„Die Al-Aqsa-Moschee ist nicht in Jerusalem“

* Dean Shmuel Elmas, Israel HaYom, 15. November 2020
* Übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev

Der saudische Rechtsanwalt und Journalist Osama Yamani behauptete, die Al-Aqsa befindet sich nahe Mekka in Saudi-Arabien

Der Felsendom in Jerusalem (Foto: EPA)

Die Al-Aqsa-Moschee, die drittheiligste Stätte des Islam, befindet sich nicht auf dem Tempelberg in Jerusalem, behauptet der saudische Rechtsanwalt und Journalist Osama Yamani.

In einem Artikel im saudischen Nachrichtenorgan Oka sagte Yamani, die Moschee befinde sich in Wirklichkeit in Al-Ju’ranah bei Mekka in Saudi-Arabien.

Yamani schreibt, dass die Verwechslung zwischen den beiden Namen der Tatsache entstammt, dass viele Geschichtsbücher erklären, die Al-Aqsa befinde sich in Jerusalem.

„Jerusalem ist nicht Al-Aqsa, es wird nicht in den Aufträgen erwähnt, die Allah Mohammed und den Kalifen gab. Ähnlich ist Jerusalem eine Stadt und Al-Aqsa ist eine Moschee“, erklärt er.

Yamani fügt hinzu, dass Muslime sich beim Gebet ursprünglich nicht in die Richtung der Al-Aqsa ausrichteten.

Yamani stützt sein Argument mit historischen Fakten wie dem fünften Kalifen der Omajjaden-Dynastie, Abd al-Malik, Erbauer des Felsendoms im Jahr 691. Al-Malak baute den Dom neun Jahre nachdem Abd Allah Ibn al-Zubayr rebellierte und örtliche Einwohner davon abhielt die Verpflichtung zu erfüllen, die Haddsch nach Mekka zu machen.

„In diesem Stadium änderte er die Gebetsrichtung nach Jerusalem“, sagt Yamani unter Verweis auf al-Malik.

Yamani erklärt: „Es gibt Geschichten, die von politischen Überlegungen beeinflusst sind, die Zwecken der damaligen Zeit dienten und manchmal werden Behauptungen aufgestellt, sie hätte nichts mit Glauben oder dem Befolgen religiöser Diktate zu tun.“


Anm. RMH: Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch mein Buch Blauer Stern auf weißem Grund – die Wahrheit über Israel, das ab sofort auch als ebook zum Subskriptionspreis von € 3.99 zu Verfügung steht. Nach Ablauf von acht Wochen tritt der reguläre Preis von € 4.99 in Kraft.

Künstle’s Sicht: Die EU mit Deutschland schießen sich auf Polen ein

(Veröffentlicht am von die-andere-sicht)

– EU-Fundamentalisten sprechen einigen Ländern jede Souveränität ab
– Polen will nicht jede Freiheit aufgeben – wird „zurückgeschossen“?

von Albrecht Künstle *)

Polen versus Deutschland. Wieder wird zurückgeschossen wie am 1.9.1939, nur anders. Diesen Eindruck konnte man gewinnen beim Anschauen der Fernsehnachrichten dieser Woche und beim Aufschlagen der Zeitung. „Vertragsverletzung, Schlagabtausch, Sanktionen, Ächtung …“ beherrschen die Schlagzeilen und das nur, weil Polen sich vorbehält, sich von Brüssel und Straßburg nicht vollends auf der Nase herumtanzen zu lassen, und in der Justiz unabhängig bleiben will.

Die Visegrad-Staaten sind den Westeuropäern schon lange ein Dorn im Auge, Ungarn im Allgemeinen und jetzt Polen im Besonderen. Unisono beschuldigen die deutsche Kommissionspräsidentin v.d.L., der bayrische Berufseuropäer Manfred Weber und fast alle Medien-Kommentatoren und deren weibliche Spezies die Polen, „Europa in eine Krise zu stürzen“. Alle deutschen Parteien im Europaparlament außer der AfD forderten am Dienstag einen harten Kurs gegen die polnische Regierung und attackierten Morawiecki. „Hart wie Kruppstahl“? Sind die Polen so stark, dass sie Europa in eine Krise stürzen könnten?

Was hat Polen verbrochen? Es möchte seine Gerichtsbarkeit behalten und sein Rechtssystem nicht auch noch der EU opfern. Müssten sie das denn? Nein, müssen sie nicht. Entgegen anderslautender Behauptungen ist ein Vorrang des EU-Rechts in den Verträgen nicht manifestiert. Die Doktrin, dass EU-Recht nationales Recht breche, ist zum Erbrechen. Sie beruht nur auf einem einzigen EuGH-Urteil aus dem Jahr 1964. Seither glaubt man daran, dass dies für alles und alle gelte. Aber ist es für Europa elementar, ob es in Polen ein paar Geschlechter weniger gibt? Für bestimmte Sachbereiche ist das einheitliche Recht tatsächlich geboten.

