Buchbesprechung: Hartwig Hausdorf: Grenzerfahrungen

* von Roland M. Horn

Hartwig Hausdorf:
Grenzerfahrungen
Abenteuer am Rande der der Realität
Ancient Mail Verlag, Groß-Gerau, Oktober 2019
ISBN: 978-3-95652-274-1
Preis: € 19,80
DIN A5, 238 Seiten, 17 s/w-Abbildungen

Der Autor berichtet in diesem Buch über seltsame Begebenheiten der unterschiedlichsten Couleur und aus den verschiedensten Zeiten. Bei solchen Erfahren sind für mich immer einige Erlebnisse des Autors von besonderem Interesse. So berichtet er, dass er “einige recht ungewöhnliche Dinge” erlebt hat, die er “an späterer Stelle” “seinen Lesern nicht vorenthalten möchte”. Eines dieser Erlebnisse schildert er jedoch bereits im vorliegenden Buch. Es war Ende der der 1950er Jahre, als er als Vierjähriger mit einem Freund an einem Gehsteig spielte, was zur damaligen Zeit noch ziemlich ungefährlich war. Die beiden Spielgefährten fanden eine uralte Laterne, die das Interesse der beiden Jungen auf sich zog. Irgendwann sahen sich die Freunde von einer “Art Dunkelheit” eingehüllt, obwohl die Sonne weiter schien. Wie Hausdorf später recherchierte, fand zu diesem Zeitpunkt keine Sonnenfinsternis statt. Die Eindrücke, die er schildert, erinnert an den Oz-Faktor, den wir aus Berichten von UFO-Sichtungen kennen: Kein Verkehr mehr auf den Straßen, keine anderen Menschen, kein Vogelgezwitscher, und die Szenerie wirkte irreal. Die Zeitdauer war für Hausdorf nicht einschätzbar, aber irgendwann war alles wieder normal. Hausdorf erinnert sich noch, wie sein Freund sagte, die Laterne habe ihnen das Leben gerettet.

Zwei andere Merkwürdigkeiten konnte Hausdorf zumindest bezeugen: Im australischen Outback bewunderte er mehrmals vor Ort eine Zeichnung auf zwei Felswänden, die auf vier- bis fünftausend Jahre alt geschätzt wird und nach Ansicht zumindest einiger Archäologen einen Ägypter zeigt. 300 altägyptische Hieroglyphen berichten nach der Übersetzung eines australischen Ägyptologen die Geschichte von Alten Ägyptern, die es nach Australien verschlagen hat. Der Herrschername wird namentlich genannt. Es war ein Sohn des Pharos Khufu, Pharao Ra-Djedef. Der Übersetzer datiert auf der Basis der Inschriften und der Erwähnung eines Prinzen namens “Djeseb”, was stark an Ra-Djedef erinnert, dass die Expedition ziemlich genau kurz nach der Herrschaft Khufus, der von 2551 bis 5228 v. Chr. regiert haben soll, stattgefunden haben müsse. Somit hätte sich die Expeditionen vor mindestens 4500 Jahren ereignet. Nur: Wie gelangten die Ägypter damals nach Australien? Die orthodoxe Wissenschaft sieht für diese Zeit keinen Möglichkeit des Reisens von Ägypten nach Australien vor. Doch es gibt bestätigende Berichte dafür.

Die zweite angesprochene Möglichkeit spricht einen von einem Hobby-Paläontologen Mitte der 80er Jahre in einer Wüstenregion in Südamerika getätigten Fund an. Es handelt sich dabei um ein Skelett, das ihm seltsam vorkam und das nach Einschätzung eines mit ihm befreundeten Paläontologen “weltweit einzigartig und somit noch keiner bislang bekannten Spezies zuzuordnen sei.” Bezeichnenderweise nannte der Hobby-Paläontologe das Skelett “Alf“. 2019 sah sich Hausdorf den Fund in jenem Urwald-Museum, in dem der Finder das besagte Fossil untergebracht hatte, selbst an. Er fühlte sich “regelrecht elektrisiert” und fand eine Reihe von Details aufgelistet, die “im Großen und Ganzen den anatomischen Eigenschaften des menschlichen Körpers entsprechen”. Es gab jedoch auch Unterschiede: Der Kopf war langgezogen und die Extremitäten besitzen jeweils drei reptilientypische Klauen, die den Autor an die “Nasca-Mumien” erinnern.

