„Ramsch-Wissenschaft“: Aschkenasische Juden sind keine Nachkommen von chasarischen Konvertiten

Was haben Palästinenserführer, weiße Rassisten und Mitglieder der Black Hebrew Israelite-Bewegung gemeinsam? Es ist der Glaube an den sogenannten „Chasaren-Mythos“, der viele Antisemiten aus dem gesamten ideologischen Spektrum eint. Im Juni wiederholte PA-Premierminister Mohammed Schtayyeh diese Behauptung: „Es gibt keine Verbindung zwischen den Israelis und den Juden“, versicherte er. „Ohne in Details zu gehen – sie sind chasarische Juden, die im sechsten Jahrhundert n.Chr. zum Judentum konvertierten“, gab Schtayyeh an.

Versuchen Sie mal, das zu verstehen.

Seine Rede wiederholte frühere Äußerungen von PA-Präsident Mahmud Abbas, der 2018 fälschlich suggerierte, dass osteuropäische Juden – anders als Misrahi-Juden, deren Wurzeln in arabische Länder zurückverfolgt werden können – „keine Semiten sind und sie haben keine Verbindung zum Semitismus oder Abraham, Jakob“, da sie angeblich Nachkommen von Bekehrten aus dem „Königreich der Chasaren“ sind.

Antisemiten wie die ehemalige US-Kongressabgeordnete Cynthia McKinney, der Schütze von Jersey City und ein Moderator von Qatars Al-Jazira haben die Verleumdung ebenfalls verbreitet.

Mit dem Bestehen darauf, dass aschkenasische Juden in Wirklichkeit „Fake-Juden“ sind, versuchen sie die unbestreitbare, tausende Jahre alte Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und dem Land Israel zu widerlegen. In Wirklichkeit ist die Theorie um die Chasaren-Konversion zum Judentum von den meisten ernsthaften Wissenschaftlern verworfen worden – es war sogar von „Schrott-Wissenschaften“ die Rede.

Die „Chasaren-Hypothese“ wurde der allgemeinen Öffentlichkeit erstmals 1976 von Arthur Koestler bekannt gemacht, einem in Ungarn geborenen jüdischen Autor und Journalisten. Sein inzwischen widerlegtes Buch Der dreizehnte Stamm: Das Chasaren-Reich und sein Erbe, spekulierte: „Der Hauptteil der osteuropäischen Juden – und daher des Weltjudentums – ist chasarisch-türkischer statt semitischer Abstammung“, was impliziert, dass sie keine Nachkommen Abrahams sind – denen Gott nach Angaben der Bibel das Land Israel versprochen hat.

Das Chasarenreich war ein multiethnisches Königreich in der heutigen Ukraine und Russland, das von etwa 650 bis 969 n.Chr. bestand. Nach Angaben einer weithin für wahr gehaltenen Erzählung nahm die Herrscherklasse des Reichs irgendwann – im achten oder neunten Jahrhundert – das Judentum an; dem folgte eine weit verbreitete Bekehrung im Volk.

Springen wir ein paar Jahrhunderte weiter, in die Mitte des 13. Jahrhunderts. Die Mongolen besiegten das Chasarenreich, was dessen völligen Zusammenbruch zur Folge hatte. Hier kommt Koestlers Theorie ins Spiel: Die Chasaren, argumentierte er, verschwanden nicht einfach. Stattdessen endeten sie in Ländern wie der Ukraine, Polen, Ungarn und Deutschland, wo sie die bestehende jüdische Bevölkerung zahlenmäßig enorm übertrafen. Seine Theorie schlussfolgert, dass die Chasaren-Bevölkerung schließlich so zunahm, dass sie die Mehrheit des Weltjudentums stellte.

Schlecht recherchierte Chasaren-Theorie wird Werkzeug für Antisemiten

Von Anfang an diente diese schlecht recherchierte Hypothese Antisemiten als Werkzeug. Der Ku Klux Klan machte das schon 1926 zur Waffe, als die weiße Rassistengruppe lautstark jüdische Zuwanderung in die Vereinigten Staaten verdammte und behauptete, dass osteuropäische Juden „keine wahren Juden sind, sondern nur judaisierte Mongolen – Chazaren“.

