„Die Achse“ gegen die Juden von Judäa und Samaria

Die psychologische Kriegsführung unterscheidet sich in ihrer Gestaltung nicht allzu sehr von der kinetischen Kriegsführung. Es gibt Feldzüge und Ziele. In jüngster Zeit besteht das Ziel unserer Feinde – der arabisch-europäischen Achse des Antisemitismus – darin, die Legitimität der jüdischen Präsenz in Judäa und Samaria zu zerstören. Die Angriffe kommen aus verschiedenen Richtungen, doch das Ziel ist dasselbe: In den Köpfen der Zielgruppen, zu denen Israelis, Europäer und Amerikaner gehören, soll der Gedanke verankert werden, dass das Leben von Juden in den Gebieten illegal, unmoralisch und der Aussicht auf Frieden in der Region abträglich ist, und ihre Ausweisung soll erzwungen werden.

Zu den Maßnahmen gehört auch die Forderung der EU nach einer speziellen Kennzeichnung von Produkten, die von Juden in Judäa und Samaria hergestellt werden. Der Beschluss wurde 2015 gefasst, doch die Schwierigkeit, ihn umzusetzen, ohne offen antisemitisch zu wirken, scheint viele Länder davon abgehalten zu haben, ihm zu folgen. Im Jahr 2019 bestätigte der Europäische Gerichtshof das Urteil, aber einige Länder haben noch immer Gewissensbisse.

Eine neuere Operation war die “Siedlergewalt”-Kampagne der letzten Wochen, die von verschiedenen europäisch finanzierten NGOs (z. B. B’Tselem und anderen) geführt wurde, die  Behauptungen über gewalttätige Belästigungen arabischer Einwohner durch jüdische “Siedler” mit Duldung der IDF melden. Abgesehen von dem enormen Ungleichgewicht zwischen der Anzahl und Schwere der Vorfälle, die Juden zugeschrieben werden können, und den täglichen Mordversuchen von Arabern, handelt es sich bei der “Siedlergewalt” oft um Selbstverteidigung, die durch arabische Angriffe provoziert und dann von israelischen und europäischen NGO-Aktivisten “dokumentiert” wird, die zufällig mit ihren Videokameras in der Gegend sind. Dennoch zeigen die tatsächlichen Daten, dass die antiarabischen Aktivitäten von Juden in letzter Zeit tatsächlich zurückgegangen sind:

…die von der israelischen Polizei zur Verfügung gestellten Daten weisen auf etwas Bemerkenswertes hin – die Zahl der Vorfälle jüdischer Gewalt ist rückläufig. Von 2019 bis 2021 gab es einen Rückgang von 61,1 % bei den sogenannten “Price tag”-Angriffen. Außerdem hat sich die Zahl der Anklagen gegen jüdische Extremisten im vergangenen Jahr von 16 auf 32 verdoppelt. Das ist nicht das Bild, das die pro-palästinensischen Gruppen Ihnen vermitteln wollen.

Die Begriffe “Besatzung”, “Siedlungen” und “Siedler” spielen auch eine wichtige Rolle in der von den NGOs initiierten Kampagne, Israel zu einem “Apartheid”-Staat zu erklären. Die Auferlegung von Apartheid wird als schweres Verbrechen angesehen, basierend auf dem prominenten Beispiel des ehemaligen südafrikanischen Regimes, das, wie fast alle zugeben, die Menschenrechte seiner Untertanen brutal verletzte. Da es jedoch keine Ähnlichkeit zwischen Israel und dem südafrikanischen Apartheidregime gibt, mussten Israels Ankläger (z. B. Human Rights Watch (HRW)) ihre eigene Definition von “Apartheid” erfinden, um sie auf Israel anzuwenden. Das Römische Statut, mit dem der Internationale Strafgerichtshof gegründet wurde, definiert “Apartheid” als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, einschließlich

… unmenschliche Handlungen ähnlicher Art wie [Mord, Versklavung, Ausrottung, Deportation, Folter, Vergewaltigung usw. usf.], die im Rahmen eines institutionalisierten Regimes systematischer Unterdrückung und Herrschaft einer rassischen Gruppe über eine andere rassische Gruppe oder andere rassische Gruppen begangen werden und in der Absicht begangen werden, dieses Regime aufrechtzuerhalten; …

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UNO auf neuem israelfeindlichem Tiefpunkt

* Yochanan Visser, Israel National News, 29. Dezember 2021
* Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Neue „Untersuchungskommission“ der UNO ist „das feindlichste und gefährlichste antiisraelische Gremium, das die UNO jemals geschaffen hat“ und muss diskreditiert werden

Vereinte Nationen (Foto: iStock) (nach HEPLEV)

Letzten Freitag erhielt ich eine E-Mail von Anne Bayefsky, einer kanadischen Menschenrechts-Professorin, Mitglied der International Law Association on International Human Rights Law and Practice (Internationale Jura-Vereinigung zum internationalen Menschenrecht und seiner Anwendung). Anne dient auch im Vorstand des Jewish Institute for National Security Affairs (JINSA), einem Thinktank, der sich auf die Sicherheit Israels in seinen Beziehungen zu den USA konzentriert.