Im Arbeitsrecht besteht diese Rechtshierarchie. Ich nenne das Beispiel, weil ich als Ex-Landesarbeitsrichter damit vertraut bin. Über allem Arbeitsrecht steht EU-Recht mit seinen EU-Richtlinien. Darunter das Grundgesetz, die Bundesgesetze und Tarifverträge in einem Konkurrenzverhältnis (Günstigkeitsprinzip), Landesgesetze, Verordnungen und nachgeordnete Rechtsnormen. Aber diese Systematik ist dem Postulat des freien Verkehrs von Waren, Dienstleistungen, Arbeit und Kapital geschuldet. Diesbezüglich sollen einheitliche Normen gelten, um Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Mitgliedsländern weitgehend zu vermeiden. Trotzdem gab es nach arbeitsrechtlichen Vorlagebeschlüssen schon Zoff zwischen dem EuGH und dem BVerfG.

Auch das Bundesverfassungsgericht sagte einmal, dass es selbst das letzte Wort habe und nicht der EuGH. Im Mai 2020 ging es um das Anleihekaufprogramm der EZB. Und siehe da: Unsere Verfassungsrichter erklärten den Eurozauber der EZB und auch das Urteil des EuGH als nicht vereinbar mit dem deutschen Grundgesetz. Letztes Jahr gab es über die Kompetenz der einen und anderen Robenträger einen Gelehrtenstreit. Aber traute sich jemand, Deutschland dermaßen ans Bein zu pinkeln wie man das jetzt mit Polen tut?

Das höchste Gericht müsse politikfrei sein, fordert man von den Polen. Aber ist unser Verfassungsgericht politikfrei? Nein, ist es nicht, darüber gibt es sogar Streit. Auch in Deutschland besteht keine politikfreie Gerichtsbarkeit, dafür aber weit mehr „rechtsfreie Räume“, wenn man unsere laxe Kriminalitätsverfolgung mit Nachbarländern vergleicht.

Auch in anderen Ländern Europas gibt es Vorbehalte gegen den Absolutheitsanspruch der EU. Hier in alphabetischer Reihenfolge: Auch Gerichte in Belgien, Deutschland, Dänemark, Estland, Frankreich, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Polen, Spanien und der Tschechei tun sich schwer mit den europäischen Machtzentren Brüssel (EU-Institutionen), Frankfurt (EZB), Luxemburg (EuGH) und Straßburg (Parlament). Aber mit unseren östlichen Nachbarn scheint man alles machen zu können. Im privaten Bereich würde man das Mobbing oder Bashing nennen.

Vielleicht sollten unsere Scharfmacher einmal einen Blick zurückwerfen und den Polen dankbar sein. Deren Vorfahren waren es, die unser Europa im Jahre 1683 vor dem Ansturm der Türken gerettet haben. Und das war nicht das einzige Mal. Sie scheinen sich der außereuropäischen Gefahr eher bewusst zu sein als unsere Polit-Oberlehrer. Ohne die Polen würden unsere Politiker heute nicht ihren leidenschaftlichen Fehden frönen können.

Statt der EU hätten wir wahrscheinlich ein islamisches Europa und somit auch keine Richter in roten Roben und seltsamen Hüten. Die Scharia-Rechtsprechung (?) läge in der Hand eines islamischen Herrschers. Dieser würde sich vielleicht eine „Fatwa“ schreiben lassen, mit der die Polen geächtet würden. Aber noch herrscht er nicht, der zentralistisch-autoritäre grüne Islam. Das Trommelfeuer gegen Polen, Ungarn und andere durch die jetzigen EU-Machthaber ist eine Schande.

Wen es interessiert, hier die Morawiecki-Rede: Veröffentlicht von Achgut

*) Informationen zum Autor siehe HIER

Möchten Sie informiert werden, wenn ein neuer Beitrag veröffentlicht wird?
Dann schreiben Sie bitte eine E-Mail an den Autor: Kuenstle.A@gmx.de

Kommentare zum Beitrag bitte auch direkt an diese E-Mail-Adresse

Israel, wach auf!

* von Victor Rosenthal / Abu Yehuda

Die Hamas hat einen Plan für ein “Palästina nach der Befreiung” ausgearbeitet, in dem sie beschreibt, wie sie nach der Zerstörung des jüdischen Staates den neuen Staat “Palästina” schaffen will.

Darin wird erklärt, wie sie die Juden Israels abschlachten, enteignen oder versklaven und sich ihr Eigentum aneignen wollen. “Dies ist ein Thema, das tiefgreifende Überlegungen und die Entfaltung des Humanismus erfordert, der den Islam seit jeher auszeichnet”, schreiben sie. In der Tat.

Dies ist kein Scherz oder ein Propagandagagageschäft. Es ist ein ernsthaftes Dokument, das versucht, sich mit den sehr realen Problemen auseinanderzusetzen, die das neue Regime lösen muss, wenn es das Land und den Reichtum erben will, der sich heute in den Händen der verachteten Juden befindet. Er wurde von einem vom Hamas-Führer Yahya Al-Sinwar ernannten Ausschuss erstellt. Die oben verlinkte Übersetzung ins Englische stammt von dem äußerst zuverlässigen Middle East Media Research Institute (MEMRI), das sie wie folgt zusammenfasst:

Die Konferenz veröffentlichte eine abschließende Erklärung, in der “Ideen und Methoden für Operationen während der Befreiung Palästinas” nach dem Ende der Existenz Israels aufgelistet wurden. Diese Liste enthielt unter anderem einen Aufruf zur Ausarbeitung eines Unabhängigkeitsdokuments, das “eine direkte Fortsetzung des Pakts von ‘Umar Bin Al-Khattab” über die Kapitulation des byzantinischen Jerusalems vor den muslimischen Eroberern darstellt, die offenbar im Jahr 638 stattfand; eine Definition der Führung des Staates, bis Wahlen abgehalten werden; Empfehlungen für die Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft und den Nachbarstaaten; eine Aufforderung, im Voraus geeignete Rechtsvorschriften für den Übergang zum neuen Regime auszuarbeiten; eine Aufforderung zur Schaffung von Vorrichtungen, die die Fortführung der Wirtschaftstätigkeit gewährleisten, sobald der israelische Schekel nicht mehr verwendet wird, und die Ressourcen erhalten, die zuvor zu Israel gehörten; und eine Aufforderung zur Erstellung eines Leitfadens für die Wiederansiedlung der palästinensischen Flüchtlinge, die nach Palästina zurückkehren möchten.

Die Konferenz empfahl auch, Regeln für den Umgang mit den “Juden” im Land aufzustellen und festzulegen, welche von ihnen getötet oder strafrechtlich verfolgt werden sollen und welche ausreisen oder bleiben und in den neuen Staat integriert werden können. Er forderte auch, die Abwanderung jüdischer Fachkräfte zu verhindern und “gebildete Juden und Experten in den Bereichen Medizin, Ingenieurwesen, Technologie sowie zivile und militärische Industrie” zu halten, “denen es nicht erlaubt sein sollte, das Land zu verlassen. Darüber hinaus wurde empfohlen, Listen der “Agenten der Besatzung in Palästina, in der Region und in der ganzen Welt und … die Namen der jüdischen und nichtjüdischen Rekrutierer im Land und im Ausland” zu beschaffen, um “Palästina und die arabische und islamische Heimat von diesem heuchlerischen Abschaum zu säubern”.

Dies ist das Protokoll einer Wannseekonferenz der Neuzeit. Und es muss ernst genommen werden, so wie Hitler es getan hat.

Ich überreagiere, sagen Sie. Wir könnten Gaza in zehn Minuten in einen Parkplatz verwandeln. Die Hamas ist ein Witz und Yahya Sinwar ist ihre Pointe.

Nun, ja und nein. Natürlich könnten wir Gaza in einen Parkplatz verwandeln, aber werden wir das tun? Sinwar und andere palästinensisch-arabische Führer – wie Marwan Barghouti, der heute bequem in einem israelischen Gefängnis lebt, aber der nächste Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde werden könnte – erwarten nicht, dass die Hamas Israel aus eigener Kraft erobern kann. Was sie erwarten, ist der nächste regionale Krieg, in dem Israel schließlich dem Iran und der Hisbollah gegenübersteht. In dem Chaos, das durch den Beschuss Israels mit Tausenden von Raketen aus Syrien, dem Libanon, dem Gazastreifen und vielleicht auch aus dem Iran und dem Irak entsteht – darunter auch Raketen mit Präzisionslenkungssystemen und bewaffneten Drohnen – sowie durch eine wahrscheinliche Invasion der Hisbollah im Norden, wird die Situation außer Kontrolle geraten. Zu diesem Zeitpunkt könnten Aufstände in Judäa und Samaria menschliche Wellen von Gaza aus und eine Intifada der arabischen Bürger Israels zu einem militärischen und sozialen Zusammenbruch führen.

Weiterlesen

Unsere existentielle Wahl

In meinem letzten Beitrag habe ich gefragt, warum Israel in letzter Zeit nur noch “defensiv spielt“. Warum wehren wir die Raketen nur mit Iron Dome ab, anstatt unseren Feinden die Möglichkeit zu nehmen, sie abzuschießen? Warum bombardieren wir leere Hamas-Einrichtungen in Gaza als Antwort auf Brandbomben und Maschinengewehrfeuer, die brennen und töten sollen? Warum haben wir der Hisbollah erlaubt, aufzurüsten? Warum lassen wir zu, dass die Hamas ihre Angriffswellen gegen die Grenze des Gazastreifens startet? Warum lassen wir unsere Feinde immer zuerst zuschlagen? Wenn sie ein Tor schießen, warum geben wir ihnen dann den Ball zurück und sagen ihnen, sie sollen es noch einmal versuchen?

Ich argumentierte, dass dies in der Zeit vor der Staatsgründung oder während des Unabhängigkeitskrieges nicht der Fall war, als unsere militärische und diplomatische Politik trotz unserer relativen militärischen und wirtschaftlichen Schwäche aggressiv und kreativ war. Ich führte dies darauf zurück, dass die Nation in der Vergangenheit ein einziges übergeordnetes Ziel verfolgte – die Errichtung eines souveränen Staates – und man sich allgemein einig war, dass es keine andere Option als den Erfolg gab.

Jetzt hat die Nation kein nationales Ziel mehr, wie es die palästinensischen Araber anstreben (unser Verschwinden) oder die imperialen Ambitionen der iranischen, russischen und türkischen Regime. Israel wünscht sich heute nur noch eine ruhige Zeit, in der sein Volk seine eigenen Gärten bewirtschaften kann. Lasst uns doch bitte in Ruhe, sagen wir.

Leider funktioniert die geschichtliche Entwicklung von Nationen nicht auf diese Weise. Kämpfe sind für das Überleben einer Nation notwendig. Selbstzufriedenheit ist die Vorstufe des Todes. Wer ein Nickerchen macht, verliert.

