Die neue Kulturrevolution frisst ihre Kinder

  • – Allerorten wird Antisemitismus ausgemacht, auch realer
  • – Wann geht es der islamischen Variante an den Kragen
  • von Albrecht Künstle

Wer in seinem Leben viele Kulturreisen unternahm, konnte das Ergebnis der Kulturkämpfe immer wieder in Augenschein nehmen. Reisen bildet wirklich – was nun wegen Corona-Restriktionen auch abnehmen wird. Die steinernen Zeugen in den Tempeln der Pharaonen zeigen viele Köpfe ohne Gesichter. Die Anhänger von Amun und Aton stachen sich die Augen aus und schlugen Nasen der anderen ab, die „Amunisten“ der Dynastien auch untereinander. Weniger zimperlich waren die Jakobiner der französischen Revolution, welche gleich die ganzen Köpfe entfernten – und das nicht an totem Gestein.

Heute scheinen die Bilderstürmerei und die Rache an Vergangenem wieder in Mode zu kommen. Die Kulturrevolutionen leben wieder auf. Straßen, Plätze, öffentliche Gebäude, Schulen, Kasernen usw. werden umbenannt – nur der Reichstag in Berlin behält seinen historisch beladenen Namen. Aktuell geht es in Freiburg u.a. um Alban Stolz, um den sogar eine Auseinandersetzung zwischen den Behörden und den Stadtoberen ausgebrochen war. Dieser Mann war ein katholischer Theologe, Schriftsteller und Erziehungswissenschaftler, und was für einer… https://de.wikipedia.org/wiki/Alban_Stolz Er war unstreitig ein Antisemit.

Ziel der Bischofsstadt Freiburg war es, dass dessen Bronzebüste aus dem öffentlichen Raum entfernt wird“ (BZ). Die Erzdiözese beantragte, ihr Denkmal abbauen zu dürfen, weil ein solcher Ex-Theologe kein Ruhmesblatt ist. Das Landesdenkmalamt sagte, „stehen lassen“, wahrscheinlich damit alle sehen, was die Kirche für zweifelhafte Leute in ihren Reihen hatte. Auch das Landratsamt wollte das Kulturdenkmal belassen. In den Reihen der Antifa wurde auch die jakobinische Lösung diskutiert. Nun wird die Alban-Stolz-Büste im Garten des Priesterseminars aufgestellt. Damit gibt es in unserem Land einen Antisemiten weniger, gut so.

Doch wer kommt als nächstes dran? Da gab es z.B. in den Reihen der Evangelen ebenfalls einen Antisemiten, einen viel Bekannteren: Martin LUTHER!Zur Zeit Luthers waren antijudaistische Denkmuster seit langem verbreitet: Gott strafe die Juden wegen ihres ‚Gottesmords‘, der Kreuzigung … Sie seien gottlos, christenfeindlich, verstockt, verflucht, stammten vom Teufel ab, verübten regelmäßig Ritualmorde, Hostienfrevel, Brunnenvergiftung“ (Wikipedia). Solche Unterstellungen und Verurteilungen wurden auch von Luther gepflegt. Auf Zitate aus seinen Schmähschriften verzichte ich der Länge wegen, und um nicht in den Fokus der Verfassungsschützer zu geraten – die zwar keine Verfassung schützen, aber mit unserem Grundgesetz genug zu tun haben. Doch im Lutherjahr 2017, 500 Jahre nach seiner Reformation, machten die evangelischen Kirchen ihre Hausaufgaben und beleuchtete auch diese Schattenseite ihres unstreitig großen Reformators Luther.

Und dann gab es noch einen bekannten Antisemiten: MUHAMMAD! Dessen Anhänger sich bei uns immer mehr breitmachen. Dieser Mensch, mit dem der Antisemitismus erstmals institutionalisiert wurde, ist der Urheber des Koran, der von Juden verachtenden Tiraden nur so strotzt. Der Islam ist die judenfeindlichste Religion der Welt und unseres Landes – Antisemitismus pur. https://www.bpb.de/politik/extremismus/antisemitismus/307771/islamischer-antisemitismus-. Schlimm ist, dass dieser Judenhass nicht nur verbaler Natur war und ist. Muhammad selbst verfolgte Juden und löschte zwei Stämme aus. Und seine islamischen Anhänger sorgen noch heute für judenfreie Länder.

Wenn nun immer mehr Antisemiten entdeckt, dingfest gemacht, geächtet und gesellschaftlich liquidiert werden, wann geht es den zigtausenden muslimischen Antisemiten an den Kragen? Wann werden zumindest deren Agitationsbühnen geschlossen, die zweitausend Moscheen in unserem Land, in denen der Koran ohne Abstriche rezitiert wird? Aber nein, dieser Antisemitismus hat hochrangige Schutzengel. Es sind Politiker, die den Islam zu unserm Land gehörig bezeichnen und z.B. dem Iran, dem Todfeind des Judenstaats, zu seinem 70. Jahrestag seiner islamischen Revolution gratulierten. Aber immer wieder mit trauervollen Augen und herabhängenden Mundwinkeln den rechten Antisemitismus in unserem Land beklagen. Wie lange müssen wir solche heuchlerische Doppelzüngigkeit noch ertragen?

Unterstützung für Black Lives Matter wiederholt einen tödlichen Fehler der Geschichte

Viele Juden, besonders in Israel, haben braune oder schwarze Haut. Beim Weiß sein geht es aber weniger um Pigmentierung als um Macht. Op-ed.

Melanie Phillips, 21. August 2020

(übernommen von Heplev – Abseits vom Mainstream)

Wer nicht aus den Fehlern der Geschichte lernt, heißt es, ist dazu verdammt sie zu wiederholen.

Im 20. Jahrhundert unterstützten tausende progressiv gesonnene Menschen den Sowjet-Kommunismus. Diese Ideologie zu glauben war der Schlüssel zu einer besseren Welt, sie lehnten es ab die horrenden Misshandlungen unter Stalin einzugestehen, dass Millionen gehirngewaschen, ermordet oder zu Tode gehungert wurden.

Die heutigen Progressiven verhalten sich in Reaktion auf einen anderen Ansturm gegen zivilisierte Werte auf ähnliche Weise; dieser wird begangen im Namen einer Ideologie mit denselben Wurzeln wie der Sowjetkommunismus. Und genauso wie im letzten Jahrhundert ist eine erschreckende Zahl ihrer Bejubler jüdisch.

In Amerika wie in Britannien unterstützen jüdische Leiter und Gemeindegruppen überwiegend Black Lives matter. Da Juden unter Bigotterie, Diskriminierung und sozialer Entfremdung gelitten haben, empfinden sie es als Pflicht Solidarität mit Schwarzen zu äußern, von denen sie glauben, sie würden ähnliche Schwierigkeiten erleben.

Aber bei BLM, die nach dem Tod von George Floyd unter dem Knie eines Polizisten im Mai abhob, geht es nicht um das Werben um Fairness und Toleranz.

Stattdessen ist sie eine nihilistische, gewalttätige, revolutionäre Bewegung, die sich der Definanzierung der Polizei als unverbesserlich rassistischer Institution, der Schließung der Gefängnisse, der Zerstörung der Familie und dem Sturz der weiß-kapitalistischen Gesellschaft verschrieben hat. Darüber hinaus sind viele ihrer Anführer Weiße.

Zweifellos machen schwarze Menschen Erfahrungen mit Bigotterie und es gibt rassistische Polizisten.