Ironischerweise wollte Koestlers Buch ursprünglich dem Antisemitismus ein Ende setzen. Mit der Unterstellung, dass die meisten modernen Juden nichts mit der biblischen Nation zu tun haben, versuchte er die Rassenbasis für Judenhass zu beseitigen. So schrieb er in Der Dreizehnte Stamm:

Wenn dem so ist, würde das bedeuten, dass ihre Vorfahren nicht vom Jordan kommen, sondern von der Wolga, nicht aus Kanaan, sondern aus dem Kaukasus, von dem man einst annahm, dass er die Wiege der arischen Rasse ist; und dass sie genetisch näher an den Hunnen-, Uiguren- und Magyaren-Stämmen sind am Samen Abrahams, Isaaks und Jakobs. Sollte es sich herausstellen, dass dem so ist, dann würde der Begriff „Antisemitismus“ auf Grundlage einer Verkennung, die von Mördern wie auch ihren Opfern geteilt wird, jegliche Bedeutung verlieren.

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Buchbesprechung: Wilfried Multhammer: Virtuelle Götterspiele

  • von Roland M. Horn

Wilfried Multhammer:
Virtuelle Götterspiele
Unser Leben in einer animierten Welt
Taschenbuch
182 Seiten
14,99 € + Versand
erhältlich über Privatkauf

Nachdem der Autor im vorliegenden durchweg äußerst spannend und flüssig geschriebenen Buch kurz über seine Kindheit, Jugend und weitere Entwicklung und wir er auf alternative Themen zu sprechen kam – wie so viele andere auch durch das Studium der Bücher Erich von Dänikens – kommt er sehr bald recht unvermittelt auf seine Theorie zu sprechen. Bereits nach dem Lesen der Bücher des Paläo-SETI-“Papstes” kam ihm der Gedanke in den Sinn, dass “die Götter letztlich Menschen unseres Planeten sind und zu einer hohen, jedoch verschollenen Zivilisation gehören”, doch von der Theorie einer animierten Welt war er zu diesem Zeitpunkt noch weit entfernt. Erst nach seinem Studium (Philosophie im Hauptfach, Psychologie und Theologie als Nebenfächer) in etwas höherem Alter kam er seiner Theorie näher. Das Studieren mit Lebenserfahrung “bringt eine gewisse Skepsis mit sich, so dass man nicht alles widerspruchslos hinnimmt, was die Dozenten sagen”, und vermutlich hat er damit gar nicht so Unrecht.

Ausgehend von einem Satz, über den er während seines Studiums hörte (“Eines Morgens wachte ich auch und alle meine Sachen waren geklaut und durch identische Nachbildungen ersetzt!”), machte er sich Gedanken über Themen wie Außenweltrealismus, und schließlich kam er aufgrund vieler Quellen, die er studierte, zu der Erkenntnis, dass das bisherigen materialistisch-mechanische Weltbild ausgedient hat und “die Welt da draußen ganz anders funktionieren könnte als bisher gedacht”, um irgendwann weiterzugehen und zu erkennen: “Der Glaube an die reale Außenwelt ist ein weit verbreiteter Selbstbetrug”.

Nach dieser Einleitung stellt Multhammer seine Theorie vor, und hier steht Atlantis im Mittelpunkt, wobei er nicht vergisst zu erwähnen, dass, “das was jetzt kommt, nur eine Arbeitstheorie ist”. Nachdem er lange über Platon und sein berühmtes Atlantis sowie seine eigenen Gedanken darüber referiert, kommt er zu dem Schluss, dass Atlantis “eine hochentwickelte, technisch weit fortgeschrittene Kultur” war, in der die Etablierten hochmütig und rücksichtslos ihren Vorteil suchten, eine Gesellschaft, in der Korruption, Macht und Geldgier wucherten”, bis schließlich eine Sintflut kam. Schließlich flohen die Atlanter mittels eines Fluggerätes – vermutlich einem Raumschiff – von der Erde, um den überfluteten Planeten zu umkreisen. Sie wollten schnellstens wieder auf die Erde zurückkehren und hatten bereits vor Beginn der Sintflut vorsorglich eine große Menge an Saatgut und Zellkulturen in Sicherheit gebracht, mittels derer die biologische Rekultivierung der toten Erde wieder hergestellt werden sollte.