Die blutigen Kämpfe des Zweiten Weltkriegs haben die amerikanische Gesellschaft nach der Depression paradoxerweise wiederbelebt, und der Kampf gegen den Sowjetkommunismus konzentrierte ihre Energien in der Zeit von 1945 bis 1990. Die USA hätten zum Vorkämpfer der westlichen Welt gegen die Armeen des Islam werden können, die nach dem Ende der Sowjetunion fast sofort den Fehdehandschuh hinwarfen, aber sie taten es nicht. Vielleicht weil es sich als säkulare Nation verstand, war es nicht in der Lage, die Bedeutung des ersten WTC-Anschlags, des Anschlags auf die USS Cole, des Bombenanschlags auf die Khobar Towers und natürlich des 11. September zu begreifen. Es hat sich entschieden, seine Augen vor der Herausforderung zu verschließen, und hat sie bis heute nicht wieder geöffnet.

Weiterlesen

Warum spielt Israel nur defensiv?

Seit 1967 ist das Gebiet unter israelischer Kontrolle erheblich geschrumpft. Gleichzeitig haben die Bedrohungen für die Sicherheit der Israelis zugenommen. Der Terrorismus nimmt zu und ab, verschwindet aber nie. Obwohl es “Friedensverträge” (in Wirklichkeit langfristige Waffenstillstandsabkommen) mit Ägypten und Jordanien gibt, hat sich die Feindschaft der palästinensischen Araber nur noch vertieft. Die Hamas bedroht die Bewohner im Süden Israels weiterhin mit Raketen, Mörsergranaten, Infiltrationsversuchen, Brandbomben und neuerdings auch mit Maschinengewehrfeuer. Israels Kontrolle über Judäa, Samaria und das Jordantal, die für die Verteidigung des Staates von entscheidender Bedeutung sind, hat sich im Laufe der Zeit abgeschwächt: Die Gebiete A und B sind für Juden tabu, und im Gebiet C wuchert die arabische Bebauung. Selbst innerhalb des Gebiets vor 1967 entgleiten Teile von Galiläa und Negev der israelischen Kontrolle. Es gibt neue existenzielle Bedrohungen, die kurz davor stehen, Wirklichkeit zu werden: das iranische Atomprojekt und die Entwicklung von präzisionsgelenkten Raketen und Drohnen in den Händen von Hisbollah und Hamas.

Nicht, dass es keine Lichtblicke gäbe. Einige Beispiele sind das Abraham-Abkommen, das beweist, dass eine echte jüdisch-arabische Zusammenarbeit für ein gemeinsames Ziel nicht unmöglich ist, und – was noch ermutigender ist – dass sie die Form eines “warmen Friedens” annehmen kann, der mehr ist als nur ein Waffenstillstand. Doch insgesamt haben die Siege von 1967 nicht zu einem “neuen Nahen Osten” geführt, wie Shimon Peres es ausdrückte.

Einer der Gründe dafür ist, dass es einen ideologischen Konflikt gibt, der auf den wesentlichen Grundsätzen des Islam beruht und nicht überspielt werden kann. Dies wird auf absehbare Zeit ein Problem bleiben, an dem wir in Israel wenig ändern können. Aber angesichts dessen gibt es einen pragmatischen Ansatz, der dazu aufruft, den Respekt unserer Nachbarn aufrechtzuerhalten, auch wenn dieser nicht von Zuneigung begleitet wird.

Israel verfügt über die technologischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen, um sich den Respekt (und die Furcht und Abschreckung) zu verschaffen, den wir brauchen, um eine regionale Macht zu werden – ja, die herausragende regionale Macht. Doch um dies zu erreichen, müssen wir einen grundlegenden strategischen Wandel vollziehen. Wir müssen aufhören, defensiv zu spielen, und zur Offensive übergehen.

Die defensive Haltung ist in unserer politischen und militärischen Kultur tief verwurzelt, auch wenn öffentliche Erklärungen das Gegenteil vermuten lassen. Selbst der Krieg von 1967, bei dem unser taktischer Ansatz darin bestand, in die Offensive zu gehen, wurde als Reaktion auf drohende Bedrohungen aus Ägypten und Syrien geführt. Seitdem war fast jede militärische Kampagne und jede unserer diplomatischen Aktivitäten eher reaktiv als proaktiv. Unsere Diplomatie, die eine Zeit lang sogar die verderbliche Idee “Land für Frieden” verfolgte (ich hoffe, diese Zeit ist vorbei), war sogar noch schlimmer als reaktiv – sie war unterwürfig.

Betrachten Sie die Taktik, mit der wir auf die verschiedenen Bedrohungen durch unsere Feinde reagiert haben: Anstatt aggressiv auf Raketenangriffe zu reagieren, um Abschreckung zu schaffen, haben wir uns dafür entschieden, die Raketen mit Iron Dome abzuwehren und den wirtschaftlichen Schaden in Kauf zu nehmen, der durch die unverhältnismäßig hohen Kosten entsteht (Hamas-Raketen kosten vielleicht ein paar Hundert bis ein paar Tausend Dollar, während die von Iron Dome verwendeten Geschosse 50.000 Dollar pro Stück kosten und normalerweise paarweise abgefeuert werden). Die Vergeltungsmaßnahmen für Brandbomben sind sorgfältig darauf abgestimmt, dass niemand verletzt wird. Wir versuchen, mit minimaler Gewalt Angriffe auf Menschen an der Grenze zum Gazastreifen abzuwehren und gewalttätige Unruhen in Judäa und Samaria niederzuschlagen. Wir begrenzen die Ausdehnung jüdischer Gemeinden in den Gebieten, während wir die Bauvorschriften gegen europäisch finanzierte arabische Bauten im Gebiet C nur minimal durchsetzen und es versäumen, illegale Beduinensiedlungen zu entfernen.

