Vom Ende der Welt
Textprobe aus: Roland M. Horn: Katastrophen über uns – Fluten, Seuchen, Klimawandel – eine kritische Analyse der globalen Krisen Wir […]
Textprobe aus: Roland M. Horn: Katastrophen über uns – Fluten, Seuchen, Klimawandel – eine kritische Analyse der globalen Krisen Wir […]
Ein Hamas-Kommandeur, der an der Verschleppung von Geiseln aus dem Schutzbunker bei Re’im beteiligt gewesen sein soll, wurde nach Angaben der IDF im Gazastreifen getötet. Der Fall führt zurück zu einem der grausamsten Tatorte des 7. Oktober.
Erinnerst du dich an die Bedingungen des Waffenstillstands mit der Hamas? Und an die Bedingungen des Waffenstillstands mit der Hizbollah?
In beiden Abkommen ist vermerkt, dass sich die jeweilige Terrororganisation entwaffnen und sich die Hizbollah zusätzlich hinter den Litani-Fluss zurückziehen muss.
Was ist bisher davon umgesetzt worden?
Die Antwort ist einfach: Nichts.
Am 30. April 2026 hat die israelische Marine in internationalen Gewässern vor Kreta rund 22 Boote der sogenannten „Global Sumud Flotilla“ abgefangen. Etwa 175 Aktivisten sind jetzt auf dem Weg nach Israel. [Zwischenzeitlich hat der israelische Außenminister wissen lassen, dass man sie nicht nach Israel bringt, sondern „an einem Strand in Griechenland absetzt“.] Keine Toten, keine großen Dramen – nur ein Routine-Einsatz zur Durchsetzung einer seit 2007 bestehenden Seeblockade vor dem Gazastreifen.
Spanien, Irland und Slowenien werfen Israel vor, wie es mit seinen Nachbarn im Nahen Osten “umgeht“, und haben beantragt, das Assoziierungsabkommen der EU mit Israel aufzukündigen. Auch andere EU-Länder setzen das kleine Israel auf die Liste der Feindstaaten, erwägen gleichwohl einen Kompromiss: Statt das Abkommen auszusetzen, sollten Handelsvorteile begrenzt und Zölle erhöht werden. Auch sollten Importverbote aus Israel verhängt werden (was Frankreich, Schweden und wer sonst noch bereits tun) – jedenfalls dann, wenn Israel die Todesstrafe gegen Terroristen tatsächlich anwende. Die tausende Todesstrafen im Iran scheinen aus dem Blick geraten zu sein, die mörderischen Mullahs werden zunehmend in Schutz genommen.
Die Armee rechnet mit ersten Schritten, doch Zweifel bleiben tief. Ein echter Machtverlust der Hamas würde alles verändern, aber genau daran hängt der Konflikt.
Kurz vor dem Auslaufen zwingt ein Sturm die Aktivisten zur Kursänderung. Doch die politische Botschaft bleibt unverändert und sie richtet sich direkt gegen Israel und seine Sicherheitsmaßnahmen.
Ein juristischer Vorstoß aus Ankara erreicht eine neue Eskalationsstufe. Hinter den extremen Forderungen steht weit mehr als ein Strafverfahren: Es ist ein politischer Angriff auf Israels Selbstverteidigungsrecht.
Eigentlich sollte es mich nicht (mehr) erstaunen.
Eigentlich kommt es nicht überraschend.
Und doch bin ich immer wieder entsetzt über den ungezügelten, offenen Hass, der uns Juden (und Israelis) in den letzten Jahren entgegenschlägt. Ja, Antisemitismus und Antisemitismus – die sich beide mit dem Wort Judenhass verdeutschen lassen – gab es immer, wird es wohl leider ach immer geben. Doch „früher“, lies: vor dem 7. Oktober 2023, war der Judenhass etwas versteckter, subtiler.