Es folgt der Hauptteil ihrer alarmierenden Mail:

Vor zweieinhalb Stunden beschloss der Haushaltsausschuss der UNO-Vollversammlung (ein Gesamt-Komitee, d.h. er setzt sich aus allen 193 Mitgliedstaaten zusammen) eine neue „Untersuchungskommission“ zu finanzieren, die vom UNO-Menschenrechtsrat eingesetzt wurde und die Israel kastrieren soll.

Ohne zu übertreiben: Es ist das feindseligste und gefährlichste antiisraelische Gremium, das die UNO jemals geschaffen hat.

Es wird entscheiden, dass Israel der Apartheid schuldig ist, Strafverfahren gegen Israelis bestätigen und entfesseln, den Druck auf „Drittstaaten“ und Wirtschaftsunternehmen gewaltig verstärken BDS zu betreiben und auf einem Waffenembargo gegen Israel bestehen.

Es handelt sich um eine dauerhafte Einrichtung. Es wird 18 permanente UNO-Mitarbeiter haben, die aus dem regulären Haushalt bezahlt werden – was bedeutet, dass 22% davon vom amerikanischen Steuerzahler kommen werden – die eine interne Rechtsbürokratie schaffen, die Strafverfahren gegen Mitglieder der IDF und die höchsten Ebenen der israelischen Regierung anstrebt („Befehlsverantwortung“).

Die drei Mitglieder der „Untersuchungskommission“ sind ernannt worden – und alle haben öffentliche Bilanzen extrem antiisraelischer Feindschaft.

Navi Pillay ist eine berüchtigte Unterstützerin der Durban-Konferenz (die Israel als rassistischen Staat etikettierte) und des Goldstone-Berichts; die ehemalige UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte hat den Vorsitz in der Kommission.

Wir können und wir müssen diese Untersuchung in Verruf bringen. Deshalb schreibe ich Ihnen.

So ist das möglich:

Die Untersuchung – die als Pillays Pogrom bekannt gemacht werden sollte – hat einen „Vorlagenaufruf“ ausgegeben.

Sie stellt fünf riesige Themen zur Vorlage auf – die faktisch auf eine Zeit der Rechtfertigung des jüdischen Staats zurückgehen. Sie ist besonders daran interessiert die Verbreiter rassischer und religiöser „Diskriminierung“ und „Unterdrückung“ zu ermitteln.

Eine Vorlage abzugeben ist eine Gelegenheit, Geschichte, Missstände, Fakten, Recht wieder zu schildern – die Wahrheit, die die Untersuchungskommission nicht hören will.

Wenn eine große Anzahl Vorlagen von der Untersuchungskommission ignoriert oder herabgewürdigt wird, wird das ihre Glaubwürdigkeit aushöhlen.

Massive Zahlen an pro-israelischen Vorlagen, die sich gegen den modernen Antisemitismus stellen, werden die nie da gewesene Attacke der UNO auf Israel und das jüdische Volk zurückdrängen.

Der erste Bericht der Untersuchungskommission wird für  Juni 2022 erwartet.

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Medien löschen Leid jüdischer Flüchtlinge aus arabischen Ländern

Die Medien legten sich diese Woche [um den Monatswechsel November/Dezember] mächtig ins Zeug und berichteten umfangreich über den „Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk“, der den 74. Jahrestag des historischen Teilungsvorschlags begeht, der – ohne die Ablehnung durch die gesamte arabische Welt – einen jüdischen Staat neben einem arabischen zur Folge gehabt hätte. Tatsächlich diente diese Reihe von Reden und „Kulturveranstaltungen“ nur dazu die Forderung nach dem palästinensischen „Rückkehrrecht“ zu legitimieren, das – sollte es je verwirklicht werden – den jüdischen Staat aufgrund zahlenmäßiger Überlegenheit vernichten würde.

In krassem Gegensatz dazu erzielte der 30. November, an dem Israel und die gesamte jüdische Welt der Vertreibung der Juden aus arabischen und islamischen Ländern gedenkt, die nach der gewaltsamen Ablehnung des UNO-Teilungsplans der Palästinenserführung und der benachbarten Staaten praktisch erfolgte, keinerlei Berichterstattung durch prominente Nachrichtenorgane.

Abseits des Radars der Medien: fast 1.000.000 jüdische Flüchtlinge

Nach der Gründung Israels wurde der Zustand der in arabischen Ländern lebender Juden zunehmend unsicher. Libyens jüdischer Gemeinschaftsrat wurde aufgelöst und 1961 ein Gesetz verabschiedet, dass den Juden praktisch ihre libysche Staatsbürgerschaft entzog. Die jüdische Gemeinschaft des Landes endete im Grunde mit der Evakuierung von 6.000 innerhalb eines Monats.

