Künstle’s Sicht: Die EU mit Deutschland schießen sich auf Polen ein

(Veröffentlicht am von die-andere-sicht)

– EU-Fundamentalisten sprechen einigen Ländern jede Souveränität ab
– Polen will nicht jede Freiheit aufgeben – wird „zurückgeschossen“?

von Albrecht Künstle *)

Polen versus Deutschland. Wieder wird zurückgeschossen wie am 1.9.1939, nur anders. Diesen Eindruck konnte man gewinnen beim Anschauen der Fernsehnachrichten dieser Woche und beim Aufschlagen der Zeitung. „Vertragsverletzung, Schlagabtausch, Sanktionen, Ächtung …“ beherrschen die Schlagzeilen und das nur, weil Polen sich vorbehält, sich von Brüssel und Straßburg nicht vollends auf der Nase herumtanzen zu lassen, und in der Justiz unabhängig bleiben will.

Die Visegrad-Staaten sind den Westeuropäern schon lange ein Dorn im Auge, Ungarn im Allgemeinen und jetzt Polen im Besonderen. Unisono beschuldigen die deutsche Kommissionspräsidentin v.d.L., der bayrische Berufseuropäer Manfred Weber und fast alle Medien-Kommentatoren und deren weibliche Spezies die Polen, „Europa in eine Krise zu stürzen“. Alle deutschen Parteien im Europaparlament außer der AfD forderten am Dienstag einen harten Kurs gegen die polnische Regierung und attackierten Morawiecki. „Hart wie Kruppstahl“? Sind die Polen so stark, dass sie Europa in eine Krise stürzen könnten?

Was hat Polen verbrochen? Es möchte seine Gerichtsbarkeit behalten und sein Rechtssystem nicht auch noch der EU opfern. Müssten sie das denn? Nein, müssen sie nicht. Entgegen anderslautender Behauptungen ist ein Vorrang des EU-Rechts in den Verträgen nicht manifestiert. Die Doktrin, dass EU-Recht nationales Recht breche, ist zum Erbrechen. Sie beruht nur auf einem einzigen EuGH-Urteil aus dem Jahr 1964. Seither glaubt man daran, dass dies für alles und alle gelte. Aber ist es für Europa elementar, ob es in Polen ein paar Geschlechter weniger gibt? Für bestimmte Sachbereiche ist das einheitliche Recht tatsächlich geboten.

Im Arbeitsrecht besteht diese Rechtshierarchie. Ich nenne das Beispiel, weil ich als Ex-Landesarbeitsrichter damit vertraut bin. Über allem Arbeitsrecht steht EU-Recht mit seinen EU-Richtlinien. Darunter das Grundgesetz, die Bundesgesetze und Tarifverträge in einem Konkurrenzverhältnis (Günstigkeitsprinzip), Landesgesetze, Verordnungen und nachgeordnete Rechtsnormen. Aber diese Systematik ist dem Postulat des freien Verkehrs von Waren, Dienstleistungen, Arbeit und Kapital geschuldet. Diesbezüglich sollen einheitliche Normen gelten, um Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Mitgliedsländern weitgehend zu vermeiden. Trotzdem gab es nach arbeitsrechtlichen Vorlagebeschlüssen schon Zoff zwischen dem EuGH und dem BVerfG.

Auch das Bundesverfassungsgericht sagte einmal, dass es selbst das letzte Wort habe und nicht der EuGH. Im Mai 2020 ging es um das Anleihekaufprogramm der EZB. Und siehe da: Unsere Verfassungsrichter erklärten den Eurozauber der EZB und auch das Urteil des EuGH als nicht vereinbar mit dem deutschen Grundgesetz. Letztes Jahr gab es über die Kompetenz der einen und anderen Robenträger einen Gelehrtenstreit. Aber traute sich jemand, Deutschland dermaßen ans Bein zu pinkeln wie man das jetzt mit Polen tut?

Das höchste Gericht müsse politikfrei sein, fordert man von den Polen. Aber ist unser Verfassungsgericht politikfrei? Nein, ist es nicht, darüber gibt es sogar Streit. Auch in Deutschland besteht keine politikfreie Gerichtsbarkeit, dafür aber weit mehr „rechtsfreie Räume“, wenn man unsere laxe Kriminalitätsverfolgung mit Nachbarländern vergleicht.

