Jetzt kann es Merkel gar nicht schnell genug gehen: Lockdown bereits ab Montag

Jetzt, wo der seit Monaten geplante zweite Lockdown praktisch endgültig beschlossen ist, scheint es den Vertretern des totalitären Corona-Staates gar nicht schnell genug zu gehen. Der so genannte „Wellenbrecher-Shutdown“ soll bereits am kommenden Montag beginnen.

Nicht erst am 4. November – wie ursprünglich geplant – soll der von der Bundesregierung geplante Shutdown beginnen, sondern bereits am kommenden Montag (2. November). Insider gehen davon aus, dass er mindestens den ganzen November durchgezogen werden soll, eventuell am 11. November gar weitere Beschränkungen dazukommen. Dabei will man den „nationalen Gesundheitsnotstand“ ausrufen, um totalitäre Maßnahmen noch leichter und unter Umgehung parlamentarischer Regularien durchsetzen zu können. Außerdem soll es so fast unmöglich gemacht werden, dass Bürger ihre Rechte gegen die Corona-Maßnahmen vor Gericht durchsetzen.

Von Grundrechten wird nicht mehr viel übrig bleiben

Ob sich dann Politiker wie Lauterbach mit ihrer faschistoiden Vorstellungen durchsetzen können, die von den Grundrechten der Bürger praktisch nichts mehr übrig lassen, ist noch ungewiss, wird aber immer wahrscheinlicher. Lauterbach heute Morgen:

„Wir befinden uns in einer nationalen Notlage, die schlimmer als im Frühjahr werden kann. Die Unverletzbarkeit der Wohnung darf kein Argument mehr für ausbleibende Kontrollen sein.“

Das Ganze soll der Bevölkerung als „Wellenbrecher-Shutdown“ verkauft werden, mit dem man angeblich ein Weihnachten im kompletten Lockdown verhindern möchte. „Demnach sollen ab kommender Woche jegliche Einrichtungen, die dem Vergnügen dienen, vorerst geschlossen werden. Dazu gehören Restaurants und Kneipen, aber auch der Kulturbereich wie Museen oder Theater. Merkel wollte nach FOCUS-Online-Informationen offenbar auch die Schulen schließen, konnte sich damit jedoch nicht durchsetzen.“ (Quelle)

Lockdown soll für den gesamten November gelten

Die Schließung von Restaurants, Bars und Kultureinrichtungen soll für den gesamten November gelten. Das bedeutet, dass es es zu einem nie dagewesenen Restaurant-, Club- und Kultursterben kommen wird.

Dass dieser Schritt ausgerechnet zu Halloween erfolgt, kann natürlich Zufall sein, aber passt sehr gut zu dem gespenstischen Treiben, dessen Zeugen wir seit dem Frühjahr sind. Mit der gewohnten tavor-gedämpften Eiseskälte eines Todesengels wird die Pfarrerstochter die einem Großteil der Bürger durch die gleichgeschalteten Medien antrainierten masochistischen Wünsche erfüllen.

Und schon bei den Gedanken an die kommenden Wochen eine bislang unübertroffene Befriedigung ihrer Machtgier empfinden: Wie Junkies zitternd dem nächstem Schuss entgegengieren, so Merkel & Co in ihrer Machtgier dem nächsten Lockdown. Jede Minute, wo er noch nicht gilt, scheint den totalitären Machtjunkies unerträglich…

Es ging noch nie um unsere Gesundheit

Immer deutlicher wird nun: es geht längst nicht mehr um die Gesundheit der Bürger, sonst hätte man die lange Sommerpause seit Ende des ersten Lockdowns dazu genutzt, um über wirksame Maßnahmen nachzudenken statt eine völlig wirkungslose, millionenteure App zu entwickeln, jede vernünftige Diskussion über die Corona-Maßnahmen quasi zu verbieten und wichtige Wissenschaftler über vielfältige Zensurmaßnahmen mundtot zu machen.

Warum sollten Merkel und die Ihren, die seit 2015 angesichts der Einwanderung und der Islamisierung gezeigt haben, dass ihnen Menschenleben völlig egal sind, auf einmal die Sorge um das Wohl der Bundesbürger umtreiben? Vergesst es!