1963 verabschiedete Algerien ein Gesetz, dass allen Nichtmuslimen die Staatsbürgerschaft entzog. 1964 wurde syrischen Juden verboten in der Regierung oder in Banken zu arbeiten, Grundstücke zu kaufen oder Führerscheine zu erwerben. Syrische Juden, die die Genehmigung erhielten ins Ausland zu reisen, mussten eine Bürgschaft hinterlegen, Familienmitglieder als Geiseln zurücklassen.

Nach dem Sechstage-Krieg traf die ägyptischen Juden eine Beschlagnahme-Welle.

Es wird geschätzt, dass etwa 850.000 Juden zur Zeit von Israels Unabhängigkeit in arabischen Ländern und dem Iran lebten. Einige Wissenschaftler glauben, dass die Zahl näher an einer Million liegt. In der Region Nordafrika flohen 259.000 Juden aus Marokko, 140.000 aus Algerien, 100.000 aus Tunesien, 75.000 aus Ägypten und weitere 38.000 aus Libyen. Im Nahen Osten wurden 135.000 Juden aus dem Irak ins Exil getrieben, 55.000 aus dem Jemen, 34.000 aus der Türkei, 20.000 aus dem Libanon und 18.000 aus Syrien. Der Iran zwang 25.000 Juden, das Land zu verlassen.

Diese Leute wurden gezwungen die Länder zu verlassen, in denen ihre Familien seit Jahrtausenden lebten – und das einzig aufgrund ihrer jüdischen Identität.

Heute leben in der gesamten arabischen Welt weniger als 7.000 Juden. In vielen arabischen Staaten sind die einst blühenden jüdischen Gemeinden so gut wie verschwunden.

Im Versuch diese historische Ungerechtigkeit zu korrigieren trat die israelische Regierung 2019 in Aktion; sie forderte Entschädigung von insgesamt $250 Milliarden für von um ihr Leben zu retten fliehenden Juden zurückgelassene Grundstücke und Vermögen.

Welche jüdischen Flüchtlinge? Medien ignorieren Massenvertreibung

Während Israels Unabhängigkeitskrieg kam ungefähr dieselbe Zahl an jüdischen Flüchtlingen in dem jungen jüdischen Staat an, wie Palästinenser aus ihren Heimen flohen. Dennoch scheint eine Seite dieser historischen Ereignisse von führenden Nachrichten-Organen begraben zu werden.

HonestReporting untersuchte tausende Artikel und Nachrichten-Texte, um beurteilen zu können, wie die Medien während der letzten 12 Monate über die Geschichte der jüdischen Flüchtlinge im Vergleich zur Frage der palästinensischen Flüchtlinge berichtet haben. Während „palästinensische Flüchtlinge“ fast 6.500-mal angeführt wurden, gab es im gleichen Zeitraum nur 865 Funde zu „jüdische Flüchtlingen“.

Keine Anerkennung von aus arabischen Ländern vertriebenen Juden seitens der UNO

Der Widerwille die Geschichte der jüdischen Flüchtlinge zu berichten befindet nicht in einem Vakuum. Auch die UNO puscht das palästinensische Narrativ.

2008 nahm das US-Repräsentantenhaus eine Resolution an, die die Anerkennung der jüdischen, christlichen und anderen Flüchtlingen aus arabischen Ländern forderte. Die Resolution erklärte, dass jede Vereinbarung zwischen Israelis und Palästinensern auch die Anerkennung jüdischer Flüchtlinge beinhalten muss. Die Resolution macht deutlich, dass das Thema vor die UNO-Vollversammlung gebracht werden müsse.

Dennoch lehnte die UNO es ab die Juden anzuerkennen, die brutal aus arabischen Staaten vertrieben wurden. In Reaktion informierte Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Gilad Erdan, UNO-Generalsekretär Guterres im Dezember 2020 über seine Absicht einen Resolutionsentwurf, der das internationale Gremium eine jährliche Gedenkveranstaltung für die hunderttausende aus arabischen Ländern exilierten Juden infolge der Gründung des Staates Israel.

Erdan forderte die UNO auf. ein weltweites Forschungsprojekt zur Deportation von Juden aus der arabischen Welt zu beginnen und das Thema in verschiedenen UNO-Foren zu analysieren.

Indem das Leid der jüdischen Flüchtlinge vernebelt wird, halten die Medien ihre Leser und Zuschauer über die ethnische und kulturelle Zusammensetzung des modernen Israel im Dunkeln. Als Ergebnis darf das Märchen, der jüdische Staat sei aus Nachkommen europäischer „Eindringlinge“ zusammengesetzt (sie hier, hier und hier), verewigt werden.

Bis die Medien und die Vereinten Nationen die Ablehnung des jüdischen Staats und die Verfolgung des jüdischen Volks durch arabische Führer erkennen, wird die Koexistenz den Israelis und den Palästinensern wohl entschlüpfen.

