Mac Tonnies und die Kryptoterrestrier

*von Roland M. Horn

Abb. 1 Mac Tonnies (1975-2009), Pionier der Kryptoterrestrischen Hypothese; Foto: Room 101.
Richard Thomas, “Mac Tonnies: A Room 101 Interview with a Transhumanist“, bei Room 101 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)

Ironischerweise ist es gerade der alternative Marsforscher Mac Tonnies (Abb. 1), der sich in seinem Buch The Cryptoterrestrials (Abb. 2) mit dem Thema “Verborgenes Leben auf der Erde” auseinandersetzt, ohne jedoch eine Verbindung zu seinen Erkenntnissen, die er bei seiner Forschung zum Mars-Thema gewonnen hat und dieser Cryptoterrestrials-These zu ziehen, obwohl auch er eine einstige Zivilisation auf dem Mars sieht.

Sein Buch dokumentiert jedenfalls einen unkonventionellen Blickwinkel auf das UFO-Phänomen. Er berichtet von „kleinen Männern“, die in mythologischen und zeitgenössischen Berichten auftauchen und versucht, sie mit seiner These in Einklang zu bringen. Diese Arbeitshypothese besagt, dass wenigstens einige Berichte über den angeblichen Besuch Außerirdischer einer humanoiden Spezies zuzuschreiben sind – einer Schwesterrasse, die sich unserer zahlenmäßigen Überlegenheit durch die Entwicklung einer überraschend robusten Technologie angepasst habe. Die ausdrücklich reproduktiven Andeutungen, die in manchen (UFO-) Berichten anklingen, legten nahe, dass diese „einheimischen Aliens“ durch eine Krankheit gefährdet sind, die sie in der langen Zeit, in sie parallel zu unserer Erde koexistiert hätten, nicht hätten heilen können. Getrieben von einer obskuren Mischung aus Überheblichkeit und durch die Sorge um den Erhalt ihrer Spezies getriebenen Verzweiflung würden sie versuchen, ihren Bestand aufrechtzuerhalten, indem sie ihren DNA-Pool mit menschlicher DNA auffüllen.

Die “ETH-Befangenheit” – also die Gleichsetzung von „UFOs“ mit den Fahrzeugen außerirdischer Besucher – ist Tonnies zufolge eher der Forschung abträglich. Die Annahme der ETH-Anhänger, dass der Kosmos unweigerlich seine Geheimnisse in unsere immer verbesserten instrumentellen Möglichkeiten einbringen würde, verlocke zu anderen ebenso verlockenden Modellen der Realität, die mehr von der Aussicht auf nichtmenschliches Leben und Bewusstsein habe. Schamanen aus sogenannten primitiven Kulturen hätten sich lange Zeit darauf verlassen in veränderten Bewusstseinszuständen mit jenseitigen Intelligenzen zu kommunizieren. Psychedelische Drogen würden diesen Kontakt erleichtern oder steigern, was einen tiefverwurzelten neurologischen Mechanismus nahelege. Die verschiedenen veränderten Zustände, die von Personen, die von einer Entführung ihrer Person durch Außerirdische beschrieben werden, legten einen gemeinsamen Ursprung von Menschen und den „Anderen“ nahe, was die Möglichkeit zuließe, dass diese Anderen Verstand zu Verstand-Kommunikation nutzen können, so wie wir gewöhnlich Mobiltelefone und Breitband-Internet nutzen.

“Wenn”eine Schattenrasse von irdischen Humanoiden eine Form von Telepathie erreicht hätte, könnten wir also auf dem Weg sein, die Lücke zu schließen,”

sagt Tonnies.

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Jim Keith und die Untertassen der Illuminati

Hallo,

nachfolgend ein weiterer Artikel aus meiner Feder. Viel Spaß und Erkenntnisgewinn wünscht Euch

Der Papa

Jim Keith und die Untertassen der Illuminati

* von Roland M. Horn

Cover: Hitler - UFOs - Okkultismus: Die unheilvolle Verbindung

In meinem Buch Hitler – UFOs – Okkultismus: Die unheilvolle Verbindung gehe ich ausführlich auf die Arbeiten des Journalisten und „Verschwörungstheoretikers“ Jim Keith ein, der u. a. intensiv über den merkwürden Tod von UFO-Forschern und Prominenten und deren Hintergründe berichtet und schließlich selbst auf merkwürdige Weise ums Leben kam. In diesem Artikel soll es jedoch um andere Facetten seines Wirkens gehen, die im o. g. Buch ebenfalls behandelt werden.

So teilt Keith in einem seiner zahlreichen Bücher, Saucers of the Illuminati, seinen Lesern seine Wahrnehmung mit, nach der die Ideen in seinem genannten Buch zwischen verschiedenen Fachdisziplinen hin- und hergehen, von politischen Verschwörungen zu UFOs, bis hin zum Okkulten, und versucht, die Informationen innerhalb jeder dieser Fachdisziplinen zusammenzufassen. Kurzum, er tut Ähnliches wie ich in meinem o. g. Buch. Keith glaubt, dass die Untersucher in diesen verschiedenen Fachrichtungen fast nie miteinander zu tun haben wollen und dadurch in ihren geheimen Forschungen durcheinandergelangen. Der linkshändige Pfad wüsste nicht, was die große rechtsorientierte Verschwörung täte, könnte man sagen, doch diese Diskussionsthemen seien auf den niedrigsten Stufen verflochten und verdeutlichten jeweils die Ideen der anderen.

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