Nein, es geht um etwas anderes: Was uns jetzt bevorzustehen scheint, ist die nächste Stufe jenes Weges, der uns – ohne Rücksicht auf Verluste – zur „neuen Normalität“ führen soll. Es geht nur nur noch darum, weiter zu zerstören, um „auferstanden aus Ruinen“ der Orwellschen Gesellschaft nahezukommen. Aber das ist natürlich nur die Verschwörungstheorie eines Nazis.

Karl Lauterbach befürchtet: Durch Corona droht Deutschland die totale Verblödung!

Unser aller sozialdemokratischer Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat ja schon manche steile Theorie und irritierende Forderung verlauten lassen. Was wir in den letzten Stunden aus seiner Feder lesen durften, macht dann aber doch sehr nachdenklich…

Intelligenzverlust durch Corona-Infektion?

Müssen bald manche, die zu MENSA – dem Club der Hochbegabten – gehören, sich neu testen lassen? Das zumindest befürchtet Karl Lauterbach, der mal wieder eine Studie zu Corona im Schweinsgalopp quergelesen und dennoch vollständig verinnerlicht hat, so dass er wie gewohnt brillante Konklusionen bilden konnte. Es drohe der IQ-Verlust von 8,5 Punkten. Sorgen müssen sich deshalb wohl auch jene machen, deren IQ nicht höher als 138 getestet wurde. Frässe das Virus diese 8,5 Punkte ganz auf, lägen sie noch maximal bei 129,5. Und hätten so die Aufnahmehürde von 130 unterschritten. Ein schwerer Schlag!

Ist auch Jens Spahn von Verblödung bedroht?

Karl Lauterbach befürchtet, dass dies so sein könnte. Denn schon leichte Symptome würden zur Abnahme der Denkleistung führen. Drücken wir also allen anderen Mitgliedern der Bundesregierung die Daumen, dass nicht auch sie Opfer des Verdummungs-Virus werden. Oder gar der Herr Bundestagspräsident. Man stelle sich vor: Schäubles Gehirn um zehn Jahre gealtert! Gar nicht auszudenken, was er dann in den nächsten Monaten alles im Hohen Haus ins Mikrofon flüstern würde…

Gastronomie schließen, Schulen offen halten

Auf dem Hintergrund der neuesten Erkenntnisse eine berechtigte Forderung. Denn bekanntlich vernichtet auch Alkohol Gehirnzellen. In Verbindung mit dem Intelligenzverminderer Corona folglich eine ganz üble Kombination. In den Schulen wird fürs Leben gelernt. Das erhöht zwar nicht den IQ, aber erhält zumindest teilweise die Auslastung des Gehirns auf einem angemessenen Level. Man kann Karl Lauterbach nur danken, dass er uns heute die Augen geöffnet hat. Ebenso konsequent ist es dann selbverständlich auch, Bordelle wieder zu schließen. Denn dort vögelt sich bekanntlich ohnehin schon mancher das Gehirn aus dem Körper.

Deshalb sei ihm nun alles verziehen, was er uns in den letzten Monaten über die Medien an Verbal-Müll virtuell in die Wohnungen sandte. Denn nun geht es darum, Deutschland vor der totalen Verblödung zu bewahren! Man stelle sich vor, es käme zu einer vollständigen Virus-Durchseuchung der Republik. Jeder würde bis zu 8,5 Punkte seines IQ verlieren… Ich vermute, dass ca. zehn Prozent der Bevölkerung dann zu dumm wären, um sich noch daran erinnern zu können, dass sie atmen müssen, wenn sie sich weiterhin täglich bei Bier und Chips „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“ anschauen wollen.

Zum Schluss noch ein Spritzer abseitiges Wissen

Und zwar in eigener Sache: Zumindest ich muss mir keine Gedanken machen, unter 130 zu fallen. Nicht das ich jetzt angeben wollen würde. Aber ich dachte mir, dieses Thema wäre eine gute Gelegenheit, mal ein bisschen Privates über mich an die Leserschaft durchzustechen… 😉

Bilder wie in Weissrussland: Querdenken-Anwalt Markus Haintz brutal festgenommen!