Auch in anderen Ländern Europas gibt es Vorbehalte gegen den Absolutheitsanspruch der EU. Hier in alphabetischer Reihenfolge: Auch Gerichte in Belgien, Deutschland, Dänemark, Estland, Frankreich, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Polen, Spanien und der Tschechei tun sich schwer mit den europäischen Machtzentren Brüssel (EU-Institutionen), Frankfurt (EZB), Luxemburg (EuGH) und Straßburg (Parlament). Aber mit unseren östlichen Nachbarn scheint man alles machen zu können. Im privaten Bereich würde man das Mobbing oder Bashing nennen.

Vielleicht sollten unsere Scharfmacher einmal einen Blick zurückwerfen und den Polen dankbar sein. Deren Vorfahren waren es, die unser Europa im Jahre 1683 vor dem Ansturm der Türken gerettet haben. Und das war nicht das einzige Mal. Sie scheinen sich der außereuropäischen Gefahr eher bewusst zu sein als unsere Polit-Oberlehrer. Ohne die Polen würden unsere Politiker heute nicht ihren leidenschaftlichen Fehden frönen können.

Statt der EU hätten wir wahrscheinlich ein islamisches Europa und somit auch keine Richter in roten Roben und seltsamen Hüten. Die Scharia-Rechtsprechung (?) läge in der Hand eines islamischen Herrschers. Dieser würde sich vielleicht eine „Fatwa“ schreiben lassen, mit der die Polen geächtet würden. Aber noch herrscht er nicht, der zentralistisch-autoritäre grüne Islam. Das Trommelfeuer gegen Polen, Ungarn und andere durch die jetzigen EU-Machthaber ist eine Schande.

Wen es interessiert, hier die Morawiecki-Rede: Veröffentlicht von Achgut

*) Informationen zum Autor siehe HIER

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Angela Merkel – ein „falscher Freund“ verabschiedet sich von Israel

* Von David Berger (Philosophia Perennis)

(c) Screenshot YT (Philosophia Perennis)

Der Abschiedsbesuch sollte ein Freundschaftsbesuch sein. Bundeskanzlerin Merkel reiste zum letzten Mal offiziell nach Israel. Sie servierte Bausteine aus der Kiste politisch korrekter Israel-Solidarität, die mit der Israel-Politik, die sie als Regierungschefin zu verantworten hatte, nichts gemein haben. Ein Gastbeitrag von Josef Hueber

In der Sprachwissenschaft bezeichnet man als false friends zwei Wörter in verwandten Sprachen, die durch ihre äußere Ähnlichkeit irrtümlich die gleiche Bedeutung nahelegen. Das englische Wort actual heißt beispielsweise nicht aktuell, sondern wirklich/tatsächlich. Angela Merkel hinterließ bei ihrem Besuch Ausagen, die sie als politischen  false friend qualifizierten, da sie das Gegenteil der dahinterstehenden Realität vorgaukelte.

Fürs Pressefoto gabs zwei kleine Nationalflaggen auf dem Beistelltisch zwischen Angela Merkel und Naftali Bennet (Merkel hat die deutsche diesmal nicht von sich geworfen). Sie täuschten gleiche Augenhöhe, Einklang und Solidarität vor, unterstützt von einem freundlichen Lächeln der Kanzlerin (bei einem Treffen mit Trump nie gesehen). Dies ist zwar fotogen, mit der politischen Wirklichkeit hat die Inszenierung aber wenig zu tun. Liest man nämlich, was die Bundeskanzlerin dem Regierungschef Israels gesagt hat, so offenbart die Bilanz merkelscher Israel-Politik einen  bizarren Gegensatz zu den Bekenntnisbausteinen, die man in der deutschen Israel-Politik gewohnt ist. Und dann gabs noch – alles andere als nebenbei- eine politische Belehrung zum Thema Verantwortung Israels für den Frieden in Nahost, die an Arroganz und Lehrerhaftigkeit nichts zu wünschen übrig ließ.

Hohle Phrasen – eine Auswahl

Wie üblich, vorneweg das Mantra der verinnerlichten Lehre aus deutscher Vergangenheit: „Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um zu betonen, dass das Thema der Sicherheit Israels immer von zentraler Bedeutung und ein zentrales Thema jeder deutschen Regierung sein wird“. Sie, Angela Merkel,  habe während ihrer Amtszeit versucht, die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland durch alle Mitglieder ihrer Regierung zu stärken. (Außenminister Maas war währenddessen  vermutlich damit beschäftigt, in den UN, mit Merkels Zustimmung, israelfeindlich-korrekt  für die richtigen Abstimmungen zu sorgen. Mahnende oder missbilligende Worte der Kanzlerin zum Abstimmungsverhalten der Bundesrepublik sind nicht bekannt).

