Neues aus Israel

Nachfolgend einmal mehr ICEJ-Nachrichten – Nachrichten wie Sie in dieser Form nicht aus offiziellen BRD-Quellen hören werden. (Auszüge aus der Ausgabe vom 01.09.2021):

Gaza-Grenze: Krawalle dauern an

Krawalle am Gaza-Grenzzaun

Foto: Pixabay, Krawalle am Gaza-Grenzzaun, Archivbild ICEJ

Am Gaza-Grenzzaun ist es am Dienstagabend den vierten Tag in Folge zu Krawallen gekommen. Palästinenser, die sogenannten „Verwirrungseinheiten“ angehören, ließen brennende Autoreifen auf israelische Soldaten entlang des Grenzzauns rollen und bewarfen sie mit selbstgebasteltem Sprengstoff. Die „Verwirrungseinheiten“ gehören nicht offiziell zur im Gazastreifen herrschenden islamistischen Terrororganisation Hamas, werden jedoch von ihr geduldet. Ihr Ziel ist es, israelische Sicherheitskräfte zu belästigen und unter der israelischen Zivilbevölkerung Angst und Verwirrung zu stiften. Dazu setzten sie in der Vergangenheit Lautsprecher ein, um Südisrael mit Tonaufnahmen von Raketenalarm zu beschallen. Seit knapp zwei Wochen kommt es entlang der Gaza-Grenze immer wieder zu Ausschreitungen. Palästinensischen Angaben zufolge ist dabei ein 13-jähriger Junge tödlich verletzt worden. Ein israelischer Grenzpolizist (21), der durch einen Kopfschuss lebensgefährlich verletzt wurde, erlag am Montag seinen Verletzungen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag schickten Terroristen erneut mit Brandsätzen bestückte Terror-Ballons nach Südisrael und verursachten zwei Brände. „Wenn die Ruhe in Südisrael nicht wiederhergestellt wird, werden wir nicht zögern, eine erneute Militäraktion [gegen Terroristen im Gazastreifen] zu starten“, warnte Israels Generalstabschef Aviv Kochavi. „Das Leben der Menschen im Gazastreifen könnte sich deutlich verbessern, aber nicht solange diese terroristischen Handlungen weitergehen.“ Am Dienstag genehmigte Israel die Einfuhr dutzender Lkw-Ladungen Baumaterial in den Gazastreifen. Laut palästinensischen Informationen ist der Betrieb am Warengrenzübergang Kerem Schalom fast wieder auf dem gleichen Niveau wie vor dem Hamas-Raketenkrieg im Mai. Nachdem die Hamas mehr als 4.000 Raketen auf Israel abgefeuert hatte, beschränkte Israel Warenlieferungen nach Gaza auf rein humanitäre Hilfe und begrenzte Mengen von Treibstoff.

Israel: Polizei-Spezialeinheit für arabische Städte

Polizei-Spezialeinheit

Foto: Israel Police, Polizisten einer Spezialeinheit, Symbolbild (nach ICEJ-Nachrichten)

Israels Polizei hat am Dienstag eine neue Spezialeinheit vorgestellt, die Kriminalität und Gewaltverbrechen in arabisch-israelischen Städten bekämpfen soll. Der „Sinai-Einheit“ gehören 45 verdeckte Ermittler an. Arabisch-israelische Städte und Ortschaften werden seit Jahren von einer wachsenden Gewaltwelle erschüttert. Seit Jahresbeginn sind 66 arabische Israelis und zwölf Palästinenser, die sich in Israel aufhielten, ermordet worden. In den meisten Fällen geht die Polizei von organisiertem Verbrechen, wie z.B. Schutzgelderpressung, als Motiv aus. Am Dienstag wurde ein 57-jähriger Familienvater vor seiner Haustür in Haifa von Unbekannten erschossen. Am Wochenende wurden vier arabische Israelis im Alter von 18 bis 26 Jahren innerhalb von 48 Stunden ermordet. Die Ermittler vermuten, dass Familienfehden der Hintergrund der Morde sein könnten.

