Zitate

* Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Uns wurde gesagt: „Ihr könnt die Botschaft in Israel nicht nach Jerusalem verlegen, es wird Krieg geben.“ Wir haben es gemacht und es gab keinen.
Mike Pompeo (ehem. US-Außenminister), twitter, 11.10.21

In ihrer letzten Legislaturperiode, als die Situation der Juden in Deutschland immer elender und gefahrvoller wurde und Merkels Rücksichtslosigkeit gegenüber dieser dahinschwindenden Menschengruppe immer offener zutage trat, als sie ein klares Wort verweigerte zu den immer selbstverständlicher werdenden Aufrufen zum Judenmord in deutschen Straßen, fiel das schöne Bild der Israel-Freundin Merkel in Scherben. Kaum jemand in Israel erwartet Gutes von dieser Frau, die viel verspricht und kaum etwas davon hält, die nach außen bescheiden auftritt und in Wahrheit heimtückisch und intrigant ihre oft schäbigen Pläne durchsetzt. Die demokratische Spielregeln ignoriert, wo es ihr passt. Die ohne Konsultation mit Parlament und Regierung in wenigen Tagen hunderttausende junge Muslime ins Land ließ, unkontrolliert und konfus, ein, wie sich zeigen sollte, riesiges Potenzial für Judenhass und alltäglichen Schrecken.
Chaim Noll, Die Achse des Guten, 13.10.21

So gefährlich die Leugnung des Holocaust auch ist, so kann die Holocaust-Gedenkkultur auch als eine Form der Leugnung fungieren … sie kann uns den Luxus – und den Trost – gewähren, anzunehmen, dass das „Schlimmste“ bereits geschehen ist. Leider ist dies vielleicht nicht der Fall. Bestimmte Intellektuelle, darunter auch Juden, versuchen, ihren rasenden Judenhass zu verbergen, indem sie sich auf den europäischen Holocaust konzentrieren – auf all die toten Juden –, um von dem bevorstehenden (langsam ablaufenden) Holocaust an den lebenden Juden abzulenken. Weil sie sich gegen das wehren, was den Juden im Zweiten Weltkrieg angetan wurde, fühlen sie sich berechtigt, zu sagen, dass die heutigen Angriffe auf Israel ‚gerechtfertigt‘ sind, dass die Palästinenser jetzt die wahren Opfer sind (die „neuen Juden“ in gewissem Sinne) und die israelischen Juden ihre „Nazi“-Verfolger sind.
Phyllis Chesler, 03.05.2006 in How a Holocaust Happens

Letztes Jahr hatten wir eine auf der Realität basierten Außenpolitik. Sie gründete auf der Grundwahrheit, dass die Gerechtigkeit der Existenz und Stärke Israels unabänderlich ist. Diese Außenpolitik beendete das palästinensische Veto und brachte vier robuste Friedensvereinbarungen mit arabischen Staaten. Heute hat Israel eine die Wahrheit leugnende Außenpolitik, die das palästinensische Veto wieder einsetzt und Israels Feinde verherrlicht.
Caroline Glick, 15.10.21 über die neue Regierung Israels.

ZDF lässt wieder bekannte Fakten weg, wenn sie nicht ins Weltbild passen. Der Einmann kam aus Somalia. In Dtld, Frankreich und Norwegen morden solche islamistisch motivierten Einmänner bevorzugt Frauen. Wer nicht rechts eingestuft werden kann, ist namenlos und „psychisch krank“.
twitter-User, 15.10.21 über die „Berichterstattung“ zu den Morden in Kongsberg

Schusswaffenverbote wirken! Muslim-Konvertit ermordet fünf Menschen mit Pfeil und Bogen.
Robert Spender, Überschrift auf PJ Media, 14.10.21 zum Attentat in Kongsberg

Geht es nur mir so oder empfinden auch andere unfreiwillige Zuschauer den „Kampf gegen rechts“ allmählich als eine Art Affenzirkus?
Chaim Noll, Die Achse des Guten, 21.10.21

Ein Narrativ braucht nur, wer nicht mit Fakten aufwarten kann.
twitter-User, 22.10.21

Gäbe es so etwas wie einen BDM-Gedächtnispreis für die verrückteste Exklusionsidee, die irische Schriftstellerin wäre eine heiße Anwärterin.
Jan Fleischhauer, Focus, 23.10.21 über die irische Schriftstellerin Sally Rooney (und ihren deutschen Verlag, Ullstein), die ihre Bücher nicht mehr ins Hebräische übersetzt sehen will. Weiter, allgemeiner:
Von den Lobbyvereinen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, migrantische Stimmen in den Medien zu verankern, wird so getan, als stehe man Seit an Seit mit der jüdischen Gemeinde. Über den Antisemitismus im eigenen Lager wird großzügig hinweggesehen.