Aber eine beträchtliche Zahl Polizisten ist selbst schwarz; die meisten Menschen, die in Polizeigewahrsam getötet werden, sind weiß; und die meisten schwarzen Menschen, die ermordet werden, werden von anderen Schwarzen getötet.

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Berliner Bürgerkriegsnacht: Linksextreme Ausschreitungen gegen die Polizei

Nach der großen, von Seiten der Demonstranten durchgehend friedlichen Anti-Corona-Demo hat es in der vergangenen Nacht heftige Gewaltexzesse gegen die Polizei in Neukölln und am Prenzlauer Berg gegeben. Verursacher waren hunderte Menschen aus der linksextremen Szene, die offensichtlich die Beanspruchung der Polizei durch die Großdemo nutzen wollten, um ihre Aktionen gegen die geschwächte Polizei ungestört durchführen zu können.

Am Abend versammelten sich in Neukölln Linksextreme um u.a. gegen die Räumungen der „Antifa“-Kneipe „Syndikat“ in dem Stadtteil zu demonstrieren. Schon zu Beginn der Demo kam es zu Ausschreitungen gegen die Polizei. Brennende Barrikaden, Angriffe auf Baustellen und Steinwürfe auf Polizisten: die Atmosphäre zeigte stark bürgerkriegsähnliche Züge.

Die Polizei dazu auf Twitter: „Aus einem Aufzug in Neukölln heraus wurde bereits kurz nach Beginn Pyrotechnik gezündet & mit Steinen auf unsere Kolleginnen & Kollegen geworfen. Der Versammlungsleiter beendete daraufhin den Aufzug, da er nicht mehr ausreichend auf die Teilnehmenden einwirken konnte.“

Verletzungen durch Glassplitter im Gesicht: 3 Polizisten im Krankenhaus

Und im Polizeibericht: „Zeitgleich versammelten sich in Neukölln rund 400 Personen zu einem Aufzug, der unter dem Motto „Gegen Räumungen, Abschiebungen & Faschisierung“ angemeldet worden war. Kurz nach Beginn dessen wuchs er auf 2.500 Personen an. An der Hermannstraße Ecke Flughafenstraße griffen die Versammlungsteilnehmenden dann unvermittelt die Polizeikräfte an und bewarfen sie unter anderem mit Steinen. Dabei umzingelten sie auch Einsatzkräfte, die zur Verkehrsregelung eingesetzt waren, und bewarfen diese mit Steinen.

Eine Polizistin konnte sich vor diesem Angriff nur zu Fuß in Sicherheit bringen, wobei sie von einer vermummten Personengruppe verfolgt und mit Gegenständen beworfen wurde. Bei diesem Angriff wurden drei Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte leicht verletzt. Ein weiterer Mitarbeiter erlitt einen Schock. Alle vier mussten ihren Dienst abbrechen. Zwei Einsatzfahrzeuge wurden beschädigt. Die weiterhin zum Teil vermummten Teilnehmenden brannten zudem Pyrotechnik ab, verbrachten Gegenstände auf die Fahrbahn und beschädigten ein Parteibüro in der Hermannstraße. Nach schneller Intervention durch Einsatzkräfte teilte sich der Aufzug und zog sich in die Hermannstraße und den Schillerkiez zurück.

Erst durch nachalarmierte Kräfte konnte die Lage beruhigt werden. Die Versammlungsleitung hatte zwischenzeitlich den Aufzug beendet, da sie keinen Einfluss mehr auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen konnte. Durch die Angriffe wurden mehrere Kolleginnen und Kollegen verletzt, drei von ihnen mussten in ein Krankenhaus verbracht werden, da sie zum Teil Verletzungen durch Glassplitter im Gesicht aufwiesen. Es wurden mehrere Personen festgenommen.“

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Anti-Corona-Demo beendet – Über 20.000 Menschen demonstrieren einfach weiter, Polizei räumt

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Nach Drohungen durch die Berliner Polizei soll der Veranstalter die Demo mit mehr als 20.000 Teilnehmern für beendet erklärt haben. Die Menschen aber marschieren zur Stunde weiter. Wird die Polizei auf Deeskalation setzen oder mit Gewalt durchgreifen, wie von linksextremen Hasspostern im Netz gefordert?

Über die Zahlen sind sich die maßgeblichen Stellen uneinig: Die Polizei sprach am Anfang von 10.000 Teilnehmern, später von 17.000, jetzt von 20.000, die dpa nannte 15.000 und der linke „Tagesspiegel“ 11.000. Wer den Livestream verfolgt hat, wird derzeit über 20.000 Teilnehmer bei der Demonstration unter dem Motto „Tag der Freiheit“ bzw. „Das Ende der Pandemie“ in Berlin zählen. Ob allerdings tatsächlich fast eine Million Menschen auf die Straßen ging, wie die alternativen Medien melden scheint zweifelhaft. Oliver Flesch schreibt auf Facebook:

800.000 Teilnehmer?

„Angeblich fast eine Million Demonstranten. Ich rechnete mit 5000 bis 10 000 Teilnehmern. Da hätt ich sogar drauf gewettet, was ich glücklicherweise nicht tat, denn: Ich hätte die Wette verloren! Wir wissen nicht, wie viele Menschen im Augenblick in Berlin demonstrieren, aber die Anzahl wird wohl sechsstellig sein. Der Zug soll 7,5 Kilometer lang sein, in den einschlägigen Livestreams fällt des Öfteren die Zahl 800 000 Teilnehmer.“

Für höhere Zahlen spricht allerdings die Tatsache, dass die Polizei die Straße des 17. Juni inzwischen schließen musste, weil angeblich zu viele Menschen dort unterwegs waren.

Gegenprotest kaum merkbar

Zu der Gegendemonstration „Kein Fußbreit den Verschwörungstheoretikern“ rechnen die Veranstalter mit lediglich 500 Menschen. Selbst der RBB muss zugeben: „Gegen die Demonstration hat sich nur relativ schwacher Gegenprotest formiert. Nach Angaben der Polizei hatten sich (Stand 11.03 Uhr) am Brandenburger Tor etwa 120 Gegendemonstranten zu einer Kundgebung gegen Rassismus versammelt.“

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ZDF tarnt schäbige Propaganda gegen Donald Trump als Dokumentation!

* von Michael van Laack (Philosophia Perennis)

Als am Morgen des 9. Novembers 2016 auch dem letzten Moderator im deutschen Frühstücksfernsehen klar wurde, dass dem ersten schwarzen Präsidenten keine erste Präsidentin folgen würde, machte sich in den Studios eine Stimmung breit wie nach einem verheerenden Terroranschlag durch die Falschen. Angela Merkel kam damals nicht auf die glorreiche Idee, zu fordern, man müsse diese Wahl rückgängig machen. Aber die Bundesregierung setzte im Chor mit den gleichgeschalteten Medien vom ersten Tag an alles daran, Trump zu diskreditieren.

Der islamophobe Abtreibungsgegner, der Illegale Illegale nennt und die wirtschaftlichen Interessen seiner Nation denen der Bundeskanzlerin vorzuziehen wagt, war entgegen aller Prognosen und Warnungen zahlreicher lupenrein demokratischer Europäer zum US-Präsidenten gewählt worden.