Um die standfeste Solidarität mit Israel außer Zweifel zu lassen,räumt sie zwar ein: „Das Atomabkommen ist nicht ideal, aber wir befinden uns jetzt in einer schwierigen Situation, weil die Iraner nicht in Gespräche eintreten und weiterhin Uran anreichern“. Damit Teheran sich im Klaren ist: „Die Botschaft an den Iran ist unmissverständlich: „Kehrt an den Verhandlungstisch zurück!“ (Der deutsche Anteil am neuen Kampfgeist in Iran nach Trump wird nicht erwähnt).

Der moralische Zeigefinger der Oberlehrerin

Auf die Palästinenser und die Problematik israelischer Siedlungspolitik und des israelischen Staatsverständnisses  angesprochen, sagte Merkel sinngemäß in der Pressekonferenz, eine Zwei-Staaten-Lösung sei  alternativlos: „Wir können sie nicht vom Tisch fegen“. Merkel betonte verstärkend,  dass die Siedlungspolitik der Verwirklichung einer Zwei-Staaten-Lösung im Wege stehe.

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Deutschlands jüdische Führung gegen Israel

* von Daniel Pipes / Israel Hayom

Die politischen Parteien in Deutschland haben ihre Differenzen, das ist klar. Aber in einem Punkt sind sie sich einig: Die junge zivilisatorische Partei “Alternative für Deutschland” (AfD) sollte nicht im Bundestag vertreten sein.

Es ist nicht schwer zu verstehen, warum, denn die unverfrorene Offenheit der AfD zugunsten der westlichen Zivilisation, der Vereinigten Staaten und Israels verärgert sie zutiefst. Angesichts der bevorstehenden Wahlen tun sich die anderen Parteien zusammen, um die AfD zu diskreditieren. Da es sich um Deutschland handelt, ist die wirksamste Methode, sie mit Antisemitismus zu überziehen. Und um das am effektivsten zu tun, müssen Juden die Führung übernehmen.

32 der 69 Organisationen, die das Dokument “Juden gegen die AfD” unterstützen.

32 der 69 Organisationen befürworten das Dokument “Juden gegen die AfD”.

Das erklärt, warum der Zentralrat der Juden (ZdJ) ein Dokument initiiert hat, dem sich nicht weniger als 68 andere jüdische Organisationen angeschlossen haben. Unter dem Titel “Juden gegen die AfD” fordert es die Deutschen auf, eine andere Partei als die AfD zu wählen. Die Botschaft ist nicht subtil: “Wählen Sie am 26. September 2021 eine zweifelsfrei demokratische Partei und helfen Sie mit, die AfD aus dem Deutschen Bundestag zu vertreiben.”

In dem Dokument, das am 9. September veröffentlicht wurde, wird der AfD vorgeworfen, im Parlament “Verwüstungen anzurichten”, und sie wird als Heimat von “Antisemiten und Rechtsextremisten” bezeichnet, die “Rassismus und Menschenfeindlichkeit” betreiben. Zu allem Überfluss sind die Unterzeichner sogar “überzeugt, dass die AfD eine … religionsfeindliche Partei ist”.

Zu diesen Organisationen gehören auch einige große und etablierte internationale Namen, darunter das American Jewish Committee, die B’nai B’rith, die Claims Conference, der European Jewish Congress, der Jewish National Fund, Limmud, die Maccabi Games, die Ronald S. Lauder Foundation, die Union of Progressive Jews und der World Jewish Congress.

Zunächst einmal ist anzumerken, dass alle deutschen und amerikanischen steuerbefreiten Organisationen, die diese Erklärung unterstützen, ganz klar gegen das Gesetz verstoßen, indem sie sich dafür einsetzen, wie Stimmen abgegeben werden sollten. Die Überschrift des Dokuments enthält eine kindische Grafik mit einem nach unten zeigenden Pfeil, der den nach oben zeigenden Pfeil der AfD umkehrt. Seltsamerweise nennt das ZdJ in dem Dokument nicht ein einziges Mal den Namen der Partei, sondern nur die Initialen “AfD”, als ob die Erwähnung des vollen Namens die Partei in Verruf bringen würde.