Die Berliner Polizei gilt eigentlich als human und sehr bürgernah. Jedenfalls wenn man die Zärtlichkeiten anschaut, die sie regelmäßig mit der linksradikalen Szene in der Stadt des Regierenden Bürgermeisters Müller austauscht. Da fragt man dann auch gern noch einmal höflich nach, ob man ein besetztes Haus betreten darf. Oder wie man die ANTIFA bei einer Gegen-Demo unterstützen kann. Mit so genannten „Corona-Leugnern“ geht man hingehen gern anders um, wie die Demos von „Querdenken“ in den vergangenen Monaten zeigten.

Polizei hart wie Krupp-Stahl

Heute jedoch nahm die linksgrünversiffte Berliner Staatsmacht trotz Corona selbst die Maske vom Gesicht. Mit äußerster Brutalität wurde der Anwalt der „Querdenken-Initiative“ – Markus Haintz – und eine Frau von einer berühmt-berüchtigten antirassistischen „Elite“-Einheit der Berliner Polizei festgenommen. Bei „Nazis“ kennt man halt kein Pardon!

Antisemitismus im heutigen Europa

Wenn Judenhass auf der Straße normal wird

 

Das Erbe des Antisemitismus in Europa ist langes und schmerzhaftes. Es hatte seinen Höhepunkt im Holocaust. Während Europas demokratische Regierungen heute behaupten Antisemitismus bekämpfen zu wollen, hat der Zustrom von Millionen muslimischer Migranten aus dem Nahen Osten den verbleibenden Antisemitismus ins Unterbewusstsein vieler Europäer eingebettet. Die in Europa geborenen Muslime wurden zusammen mit den neu angekommenen Migranten dank der Indoktrination in Medien und Moscheen in ihren Heimatländern auf Judenhass feingeschliffen. Die muslimischen Migranten aus dem Nahen Osten haben außerdem einen tiefen Hass auf Israel mitgebracht. Im heutigen Europa ist Antisemitismus auf der Straße, wenn nicht gar in Regierungsbüros normal gemacht worden. Europäische Regierungen machen sich nun Sorge, dass ihre einheimischen Juden als Ergebnis des höheren Niveaus des Antisemitismus aus dem Kontinent fliehen könnten, besonders da COVID-19 Europa plagt und Juden zunehmend griffbereite Sündenböcke geworden sind. Besonders die Regierungen der Europäischen Union (EU) haben die Sorge, es könnte sich zeigen, sollte jüdisches Leben in Europa zu Ende gehen, dass Europa die Lektionen aus dem Holocaust nicht gelernt hat.

Eine Umfrage in der EU unter europäischen Juden aus ganz Europa, die im Januar 2019 veröffentlicht wurde, zeigte, dass 89% der Befragten sagten, der Antisemitismus habe in den letzten fünf Jahren beträchtlich zugenommen. Bei der Umfrage der EU wurden 16.395 Juden in 12 EU-Ländern befragt. In einer separaten EU-Umfrage unter der Grundrechte-Agentur der EU kam man allerdings zu dem Schluss, dass Juden „einem anhaltenden Strom an Übergriffen ausgesetzt“ wurden. 38% der Befragten sagten, sie würden über Auswanderung aus Europa nachdenken, weil der Kontinent für Juden nicht mehr sicher sei. Im letzten Jahrzehnt zogen tausende französischer und britischer Juden nach Israel.

Die jüdische Zukunft in Europa ist düster. Eine aktuelle Umfrage des Thinktanks Henry Jackson aus London stellte fest, das 44% der britischen Muslime an antisemitische Verschwörungstheorien glauben. Die Umfrage deutete auch an, dass siebenundvierzig Prozent der Muslime mit einem Collegeabschluss die Falschmeldung der „gespaltenen Loyalität“ gegen britische Juden stützen. Noch ernster sind jedoch die zunehmenden Vorfälle physischer und verbaler Übergriffe von Muslimen auf identifizierbare Juden. Tatsächlich hat das Vereinte Königreich in jedem der letzten drei Jahre die höchste Zahl der jemals aufgezeichneten antisemitischen Vorfälle registriert.