Der politisch-mediale Komplex ließ von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, dass Deutschland den Ausgang demokratischer Wahlen nur dann zu 100% akzeptieren könne, wenn der oder die Gewählte Politik im Sinn der EU-Wirtschaft und dem Interesse islamischer Lobbys weltweit machen würde. Wenn er unsere neue deutsche Demokratie als Leitstern und die Kanzlerin als primäre Verteidigerin der freien Welt akzeptiere. Deshalb tat und tut man sich auch mit den Wahlen in GB, Polen und Ungarn so schwer. – Wer weiß, was deutsche Politik und Medien wünschen und es dann trotzdem nicht wählt, ist demokratiegefährdend und ein Feind des Systems.

US-Fahnen verbrennen, um die Demokratie zu retten!

Elmar Theveßen ist eine propagandistische Allzweckwaffe. Niemand kann tatsächliche Krisen besser schönen, islamistische Anschläge nachhaltiger verharmlosen und eben „Republikfeinde“ wie Donald Trump besser in den Augen der deutschen Öffentlichkeit zerstören, als er.

Sein neuestes Machwerk allerdings übertrifft an Bosheit und einseitiger Information alles, was er bisher abgeliefert hat. Zweifellos sehr zur Freude der bundesdeutschen Regierung, deren Hass auf Donald Trump dem Adolf Hitlers auf Franklin D. Roosevelt nur noch wenig nachsteht. Der übelste Bericht aus Theveßens Feder, seit er den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im übertragenen Sinn mit Glühwein schönzusaufen empfahl.

„Sie verbrennen die Flagge, nicht weil sie Amerika hassen, sondern weil sie glauben, dass Amerika unter Beschuss ist“.

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Krawallnächte: Reaktionen von Politikern, Justiz und Medien sind eine Katastrophe

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Stuttgart und Frankfurt waren erst der Auftakt zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen, die unser Land – gemeinsam mit den verheerenden Entscheidungen des Systems Merkel (Lockdown, offene Grenzen, Schulden, Energiepolitik) schneller als erwartet in ein „shithole country“ (Trump) verwandeln werden.

Die Reaktionen auf die Krawallnacht von Frankfurt am vergangenen Wochenende zeigen sehr gut, wie man in Zukunft mit der eben erst begonnenen Gewaltwelle umgehen wird:

7 Strategien, die Deutschland zum „shithole country“ machen

1.) Die brutale Gewalt wird durch bestimmte Ausdrücke verharmlost: erneut war in den Medien, bei Politikern und Polizeisprechern die Rede von einer Freiluftparty, die eben aus dem Ruder gelaufen ist. Die extrem gewaltbereiten Täter werden als „Feiernde“ und „Eventszene“ bezeichnet. Die Ausschreitungen als etwas, das völlig überraschend kam und dessen Dimensionen man nicht einmal in seinen schlimmsten Träumen hätte erahnen können. Auch in diesem Zusammenhang schreckt der Propaganda-Journalismus nicht vor platten Fälschungen und irreführenden Fotos zurück! (Beleg)

2.) Es werden – gerade von Politikern aus der Union – strenge Maßnahmen gefordert. Allen voran von Innemminister Seehofer: „Das Ausmaß der Ausschreitungen war so groß, dass sich am Montag Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) dazu äußerte. Polizei und Justiz müssten nun entschlossen vorgehen, die Täter müssten empfindlich bestraft werden: „Die Strafandrohung ist ein Modul, es geht aber auch darum, den Strafrahmen auszufüllen. Es darf da keine Toleranz geben“, sagte Seehofer der Zeitung „Münchner Merkur“. Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Jörg Radek sagte im Deutschlandfunk: „Wir haben erlebt, dass unter Jubel abgefeiert wurde, wenn Glasflaschen auf Polizisten geworfen werden.“ (Quelle) Und einige Außenseiter, die in der Union keinerlei Chancen haben, gehört zu werden, werden sogar Abschiebungen fordern, wohlwissend darum, dass diese in einem Land, dessen Grenzen sperrangelweit offen stehen, ein Vermögen kosten, aber schlicht gar nichts bringen.

3.) Linke Politiker werden – zusammen mit vielen Medien – weiter – unter dem Stichwort Anti-Rassismus – den Hass auf die Polizei anheizen. Dadurch werden die Polizisten selbst immer mehr eingeschüchtert und immer unsicherer bei ihren Einsätzen. Während die aufgehetzten Gewalttäter immer hemmungsloser auf die Polizei losgehen werden. Sie zeigen dabei ihren Hass auf diesen Rechtsstaat offen, der selbst immer mehr versagt.

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Nach Verhüllung von Marx-Statue: Staatsschutz ermittelt gegen von Storch

* von David Berger (Philosophia Perennis) am 15.07.2020

„Kritik an Karl Marx soll ‚staatsgefährdend‘ sein, aber eine bekennende Linksextremistin als Verfassungsrichterin ist es nicht?!“ so Beatrix von Storch, nachdem heute bekannt wurde, dass der Staatsschutz gegen sie ermittelt.

Gestern Morgen wurde das Karl-Marx-Denkmal am Strausberger Platz durch die Berliner AfD-Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch und Mitglieder der JA Berlin im Rahmen einer Protestaktion vorübergehend verhüllt.

Linke Doppelmoral

Beatrix von Storch dazu: Unter dem Vorwand des „strukturellen Rassismus“ stürzen Linke Denkmäler und wollen Straßen umbenennen. Selbst die kleine Meerjungfrau in Kopenhagen wurde von ihnen geschändet. Nur Ihre Ikone Karl Marx rühren sie nicht an. Dabei war Karl Marx Rassist und Antisemit. Um auf diese linke Heuchelei und Doppelmoral aufmerksam zu machen, habe ich heute symbolisch die Karl Marx-Büste am Straußberger Platz verhüllt.

Heute ermittelt der Staatsschutz (laut Medienberichten).

Nun hat Beatrix von Storch, Mitglied des Bundesvorstandes der Alternative für Deutschland, zu den Staatsschutzermittlungen gegen sie nach der Anti-Karl-Marx-Aktion in Berlin Stellung genommen:

Linksextremisten werden hofiert

„In der Bundesrepublik des Jahres 2020 ist es möglich, dass eine Linksextremistin und Verteidigerin des SED-Regimes mit den Stimmen der CDU Verfassungsrichterin werden kann, wie in Mecklenburg-Vorpommern geschehen, und gleichzeitig der Staatsschutz in Berlin wegen einer kurzzeitigen symbolischen Verhüllung einer Karl-Marx-Büste ermittelt.

Karl Marx war der Vordenker der gewaltsamen Revolution und der kommunistischen Diktaturen. Er war darüber hinaus Rassist, Antisemit und Verächter der parlamentarischen Demokratie. Dass Kritik an Karl Marx als mögliche „Staatsgefährdung“ wahrgenommen wird, zeigt den wachsenden Einfluss der SED-Nachfolgepartei und linksradikaler Gruppen auf Politik und Behörden.

Marx als Vordenker der Antifa

Der rotrotgrüne Senat in Berlin, die gewaltbereite Antifa und Black Lives Matter sehen Marx als ihren Vordenker und Stichwortgeber an. Kritik an Karl Marx sehen sie als Angriff auf ihre Machtposition. Darum wollen sie eine Debatte über den Rassismus und Antisemitismus von Karl Marx mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln unterdrücken.“

„Migrantifa“-Terror in Stuttgart: Was droht uns als nächstes?