Alberne Grafik

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Unterstützt die deutsche Polizei Deutschlands Weg in die Diktatur?

Symbolfoto (c) Screenshot YT

Ein Tweet der Polizei Nordhessen (Kassel) vom vergangenen Samstag sorgt seit Tagen für verwunderte Empörung in den sozialen Netzwerken: Dieser scheint ein gestörtes Verhältnis zu Frieden, Freiheit und Menschenrechten an den Tag zu legen. Oder handelt es sich um eine bewusste Provokation der Polizei, die auf ihre sinistere Lage (Eid auf die Verfassung) bei der Transformation der BRD in eine Demokratur hinweisen wollte?

Unser Tweet des Tages ist schon ein paar Tage alt, aber hat es in sich und hat nichts an Aktualität eingebüßt: Er stammt von der Polizei Nordhessen. Die wünschte am vergangenen Samstag den Bürgern von Kassel einen guten Morgen:

Guten Morgen Kassel: Versammlungslagen in der Innenstadt: Wir sind heute im Einsatz, um bestehende Versammlungsverbote durchzusetzen, nicht verbotene Versammlungen zu ermöglichen und Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.“

Alle Demos für Menschenrechte verboten

Um dann gleich darauf zu kommen, was in Kassel verboten und was erlaubt ist:

„Verbotene Versammlungen: Alle Demos unter dem Motto „Für Frieden, Freiheit, Menschenrechte und für eine geschlossene Gesellschaft“. Nicht verboten: Gegendemo im Bereich Königsplatz.“

Und damit man zwischen den guten und den Untermenschen ohne Grundrechte besser unterscheiden kann, gab die Polizei weiter bekannt: „Abstand & Maske: Die Stadt Kassel hat für heute eine Mund‐Nasen‐Bedeckungspflicht in Teilen des Stadtgebietes angeordnet.“

Was ist mit Eurem Eid auf unsere Verfassung?

Traut man der Polizei zuviel zu, wenn man annimmt, dass ,man dort bewusst so brutal ehrlich formuliert hat? Wollte man die darauf folgenden Reaktionen vielleicht provozieren? Denn diese sind eindeutig:

  • Und das macht Ihr mit? Habt Ihr als Beamte nicht einen Eid auf unsere Verfassung geschworen, die Ihr als willfährige Helfer mit Füßen tretet? Schämt Euch. Ihr seid nicht meine Polizei, unfassbar.
  • Die Logik (und den rechtlichen Rahmen) dahinter können Sie doch sicherlich erklären! Entweder ich verbiete beide oder „erlaube“ beide! Alles andere ist grundgesetzwidrig und politisch instrumentalisierte Doppelmoral!
  • Danke, dass Sie Ihre willfährige Mitschuld so offen dokumentieren.
  • Eine Gegendemo zu jener für Friede, Freiheit und Menschenrechte … ist das eine Demo für Krieg, Gefangenschaft und Tyrannei? Aber klar, wer braucht Menschenrechte. Die stören nur.
  • Ich lese das hier alles gerade zufällig… Wieso wird eine Demo für Frieden verboten, eine Gegendemo, die ja dann folglich gegen Frieden ist, erlaubt? Und eine zweite Frage: wird es überhaupt jemals wieder möglich sein, für Demokratie und den Erhalt ihrer Werte zu Demonstrieren?

Der Tweet und die darauffolgenden Antworten zeigen auch, wie die deutsche Polizei gerade unter ihren eifrigsten Verteidigern und Freunden rapide an Ansehen verliert. Die letzte Antwort, die der Polizei dann noch bleibt, ist rohe Gewalt. Und das sehen wir zunehmend bei den regimekritischen Demonstrationen. Deutschland auf dem Weg in eine Diktatur unterstützt von einer Polizei, die Demokratie und Menschenrechte verachtet? Etwas Schlimmeres ist – auch angesichts unserer DDR- und NS-Vergangenheit – kaum vorstellbar.

Deutschland muss dem Antisemitismus des iranischen Regimes die Stirn bieten

Berlin sollte die Führung bei der Bestrafung des Obersten Revolutionsführers der Islamischen Republik Ali Khamenei mit Wirtschaftssanktionen und der Einstellung der diplomatischen Beziehungen sein, bis Teheran Israels Existenzrecht anerkennt.