„Wir haben die Kontrolle verloren“, sagte ein anonymer Polizeibeamter gegenüber israelischen Medien. „Wir reagieren immer nur mit Verspätung auf diese Vorfälle. Der nächste Mord ist nur eine Frage der Zeit.“ Einem Knesset-Bericht von 2020 zufolge gibt es in Israel rund 400.000 illegale Waffen, von denen die meisten in arabischen Ortschaften vermutet werden. Arabische Israelis haben der Polizei wiederholt Untätigkeit angesichts der hohen Kriminalitätsrate in ihren Ortschaften vorgeworfen.

Gantz trifft Mahmud Abbas

Benny Gantz

Foto: GPO/Mark Neyman, Benny Gantz, Archivbild ICEJ

Israels Verteidigungsminister Benny Gantz hat am Sonntag Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Ramallah getroffen. Es war das erste Treffen hochrangiger Politiker beider Seiten seit 2010. Dem Büro des Verteidigungsministers zufolge soll es dabei um Sicherheitsfragen und um die Stärkung der schwächelnden Wirtschaft in den von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) kontrollierten Gebieten gegangen sein. „Je stärker die PA ist, desto schwächer wird die Hamas sein“, erklärte Gantz. Er kündigte an, Israel werde der PA einen „Kredit“ in Höhe von 500 Millionen Schekel (ca. 132 Millionen Euro) zur Verfügung stellen. Im vergangenen Jahr schrumpfte die Wirtschaft im Westjordanland um 11,5%. Außerdem ist 2021 die internationale Unterstützung für den PA-Haushalt im Vergleich zu 2019 um rund 90% zurückgegangen. Justizminister Gideon Sa’ar kritisierte Gantz‘ Treffen mit Abbas, da dieser „den Familien von Terroristen Gehälter zahlt.“

Sein Parteifreund, Kommunikationsminister Joas Hendel, wies darauf hin, dass die aktuelle Koalitionsregierung zahlreiche politische Richtungen vertrete und daher eigenständige Schritte von der einen oder anderen politischen Seite problematisch seien. Er persönlich lehne ein Treffen mit Abbas ab, denn „er leugnet den Holocaust und zahlt Terroristen Gehälter. Er ist kein Partner“ für Israel. Das Büro des Premierministers bestätigte, das Treffen zwischen Gantz und Abbas sei mit Premierminister Naftali Bennett abgestimmt gewesen. Dabei habe es sich lediglich um Sicherheitsfragen gehandelt. „Es gibt keine diplomatischen Verhandlungen mit den Palästinensern, noch wird es dergleichen geben.“

Libanon: Haftstrafen für Kontakte mit Israel

Fahne des Libanons

Foto: Unsplash, Fahne des Libanons, Symbolbild (Übernommen von ICEJ)

Ein libanesisches Militärtribunal hat Ende August vier Libanesen wegen Kontakten zu Juden bzw. Israel zu Haftstrafen verurteilt. Dr. Jamal Rifi, ein in Australien lebender Arzt, wurde in Abwesenheit wegen „Normalisierung mit Israel“ zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt. Rifi arbeitet mit einer jüdischen Organisation in Sydney, die u.a. kranken palästinensischen Kindern aus dem Gazastreifen und dem Westjordanland hilft, eine medizinische Behandlung in Israel zu erhalten. „Das libanesische Militärtribunal hat mich zu zehn Jahren Haft verurteilt, weil ich angeblich ein Kollaborateur und Verräter bin“, sagte Rifi. „Ich bin wirklich erschüttert und es lenkt sehr von der Arbeit ab, die ich hier tue.“ Er vermutete, das eigentliche Motiv seiner Verurteilung sei, seinem Bruder Aschraf Rifi, ehemaliger Justizminister des Libanons und ein Kritiker der schiitisch-libanesischen Terrororganisation Hisbollah, zu schaden.