In Frankreich wird die Polizei von vielen Muslimen als „dreckige Juden“ betrachtet. Nach Angaben von Sammy Ghozlan, dem Gründer von Frankreichs Nationalbüro für Wachsamkeit gegenüber Antisemitismus, ist „die antisemitische Gleichsetzung von Polizisten und Juden eine neue Entwicklung, die Verschwörungstheorien entstammt, was inzwischen zu Gewalt und Blutvergießen anstachelt. Das ist nicht nur für Juden gefährlich, sondern auch für das Rechtsstaatsprinzip in Frankreich.“ In diesem Land, das die drittgrößte jüdische Bevölkerung der Welt hat, haben Regierungsunterlagen von 2017 bis 2018 eine Steigerung von 74% bei antisemitischen Taten gezeigt.

Eine Meinungsumfrage der Anti-Defamation League von 2019 stellte fest, dass einer von vier Europäern negative Einstellungen gegenüber Juden hegt. Antisemitische Sprachbilder wie, dass Juden Geschäfte und Finanzen kontrollieren und dass Juden Israel gegenüber loyaler sind als ihren Heimatländern, sind in allgemeiner Verwendung. Europäische Befragte haben sich auch beschwert, dass „Juden immer noch zu viel darüber reden, was ihnen im Holocaust geschah“.

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Al-Qaida verklagt die Antifa wegen Copyright-Verletzung

Bild aus National Review: Gangs of Berkeley (http://bit.ly/2vz6bjh)

Al-Qaida sagt, die radikal linke Gruppe habe sowohl ihr Aussehen als auch die politischen Ansitzen ohne Genehmigung nachgeahmt; deshalb wurde angekündigt eine Klage gegen die amerikanische Organisation „Antifa“ einzureichen.

„Hört zu, wir machen das ganze ‚schwarz anziehen, Gesicht verhüllten und rumrennen, dass wir Amerika hassen‘ schon seit 20 Jahren“, sagte Al-Qaida-Führer Ayman al-Zawahiri gegenüber dem Mideast Beast. „Dann kommen aus dem Nichts diese Antifa-Deppen mit genau denselben Abläufen und tun so, als hätten sie das erfunden.“

Zawahiri fügte an: „Hört zu, ich glaube, es ist großartig, dass sie unseren Umhang nehmen und unschuldige Journalisten und Zivilisten angreifen, weil die an freie Meinungsäußerung glauben. Aber sie sollten uns Lizenzgebühren zahlen!“

Zur Zeit der Drucklegung sah sich die Antifa Berichten zufolge mit weiteren Klagen vor Gericht konfrontiert, da die Taliban die Gruppe beschuldigte, ihre Idee der Zerstörung antiker Statuen gestohlen zu haben.

Zeit, dass die Medien die Antisemitismus-Definition übernehmen

Da der Antisemitismus zunimmt, ist es äußerst wichtig eine respektierte Definition dessen zu haben, was antijüdischen Hass und Intoleranz ausmacht. In den letzten Jahren hat eine Antisemitismus-Definition Fuß gefasst. Erstellt von der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA) in Berlin ist diese Definition von einer zunehmenden Zahl von Regierungen übernommen und bestätigt worden. Die Antisemitismus-Definition der IHRA finden sie (auf Deutsch) hier; schauen Sie sich selbst an.

Mit der Anleitung durch eine schlüssige Definition können Abgeordnete eine nuanciertere Politik entwickeln, Polizei und Staatsanwaltschaften können effektiver auf Hassverbrechen reagieren und Universitäten können angemessen mit dem Antisemitismus auf dem Campus umgehen. Lokale Aktivisten müssen sich nicht mehr mit dem dürftigen Argument „Ich erkenne es, wenn ich es sehe“ abstrampeln.

Auch die Medien sollten auf eine klare Definition dessen festgelegt werden, was auf inakzeptable Weise judenfeindlich ist.

Die Definition hat schon als machtvolles Mittel für öffentliche Rechenschaftpflicht gedient: Als die britische Labour Party eine verwässerte Version der Definition übernehmen wollte, erwies sich die davon ausgelöste Kontroverse als zu peinlich. Labour übernahm die volle Definition – aber über der Partei hängt immer noch eine dunkle Wolke.