Von Europäern, die wissentlich Antisemitismus finanzieren und fördern, sollte die Regierung in Jerusalem sich jede Belehrung verbitten.
tw24, 28.10.21 über Reaktionen aus der EU zum israelisch-arabischen Konflikt

off topic:

(twitter, 29.12.21)

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Die UNO hat kein Interesse an Frieden im Nahen Osten, nur an einem Palästinenserstaat

First One Through, 24. Oktober 2021
Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Die Vereinten Nationen wurden als Institution geschaffen, um eine neutrale Partei zu sein, die Frieden und Ordnung in eine chaotische Welt bringt.

Schön wär’s.

Die Eröffnungssätze der UNO-Charta halten „gleiche Rechte für Männer und Frauen und große wie kleine Staaten“ fest und Artikel 2 forderte ausdrücklich das „Prinzip der souveränen Gleichheit all ihrer Mitglieder“. Gleichheit schien ein Grundstein der Prinzipien der Organisation zu sein.

Aber die Vereinten Nationen haben ständig ein bestimmtes Nichtmitglied GEWALTIG einem bestehenden Mitglied vorgezogen. Insbesondere die palästinensische Autonomiebehörde dem Staat Israel.

Der Leiter der Vereinten Nationen, UNO-Generalsekretär Antonio Guterres, ernannte einen Sonderkoordinator für den Nahost-Friedensprozess, in jeder Hinsicht eine gute Idee um die explosive Region davon abzuhalten außer Kontrolle zu geraten und um als unparteiischer Gesandter zu dienen, der die PA und Israel zusammenzubringen, um einen dauerhaften Frieden zu schmieden.

Aber Guterres suchte nicht jemanden aus, der als neutrale Partei agierte. Er ernannte Tor Wennesland, der eine Bilanz aufweist für die Palästinenser und andere muslimische Araber in der Region zu arbeiten und sie zu unterstützen. Er diente als:

  • Norwegens Vorsitzender des Ad-hoc-Verbindungskomitees für Palästina
  • von 2007 bis 2011 Norwegens Repräsentant bei der palästinensischen Autonomiebehörde
  • von 2012 bis 2015 als Norwegischer Botschafter in Ägypten und Libyen

Noch schlimmer und vielsagender ist: Guterres bat Wennesland auch sein persönlicher Repräsentant bei der Palästinensischen Befreiungsorganisation und der PA zu sein. Diese Person wurde nicht ausgesucht, um die Krieg führenden Parteien zusammenzubringen, sondern um im Namen nur einer Seite– der PA – zu agieren, einem Nicht-Mitglied der Vereinten Nationen.

Die Ernennung hätte von Israel und dem gesamten Mitgliedsgremium der Vereinten Nationen rundheraus als Affront für den Friedensprozess abgelehnt werden müssen, da der Führer der Organisation die Agenda des Nichtmitglieds gegen ein Mitglied fördert.

Die systemische israelfeindliche Einseitigkeit in den Vereinten Nationen findet sich an jeder Ecke, von den Dutzenden Mitgliedstaaten, die die Anerkennung des jüdischen Staates verweigern, bis zum Generalsekretär selbst, der inzwischen in diesem giftigen Meer des Antisemitismus stark befleckt worden ist.

USA: 60 % der hospitalisierten Corona-Fälle ab 65+ sind vollständig geimpft (Video)

* Zuerst veröffentlicht auf Unser Mitteleuropa

Eine Studie aus den USA widerlegt die gerade jetzt wieder aufgeräumte Panikmache, dass vollständig geimpfte weitgehend vor einer Corona-Erkrankung sicher seien. Die Lüge, dass die Pandemie für Geimpfte vorbei ist (siehe hier weiter unten), ist ohnehin nicht mehr haltbar – was erstaunlicherweise die betrogenen Bevölkerung relativ kalt lässt.

Die angesprochene Studie ist deshalb stichhaltig, weil sie ein großes Segment an Patienten enthält, nämlich 5,6 Millionen US-Bürger. Sie stellt somit keine gezielte Auswahl an Personen dar, sondern ist breit gefächert. Nachdem die Studie zu sachlichen Information des Verteidigungsministeriums in Auftrag gegeben wurde, dürfte seitens der Analysten kein „Bedürfnis“ vorliegen hier herumzutragen. Von einer „Pandemie der Ungeimpften“ kann somit nicht die Rede sein.