Benjamin Weinthal/Dr. Charles Asher Small, Israel HaYom, 14. Juli 2021
übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Iranische Studenten verbrennen in Teheran die israelisch Flagge (Foto: Reuters)

Die schnelle Verbreitung von Judenhass steht diese Woche in Jerusalem beim 7. Global Forum for Combating Antisemitism (Weltforum zur Bekämpfung von Antisemitismus) des israelischen Außenministeriums im Rampenlicht.

Das mangelnde Verlangen der deutschen Regierung dem tödlichen Antisemitismus und der Holocaust-Leugnung des iranischen Regimes entgegenzutreten stellt eine ernste Gefahr für die Sicherheit Israels und der deutschen Juden dar, ebenso für die Vorstellung und Struktur von Demokratie im Deutschland nach der Schoah. Der Iran ist der weltführende staatliche Sponsor von Antisemitismus und Holocaust-Leugnung.

Aus offensichtlichen Gründen sollte Deutschland die Führung bei der Bestrafung des Obersten Revolutionsführers der Islamischen Republik, Ali Khamenei, durch Wirtschaftssanktionen und einer Einstellung der diplomatischen Beziehungen übernehmen, bis Teheran Israels Existenzrecht anerkennt.

Julian Reichelt, stellvertretender Chefredakteur der BILD (Europas meistverkaufter Tageszeitung) hat treffend festgehalten, wie Kanzlerin Angela Merkels Gleichgültigkeit den Kampf gegen Judenhass behindert hat.*

„In fast 16 Jahren im Kanzleramt und auch nach der Flüchtlingskrise, die den arabisch-muslimischen Antisemitismus in Deutschland verstärkte, haben Kanzlerin Angela Merkel und ihre Regierung so gut wie nichts getan, um diese Gefahr zu bekämpfen oder auch nur eindeutig zu benennen“, schrieb Reichelt im Mai, nachdem Israels Verteidigungsmaßnahmen gegen die vom Iran unterstützten Terroristen der Hamas im Gazastreifen in Deutschland Ausbrüche antisemitischer Übergriffe auf Juden auslösten.

Die aktuelle „Wahl“ von Ebrahim Raisi zum nächsten Präsidenten der Islamische Republik bietet Merkel und ihrem Außenminister Heiko Maas eine klare Gelegenheit Raisis Hardcore-Antisemitismus zu verurteilen.

Recherchen der Anti-Defamation League ergaben, dass Raisi die Produktion einer 50-teiligen antisemitischen Dokumentation leitete, die die Lügen der „Protokolle der Weisen von Zion“ verbreitete, einem gefälschten Text, der die Juden für die Probleme des zaristischen Russland verantwortlich machte.

Raisi sagte auch: „Alle Zionisten wissen, dass die Hisbollah Raketen und Bomben fallen lassen wird, vor denen kein Mensch in Israel sicher sein wird.“

Merkel und Maas haben zu Raisi geschwiegen. Übrigens hat Merkel im Lauf der Jahre dem Sozialdemokraten Maas erlaubt ranghohe Diplomaten in die iranische Botschaft in Berlin zu schicken, um die Revolution der Islamischen Republik zu feiern.

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Grüne: Das Wort „Deutschland“ soll aus dem Parteiprogramm gestrichen werden!

„Deutschland – Alles ist drin“ lautet der vorläufige Titel des Wahlprogramms von Bündnis 90/Die Grünen, das eigentlich nur noch formal auf dem kommenden Parteitag beschlossen werden sollte. Jetzt aber regt sich Widerstand der Woko Haram-Gruppe innerhalb der Partei. Deutschland im Titel der Welterretter-Gruppe, die ab Herbst Deutschland regieren will? Das geht gar nicht!

Der Mensch im Mittelpunkt?

Dieser Titel spiegle nicht das Selbstverständnis der Grünen wider, erklären nun 300 Unterzeichner eines Änderungsvorschlags. Zu ihnen gehören auch zahlreiche Grün*innen, die sich auf ein Mandat im Bundestag bewerben. So z. B. Annkatrin Esser, die sich selbst als linksextrem bezeichnet. Ob sie beim Programm-Titel „Deutschland – Du mieses Stück Scheiße“ auch eine Änderung vorgeschlagen hätten?