Sollte Dr. Rifi wieder in den Libanon einreisen, würde er sofort verhaftet und inhaftiert werden. Drei weitere Libanesen wurden zu fünf, drei und zwei Jahren Haft verurteilt, u.a. wegen „Kontakten zum israelischen Feind“ und wegen „Kommunikation und Emailaustausch mit dem israelischen Feind“. Israel und der Libanon befinden sich seit 1948 offiziell im Krieg. Libanesen ist jeglicher Kontakt zu Israel oder Israelis, sei es persönlich, telefonisch oder online, strengstens untersagt.

BriLife: Israelischer Impfstoff bietet hohen Schutz

Impfstoff

Foto: Pixabay, Impfstoff, Symbolbild; übernommen von ICEJ

Eine hohe Dosis des in Israel entwickelten Covid-19-Impfstoffes „BriLife“ soll längeren Schutz gegen das Coronavirus als andere Impfstoffe bieten. Darauf deutet die Phase II der klinischen Tests hin, die zurzeit durchgeführt werden. Demnach waren 230 Freiwillige, die die höchstmögliche Dosierung von BriLife verabreicht bekommen hatten, auch sechs Monate nach der Zweitimpfung ausreichend gegen das Virus geschützt. Personen, die eine mittlere oder geringe Dosis erhalten hatten, wurde eine Drittimpfung mit dem in Israel gängigen Pfizer/BioNTech-Impfstoff empfohlen. BriLife, ein Vektorimpfstoff, wird seit Februar 2020 vom Israelischen Institut für Biologische Forschung (IIBR), ein Regierungsinstitut für Verteidigungsforschung, entwickelt. Im Juli 2021 unterzeichnete das IIBR eine Absichtserklärung mit NRx Pharmaceuticals über die weltweite Entwicklung und den Vertrieb des Impfstoffes.

Das in den USA ansässige Pharmaunternehmen hat inzwischen in Georgien mit der Phase IIb der klinischen Tests begonnen, anschließend soll der Impfstoff in der Phase III an zehntausenden Freiwilligen in Georgien, der Ukraine und Israel getestet werden. Der Direktor des IIBR, Prof. Schmuel Schapira, war im März 2021 zurückgetreten. Er warf der israelischen Regierung vor, die Entwicklung des heimischen Impfstoffes nicht ausreichend unterstützt und zum Teil erschwert zu haben. Schapira kritisierte auch die Drittimpfung mit dem Pfizer/BioNTech-Impfstoff, da dieser weniger Schutz gegen Mutanten biete, als zuvor angenommen.

Der Libanon – im Brennpunkt und Griff radikaler Kräfte

– Gedanken zu Hintergründen und möglicher Ursache der Katastrophe in Beirut

– Historie des Landstrichs, von den Israeliten zu Palästinensern und der Hisbollah

  • von Albrecht Künstle

Das Feuer und die zwei Explosionen im Hafen von Beirut werfen viele Fragen auf. Bevor hier ein geschichtlicher Abriss erfolgt, kurz zum Hintergrund, wie es zu dieser Katastrophe kam.

Ende 2013 befand sich das Küstenmotorschiff Rhosus mit einer Fracht Ammoniumnitrat auf dem Weg von Batumi in Georgien nach Beira in Moçambique. Dort sollte die Chemikalie nicht zu Kunstdünger verarbeitet werden, sondern in einer Sprengstofffabrik landen. Insofern hat sie nun ihren Zweck erfüllt, und zwar in Beirut, wo der Frachter damals Station machte. Die Behörden setzten das Schiff fest unter dem Vorwand, dass es ein winziges Leck hatte – was bei vielen Schiffen der Fall ist. Auch dafür sind immer Pumpen an Bord.

Weil das Schiff vom Reeder aufgegeben wurde, ordneten die libanesischen Behörden 2014/15 an, die gefährliche Fracht der Reederei – juristisch gesehen „verlassenes Eigentum“ – in ein Lagerhaus zu bringen Die Zollbehörde bat die libanesische Justiz mehrfach, das Ammoniumnitrat wegzuschaffen und machte dazu drei Vorschläge, zuletzt die Übergabe ans libanesische Militär.