Die von Labours Geschwätz aufgepeitsche Kontroverse hob einen Aspekt der IHRA-Definition  heraus, den viele Israel-Basher nicht akzeptieren können. Zu den von der IHRA aufgeführten Beispielen für Antisemitismus gehört „Leugnung des Rechts des jüdischen Volks auf Selbstbestimmung“, „zu behaupten, die Existenz Israels sei ein rassistisches Unterfangen“ und „die Anwendung von zweierlei Maß, indem von ihm ein Verhalten gefordert wird, dass man von anderen demokratischen Staaten weder erwartet noch fordert“. Antizionismus ist eine Form von Antisemitismus. Menschen, die diese Grenze überschreiten, können nicht länger sagen: „ich bin antizionistisch, nicht antisemitisch.“

Man kann die Politik der Regierung Israels kritisieren, ohne die Grenze zum Antisemitismus zu überschreiten und die IHRA erkennt an, dass „Kritik an Israel, die der ähnelt, die gegen jedes andere Land gerichtet wird, nicht als antisemitisch betrachtet werden kann“.

Die IHRA-Definition ist zwar rechtlich nicht bindend, aber weitere Länder werden sich hoffentlich dem Vereinten Königreich, Deutschland, Frankreich, Holland, dem Europaparlament und dem US-Außenministerium und Bildungsministerium, dem griechischen Bildungsministerium (und HonestReporting) und anderen anschließen, die bereits an Bord sind.

Wo die Medien ins Spiel kommen

Über die Regierungsebene hinaus gibt es einen weiteren Sektor, der die IHRA-Definition für Antisemitismus übernehmen muss: die Medien.

Mit der Entscheidung, über was sie berichten und wie sie darüber berichten, legen die Nachrichtemedien die Agenda für den öffentlichen Diskurs fest. Geleitet von der IHRA würden Journalisten besser informierte Entscheidungen zur Berichterstattung über Hassverbrechen treffen. Die Berichterstattung über die Bewegung Boykott, De-Investitionen und Sanktionen (BDS), besonders an lokalen Standorten, wären nuancierter. Mit einem einheitlichen Standard würden Redakteure in der Lage sein, Op-eds und Briefe besser zu beurteilen, während Moderatoren Kommentare im Internet zivilisierter halten könnten.

Das ist natürlich eine Win-win-Situation.

Und in einer Zeit, in denen in der Öffentlichkeit stehende Personen rechts wie links unterschiedliche Grade antisemitischer Rhetorik betreiben, wird die Presse besser in der Lage sein, ihre Rolle zu erfüllen die Führungskräfte zur Verantwortung zu ziehen.

Jens Spahn positiv auf Corona getestet! Nein, jetzt bitte keine Schadenfreude…

„Da trifft es den Richtigen!“, wird jetzt manch einer sagen. Aber da wir Patrioten, Konservative, Liberale, Bürgerliche und anderes rechtes Gesindel nicht schadenfroh sind, rufen wir ihm selbstverständlich „Gute Besserung!“ zu.

Fragen über Fragen!

Wo mag er sich wohl angesteckt haben? Vielleicht bei einer Party mit mehr als zehn Personen in seiner 4-Millionen-Euro-Villa? Oder bei der Ministerpräsidenten-Konferenz vor einigen Tagen, wo er auch zugegen gewesen sein soll? Wie konnte das passieren? Hat er keine Maske getragen? Oder sie nur mal kurz abgenommen, um die klare Schneeluft des Oktobers zu genießen?

Mögen wir nicht mutlos werden!

Wir wissen es nicht! Und wir alle hoffen, dass Jens Spahn rasch wieder genesen wird, damit er uns auf der täglichen Pressekonferenz auch in Zukunft Ratschläge erteilen kann, was zu tun ist, um Ansteckung zu vermeiden. Hoffentlich überstehen wir die führerlose Zeit ohne größere psychische Schäden infolge von Orientierungslosigkeit! Gott schütze bis dahin unser heiliges Vaterland! Und falls der keine Zeit hat, wird Kanzlerin Merkel die Aufgabe gewiss gern übernehmen!

Jens Spahn: Wollt ihr die totalen Restriktionen? Dann gebt mir ein Corona-Ermächtigungsgesetz!