Weiter kommt Multhammer auf den sumerischen Gott Enki zu sprechen, von dem Multhammer aus den Keilschrift-Texten dieser Kultur herausliest, dass der mit einem U-Boot auf der Erde unterwegs war und schließt, dass dieses U-Boot mit der Arche Noah identisch und in Wirklichkeit ein schwimmendes Labor war. In diesem Labor befanden sich Multhammer zufolge menschliche Klone, die den Atlantern, für den Fall, dass sie irgendwann auf die Erde zurückkehren konnten, als Sklaven dienen sollten. Die im Raumschiff um die Erde navigierenden Atlanter bereiteten die Rückkehr zur Erde mittels einer Simulation vor, nachdem eine auserwählte Gruppe in der Arche gerettet werden konnte. Nun schufen die Atlanter eine virtuelle Welt, “in der sie alles animierten, was für dieses Experiment notwendig war”. Völlig richtig erkennt er, dass auf der Erde “eine ordnende Hand im Spiel ist und die Welt sich nicht durch eine Reihe von Zufällen aus dem Urknall entwickelt hat”. Diese “ordnende Hand” oder “Götter” sind für Multhammer die Atlanter. Zur Bekräftigung seiner Theorie zieht der Autor u. a. Legenden über fliegende Götter heran.

Die Atlanter müssen die virtuelle Welt erschaffen haben, und Multhammer sieht verblüffende Vergleiche zum Schöpfungsbericht der Bibel, wenn auch die Sintflut vor der Erschaffung der Erde stattgefunden haben muss. Dazu kann man aber sagen, dass, wenn wir der Restitutionstheorie folgen, auch in der Bibel eine “Urflut” nach der Schöpfung von Himmel und Erde beschrieben wird, bevor die Erde “neu erschaffen”, d. h. wiederherstellt wird. Doch zurück zu Multhammer, der eine holografische Kugel als Projektionsfläche für die animierte Erde sieht, die zunächst eine Blankovorlage ist. Danach beschreibt Multhammer ausführlich, wie die Schöpfung seiner Meinung nach abgelaufen ist.

Danach kommt er wieder zu seiner Studienzeit zurück und schreibt über philosophische Themen wie den Radikalen Konstruktivismus, um schließlich festzustellen, dass das Gehirn “keinen direkten Zugang zur Außenwelt hat”. Dabei weist er auch auf deutsche Vertreter dieser Theorie hin, die sagen “Wir erfinden unsere Wirklichkeit selbst”. Je mehr er über diesen Themenkomplex nachdachte, desto mehr gelangte er zu der Annahme, dass die Welt nur eine Erscheinung ist,” und stellt weiter fest: “Die Welt da draußen ist in mir”. Zu diesen und ähnlichen philosophischen Themen berichtete der Autor ausführlich und trotzdem spannend.

Schließlich landet er wieder bei Platon und dessen Höhlengleichnis: Die Menschheit ist zeitlebens in einer Höhle angekettet, in der sie sich nicht bewegen kann und auf eine gegenüber liegend Felswand schaut, auf die ein Schattenspiel projiziert wird. Die “wahre Welt” kennt der Mensch nicht, sagt Multhammer.

Später schreibt der Autor, dass die Atlanter-Götter eine Simulation der Wiederbesiedlung der Erde ablaufen lassen um durch ständiges Abändern einzelner Parameter immer neue Bedingungen zu simulieren um schließlich die beste Population zu finden.

Multhammer sieht die Seele als Vermittlerin zwischen dem menschlichen Wesen (Körper) und dem “Reich der Ideen”, das oft auch als Akasha-Chronik bezeichnet wird, in Wirklichkeit aber ein Datenspeicher sei und sieht Zahlen als “Maß aller Dinge” an, was er auch eindrucksvoll belegt.

Später kommt er auf “Göttliche Avatare und Botschafter” zu sprechen, und als einen dieser Avatare sieht er Jesus.

Multhammer beschäftigt sich ausführlich mit den Sumerern und belegt, dass dort “Götter” das Kommando führten, wobei Enki eine große Rolle spielt. Die Bundeslade der Israeliten sieht er als Kommunikationsgerät, genauer ein Empfangsgerät, an, über das der Gott der Israeliten mit seinem Volk kommuniziert. Dieser Gott erscheine darin als Hologramm. Die Gesetzestafel, die in der Bundeslade aufbewahrt wurde, war nach Meinung des Autors eine Art Programmdiskette, die er mit den sog. ME-Tafeln der Sumerer vergleicht.