Den Grünen dürfe es nicht darum gehen, Politik zu machen, die gut für Deutschland sei. Es müsse ihnen um Politik gehen, die gut für alle Menschen sei, die in Deutschland leben. Und das seien nun mal immer mehr Nichtdeutsche und auch zahlreiche junge Menschen aus dem FFF- und „Ende-Gelände“-Milieu, die sich mit Deutschland als Nation nicht identifizieren könnten. Die würde man vergraulen, wenn man das Wahlprogramm mit einem zutiefst rechten Slogan überschriebe.

Delegitimierung des zukünftigen Staates

So zeigt nun offen ein Teil der Partei das, was fast alle Grünen eint: Hass auf Deutschland als Nation, als Mutter- und Vaterland. Hass auf seine bürgerlichen Werte. Hass auf den christlichen Gottesbezug, letztendlich Hass auf die demokratische Grundordnung. Ob man solche Ambitionen im Bundesamt für Verfassungsschutz zur Kenntnis nimmt? Wahrscheinlich nicht. Eher wird dieser PP-Artikel und auch der BILD-Artikel, durch den er angestoßen wurde, dort unter der neuen Rubrik: „Delegitimierung des zukünftigen Staates“ abgelegt.

Reformationstag 2020:

* von Dr. Rafael Korenzecher

Cancel Judenhasser Luther — keine Spur !  Vulvas malen, bunte Klima-Workgoups und Martin feiern  —  natürlich mit Maske und auf Zoom —  bis der Islam kommt !!

Hier unten  mitgepostet  —  mein Beitrag zum Reformationstag 2018
( https://drkorenz.com/2018/10/31/luther-und-die-juden-in-den-zeiten-der-untergehenden-groko/ ).

Damals schrieb ich noch von untergehender GroKo  — Aber das war damals und vor Corona dazu. Heute haben wir mehr Covid, mehr Islam, mehr Morde, mehr Antisemitismus, mehr hübsche Klima-Workgroups, mehr links-gaga und die Merkel-Partei ist stärker als zuvor. Ja wenn man erst mal Lauf,  dann läufts eben.

Der deutsche Wähler weiß — dafür ist er ja bekannt —  immer ganz genau, wen man wann wählen muss. Für sowas hat er ein untrügliches Gespür  —  Das mit Hitler und den Nazis hat er ja auch bestens hingekriegt.

Warum also nicht auch mit der völlig freiwilligen Zerstörung unserer Gesellschaft und unseres Staates   —  Wir schaffen das !!

Dr. Rafael Korenzecher

( Bild gef bei Rita Stockmann )

Die islamischen Flüchtlinge in Deutschland und die Juden

* von Roland M. Horn

Im Buch Die Lahore-Ahmadiyya-Bewegung in Europa (Backhausen, Manfred (Hrsg.). Wembley 2008, S. 151) stoßen wir auf die folgenden Zeilen:

„Es war im Mai 1922, als die bekannte englische Tageszeitung in Indien ‚Mohammadan‘ einen Artikel mit der Überschrift ‚Die Notwendigkeit der Verbreitung des Islam in Deutschland‘ publizierte. Nachfolgend einige der Ideen des Autors dieses Artikels:

‚Unter all den Ländern Europas, scheint keines in einem solchen Ausmaß für die Verbreitung des Islam bereit zu sein als Deutschland. Es erlitt eine Niederlage im Krieg (gemeint ist natürlich der 1. Weltkrieg) und denkt nun ernsthaft über die künftige Richtung des Wiederaufbaus, über die Hinwendung zu einer Ordnung innerhalb einer neuen Ära von Frieden und Weiterentwicklung [nach]. Jedermann hier ist sich sicher, dass eine Wiedergeburt ohne der Hinwendung zu einer wahren Religion unmöglich ist. Das Christentum erlitt eine vollständige Niederlage. Deutschland ist in einer viel besseren Position im Innersten, die wahre Realität von falscher und grundloser Propaganda zu erkennen … Deutschland ist das Zentrum von Europa und hier Erfolg zu verzeichnen, wird einen heilsamen Einfluss auf die benachbarten Länder ausüben…

Viele Leute schauen mich wegen meiner Einschätzung der Situation mit geringschätzigen Augen an. Weitere halten die jetzige Zeit [für] schlecht geeignet um sich auf ein solches Wagnis einzulassen…‘