* von Michael van Laack (Philosophia Perennis)

Lange hat Jens Spahn davon geträumt. Seit einigen Monaten ist es Dank Corona Wirklichkeit: Er ist wichtig und mächtig, leitet sein Ministerium und so auch das Land seit einigen Monaten mit Sondervollmachten! Das ganze von Endzeitstimmung traumatisierte deutsche Volk und andere „Einwohner“ schauen auf ihn, pflücken sehnsüchtig alle Verlautbarungen von seinen Lippen.

Gespannt fragen sich (fast) alle Tag um Tag: Gibt es auf der heutigen Pressekonferenz neue Hiobsbotschaften, Lichtblicke am Horizont oder die erlösende Botschaft: „Sehet der Impfstoff ist da!“? Sollte tatsächlich in den nächsten Monaten ein Impfstoff gefunden werden, ist selbstverständlich noch lange nicht alles vorbei. Mindestens vier Jahre lang müsste man jeden Tag mindestens 60.000 Menschen impfen, um Entwarnung geben zu können, erläuterte der ehemalige stellvertretende Vorsitzende des „Sachverständigenrats Gesundheit der Bundesregierung“, Matthias Schrappe.

Wird Spahn nach Corona Vollmachten behalten?

Es macht so viel Spaß: Jens Spahn befiehlt und das Volk folgt. Ein wirklich geiles Gefühl! Aber was kommt nach Corona, wenn bis dahin nicht ein weiteres Virus aus Asien unsere Wirtschaft vor die Wand fährt? Man stelle sich vor, Laschet würde nicht CDU-Vorsitzender und (Vize-)Bundeskanzler. Wer würde dem Jens in seinem Gesundheits-Ministerium dann noch Beachtung schenken? Vermutlich genauso wenige, wie vor der Corona-Krise. Deshalb muss rasch eine andere Regelung her!

Und zwar ein drittes „Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“, dass auch nach einer Epidemie in Kraft bleibt. Ein Ewigkeitsgesetz, wenn man so will. Zumindest, so lange Jens Spahn noch Gesundheitsminister ist. Nach ihm (wie bekanntlich bei den meisten Politikern) die Sintflut! Der Mann, von dem ganz böse Zungen behaupten, er lasse es bei privaten Partys auch im Juli gern mal schneien, wünscht Verordnungen schon dann erlassen zu können, wenn dies aus seiner Sicht „zum Schutz der Bevölkerung vor einer Gefährdung durch schwerwiegende übertragbare Krankheiten erforderlich“ sei.

Dauerhafte Grundrechtseinschränkungen möglich!

Wenn also z.B. in Finnland plötzlich ein neues Virus – nennen wir es Walölgrippe – ausbräche, würde Spahn umgehend alle aus Finnland Einreisenden an der Grenze abfangen und in Quarantäne stecken wollen. Ebenso Fluggesellschaften oder Urlaubsschiffen verbieten können, Buchungen von Finnen oder deutschen Rückkehrern anzunehmen, damit die Walölgrippe dort bleibt, wo sie hingehört: an die finnische Küste. Die Auswirkungen wären fatal: Dauerhaft könnten so Grundrechte eingeschränkt werden.

Die DDR-Regierung verbot Reisen in Staaten außerhalb des Warschauer Pakts oder anderer kommunistischer Staaten. Mit dem nun vorliegenden Gesetz könnten zunächst Spahn und später auch sein Nachfolger sicherstellen, dass die Bewegungsfreiheit der Bürger eingeschränkt wird. Ist Ungarn zu islamophob, die USA zu trumplastig? Sollen die Bürger sich nicht vor Ort über das wirklichen Denken und Fühlen der anderen informieren können? Kein Problem! Man nimmt einfach irgendeine schwere Infektionskrankheit zum Anlass und schon kommt kein Ungar mehr nach Deutschland und deutsche Staatsbürger dürfen nicht mehr zu den Magyaren reisen.

Wehret den Anfängen

Deshalb muss das dritte „Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ mit einem Verfallsdatum versehen werden. Sonst wird es zum Dauerbrenner und indirekt zu einem Gesetz, das Grundrechte in Stein gemeißelt einschränken könnte.

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