Wenn man den Klappentext des Buches oder vielleicht auch diese Rezension gelesen hat, ist man vielleicht geneigt, Multhammers Gedanken als “zu weit hergeholt” oder gar Phantastereien abzutun, doch wenn man das Buch mit den zahlreichen Belegen gelesen hat, kann man durchaus ins Grübeln kommen. Schade ist nur, dass dieses Buch nur im Privatkauf zu erwerben ist.

(Erstveröffentlichung auf Atlantisforschung.de)

Einzige Bezugsmöglichkeit

Unterstützt die deutsche Polizei Deutschlands Weg in die Diktatur?

Symbolfoto (c) Screenshot YT

Ein Tweet der Polizei Nordhessen (Kassel) vom vergangenen Samstag sorgt seit Tagen für verwunderte Empörung in den sozialen Netzwerken: Dieser scheint ein gestörtes Verhältnis zu Frieden, Freiheit und Menschenrechten an den Tag zu legen. Oder handelt es sich um eine bewusste Provokation der Polizei, die auf ihre sinistere Lage (Eid auf die Verfassung) bei der Transformation der BRD in eine Demokratur hinweisen wollte?

Unser Tweet des Tages ist schon ein paar Tage alt, aber hat es in sich und hat nichts an Aktualität eingebüßt: Er stammt von der Polizei Nordhessen. Die wünschte am vergangenen Samstag den Bürgern von Kassel einen guten Morgen:

Guten Morgen Kassel: Versammlungslagen in der Innenstadt: Wir sind heute im Einsatz, um bestehende Versammlungsverbote durchzusetzen, nicht verbotene Versammlungen zu ermöglichen und Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.“

Alle Demos für Menschenrechte verboten

Um dann gleich darauf zu kommen, was in Kassel verboten und was erlaubt ist:

„Verbotene Versammlungen: Alle Demos unter dem Motto „Für Frieden, Freiheit, Menschenrechte und für eine geschlossene Gesellschaft“. Nicht verboten: Gegendemo im Bereich Königsplatz.“

Und damit man zwischen den guten und den Untermenschen ohne Grundrechte besser unterscheiden kann, gab die Polizei weiter bekannt: „Abstand & Maske: Die Stadt Kassel hat für heute eine Mund‐Nasen‐Bedeckungspflicht in Teilen des Stadtgebietes angeordnet.“

Was ist mit Eurem Eid auf unsere Verfassung?

Traut man der Polizei zuviel zu, wenn man annimmt, dass ,man dort bewusst so brutal ehrlich formuliert hat? Wollte man die darauf folgenden Reaktionen vielleicht provozieren? Denn diese sind eindeutig:

  • Und das macht Ihr mit? Habt Ihr als Beamte nicht einen Eid auf unsere Verfassung geschworen, die Ihr als willfährige Helfer mit Füßen tretet? Schämt Euch. Ihr seid nicht meine Polizei, unfassbar.
  • Die Logik (und den rechtlichen Rahmen) dahinter können Sie doch sicherlich erklären! Entweder ich verbiete beide oder „erlaube“ beide! Alles andere ist grundgesetzwidrig und politisch instrumentalisierte Doppelmoral!
  • Danke, dass Sie Ihre willfährige Mitschuld so offen dokumentieren.
  • Eine Gegendemo zu jener für Friede, Freiheit und Menschenrechte … ist das eine Demo für Krieg, Gefangenschaft und Tyrannei? Aber klar, wer braucht Menschenrechte. Die stören nur.
  • Ich lese das hier alles gerade zufällig… Wieso wird eine Demo für Frieden verboten, eine Gegendemo, die ja dann folglich gegen Frieden ist, erlaubt? Und eine zweite Frage: wird es überhaupt jemals wieder möglich sein, für Demokratie und den Erhalt ihrer Werte zu Demonstrieren?