„Die Situation ist völlig außer Kontrolle“, sagte letzte Nacht ein Polizeisprecher in Stuttgart angesichts der Krawalle, die dort letzte Nacht stattfanden. Damit ist eine neue Stufe der Eskalation beschritten. Was als nächstes droht hat Imad Karim so beschrieben:

Erinnern wir uns: Im hessischen Dietzenbach legte vor drei Wochen (31.05.2020) eine Gruppe von 50 „Männern“ absichtlich Feuer und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Als die Einsatzkräfte kamen, warteten die 50 „Männer“ auf sie. Von einem Dach aus begannen sie sie mit Steinen, die sie zuvor eingesammelt haben, zu bewerfen.

Phase 1 und 2: Dietzenbach und Stuttgart

Das, was in Dietzenbach geschah, geschieht seit etwa zwei Jahren, täglich an verschiedenen No-Go-Areas in verschiedenen Städten Deutschlands, doch die Mehrheit der Menschen erfährt kaum etwas darüber. Das war die Phase 1!

Jetzt und wieder seit einigen Wochen beginnt die Phase 2: An jedem Wochenende mobilisieren sich gewisse „benachteiligte Männer mit Migrationshintergrund, darunter sind weder Vietnamesen, Philippinos oder Inder zu finden “ – in Koordination mit „aufrichtigen antirassistischen, Statuten-zerstörenden Freiheitskämpfern“ und Antifanten, um die Innenstädte zu verwüsten und die Polizeikräfte zu demoralisieren und zu erniedrigen.

Phase 3: Nicht nur an Wochenenden, sondern die ganze Zeit

Phase 3 wird so aussehen, dass das Abklatschen der Polizei und die generalstabsmässig organisierten Zerstörungen und Plünderungen der Geschäfte in den Innenstädte nicht nur an Wochenenden, sondern an mehreren Tagen (Nächten) unter der Woche stattfinden werden.

Phase 4: Neue RAF aus Linksterroristen und Jihadisten

Phase 4 tritt ein, sobald der erste „Märtyrer“ fällt, dann beginnt eine neue Art des „Freiheitskampfes“ mit Mitteln, die ich hier nicht explizit nennen will. Auch ist eine neue RAF-Generation, bestehend aus Linksterroristen und Jihadisten, ist nicht auszuschließen.

Im Video sehen wir Straßenschlachten, die diese „Freiheitskämpfer“ mit der Polizei gestern Nacht also vom Samstag 20.06.2020 zum Sonntag 21.06.2020 voller Begeisterung veranstalteten.

Wer diese „Männer“ sind, werden uns die Medien nie verraten!

Auch über die Hintergründe und die genaue Anzahl der Randalierer werden wir kaum etwas erfahren. Die Polizei sprach von mehreren hundert Menschen, die in Kleingruppen unterwegs gewesen. Es habe Verletzte, auch unter Polizisten, gegeben. Von schweren Verletzungen wusste der Sprecher zunächst nichts. Zudem gab es mehrere Festnahmen.

„Die Situation ist völlig außer Kontrolle“, sagte ein Polizeisprecher in Stuttgart. Auch an vergangenen Wochenenden sei es zu Auseinandersetzungen von überwiegend jungen Menschen mit der Polizei gekommen – allerdings nicht in dem Ausmaß wie jetzt.

Gewalttätiger Antisemitismus bei amerikanischen Antirassismus-Demonstrationen

Bei mehreren Demonstrationen gegen Einschränkungen der Freiheit wegen der Corona-Pandemie in Deutschland gab es antisemitische Vorfälle. Das Eindringen von Judenhass, der nichts mit etwas Jüdischem oder Israelischem zu tun hat, ist bei westlichen Massenprotesten in den letzten Jahrzehnten eine regelmäßige Erscheinung gewesen. Jetzt ist eine noch üblere Veranschaulichung dieses Phänomens aufgetaucht: Die gewalttätige Bekundung von Antisemitismus während der antirassistischen Proteste in den Vereinigten Staaten nach dem Mord an George Floyd durch einen Polizisten in Minneapolis.

Mehrere der Demonstrationen waren von Brandstiftungen und Plünderungen begleitet. Einige der schlimmsten Gewalttaten fanden in Los Angeles statt. Verschiedene jüdische Läden im Viertel Fairfax wurden zerstört. Eine Vielzahl jüdischer Institutionen wurde beschädigt, darunter Synagogen und eine Schule. Eine Statue von Raoul Wallenberg wurde mit antisemitischen Parolen beschmiert.1https://www.jta.org/2020/06/02/united-states/los-angeles-jews-take-stock-after-george-floyd-protests-batter-local-institutions In Richmond (Virginia) wurden der Reformgemeinde Beit Ahaba von Randalierern die Fenster eingeschlagen.2https://www.jpost.com/diaspora/us-antisemitism-envoy-condemns-ransacking-of-synagogues-in-la-protests-629991Synagogen anzugreifen ist eine antisemitische Tat.

Zahlreiche Kommentatoren haben Aspekte des Antisemitismus in den Demonstrationen herausgestellt. In der britischen Tageszeitung Telegraph schrieb Zoe Strimpel: „Doch an der Seite derer, die friedlich protestieren, befinden sich Kriminelle, die im Namen der sozialen Gerechtigkeit plündern. Einige davon tun es im Namen des Antirassismus – wie oben gesehen – und einige im Namen des Antifaschismus. Rädelsführer der Antifaschisten ist die widerliche Gruppe Antifa.

Während die Antifa über Juden hinaus geht, scheint es so, dass Menschen, die vorgeben ‚Antifaschisten‘ oder ‚Antirassisten‘ zu sein, über kurz oder lang anfangen sich wie die niedrigsten Kriminellen und Rüpel zu verhalten und eine Sache als Vorwand für Vandalismus und Zerstörung zu benutzen … Es ist von bemerkenswerter Ironie, dass es da, wo die Antifa sich ist, Antisemitismus gibt.“3https://www.jpost.com/diaspora/us-antisemitism-envoy-condemns-ransacking-of-synagogues-in-la-protests-629991

Melanie Phillips stellte die seltsame Einstellung vieler jüdischer Organisationen heraus. Sie schrieb, dass 130 Organisationen in einer Stellungnahme des Jewish Council of Public Affairs sagten, sie seien „empört von dem Tod Floyds, erklärten ‚Solidarität‘ mit den Gemeinschaft der Schwarzen und forderten ‚ein Ende‘ des ‚systematischen Rassismus‘.“ Phillips merkte an: „Sie protestieren nicht gegen die ausdrücklich gegen Synagogen und jüdische Geschäfte gerichteten Angriffe.“ Phillips bezeichnete Black Lives Matter als „antiweiße, antikapitalistische und antijüdische Hassgruppe.“4https://www.melaniephillips.com/victim-culture-tears-jewish-moral-norms6343-2/

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„Nazi“, „Rassist“, „Alter weißer Mann“: Der Medien-Lügenmund in Angela Merkels freundlichem Gesicht

* von Michael van Laack (Philosophia Perennis)

Es gibt Tage, an denen ich mich frage, ob es überhaupt Sinn macht, redundant Themen wie dieses aufs Tapet zu bringen. Denn gelesen werden unsere Artikel in der Regel nur von denen, die der gleichen Ansicht sind. Jene, die sich über die Verwendung von Begriffen wie, Neger, Zigeuner oder Rasse empören, lesen eher selten, was wir schreiben. Anhänger der Altparteien ebenso. Falls sie es dennoch tun, dann nur, um sich in ihrer Meinung über uns zu bestätigen. Sobald ihnen die Gefahr droht, sich mit Inhalten argumentativ auseinandersetzen zu müssen, stellen sie die Lektüre ein und erklären „Wir wissen eh, was noch kommt!“

Berger, van Laack und die anderen Konsorten… Alles, alte, weiße rassistische Nazi-Männer. Basta! Was mich dann aber immer wieder motiviert, sind Reaktionen von Menschen, die ich bis dato überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Menschen, die nicht unseren „Blasen“ zuzurechnen sind. Sie gehören der CDU, CSU. FDP und teilweise sogar der SPD an, melden sich aber privat positiv zu Artikeln zurück. Nicht öffentlich freilich, damit würden sie oftmals Beruf, Ehrenamt und anderes gefährden.