Eine andere Geschichte soll sich im 16. Jahrhundert zugetragen haben: Da wollte ein Schuldner endlich seine Gläubiger bedienen – und verschwand. Bei einer Suchaktion stieß man auf seinen Hut, Mantel, Handschuhe sowie ein von ihm mitgeführtes Gewehr mit dazugehörigen Hüllen. War er umgebracht worden? Ein Verdächtiger wurde gefunden, aber bald wieder freigelassen worden. Erst nach Monaten kam er zurück: Ohne Haare, Bart und Augenbrauen, mit geschwollenem Gesicht, “zersprangenem Angesicht” und einem verunstaltetem Kopf. Er war offensichtlich gealtert und berichtete, dass er seinen Gläubiger nicht gefunden habe und deshalb umkehren wollte, als er ein “seltsames Gestöße und Saußen” vernahm. Dann habe er die genannten Kleidungsstücke/Gegenstände verloren und wurde “in den Lüften hinweg in ein fremdes Land getragen”, das ihm völlig unbekannt war. Er hatte Schmerzen und die Veränderungen an seinem Gesicht wahrgenommen. Dieses fremde Land erwies sich als Mailand, wo er glücklicherweise einem deutschen Gardeknecht traf, der ihm half. Einige Monate später war er zurück in seiner Heimat am Sempacher See. Dieses Erlebnis erinnert Hausdorf an die sogenannten Abductions.

In anderen Kapiteln berichtet Hausdorf über eine “fliegende Missionarin” im 17. Jahrhundert, in einer anderen an eine “Abenteuerliche Seereise Post Mortem”, in der der oft bemühte Zufall eine große Rolle spielt, später geht es um einen “Tranceläufer”, der “überirdische Geschwindigkeiten” erreichte, und einige Seite weiter geht es um eine “Wunderwaffe” im Jahr 1938. Auch in dieser Geschichte spielt der “Zufall” wieder eine (zu) zentrale Rolle.

Weiter ist von einer mysteriösen Begegnung an der damaligen innerdeutschen Grenze die Rede und später von der Begegnung eines Tauchboot-Kapitäns mit einer unheimlichen Kreatur, die an einen Plesiosaurus erinnerte, der aber als vor 60 Millionen Jahren ausgestorben gilt.

In einer englisches Grafschaft liegt eine Örtlichkeit mit dem bezeichnendem Namen “Devil’s Garden”. Dort wollten im Jahr 1978 vier junge Männer “schwarzfischen”, doch auch dem Weg zum Ziel entdeckten sie ein fliegendes Objekt, das über einem Fluss schwebte. Und mehr noch: Bei dem Objekt tauchte urplötzlich ein klein gewachsenes humanoides Wesen auf, später betrat noch ein zweites die Bühne. Beide trugen silberfarbene Anzüge und Helme mit Lampen, die sich anschickten, eine Kuh zu stibitzen. Außerirdische?

Ein amerikanischer Student geriet im Sommer 1985 scheinbar irgendwie in eine frühere Zeit, in der er einen Indianer sah, wie er in der Zeit um 1840 aussah; bei einer anderen Begebenheit verschwand im Jahr 2004 eine Frau in einem Museum von überschaubarer Größe, begegnete einem “Fremden im Trenchcoat“, der auf einen Bildschirm mit Sequenzen aus den 60er-Jahren starrte und dazu meinte: “Hm. Das sieht ganz so aus, als ob es heute wäre”, und als die Frau nach zwei Stunden das Museum verließ, erklärte ihr Mann, der sich in der gleichen Zeit wie sie im Museum befand, sich aber getrennt von ihr dort umsah, aufgelöst, dass sie in der fraglichen Zeit ganz offensichtlich nicht im Museum war. Der Mann im Trenchcoat schien sich zudem in Luft aufgelöst zu haben. Ist auch diese Frau in eine andere Zeit geraten?

Soweit nur eine kurze Zusammenfassung einiger der insgesamt 48 Gegebenheiten/Kapitel des Buches. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass einige der Begegnungen erfunden sein könnten, aber für viele gibt es Indizien für die Glaubhaftigkeit. Sei es wie es sei, dieses Buch sorgt für eine spannende Kurzweil. Ein besonderes Lob verdient auch die Aufmachung. Das Cover des Hardcover-Buches wirkt ausgesprochen ansprechend.