Der Tweet und die darauffolgenden Antworten zeigen auch, wie die deutsche Polizei gerade unter ihren eifrigsten Verteidigern und Freunden rapide an Ansehen verliert. Die letzte Antwort, die der Polizei dann noch bleibt, ist rohe Gewalt. Und das sehen wir zunehmend bei den regimekritischen Demonstrationen. Deutschland auf dem Weg in eine Diktatur unterstützt von einer Polizei, die Demokratie und Menschenrechte verachtet? Etwas Schlimmeres ist – auch angesichts unserer DDR- und NS-Vergangenheit – kaum vorstellbar.

Nena hat die Schnauze voll

„Wir Menschen sind liebende und soziale Wesen, das ist unser Ursprung, und daran scheinen sich viele jetzt wieder zu erinnern. Sparflamme reicht in diesen Zeiten nicht. Wir brauchen jetzt unsere volle Strahlkraft. Liebe und Licht sind die stärksten Kräfte. Und wir haben sie alle in uns. Wenn wir uns darauf besinnen und jeder von uns bereit ist, Licht und Liebe in die Welt zu schicken, finden wir auch in unser Vertrauen, alles schaffen zu können und nutzen genau jetzt die Möglichkeit, unser Zusammenleben auf diesem Planeten ganz neu zu gestalten, zum Wohle aller Beteiligten. Lasst uns gemeinsam singen, tanzen und lachen und das Leben feiern. Ich freue mich auf Euch!“

Mit diesen Worten lud Nena am 25. Juli 2021 zu einem Konzert „Am Flughafen“ in Berlin-Schönefeld. Während der Show kam es zu einem Eklat zwischen der Sängerin und den Verantwortlichen zur Einhaltung des Hygienekonzepts. Daraufhin erklärte Nena, sie habe „die Schnauze voll davon“. Entweder solle man ihr den Strom abstellen oder sie mit Polizeigewalt von der Bühne zerren:

„Mir wird gedroht, dass sie die Show abbrechen, weil Ihr nicht in Eure visuellen Boxen geht. Ich überlasse es in Eure Verantwortung, ob Ihr das tut oder nicht. Das darf jeder frei entscheiden, genauso wie jeder frei entscheiden darf, ob er sich impfen lässt oder nicht. Bei mir ist jeder willkommen. Okay?

Und das Ganze wird hier politisiert und das ist einfach vollkommen ätzend, weil, wie gesagt, gestern war Christopher Street Day und es war völlig okay, dass 80.000 Leute eng aneinander auf der Straße waren. Also schaltet den Strom aus oder holt mich mit der Polizei hier runter. I don’t give a fuck! Ich hab die Schnauze voll davon!

Ich hab letztes Jahr Autokinokonzerte gespielt, damit wir irgendwie bisschen Kontakt haben. Ihr durftet weder die Fenster runtermachen, noch durftet ihr singen, noch irgendein Scheiss. Die Frage ist nicht, was wir dürfen. Die Frage ist, was wir mit uns machen lassen.

Und ich gebe es jetzt in Eure Verantwortung, Leute, ich gebe es wirklich ab, weil das ist, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wir leben in einer echt krassen Zeit und es geht um die komplette Eigenverantwortung, die jeder für sich tragen muss.

Und ich bleibe hier, wie versprochen. Ihr habt ein Ticket gekauft, wir wollen miteinander sein. Ihr müsst es selbst entscheiden, Leute. Und bis hier nicht die Polizei mich von der Bühne holt oder der Strom abgestellt wird, mach ich halt einfach weiter.“

Bundesregierung verbreitet Fakenews und ächtet ganze Menschengruppen

Berliner CSD und Nenakonzert: Die Geschehnisse des Wochenendes hätten sich die Querdenker besser nicht wünschen können. Er hat bestätigt, dass es der Bundesregierung niemals um die Gesundheit der Menschen ging, sondern darum, ihnen die Grundrechte zu stehlen. Durch Fakenews hat die Bundesregierung u.a. in Sachen Impfflicht, die Menschen auf übelste Weise hinters Licht geführt.

Unser Tweet des Tages kommt von der Bildzeitung, die sich unter ihrem Chefredakteur Reichelt immer mehr zu Sturmgeschütz der Demokratie, des Rechststaates und der Meinungsfreiheit entwickelt.

