Iran droht Israel, während Katar in Teheran vermittelt
Teheran warnt, Israel werde bei künftigen Antworten „nicht verschont“. Gleichzeitig verhandeln katarische Vermittler in Iran, um den Schlagabtausch mit den USA wieder einzufangen.
Teheran warnt, Israel werde bei künftigen Antworten „nicht verschont“. Gleichzeitig verhandeln katarische Vermittler in Iran, um den Schlagabtausch mit den USA wieder einzufangen.
Jerusalem signalisiert Bereitschaft zu militärischer Hilfe, plant aber derzeit keinen Einstieg in den US-Iran-Schlagabtausch. Israel setzt auf amerikanischen Druck, hält seine Armee bereit und wartet, ob Teheran den entscheidenden Fehler macht.
Washington führt den Schlagabtausch mit Iran, Jerusalem hält sich bewusst zurück. Doch Israel bereitet Verteidigung und Angriff vor, falls Teheran die Front ausweitet oder amerikanische Hilfe nötig wird.
Nach den neuen Angriffen am Persischen Golf erklärt der US-Präsident das Memorandum mit Teheran für praktisch erledigt. Für Israel ist das keine Überraschung, sondern die späte Einsicht, dass das Regime Gespräche nur solange schätzt, wie sie ihm Zeit verschaffen.
Nach Angriffen auf Tanker schlagen die USA im Süden des Iran zurück. Kurz darauf melden Bahrain und Kuwait Alarm, während die Revolutionsgarden mit Angriffen auf US-Standorte prahlen.
Nach iranischen Angriffen am Golf sieht Donald Trump das Memorandum mit Teheran als erledigt an. Der NATO Gipfel in Ankara zeigt: Selbst Europas Sicherheitsarchitektur kann die iranische Wirklichkeit nicht länger schönreden.
Zwei Handelsschiffe wurden nahe der Straße von Hormus schwer beschädigt, darunter ein katarischer Flüssigerdgastanker. Teheran zeigt damit erneut, dass es Energie, Handel und zivile Schifffahrt als Druckmittel gegen die Welt einsetzt.
Donald Trump soll beim NATO-Gipfel in Ankara den Weg für F-35-Kampfjets an die Türkei öffnen wollen. Das betrifft nicht nur Israel, sondern auch Griechenland, Zypern und die gesamte Sicherheitsordnung im östlichen Mittelmeer.
Vor fast 250 Jahren versuchten die Vereinigten Staaten mit islamischen Piratenstaaten zu verhandeln, um die Kaperung amerikanischer Schiffe und die Versklavung von Amerikanern zu stoppen. George Washington, Thomas Jefferson und John Adams lernten alle die schmerzhafte Lektion, dass die Verhandlungen eine Falle waren.
Hamas meldet einen Rückzug aus der Verwaltung Gazas. Genau deshalb muss man besonders vorsichtig hinschauen. Am Montag erklärte die Terrororganisation, der Leiter ihres sogenannten Notfallkomitees, Mohammed al-Farra, habe seinen Rücktritt eingereicht. Dieses Komitee gilt als Teil jener Struktur, mit der Hamas im Gazastreifen de facto Regierungsgewalt ausübt. Nun soll die Auflösung den Weg für das National Committee for the Administration of Gaza, kurz NCAG, freimachen. Das technokratische Komitee unter Ali Shaath soll künftig zivile Verwaltungsaufgaben übernehmen.
Türkei, Qatar und Pakistan drängen sich als neue Ordnungsmächte im Nahen Osten auf. Für Israel ist vor allem Erdogans Rolle gefährlich: Er gibt sich als Partner des Westens und baut zugleich islamistische Machtstrukturen aus.
Kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara nennt Hakan Fidan Israel eine Last für die Menschheit. Johann Wadephul widerspricht, doch der Fall zeigt, wie lange Europa Erdogans gefährliche Sprache aus Rücksicht geschont hat.