Weiterlesen

Muslimische Archäologen verwirrt von Überresten eines mysteriösen antiken Tempels unter der Al-Aqsa-Moschee

The MidEast Beast, 7. August 2021

* übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Jerusalem – Unter dem Tempelberg arbeitende Archäologen haben eine Entdeckung gemeldet, die möglicherweise schneller die Geschichte umschreiben könnte als ein Schulbuch in Texas. Das Team muslimischer Archäologen begann die Arbeit um den Haram esch-Scharif (Tempelberg) vor einige Monaten und es scheint so, als hätten sie einen absolut einmaligen Fund gemacht.

„Es scheint so, dass das Edle Heiligtum über einem viel älteren Bauwerk errichtet wurde“, verkündete Teamleiter Dr. Yousef Muhamad. „Wir waren aber nicht in der Lage die Ursprünge der Ruinen festzustellen. Wir haben überall nach Antworten zu den antiken Erbauern gesucht. Haben Leute in der Moschee gefragt, die den Koran durchsahen und sahen im History Channel nach antiken Aliens.
Auf Grundlage dieser Recherchen lautet derzeit unsere beste Vermutung derzeit, dass der antike Tempel eine Moschee war, die von einer Art proto-muslimischer Gruppe gebaut wurde … oder von Außerirdischen, die die Erde vor mehreren Millionen Jahre gebaut wurde“, sagte Dr. Muhamad. „Wir sind zu diesem Schluss gekommen, nachdem wir die Tatsache einbezogen haben, dass zwischen der Zeit der Kanaaniter und der muslimischen Eroberung der Region niemand dort gelebt hatte.“

Das Team plant seine Expedition in der Hoffnung fortzusetzen, die Geheimnisse dessen zu entschlüsseln, was sie einfach „Die Verlorene Moschee, die Allah aus irgendeinem Grund unter der Al-Aqsa versteckt hat“ genannt haben. Dr. Muhamad informierte The MidEast Beast, den antiken Tempel zu verstehen sei von höchster Bedeutung, denn: „Das wird mit Sicherheit Einblick in den Aufstieg des Islam in der Region liefern und könnte uns sogar erlauben die Wurzeln des Islam selbst zu verstehen. Wir wollen wissen, wer den Tempel baute. Was geschah mit ihm? Und warum sind diese Leute nicht mehr da? Zweifelsohne wird, was immer wir finden, sicherlich die Sache eines historischen muslimischen Monopols in der Region stärken.“

Gedankensplitter: Linke – Weltfremd bis zum Geht-nicht-mehr

* Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Nur mal zur Klarstellung: Die Taliban haben praktisch ganz Afghanistan eingesackt. Aus ihrer Sicht haben sie nicht nur die USA, sondern den gesamten Westen besiegt.

Aber Biden et.al. tönen rum, als könnten sie ihnen Vorschriften machen:

Joe Biden: „Sie wollen von der internationalen Gemeinschaft als legitime Regierung anerkannt werden.“

Botschafterin Linda Thomas: Der UNO-Sicherheitsrat hat eine scharf formulierte Presseerklärung ausgegeben, dass erwartet wird, dass die Taliban die Frauenrechte respektieren und das humanitäre Völkerrecht respektieren.

Außenminister Blinken „bestätigt“, dass Afghanen und internationalen Bürger, die das Land verlassen wollen, erlaubt werden muss das zu tun. Straßen, Flughäfen und Grenzübergänge müssen offen bleiben und die Ruhe muss beibehalten werden.

Das US-Außenministerium ruft die Taliban auf auch Frauen in die Regierung aufzunehmen.

Ähnliche Äußerungen kommen von Heiko Maas und weiteren linken und grünen Politikern.

Was glauben die, wer die Taliban sind? Wie oben geschrieben: Die haben aus ihrer Sicht die gesamten Ungläubigen-Staaten besiegt!

Und jetzt glauben diese Witzbolde, die Taliban würden sich von solchen „Appellen“ beeindrucken lassen!

Diese Typen, die so weit weg von der Realität sind – sind die das aus Dummheit, Ignoranz oder schlicht ideologischer Verblendung?

Keine Verteidigung am Hindukusch

Keine Verteidigung am Hindukusch

Bild-Quelle: Screenshot (übernommen von HaOlam)

* von Dr. Rafael Korenzecher

Gerade noch rechtzeitig zum 20. Jahrestag der beispiellosen Islamischen Terroranschläge vom 11. September 2001 mit insgesamt 2996 unschuldigen, zumeist zivilen Todesopfern und vielen Verletzten schenkt der neue US-Präsident dem Terror einen ganzen Staat, schafft der Al Quaida und dem IS

— oder wie auch immer die sich heute nennen mögen — eine weitere, nach der Aufgabe Nordafrikas, der Unterstützung des Iran, der Hamas und der sogenannten Palästinenser entstehende Basis für islamischen Terror und lässt so mal ganz nebenbei eine große Anzahl Menschen , die ihre Freiheit und ihr Leben dem Schutz der USA anvertraut haben, skrupellos im Stich.