Deshalb sei die Frage erlaubt, wer hatte Interesse daran, dies zu verhindern? Dazu ist es gut zu wissen, dass es außer den offiziellen Streitkräften noch eine „Armee“ gibt. Nicht etwa die Heilsarmee, sondern die Hisbollah. Dem militärischen Arm des schiitischen Islam ist es seit jeher ein Dorn im Auge, dass im Libanon die Armee des Verteidigungsministeriums seit 1999 in christlicher Hand ist. Sowohl der Verteidigungsminister als auch der Oberbefehlshaber müssen gemäß des „Konfessionalismus“ des Hybridstaates Christen einer der sechs Glaubensgemeinschaften sein.

Die islamischen Fraktionen im Parlament, Sunniten und Schiiten, besetzen je 27 Sitze des Parlaments, die Alawiten – nicht zu verwechseln mit den Aleviten – haben zwei Sitze. Und deren islamische Auffassung deckt sich mit der von Mao, dass nämlich politische Macht nicht alleine aus Wahlen herrühre, sondern auch aus Gewehrläufen.

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Funktioniert “Land für Frieden”?

(übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev)

Land für Frieden ist das zentrale Mantra in der Jahrzehnte dauernden Suche nach der Lösung des Konflikts zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn gewesen.

Im Kontext des israelisch-arabischen Konflikts kam das Konzept erstmals 1947 in der diplomatischen Arena der Vereinten Nationen auf. UNO-Resolution 181, besser bekannt als der Teilungsplan, forderte die Zuteilung von Land für die friedliche Gründung zweier Länder – eines jüdischen und eines arabischen.

Die Resolution 181 wurde von den Juden akzeptiert, aber von den Arabern abgelehnt, die den Krieg erklärten, um die Gründung des jüdischen Staates zu verhindern. Obwohl die UNO damit scheiterte 181 in Kraft zu setzen, war diese erste diplomatische Lösung für den Konflikt die ursprüngliche Zweistaaten-Lösung, ein Konzept, das erst wieder in der Folge des Sechstage-Kriegs von 1967 in Mode kam.

Diplomatische Schlüsselsemantik

In den 1960-er Jahren tendierte die Welt dazu vom „arabisch-israelischen“ Konflikt in Begriffen des winzigen jüdischen Staates zu sprechen, der von seinen arabischen Nachbarn umgeben und zahlenmäßig gewaltig unterlegen war. Dieser Konflikt kulminierte 1967, als arabische Länder es nicht schafften ihr Ziel die Juden ins Meer zu treiben zu verwirklichen. Das Ergebnis des Sechstage-Kriegs war ein militärischer Sieg Israels und die Eroberung der Westbank von Jordanien, der Sinai-Halbinsel von Ägypten und der Golanhöhen von Syrien.

Sir Hugh Foot, alias Lord Caradon, der britische US-Botschafter, der die Resolution 242 schrieb

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Grundlegende Fakten des Nahen Ostens

* von Barry Shaw

(übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev)

Wie Nahost-Realitäten das anormale (für den Nahen Osten normalen) Verhalten der Palästinenser spiegeln

Der Nahe Osten wird von den folgenden innermuslimischen Merkmalen geprägt: keine innermuslimische friedliche Koexistenz, Unberechenbarkeit, Instabilität, religiöse und ethnische Fragmentierung, gewalttätige Intoleranz, Terrorismus und Subversion, vom Islam getriebene Ziele und Werte (einschließlich der Nichtakzeptanz eines „ungläubigen“ Gebildes innerhalb des „Wohnsitzes des Islam“.

Der größte Teil des Nahen Ostens wird nicht von dem Wunsch getrieben den Lebensstandard zu verbessern, sondern durch religiöse/ideologische Visionen.

Zugeständnisse, Appeasement und Gesten ermutigen sie zu mehr Aggression und Terrorismus.

