Antisemitismus

50.000 Migranten, 67 Tote: Und Israel soll schuld sein

50.000 Migranten, 67 Tote: Und Israel soll schuld sein

Nach dem Grenzzusammenbruch in Ceuta verbreiten rechte und linke Influencer dieselbe Verschwörung: Jerusalem habe den Ansturm geplant. Als angeblicher Beweis dient ein Beitrag von Yair Netanyahu aus dem Jahr 2019.

Judenhass außer Kontrolle: Mamdani soll aus dem Amt

Judenhass außer Kontrolle: Mamdani soll aus dem Amt

Ein jüdischer New Yorker wird wenige Schritte von einer Synagoge entfernt niedergestochen. Während antisemitische Hassverbrechen neue Höhen erreichen, nutzt Bürgermeister Zohran Mamdani sein Amt für Angriffe auf Israel. Nun soll Gouverneurin Kathy Hochul ihn absetzen.

Ankaras Hassrede gegen Israel zwingt Berlin zur Klarheit

Ankaras Hassrede gegen Israel zwingt Berlin zur Klarheit

Kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara nennt Hakan Fidan Israel eine Last für die Menschheit. Johann Wadephul widerspricht, doch der Fall zeigt, wie lange Europa Erdogans gefährliche Sprache aus Rücksicht geschont hat.

J. D. Vance macht Israel zur Last amerikanischer Machtpolitik

J. D. Vance macht Israel zur Last amerikanischer Machtpolitik

J. D. Vance steht für eine neue Kälte in Washington: weniger Bündnistreue, weniger Nahost, weniger Geduld mit Israel. Für Jerusalem ist das ein Warnsignal, weil ausgerechnet der mögliche Trump-Erbe den jüdischen Staat zunehmend durch die Kostenrechnung amerikanischer Macht betrachtet.

Sind wir schon so weit?

Sind wir schon so weit?

Stell dir vor, du reservierst über eine bekannte Buchungsplattform ein Hotel. Du freust dich auf deinen Urlaub, machst schon Pläne für deinen Aufenthalt dort.

Doch plötzlich bekommst du über das Buchungsportal die folgende Nachricht von deiner Unterkunft:

Tut uns leid, Brillenträger sind in unserem Hotel nicht erlaubt.

New Yorks Bürgermeister macht aus Ausgrenzung ein Amt

New Yorks Bürgermeister macht aus Ausgrenzung ein Amt

Ein Bürgermeister, der Juden einen Gegner Israels als Ansprechpartner vorsetzt, sendet eine klare Botschaft. In New York geht es nicht mehr nur um Personal. Es geht um die politische Demütigung einer ganzen Gemeinschaft.

Unsere Nakba

Unsere Nakba

Wie die arabische Welt ihre Juden vertrieb und das Ergebnis als Kolonialismus bezeichnete.

Der deutsche Botschafter in Ägypten residiert in einem Haus, das einst einer jüdischen Familie gehörte. Dasselbe gilt für den Schweizer Botschafter. Und auch für den amerikanischen. Die Häuser wurden 1956 beschlagnahmt – zu genau dem Zeitpunkt, als die ägyptische Regierung in einer von den Minaretten Kairos und Alexandrias herab verlesenen Proklamation erklärte, alle Juden seien Zionisten und Staatsfeinde. Den Familien wurde gestattet, einen einzigen Koffer mitzunehmen. Sie unterzeichneten Dokumente, mit denen sie alles Übrige an die Regierung „schenkten“. Dann gingen sie. Die Häuser sind noch immer dort. Die Familien nicht.

ARD diskutiert Israels Ausschluss beim ESC und merkt nicht, wie entlarvend diese Debatte geworden ist

ARD diskutiert Israels Ausschluss beim ESC und merkt nicht, wie entlarvend diese Debatte geworden ist

Es gibt Momente, in denen eine Fernsehsendung unbeabsichtigt mehr über ein Land verrät als jede politische Analyse. Die jüngste Debatte in der ARD über einen möglichen Boykott Israels beim Eurovision Song Contest war genau so ein Moment. Offiziell ging es um Musik, um Protest, um Haltung. Tatsächlich aber zeigte diese Diskussion, wie tief sich in Teilen Europas ein gefährlicher moralischer Reflex festgesetzt hat: Israel wird nicht mehr wie ein normaler Staat behandelt. Israel ist zum permanenten Angeklagten geworden. Während auf der Welt Diktaturen Oppositionelle verschwinden lassen, Frauen entrechtet werden, Minderheiten verfolgt und Kriege geführt werden, sitzt man in Deutschland zur besten Sendezeit zusammen und diskutiert darüber, ob ausgerechnet der jüdische Staat kulturell isoliert werden sollte. Nicht Iran steht im Mittelpunkt. Nicht Katar. Nicht China. Nicht die Hamas. Sondern Israel. Und genau dort beginnt das Problem.

