Khamenei droht US-Basen und beschwört Israels Ende
Mojtaba Khamenei nutzt die Hadsch-Zeit für eine aggressive Botschaft an die Region. Iran stellt US-Stützpunkte infrage, feiert Hisbollah und verschärft seine Drohungen gegen Israel.
Mojtaba Khamenei nutzt die Hadsch-Zeit für eine aggressive Botschaft an die Region. Iran stellt US-Stützpunkte infrage, feiert Hisbollah und verschärft seine Drohungen gegen Israel.
Israelische Sicherheitskreise warnen vor einem Abkommen, das Iran wirtschaftlich stärkt, aber Raketen, Terrornetzwerke und die nukleare Gefahr nicht wirklich löst. In Jerusalem wächst die Sorge vor einem gefährlichen amerikanischen Alleingang.
Der Iran will den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus kontrollieren und Gebühren erheben. Für die Weltwirtschaft ist das eine Warnung, für Hamas, Hisbollah und Huthi könnte es zur neuen Geldquelle werden.
Iran fordert Entschädigungen, verweist auf Hormus und droht den USA offen mit härteren Folgen. Kritiker sehen darin Maximalforderungen, die eher Druck erzeugen als realistische Verhandlungsbereitschaft.
Wie die arabische Welt ihre Juden vertrieb und das Ergebnis als Kolonialismus bezeichnete.
Der deutsche Botschafter in Ägypten residiert in einem Haus, das einst einer jüdischen Familie gehörte. Dasselbe gilt für den Schweizer Botschafter. Und auch für den amerikanischen. Die Häuser wurden 1956 beschlagnahmt – zu genau dem Zeitpunkt, als die ägyptische Regierung in einer von den Minaretten Kairos und Alexandrias herab verlesenen Proklamation erklärte, alle Juden seien Zionisten und Staatsfeinde. Den Familien wurde gestattet, einen einzigen Koffer mitzunehmen. Sie unterzeichneten Dokumente, mit denen sie alles Übrige an die Regierung „schenkten“. Dann gingen sie. Die Häuser sind noch immer dort. Die Familien nicht.
Ein weiteres Schiff soll laut britischen Sicherheitsstellen von Kräften der iranischen Revolutionsgarden Richtung Iran gebracht worden sein. Gleichzeitig wächst international die Sorge vor einer Eskalation rund um die Straße von Hormus. Während Teheran seine Macht demonstriert, versuchen China und die USA offenbar bereits, sich strategisch auf eine gefährliche neue Phase vorzubereiten.
Die israelische Führung bereitet sich nach Berichten aus Sicherheitskreisen auf ein äußerst sensibles Wochenende vor. Hintergrund sind wachsende Hinweise darauf, dass US-Präsident Donald Trump nach seiner Rückkehr aus China über weitere Schritte gegen Iran entscheiden könnte. In Jerusalem geht man zunehmend davon aus, dass die diplomatischen Kontakte zwischen Washington und Teheran kaum noch Fortschritte bringen werden.
Wenn man dem Geschehen im Nahen Osten folgt, hat man wahrscheinlich vom „Waffenstillstand“ des Libanon mit Israel gehört.
Denken Sie einen Moment darüber nach. Ein Land, dessen Armee, die libanesischen Streitkräfte, seit 1948 nicht mehr in direkten militärischen Kampf mit Israel verwickelt war, verhandelt nun einen Waffenstillstand und führt Friedensgespräche. Für das ungeübte Auge klingt das nach Fortschritt. Das libanesische Volk hat ununterbrochen gelitten, seit der Bürgerkrieg 1975 begann. Krieg, Korruption, wirtschaftlicher Zusammenbruch – nahezu jede denkbare Härte hat das Land getroffen.
Der Waffenstillstand zwischen den USA und dem iranischen Regime ist mehr als brüchig: Säbelrasseln auf allen Seiten, wüste Drohungen und sogar ein Angriff auf die Vereinigten Arabischen Emirate zeigen die Lage ziemlich deutlich. Die Frage ist eher nicht mehr, ob es bald wieder losgeht, sondern wann.
Nimm einen Überlebenskrieg und nenne ihn „Völkermord“. Beobachte eine Bevölkerung der Dritten Welt, die in einem Konflikt gefangen ist, von einer Clique von Terroristen unterdrückt wird, die sie erpresst und ihr Essen stiehlt und beschreibe das daraus entstehende Elend als eine von Israel herbeigeführte Hungersnot. Zivilisten sterben in einem Krieg, während Terrorführer sich in Tunneln verstecken und die Schuld wird direkt dem jüdischen Staat gegeben.
Nachdem es in den letzten 24 Stunden so viele Alarme im Norden gab – vor 24 Stunden, vor 23 Stunden, vor 12 Stunden, vor 11 Stunden, vor 9 Stunden, vor 8 Stunden, vor 6 Stunden, vor 3 Stunden, vor 2 Stunden – wurde der Waffenstillstand mit dem Libanon heute für beendet erklärt.