Die zehn übelsten Aktionen der UNO 2021

* UN Watch, 26. Dezember 2021
* Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

10. UNO-Überprüfung lobt Sklavenhalter Mauretaniens Menschenrechts-Bilanz

Als Mauretanien für die obligatorische UNHRC-Überprüfung seiner Menschenrechtsbilanz anstand, enthüllte UN Watch die Farce, dass tatsächlich 85% der Äußerungen der Staaten die Sklavenhalter-Bilanz des Landes rühmten. Nordkorea lobte Mauretanien für seine „Förderung und Schutz der Menschenrechte“; China hieß Mauretaniens Strategie zur „Beschleunigung von Wachstum und Wohlstand“ willkommen; Kuba pries Mauretaniens Anstrengungen „die Lebensqualität seiner Bevölkerung zu steigern“.

9. UNO-Menschenrechtsrag beendet nach saudischem Druck Ermittlungen gegen den Jemen

Der Bürgerkrieg im Jemen hat 100.000 Menschen getötet und 4 Millionen heimatvertrieben gemacht, dazu sind Gräueltaten weit verbreitet. Dennoch stimmte das höchste Menschenrechtsgremium der UNO im Oktober dafür, seine Ermittlungen zu Kriegsverbrechen im Jemen einzustellen. Diplomaten berichteten von einer intensiven saudischen Kampagne mit Anreizen und Drohungen gegenüber Ratsmitgliedern, die der Abstimmung vorausging – einschließlich eines Angebots finanzieller Unterstützung für Toto und einer Drohung gegenüber Indonesien seinen Bürgern die Besuche in Mekka einzuschränken. Saudi-Arabiens Militär ist, wie der Iran, ein Schlüsselelement des Kriegs im Jemen.

8. Belarus in die UNO-Kommission zur Verbrechensvorbeugung gewählt

Belarus‘ Diktator Alexander Lukaschenko manipuliert Wahlen, deportiert politische Gegner und foltert Demonstranten. Dennoch wurde das Regime im April in die UNO-Kommission zur Verbrechensvorbeugung und Strafjustiz gewählt. Einen Monat später fing Belarus illegal ein Linienflugzeug ab und zwang es zur Landung, um einen prominenten oppositionellen Journalisten zu ergreifen.

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Die UNO erklärt Israel den Krieg

* von Abu Yehuda / Victor Rosenthal

Würde Algerien eine Resolution einbringen, in der erklärt wird, dass die Erde flach ist und Israel sie platt gemacht hat, würde sie mit 164 zu 13 Stimmen bei 26 Enthaltungen angenommen.
– Abba Eban

“Ab mit dem Kopf!”, schrie die Königin lauthals. Niemand rührt sich.
“Wer kümmert sich schon um euch”, sagte Alice (sie war inzwischen zu ihrer vollen Größe herangewachsen), “ihr seid nichts als ein Kartenspiel!”
– Lewis Carroll, Alices Abenteuer im Wunderland

Die so genannten “Vereinten Nationen” haben einen neuen Tiefpunkt in ihrem Abstieg von einer idealistischen Organisation, die sich der Vermenschlichung des Verhaltens der Nationen verschrieben hat, zu einer massiven Betrugsorganisation erreicht, deren einziges durchgängiges Ziel, abgesehen von der Bereicherung ihrer Mitarbeiter, die Zerstörung des jüdischen Staates ist.

In einer E-Mail vom 24. Dezember schrieb die langjährige UN-Beobachterin Anne Bayefsky,

Vor zweieinhalb Stunden hat der Haushaltsausschuss der UN-Generalversammlung (ein Ausschuss des Ganzen, d.h. bestehend aus allen 193 Mitgliedsstaaten) beschlossen, eine neue “Untersuchungskommission” zu finanzieren, die vom UN-Menschenrechtsrat eingerichtet wurde und den Staat Israel entmannen soll. Ohne Übertreibung handelt es sich um das feindseligste und gefährlichste Anti-Israel-Gremium, das die UNO je geschaffen hat. Es wird beschließen, dass Israel sich der Apartheid schuldig gemacht hat, es wird die strafrechtliche Verfolgung von Israelis bestätigen und entfesseln, es wird den Druck auf “Drittstaaten” und “Wirtschaftsunternehmen” erheblich verstärken, sich an BDS zu beteiligen, und es wird auf einem Waffenembargo gegen Israel bestehen. Es ist auf Dauer angelegt. Es wird 18 ständige UN-Mitarbeiter haben, die aus dem regulären Haushalt finanziert werden – was bedeutet, dass 22% davon von den amerikanischen Steuerzahlern kommen werden, und es wird ein internes juristisches Büro einrichten, um strafrechtliche Anklagen gegen Mitglieder der IDF und der höchsten Ränge der israelischen Regierung zu erheben (“Befehlsverantwortung”). Die drei Mitglieder der “Untersuchung” sind bereits ernannt worden – und alle haben öffentlich bekannt, dass sie extrem israelfeindlich sind. Die ehemalige UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Navi Pillay, eine notorische Befürworterin von Durban und dem Goldstone-Bericht, ist die Vorsitzende. Der erste Bericht der “Untersuchung” soll im Juni 2022 vorgelegt werden.