Hier der Report von kla.tv mit Links zum Schluss der span­nenden Reportage:

Künstle’s Sicht: Die EU mit Deutschland schießen sich auf Polen ein

(Veröffentlicht am von die-andere-sicht)

– EU-Fundamentalisten sprechen einigen Ländern jede Souveränität ab
– Polen will nicht jede Freiheit aufgeben – wird „zurückgeschossen“?

von Albrecht Künstle *)

Polen versus Deutschland. Wieder wird zurückgeschossen wie am 1.9.1939, nur anders. Diesen Eindruck konnte man gewinnen beim Anschauen der Fernsehnachrichten dieser Woche und beim Aufschlagen der Zeitung. „Vertragsverletzung, Schlagabtausch, Sanktionen, Ächtung …“ beherrschen die Schlagzeilen und das nur, weil Polen sich vorbehält, sich von Brüssel und Straßburg nicht vollends auf der Nase herumtanzen zu lassen, und in der Justiz unabhängig bleiben will.

Die Visegrad-Staaten sind den Westeuropäern schon lange ein Dorn im Auge, Ungarn im Allgemeinen und jetzt Polen im Besonderen. Unisono beschuldigen die deutsche Kommissionspräsidentin v.d.L., der bayrische Berufseuropäer Manfred Weber und fast alle Medien-Kommentatoren und deren weibliche Spezies die Polen, „Europa in eine Krise zu stürzen“. Alle deutschen Parteien im Europaparlament außer der AfD forderten am Dienstag einen harten Kurs gegen die polnische Regierung und attackierten Morawiecki. „Hart wie Kruppstahl“? Sind die Polen so stark, dass sie Europa in eine Krise stürzen könnten?

Was hat Polen verbrochen? Es möchte seine Gerichtsbarkeit behalten und sein Rechtssystem nicht auch noch der EU opfern. Müssten sie das denn? Nein, müssen sie nicht. Entgegen anderslautender Behauptungen ist ein Vorrang des EU-Rechts in den Verträgen nicht manifestiert. Die Doktrin, dass EU-Recht nationales Recht breche, ist zum Erbrechen. Sie beruht nur auf einem einzigen EuGH-Urteil aus dem Jahr 1964. Seither glaubt man daran, dass dies für alles und alle gelte. Aber ist es für Europa elementar, ob es in Polen ein paar Geschlechter weniger gibt? Für bestimmte Sachbereiche ist das einheitliche Recht tatsächlich geboten.

Im Arbeitsrecht besteht diese Rechtshierarchie. Ich nenne das Beispiel, weil ich als Ex-Landesarbeitsrichter damit vertraut bin. Über allem Arbeitsrecht steht EU-Recht mit seinen EU-Richtlinien. Darunter das Grundgesetz, die Bundesgesetze und Tarifverträge in einem Konkurrenzverhältnis (Günstigkeitsprinzip), Landesgesetze, Verordnungen und nachgeordnete Rechtsnormen. Aber diese Systematik ist dem Postulat des freien Verkehrs von Waren, Dienstleistungen, Arbeit und Kapital geschuldet. Diesbezüglich sollen einheitliche Normen gelten, um Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Mitgliedsländern weitgehend zu vermeiden. Trotzdem gab es nach arbeitsrechtlichen Vorlagebeschlüssen schon Zoff zwischen dem EuGH und dem BVerfG.

Auch das Bundesverfassungsgericht sagte einmal, dass es selbst das letzte Wort habe und nicht der EuGH. Im Mai 2020 ging es um das Anleihekaufprogramm der EZB. Und siehe da: Unsere Verfassungsrichter erklärten den Eurozauber der EZB und auch das Urteil des EuGH als nicht vereinbar mit dem deutschen Grundgesetz. Letztes Jahr gab es über die Kompetenz der einen und anderen Robenträger einen Gelehrtenstreit. Aber traute sich jemand, Deutschland dermaßen ans Bein zu pinkeln wie man das jetzt mit Polen tut?

Das höchste Gericht müsse politikfrei sein, fordert man von den Polen. Aber ist unser Verfassungsgericht politikfrei? Nein, ist es nicht, darüber gibt es sogar Streit. Auch in Deutschland besteht keine politikfreie Gerichtsbarkeit, dafür aber weit mehr „rechtsfreie Räume“, wenn man unsere laxe Kriminalitätsverfolgung mit Nachbarländern vergleicht.