Noch im Juli tönte er öffentlich herum, dass sich dieses Mal in Afghanistan solche Bilder wie einst 1975 in Saigon, als die USA die Menschen in Vietnam verraten und der Willkür des Vietkong ausgeliefert haben, nicht wiederholen würden. War natürlich gelogen und natürlich wusste Biden das. Außer unserer von dem ach so vollkommen unerwarteten Geschehen nach dem Abzug der NATO-Schutztruppen ganz schrecklich überraschten Politik und ihren Medien wird er das Gegenteil keinem auch nur halbwegs denkenden Menschen einreden können. Kaum jemand verfügt über diese Anzahl von diversesten Geheimdiensten und über so viel geheimdienstliche Erkenntnisse wie er.

Aber was konnte und kann man von einem von linksextremen, antiweißen Rassisten, Antisemiten, Systemfeinden der Demokratie und der westlichen Lebensweise sowie BLM- und Cancel Culture-Junkies — denn als solche outen sich die heutigen Democrats jeden Tag ein Stück mehr — in das für ihn viel zu große Amt gehievten Präsidenten anderes erwarten.

Konnte er doch bis heute nicht einmal die fortbestehenden Zweifel an der Ordnungsmäßigkeit seiner Wahl ausräumen.

Außerdem geht es hier doch auch nur um den Verrat an Menschen, die gehofft hatten, sich mit amerikanischer und westlicher Hilfe von der Unterdrückung durch den Islam freisagen zu können und nicht — wie sonst bei Bidens Anhängern üblich — um die Verherrlichung eines versehentlich zu Tode gekommenen afro-amerikanischen Schwerstkriminellen und auch nicht um die unter Biden US-Alltag gewordene Demontage der eigenen Polizei.

Und für alle, die es mir werden vorhalten wollen, Präsident Trump hatte die Absicht das US-Engagement in Afghanistan zu verkleinern, nicht panisch und zur Unzeit gänzlich von dort zu verschwinden.
Auch wenn seine Stimme sicher nicht gehört werden wird, fordert er vollkommen zu recht den längst überfälligen Rücktritt der schädlichen BLM- und Entwestlichungs-Marionette Biden.

Jeder anständige Mensch sollte das fordern und den Rücktritt unserer Maase, Kramp-Karrenbauers samt ihrer lautstark erstummten Chefin dazu. (Offensichtlich ist ihre Stimme nur dann sogar selbst aus dem fernen Afrika zu hören, wenn es darum geht, mit großer Drohgebärde rechtmäßige Wahlen zu beeinflussen, um einen gewählten FDP-Ministerpräsidenten gegen jedes Recht gegen einen unverbesserlichen SED-Mann auszutauschen).

Nicht nachdenken möchte ich darüber, wie wenig aktive Unterstützung von uns, von der westlichen Allianz, den Biden-USA, und oder der EU Israel bekommen würde, wäre es und seine Menschen — was niemals geschehen möge — jemals darauf angewiesen.

Die Sicherheit Israels ist deutsche Staatsräson bramarbasierte unsere Kanzlerin im März 2008 bei ihrem Staatsbesuch in Israel. Dieser Satz ist nicht nur angesichts der Haltung der deutschen Außenpolitik zu den Dauerverurteilungen Israels in der UNO verlogen und sinnentleert, sie ist wie man am Beispiel Afghanistan deutlich sehen kann, geradezu lächerlich und zynisch.

Weiterlesen

Die verzerrte Vision von einer Zweistaaten-Lösung

Während acht unheilvoller Jahre machte Präsident Barack Hussein Obama Israel das Leben absolut trübselig, weil er unerbittlich seine verzerrte Vision einer „Zweistaatenlösung“ des israelisch-palästinensischen Konflikts v erfolgte. Aber diese Vision, die sich jetzt wieder ausgemalt wird, wäre für Israel nationaler Selbstmord.

Sie ist, auch wenn sie von allzu vielen in den internationalen Korridoren der Macht gepuscht wird, in Wirklichkeit ein erschreckender Euphemismus, nicht unähnlich der „Endlösung“ der deutschen Nazis, die den Holocaust einläutete. Und siehe da, heute puscht die Administration Biden/Harris – die viele als Obamas dritte Amtszeit betrachten – einmal mehr für die Exhumierung des verrottenden Kadavers, den wir als „Zweistaatenlösung“ kennen.

Sie wird die Zerstörung des wiederhergestellten jüdischen Staates und die Auslöschung seines Volks durch eine muslimische Welt bedeuten, die einen nicht-muslimischen Staat niemals akzeptieren und ewigen Krieg gegen ihn – den Dar al-Harb – führen wird, bis er total zerstört ist. Die bestehende und vorgeschlagene „Zweistaatenlösung“ leitet eine spätere und garantierte Vernichtung des jüdischen Staates ein.

Natürlich würde, sollte Israel einfach seine Ablehnung der „Zweistaatenlösung“ erklären, eine solche Äußerung der Wahrheit als aufwieglerisch betrachtet werden und mit Sicherheit einen weiteren palästinensisch-arabischen Ausbruch an Gewalt und Barbarei provozieren (gewürdigt mit dem arabischen Begriff Intifada).

