US-Tanker brennt in Ägypten: Drohne kam offenbar aus Iran
Kairo bestätigt den Drohnenangriff auf zwei Gasschiffe im Hafen von Damiette. Anonyme iranische Quellen nennen Iran als Startpunkt – damit rückt der Krieg an die ägyptische Mittelmeerküste.
Kairo bestätigt den Drohnenangriff auf zwei Gasschiffe im Hafen von Damiette. Anonyme iranische Quellen nennen Iran als Startpunkt – damit rückt der Krieg an die ägyptische Mittelmeerküste.
Israels Sicherheitskabinett hat einer internationalen Stabilisierungstruppe rechtliche Immunität gewährt. Sicherheitsvertreter warnen, dass ihre Stationierung die IDF einschränken und der noch bewaffneten Hamas eine Erholung ermöglichen könnte.
Das Sicherheitskabinett erlaubt einer internationalen Truppe und einer palästinensischen Technokratenverwaltung den Einsatz in Teilen Gazas. In Rafah soll sich zeigen, ob Wiederaufbau ohne eine Rückkehr der Hamas möglich ist.
Nach zehn Nächten amerikanischer Angriffe drängt Iran offenbar auf eine kurze Feuerpause. Washington verlangt jedoch zuerst freie Fahrt durch die Straße von Hormus und will die getöteten US-Soldaten nicht ungesühnt lassen.
Donald Trump will weitere muslimisch geprägte Staaten zur Anerkennung Israels bewegen. Doch Pakistan und Bangladesch zeigen, wie tief die Blockaden gegen Normalisierung noch sitzen.
Donald Trump spricht von einem weitgehend ausgehandelten Abkommen mit Iran und arabischen Staaten. Doch Teheran bremst sofort und für Israel beginnt die gefährlichste Phase.
Ein israelischer Reiseblogger wurde an der ägyptischen Grenze offenbar ohne Begründung zurückgewiesen. Der Fall wirft Fragen zu Sicherheitsprüfungen, sozialen Medien und Reisen nach Sinai auf.
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani erinnert an die Nakba und gerät in Kritik. Gegner werfen ihm vor, jüdische Vertreibungsgeschichte auszublenden und historische Zusammenhänge zu verkürzen.
Wie die arabische Welt ihre Juden vertrieb und das Ergebnis als Kolonialismus bezeichnete.
Der deutsche Botschafter in Ägypten residiert in einem Haus, das einst einer jüdischen Familie gehörte. Dasselbe gilt für den Schweizer Botschafter. Und auch für den amerikanischen. Die Häuser wurden 1956 beschlagnahmt – zu genau dem Zeitpunkt, als die ägyptische Regierung in einer von den Minaretten Kairos und Alexandrias herab verlesenen Proklamation erklärte, alle Juden seien Zionisten und Staatsfeinde. Den Familien wurde gestattet, einen einzigen Koffer mitzunehmen. Sie unterzeichneten Dokumente, mit denen sie alles Übrige an die Regierung „schenkten“. Dann gingen sie. Die Häuser sind noch immer dort. Die Familien nicht.
Spanien, Irland und Slowenien werfen Israel vor, wie es mit seinen Nachbarn im Nahen Osten “umgeht“, und haben beantragt, das Assoziierungsabkommen der EU mit Israel aufzukündigen. Auch andere EU-Länder setzen das kleine Israel auf die Liste der Feindstaaten, erwägen gleichwohl einen Kompromiss: Statt das Abkommen auszusetzen, sollten Handelsvorteile begrenzt und Zölle erhöht werden. Auch sollten Importverbote aus Israel verhängt werden (was Frankreich, Schweden und wer sonst noch bereits tun) – jedenfalls dann, wenn Israel die Todesstrafe gegen Terroristen tatsächlich anwende. Die tausende Todesstrafen im Iran scheinen aus dem Blick geraten zu sein, die mörderischen Mullahs werden zunehmend in Schutz genommen.
Der Iran-Krieg hat einen der schwersten Energieschocks in Jahrzehnten ausgelöst. Die fünfteilige Serie des Autors Shoumjit Banerjee beleuchtet entscheidende historische Momente, in denen Turbulenzen der Energiewelt den Verlauf der Geopolitik beeinflusst haben. Banerjee ist ein geschichtlich und kulturhistorisch außergewöhnlich versierter indischer Journalist, dessen Texte in „The Perfect Voice“ (Mumbai) erscheinen. Wir danken ihm für die freundliche Genehmigung zur Übersetzung und Abdruck.