(Erstveröffentlichung bei Atlantisforschung.de)

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Buchbesprechung: Roland Roth und Frank Grondkowski: Das Unbekannte gibt es nicht

  • von Roland M. Horn

Roland Roth & Frank Grondkowski:
Das Unbekannte gibt es nicht:
Vergessene Orte und verlorenes Wissen
Ancient Mail Verlag, Groß-Gerau, 2021
ISBN: 978-3-95652-303-8
Preis: EUR 21,90
DIN-AS-5, Pb, 220 Seiten, 75 Farbbilder

Die Autoren beweisen in diesem Buch, dass es auch in Deutschland Orte gibt, auf die man ruhig mal einen zweiten Blick werfen kann, denn auch hier gibt es Rätselhaftes zu entdecken.

Ihre Reise zu diesen Orten beginnen sie mit dem Sonnenobservatorium in Goseck, bei dem sie gleich zu Beginn die Frage aufwerfen, ob es sich bei dieser 7000 Jahre alten Kreisgrabanlage im Landkreis Sachsen-Anhalt um ein Erbe von Atlantis handelt. Sie stellen fest, dass die beiden südlichen Tore und Zugangswege vom Mittelpunkt der Anlage aus gesehen mit einer Genauigkeit von drei bis vier Tagen auf den Sonnenauf- und -untergang um 4800 v. Chr. ausgerichtet sind. Allem Anschein nach handelt es sich bei dieser Anlage tatsächlich um ein (frühes) Observatorium zur Bestimmung der Wintersonnenwende. Darüber hinaus stellen die Autoren fest, dass es noch weitere Kreisgrabanlagen in Deutschland und Europa gibt. Auch bei diesen sprechen die Autoren von Sonnenobservatorien, die in der Steinzeit erbaut worden sei müssen. Aber warum? Die Autoren bringen eine Theorie ins Spiel, “dass die Menschen damals die Erinnerungen an große Katastrophen weitergetragen hätten, beispielsweise Einschläge von Himmelskörpern und die in der Folge entstandenen Feuerstürme, Flutwellen etc., die über das Land fegten. Wurden solche Anlagen wie jene in Goseck zur Früherkennung von Katastrophen konstruiert?”, fragen sie sich und staunen, denn dies würde voraussetzen, dass die “Steinzeitmenschen” ein großes Wissen – das ihnen vom Mainstream freilich abgesprochen wird – gehabt haben müssen.

Eine weitere Station der beiden Autoren ist die Himmelsscheibe von Nebra, die wohl 2100 bis 1700 Jahre alt ist. Allem Anschein nach sind dort die Plejaden neben dem Mond abgebildet. Am unteren Ende der Scheibe ist offensichtlich eine Sonnenbarke zu sehen. Die Autoren stellen Überlegungen und Vergleiche an und fest, dass diese sich vom Sonnenaufgang zum -untergang bewegt – ein Gedankengut, das man auch aus Ägypten kennt und das auch noch in einer ähnlichen Zeitepoche und kommen zur Königsfrage: “Kam dieses Wissen womöglich aus Ägypten um die heutige Region um die Stadt Nebra?”

Aus einem weiteren Objekt “Die Heiligen Hallen: Der Buchenhain von Lüttgenhagen” sei nur ein wichtiger Satz zitiert, der kanadischen Atom,- und Astrophysiker Hubert Reeves stammt: “Der Mensch ist die dümmste Spezies! Er verehrt einen unsichtbaren Gott und tötet eine sichtbare Natur, ohne zu wissen, dass die Natur, die er vernichtet, dieser unsichtbare Gott ist, den er verehrt.”

Ein weiterer Ort, den die Autoren ins Visier nehmen, ist die Mecklenburgische Seenplatte. Dort finden sie Grabanlagen, die offensichtlich für Riesen gebaut wurden. Doch die Grundvoraussetzungen für eine derartige Arbeit sind gar nicht gegeben, stellen die Autoren fest, denn die Monumente sollen in der Jungsteinzeit errichtet worden sein. Nachdem sie auf unzuverlässige bis falsche C-14-Datierungen zu sprechen kommen, zitieren sie den Philosophen Karl Popper mit einem ganz anderen Satz als jenen, den “Skeptiker” oft mantramäßig wiederholen: “… es geht nicht um den Wahrheitsbeweis (Verifikation ) eines Satzes oder einer Theorie, sondern um Fehlersuche und Fehlerkorrektur und dadurch um Annäherung an die Wahrheit” – eine Weisheit, die ständig Popper zitierende “Skeptiker” oft nicht beherzigen.