Auch in anderen Ländern Europas gibt es Vorbehalte gegen den Absolutheitsanspruch der EU. Hier in alphabetischer Reihenfolge: Auch Gerichte in Belgien, Deutschland, Dänemark, Estland, Frankreich, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Polen, Spanien und der Tschechei tun sich schwer mit den europäischen Machtzentren Brüssel (EU-Institutionen), Frankfurt (EZB), Luxemburg (EuGH) und Straßburg (Parlament). Aber mit unseren östlichen Nachbarn scheint man alles machen zu können. Im privaten Bereich würde man das Mobbing oder Bashing nennen.

Vielleicht sollten unsere Scharfmacher einmal einen Blick zurückwerfen und den Polen dankbar sein. Deren Vorfahren waren es, die unser Europa im Jahre 1683 vor dem Ansturm der Türken gerettet haben. Und das war nicht das einzige Mal. Sie scheinen sich der außereuropäischen Gefahr eher bewusst zu sein als unsere Polit-Oberlehrer. Ohne die Polen würden unsere Politiker heute nicht ihren leidenschaftlichen Fehden frönen können.

Statt der EU hätten wir wahrscheinlich ein islamisches Europa und somit auch keine Richter in roten Roben und seltsamen Hüten. Die Scharia-Rechtsprechung (?) läge in der Hand eines islamischen Herrschers. Dieser würde sich vielleicht eine „Fatwa“ schreiben lassen, mit der die Polen geächtet würden. Aber noch herrscht er nicht, der zentralistisch-autoritäre grüne Islam. Das Trommelfeuer gegen Polen, Ungarn und andere durch die jetzigen EU-Machthaber ist eine Schande.

Wen es interessiert, hier die Morawiecki-Rede: Veröffentlicht von Achgut

*) Informationen zum Autor siehe HIER

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Gil Ofarims Lüge wird den Antisemitismus befeuern!

Kaum hatte Gil Ofarim vor wenigen Wochen sein Video hochgeladen, in dem er behauptete, wegen des Tragens einer Kette mit einem Davidsstern habe man ihn in einem Hotel abgewiesen, schon standen sie alle solidarisch neben ihm: sichtbar getragen.

Gil Ofarims Lüge wird den Antisemitismus befeuern!

CHR!S, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

Das komplette Linkstwitter von Antifa bis SPD, die Bundesregierung, zahlreiche Journalisten und Schauspielkollegen. Nun sind Bilder einer Überwachungskamera aufgetaucht, die belegen: Ofarim hat das Schmuckstück im Hotel gar nicht

Warum hat er sich diese Geschichte nur ausgedacht? Fehlte es ihm an Publicity für seine eigenen neuen Produktionen? Ofarim gibt in diesen Stunden selbst einen Hinweis, welches Motiv ihn geleitet haben könnte: “Es gehe um etwas Größeres!”, sagt er. Soll heißen, in Deutschland werden Juden in der Öffentlichkeit allerorts bedrängt. S Ihnen wird die Kippa vom Kopf oder Schmuckstücke von der Brust gerissen; sie werden verbal beleidigt, bespuckt und körperlich attackiert.

Mehr als nur ein Bärendienst

Das alles stimmt freilich! Aber Ofarims falsche Anschuldigungen, das Erfinden eines so nie geschehenen Sachverhalts, wird die Feinde der Juden im Besonderen und Israels im Allgemeinen verstärkt auf den Plan rufen. So wird es bald heißen “Seht, die Juden lügen alle. Das sieht man bekanntlich am Beispiel Ofarim.” Und so wird sich der Antisemitismus – ganz gleich, ob von links, rechts oder Muslimen – im öffentlichen Raum in den kommenden Wochen und Monaten möglicherweise verstärken.

Gewiss darf man nicht sagen: “Du, Gil Ofarim, bist nun mitverantwortlich dafür, was Deinen Glaubensgeschwistern in nächster Zeit passiert”, denn das würde die Täter entlasten. Ofarim aber hat hier der ohnehin schon bedrängten jüdischen Community mehr als nur einen Bärendienst erwiesen. Er gibt den Antisemiten aller Farben Nahrung für die Behauptung, auf die sie seit Jahrhunderten ihrer Mär vom ewig schlechten Juden in die Welt tragen: “Seht, so sind sie, alles Lügner, alle auf ihren Vorteil bedacht. Sie sind schlecht und wollen uns Gute als schlechte Menschen darstellen.”