Der Autor hat über das Für und Wider einer solchen Mission nachgedacht. Er ist sich über den Stand der Angelegenheiten im Mutterland (Indien) bewusst. Obwohl er so weit von Indien entfernt ist, weiß er sehr genau, was dort vorgeht. Er ist sich aber sicher, dass dieses Unterfangen den indischen Kampf für die Unabhängigkeit nicht negativ beeinflussen wird. Statt dessen wird es eine positive Wirkung ausüben und zu einem großen Auftrieb für die Kalifats-Bewegung und das Erreichen dessen wirklicher Ziele führen. Weiter würde es dazu führen, die gegen den Islam erhobenen Vorwürfe des Blutvergießens und Zerstörens zurückweisen zu können…Ich schreibe meine Beobachtungen nach dem Studium der aktuellen Ereignisse in Deutschland und ich wäre gegenüber dem Islam treulos, wenn ich die indischen Muslime nicht über diese großartige Gelegenheit zur Verbreitung des Islam in diesem Lande informieren würde…‘

Diese Ideen zeigen sehr deutlich, dass:

  1. Deutschland war das geeignetste Land in Europa für die Ausbreitung des Islam.
  2. Durch die Ausbreitung des Islam in Europa könnte die Wirkung der Propaganda, die gegen den Islam betrieben wird, neutralisiert werden, und dies könnte einen direkten Einfluss auf den Kampf für die Unabhängigkeit der Muslime in Indien haben.
  3. Das Predigen und die Ausbreitung des Islam war ein tiefes Bedürfnis in dieser Stunde in Europa, und besonders in Deutschland.“ ( vgl. http://berlin.ahmadiyya.org/books/aaiil_europe-2.pdf)

Diese Ideen zeigen aber auch sehr deutlich, dass es jemanden oder sogar eine Gruppe gab, der /die schon  vor fast 100 Jahren eine gezielte muslimische Unterwanderung und die Islamisierung Deutschlands plante…

Der Autor dieses Artikels war Professor Abdus Satar Kheiri, der sich zusammen mit seinem Bruder Professor Abdul Jabbar im Jahr 1920 Gedanken über die Aussichten einer Mission in Berlin machten, die schließlich im Juli 1925 in Berlin eröffnet wurde. 2008 wurde sein Artikel – wie oben gesehen – im Rahmen des genannten Buch vollständig zitiert.

Die Ahmadiyya-Bewegung ist eine wesentlich kleinere islamische Sekte als die bekannteren großen Sunniten und Schiiten.  Ihr Gründer ist Mirza Gulam, der sowohl als Prophet, Messias und Mahdi angesehen wird und zahlreiche Schriften herausgegeben hat. Die „Lahore-Ahmadiyya-Bewegung zur Verbreitung islamischen Wissens“, das Backhaus vertritt, ist eine Abspaltung der ursprünglichen Ahmadiyya-Bewegung.

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AfD zwingt Bundesregierung zu Pro-Israel-Politik

Die AfD zwingt die Bundesregierung zu einer historischen Kehrtwende in der Israel-Politik: Laut Ha‘aretz folgt Berlin Tschechien und spricht dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag die Befugnis ab, Israel wegen angeblicher Verstöße gegen „Völkerrecht“ zu verurteilen.

Die Bundesregierung habe in einem Schreiben an den Internationalen Strafgerichtshof am Freitag die Ansicht geäußert, dass „nach den Rom-Statuten nur Staaten“ in Den Haag klageberechtigt seien, zu denen „Palästina“ nicht zähle, da es kein Staat sei, so Ha’artez.

Deutschlandkorrespondent der führenden israelischen Tageszeitung Eldad Beck lobt AfD

Der Deutschlandkorrespondent der führenden israelischen Tageszeitung Israel Hayom Eldad Beck schrieb, die Kehrtwende der Bundesregierung sei das Verdienst der AfD, die mit ihrer pro-Israel-Politik die anderen Parteien zum Handeln gezwungen habe, u.a. beim BDS-Verbot und beim Antrag gegen die Hisbollah, der im Juni zuerst gegen den Widerstand aller Parteien eingereicht, im Dezember aber verabschiedet wurde, nachdem sich FDP und Junge Union auch dafür ausgesprochen hatten.