In der Hoffnung, dass sich also auch dieser Artikel lohnen wird im Sinne „Wo zwei oder drei…“, schreibe ich hier noch einmal manches auf, was sich verstreut aus meiner Feder an anderen Orten findet.

Was haben Fukushima, die Grenzöffnung und George Floyd gemeinsam?

Auf den ersten Blick selbstverständlich nichts. Das eine ein kollabiertes Atomkraftwerk im fernen Japan, der andere ein bei einem Polizeieinsatz getöteter Krimineller im mindestens genauso fernen Minneapolis. Das dritte ein Urereignis, dass in Ungarn seinen Ursprung hat.  In der Schnittmenge findet sich allerdings der Name „Angela Merkel“. Der Name unserer Bundeskanzlerin, der ich als Bürger dieser Republik qua ihres Amtes Respekt schulde, wie ich als Katholik auch dem Bischof von Rom (Papst Franziskus) Respekt schulde.

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Wütende Proteste in Israel: „Heiko Maas nicht willkommen!“

* Redaktion Philosophia Perennis

Peinlicher Empfang für Außenminister Heiko Maas in Israel: 120 Angehörige von Terroropfern haben am Vorabend seines offiziellen Israel-Besuches dem deutschen Außenminister in einem Brandbrief vorgeworfen, „linksextreme Propagandaorganisationen“ in Israel zu finanzieren. Angehörige des Überlebenden-Verbandes „Choosing Life“ und der konservativen NGO Im Tirtzu warfen Maas vor, in den letzten sieben Jahren über 18 Millionen Euro an israelfeindliche NGOs gestiftet zu haben.

Am Mittwoch demonstrierten die Opferfamilien vor dem Auswärtigen Amt in Jerusalem, wo sich Heiko Maas mit seinem Israelischen Amtskollegen Gabi Ashkenazi traf. Sogenannte „Boxsäcke“ mit den Namen mehrerer von Deutschland unterstützten linken NGOs schmückten die Demo, die Demonstranten skandierten „Deutschland raus aus unserer Innenpolitik!“ und „Kein Geld für radikale NGOs!“.

„Subversion“ und „Anmaßung höchsten Grades“

Laut Israel National News werfen die wütenden Familien von Terroropfern Maas vor, mit deutschen Steuergeldern „soziale Unruhen“ in Israel zu stiften: „Mehr als 17% dieser Summe ging an Organisationen, die Terroristen vor Gericht in Israel verteidigen, Terroristen, die unsere Nächsten ermordet haben!“

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Antifa-Leaks: „Stecht ihnen die Augen aus, geht auf die Weichteile“

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Nachdem Präsident Donald Trump am 31.5. angekündigt hat, die sog. „Antifa“ als Terrororganisation einzustufen, verdichten sich die Ermittlungen gegen die Straßenschläger: Der Enthüllungsjournalist James O’Keefe hat eine Reihe von Undercover-Videos über die US.-Antifa angekündigt.

James O’Keefe berichtet seit 2009 undercover aus der linken Szene. Mit seinem „Project Veritas“ hat er u.a. über die Pläne der US-Antifa für gewaltsame Ausschreitungen und einen Giftgasanschlag in Washington zur Amtseinführung Donald Trumps am 20.1.2017 berichtet.

In der Woche nach Trumps Wahlsieg traf sich laut dem Autoren Ed Klein der linke Großspender George Soros mit der Führungsriege der Demokratischen Partei, u.a. Nancy Pelosi und Elizabeth Warren, im „Mandarin Oriental“ in Washington, um den „Widerstand“ gegen den neugewählten Präsidenten zu organisieren. Wenig später tauchte zum ersten Mal in USA die sog. „Antifa“ auf, nach deutschen Vorbild organisiert.

Die gefährlichsten „Antifa“-Gruppen mit versteckter Kamera gefilmt

Ein Reporter von „Project Veritas“ hat nun eine der gefährlichsten Antifa-Gruppen unterwandert und mit versteckter Kamera gefilmt, der „Rose City Antifa“ aus Portland Oregon. 2019 griff die gewalttätige „Rose City Antifa“ den konservativen Journalisten Andy Ngo an, als er über ihre Ausschreitungen berichten wollte.

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Mexiko: Linke Demonstranten („Antifa“) überschütten Polizisten mit Benzin und zünden ihn an

* von David Berger (Philosophia Perennis) am 05.06.2020

Die gezielt von Linken entfachten und gesteuerten Unruhen in den USA greifen zunehmend auch auf andere Länder über. Erschütternde Bilder kommen heute morgen aus Mexiko.

Auch dort wird die Festnahme und der Tod eines Mannes, der sich nicht an die Mundschutzpflicht gehalten haben soll, zum Anlass genommen, um Wut und Hass bei den unzufriedenen Teilen der Bevölkerung zu schüren, der schnell in brutale Gewalt umschlägt. Der Tod des Mannes liegt freilich schon einige Zeit zurück: Er war bereits am 5. Mai im Polizeigewahrsam gestorben.

Doch nun kann man den Fall gebrauchen und er wurde daher ausgepackt. Zahlreiche linksextreme Demonstranten gingen in der Stadt Guadalajara auf die Straße. Auch hier schlug der Protest schnell in Gewalt um. Zuerst wurden – ganz im Stil der weltweit agierenden Terrororganisation „Antifa“ Polizeiautos angezündet, dann ein Polizist mit Benzin übergossen und ebenfalls angezündet.

Die Antifa wird auch in Lateinamerika immer mehr zu einem großen Problem für die öffentliche Sicherheit und den gesellschaftlichen Frieden. Schon 2007 zeigte sich die Freiburger „Antifa“ begeistert und schrieb: „In Mexiko tut sich viel von links unten“.

„Antifa“ geht notfalls über Leichen

Der Vorfall zeigt sehr deutlich, dass das in Deutschland v.a. von SPD-Politikern verbreitete Märchen, die „Antifa“-Gewalt richte sich ja „nur“ gegen Dinge, nicht gegen Menschen, nicht wahr ist. Und das weder in Deutschland noch im Rest der Welt.

Längst gehen die Linken in Deutschland auch gegen Menschen gewalttätig vor und sind dabei bereit über Leichen zu gehen. Der Unterschied zwischen Deutschland und den meisten anderen Ländern der Welt: Der Umgang der Regierung und der Polizei mit den linksextremen Gewalttätern fällt sehr unterschiedlich aus.