Die Annahme, dass ein Palästinenserstaat effektiv entmilitarisiert und ent-terrorisiert sein könnte, sollte vor der Bilanz der Palästinenser beurteilt werden. Die Oslo-Vereinbarungen von 1993 und der Abzug aus dem Gazastreifen von 2005 sollten die Palästinenser entmilitarisieren und ent-terrorisieren; im Gegenzug dafür sollte es dramatisch erhöhte politische und wirtschaftliche Vorteile geben. Stattdessen intensivierten beide Begebenheiten den Terrorismus auf dramatische Weise.

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Ein Nobelpreis für Donald Trump?

* von Victor Rosenthal

“... die Person, die das Meiste oder das Beste getan hat, um die Gemeinschaft unter den Nationen, die Abschaffung oder Reduzierung stehender Armeen und die Einrichtung und Förderung von Friedenskongressen voranzutreiben.” – der Wille von Alfred Nobel

Der Friedensnobelpreis wurde mehrmals für Leistungen in der Friedensstiftung im Nahen Osten verliehen. Er wurde einigen wirklich verdienten Menschen wie Anwar Sadat und Menachem Begin, einigen unverdienten wie Shimon Peres und einigen, die – wenn es so etwas gäbe – in Wahrheit den Hitler / Stalin-Preis für das Böse verdienten, wie Yasser Arafat verliehen.

Aufgrund seiner antinationalistischen und antiwestlichen Ausrichtung ist die Chance, dass das Nobelkomitee den Preis an US-Präsidenten Trump vergibt, mikroskopisch gering. Doch ich denke, dass eine objektive Untersuchung zeigen wird, dass sie darüber nachdenken sollten.

Bevor ich erkläre, was ich als meine Querdenker-Position erachte, sollte ich festhalten, dass Nobel nichts über ethische Geschäftspraktiken, Vermeidung von Interessenkonflikten oder allgemeine Sympathie gesagt hat. Er erforderte keine Monogamie oder bestand darauf, dass ein Nobelpreisträger keine vulgären Äußerungen oder andere unappetitliche Dinge machte, mit denen Trump glaubhaft belastet werden konnte. Der Preis wird an diejenigen verliehen, die „der Menschheit den größten Nutzen gebracht haben“, indem sie den Frieden gefördert haben, und wie ich behaupten werde, hat in den letzten Jahren niemand mehr getan, um den Nahostkonflikt zu verringern als Donald Trump.

Die größte Bedrohung für den Frieden im Nahen Osten geht heute vom iranischen Regime aus: seinem Expansionismus, seiner Unterstützung des Terrorismus und natürlich seinem Atomwaffenprogramm. Weniger ernst, aber immer noch relevant, ist der andauernde arabische Krieg gegen Israel. Trump hat in beiden Bereichen friedensfördernd gehandelt.

Die Obama-Administration stimmte einem Deal (der JCPOA) zu, der schmerzhafte Sanktionen gegen den Iran aufhob, als Gegenleistung für ein Abkommen, das – im besten Fall – den Ausbruch des Iran als Atomwaffenstaat lediglich um ein Jahrzehnt verzögert hätte. In Wirklichkeit war die Vereinbarung voller Lücken in Bezug auf Inspektionen und Überprüfungen, sodass es zweifelhaft ist, ob selbst die erhoffte Verzögerung eingetreten wäre.

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Bier mit Stern

übernommen von Tapfer im Nirgendwo

Das offizielle Symbol der Brauer ist der Davidstern. In der brauenden Zunft wird er allerdings Brauerstern genannt. Er ist auf vielen Bierdeckeln und in vielen Bierhäusern zu finden. In Köln zum Beispiel steht das Brauhaus Em Golde Kappes. Über dem Eingang hängt voller Stolz ein Davidstern.

Wenn man in Deutschland ein schönes Haus mit Davidstern versehen sieht, ist es entweder eine Synagoge oder eine Brauerei. Man muss schon hineingehen, um herauszufinden, was es ist. Sind die Leute im Inneren des Gebäudes betrunken, handelt es sich vermutlich um ein Brauhaus oder um eine Synagoge zu Purim. Um ganz sicher zu gehen, sollte man schauen, ob sich vor dem Gebäude ein Polizeiauto befindet. Ist dem so, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Synagoge.