Schämen Sie sich in Grund und Boden, Herr Ofarim!

Und so passt auch an den Schluss dieses kurzen Artikels nicht die Phrase: “Danke für nichts, Gil Ofarim!” Denn nichts ist es nicht, was ihr Lügengewebe hinterlässt. Es hinterlässt die Verstärkung von Vorurteilen und erhöht die Gefahr von Straftaten gegen Menschen jüdischen Glaubens. Ist dies das “Größere”, das Sie mit Ihrer Aktion im Sinn hatten, Herr Ofarim? Schämen Sie sich in Grund und Boden. Bitten sie den gnädigen Gott um Verzeihung für die Last, die Sie mit Ihrem unsinnigen Tun auf die Schulter der Juden in Deutschland gelegt haben.

Der Beitrag erschien zuerst bei Wissenblogt.

Jüdische Rundschau: Leserbrief von Dr. Rafael Korenzecher auf Facebook

Wie gewohnt nimmt der Herausgeber der JÜDISCHEN RUNDSCHAU, Dr. Rafael Korenzecher, auch in seiner aktuellen Kolumne kein Blatt vor den Mund:

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

Rosch HaSchanah, das jüdische Neujahrsfest 5782 und das jüdische Versöhnungsfest Jom Kippur liegen in diesem Jahr bereits hinter uns. Das jüdische Jahr und der jährliche Thora-Zyklus stehen wieder auf Anfang.

Das ganze Jahr hindurch lesen die Juden in aller Welt die Thora von Anfang bis Ende, und beginnen nach Rosch HaSchanah immer wieder aufs Neue – Jahr um Jahr, Jahrhundert um Jahrhundert, Jahrtausend um Jahrtausend. Sowohl der eigene Ursprung als auch die über viele Zeiträume hindurch sehr leidvolle Geschichte des jüdischen Volkes werden von Generation zu Generation weitergetragen. Kein jüdisches Opfer wird jemals vergessen.

Trotz aller jahrtausendealten Anfeindungen verdanken die Christen und – wenn auch in sehr schlecht plagiierter Form – die Muslime ihren religiösen Ursprung und ihre religiöse Identität diesem heiligen Buch der Juden.

Besonders mit den Zehn Geboten haben die Juden der gesamten Menschheit und der Zivilisation auch im weltlichen Sinne einen ersten frühen, in seinem Grundwesen bis heute gültigen ethischen und moralischen Kodex dargebracht.

Trotz dieser überragenden Leistung des Judentums wurden Antisemitismus und gewalttätiger Judenhass mitgetragen und gerechtfertigt von großen Teilen der beiden christlichen Kirchen, die in der bestialischen Ermordung von Juden keinesfalls einen Widerspruch zu ihrer christlichen Lehre mit ihren jüdischen Ursprüngen und ihrem jüdischen G’tt sahen.

Gerade die jüngste Behauptung von Papst Franziskus, die Thora gebe kein Leben, und biete nicht die Erfüllung der Verheißung, ist ungeheuerlich und hat in der jüdischen Welt für große Aufregung gesorgt.

Was der trotz massiver Christenverfolgung in islamischen Ländern überaus Islam- und Sozialismus-affine Papst Franziskus sich da kürzlich an antijüdischer Polemik geleistet hat, dürfte ein weiterer Beleg dafür sein, dass die katholische Kirche nicht nur ein bis heute nicht aufgearbeitetes sexuelles Missbrauchsproblem hat, sondern ungeachtet ihrer traurigen, mit Judenverunrechtung und Judenverfolgung gefüllten Geschichte sowie allen Heuchelreden von Nächstenliebe zum Trotz, bis in ihre Spitze die alten Vorbehalten ausgerechnet gegen ihre jüdischen Religionsstifter keinesfalls überwunden hat.

Einen weiteren Jahrestag feiert in diesem Monat allerdings auch die durch und durch in der als Israelkritik getarnten antijüdischen Tradition ihres Stifters verharrende protestantische Kirche. Der bis zum Mord an Juden aufrufende Antisemitismus des von der evangelischen Kirche bis heute bejubelten sogenannten Reformators Martin Luther, der vor über 500 Jahren in Deutschland eine Abspaltung der evangelischen Kirche von der zutiefst judenfeindlichen katholischen Kirche initiierte, vereitelte leider auch die Hoffnung auf eine Besserung der damaligen Lebenssituation des jüdischen Bevölkerungsteils.