Der Polizist, der mit Gesetzen seinen Rassismus unterdrücken lernen soll

Deshalb wird es auch keinen Protest von deutschen Politikern angesichts des Vorgangs in Mexiko geben, keine Solidaritätserklärungen mit der Polizei – weder der in Mexiko noch der eigenen. Der hat man in Berlin mit dem sog. Antidiskriminierungsgesetz sogar einen Knüppel zwischen die Beine geworfen, der die ohnehin extrem schwierige Arbeit nun noch schwieriger macht…

Und auch die Medien helfen mit, dass klar bleibt, dass die Polizei die Bösen und Kriminelle die Guten sind. Elmar Forster auf ORF-Watch dazu: „Für den ORF fallen anscheinend sogar Brandschatzung und versuchter Totschlag unter harmlose „Proteste“. – Nur kurz und nebensächlich werden erwähnt: Es „wurden bei Protesten… zwei Polizeiautos angezündet. … Ein Demonstrant habe (Konjunktiv – Ist also nicht erwiesen.) einen Polizisten angezündet – dessen Zustand sei stabil.“

Das framing suggeriert in dieser Kombination also: Versuchter Totschlag ist sozusagen ein Bagatelle-Kollateralschaden im Rahmen berechtigter Antifa-Terror-„Proteste“.

Gleich danach wird wieder ausführlich die Sichtweise der Antifa wiedergegeben: „In einer Onlinepetition mit mehr als 100.000 Unterschriften hieß es, Polizisten hätten Lopez zu Tode gefoltert.“ (ORF) Worin bestand diese Folter?“

 

 

„Ich verstehe den Schmerz“

* von Gerd Buurmann (Tapfer im Nirgendwo)

Die folgenden Worte wurden im Original von Donald Trump auf Englisch gesprochen.

Ich verstehe den Schmerz, den Menschen verspüren. Der Tod von George Floyd auf den Straßen von Minneapolis ist eine schwere Tragödie. Es hätte niemals passieren dürfen. Es hat Amerikaner im ganzen Land mit Schrecken, Zorn und Trauer erfüllt.

Wir unterstützen das Recht der Bürger auf friedliche Proteste und wir hören ihre Appelle. Die Stimmen gesetzestreuer Bürger müssen gehört werden können – sehr laut!

Wir stehen zusammen mit der Familie Floyd, mit allen friedlichen Demonstranten und mit jedem gesetzestreuen Bürger, der für ein anständiges Miteinander, Sicherheit und Geborgenheit ist.

Was wir jedoch gerade auf Straßen unserer Städte sehen, hat nichts zu tun mit Gerechtigkeit und Frieden. Das Andenken von George Floyd wird geschändet von Randalierern, Plünderern und Anarchisten.

Die Gewalt und der Vandalismus wird angeheizt durch die AntiFa und andere linksradikale Gruppen, die Unschuldige tyrannisieren und Geschäfte zerstören. Der Mob vernichtet das Lebenswerk von guten Menschen und zerstört deren Träume. Es schadet jenen, die am wenigsten haben.

Wir können und dürfen nicht zulassen, dass eine kleine Gruppe Krimineller und Vandalen unsere Städte ruinieren und unsere Kommunen in den Dreck ziehen.

Wir müssen das Recht eines jeden Bürgers verteidigen, ohne Gewalt, Vorurteile und Furcht leben zu können.

Heilung, nicht Hass, Gerechtigkeit nicht Chaos, dass sind die Gebote der Stunde.

Ich stehe vor Euch als Freund und Verbündeter von jedem Amerikaner, der nach Gerechtigkeit und Frieden strebt.

Niemand ist erschütterter als unsere treuen Gesetzeshüter über die handvoll Wenigen, die ihren Eid zu dienen und zu schützen, gebrochen haben.

Wir unterstützen die überwältige Mehrheit von Polizisten, die in jeder Weise fantastisch und engagierte Staatsdiener sind.

Wir müssen alle als Gemeinschaft zusammenarbeiten, um Möglichkeiten zu erweitern und eine Zukunft mit mehr Würde, Aussichten und Hoffnung für alle Menschen zu schaffen.

Jeder Bürger und jede Kommune hat das Recht auf Sicherheit am Arbeitsplatz, im Zuhause und auf den Straßen.

Wir wirken auf eine gerechtere Gesellschaft hin, aber dazu gehört es, aufzubauen, statt einzureißen, Hände zu reichen, statt Fäuste zu ballen, in Solidarität zu stehen, statt sich dem Hass zu ergeben.

Das ist das heilige Recht eines jeden Amerikaners, das ich bereit bin zu verteidigen und verteidigen werde.

Nachhilfe für Linke: Bruder von George Floyd verurteilt „Antifa“

* von David Berger (Philosophia Perennis)

„Meine Hochachtung gilt dem Bruder von George Floyd, der zum Verzicht auf Gewalt aufgerufen hat. Er steht moralisch um Lichtjahre über der deutschen Presse, die den Fall genüsslich ausschlachtet, um Stimmung gegen Trump und die USA zu machen“, twittert Professor van Suntum. Warum er Recht hat.

Unser Tweet des Tages kommt von Ulrich van Suntum, er ist Professor em. für VWL, davor Hochschullehrer an den Universitäten Bochum, Köln, Witten-Herdecke und Münster sowie Generalsekretär des Sachverständigenrates.

Sein Tweet nimmt ein ergreifendes Bild, das gestern die Medien in aller Welt zeigten, zum Anlass: Der Bruder des getöteten George Floyd hatte gestern – an der Stelle, an der sein Bruder von drei Polizisten auf barbarische Weise getötet wurde – ein Ende der Ausschreitungen gefordert. Und das im Rahmen einer Gebetsvigil für seinen Bruder.

„Ich weiß, dass er das nicht gewollt hätte, dass ihr so etwas tut.“

Für die von der Antifa angefeuerten Randalierer fand er klare Worte:

„Was tut ihr? Ihr tut nichts! Das bringt meinen Bruder sicher nicht zurück. Ich weiß, dass er das nicht gewollt hätte, dass ihr so etwas tut.“

Sein Plädoyer am Ende der Rede war eindeutig: „Friede auf der linken Seite“ und „Gerechtigkeit auf der rechten“. Damit hat er zwei Prinzipien ins Gespräch gebracht, die der gegenwärtigen politischen Kultur am meisten fehlen: Vergebung und Gerechtigkeit: Die Synthese aus beiden ist es, die die Grundlage für den Frieden bildet.

Linksextreme und deutsche Medien instrumentalisieren Toten für ihre perfiden Interessen

Dass der Bruder des Getöteten diesen Aufruf mit einem öffentlichen Gebet verband, zeigt sehr gut, dass er verstanden hat, dass wir die Kraft beide Prinzipien zu erfüllen, nicht ohne eine theistische Verankerung und ein dem Christentum entspringenden Ethos erfüllen können.

Die großen Medien, besonders in Deutschland, versuchen dagegen derzeit alles, um weiter Öl in das lodernde Feuer zu gießen und einen Bürgerkrieg in den USA mit zu provozieren. Ihr Hass auf Trump geht soweit, dass sie für seinen Sturz bereit sind, eine ganze Nation, die uns nach dem Zweiten Weltkrieg in vorbildlicher Weise zu Wohlstand, Frieden und Demokratie verholfen hat, ins Chaos zu stürzen.