Aus Legenden über einen Sachsengott im Harz namens Krodo, der als ein schlanker älterer Mann dargestellt wird, der auf einem Fisch steht, ergeben sich weitere interessante Aspekte, wie die Autoren feststellen. Interessanterweise gibt es in dieser Gegend jedoch auch Märchen von einem “Krötenkönig” namens Krodo. Er sah aus wie ein Mensch, nur der Kopf war der einer Kröte. Dieser “amphibische König” erinnert die Autoren an die Überlieferungen beispielsweise der Dogon in Mali, die ein amphibisches Wesen verehren, von dem nicht wenige Autoren überzeugt sind, dass er – beispielsweise seine Ethnie – aus dem Weltall kam.

Ein weiterer Ort, den die Autoren besprechen ist die Steinkirche Scharzfeld, die eigentlich eine Höhle ist. Ein Verein, der sich mit dieser Höhle beschäftigt, nennt die Steinkirche “das Avalon des Harzes”, weil sie Mitglieder des Vereins an den Aufstieg beim sagenumwobenen Glastonbury in England erinnert, die oft in Zusammenhang mit Avalon gebracht wird, der “Anderswelt des keltischen Gottes Afallach, nach einer keltischen Legende”.

Die Autoren befassen sich weiter mit Sagen um den Kyffhäuser, in denen wir sogar das “Missing-Time”-Syndrom erkennen und vielen weiteren Beispielen für “vergessene Orte” und “verlorenes Wissen”.

Eine interessante Spurensuche!

(Erstmals veröffentlicht auf Atlantisforschung.de)

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Buchbesprechung: Werner Betz und Sonja Ampssler: Portale

* von Roland M. Horn

Werner Betz und Sonja Ampssler:
Portale
Eine Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart
Ancient-Mail-Verlag, Groß-Gerau, Januar 2001
ISBN: 978-3-95652-298-7
Preis: EUR: 21,90
DIN-A-5, TB, 246 Seiten, 74 Farbabbildungen

Werner Betz und Sonja Ampssler führen mit diesem Werk ihre mit “Riss in der Matrix” begonnenen Forschungen fort. Sie suchen nach Portalen oder Fensterorten – Orte, die möglicherweise einen Übergang in eine andere Dimension darstellen.

Mit auf ihren Reisen ist immer ihr Messgerät, mit dem sie aktuell in der katholischen Pfarrkirche in Amorbach eine zehnfache Erhöhung des empfangenen Signals auf das feststellten. Die Frage, woher diese Erhöhung kam, bleibt offen. In der näheren Umgebung fand das Autorenteam jedoch noch mehr Anomalien.

Die beiden Autoren fanden seltsame Übereinstimmungen von Holundersträuchen und angeblichen Wunderorten – so in Maria Einsiedel, Maria Thalheim, der Kirche von Süderhastedt (Schleswig Holstein), dem Kloster Stockerau bei Wien und der Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Schneeberg/Odenwald. In Schneeberg sahen sie auf ihrem Monitor eine weiße Fläche, die ihnen eine erhöhte elektromagnetische Energie anzeigte. Bei weiteren Untersuchungen in der Umgebung stießen sie auf noch mehr Anomalien.

Seltsame Kräfte im thüringischen Arnstadt konnte Betz am eigenen Leib spüren. Zunächst entdeckten die Autoren am Jakobsturm mit ihren Messgeräten ein großes Energiefeld, und dies ging einher mit gesundheitlichen Störungen. Betz wurde von Schlappheit überfallen, von Glieder- und Kopfschmerzen sowie dem Gefühl erhöhter Temperatur – doch eine Erkältung stellte sich nicht ein. Versetzte ein “Feld” Betz in diesen Zustand, fragen sich die Autoren?

Das absolute Highlight dieses Buches ist jedoch ein anderes Erlebnis, das Betz hatte. Er befuhr die Autobahn Route des Estuaires, die von Belgien bis nach Spanien führt. Nachdem die Fahrt recht eintönig verlief, entdeckten er und seine Begleiterin in Richtung Calais plötzlich eine kleine Idylle. Eine Straße zweigte ab, und die Häuser, die sie rechterhand sahen, hatten keine Ähnlichkeit mit jenen, die sie vorher gesehen hatten. Dort spielten Kinder, doch deren Kleidung wirke ärmlich. Viele trugen nicht einmal Schuhe. Die Straße war weder geteert noch gepflastert. Betz fotografierte die Szene, doch wie sich später herausstellte, war auf den Fotos nichts zu sehen. Jahre danach befuhr Betz die gleiche Straße noch einmal, doch dieses Dorf war wie vom Erdboden verschluckt. War er etwas in die Nähe eines Portals geraten, in dem Gegenwart und Vergangenheit zu verschmelzen begannen?, fragt er sich.