Der Tweettext deutet an, dass es hier „nur“ um den Abbruch des Nena-Konzertes durch das Berliner Ordnungsamt geht. Aber Reichelt spannt hier im Interview den Bogen viel weiter…

Ordnungsamt als Rechthaberorganisation

Das Ordnungsamt sei eine Rechthaberorganisation … Was für ein Staat ist das denn geworden? Ein Staat, der ganze Gruppen ächtet – das schlimmste, was ein Staat tun kann.

Gestern sei der beste Tag gewesen, den sich alle Querdenker, jemals vorgestellt hätten. Er hat bestätigt, dass die Bundesregierung u.a. in Sachen Impfflicht, die Menschen durch Fakenews hinters Licht geführt hat und führt.

usw. Aber sehen und hören Sie selbst:

Versunkener Kontinent unter Island?

  • von Roland M. Horn

Ist Island Teil eines versunkenen Mikrokontinents, dessen Ausläufer einst von Grönland bis an den Westrand Europas reichten? (© NASA)

m 22. Juli 2021 meldet Scinexx obige Schlagzeile – untertitelt mit: “‘Icelandia'” könnte der Rest einer urzeitlichen Kontinentalplatte sein.

Der Autorin des Artikels, die Wissenschaftsjournalistin, Biologin und Chefredakteurin von Scinexx, Nadja Podbregar, beginnt mit dem Statement:

“Verlorenes Land: Unter Island könnte ein versunkener Kontinent liegen –’Icelandia’. Dieser unter dem Atlantik verborgene Mikrokontinent reicht von Grönland bis zu den Färöer-Inseln und wurde bei der Aufweitung des Atlantiks erst gedehnt, dann von Magma überdeckt, wie Geologen postulieren. Indizien dafür sehen sie in der geringen Meerestiefe, der ungewöhnlich dicken Erdkruste, sowie in chemischen Auffälligkeiten der Lavagesteine in diesem Gebiet.”

Der nächste Absatz zeigt, dass das Aussehen der Erde einem ständigen Wandel unterzogen ist:

“Die Plattentektonik sorgt dafür, dass sich das Gesicht der Erde ständig verändert. Neue Meere reißen auf, Kontinente kollidieren oder zerbrechen und Krustenteile werden an Plattengrenzen verschluckt. Im Verlauf der Kontinentaldrift wurden auch einige alte Landmassen vom Ozean überflutet und liegen heute am Meeresgrund verborgen – als tektonisches Atlantis. Ein solcher versunkener Mikrokontinent ist unter anderem ‘Greater Adria’ in Südeuropa oder ‘Zealandia‘, von dem heute nur noch Neuseeland über den Meeresspiegel hinausragt.

Es verwundert, dass Podbregar tatsächlich das verbotene A-Wort in diesem Artikel verwendet, während der oben verlinke Artikel der Welt über die “Greater Adria” das A-Wort typischer Weise in abwertender und verneinender Weise verwendet und den Artikel mit den Worten “Nein, es ist nicht Atlantis” einleitet.

Wir wissen, dass die Mainstream-Geologie die Subduktion von (kleineren) Landmassen durchaus zulässt, ja sie sogar ausdrücklich als mögliche (einzige) Möglichkeit des “Verschluckens” von Kontinentalmasse akzeptiert, aber was ist mit dem Versinken von Mikrokontinenten wie dem oben erwähnten? Derartige Ideen wurden bisher meist abgelehnt.

Dabei handelt es sich beim fraglichen Gebiet um eine Landmasse, die fast dreimal so groß ist wie Großbritannien. Das ist interessant, denn Atlantis wird im Allgemeinen eher kleiner eingeschätzt, es darf aber nicht versunken sein. In Otto Mucks Szenario ist ist beispielsweise Atlantis eher kleiner als die angenommene Landmasse, die Icelandia eingenommen haben soll.

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Was wir dagegen tun können

Ich habe erklärt, wie sie es gemacht haben, wie die Feinde Israels – die Araber, die Sowjets, die internationale Linke und andere – einen Großteil des Westens gegen uns aufgebracht haben. Was können wir dagegen tun?