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Was bringt die Zukunft den israelisch-deutschen Beziehungen?

Wie werden die Beziehungen zwischen Deutschlands neuer Führung und Israels Mitte-Links-Regierung aussehen? Der Berliner Drei-Partien-Koalitionsvertrag umfasst 177 Seiten mit recht detaillierten Verweisen auf die Verbindungen zu Israel; anders als die beiden letzten Regierungen von Exkanzlerin Angela Merkel wird darin Israels jüdischer Charakter nicht erwähnt, eine eher beunruhigende Tatsache, bedenkt man, dass Deutschland das Grundlagengesetz vehement ablehnte, das erklärt, dass Israel der Nationalstaat des jüdischen Volks ist.

Die Koalitionsvereinbarung betont, dass gewisse, sowohl von Israelis als auch von Palästinensern getroffene Maßnahmen Friedensbemühungen erschweren und daher vermieden werden müssen. „Von palästinensischer Seite erwarten wir Fortschritte im Bereich von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechen. Dazu gehört der Verzicht auf Gewalt gegen Israel. Wir fordern ein Ende der Siedlungsbautätigkeit, die gegen das Völkerrecht verstößt.“

Palästinensische Gewalt mit Bautätigkeit in Siedlungen auf eine Stufe zu stellen ist ein weiteres Problem. Wir müssen auch fragen, auf welchem Völkerrecht Deutschland seine Behauptung für ein judenreines Judäa und Samaria gründet. Fakt ist, dass die deutsche Regierung, die weitere Normalisierungsabkommen befürwortet, nicht diejenige sein sollte, die gegen jüdische Siedlung ist, insbesondere weil sie illegale palästinensische Siedlungen wie Khan al-Ahmar unterstützt.

Die Koalition verspricht die Finanzierung der United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees fortzusetzen, die mit palästinensischen Flüchtlingen arbeitet, auch wenn dazu erstmals die Einrichtung eines Beaufsichtigungsteams gehört. Ob solchen Versuchen nachgekommen wird, bleibt abzuwarten.

Mitglieder der neuen Koalition versprechen zudem resolut gegen antisemitische Verurteilungen Israels vorzugehen, auch in der UNO. Auch hier wird die Zeit entscheiden, ob das Versprechen eingehalten wird.

Was den Iran angeht, sagt das Dokument, die neue deutsche Regierung werde daran arbeiten die Verhandlungen rasch zu beenden und eine Wiederbelebung des Atomabkommens mit voller Erfüllung durch den Iran herbeizuführen.

„Die Bedrohung Israels, das Raketenprogramm, die aggressive regionale Politik und Unterstützung von Terrorismus gefährden Frieden und Sicherheit“, heißt es in dem Koalitionsvertrag.

Auf Grundlage der jüngsten Runde der Atomgespräche in Wien scheint die Erneuerung des Deals weit von seiner Endphase entfernt zu sein. Wird die deutsche Regierung bereit sein ihre wirtschaftlichen Vorteile zu opfern, die aus der Normalisierung mit dem Iran entstehen, um Israels Sicherheit zu erhalten? Es scheint so, als ob die Grünen, die jedes einzelne Atomkraftwerk stilllegen wollen, vor dem Iran niederknien werden, um die Bedürfnisse der deutschen Wirtschaft zu befriedigen.

Das unveräußerliche Recht der Juden auf dem Tempelberg zu beten

First One Through, 29. November 2021
Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (Universal Declaration of Human Rights – UDHR) legte 30 Prinzipien fest, die allen Menschen weltweit gewährt werden. Die Vereinten Nationen zitieren sie oft, außer wenn es um Juden geht.

Artikel 2 der UDHR erklärte, dass alle Menschen Anspruch auf Rechte und Freiheiten haben, ungeachtet von „Rasse, Farbe, Geschlecht, Religion, politischer oder sonstiger Meinung, nationaler oder sozialer Herkunft, Eigentum, Geburt oder sonstigen Status.“Das deckt eindeutig Juden ab – sogar solche aus Israel oder den umstrittenen Gebieten.

Artikel 18 der UDHR beschäftigt sich mit dem Thema Religion, darunter ihren Bräuchen: „Jeder hat das Recht auf Gedankenfreiheit, Gewissensfreiheit und Religionsfreiheit; dieses Recht beinhaltet die Freiheit seinen Glauben zu wechseln und die Freiheit alleine oder in Gemeinschaft mit anderen und öffentlich oder privat seine Religion oder seine Überzeugung in Lehre, Praxis, Anbetung und Ausübung zeigen.“ Viele muslimische Länder treten diese Fähigkeit seine Religion zu wechseln mit Füßen, verbieten in ihren Verfassungen Glaubensabfall, eine offenkundige Verletzung der UDHR, die in der UNO wegen muslimischem Privileg niemals diskutiert wird.