„Gab es bisher nur einen allgemeinen Parteikonsens bei rituellen Schuldbekenntnissen – mit gleichzeitiger, handfester Unterstützung für die Palästinenser – zwang die nachdrückliche pro-Israel-Politik der AfD die Bundesregierung und die anderen Parteien, ihre Israel-Politik zu ändern“, so Beck auf Israel Hayom.

Neue israelische Regierung und neue politische Kräfte in Deutschland

„Nach den israelischen Wahlen ist zu hoffen, dass eine neue Regierung Zugang zu den neuen politischen Kräften in Deutschland finden wird, die die neue Wirklichkeit abbilden,“ schrieb Beck, „anstatt in überkommenen Denkmustern zu verharren.“

Beck kritisierte letzte Woche den israelischen Botschafter Jeremy Issacharoff für seine militante Kritik an der AfD: „Wenn wir (Israelis) uns in die deutsche Angelegenheiten einmischen, warum sollten sie nicht auch in unsere Angelegenheiten eingreifen?“ fragte Beck, und warnte davor, die AfD „als rechtsextreme oder Neonazi-Partei zu behandeln… Es ist ein Fehler für Israel, so sorglos mit der Nazikeule umzugehen, nur weil es an Verständnis für die deutsche Realität mangelt. Jede Partei muss danach beurteilt werden, was sie tut und sagt.“

Bundesregierung kommt AfD-Forderungen nach

Der AfD-EU-Abgeordnete Joachim Kuhs hatte im August die „besetzten Gebiete“ von Judäa und Samaria mit einer Delegation der „Juden in der AfD“ besucht und ein Ende der Boykott-Politik der Bundesregierung und EU gegenüber Juden in den umstrittenen Gebieten gefordert. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch hat mit den Anträgen gegen BDS und Hisbollah die pro-Israel-Politik der AfD vorangetrieben, und mit Anfragen an die Bundesregierung herausgefunden, dass Berlin die Zahlungen an die korruptionsgeplagte, Hamas-nahe UNRWA 2018 auf 173,2 Millionen Euro mehr als verdoppelt hat.

„Ich freue mich, dass die Bundesregierung unserer Forderung nachgekommen ist, Juden in den umstrittenen Gebieten nicht mehr pauschal als Illegale Siedler zu verurteilen“, sagt MdEP Joachim Kuhs gegenüber Philosophia Perennis. „Jetzt müsste das Auswärtige Amt unter Heiko Maas und Staatsminister Niels Annen auch ihre Boykott-Politik gegenüber Juden im biblischen Judäa und Samaria beenden.“

Warum wird Israel verteufelt?

* Von Albrecht Künstle im Februar 2020

Vorsitzende des Deutsch-Israelischen Arb.kreises unter Dauerbeschuss

– „Sabine“ hieß der letzte Sturm, gegen Simone einer aus anderer Richtung
– Worin unterscheiden oder ähneln sich der „Judenstaat“ Israel und Deutschland?

Seit dem Jahr 1974 gibt es den Deutsch-Israelischer-Arbeitskreis Südlicher Oberrhein e.V. (DIA). Nach 44 Jahren wurde 2018 Simone Schermann zur Vorsitzenden gewählt – eine (säkulare) Jüdin aus Deutschland. Deren Familie hat wie so viele eine schlimme Geschichte, die in Yad Vashem dokumentiert ist. Die neue Vorsitzende trat ihr Amt an mit dem Wunsch, ohne wenn und aber an der Seite Israels zu stehen. Und seither hängt in dem Verein der Haussegen schief. Der vorige Vorsitzende und wenige andere traten aus, opponieren aber weiter mit Unterstützung der Lokalpresse, allen voran die Lahrer Zeitung, penetrant von außen. Und schicken einen Gegenkandidaten für die nächste Wahl ins Rennen, welcher der Vorsitzenden Rechtsradi-kalismus(!) und zugleich Israelhörigkeit vorwirft.

Die Frage, ist Antisemitismus „nur“ Judenhass hierzulande oder auch Israelfeindlichkeit, veranlasste mich zu ergründen, was denn Israel so verwerflich macht und von unserem Deutschland unterscheidet. Hier einige Vergleiche.

Israel und Deutschland haben wie wenige Länder der Welt keine Verfassung, nur ein Grundgesetz. Wir haben eines, Israel hat elf und eine Unabhängigkeitserklärung. Beide Staaten wurden in einem Mai gegründet, die Bundesrepublik 1949, Israel schon ein Jahr vorher.

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