Ich habe mich auf die „weicheren“ Aspekte der kognitiven Kriegsführung wie die Infiltration der höheren Bildung und internationaler Organisationen wie NGOs und UNO-Agenturen, Konzerne, die Verwendung sozialer Medien, die Ausbeutung von Minderheiten mit Gründen zu Klage und die Unterstützung öffentlicher Antisemiten (z.B. Ilhan Omar) konzentriert. Aber wir sollten im Hinterkopf behalten, dass auch weiteres kinetisches Handeln primär kognitive Ziele haben kann. Der europäische Terrorismus der PLO in den 1970-ern ebnete den Weg für seine Umwandlung von einer Bande widerwärtiger Terroristen in ein Mitglied der UNO und dass der Mörder und Dieb Yassir Arafat zu einem „Staatsmann“ wurde. Die Anschläge vom 9/11 gegen die USA veränderten die Darstellung der arabischen und muslimischen Bürger Amerikas in den Medien von „Milliardären, Bombern und Bauchtänzern“ in hart arbeitende Bürger, die Ziele islamophoben Hasses sind (das ist bei den Juden nicht der Fall, trotz der Tatsache, dass Juden heute viel eher Opfer von Hassverbrechen werden).

Terrorismus arbeite auf verschiedenen Ebenen, aber auf der tiefsten, der instinktiven schafft er lähmende Angst, die der Verstand – immer noch unterbewusst – versucht rational wegzuerklären, indem man sich von den Opfern distanziert und mit den Terroristen identifiziert. „Töte mich nicht, ich bin auf deiner Seite!“, ruft der terrorisierte Geist. „Ich bin einer der Guten!“ (z.B. ein „Jude für Palästina“)

Der Gegenangriff muss geplant, koordiniert und besonders in alle Arenen gezielt werden, weich und hart, in denen kognitiver Krieg gegen uns geführt wird. Das ist etwas, das der Staat Israel nicht einmal ansatzweise tut. Unsere Bemühungen öffentlicher Diplomatie sind oft am großzügigsten als schlechter Witz beschrieben worden, wie die Kampagne für Israel als Ziel schwuler Touristen zu werben („Kommt nach Israel! Wir haben schöne Strände und werden euch nicht erhängen!“). Wir sind bestenfalls reaktiv, reagieren auf bösartige Anschuldigungen von Kriegsverbrechen, Apartheid und anderen Schlechtigkeiten, in der Regel lange nachdem der Schaden angerichtet worden ist. Und oft ignorieren wir die kognitiven Auswirkungen unseres Tuns bzw. dessen Fehlens.

Es wird nicht einfach sein. Organisierte Unterstützung für israelfeindliche Organisationen (einschließlich derer, die mit Terrorismus verbunden sind) ist seit Jahrzehnten im Gang; Millionen Dollar fließen jedes Jahr aus Quellen wir den Organisationen des George Soros und der Europäischen Union. Besonders die sozialen Medien verändern sich ständig und fast täglich tun sich neue Schlachtfelder auf. Überall, wo man hinsieht (z.B. Wikipedia), gibt es israelfeindliche Einseitigkeit. Und für jeden proisraelischen Aktivisten gibt es zehn oder hundert, die uns angreifen.

Ein effektiver kognitiver Gegenangriff muss zwei Teile aufweisen: Wie wir zur Welt sprechen und – am wichtigsten – wie wir handeln. Lassen Sie mich den zweiten Teil zuerst angehen.

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Staatsversagen angesichts der Hochwasserkatastrophe?

(c) Screenshot YT

Es dauerte keine 20 Minuten nach dem Bekanntwerden schlimmer Ausmaße der Hochwasserkatastrophe, meldeten sich schon die ersten Klimaschutzaktivsten und -Politiker zu Wort, um v.a. über ihre Internetkanäle ihr eigenes Süppchen auf dem brennenden Leid der Opfer zu kochen. Viel viel später erst kam erste echte Hilfe bei den Opfern der Hochwasserkatastrophe an. Für viele schon zu spät. Hat der Staat versagt, obwohl Merkel gerade in Urlaub war?

Die erste verständliche Fassungslosigkeit angesichts der Hochwasserkatastrophen im Deutschland geht nun zunehmend in die Analyse des Geschehens. Dabei mischen sich natürlich weiterhin vom politischen Apriori und der Bereitschaft zur Instrumentalisierung des Leides der Betroffenen geprägte Ursachensuche und der ehrliche Versuch, darüber nachzudenken, wie man in Zukunft besser mit solchen weiterhin anstehenden Naturkatastrophen umgegangen werden könnte.