Nur um es klarzustellen: Wenn Palästina ein arabischer Staat wäre, wie so viele fälschlicherweise behaupten, müsste die Überschrift dieser Zeitung lauten: „Araber marschieren in sich selbst ein“.
Ein Satz reicht, um den Nahen Osten in Aufruhr zu versetzen. Mike Huckabee stellt klar, dass Israels Existenz und Sicherheit nicht verhandelbar sind. Seine Worte treffen einen Nerv, weil sie eine Wahrheit berühren, die viele Gegner Israels nicht akzeptieren wollen.
Washington lädt zur ersten Sitzung des neuen Board of Peace. Präsident Trump will einen umfassenden Wiederaufbauplan vorstellen und eine internationale Stabilisierungstruppe für Gaza auf den Weg bringen.
Teheran fordert Änderungen, droht mit Abbruch und verschiebt Bedingungen. Das Ziel bleibt dasselbe: Zeit gewinnen und die Welt hinhalten.
Der Sondergesandte von US-Präsident Trump reist nach Israel, um mit Premier Netanyahu und Generalstabschef Zamir über die zweite Phase der Gaza-Vereinbarungen und über Iran zu beraten. Hinter den Kulissen laufen intensive Gespräche zwischen Jerusalem und Washington, während die regionale Lage gefährlich angespannt bleibt.
Jede Vereinbarung mit islamistischen Terroristen hängt von denen ab, die töricht genug sind, ihnen zu glauben.
Während Washington auf Diplomatie setzt, rechnet Jerusalem mit dem Gegenteil. In der israelischen Armee laufen bereits weitreichende Vorbereitungen für eine erneute Offensive gegen die Hamas.
Israel bereitet die Öffnung des Grenzübergangs Rafah vor und steht dabei unter massivem internationalem Druck. Während Sicherheitsmechanismen greifen sollen, bleibt eine bittere Wahrheit bestehen: Ein israelischer Soldat ist noch immer in der Gewalt der Hamas.
Ausgerechnet am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos hat Trump sein Board of Peace („Friedensrat“ oder so ähnlich) lanciert. Stück für Stück wird bekannt, wer alles daran teilnehmen soll: Rund 35 Länder haben bereits ihre Zusage gegeben, darunter Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten, die Türkei, Bahrain, Jordanien, Katar, Ägypten, Ungarn, Marokko, Pakistan, Indonesien, Kosovo, Usbekistan, Kasachstan, Paraguay, Vietnam und Weißrussland.
Während die Bevölkerung trauert, hungert und in Trümmern lebt, denken Hamas-Funktionäre offenbar über Flucht ins Ausland nach. Für viele Menschen in Gaza ist das kein Skandal mehr, sondern der letzte Beweis für Verrat, Korruption und moralischen Bankrott.
Während Teheran innerlich ausblutet und das Regime so schwach ist wie seit Jahren nicht mehr, richtet Israel seinen Blick weiter nach Osten. In Gaza jedoch entsteht unbemerkt eine neue Realität, in der Ankara und Doha das Machtvakuum füllen mit Folgen, die Israels Sicherheit langfristig schwerer treffen könnten als jede iranische Rakete.
Die israelische Regierung geht auf Distanz zur neuen amerikanischen Gaza Initiative. Die Zusammensetzung des internationalen Leitungsgremiums widerspricht Jerusalems Sicherheitsinteressen und wurde ohne vorherige Abstimmung verkündet.
Der Grenzübergang Rafah soll in den kommenden Tagen wieder öffnen. Doch Israel macht unmissverständlich klar: Bewegungsfreiheit ohne Sicherheitskontrolle wird es nicht geben. Die geplante israelische Inspektionsstelle auf der Gazaseite ist Ausdruck einer Lehre aus dem 7. Oktober.
Während im Westen über eine Entwaffnung der Hamas durch eine internationale Truppe spekuliert wird, widerspricht Kairo deutlich. Ägyptische Stellen stellen klar: Niemand wird Hamas die Waffen abnehmen. Stattdessen ist von Einfrieren, Beobachten und jahrelanger Übergangsverwaltung die Rede. Für Israel wirft das zentrale Fragen nach Sicherheit und Glaubwürdigkeit des gesamten Prozesses auf.