Begann die arabische Gewalt mit der „Besatzung“?

Dov Lipman, HonestReporting, 20. August 2019

Übernommen von Medien Back Spin – Falsches zu Nahost richtig gestellt

Eine Gruppe bewaffneter Araber bei Haifa, 1937

Arabische Gewalt wird regelmäßig mit der „Naqba“ von 1948 und der „Besatzung“ von 1967 gerechtfertigt.

Immerhin, darauf bestehen sie, zwangen Juden Araber aus ihren Heimen und Dörfern, also haben die Araber ein Recht um die Rückkehr in ihr angestammtes Eigentum zu kämpfen.

Aber wenn dies das ist, wogegen die Palästinenser wirklich kämpfen, wie sollen wir die arabische Gewalt gegen Juden verstehen, bevor die Kriege von 1948 und 1967 stattfanden?

Wie sieht ihre Erklärung für die arabische Gewalt gegen Juden in den 1920-er Jahren aus?

Ja, in den 1920-er Jahren!

Der Mufti stachelt zu arabischer Gewalt auf

1919 begann Haddsch Amin al-Husseini, Führer eines der prominentesten arabischen Clans in Jerusalem, „Fedayyin“ (wörtlich: „einer, der sich selbst opfert“) zu organisieren – kleine Gruppen Terroristen, die bereit waren, beim Töten von Juden zu sterben. Das erklärte Ziel war, die Juden zur Flucht aus Palästina zu zwingen. Sie griffen im Januar zuerst Tel Hai an, ein jüdisches Wohnviertel im Norden, nahe der syrischen Grenze und dann erneut am 1. März. Diese Terroristen töteten acht Juden und verletzten 200.

„Begann die arabische Gewalt mit der „Besatzung“?“ weiterlesen

München 1972: Deutschland vertuschte Sadismus der Täter

Gedenktafel in München. Foto High Contrast. Lizenziert unter CC BY 3.0 de via Wikimedia Commons.
Gedenktafel in München. Foto High Contrast. Lizenziert unter CC BY 3.0 de via Wikimedia Commons.

Die „New York Times“ hat bisher wenig bekannte Einzelheiten über das Attentat palästinensischer Terroristen auf die israelische Mannschaft bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München veröffentlicht – Einzelheiten über den Sadismus, mit dem die Täter vorgingen und die die Bundesrepublik Deutschland eigentlich hatte vertuschen wollen.

Von Stefan Frank

Die Geschichte dieser Veröffentlichung, kurz gefasst: Im September 1992 trafen sich zwei der Witwen der Opfer mit ihrem Anwalt. Der sagte ihnen, dass er bei seiner letzten Reise nach München Fotos erlangt hätte, dass er aber nicht glaube, dass sie sie sich ansehen sollten. Als sie darauf bestanden, drängte er sie, ihn zuvor einen Arzt rufen zu lassen. Ilana Romano und Ankie Spitzer, deren Männer unter den israelischen Athleten waren, die von den Palästinensern als Geiseln gehalten und dann ermordet wurden, lehnten auch das ab. Sie sahen sich die Bilder an und kamen überein, niemals öffentlich über sie zu reden – bis jetzt.

„München 1972: Deutschland vertuschte Sadismus der Täter“ weiterlesen