Neue Satellitenbilder zeigen auffällige Aktivitäten am unterirdischen Standort Pickaxe Mountain. Während bekannte Atomanlagen kaum Bewegung zeigen, wächst der Verdacht, dass Teheran den vereinbarten nuklearen Stillstand unterläuft.
Israels Botschafter in den Vereinigten Staaten, Yechiel Leiter, hat eine Botschaft ausgesprochen, die in jeder ehrlichen Debatte über den Libanon im Mittelpunkt stehen müsste: Der Kern des neuen Rahmens mit Beirut ist nicht der schnelle Rückzug Israels. Der Kern ist die Entwaffnung der Hisbollah. Erst wenn die libanesische Armee südlich des Litani tatsächlich die Kontrolle ausübt und die Hisbollah dort keine bewaffnete Präsenz mehr hat, kann über Israels Abzug aus der Sicherheitszone gesprochen werden.
Netanyahu und Trump wollen sich bald in den Vereinigten Staaten treffen. Hinter dem freundlichen Telefonat steht eine harte Frage: Wie eng bleibt Washington an Israels Seite, wenn Iran, Gaza und der Libanon zugleich Druck machen?
Nach schweren Schäden an US-Stützpunkten am Golf denkt das US-Zentralkommando über eine Verlagerung nach Israel nach. Der Negev könnte zur neuen Drehscheibe amerikanischer Abschreckung gegen Iran werden.
Der Oberste Gerichtshof verlangt eine neue Wahl zum Amt des Staatskontrolleurs. In der Koalition wird offener Widerstand gefordert, doch Michael Rabilo dürfte eine Wiederholung kaum verhindern wollen.
Israel trifft Irans Stellvertreter nicht nur mit Waffen, sondern auch beim Geld. 24 Millionen Schekel, rund 7,1 Millionen Euro, sollen über Krypto-Konten in Richtung Hisbollah und anderer Terrorgruppen geflossen sein.
Ein israelischer Iran-Experte warnt vor der bitteren Logik des Regimes. Wer Teheran jetzt ein Abkommen um jeden Preis anbietet, könnte genau jene Atomstrategie stärken, die Israel verhindern muss.
Max Lucks nennt den Iran-Krieg einen Fehler und Trumps Abkommen einen Verrat an den Iranern. Genau darin liegt Europas Widerspruch: Man sieht die Brutalität des Regimes, scheut aber vor der Machtfrage zurück.
Irans Justiz klagt Reza Pahlavi und Exiljournalisten an, sie hätten die Januar-Proteste „angeheizt“. In Wahrheit zeigt der Schritt vor allem eines: Das Regime fürchtet nicht nur Demonstranten im Land, sondern auch die Stimmen der Diaspora.
Iran will die USA wegen Menschenrechtsverletzungen verfolgen und amerikanische Vermögen beschlagnahmen. Doch das Regime, das von Tanker-Erpressung bis Massenhinrichtungen selbst jeden Maßstab verhöhnt, nutzt Menschenrechte nur als Waffe.
J. D. Vance steht für eine neue Kälte in Washington: weniger Bündnistreue, weniger Nahost, weniger Geduld mit Israel. Für Jerusalem ist das ein Warnsignal, weil ausgerechnet der mögliche Trump-Erbe den jüdischen Staat zunehmend durch die Kostenrechnung amerikanischer Macht betrachtet.
Das neue Abkommen zwischen Israel und dem Libanon ist kein Friedensvertrag. Aber es setzt eine entscheidende Reihenfolge fest: Nicht Israel geht zuerst ins Risiko, sondern Beirut muss beweisen, dass es die Hisbollah wirklich zurückdrängen kann.
Deutschland diskutiert Gaza, Libanon und das Rote Meer oft wie getrennte Krisen. Für Israel ist das lebensfremd: Hamas, Hisbollah, Islamischer Dschihad und Huthi sind Teile eines Feuerrings, den Teheran seit Jahren um den jüdischen Staat legt.