Luthers Judenhass bot dem rassistischen Antisemitismus des Luther-Fans Hitlers den gewünschten Boden und die gewünschte breite gesellschaftliche Akzeptanz und ist trotz schwacher innerkirchlicher Opposition unzweifelhaft mitverantwortlich für den nationalsozialistischen Massenmord an den Juden.

Leider lassen der uralte, vielfach noch bis heute in rechter Aggression gegen Juden perpetuierte christliche Antisemitismus und die Jahrhunderte währenden darauf gründenden Pogrome und Verfolgungen, die besonders im letzten Jahrhundert ihren tragischen, entmenschten Höhepunkt in der von deutscher Seite verübten Schoah erfahren haben, die große ethische Leistung, die die Zehn Gebote auch für die säkulare Entwicklung der Menschheit darstellen, häufig ebenso vergessen wie ganz besonders der heute wieder massiv weltweit aufgeflammte und täglich gelebte gewalttätige, die Vernichtung der Juden und des jüdischen Staates fordernde und von Kirchenseite kaum geächtete islamische Judenhass.

Die vor den Augen aller gesellschaftlichen Kräfte und der Kirchen ermöglichte und verübte Schoah, das war nicht etwa ein einziger deutscher Mord an 6 Millionen Juden – das waren Opfer um Opfer sechs Millionen einzelne, bestialische Morde an jüdischen Kindern, Frauen und Männern, deren einzige Schuld darin bestand Juden zu sein.

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Schluss mit der Diskriminierung: #2GBoykott jetzt!

* von David Berger

„Es reicht nicht aus, Läden zu boykottieren, die sich vom Staat dazu haben verleiten lassen, die Drecksarbeit zu übernehmen. Man muss sie sich merken und selbst dann nicht mehr aufsuchen, wenn dieser Spuk einmal vorbei sein sollte. Nie wieder heißt auch nie wieder!“ – so ein Tweet von über 16.000 Stellungnahmen zu dem Thema alleine auf Twitter.

Auf Twitter trendet heute der Hashtag #2GBoykott. Dabei ist interessant zu beobachten, wie die Stimmung in der Gesellschaft, sofern diese durch Twitter widergespiegelt wird, am kippen ist. Stießen bislang die 3G- und dann auch die 2G-Regel häufig auf Verständnis, scheint sich dies gerade zu ändern.

Wir haben hier einige der am häufigsten beachteten und geteilten Statements gesammelt:

Diskriminierung nach Impfstatus und ständiger Testzwang (=2G und 3G) wären selbst dann moralisch falsch, wenn sie inhaltlich irgendwie begründbar wären. Aber noch nicht mal das ist der Fall. Es ist ein einziger, großer, schlechter Witz.

Es reicht nicht aus, Läden zu boykottieren, die sich vom Staat dazu haben verleiten lassen, die Drecksarbeit zu übernehmen. Man muss sie sich merken und selbst dann nicht mehr aufsuchen, wenn dieser Spuk einmal vorbei sein sollte. Nie wieder heißt auch nie wieder!

„Jeder sollte beim #2gboykott mitmachen“

Für jeden Menschen mit Anstand, egal ob selbst geimpft oder genesen, eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Man geht einfach nicht in einen Laden oder Café, wo Ausländer, Schwule, Religiöse, Ungeimpfte oder sonstige Minderheiten nicht willkommen sind. Daher klar.

Aktuelle Daten zeigen immer mehr: Die Covid Impfung ist nur Selbstschutz. Nicht die Impfung spaltet unsere Gesellschaft sondern die damit verbundenen unwissenschaftlichen Privilegien. Egal ob Du geimpft oder ungeimpft bist: Bitte unterstütze #2GBoykott mit einem Retweet.

Egal ob ihr #geimpft oder #ungeimpft seid. Jeder sollte beim #2gboykott mitmachen. Wenn es erst mal gesellschaftsfähig wird, Menschen (wieder) auszugrenzen und zu diskriminieren, dann sind wir auf einem dunklen Weg. Sagt Nein zu 2G!

Um gegen Segregation und Diskriminierung zu sein, gegen eine vermeintliche, injizierte Freiheit mit Ablaufdatum, muss man nicht #ungeimpft sein. Es geht auch anders: siehe Skandinavien. Ich kann euch sagen: in #Schweden keine Spaltung! Deshalb: #2Gboykott in die Trends. Jetzt.

