Das letzte Kapitel einer nationalen Wunde: Israel intensiviert die Suche nach Ran Gvili
Neue Hinweise lassen hoffen. Israel erhöht den Druck auf die Vermittler – und erwartet von Hamas endlich Antworten.
Neue Hinweise lassen hoffen. Israel erhöht den Druck auf die Vermittler – und erwartet von Hamas endlich Antworten.
Beim Doha Forum zeichnete sich überraschend ein gemeinsamer Kurs arabischer Regierungen ab: Die nächste Phase des amerikanischen Gaza-Abkommens soll kommen, aber niemand will eigene Kräfte schicken. Israels Sicherheitsinteressen bleiben der blinde Fleck dieser Debatte.
Die US-Regierung bereitet eine weitreichende Ankündigung vor, die das Machtgefüge in Gaza grundlegend verändern soll. Ein „Board of Peace“ aus arabischen und westlichen Staaten soll Hamas entmachten und den Weg für den Abzug der IDF ebnen.
Ein weiterer Schlag gegen das Machtzentrum der Hamas in Rafah: Die IDF tötet den verantwortlichen Bataillonskommandeur, seine engsten Vertrauten und über vierzig Kämpfer, die sich in einem Tunnelsystem verborgen hatten. Die Operation zeigt, wie systematisch Israel die letzten operativen Strukturen der Terrororganisation zerschlägt.
Nach zwei Jahren Ungewissheit kehren die sterblichen Überreste des thailändischen Landarbeiters Sudthisak Rinthalak nach Israel zurück. Der Fall zeigt, wie brüchig die Zusagen der Terrororganisation Hamas bleiben und wie hart Israel darum ringen muss, selbst getötete Geiseln nach Hause zu holen.
Ein Hinterhalt in den Tunneln von Rafah erschüttert die fragile Ruhe der Waffenstillstandsphase. Israel spricht von einem klaren Bruch des Abkommens und warnt vor Konsequenzen, während Hamas ihre Kämpfer erneut unter die Erde abtauchen lässt.
Gestern Abend wurde (überraschend?) angekündigt, die Hamas würde sterbliche Überreste an das Rote Kreuz übergeben. Tatsächlich fand eine Übergabe statt, und der Identifizierungsprozess begann.
Im Oktober 2025 veröffentlichte die UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese einen Bericht mit einer Aussage, die so weitreichend und offenbar absurd ist, dass sie eine sorgfältige Prüfung verdient. In Absatz 41 schreibt sie:
Da die Besetzung palästinensischen Territoriums eine andauernde rechtswidrige Anwendung von Gewalt in Verletzung der UN-Charta darstellt, kann nichts, was Israel dort tut, als „defensiv“ verstanden werden.
Trotz erster Signale aus Gaza wächst die Sorge in Jerusalem, dass Hamas die Übergabe eines zurückgehaltenen Leichnams verzögert. Während Kämpfer der Terrororganisation in Jabalya nach einem Körper suchen, verdichten sich die Hinweise, dass Hamas über einen Toten verfügt – und ihn aus taktischen Gründen nicht freigibt.
Ein gezielter Luftschlag in Gaza beendet die Karriere eines Mannes, der sich am 7. Oktober in Kibbutz Nahal Oz an brutalen Angriffen beteiligte. Die Armee reagiert damit auf erneute Verstöße gegen die Waffenruhe – und setzt ein unmissverständliches Zeichen.
Eine riskante Operation der IDF in Süd-Syrien legte offen, wie gefährlich die Lage an Israels Nordgrenze geworden ist. Hinter den Kulissen wirkt ein sunnitisches Terrornetzwerk, das seit den 80er-Jahren mit Hamas und Hisbollah kooperiert – und im Machtvakuum nach Assads Fall eine neue Eskalation droht.
Die israelischen Kräfte engen den Tunnelkomplex im Osten Rafahs systematisch ein. Immer mehr Terroristen fliehen nach oben – geschwächt, abgeschnitten und ohne Versorgung. Verhöre zeigen das Ausmaß ihres Zusammenbruchs.