Politik und Verwaltung

Hier eine kurze Sammlung aktueller Stimmen zum Umgang von Politik und Verwaltung mit der Hochwasserkatastrophe. Sämtliche Clips wurden unter den entspr. Hashtags auf Twitter allgemein verfügbar verbreitet, weshalb sie auch hier gerne heruntergeladen werden können. –

Die vorliegende unkommentierte Dokumentation stellt lediglich eine erste kleine Sammlung dar, die sicher noch erweitert wird. Sinn und Zweck ist es, die dramatischen Geschehnisse nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Deutschland muss dem Antisemitismus des iranischen Regimes die Stirn bieten

Berlin sollte die Führung bei der Bestrafung des Obersten Revolutionsführers der Islamischen Republik Ali Khamenei mit Wirtschaftssanktionen und der Einstellung der diplomatischen Beziehungen sein, bis Teheran Israels Existenzrecht anerkennt.

Benjamin Weinthal/Dr. Charles Asher Small, Israel HaYom, 14. Juli 2021
übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Iranische Studenten verbrennen in Teheran die israelisch Flagge (Foto: Reuters)

Die schnelle Verbreitung von Judenhass steht diese Woche in Jerusalem beim 7. Global Forum for Combating Antisemitism (Weltforum zur Bekämpfung von Antisemitismus) des israelischen Außenministeriums im Rampenlicht.

Das mangelnde Verlangen der deutschen Regierung dem tödlichen Antisemitismus und der Holocaust-Leugnung des iranischen Regimes entgegenzutreten stellt eine ernste Gefahr für die Sicherheit Israels und der deutschen Juden dar, ebenso für die Vorstellung und Struktur von Demokratie im Deutschland nach der Schoah. Der Iran ist der weltführende staatliche Sponsor von Antisemitismus und Holocaust-Leugnung.

Aus offensichtlichen Gründen sollte Deutschland die Führung bei der Bestrafung des Obersten Revolutionsführers der Islamischen Republik, Ali Khamenei, durch Wirtschaftssanktionen und einer Einstellung der diplomatischen Beziehungen übernehmen, bis Teheran Israels Existenzrecht anerkennt.

Julian Reichelt, stellvertretender Chefredakteur der BILD (Europas meistverkaufter Tageszeitung) hat treffend festgehalten, wie Kanzlerin Angela Merkels Gleichgültigkeit den Kampf gegen Judenhass behindert hat.*

„In fast 16 Jahren im Kanzleramt und auch nach der Flüchtlingskrise, die den arabisch-muslimischen Antisemitismus in Deutschland verstärkte, haben Kanzlerin Angela Merkel und ihre Regierung so gut wie nichts getan, um diese Gefahr zu bekämpfen oder auch nur eindeutig zu benennen“, schrieb Reichelt im Mai, nachdem Israels Verteidigungsmaßnahmen gegen die vom Iran unterstützten Terroristen der Hamas im Gazastreifen in Deutschland Ausbrüche antisemitischer Übergriffe auf Juden auslösten.

Die aktuelle „Wahl“ von Ebrahim Raisi zum nächsten Präsidenten der Islamische Republik bietet Merkel und ihrem Außenminister Heiko Maas eine klare Gelegenheit Raisis Hardcore-Antisemitismus zu verurteilen.

Recherchen der Anti-Defamation League ergaben, dass Raisi die Produktion einer 50-teiligen antisemitischen Dokumentation leitete, die die Lügen der „Protokolle der Weisen von Zion“ verbreitete, einem gefälschten Text, der die Juden für die Probleme des zaristischen Russland verantwortlich machte.

Raisi sagte auch: „Alle Zionisten wissen, dass die Hisbollah Raketen und Bomben fallen lassen wird, vor denen kein Mensch in Israel sicher sein wird.“

Merkel und Maas haben zu Raisi geschwiegen. Übrigens hat Merkel im Lauf der Jahre dem Sozialdemokraten Maas erlaubt ranghohe Diplomaten in die iranische Botschaft in Berlin zu schicken, um die Revolution der Islamischen Republik zu feiern.

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