Gift der Spaltung

Was ist Eure Freiheit noch wert, wenn Ihr die Demokratie dieses Landes mit dem Gift der Spaltung zu Boden ringt? Ganz egal ob #geimpft oder #ungeimpft. Lasst Euch nicht vor den Karren der Segre­ga­ti­on spannen! Niemals. Darum #2GBoykott jetzt!

Eine „#2G-Regel“ ist nicht kompatibel mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Sie ist menschenunwürdig! „Justizministerin Lambrecht hält #2G-Regel für verfassungswidrig.“ Deshalb: #2GBoykott!

#2G heißt nichts anderes als: ein negativ getesteter (also gesunder) Mensch darf nicht in ein Lokal, um die dort gegen genau diese Krankheit geimpften Menschen nicht zu gefährden. Kann man sich nicht ausdenken.

Lesen Sie auch: „Eintritt nur für Geimpfte“

Aus dem beeindruckend klaren Beitrag von Buurmann:

„Am Körper des Menschen wird Politik gemacht. Der Zustand des Körpers entscheidet, ob gewisse Rechte eingeschränkt werden dürfen.

Die Impfung ist die neue Taufe. Nur mit ihr kann der Mensch seine Ursünde der Coronaanfälligkeit überwinden und zur neuen Gemeinschaft konvertieren. In dieser neuen Welt lautet die Devise: „Nur in einem geimpften Körper steckt ein gesunder Geist.“

Wenn alle Menschen zum Islam konvertieren würden, gäbe es keine Religionskriege mehr. Es würde Frieden herrschen. Dennoch ist es falsch, wenn Menschen mit Druck zum Islam gezwungen werden. Wenn alle Menschen Kommunisten wären, gäbe es keine Ausbeuter mehr. Trotzdem ist es falsch, eine Ein-Parteien-Diktatur zu errichten. Es geht somit nicht darum, ob es richtig ist, an eine Religion des Friedens zu glauben oder in einer Gesellschaft der sozialen Gerechtigkeit zu leben, sondern um die Frage, ab wann die Grenze zur Unterdrückung überschritten ist, selbst wenn es um eine gute Sache geht.

Für mich ist ein erster Schritt über diese Grenze getan, wenn mit einer geradezu banalen Selbstverständlichkeit Millionen Menschen die Willkommens-Schilder an in ihren Geschäften mit der Aufschrift „Kein Zutritt für“ ersetzen.“

„Ihr werdet nicht wirklich diskriminiert, denn Ihr könnt Euch ja impfen lassen!“

* von David Berger (Philosophia Perennis)

https://philosophia-perennis.com/wp-content/uploads/2021/10/vaccination-6170090_1920.jpg

Ungeimpfte bekommen immer wieder zu hören: „Eure Benachteiligung ist keine Diskriminierung. Schließlich könnt Ihr Abhilfe schaffen, indem Ihr Euch impfen lasst!“. Ein überzeugendes Argument?

Unser Tweet des Tages kommt von dem Twitter-Account MrsMertes:

Ich höre oft, dass die Ausgrenzung von Ungeimpften keine Diskrimininierung sei, weil der Impfstatus ein „veränderbares Merkmal“ ist. Man kann sich ja impfen lassen. Dabei wird vergessen, dass auch andere Merkmale (z.B. Religion, Sexualität) objektiv veränderbar sind und hier sind wir uns einig, dass keine Diskriminierung stattfinden darf.

Grundrechte mit jeder neuen Impfung neu erwerben

Bemerkenswert kurzsichtig ist, dass nur Wenigen folgendes auffällt: der Impfstatus selbst ist auch ein veränderbares Merkmal. Dies ist das eigentlich Perfide und Neue. Wenn heute noch 2 Impfungen als ausreichend gelten, sind es demnächst vielleicht drei (siehe Israel). Man muss sich dann den Zugang zur höheren Klasse der Geimpften somit regelmäßig neu erwerben.

Dies darf sich nicht etablieren. Das kann nur verhindert werden, indem wir jegliche Diskriminierung jetzt und weiterhin geschlossen ablehnen. Unabhängig ob wir gegen Corona geimpft sind oder nicht.

Langfristig wird sich die Gruppe „weil es die Regeln sagen“ etablieren. In Berlin braucht’s schon nicht mehr nur die Impfung, der Nachweis MUSS digital sein, damit du ins Restaurant kommst. So wird es immer weiter getrieben werden.