Stundenlang suchten israelische Einheiten nach einer Terrorzelle, die aus einem Tunnel aufgetaucht und wieder abgetaucht war. Der Einsatz zeigt, wie hartnäckig der Kampf gegen die verbliebenen Hamas-Strukturen ist – und wie brüchig die Waffenruhe bleibt.
Rafah wirkt still – doch unter der Erde tobt der Kampf, den niemand erwartet hatte. Eingeschlossene Terroristen, eine Regierung am Rand einer Krise und Soldaten, die nur ein klares Ziel vor Augen haben: Wer hier bleibt, kapituliert oder stirbt.
Lautstark verbittet sich die Hamas „andauernde israelische Angriffe“ – „die Waffenruhe ist vorbei, wir sind bereit zum Kampf“, heisst es.
Andauernde israelische Angriffe?
Ja, Israel hat in den letzten Tagen viele Terroristen erschossen und einige festgenommen. Ja, es passierte im Gazastreifen.
In den Ruinen des südlichen Gazastreifens formiert sich eine neue Macht, die sich offen gegen die Hamas stellt. Ihre Existenz zeigt, wie brüchig das Terrorregime geworden ist – und weshalb Israel für viele Palästinenser zur letzten verlässlichen Schutzmacht wurde.
Israels Dienste sind überzeugt: Hamas weiß, wo die Leichname der verschleppten Opfer liegen – und verzögert absichtlich jede Bewegung. Dahinter
In Rafah stößt die IDF auf eine der letzten verbliebenen Tunnelgruppen der Hamas. Mehrere Bewaffnete geben auf, andere versuchen zu fliehen – und scheitern. Die Armee geht davon aus, dass sich noch dutzende Kämpfer in dem abgeschotteten Bereich befinden.
Ein Tag nach seiner Einbürgerung feierte ein Mann in Berlin öffentlich Hamas-Terroristen. Nun entzieht die Hauptstadt ihm die Staatsbürgerschaft – ein Schritt mit deutlicher Botschaft für Sicherheit und Rechtsstaat.
Der UN-Sicherheitsrat unterstützt den Gaza-Friedensplan von Präsident Donald Trump und das neue Stabilisierungskontingent ISF. Hamas reagiert mit Ablehnung, bestreitet die Entwaffnungsklausel und warnt vor „Kapitulation“.
Ein libanesischer Fernsehsender meldet, das Treffen zwischen dem US-Gesandten Steve Whitkoff und Hamas-Vertreter Khalil al-Haja sei kurzfristig abgesagt worden. Bestätigt ist die Darstellung nicht – doch sie berührt einen Kernpunkt israelischer Sicherheitsinteressen.
In New York ringen die USA und Russland um die Zukunft des Gazastreifens – doch beide Entwürfe im UN-Sicherheitsrat ignorieren zentrale israelische Bedürfnisse. Was als diplomatischer “Wiederaufbauplan” verkauft wird, droht zur Neuauflage alter Fehler zu werden.
Die Terrororganisation PRC meldet den Tod eines lokalen Kommandeurs und beschuldigt Israel eines gezielten Einsatzes in Deir al-Balah. Während aus Gaza Anschuldigungen laut werden, verweist die IDF auf mehrere Fälle, in denen Terroristen die festgelegte Sicherheitslinie überschritten.
Die USA treiben im UN-Sicherheitsrat eine Formulierung voran, die Palästinensern den Weg zur Staatlichkeit ebnen soll. Israel stemmt sich gegen diesen diplomatischen Sog – und sieht genau, wer wirklich profitieren würde. Während Jerusalem versucht, gefährliche Passagen abzumildern, hofft die Regierung insgeheim, dass Ramallah selbst zum Stolperstein der amerikanischen Initiative wird.
Israel setzt ein unmissverständliches Zeichen: Selbst unter massivem internationalem Druck bleibt die Ablehnung eines palästinensischen Staates auf dem Gebiet westlich des Jordan unverändert. Der Regierungschef nimmt jede Illusion über Zugeständnisse im Gaza-Nachkriegsszenario vom Tisch.