„Er steht moralisch um Lichtjahre über der deutschen Presse“

Daher kann ich van Suntum nur zustimmen, wenn er twittert:

„Meine Hochachtung gilt dem Bruder von #FloydGeorge, der zum Verzicht auf Gewalt aufgerufen hat. Er steht moralisch um Lichtjahre über der deutschen Presse, die den Fall genüsslich ausschlachtet, um Stimmung gegen Trump und die USA zu machen.“

USA: Die Saat der ANTIFA geht auf! Selten war ein Bürgerkrieg so nah.

Am 25.Mai starb der 45-jährige Afro-Amerikaner George Floyd bei einem Polizei-Einsatz. Seitdem sehen wir nunmehr in der siebenten Nacht in Folge – zunächst nur in Minnesota, später auch in anderen Bundesstaaten – Gewalt auf den Straßen, gegen die man die Gewalt auf dem G20-Gipfel in Hamburg als Kavaliersdelikt bezeichnen könnte. Selbst am hellen Tag scheuen sich manche schon nicht mehr vor Plünderungen. Das zeigt, wie sicher sie sich glauben dürfen.

Ohne jede Frage war der Einsatz der körperlichen Gewalt gegen Floyd unverhältnismäßig. Ebenso ist es müßig, darüber zu diskutieren, dass in vielen Bundesstaaten der USA die Polizisten schlecht ausgebildet sind und es zweifellos auch Rassisten unter ihnen gibt.

Ebenso unstrittig allerdings: Viele Polizisten sind täglich einem hohen Druck ausgesetzt und konfrontiert mit einer Gewaltbereitschaft, die wir in Deutschland noch selten sehen. Jederzeit müssen sie im Gegensatz zu unserer Polizei mit dem Einsatz von Handfeuerwaffen gegen sich rechnen.

Für deutsche Medien ein Aufstand gegen Rassismus

Der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel. So auch hier. Allabendlich berichten Tagesschau und heute-Journal von den Aufständen der guten Schwarzen, die in den USA des bösen Donald Trump von „seiner Polizei“ regelmäßig gemeuchelt werden und nun einmal mehr „verständlichen Zorn“ über das Land gießen.

Nur selten lesen wir leise Zweifel, zumeist in Irritationen verpackt, so die Aussage des USA-Korrespondenten der ARD, Philipp Burgard:

„Wir haben den Protest eher als gemischt erlebt. Und manche Demonstranten waren erstaunlich gut organisiert, sie haben etwa mit Funkgeräten kommuniziert. Es waren auch ausgebildete Ersthelfer vor Ort, die Demonstranten versorgt haben, wenn sie Tränengas in die Augen bekommen hatten.“

Afroamerikanische Community unterwandert

Und das fällt ihr leicht. Noch immer sind die Schwarzen in vielen Regionen der USA abgehängt. Was über acht Generationen etabliert wurde, lässt nicht in knapp zwei Generationen bereinigen.

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„Die Maske als Maulkorb“: Tausende demonstrierten an Pfingsten für die Meinungsfreiheit

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Auch zu Pfingsten waren wieder tausende Menschen im ganzen Land auf den Straßen. Es sind – so bemerkte Vera Lensgeld schon gestern – so viele, dass die Antifa schon beklagt, nicht mehr die Kapazitäten für die nötigen Gegendemos zu haben. 

Trotz der immensen Brutalität, die Teilnehmer der Stuttgarter Großdemos erleben mussten, kamen am Pfingstsonntag dort wieder tausende Menschen zusammen. Auch an der Münchner Demo sollen über tausend Demonstranten zusammen gefunden haben.

Demonstrationen mit größeren Menschenmengen fanden u.a. in Nürnberg, Würzburg, Schweinfurt, Frankfurt am Main, Berlin, in Erfurt, Jena, Weimar und Nordhausen statt. Insgesamt spricht die Mainstreampresse zufrieden von zurückgehenden Teilnehmerzahlen.

Zurückgehende Teilnehmerzahlen und die „Antifa“

Wenn das zutrifft, stellt sich die Frage: Ob die zurück gehenden Teilnehmerzahlen damit zusammenhängen, dass Politiker derzeit die völlig überzogenen Corona-Maßnahmen verhältnismäßig rasch zurückfahren oder an der Tatsache, dass die Verantwortlichen in Politik und bei der Polizei sowie in den Medien mit einem inoffiziellen Wohlwollen bei der teilweise brutalen Gewalt gegen Corona-Kritiker kaum die Demonstranten verteidigt haben?

Noch einmal gut, ist der gesamte Problemstand mit einer Rede von Vera Lengsfeld zusammengefasst, den diese unter dem Motto „Die Maske als Maulkorbauf“ dem gestrigen Montagsspaziergang in Schmalkalden gehalten hat:

„Die Maske als Maulkorb“

Liebe Mitstreiter und Freunde!

Erst einmal muss ich mich entschuldigen, dass ich diese Rede Wort für Wort vom Blatt ablese. Das ist reiner Selbstschutz. Sie ist zeitgleich auf meinem Blog vera-lengsfeld.de freigeschaltet, dass jeder mitlesen kann, falls die Antifa wieder versuchen sollte, die Demonstration mit Lärm aller Art zu stören. Und sie ist für die Journalisten der Propaganda-Medien, die statt die Regierung zu kontrollieren, was ihre Aufgabe wäre, sich damit beschäftigen, die Kritiker der Regierungsmaßnahmen zu verfolgen, öffentlich anzuprangern, um sie schließlich mundtot zu machen. Ein beliebtes Mittel ist, Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen und ihnen damit einen anrüchigen Touch zu geben. Wenn der Text aber bereits gedruckt vorliegt, ist das nicht mehr so einfach. Wir können die Medien nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen, aber wir können sie zwingen, immer offensichtlicher zu lügen und damit durchschaubarer zu werden.

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Ihre Fernsehansprache zeigt – Merkel muss weg!

* von Vera Lengsfeld

Eigentlich kann ich Merkel nicht mehr sehen, ihre Stimme nicht mehr hören, ihre hohlen Phrasen nicht ertragen. Ihre Fernsehansprache anzusehen war eine Tortur, aber leider alternativlos, wenn man wissen will, worüber man schreibt. Wir sahen eine Frau, die völlig emotionslos mit schülerhafter, affektierter Betonung eine Botschaft vom Teleprompter ablas, die vorgespielte Empathie übermittelten sollte, aber alle wirklichen Informationen vermissen ließ.

Gruseliger als diese Rede waren nur die Jubelkommentare in der Staatspresse und ihrer links-grünen Anhänger in den sozialen Medien. Deren Lobhudeleien erinnern an die Zeit-Journalisten, die im Frühsommer 1989 die untergehende DDR bereisten und behaupteten, die Bevölkerung brächte Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker, so etwas wie stille Verehrung entgegen.

Tatsächlich ähnelt Merkel immer mehr Honecker im Endstadium. Ihre Rede strotzte vor peinlicher Selbstüberhebung.

„Ich möchte Ihnen erklären, wo wir aktuell stehen in der Epidemie, was die Bundesregierung und die staatlichen Ebenen tun, um alle in unserer Gemeinschaft zu schützen und den ökonomischen, sozialen, kulturellen Schaden zu begrenzen“.