Die Fähigkeit der Juden zu beten, wie es ihr historischer Brauch und ihr Recht ist, wird in der UNO nicht ignoriert, sondern mit einem unverschämten und verankerten Verbot gekontert.

Der jüdische Tempelberg

Der für die Juden heiligste Ort ist der Tempelberg in der Altstadt von Jerusalem. Er ist seit mehr als 3.000 Jahren, seit König David die Hauptstadt des jüdischen Volks von Hebron hierher verlegte und sein Sohn Salomo den ersten Tempel baute, der Mittelpunkt jüdischer Konzentration und Gebete gewesen. Den größten Teil der ersten tausend Jahre hatten Juden zu verschiedenen Zeiten einen Tempel an diesem Ort, wo sie entsprechend den Anweisungen der hebräischen Bibel Tiere opferten. Nachdem im Jahr 70n.Chr. der zweite Tempel zerstört wurde, stiegen Juden weiter auf den Berg, um still zu beten und machten das 1.500 Jahre lang. Die Osmanen kamen 1517 ins jüdische heilige Land und Suleiman I. (1494-1566) baute einen Großteil Jerusalems wieder auf, einschließlich der ikonischen Stadtmauern. Als Teil seines gewaltigen Jerusalem-Projekts warf er die Juden vom Tempelberg und bot ihnen ein kleines Stück der westlichen Umfassungsmauer des Tempelbergs an – die Westmauer oder Kotel – um dort zu beten. Juden ist seit dieser Zeit praktisch das Beten an ihrem heiligsten Ort verboten worden.

Das osmanische Reich endete 1918, aber die Welt dachte bis nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust an den Juden nicht daran die katastrophalen Gefahren durch tief verwurzelten Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit anzugehen,

Wer dafür sorgte, dass jüdische Gebetsrechte abgeblockt wurden

Im Dezember 1948 versuchte die Welt den Kriegen und Hass ein Ende zu setzen und entwarf die UDHR in der Hoffnung, dass Menschen Respekt für andere zeigen könnten, die anders sind. Die Erwähnung von Religion in den Artikeln war ein direktes Ergebnis der Gräueltaten, die den Juden durch Nichtjuden widerfuhr, wie in der Präambel beschrieben, in Bezug auf die „Missachtung und Verachtung für Menschenrechte sind in barbarischen Taten gemündet, die das Gewissen der Menschheit empört haben.“

Dennoch kämpfte der jüdische Staat, als die Weltorganisation diese Rechte formulierte, gegen mehrere eindringende arabische Armeen um sein Überleben. Die einmarschierende jordanische Armee säuberte alle Juden ethnisch aus dem östlichen Teil des heiligen Landes, einschließlich der Altstadt von Jerusalem, nur ein paar Jahre nach dem Holocaust. Die Jordanier verboten dann den Juden sogar den Besuch oder das Gebet in der Stadt, einschließlich an der Kotel und auf dem Tempelberg.

Der widerliche muslimische Antisemitismus wurde angesprochen, als Jordanien Israel im Juni 1967 erneut angriff und die illegal eroberten Landstriche verlor, was es den Juden ermöglichte wieder in ihre heilige Stadt zu ziehen. Um einen Waffenstillstand mit den verschiedenen muslimischen Ländern zu ermöglichen, die versucht hatten den jüdischen Staat zu vernichten, erlaubte Israel der jordanischen Waqf den Tempelberg zu verwalten und sein Verbot jüdischen Gebets beizubehalten.

Bis heute fordert die UNO eine Veränderung des Status quo der Kontrolle Israels über den Ostteil Jerusalems einschließlich der Altstadt, während sie gleichzeitig verlangt die antisemitische Politik des Verbots von jüdischen Gebeten an ihrem heiligsten Ort aufrechtzuerhalten. Es ist praktisch Wahnsinn zu versuchen dutzende muslimische UNO-Mitglieder zu beschwichtigen, während gleichzeitig die grundlegenden Menschenrechte der Juden mit Füßen getreten werden. Lassen Sie uns dieses Jahr zu Hanukka, einer Zeit, in der die Juden rund um die Welt ihre Menoren in ihre Fenster stellen, um der Welt zu zeigen, dass sie jüdische Gebetsrechte auf dem Tempelberg feiern, die Forderung stellen, dass die Regierung des Staates Israel deutlich geltend macht, dass die Würde von Juden wichtig ist. Juden haben unveräußerliche Rechte an ihrem heiligsten Ort zu beten – auf dem jüdischen Tempelberg.