Techno-Club „Berghain“: Zahlreiche Teilnehmer einer 2G-Party mit Corona infiziert

* von David Berger (Philosophia Perennis)

(c) mlaiacker, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons (nachPP)

Mindestens 19 Menschen haben sich bei einer 2G-Party im legendären Berliner Club „Berghain“ mit Corona infiziert. Die Dunkelziffer soll um ein Vielfaches höher liegen, sodass das Feiern der Geimpften sich im Nachhinein als Superspreader-Event herausstellen könnte. Schuld tragen u.a. Politiker, Mediziner, Medien und Clubbetreiber, die die Betroffenen in einer falschen Sicherheit wiegen.

“Die Impfnachweise wurden, soweit für uns ersichtlich, vom Berghain gewissenhaft kontrolliert.”

Aus ganz Europa sollen Techno-Fans zur Wiedereröffnung des Clubs Berghain am 4. Oktober nach Berlin gereist sein. Mehr als eineinhalb Jahre war der Club aus Angst vor der ausgerufenen Epidemie geschlossen geblieben.

Doch nun glaubte man eine Lösung gefunden: Einlass nur nach den strengen 2G-Regel, d.h. nur vollständig Geimpfte und Genesene bekamen Zutritt zu der Veranstaltung. „Die Impfnachweise wurden, soweit für uns ersichtlich, vom Berghain gewissenhaft kontrolliert“, lässt eine Sprecherin für Volksgesundheit wissen.

Alle Neuinfizierten geimpft

Doch jetzt kommt das böse Erwachen: In der Nacht sollen sich zahlreiche Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt haben. Bisher sind 19 Fälle bekannt, die Dunkelziffer scheint aber weitaus höher zu liegen. Denn mehr als 2500 Personen – nicht nur aus Deutschland – müssen vom Gesundheitsamt nun kontaktiert und informiert werden.

Die Berliner Morgenpost berichtete heute als erste von dem Vorfall:

„Bislang haben sich nach Recherchen der Berliner Morgenpost bei der Party mindestens 19 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Weiteren Informationen zufolge laufen die Ermittlungen zu dem Ausbruch noch. Das Gesundheitsamt Friedrichshain-Kreuzberg bestätigte den Fall der Morgenpost auf Nachfrage.”

Der Ausbruch war nicht der erste dieser Art im Bezirk

Wie eine Sprecherin des Bezirksamts mitteilte, handelte es sich um eine 2G-Veranstaltung im Berghain. Bisher seien 19 Personen positiv getestet worden, 15 Personen davon leben demnach in dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, vier weitere Personen seien in anderen Bezirken Berlins zu Hause.“

Und weiter: „Der Ausbruch war nicht der erste dieser Art im Bezirk. Auch bei anderen 2G-Veranstaltungen in Friedrichshain-Kreuzberg seien Infektionen im unteren zweistelligen Bereich bekannt geworden, erklärte eine Sprecherin des Bezirks am Mittwoch. Ob die Veranstaltungen auch Tanz-Events waren, konnte sie nicht sagen.“

Und die Teilnehmer aus ganz Europa?

“Die 2G-Regelung, die auf Tests verzichtet und Geimpften eine falsche Sicherheit vorspielt, produziert regelrechte Superspreader-Events”

Es ist davon auszugehen, dass es auch unter den Teilnehmern aus anderen europäischen Ländern, die inzwischen in ihre Heimatländer zurückgereist sind, zahlreiche Infektionen gegeben hat. Dank der 2G-Regelung können sie diese nun ungehemmt weiter verbreiten.

Der Fall zeigt sehr deutlich: Die 2G-Regelung, die auf Tests verzichtet und Geimpften eine falsche Sicherheit vorspielt, produziert regelrechte Superspreader-Events. Politiker, Mediziner und Clubbetreiber, die sie praktizieren, müssen sich zum Vorwurf machen lassen, dass es ihnen um alles andere als um die Gesundheit der Bevölkerung bzw. der Gäste geht. Ziel scheint nur noch, die Bevölkerung möglichst flächendeckend zu impfen bzw. möglichst rasch durch Veranstaltungen ohne Mindestabstand etc. wieder Geld einzunehmen.

BMG setzt auf möglichst viele Neuinfektionen?

Dazu passt eine Meldung des BGM vom 18. Oktober, die die 2G-Regel unbedingt beibehalten und in allen Ländern umgesetzt sehen möchte, d.h. de facto möglichst viele Neuinfektionen erreichen will…:

So ein noch nicht publiziertes Papier:

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