Boykott statt Zuhören: Netanyahu rechnet bei der UN ab
Dutzende Delegierte verlassen demonstrativ den Saal. Netanyahu kontert mit Iran, dem 7. Oktober, dem Genozidvorwurf und einem offenen Vorwurf der Heuchelei.
Dutzende Delegierte verlassen demonstrativ den Saal. Netanyahu kontert mit Iran, dem 7. Oktober, dem Genozidvorwurf und einem offenen Vorwurf der Heuchelei.
Mehrfach kamen türkische Kriegsschiffe israelischen Einheiten gefährlich nahe. Israel reagiert auf Ankaras wachsende Militärpräsenz nun mit Abschreckung, engerer Zusammenarbeit mit Griechenland und klaren roten Linien in Syrien.
Der Mossad-Chef telefoniert mit Syriens Außenminister, während Israel türkische Militärpläne in Syrien fürchtet. Was vor kurzem noch absurd geklungen hätte, wird zur neuen Realität: Gegen Erdogans wachsenden Einfluss reichen Bomben allein nicht.
Der lange Krieg hat eine Schwäche offengelegt, die Israel seit Jahren kennt: Moderne Streitkräfte helfen wenig, wenn entscheidende Munition aus dem Ausland kommen muss. Nun soll ausgerechnet bei einem der wichtigsten Präzisionssysteme die Abhängigkeit von den USA sinken.
Israel verhindert eine geplante türkische Truppenstationierung auf einem syrischen Luftwaffenstützpunkt. In Ankara folgt darauf nicht nur diplomatischer Protest, sondern eine Medienkampagne mit „Zionisten“, Kriegsdrohungen und der Erzählung vom verängstigten Israel.
nde Juli erklärte Europas größte Tageszeitung, die deutsche Bild: „Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Vorfälle von Judenhass wie in Deutschland: Die Zahlen der Schande.“
Fast drei Jahre eines Mehrfrontenkriegs sind vergangen, ohne ein entscheidendes Ergebnis oder einen „totalen Sieg“ an irgendeiner Front. An jeder Front setzt sich die Israelische Verteidigungsarmee weiterhin mit dem Gelände und dem Feind auseinander. Entlang dreier Grenzen sind Pufferzonen und vorgelagerte Sicherheitsbereiche eingerichtet worden, wodurch die Verteidigungslinie effektiv über die internationale Grenze hinaus verschoben und zusätzliche Tiefe geschaffen wurde, die es Israel ermöglicht, die Grenze besser zu schützen – und vor allem die Gemeinden, die ihr am nächsten liegen.
Viermal wurde Donald Trump zuletzt gefragt, ob er Benjamin Netanjahu bei Israels Wahl unterstützt. Viermal blieb das erwartete Ja aus. Hinter den Kulissen wachsen die Spannungen über Gaza, Iran, Libanon und Syrien.
Ankara dominiert zunehmend Syrien, baut neue Militärbündnisse auf, unterstützt Hamas und drängt im östlichen Mittelmeer vor. Israels früherer Sicherheitsberater Meir Ben Shabbat warnt vor einem wachsenden Risiko einer direkten Konfrontation.
Bogotá stellt sich außenpolitisch neu auf und erkennt die israelische Souveränität über die Golanhöhen an. Damit ist Kolumbien nach den Vereinigten Staaten erst der zweite UN- Mitgliedstaat, der diesen Schritt geht.
Die Angriffe haben Irans Atomprogramm schwer getroffen, aber nicht beendet. Nach israelischen Erkenntnissen laufen im tiefen Tunnelkomplex bei Natanz bereits Zentrifugen. Jerusalem stellt klar: Jeder Wiederaufbau kann neue Militärschläge auslösen.
Beim siebten Treffen seit Trumps Rückkehr geht es um Israels strategische Handlungsfreiheit. Netanjahu will eine klare Linie gegen Irans Atomprogramm, keine F-35 für die Türkei und keinen verfrühten Rückzug aus Syrien und dem Libanon.
Abdul B. wollte zum IS, war als Gefährder eingestuft, verurteilt und zeitweise observiert. Nach einer Toten und 29 Verletzten muss der Staat erklären, warum seine Warnsysteme nicht reichten.
Kommandeure der Revolutionsgarden, Raketenteile und Gold sollen mit einer iranischen Maschine nach Jemen gebracht worden sein. Kurz darauf drohten die Huthi mit einer Blockade im Roten Meer und meldeten Angriffe auf saudische Öltanker.
Teheran beschießt kurdische Gegner im Irak, legt Energieanlagen lahm und treibt die Gaspreise nach oben. Der Angriff zeigt, dass das Regime nicht nur Amerika treffen will, sondern jede Region bestrafen lässt, die sich seinem Zugriff entzieht.
Die USA wollen ihre Luftbetankungskapazitäten in Israel massiv verstärken. Trump hat noch keinen Großangriff beschlossen, doch die Vorbereitungen deuten auf deutlich umfangreichere und länger anhaltende Einsätze gegen Iran hin.
Donald Trump verlangt nach Medienberichten eine israelische Neuaufstellung in Syrien und im Libanon. Doch ein Rückzug ohne wirksame Sicherheitsgarantien könnte genau jene Gefahr zurückbringen, die Israel nach dem 7. Oktober nicht länger hinnehmen will.
Die strategische Lage hat sich dramatisch verändert. Glücklicherweise liegen die Sorgen über Präsident Trumps Memorandum of Understanding nun hinter uns.
Irans neuer Oberster Führer kündigt Vergeltung für den Tod Ali Khameneis an. Besonders brisant ist die Formulierung, „freie Menschen“ weltweit würden Teile dieser „göttlichen Mission“ übernehmen.
Nach Angriffen auf Tanker schlagen die USA im Süden des Iran zurück. Kurz darauf melden Bahrain und Kuwait Alarm, während die Revolutionsgarden mit Angriffen auf US-Standorte prahlen.
Nach iranischen Angriffen am Golf sieht Donald Trump das Memorandum mit Teheran als erledigt an. Der NATO Gipfel in Ankara zeigt: Selbst Europas Sicherheitsarchitektur kann die iranische Wirklichkeit nicht länger schönreden.
Donald Trump soll beim NATO-Gipfel in Ankara den Weg für F-35-Kampfjets an die Türkei öffnen wollen. Das betrifft nicht nur Israel, sondern auch Griechenland, Zypern und die gesamte Sicherheitsordnung im östlichen Mittelmeer.
Türkei, Qatar und Pakistan drängen sich als neue Ordnungsmächte im Nahen Osten auf. Für Israel ist vor allem Erdogans Rolle gefährlich: Er gibt sich als Partner des Westens und baut zugleich islamistische Machtstrukturen aus.
Kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara nennt Hakan Fidan Israel eine Last für die Menschheit. Johann Wadephul widerspricht, doch der Fall zeigt, wie lange Europa Erdogans gefährliche Sprache aus Rücksicht geschont hat.
Neue Satellitenbilder zeigen auffällige Aktivitäten am unterirdischen Standort Pickaxe Mountain. Während bekannte Atomanlagen kaum Bewegung zeigen, wächst der Verdacht, dass Teheran den vereinbarten nuklearen Stillstand unterläuft.