„Land, das vor dem Krieg 1967 Palästinensern gehörte“

* First One Through, 1. November 2021
Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Zu den führenden Kritikern Israels im Kongress gehört die Abgeordnete Betty McCollum (Democrats, Minnesota), die den Rammbock der „Verteidigung palästinensischer Kinder“ nutzt, um Israel als abstoßenden Menschenrechtsverletzter darzustellen. Die Grundlage ihrer Ansicht zu Israel ist ihre Überzeugung, dass Israel Arabern gehörendes Land gestohlen hat.

Während McCollum nicht ein einziges Wort über die Raketensalven der Hamas auf israelische Zivilisten im Sommer 2014 verlor, auch nicht zur Tötung dreier israelischer Teenager, die den Krieg auslöste, auch nicht die Hamas-Charta, die die Juden für alle Missstände der Welt verantwortlich und sie damit zur tödlichen Zielscheibe macht, begann sie ein Jahr später ihre Stimme zu ihrem Blick auf die Region zu finden. 2015 beschimpfte sie den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu, weil er gegen den Atomplan mit dem Iran war und 2016 rügte sie die in Area C der Westbank lebenden Israelis. Dann applaudierte sie dem Beschluss der Administration Obama den UNO-Sicherheitsrat die Resolution 2334 verabschieden zu lassen, die diese israelischen Häuser für illegal erklärte. Am 9. Januar 2017 lieferte sie Folgendes ab:

„Harte Wahrheiten aufzuzählen ist besonders wahr, wenn es um die Frage der illegalen israelischen Siedlungserweiterung geht. Diese Politik ist das gravierendste Hindernis für das Erreichen einer Zweistaatenlösung, dem einzig durchführbaren Weg zu Frieden zwischen Israel und den Palästinensern. Es ist schon lange die überparteiliche Politik von US-Administrationen gewesen gegen die Siedlungsexpansion auf Land zu sein, das vor dem Krieg von 1967 Palästinensern gehörte, weil diese Siedlungen die Chancen für das Erreichen einer Zweistaatenlösung mindern und für Israels Sicherheit nicht erforderlich sind.“

Das Zitat ist voller sachlicher Ungenauigkeiten, hirnverbrannter Voraussagen und falscher Überzeugungen. Jede von ihnen verdient es ausgepackt zu werden, da McCollum mit diesen Gefühlen wahrscheinlich nicht alleine ist.

„Land, das vor dem Krieg von 1967 den Palästinensern gehörte“

Diese Äußerung steckt voller Probleme:

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Israel-Hass verstehen

* von Victor Rosenthal/Abu Yehuda

Den Staat Israel gibt es erst seit 73 Jahren. Das zionistische Projekt gibt es schon etwas länger, nämlich seit dem 19. Jahrhundert. Seit 1860 haben etwa 116.000 Juden und Araber ihr Leben in Kriegen, Terrorismus und Pogromen im Zusammenhang mit dem arabisch-jüdischen Konflikt in Eretz Israel verloren. In den Annalen des jüngsten menschlichen Blutvergießens ist dies nicht der Rede wert; in den Kongo-Kriegen von 1996-2001 und den Völkermorden, die ihnen unmittelbar vorausgingen und folgten, wurden bis zu 5,4 Millionen Menschen getötet. Der syrische Bürgerkrieg, der immer noch andauert, hat 500-600.000 Opfer gefordert. Und dennoch ist unser Konflikt von mehr diplomatischer und medialer Aktivität umgeben als jeder andere seit dem Kalten Krieg. Warum sind wir etwas Besonderes?

Israel wird regelmäßig des Völkermordes beschuldigt. Nach Angaben der UNO beläuft sich die Zahl seiner angeblichen Opfer, der Araber in Judäa/Samaria/Gaza und Ost-Jerusalem, die 1970 etwa 1,1 Millionen betrug, heute auf 5,2 Millionen. Völkermord? Selbst wenn diese Zahl übertrieben ist, ist die Anschuldigung einfach verrückt.

Israel wird regelmäßig der Apartheid bezichtigt, obwohl arabische und jüdische Bürger Israels sowohl de jure als auch de facto die gleichen Rechte haben. Es gibt keine getrennten Einrichtungen, keine separaten Strände, Toiletten oder Mittagstische (obwohl es Juden verboten ist, aus Wasserhähnen auf dem Tempelberg zu trinken). Die Araber in den umstrittenen Gebieten sind aufgrund international anerkannter Abkommen Bürger der Palästinensischen Autonomiebehörde und können, sofern die Autonomiebehörde Wahlen abhält, an diesen teilnehmen. Das historische Phänomen der Apartheid hat keine Ähnlichkeit mit dem, was man in Israel oder den Gebieten vorfindet, trotz der Versuche israelfeindlicher Gruppen, Definitionen zu verdrehen, um es so aussehen zu lassen.