Betz und Ampssler berichten weiter vom sagenumwobenen Untersberg. Gerüchten zufolge sollen in der Nazi-Zeit Gravitationsmaschinen und Gravitationsveränderungsgeräte dorthin verbracht worden sein. In diesem Zusammenhang soll Hans Kammler, der General der Waffen-SS. gesagt haben: “Wichtig waren für uns eigentlich nur die Beherrschung der Zeit und die steuerbaren Dimensionstore.” Und Betz selbst schildert ein merkwürdiges Erlebnis, das er selbst am Untersberg hatte. Zu einer Exkursion in die Froasenhöhle hatte er einen CoelestinKristall dabei, den er einst von einem Medium und Portalforscher erhalten hatte und mit dessen Hilfe man angeblich Portale öffnen könne. Nicht so richtig daran glaubend nahm Betz den Kristall in beide Hände und begann zu meditieren. Er kann die Zeit nicht einschätzen, die er in dieser Meditation verbrachte, doch es muss recht lange gewesen sein, denn Ampssler machte sich bereits Sorgen, als ihn aus dieser Meditation holte. Andere haben dort ähnliche Erfahrungen gemacht.

Bereits in ihrem vorangegangenen Buch “Riss in der Matrix” hatten Betz und Ampssler über das Salstal und den dort lebenden Kontaktler Jean de Rignies berichtet, und im vorliegenden Buch wird dieses Thema vertieft. In den Erlebnissen dieses Kontaktlers spiet auch Atlantis eine Rolle, und an anderer Stelle wird in diesem Buch auch auf das geheimnisvolle Agarthi eingegangen.

Auch der berüchtigete Djatlov-Pass findet in diesem Buch Erwähnung. Zur Erinnerung: Dort waren im Jahr 1959 neun russische Ski-Wanderer unter merkwürdigen Umständen verschwunden. Der Name des Berges Otorten, in dessen Gegend das Unglück geschah, bedeutet auf Deutsch so viel mit “Berg des Todes”, und mündliche Überlieferungen sagen aus, dass sich hier zwei Welten treffen und sich merkwürdige Geschehnisse abgespielt hätten. So sollten vor etwa 200 Jahren dort neun Jäger (ja, wieder 9!) einfach verschwunden sein.

Im Zusammenhang mit “Portalen” wird auch das Erlebnis des Offiziers Richard E. Byrd betrachtet, der bei einem Flug über die Arktis eine grüne Landschaft dort entdeckt haben will.

Das sind nur einige der zahlreichen merkwürdigen Vorfälle, die im Buch besprochen werden. Ob Betz und Ampssler tatsächlich auf Portale gestoßen sind, kann natürlich nicht mit Sicherheit gesagt werden, doch man muss schon zugeben, dass sie eine Menge an Belegen aufgefunden haben und einiges auch selbst erlebt haben! Ein sehr interessantes Buch!

(Erstmals veröffentlicht auf Atlantisforschung.de)

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Buchbesprechung: Hartwig Hausdorf: Mars Mysterien

  • von Roland M. Horn

Cover: Hartwig Hausdorf: Mars Mysterien

Hartwig Hausdorf:

Mars Mysterien

Wettlauf zum Roten Planeten

Ancient Mail Verlag, Groß-Gerau, Oktober 2020
ISBN: 978-3-95652-292-5
Preis: EUR 19,90
Hardcover, DIN-A5, 242 Seiten, 19 s/w-Abb.

Was dieses Buch deutlich von anderen Marsbüchern unterscheidet, ist, dass sein Autor als vielfach in der Welt herumgekommener PALÄO-SETI-Forscher die Möglichkeit hat, Ähnlichkeiten und Bezüge von Formationen auf der Erde mit solchen auf dem Mars zu vergleichen. So verweist er auf einen Ort im Nordwesten Namibias, wo er Felszeichnungen begutachtet hat, die nach aktuellem Wissenschaft älter als 6000 Jahre sind. Einige davon sind rätselhaft und “abstrakt”, und Hausdorf glaubt, eine Art Landefähre + Insasse zu erkennen. Ein weiteres Objekt dieser Art ist eine “riesige Gestalt” im algerischen Tassilli-Gebirge, die ihr Entdecker Henri Lhote spontan “Der Große Marsgott” nannte. Groß ist die Figur auf jeden Fall: Sechs Meter hoch. Darüber, ob das Modell tatsächlich vom Mars kam, lässt sich natürlich trefflich streiten. Weiter entdeckte Hausdorf ein “gewaltiges, steinernes Abbild unseres Sonnensystems” in Teotihuacán.

