Die Collins-Elite

  • von Roland M. Horn

In seinem Buch Final Events and the Secrets of the Government Group on Demonic UFOs and the Afterlife spricht Redfern über die sogenannte Collins-Elite, eine Gesellschaft, die Redfern zufolge eine geheime Gruppe innerhalb der US-Regierung ist. Deren Mitglieder glauben, dass die angeblichen außerirdischen Besucher in Wirklichkeit betrügerische Dämonen und gefallene Engel sind. Demnach sind sie die Lakaien des Satans, der unsere Seelen versklaven und den Weg nach Harmagedon und das jüngste Gericht ebnen wolle. Das ist eine an der Bibel ausgerichtete Auslegung bezüglich der Herkunft der okkulten Mächte.

Diese Gruppe würde alle Hinweise auf den Besuch von Außerirdischen vollkommen widerlegen und ablehnen und stattdessen behaupten, Dämonen steckten hinter der Alien-Maskerade. Die Gruppe glaube, dass sich die Menschheit von den Lehren der Religionen abwende und wir beherzt sei, Satan zu akzeptieren und ihn kurz vor Harmagedon und dem Ende der Zeit als Retter anzunehmen – wenngleich in der irreführenden Verkleidung als fortgeschrittene Alien-Wesen.

In Kontakt mit dieser Gruppe kam Redfern über anglikanischen Priester Ray Boeche, der gleichfalls Gründer und früherer Direktor des Fortean Research Center und für die MUFON in Nebraska arbeitete.

Boeche bekam etwa im Jahr 2006 Besuch von zwei Männern, die sich als Physiker vom Departement of Defense (DoD/Verteidigungsministerium) ausgaben. Sie berichteten ihm von sogenannten NHEs (Non-Human-Entities/nichtmenschlichen Wesen), die keine Aliens, wie oft fälschlicherweise angenommen, sondern Lakaien des Satans gewesen seien. Boeche schätzte beide Männer als Anfang bis Mitte der 50 Jahre alt ein und sagt von beiden, dass sie Christen gewesen seien, die an einem Projekt des DoD gearbeitet hätten, in dem es darum ging, Kontakt zu diesen NHEs zu bekommen.

Letztlich ging es Ihnen darum, die Kräfte dieser Wesen zu kontrollieren und zu militärischen Zwecken und im geheimdienstlichen Bereich zu arbeiten, z B. für psychotronische Waffen oder Remote Viewing. Boeche befürchtete, dass sie damit ein Tor öffneten, durch das „diese Dinge“ eindringen können. Die beiden Männer eröffneten Boeche jedoch noch ein weitreichenderes Ziel: Die NHEs besäßen sicherlich mentale Kräfte, die es abzuleiten galt. Als Ergebnis seien tiefere Pläne initiiert worden, die nichts anderes taten, als alte Riten und Schwarze Rituale durchzuführen, um mit den NHEs für zwei spezifische Ziele in Kontakt zu treten: Sie zu kontrollieren und die außergewöhnlichen mentalen Kräfte in der Form von unschlagbaren Waffen zu verwerten. Boeche war alles andere als begeistert.

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