Iranische Raketen treffen erneut zivile Gebiete und fordern Todesopfer auf beiden Seiten. Streumunition entfaltet ihre Wirkung wahllos und macht den Krieg für die Bevölkerung noch unberechenbarer.
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul ist zu Gesprächen nach Jerusalem gereist. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz machte Israels Außenminister Gideon Sa’ar klar: Israels militärisches Vorgehen gegen Iran hat ein Ziel und soll kein dauerhafter Krieg werden.
Die Vereinigten Staaten beginnen mit dem Abzug von Diplomaten und Familienangehörigen aus Israel. Die Entscheidung fällt ohne Vorwarnung und zeigt, wie ernst Washington die aktuelle Sicherheitslage einschätzt.
Raketen, Sprengsätze und Gewehre lagen bereit für den nächsten Anschlag auf israelische Soldaten. Der Fund zeigt, dass die Hamas selbst während bestehender Vereinbarungen weiter Krieg vorbereitet.
Das werden Sie in den Mainstream-Medien nicht hören. Hören Sie, was diese ehemalige israelische Geisel erzählte. Es ist zutiefst verstörend.
Nach einem dreistündigen Treffen mit Präsident Trump stellt Israels Premier klare Bedingungen. Ein Abkommen mit Teheran darf sich nicht nur auf Urananreicherung beschränken, sondern muss Raketen und Stellvertreterarmeen einschließen.
Die Terroristen sitzen in dunklen Tunneln, ohne Nachschub, ohne Führung und ohne Zukunft. Israels Armee zieht die Schlinge immer enger zu.
Klare Worte aus Jerusalem. Der amerikanische Botschafter Mike Huckabee spricht offen über einen möglichen Schlag gegen Iran, über die Grenzen der Geduld Washingtons und über eine Koordination mit Israel, wie sie enger kaum sein könnte. Seine Botschaft ist eindeutig: Teheran darf niemals zur Atommacht werden.
DDer US-Präsident erklärt, er wolle keinen Krieg mit Iran. Gleichzeitig erreicht ein weiterer amerikanischer Zerstörer den Hafen von Eilat. Zwischen diplomatischen Aussagen und militärischer Realität wächst in Israel die Sorge, dass Entscheidungen längst gefallen sind.
Jede Vereinbarung mit islamistischen Terroristen hängt von denen ab, die töricht genug sind, ihnen zu glauben.
Israel macht es sich nicht leicht, amerikanischen Gesandten Vorwürfe zu machen – besonders keinen, die von Präsident Donald Trump ernannt wurden, einem Führungspolitiker, dem Jerusalem genau deshalb weithin vertraute, weil er Druckmittel, Abschreckung und Feinde versteht, die Schwächen ausnutzen.
Nach vier Monaten Schweigen tritt Israels Ministerpräsident vor die Presse. Seine Botschaft ist klar, hart und unmissverständlich. Sicherheit, Abschreckung und nationale Verantwortung stehen für ihn über jedem politischen Druck.
Die israelische Armee hat im Norden des Gazastreifens eine gezielte Operation zur Auffindung der sterblichen Überreste der Geisel Ran Gvili begonnen. Neue Geheimdienstinformationen deuten auf ein mögliches Grab in einem muslimischen Friedhof hin.
Die geplante Teilöffnung des Grenzübergangs Rafah löst in Israel massive Kritik aus. Mehrere Minister warnen vor weitreichenden politischen Folgen, solange der getötete Soldat Ran Gvili nicht nach Hause zurückgebracht wurde.
Während Washington auf Diplomatie setzt, rechnet Jerusalem mit dem Gegenteil. In der israelischen Armee laufen bereits weitreichende Vorbereitungen für eine erneute Offensive gegen die Hamas.
Kräfte der israelischen Behörden haben mit der Demontage und Räumung des früheren UNRWA-Standorts nahe Ammunition Hill begonnen. Der Komplex war seit mindestens einem Jahr ungenutzt.