Die Szenen sind des Palastes des Absurden würdig, aber der Veranstaltungsort wir stattdessen Vereinte Nationen genannt. Meinung.
Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen [ECOSOC) hat den Iran soeben ins Komitee für Programm und Koordinierung berufen – das Gremium, das die globale Ausrichtung bei Menschenrechten, Frauenrechten, Abrüstung und Terrorismusbekämpfung festlegt.
Spanien, Irland und Slowenien werfen Israel vor, wie es mit seinen Nachbarn im Nahen Osten “umgeht“, und haben beantragt, das Assoziierungsabkommen der EU mit Israel aufzukündigen. Auch andere EU-Länder setzen das kleine Israel auf die Liste der Feindstaaten, erwägen gleichwohl einen Kompromiss: Statt das Abkommen auszusetzen, sollten Handelsvorteile begrenzt und Zölle erhöht werden. Auch sollten Importverbote aus Israel verhängt werden (was Frankreich, Schweden und wer sonst noch bereits tun) – jedenfalls dann, wenn Israel die Todesstrafe gegen Terroristen tatsächlich anwende. Die tausende Todesstrafen im Iran scheinen aus dem Blick geraten zu sein, die mörderischen Mullahs werden zunehmend in Schutz genommen.
Erstmals seit Inkrafttreten der Vereinbarung heulen wieder Sirenen im Norden Israels. Der Angriff kommt kurz vor dem Unabhängigkeitstag und zeigt, wie brüchig die Lage im Libanon bleibt.
Der Iran hat die gesamte Region destabilisiert, indem er Stellvertreter-Armeen einsetzte, um seine mörderische Marke des Islam in der gesamten Welt zu verbreiten.
Washington bestimmt den Rahmen der Waffenruhe und greift direkt in Entscheidungen ein. Für Israel entsteht eine neue Lage zwischen eigener Sicherheitsstrategie und internationaler Steuerung.teuerung.
Eine zehntägige Feuerpause soll in der Nacht beginnen. Doch Israel zieht sich nicht zurück und setzt klare Bedingungen für jede weitere Entwicklung.
Operationen im Iran, Libanon, Syrien, Gaza und Jemen zeigen eine strategische Verschiebung. Israels Marine ist längst kein Nebenakteur mehr, sondern ein zentraler Faktor militärischer Dominanz.
Kurz vor möglichen Verhandlungen setzt Israel ein klares Signal. Während über eine Feuerpause spekuliert wird, bereitet sich die Armee auf weitere Angriffe vor.
Ein unterirdisches Netzwerk für Terrorlogistik wird entdeckt. Die neue Macht in Damaskus sendet ein klares Signal an Iran und Hisbollah.
Während weltweit über Waffenruhe verhandelt wird, setzt Israels Führung ein klares Signal: Der Kampf gegen das iranische Regime ist aus ihrer Sicht noch nicht beendet.
Während offiziell von Deeskalation die Rede ist, laufen im Hintergrund neue Waffenlieferungen. Der Iran nutzt die Pause und China könnte dabei eine entscheidende Rolle spielen.
Die USA und Israel haben auf ganzer Linie verloren – so lautet das überwiegende Resümee der Meinungsmacher der bekannten Zeitungen und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Und die Kommentare in den alternativen Medien sehen kaum anders aus: Wir seien in einer noch schlechteren Position als schon vor dem Irankrieg, wird kolportiert. Dietmar Osterhase – sorry: Ostermann – kommentiert in der “Badischen Zeitung”, die Revolutionsgarden “demonstrieren aller Welt“, dass sie den Schlüssel für die Straße von Hormus in Händen halten. So einfach machen es sich deutsche „Qualitäts“-Kommentatoren. Ja, soll denn die Welt solchen Machtdemonstrationen einfach nur zuschauen? Der Krieg sei „umsonst“ gewesen, so das verkürzte Fazit – natürlich nicht hinsichtlich der Kosten. Bloß wird hier einiges vergessen. Denn: Wie war denn die Lage vor dem Krieg?
Teheran zieht eine rote Linie und koppelt Diplomatie direkt an Israels Militäraktionen. Im Hintergrund entsteht ein gefährliches Spiel aus Druck, Drohung und taktischer Zurückhaltung.
Die aktuelle Lage im Nahen Osten entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Machtspiel, in dem Israel die Initiative übernommen hat. Während Premierminister Benjamin Netanyahu offiziell Verhandlungen mit dem Libanon ankündigt, laufen die militärischen Operationen gegen die Hisbollah unvermindert weiter. Genau diese Kombination erzeugt in Teheran ein Dilemma, das aus israelischer Sicht kaum günstiger sein könnte.