Zur Herkunft des Brauersterns gibt es verschiedene Hypothesen. Manche glauben, die zwei Dreiecke symbolisierten die zum Bierbrauen notwendigen Stoffe Feuer und Wasser. Andere vermuten, das eine Dreieck stehe für die zum Brauen wichtigen Elemente Feuer, Wasser und Luft, während das andere Dreieck für die im Mittelalter bekannten Zutaten Wasser, Malz und Hopfen stehe. Wieder andere weisen darauf hin, dass das Hexagramm als ein Schutzsymbol gegen Feuer und Dämonen benutzt wurde und da die Brandgefahr eine der größten Bedrohungen des Bierbrauen war, der Brauerstern vermutlich Feuerunheil vom Brauhaus abwenden sollte.

Was immer die Herkunft sein mag, Bier ist ein Getränk, das bereits seit über 12.000 Jahren hergestellt wird. Raten Sie mal wo.

Frühe archäologische Funde zeigen, dass Bier seinen Ursprung im sogenannten fruchtbaren Halbmond hat. In dieser Region befinden sich heute Israel, Syrien, Jordanien, der Libanon und der Irak. Einst wurde dort gern und viel Bier konsumiert. Dann aber kam Mohammed und verteufelte das Bier. Seit Mohammed ergeht es dem Bier in den Ländern des fruchtbaren Halbmonds schlecht. In einem Land des fruchtbaren Halbmonds geht es dem Bier heute jedoch ausgezeichnet. Es ist zufälligerweise das Land, das den Brauerstern auf der Landesfahne hat: Israel!

In diesem Sinne Prost und L’Chaim.

Analytiker: Die Hisbollah wird Israel angreifen; Israel steht vor einem Massenkrieg an zwei Fronten

* von Aryeh Savir, Tazpit News Agency am
(TPS – Israel News Agency)

Die Hisbollah-Terrororganisation plant in naher Zukunft einen massiven Angriff auf Israel, und Israel sollte auch auf einen Angriff aus dem Gazastreifen vorbereitet sein, schätzen einige Analytiker in Israel und der arabischen Welt.

Eine Montage des Gaza-Krieges von 2008/2009
Von Collection of works by ISM Palestine, Al Jazeera, ISM Palestine, Paffairs Sanfrancisco – Photo by ISM Palestine, cc-by-sa-2.0Photo by Avi Ohayon GPO, cc-by-sa-2.0Al Jazeera footage, cc-by-3.0Al Jazeera footage, cc-by-3.0Photo by Paffairs Sanfrancisco, cc-by-sa-2.0, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8928915

Als Hisbollah-Generalsekretär Hasan Nasrallah am Sonntag aus einem Bunker in Beirut sprach, sagte er, die israelischen Truppen an der libanesischen Grenze sollten “sich auf eineinhalb Beine stellen und auf unsere Antwort warten, die jederzeit an den Grenzen und über die Grenzen hinaus erfolgen könne .

Einige Analytiker, die Nasrallahs Ansprache beobachtet und seine Handlungen im Laufe der Jahre überwacht haben, sagen, dass er beabsichtigt, seinen Drohungen Taten folgen zu lassen.

Nasrallah reagierte auf den Angriff der israelischen Luftwaffe (IAF) auf iranische Terrorziele in Südsyrien, der einen “bevorstehenden Großangriff mehrerer Killerdrohnen” verhinderte.

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“Deutscher Außenminister ignoriert Lektionen von Auschwitz”, unterstützt Iran

Benjamin Weinthal, Jerusalem Post, 15. August 2019

Die Verachtung für die Politik des deutschen Außenministers Heiko Maas, der offensichtlich den tödlichen Antisemitismus des iranischen Regimes und dessen Atomwaffenambitionen mit Ziel Israel begünstigt, verstärkt sich nach Angaben einer großen Bandbreite prominenter politischer und Bürgerrechtskritiker jeden Tag mehr.