Selbstverständlich setzt sich der Autor aber auch mit “klassischen Marsrätseln” auseinander, so mit dem sogenannten “Phobos-Monolithen“, der sich in der Nähe des großen Stickney-Kraters auf dem Marsmond Phobos befindet und einen langen Schatten wirft. Einige Forscher ziehen sogar, die Möglichkeit in Betracht, dass der ganze Marsmond ein künstliches Gebilde ist.

Hartwig Hausdorf erwähnt weiter seltsame Lichtblitze auf dem Mars, die dort immer wieder beobachtet werden und an die berühmten “Moonblinks” erinnern. Einst hielten Wissenschaftler dieses Blitze für Versuche von Marsbewohnern, mit den Erdbewohnern Kontakt herzustellen. Doch noch seltsamer als diese Blitze erscheinen Hausdorf wolkenartige Gebilde in der Marsatmosphäre, so eine “weiße pilzförmige Wolke” von 30 Kilometer Ausdehnung, die Anfang der 50er Jahre in einer Höhe von 30 Kilomtern gesehen wurde und die ihn an einen Atompilz erinnert. Diese unterscheide sich deutlich von gewöhnlichen Marswolken. Ein weiteres – in anderen Publikationen kaum erwähntes – seltsames “Wolkenphänomen”, auf das Hausdorf eingeht, ist eine Struktur, die in den 1960er Jahren durch ein Teleskop beobachtet wurde und “genau wie unser Buchstabe ‘W’ aussieht“. Diese Struktur zog sich über fast ein Viertel der Marsoberfläche.

Selbstverständlich beschäftigt sich Hausdorf auch mit bekannteren Marsrätseln – so dem sogenannten Marsgesicht und den fünfseitigen pyramidenartigen Objekten auf dem Mars, wobei ihm wieder das auf seinen Weltreisen erworbene Wissen weiterhilft. So erinnert ihn die sog. D&M-Pyramide an ein Bauwerk, das er auf der Kanaren-Insel Teneriffa inspizierte. Was den Autor sehr fasziniert ist die Geometrie in der Cydonia-Region, wo das “Marsgesicht“, die “Pyramiden” und andere Bauwerke stehen. Diese Symmetrie wäre schon ein außergewöhnlicher Zufall, wie man feststellen muss. Zum Thema “Marsgesicht” speziell kommt Hausdorf erneut sein auf seinen Forschungsreisen erworbenes Wissen zugute. So entdeckte er auf der Osterinsel ein Gebilde, das ihn sehr an das “Marsgesicht” erinnert.

Hartwig Hausdorf geht weiter auf den Asteroidengürtel ein, von dem die Mainstream-Astronomie heute der Meinung ist, dass er kein ehemaliger explodierter Planet sein könne, da die Anziehungskraft des nahegelegenen Riesenplaneten Jupiter die Bildung eines solchen von vornherein verhindert hätte. Der Autor kann dieses Argument jedoch nachvollziehbar widerlegen, denn, wenn dem so wäre, hätte sich der Asteroidengürtel gar nicht bilden können, da der Jupiter die kleinen Gesteinsbrocken mittels seiner Anziehungskraft sofort an sich gerissen hätte. Insofern ist die von Hausdorf erwähnte alte Theorie, nach der die Asteroiden eben doch Bruchstücke eines einstigen Planeten sind, der möglicherweise vor sehr langer Zeit von einer Zivilisation bevölkert war, die über ein “riesiges Arsenal atomarer Massenvernichtungsmittel” verfügte und einem äußerst verhängnisvollen atomaren Super-GAU zu Opfer fiel, doch noch nicht ganz aus dem Rennen.

Hausdorf geht auch ausführlich über die derzeit von verschiedenen Staaten initiierten anlaufenden Marsflugprojekte und deren Zielsetzungen ein.

Das Buch kann rundweg empfohlen werden!

(Erstveröffentlichung auf Atlantisforschung.de)

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