Libanon

Trump beendet die Iran-Illusion

Trump beendet die Iran-Illusion

Nach den neuen Angriffen am Persischen Golf erklärt der US-Präsident das Memorandum mit Teheran für praktisch erledigt. Für Israel ist das keine Überraschung, sondern die späte Einsicht, dass das Regime Gespräche nur solange schätzt, wie sie ihm Zeit verschaffen.

Wann haben Verhandlungen mit islamischen Terroristen je funktioniert?

Wann haben Verhandlungen mit islamischen Terroristen je funktioniert?

Vor fast 250 Jahren versuchten die Vereinigten Staaten mit islamischen Piratenstaaten zu verhandeln, um die Kaperung amerikanischer Schiffe und die Versklavung von Amerikanern zu stoppen. George Washington, Thomas Jefferson und John Adams lernten alle die schmerzhafte Lektion, dass die Verhandlungen eine Falle waren.

Iran baut offenbar weiter an geheimer Atomanlage nahe Natanz

Iran baut offenbar weiter an geheimer Atomanlage nahe Natanz

Neue Satellitenbilder zeigen auffällige Aktivitäten am unterirdischen Standort Pickaxe Mountain. Während bekannte Atomanlagen kaum Bewegung zeigen, wächst der Verdacht, dass Teheran den vereinbarten nuklearen Stillstand unterläuft.

Israel stellt klar: Kein Abzug, solange die Hisbollah bewaffnet bleibt

Israel stellt klar: Kein Abzug, solange die Hisbollah bewaffnet bleibt

Israels Botschafter in den Vereinigten Staaten, Yechiel Leiter, hat eine Botschaft ausgesprochen, die in jeder ehrlichen Debatte über den Libanon im Mittelpunkt stehen müsste: Der Kern des neuen Rahmens mit Beirut ist nicht der schnelle Rückzug Israels. Der Kern ist die Entwaffnung der Hisbollah. Erst wenn die libanesische Armee südlich des Litani tatsächlich die Kontrolle ausübt und die Hisbollah dort keine bewaffnete Präsenz mehr hat, kann über Israels Abzug aus der Sicherheitszone gesprochen werden.

Zusammenfassung der Vereinbarung zwischen Libanon und Israel

Zusammenfassung der Vereinbarung zwischen Libanon und Israel

Das US-Außenministerium veröffentlichte heute Abend den Text der zwischen Israel und dem Libanon unterzeichneten Vereinbarung.

Die Vereinbarung hat 14 Artikel – genau wie das Memorandum of Understanding zwischen Iran und den USA. Ich bin mir nicht sicher, ob das ein Zufall ist…

Bedenklich

Bedenklich

Wir schreiben das Jahr 1944. Die Alliierten beschließen, dass der 2. Weltkrieg nun lange genug gedauert hat. Man will ihn beenden und zur Tagesordnung übergehen.

Also beginnen Verhandlungen zwischen dem Naziregime und Abgeordneten der Alliierten. Es geht hoch her, niemand will so richtig nachgeben, doch nach mehreren Monaten hat man sich auf eine Absichtserklärung geeinigt, die unterzeichnet werden soll. Sie beinhaltet eine 60-tägige Frist, in der Nazideutschland aufhört, Juden zu vernichten. Sämtliche Kampfhandlungen an allen Fronten werden mit sofortiger Wirkung eingestellt, und Deutschland erhält Reparationszahlungen von mehreren Milliarden Mark. Während der 60 Tage sollen dann die Bedingungen für einen dauerhaften Frieden ausgehandelt und unterzeichnet werden – sollte das nicht klappen, kann die Frist beliebig verlängert werden, sofern beide Seiten einverstanden sind.

Unvorstellbar?

Ja.

Denn uns allen ist klar, dass sich Deutschland einen Dreck um dieses Abkommen geschert hätte. Klammheimlich hätten die Nazis weiterhin Juden in Konzentrationslager getrieben und vergast. Hitler wäre an der Macht geblieben, stärker als je zuvor. Nicht auszudenken…

Vance belehrt Israel und verlangt Vertrauen in einen Iran-Deal voller offener Fragen

Vance belehrt Israel und verlangt Vertrauen in einen Iran-Deal voller offener Fragen

JD Vance wollte beruhigen. Am Ende hat er vor allem offengelegt, wie groß der Abstand zwischen amerikanischem Machtdenken und israelischer Bedrohungswirklichkeit geworden ist. Der US-Vizepräsident verteidigte das Memorandum mit Iran in einem ausführlichen Gespräch mit der New York Times und später vor Journalisten als klugen, kontrollierten und im amerikanischen Interesse liegenden Schritt. Er versprach, der iranische Bestand an angereichertem Uran werde zerstört und beseitigt. Er versicherte, Washington werde keine Sanktionen aufheben, solange Teheran weiter Terrororganisationen wie die Hisbollah finanziere. Er forderte Kritiker in Israel auf, den Vereinigten Staaten mehr Vertrauen zu schenken. Und er richtete an Minister wie Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich die Frage, was eigentlich ihre Alternative sei.

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