Berliner Polizeipräsidentin: 1.-Mai-Randalierer waren nur flanierende Bürger

* von David Berger (Philosophia Perennis) vom 02.05.2020

Die gestrigen Randale um den diesjährigen 1. Mai in Berlin sowie die Reaktionen der Verantwortlichen darauf zeigen wieder einmal mehr sehr anschaulich, wo die angeblich überlebensnotwendigen Corona-Maßnahmen gelten und wo sie mit freilich wenig überzeugender Bauernschläue dispensiert werden.

Das Corona-Versammlungsverbot, das gegen andere Gruppen gerade in Berlin derzeit mit aller Härte durchgesetzt wird, schien gestern in einer bestimmten Gegend der Hauptstadt nicht zu gelten.

Flaschen und Bengalos auf die Polizei

Gestern Abend hatten sich laut verschiedener Medien gleich mehrere Tausend Menschen in Berlin-Kreuzberg zusammengefunden. Verbunden war deren Zusammenkunft auf engem Raum mit den dort bereits zur 1.Mai-Tradition gehörenden Tätlichkeiten gegen die Polizei:

Flaschen, Steine und Bengalos wurden auf die Ordnungskräfte geworfen. Von dem Zwang zur Einhaltung des zur Staatsdoktrin erhobenen Sicherheitsabstand, für den man sogar die Religionsfreiheit zu opfern bereit war, konnte nun auf einmal keine Rede mehr  sein. Auch auf Journalisten sollen gewalttätige Übergriffe der versammelten Personen erfolgt sein.

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