EU-Sanktionen gegen Israel zeigen Europas gefährliche Schieflage

EU-Sanktionen gegen Israel zeigen Europas gefährliche Schieflage

Während Europa jahrelang bei Terrorfinanzierung, Hetze und antisemitischer Gewalt auffallend zurückhaltend blieb, reagieren viele Regierungen plötzlich schnell und geschlossen, sobald es um Sanktionen gegen Israel geht. Genau dieser Eindruck sorgt inzwischen weit über Israel hinaus für wachsende Kritik.

Spanien ehrt Francesca Albanese und verschärft den Konflikt mit Israel

Spanien ehrt Francesca Albanese und verschärft den Konflikt mit Israel

Pedro Sánchez verleiht der umstrittenen UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese eine der höchsten zivilen Auszeichnungen Spaniens. Für Kritiker ist das nicht bloß eine Ehrung, sondern ein politisches Signal gegen Israel und ein weiterer Schritt der Radikalisierung innerhalb Europas.

Außen vor

Außen vor

Diese Woche findet in Wien der jährliche Eurovision Song Contest statt. Am Dienstag wird das erste Halbfinal abgehalten, am Donnerstag das zweite – und am Samstagabend steigt das große Finale (das ich leider nicht mitverfolgen kann, da ich mit dem besten Ehemann von allen an eine Veranstaltung gehe, die infolge des Krieges auf genau diesen Samstagabend verschoben wurde …)

Spaniens Kurs gegen Israel treibt das Land immer tiefer in die Isolation

Spaniens Kurs gegen Israel treibt das Land immer tiefer in die Isolation

Pedro Sánchez präsentiert sich international als moralische Stimme gegen Israel. Doch in Spanien selbst wächst die Kritik massiv. Jüdische Organisationen warnen vor dem schwersten Bruch zwischen Spanien und dem jüdischen Volk seit Jahrhunderten, während der spanische Premierminister immer offener von Hamas, Iran und radikalen antiisraelischen Gruppen gefeiert wird.

Brüchig

Brüchig

Der Waffenstillstand zwischen den USA und dem iranischen Regime ist mehr als brüchig: Säbelrasseln auf allen Seiten, wüste Drohungen und sogar ein Angriff auf die Vereinigten Arabischen Emirate zeigen die Lage ziemlich deutlich. Die Frage ist eher nicht mehr, ob es bald wieder losgeht, sondern wann.

Ein Brief

Ein Brief

Der Eurovision Song Contest (ESC) rückt näher. Die Halbfinale finden am 12. und 14. Mai, das große Finale am 16. Mai in Wien statt. Sehr wahrscheinlich werde ich das Finale auch angucken, jedenfalls, wenn Israel drin ist.

“Feindstaat” Israel – statt überfälligem Schulterschluss zwischen Juden und Christen

“Feindstaat” Israel – statt überfälligem Schulterschluss zwischen Juden und Christen

Spanien, Irland und Slowenien werfen Israel vor, wie es mit seinen Nachbarn im Nahen Osten “umgeht“, und haben beantragt, das Assoziierungsabkommen der EU mit Israel aufzukündigen. Auch andere EU-Länder setzen das kleine Israel auf die Liste der Feindstaaten, erwägen gleichwohl einen Kompromiss: Statt das Abkommen auszusetzen, sollten Handelsvorteile begrenzt und Zölle erhöht werden. Auch sollten Importverbote aus Israel verhängt werden (was Frankreich, Schweden und wer sonst noch bereits tun) – jedenfalls dann, wenn Israel die Todesstrafe gegen Terroristen tatsächlich anwende. Die tausende Todesstrafen im Iran scheinen aus dem Blick geraten zu sein, die mörderischen Mullahs werden zunehmend in Schutz genommen.

So viel Hass

So viel Hass

Eigentlich sollte es mich nicht (mehr) erstaunen.

Eigentlich kommt es nicht überraschend.

Und doch bin ich immer wieder entsetzt über den ungezügelten, offenen Hass, der uns Juden (und Israelis) in den letzten Jahren entgegenschlägt. Ja, Antisemitismus und Antisemitismus – die sich beide mit dem Wort Judenhass verdeutschen lassen – gab es immer, wird es wohl leider ach immer geben. Doch „früher“, lies: vor dem 7. Oktober 2023, war der Judenhass etwas versteckter, subtiler.

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