Aber ist das nicht das, was mit fast täglichen Gräueltaten in Judäa und Samaria (der sogenannten Westbank) geschieht, die von arabischen Schlägern an jüdischen Zivilisten begangen werden?

Die mehr als 3.500 Jahre alten hebräischen und biblischen Namen Yehuda und Schomron (Judäa und Samaria) beziehen sich auf das Kernland sowohl der antiken wie der modernen jüdischen Heimat. Aber eine böswillige Welt zieht es vor das Gebiet als Westbank zu bezeichnen; das, was nur 19 Jahre lang der jordanische Name für das Land war, nachdem in dieses und einen Großteil Jerusalems illegal einmarschiert worden und es von 1948 bis 1967 besetzt war.

Sofort, nachdem sie in das Gebiet einmarschierte und es besetzte, begann die jordanische Arabische Legion damit jüdische Gräber auf dem Ölberg zu schänden, die Grabsteine für den Bau von Latrinen für ihre Truppen zu verwenden, 57 uralte Synagogen und heilige Stätten zu zerstören und die jüdischen Einwohner zwangsweise aus ihren Dörfern und uralten Heimen in Jerusalems Altstadt zu vertreiben.

In der gesamten aufgezeichneten Geschichte hat es nie einen unabhängigen, souveränen Staat namens Palästina gegeben. Die sogenannten Palästinenser sind eine Erfindung der Araber. Ein solches Volk hat in den vergangenen Jahrhunderten nicht existiert. Der Araberführer und Mitglied des Exekutivkomitees der PLO Zuheir Mohsen hat diese Tatsache am 31. März 1977 selbst eingestanden, in der niederländischen Zeitung Trouw:

Das palästinensische Volk existiert nicht. Die Gründung eines Palästinenserstaats ist nur ein Mittel zur Fortsetzung des Kampfs gegen den Staat Israel. In Wirklichkeit gibt es heute keinen Unterschied zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrern und Libanesen … Nur aus politischen und taktischen Gründen reden wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volks, weil arabische nationale Interessen fordern, dass wir die Existenz eines eigenständigen „palästinensischen Volks“ postulieren.

Heute gibt es jüdisches Grundeigentum, von Arabern illegal besetzt, verstreut über die gesamten arabischen Gebiete Jerusalems. Sie hängen juristisch in der Luft, weil international Druck auf die israelischen Regierungen ausgeübt wurde. Das hat zu endlosen Verzögerungen bei der Rückgabe von Land und Immobilien an ihre rechtmäßigen jüdischen Eigentümer geführt.

Alle, die Ahnung von Geschichte haben, wissen, dass Jordanien auf vier Fünfteln dessen liegt, was bis 1922 das gesamte Mandat Palästina war, von dem große Teile dem jüdischen Volk als nationale Heimstatt versprochen wurden. Die Araber, die sich Palästinenser nennen, besitzen also de facto bereits einen Staat am Ostufer des Jordan, der Israel von der Größe her zwergenhaft erscheinen lässt. Es besteht daher bereits seit 100 Jahren, seit 1922, eine Zweistaatenlösung.

Die Wirklichkeit sieht so aus, dass die Araber, die sich Palästinenser nennen, keinen Staat an der Seite Israels wollen und auch nie einen wollten. Das ist der Grund, warum atemberaubende Großzügigkeit – nee, selbstmörderische israelische Angebote – immer abgelehnt wurden.

Die Araber ersticken kontinuierlich Teile des biblischen und uralten jüdischen Judäa und Samaria (die sogenannte Westbank) mit illegalen Gebäuden, die von bestimmten ölreichen Golfstaaten, der EU, der UNO und israelfeindlichen NGOs bezahlt werden und die Welt bleibt tödlich still. Nur wenn eine israelische Familie es wagt an ihrem winzigen Haus ein neues Zimmer anzubauen oder innerhalb des uralten Kernlands oder in Israels Hauptstadt Jerusalem ein paar neue Wohnungen gebaut werden, schreit dieselbe Welt Mord und Totschlag.

Sich Baustopps aufzuerlegen, um Feinde und sogenannte Freunde zu besänftigen, während der arabische Feind ungestraft illegale Siedlungen baut, ist für den umkämpften jüdischen Staat Irrsinn. Für Israel ist es jenseits allen Vorstellbaren das kostbare jüdische Heimatland zu verlieren und zu den Schrecken des Exils zurückzukehren.

Ohne das Bergland zu behalten, das wie eine Wirbelsäule von Norden nach Süden durch Judäa und Samaria verläuft, wird Israels kläglich enge, 16 km breite Küstenebene der Gnade des palästinensisch-arabischen Rowdytums ausgeliefert sein, so wie israelische Städte und Dörfer im Süden unter unerbittlicher Aggression seitens des von der Hamas besetzten Gazastreifens erduldet. Das ist der Grund, warum die Zweistaatenlösung, wie sie einmal mehr von der EU und der moralisch bankrotten UNO ins Auge gefasst und feilgeboten wird, eine neue „Endlösung“ einläuten würde.