Genau das tat sie mit keiner Silbe. Sie sagte nicht, welche Maßnahmen ihre Regierung ergreift, um die wirtschaftlichen und kulturellen Schäden zu begrenzen. Natürlich hatte sie kein Wort der Entschuldigung für das Versagen ihrer Regierung. Während sie redete, landeten weiter Flugzeuge aus den Hochrisikogebieten China und Iran auf deutschen Flughäfen, wo die Passagiere unkontrolliert ins Land gelassen werden, obwohl ihr Verkehrsminister Scheuer doch angeblich ein Landeverbot ausgesprochen hat. Während sie redete, passierten weiter tausende Privatautos die Grenzen, die doch längst geschlossen sein sollten. Nur an der polnischen Grenze werden durch Kontrollen, die sogar die Fahrzeugpapiere umfassen, lange Staus produziert, obwohl Polen, im Gegensatz zu Frankreich, kein Hochrisikogebiet ist. Welches Exempel soll hier statuiert werden?

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Xavier Naidoo an die Deutschen: „Ihr seid verloren!“ – RTL schmeißt ihn aus DSDS-Jury

Linksfaschisten mit Schnappatmung: Aufregung besonders im „Antifa-Lager“: „Nazi-Sprache Xavier Naidoo schürt Hass auf Flüchtlinge“, twittert heute morgen Merkels wichtigste Informationsquelle „Antifa Zeckenbiss“. Und der unvermeidliche Ruprecht Polenz kommentiert auf dem Account der linksradikalen Infobörse: „Unglaublich!“

Update: RTL schmeißt Naidoo aus „DSDS“-Jury

„Xavier Naidoo wird zumindest in der nächsten Sendung nicht mehr Teil der „DSDS“-Jury sein.

„Xavier Naidoo ist nicht länger Teil der DSDS-Jury“: So titelte am Mittwochabend eine Breaking-News auf rtl.de. Wörtlich heißt es in dem kurzen Beitrag: „RTL distanziert sich in aller Form von den rassistischen Äußerungen und zieht jetzt die Konsequenz daraus: Xavier Naidoo ist nicht länger Teil der DSDS-Jury und wird ab Samstag, 14. März, nicht mehr am Jurypult sitzen.“ (Quelle)

Inzwichen gibt es auch eine Petitions-Aktion, die ein Rückgängigmachen des Rauswurfs fordert: Avaaz

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Grund ist ein kurzes Amateurvideo des umstrittenen Musikers Xavier Naidoo, das derzeit heiß diskutiert wird:

T-online schreibt zu dem Video (neben den üblichen Empörungsphrasen): „Die Ursprungsquelle des Videos bleibt bislang unklar. Ob das Video also bereits zu einem früheren Zeitpunkt aufgenommen wurde und erst jetzt an die Öffentlichkeit geriet, ist noch zu klären.“

Georg Restle: „Es riecht nach Hanau“

Und schon ist die „Antifa“ da, die mit einem Shitstorm verhindern will, dass Naidoo bei RTL und Pro7 auftreten darf … Weit vorne mit dabei in diesem Spektrum ist auch der Staatsfunker Georg Restle: „Keine Bühne für Rassisten und geistige Brandstifter. Erst recht nicht nach Hanau, Halle, Kassel!“ kommentiert er das Video.

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Die Antifa als Grabschänder

* von Vera Lengsfeld

Gestern habe ich das Grab meiner Großeltern und Eltern besucht und eine böse Überraschung erlebt. Die Antifa war vor mir da. Sie hat einen quietschbunten Spruch hinterlassen: „Kein Millimeter nach rechts“. Was für eine bewundernswert erhellende Aktion im staatlich finanzierten Kampf gegen Rechts! Die Grabschändung zeigt, dass dieser „Kampf gegen Rechts“ ein Vorwand ist, gegen die Mitte der Gesellschaft zu Felde zu ziehen, mit immer abstruseren Mitteln der Einschüchterung, verbunden mit der Botschaft: Wir sind überall, selbst auf dem Friedhof. Im Kampf gegen Rechts ist die Störung der Totenruhe kein Hinderungsgrund.

Die gesichtslosen Antifanten, die sich zu dieser infantilen Aktion bemüßigt sahen, hatten offenbar keine Ahnung, wer die Menschen waren, die hier begraben liegen. Im Gegensatz zu den Antifanten, die sich, wenn überhaupt, in der Öffentlichkeit nur vermummt zeigen, liegen in unserm Familiengrab Menschen, die immer Gesicht gezeigt und Widerstand geleistet haben.

Mein Großvater Ernst Gerber entstammte einer uralten sächsischen Bergarbeiterfamilie. Die Bergleute waren immer stolz darauf, unabhängig, niemandes Untertan zu sein. Das ist mir von Ernst Gerber vererbt worden. Nach jahrelanger Arbeitslosigkeit wurde mein Großvater 1933 von einem ausscheidenden Bergmann als Nachfolger nominiert, wie es das ungeschriebene Recht der Bergleute war. Nur waren inzwischen die Nazis an der Macht und stellten die Bedingung, dass mein Großvater, ein Sozialdemokrat, Mitglied der NSDAP werden müsste. Als Familienvater hatte er für drei Töchter zu sorgen. Deshalb ging er auf diese Bedingung ein. Die NSDAP sollte aber keine Freude an ihm haben.

Ernst Gerber gewann schon 1934 den Reichswettbewerb als bester Bergmann, nutzte das Preisgeld, 10.000 RM, um an der Bergakademie Freiberg zu studieren, und wurde im Krieg als technischer Leiter des Bergwerks Bochnia eingesetzt. Hier flog er wegen „unarischen Verhaltens“ aus der NSDAP.

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Deutschland rechts außen? Kampf gegen Rechts als Geschäftsmodell

* übernommen von Vera Lengsfeld

Der martialische Untertitel des Buches Deutschland rechts außen von Matthias Quent, der auf dem Buchcover als „profilierter Rechtsextremismusforscher“ vorgestellt wird und Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft der Antonio Amadeu-Stiftung in Jena ist, lautet: „Wie die Rechten nach der Macht greifen und wie wir sie stoppen können“.
Wir stehen, wird damit suggeriert, also kurz vor der Machtergreifung der „Rechten“ oder gar Rechtsradikalen. Aber wer sind die? Um diese entscheidende Frage wird auf 300 Seiten herumgeredet. Rechtsradikal ist bei Quent keine valide Kategorie, sondern ein ideologisch-pejorativ aufgeladener Kampfbegriff, der Menschen aus der solidarischen Gemeinschaft der Anständigen ausschließen soll. An einer Stelle muss Quent sogar eingestehen, dass der Rechtsradikalismus ein Randphänomen ist. Er zitiert Steven Pinker, der sagt, dass Rassisten eine aussterbende Spezies sind. Das ist zutreffend. Da nach Quents Demokratieverständnis aber die Macht hat, wer das „Geld verteilt“ und sein Direktorenposten vom zuverlässigen Geldfluss aus dem Steuersäckel abhängt, muss er die rechtsradikale Gefahr wortreich beschwören.

Mit welcher Unverfrorenheit er dabei vorgeht, wird schon im Vorwort klar. Hier thematisiert er seine Leidensgeschichte als Schüler in Arnstadt, wo er permanent von Neonazis verfolgt verprügelt, auf Gleise geschubst und mit Pflastersteinen beworfen wurde. Allerdings scheint er wunderbarerweise überwiegend heil aus all diesen Attacken heraus gekommen zu sein.
Eine langjährige Freundin meines Sohnes, die mit Quent in Arnstadt zur Schule ging, hat von all dem nichts mitbekommen, aber wenn Quent seine Erzählung in Westdeutschland vorträgt, ist das Publikum regelrecht erschüttert über den Nazi-Osten.

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