Syrien

Vance belehrt Israel und verlangt Vertrauen in einen Iran-Deal voller offener Fragen

Vance belehrt Israel und verlangt Vertrauen in einen Iran-Deal voller offener Fragen

JD Vance wollte beruhigen. Am Ende hat er vor allem offengelegt, wie groß der Abstand zwischen amerikanischem Machtdenken und israelischer Bedrohungswirklichkeit geworden ist. Der US-Vizepräsident verteidigte das Memorandum mit Iran in einem ausführlichen Gespräch mit der New York Times und später vor Journalisten als klugen, kontrollierten und im amerikanischen Interesse liegenden Schritt. Er versprach, der iranische Bestand an angereichertem Uran werde zerstört und beseitigt. Er versicherte, Washington werde keine Sanktionen aufheben, solange Teheran weiter Terrororganisationen wie die Hisbollah finanziere. Er forderte Kritiker in Israel auf, den Vereinigten Staaten mehr Vertrauen zu schenken. Und er richtete an Minister wie Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich die Frage, was eigentlich ihre Alternative sei.

Die zweite Tranche von US-Regierungsakten über UFOs ist freigegeben!

Die zweite Tranche von US-Regierungsakten über UFOs ist freigegeben!

„Das US-Militär hat eine zweite Tranche freigegebener Dokumente über unidentifizierte Himmelsphänomene veröffentlicht“ schreibt Ingo Noack für Berlin Morgen am 22.05.2026. Die neuveröffentlichten Akten sind über das Portal WAR.GOV/UFO zugänglich und enthalten mehr als 50 Videos sowie geheime Berichte aus Sandia, die extreme Beschleunigungen und Flugmanöver ohne Triebwerkshitze dokumentieren.

Unsere Nakba

Unsere Nakba

Wie die arabische Welt ihre Juden vertrieb und das Ergebnis als Kolonialismus bezeichnete.

Der deutsche Botschafter in Ägypten residiert in einem Haus, das einst einer jüdischen Familie gehörte. Dasselbe gilt für den Schweizer Botschafter. Und auch für den amerikanischen. Die Häuser wurden 1956 beschlagnahmt – zu genau dem Zeitpunkt, als die ägyptische Regierung in einer von den Minaretten Kairos und Alexandrias herab verlesenen Proklamation erklärte, alle Juden seien Zionisten und Staatsfeinde. Den Familien wurde gestattet, einen einzigen Koffer mitzunehmen. Sie unterzeichneten Dokumente, mit denen sie alles Übrige an die Regierung „schenkten“. Dann gingen sie. Die Häuser sind noch immer dort. Die Familien nicht.

Der seltsame Waffenstillstand im Libanon

Der seltsame Waffenstillstand im Libanon

Wenn man dem Geschehen im Nahen Osten folgt, hat man wahrscheinlich vom „Waffenstillstand“ des Libanon mit Israel gehört.

Denken Sie einen Moment darüber nach. Ein Land, dessen Armee, die libanesischen Streitkräfte, seit 1948 nicht mehr in direkten militärischen Kampf mit Israel verwickelt war, verhandelt nun einen Waffenstillstand und führt Friedensgespräche. Für das ungeübte Auge klingt das nach Fortschritt. Das libanesische Volk hat ununterbrochen gelitten, seit der Bürgerkrieg 1975 begann. Krieg, Korruption, wirtschaftlicher Zusammenbruch – nahezu jede denkbare Härte hat das Land getroffen.

“Feindstaat” Israel – statt überfälligem Schulterschluss zwischen Juden und Christen

“Feindstaat” Israel – statt überfälligem Schulterschluss zwischen Juden und Christen

Spanien, Irland und Slowenien werfen Israel vor, wie es mit seinen Nachbarn im Nahen Osten “umgeht“, und haben beantragt, das Assoziierungsabkommen der EU mit Israel aufzukündigen. Auch andere EU-Länder setzen das kleine Israel auf die Liste der Feindstaaten, erwägen gleichwohl einen Kompromiss: Statt das Abkommen auszusetzen, sollten Handelsvorteile begrenzt und Zölle erhöht werden. Auch sollten Importverbote aus Israel verhängt werden (was Frankreich, Schweden und wer sonst noch bereits tun) – jedenfalls dann, wenn Israel die Todesstrafe gegen Terroristen tatsächlich anwende. Die tausende Todesstrafen im Iran scheinen aus dem Blick geraten zu sein, die mörderischen Mullahs werden zunehmend in Schutz genommen.

Riad, 1973: Der große Energieschock und der Niedergang des Westens

Riad, 1973: Der große Energieschock und der Niedergang des Westens

Der Iran-Krieg hat einen der schwersten Energieschocks in Jahrzehnten ausgelöst. Die fünfteilige Serie des Autors Shoumjit Banerjee beleuchtet entscheidende historische Momente, in denen Turbulenzen der Energiewelt den Verlauf der Geopolitik beeinflusst haben. Banerjee ist ein geschichtlich und kulturhistorisch außergewöhnlich versierter indischer Journalist, dessen Texte in „The Perfect Voice“ (Mumbai) erscheinen. Wir danken ihm für die freundliche Genehmigung zur Übersetzung und Abdruck.

Araber marschieren in Palästina ein

Araber marschieren in Palästina ein

Nur um es klarzustellen: Wenn Palästina ein arabischer Staat wäre, wie so viele fälschlicherweise behaupten, müsste die Überschrift dieser Zeitung lauten: „Araber marschieren in sich selbst ein“.

Die arabische Reaktion auf den Krieg gegen den Iran

Die arabische Reaktion auf den Krieg gegen den Iran

Westliche Demokratien stecken in ernsthaften Schwierigkeiten – nicht weil sie schwach sind, sondern weil sie weiterhin weigern, das Wesen des Krieges zu verstehen, der gegen sie geführt wird.

Rafael-Chef: Israels Raketenabwehr ist bereit für möglichen iranischen Angriff

Rafael-Chef: Israels Raketenabwehr ist bereit für möglichen iranischen Angriff

Yuval Steinitz spricht von deutlich verbesserten Abfangfähigkeiten und betont, Israel werde weder ein iranisches Atomprogramm noch eine massive Aufrüstung mit Langstreckenraketen akzeptieren.

Inmitten wachsender Spannungen mit Teheran hat der Vorsitzende des israelischen Rüstungsunternehmens Rafael, Yuval Steinitz, die Einsatzbereitschaft der israelischen Luftverteidigung hervorgehoben. In einem Interview mit dem Radiosender 103FM erklärte er, Israels Fähigkeiten seien „gut bis sehr gut“ und in den vergangenen Monaten weiter ausgebaut worden.

Trump spricht von Dialog, während Kriegsschiffe vor Israel ankern

Trump spricht von Dialog, während Kriegsschiffe vor Israel ankern

DDer US-Präsident erklärt, er wolle keinen Krieg mit Iran. Gleichzeitig erreicht ein weiterer amerikanischer Zerstörer den Hafen von Eilat. Zwischen diplomatischen Aussagen und militärischer Realität wächst in Israel die Sorge, dass Entscheidungen längst gefallen sind.

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