Der stellvertretende Dekan des Simon Wiesenthal Centers, Rabbi Abraham Cooper, sagte der Jerusalem Post am Donnerstag: „Mit Verlaub, es ist an der Zeit, dass der deutsche Außenminister seine Behauptung fallen lässt, dass es die Lektionen von Auschwitz waren, die ihn ins öffentliche Leben trieben. Er hat eindeutig keinerlei Lektionen auf die aktuelle Situation angewandt. Statt das tyrannische, völkermörderische Regime in Teheran zu schwächen, tut er alles, um den Iran zu stärken. Seine Anweisungen an den deutschen UNO-Botschafter sind nicht die eines Freundes des jüdischen Staates.“

Maas, ein Sozialdemokrat, verkündete letztes Jahr, er sei „wegen Auschwitz“ in die Politik gegangen.

Cooper sagte: „Bevor er [Maas] sich wieder auf Auschwitz beruft, sollte er sich zurücknehmen und noch einmal in der Geschichte nachlesen. Wir erwarten weit mehr von Außenminister Maas. Leider sehen wir ihn auf der falschen Seite, was die existenziellen Bedrohungen angeht, denen sich Israel jeden Tag gegenüber sieht.“

In einem glühenden Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) am Dienstag knöpfte sich der MdB Frank Müller-Rosentritt (FDP) Maas wegen Deutschlands katastrophaler Außenpolitik vor. „Unter Heiko Maas, der laut eigenen Angaben einst wegen Auschwitz in die Politik gegangen ist, jagt in der Nahostpolitik ein fragwürdiger Fehltritt den nächsten“, schrieb Müller-Rosentritt, einer der stärksten Unterstützer des jüdischen Staates im deutschen Bundestag.

Müller-Rosentritt führt Beispiele der Maas vorgeworfenen Fehler während seiner 18-monatigen Amtszeit an, darunter dass seinem Staatsminister Niels Annen erlaubt wurde in der iranischen Botschaft in Berlin die Revolution des Iran zu feiern.

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Die Wahrheit über die Golan-Höhen

Hallo Leute,

es heißt ja immer, die Golan-Höhen seien ein von Israel besetztes syrisches Gebiet. Emanuel Miller, HonestReporting, 18. Juni 2019 (cross-posted von Medien BackSpin) enthüllt die volle Wahrheit über die Golan-Höhen und ich freue mich darüber, dass ich die von Heplev verwendete Übersetzung verwenden und den Artikel hier rebloggen darf.

Seit gespannt! Viel Erkenntnis beim Lesen wünscht EuchDer Papa

Die Golan-Höhen – Geschichte, Gegenwart und Zukunft erklärt

Hoch über Israels Nordfront mit Syrien und dem Libanon gelegen, kann die Bedeutung der Golanhöhen für Israel nicht übertrieben werden. Lernen Sie in diesem kleinen Führer mehr über die Gegend, ihre Geschichte und die Menschen.

Von Zeit zu Zeit kommt das Thema der Golanhöhen auf und die internationale Aufmerksamkeit konzentriert sich darauf, ob das Territorium unter israelischer Kontrolle bleiben oder an Syrien zurückgegeben werden sollte. Aber wo sind die Golanhöhen? Worin liegt ihre Bedeutung? Wer lebt dort und wessen Land ist das in Wirklichkeit?

Erst einmal die Grundlagen: Die israelische Seite der Golanhöhen deckt etwa 500 Quadratmeilen fruchtbaren Hochlandes ab, das eine beherrschende Sicht über Israel und Syrien bietet. Seit Israel im Sechstage-Krieg von 1967 die Kontrolle über das Land übernahm, ist es unregelmäßig unter internationalen Druck geraten das Land an Syrien zurückzugeben, eine Forderung, die Israel als unangemessen und unmöglich ablehnt. Aber warum?

Uralte jüdische Geschichte auf dem Golan

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