oberstein instrumentalisiert, um #QuerdenkerSindTerroristen trenden zu lassen o. um Andersdenkende in eine Schublade mit dem Täter zu stecken, ist ein ganz großes A****loch. Euch ist wirklich jedes Mittel recht. Unglaublich.“

Und ein anderer Twitter-Account (Richard Feuerbach) ergänzt: „Jetzt sieht man, was Hass und Spaltung angerichtet haben. Allerdings ist ein Framinghashtag wie #QuerdenkerSindTerroristen nicht dazu geeignet, die gesamtgesellschaftliche Psychose zu beschreiben oder gar zu heilen. Im Gegenteil. So wird der Hass nur noch mehr befeuert. Wahnsinn.“

Und ein anderer Twitter-User deutet an, was nicht erst seit gestern Abend überdeutlich ist: Nicht die Querdenker, nein Corona-Politiker und Journalunken sind die Terroristen. Also jene, die nicht erst seit der Corona-Krise die Menschen dieses Landes mehr oder weniger bewusst gegeneinander aufhetzten. Allen voran Merkel, die als die große, machtgeile Spalterin nicht nur unseres Vaterlandes, sondern ganz Europas in die Geschichte eingehen wird. Dass sie dabei von den gleichgeschalteten Medien auf perfide Weise unterstützt wurde, ist allseits bekannt.

 

Bleibt nur noch festzustellen, dass ein Land, in dem Andersdenkende zu Terroristen ausgerufen werden, eine Diktatur ist.

Merkel hinterlässt ein Trümmerfeld des Hasses und der gesellschaftlichen Spaltung

Dieser Wahnsinn hat freilich System – Jede Krise, die das System Merkel ausgerufen hat – von der Flüchtlings- über die Klima- bis hin zur Corona-Krise – hat die gesellschaftliche Spaltung jeweils um ein wackeres Stück vorangetrieben. Dieser jüngste Höhepunkt zeigt: Merkel hinterlässt, wenn sie denn in einigen Wochen endlich geht – ein Trümmerfeld, das auf analoger Ebene jenem gleicht, dass das NS-Regime 1945 zurückgelassen hat.

 

Nazivergleiche bei der Impf-Kritik – darf man das?

Flächendeckend inszenierte mediale Empörung, seit erstmals Ende 2020 auf einer Querdenker-Demo Judensterne mit der Inschrift „ungeimpft“ auftauchten. Empörung, die inzwischen zu offenkundig politisch initiierten Ermittlungsverfahren, Hausdurchsuchungen, Kündigungen und Schauprozessen auf Amtsgerichtsebene führte, also dort, wo Richter, Staatsanwalt und Bürgermeister noch gemeinsam am Stammtisch sitzen.

Aber wie sieht es tatsächlich aus, rechtlich, moralisch und intellektuell?

Drei Gerichtsurteile mit Präzedenzfall-Charakter

Das Auschwitz-Tor

Ein Facebook-Nutzer hatte eine Zeichnung des bekannten Karikaturisten Wiedenroth mit einem Originalbild des Eingangstors von Auschwitz kombiniert. Obwohl natürlich auch die Wiedenroth-Zeichnung dieses Tor bewusst zitiert, unterliegt diese doch der Freiheit von Kunst und Satire. Das „Vergehen“ bestand also darin, zur Verdeutlichung der Zeichnung noch ein Originalfoto darunter zu stellen (im Titelbild komprimiert auf Breitformat nachgestellt).

Man könnte auch sagen, das „Vergehen“ bestand darin, die Karikatur zu erklären, so dass  auch schlichtere Leute sie verstehen.

Nun war natürlich zu erwarten, dass alsbald Denunzianten und Eiferer auf den Plan treten und Zeter und Mordio schreien, weil ihnen ein vermeintlich Rechter die Nazikeule wegnehmen will. Dass aber auch Staatsanwälte und Behörden auf diesen Zug aufsprangen, überrascht dann doch. Bei besagtem Herren fand eine Hausdurchsuchung statt (wegen eines einzelnen Bildposts bei Facebook) und die Staatsanwaltschaft beantragte eine Strafe von bis zu 5 Jahren wegen Volksverhetzung.

Wer wollte Böses dabei denken und das mit Schikane und Schauprozessen assoziieren?!

Das Landgericht München sorgte jetzt für Ordnung. Die Hausdurchsuchung ebenso wie die gesamte Anklage waren widerrechtlich.

Auszug aus der Begründung: „Aus dem […] Facebook-Post ergibt sich vorliegend keine Außenwirkung, die geeignet wäre, den öffentlichen Frieden zu stören. Ein […] Appell zum Rechtsbruch […] kann dem Beitrag nicht entnommen werden. Er stellt vielmehr, da er einen wertenden Vergleich beinhaltet, eine Meinungsäußerung zum Thema Impfzwang dar, die von der Meinungsfreiheit geschützt ist.“  [Quelle]

Der Judenstern

Judenstern Ungeimpft

Oberlandesgericht Saarland: Die Verwendung des „Judensterns“ unter Ersetzung des Worts „Jude“ durch die Wörter „nicht geimpft“, „AFD Wähler“, „SUV Fahrer“ und „Islamophob“ in einem öffentlich zugänglichen Facebook-Profil erfüllt als Beitrag zur öffentlich geistigen Auseinandersetzung ohne das Hinzutreten weiterer Umstände nicht den Tatbestand der Volksverhetzung gemäß § 130 Abs. 3 StGB und stellt auch keine Beleidigung der unter nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfolgten Juden dar. [Quelle]

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