In den wenigen Jahrzehnten seines Bestehens wurde der moderne Staat Israel von Soldaten aus Ägypten, Syrien, Jordanien, dem Irak und Saudi-Arabien angegriffen; zu den anderen Kriegsparteien gehören die Hisbollah, die Hamas, die PLO und zahlreiche andere Terrorgruppen wie der Palästinensische Islamische Dschihad und die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP). Er wurde mit Raketen, Mörsergranaten, Ballons und Drohnen aus dem Libanon, Syrien, Gaza und Irak beschossen. Er wurde unzählige Male von Terroristen infiltriert, unter anderem mit Hilfe von Gummibooten und Drachenfliegern. Gegenwärtig ist Israel das Ziel von Vernichtungsdrohungen aus dem Iran, der seine Stellvertreter im Libanon, in Syrien und im Gazastreifen mit großen Geld- und Waffenmengen versorgt und Atomwaffen sowie die Mittel zu deren Einsatz entwickelt. Die iranische Führung hat Israel als “Krebsgeschwür” bezeichnet, das aus der Welt geschafft werden muss. Ich glaube nicht, dass es in der jüngeren Geschichte irgendeine andere Nation gibt, deren Existenz auf ähnliche Weise in Frage gestellt wird.

Die Hamas, die 2007 in einem Staatsstreich gegen die Palästinensische Autonomiebehörde die Kontrolle über den Gazastreifen übernahm, zwei Jahre nachdem der letzte israelische Soldat und Zivilist den Streifen verlassen hatte, führt regelmäßig Kriege gegen Israel und führt gleichzeitig eine ständige Terrorkampagne gegen die Bewohner des südlichen Israels. Der Gazastreifen erhält millionenschwere Hilfsgelder von den Vereinten Nationen und der EU sowie große Geldsummen aus Katar, die angeblich für humanitäre Zwecke bestimmt sind. Die Hamas nutzt sie, um sich auf den nächsten Krieg vorzubereiten und ihre kleptokratischen Führer märchenhaft reich zu machen, während der Rest der Bevölkerung leidet. Doch Israel wird beschuldigt, den Gazastreifen zu “besetzen” und seine Bevölkerung zu verarmen.

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Die UNO hat kein Interesse an Frieden im Nahen Osten, nur an einem Palästinenserstaat

First One Through, 24. Oktober 2021
Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Die Vereinten Nationen wurden als Institution geschaffen, um eine neutrale Partei zu sein, die Frieden und Ordnung in eine chaotische Welt bringt.

Schön wär’s.

Die Eröffnungssätze der UNO-Charta halten „gleiche Rechte für Männer und Frauen und große wie kleine Staaten“ fest und Artikel 2 forderte ausdrücklich das „Prinzip der souveränen Gleichheit all ihrer Mitglieder“. Gleichheit schien ein Grundstein der Prinzipien der Organisation zu sein.

Aber die Vereinten Nationen haben ständig ein bestimmtes Nichtmitglied GEWALTIG einem bestehenden Mitglied vorgezogen. Insbesondere die palästinensische Autonomiebehörde dem Staat Israel.

Der Leiter der Vereinten Nationen, UNO-Generalsekretär Antonio Guterres, ernannte einen Sonderkoordinator für den Nahost-Friedensprozess, in jeder Hinsicht eine gute Idee um die explosive Region davon abzuhalten außer Kontrolle zu geraten und um als unparteiischer Gesandter zu dienen, der die PA und Israel zusammenzubringen, um einen dauerhaften Frieden zu schmieden.

Aber Guterres suchte nicht jemanden aus, der als neutrale Partei agierte. Er ernannte Tor Wennesland, der eine Bilanz aufweist für die Palästinenser und andere muslimische Araber in der Region zu arbeiten und sie zu unterstützen. Er diente als:

  • Norwegens Vorsitzender des Ad-hoc-Verbindungskomitees für Palästina
  • von 2007 bis 2011 Norwegens Repräsentant bei der palästinensischen Autonomiebehörde
  • von 2012 bis 2015 als Norwegischer Botschafter in Ägypten und Libyen

Noch schlimmer und vielsagender ist: Guterres bat Wennesland auch sein persönlicher Repräsentant bei der Palästinensischen Befreiungsorganisation und der PA zu sein. Diese Person wurde nicht ausgesucht, um die Krieg führenden Parteien zusammenzubringen, sondern um im Namen nur einer Seite– der PA – zu agieren, einem Nicht-Mitglied der Vereinten Nationen.

Die Ernennung hätte von Israel und dem gesamten Mitgliedsgremium der Vereinten Nationen rundheraus als Affront für den Friedensprozess abgelehnt werden müssen, da der Führer der Organisation die Agenda des Nichtmitglieds gegen ein Mitglied fördert.

Die systemische israelfeindliche Einseitigkeit in den Vereinten Nationen findet sich an jeder Ecke, von den Dutzenden Mitgliedstaaten, die die Anerkennung des jüdischen Staates verweigern, bis zum Generalsekretär selbst, der inzwischen in diesem giftigen Meer des Antisemitismus stark befleckt worden ist.

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