Die Welt ist auf ein verlogenes palästinensisches Narrativ hereingefallen. Das erlaubt einer uninformierten Welt die Unwahrheiten eines arabischen Volks zu akzeptieren, das sich Palästinenser nennt und einen Atmosphäre schafft, in der der umkämpfte jüdische Staat ungerechterweise und grotesk dämonisiert wird. Das erlaubt zunehmend solchen widerlichen israelfeindlichen und antisemitischen Bewegungen wie BDS (Boykott, De-Investitionen und Sanktionen) ihr schmutziges Werk fortzusetzen – dessen jüngstes der jämmerliche Boykott jüdischer Orte überall in Judäa und Samaria durch Ben und Jerry’s ist.

Dass es in dem Konflikt nicht um Territoriales geht, sondern er auf der unveränderbaren Ablehnung des Islam gründet einen jüdischen Staat oder sonst irgendeinen nicht muslimischen Staat, wie immer seine Grenzen aussehen, in einmal im Namen Allahs erobertem und besetztem Gebiet zu akzeptieren, wird von so vielen nicht bemerkt, die die internationalen Korridore der Macht bevölkern. Mit wenigen Ausnahmen hängen die meisten Diplomaten immer noch der Illusion an, dass territoriale Kompromisse die arabische und muslimische Welt zufriedenstellen werden. So wird der als „Zweistaatenlösung“ bekannte und diskreditierte Kadaver wieder und wieder ausgegraben und als Standardplan präsentiert.

Albert Einstein wird zugeschrieben gesagt zu haben: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ Dasselbe kann auch diejenigen einbeziehen, die keine Augen haben um zu sehen und keine Ohren um zu hören.

Die letzte, aber immer noch aktive Front des Zweiten Weltkriegs

Es gibt im Westen ein tiefgehendes Bedürfnis zu beweisen, dass Juden schlechte Menschen sind. Unter den Israelhassern gibt es ein atemloses Verlangen nach dem Augenblick, in dem man „erwischt“ brüllen und dann die Juden an den öffentlichen Pranger stellen kann.

Unsere aktuellen Erschütterungen, bei denen das jüdische Volk sowohl in Israel als auch in der Diaspora unter mörderischen und gehässigen Angriffen steht, sind weit folgenreicher als viele begreifen mögen.

Israel, wo ein Waffenstillstand für den Konflikt im Gazastreifen angekündigt wurde, blieb unter dem Feuer von Raketensalven, die israelische Zivilisten in den letzten Stunden vor Inkrafttreten töten sollten. Die Spannungen infolge von Angriffen durch Horden israelischer Araber auf israelische Juden, mit gelegentlicher übler Vergeltung durch eine kleine Zahl jüdischer Extremisten, bleiben stark.

Aber die Gewalt beschränkt sich nicht auf den Nahen Osten. Es hat einen gewaltigen Anstieg der Übergriffe auf Diaspora-Juden in Großbritannien, Europa und Amerika gegeben.

Auf den Straßen europäischer Städte haben Demonstranten nach der Vernichtung Israels gebrüllt und skandiert, die „Armee Mohammeds“ sei zurück um die Juden abzuschlachten.

In Los Angeles lebende Juden sagen, als sie im Restaurant in der City aßen, kamen Dutzende Palästinenserflaggen schwenkende Leute, von denen sie schlimm verprügelt wurden, nachdem sie vorher fragten: „Wer ist Jude?“

Die britische Verteidigungsorganisation für Juden, Community Security Trust, berichtet von einer mindestens fünffachen Zunahme antisemitischer Vorfälle während des Gaza-Kriegs.

Das dramatischste Beispiel war ein vierstündiger Autokorso, die Autos mit Palästinenserflaggen behängt, deren Insassen in jüdischen Bereichen von Nordlondon umherfuhren und Schmähungen brüllten. Einer dieser Schlägertypen brüllte durch ein Megafon: „F*** die Juden, f***t ihre Töchter, f*** ihre Mütter, vergewaltigt ihre Töchter und befreit Palästina.“

Diese erschreckenden Ereignisse sind nicht das Ergebnis davon, dass ein weiterer Konflikt zwischen Israel und den palästinensischen Arabern eine vorhersagbare antiisraelische Reaktion provoziert. Was jetzt geschieht, ist die Umgestaltung des palästinensisch-arabischen Kriegs gegen Israel zu einem Krieg gegen die Juden.

Diaspora-Juden werden physisch und verbal angegriffen, ihre Kinder eingeschüchtert und ihre Synagogen mutwillig beschädigt.

Die meisten solchen Taten werden von Muslimen begangen. Aber das wird von extremer Feindseligkeit westlicher „Progressiver“ gegenüber Israel verstärkt. Diese selbsternannten „Antirassisten“ sagen sich selbst, dass sie auf der Seite der Engel stehen. Aber während sie von den Angriffen auf jüdischen Menschen in ihren Städten aufrichtig entsetzt sind, lehnen sie es ab einzugestehen, dass ihre eigene Haltung gegenüber Israel zutiefst judenfeindlich ist.

Es sind nicht nur die verdrehte Berichterstattung, Verfälschungen und Ritualmordbeschuldigungen, die direkt aus dem Manuskript der Hamas kommen, die von der BBC, Sky UK, dem Guardian, der New York Times und vielen anderen Mainstream-Medien rund um die Uhr übermittelt werden. Noch schlimmer ist die Intensität der perversen und ungerechtfertigten Leidenschaft, mit der Israel dämonisiert wird.

Weiterlesen

1 2 3 5