“Allah im Himmel und Hitler auf Erden“

Im Jahr 1962 begann eine Episode, die unter dem Begriff „Affäre um deutsche Raketenexperten in Ägypten“  bekannt wurde. Diese internationale politische Auseinandersetzung hielt bis 1965 an. Beteiligt waren in erster Linie die Staaten Ägypten, Bundesrepublik Deutschland und Israel. Das Problem bestand darin, dass u. a. deutsche Staatsbürger an Rüstungsprojekten in Ägypten mitarbeiteten. Dabei ging es um alles andere als Belanglosigkeiten, denn neben dem Flugzeugbau waren diese deutschen Experten auch an der Entwicklung der Kurzstreckenraketen beteiligt, die den Staat Israel bedrohten.

Wie man sich unschwer vorstellen kann, wurde das Verhältnis zwischen Israel und der Bundesrepublik durch diese Affäre sehr getrübt. Diese Verschlechterung der Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und dem jüdischen Staat wurden durch den Umstand, dass einzelne der Experten schon während der NAZI-Zeit am deutschen Raketenbau beteiligt waren, noch zusätzlich erschwert!

Die Lage verlor erst dann an Bedeutung, nachdem 1965 (!) die Bundesrepublik erstmals diplomatische Beziehungen zu Israel aufnahm, worauf sich die deutschen Experten sukzessive aus Ägypten zurückzogen. Die diplomatischen Beziehungen der BRD mit Israel waren im Übrigen nur aufgrund von Druck durch maßgebliche Kräfte im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zustande gekommen. Schließlich ließ sich der 1963 gewählte  Bundeskanzler Ludwig Erhard gegen den Willen des Auswärtigen Amtes davon überzeugen, den Botschafteraustausch zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel in die Wege zu leiten. Bundesminister des Auswärtigen war zu jener Zeit Gerhard Schröder von der CDU (nicht zu verwechseln mit dem späteren Altkanzler gleichen Namens von der SPD).

Schon Anfang der 50er Jahren waren Deutsche im israelfeindlichen Ägypten als militärische Experten tätig, wie die Wikipedia (Stichwort „Affäre um deutsche Raketenexperten in Ägypten“) schreibt:

„Ein ehemaliger deutscher Kapitän arbeitete als Ausbilder bei der ägyptischen Marine.[…] Insgesamt waren anfangs der 1950er-Jahre etwa 50 Personen in Ägypten im militärischen Bereich beschäftigt.[…] Wilhelm Voß, während der Zeit des Nationalsozialismus Generaldirektor der Reichswerke ‚Hermann Göring‘, baute in Ägypten eine Rüstungsindustrie von eher geringer Kapazität auf. Neben Fabriken für Handfeuerwaffen und Munition handelte es sich auch um ‚erste Raketenkonstruktionen‘.[…] Rolf Engel, ein deutscher Raketen-Ingenieur und ehemaliger SS-Hauptsturmführer, versuchte sich an der Entwicklung einer kleinen Rakete, die sich jedoch als nicht funktionstüchtig erwies.[…]“

Jetzt wird es ganz brisant, denn die Wikipedia berichtet weiter:

„Aus einem Gespräch zwischen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem Leiter der Israel-Mission, Felix Elieser Shinnar, geht hervor, dass die Bundesregierung von der Tätigkeit der Deutschen in Ägypten wusste.“

Doch die Blutspur der Bundesrepublik – ganz offensichtlich mit Hilfe von Altnazis – auf Kosten Israels liegt noch weiter zurück, denn die Wikipedia schreibt:

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Der kommende Krieg des Iran gegen Israel

*  von Stefan Frank

Iranische Langstrecken-Cruise-Missile
Iranische Langstrecken-Cruise-Missile (© Imago Images / UPI Photo)

Ein Großangriff des iranischen Regimes auf Israel ist näher, als die meisten glauben.

In einem Beitrag, der am 6. Dezember in der Jerusalem Post erschien, beschreibt Yaakov Katz, der langjährige Militärkorrespondent und jetzige Chefredakteur der Zeitung, wie ein solches Szenario aussehen könnte. Dabei nimmt Katz an, dass der Krieg mit Drohnen und Cruise Missiles beginnt, mit denen der Iran Israel von syrischem oder irakischem Territorium aus angreifen wird. Als Blaupause könnte der iranische Drohnenangriff auf Anlagen der saudi-arabischen Ölgesellschaft Saudi-Aramco vom 14. September dienen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters war dieser von Irans oberstem Führer Ajatollah Khamenei persönlich genehmigt worden.

Diesen Anschlag hatte niemand kommen sehen, er traf Saudi-Arabien unvorbereitet und hilflos. Im Interview mit Mena-Watch erklärte der Ingenieur und Drohnenexperte Igor Tchouchenkov vom Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung damals, dass es gegen militärische Angriffe bzw. Terroranschläge mit Drohnen praktisch keine Verteidigung gibt – es sei denn, der Verteidiger wüsste Ort und Zeitpunkt des Angriffs im Voraus, was nicht realistisch ist. „Man kann Drohnen so tief fliegen lassen, dass sie vom Boden aus erst aus einer Entfernung von wenigen hundert Metern geortet werden können“, sagte Tchouchenkov. „Dann bleiben nur Sekunden, um zu reagieren.“

Überrumpelungstaktik

Yaakov Katz glaubt, dass Israel ähnlich überrumpelt werden könnte wie Saudi-Arabien, in einem kombinierten Angriff mit Raketen und Drohnen: „Die Raketen werden tief hereinkommen, nachdem sie fast eine Stunde lang in der Luft waren, und wenn sie einschlagen, werden sie von einem Punkt kommen, der nur knapp über dem Horizont liegt. Leute, die den Angriff beobachten, werden sich später erinnern, dass die Raketen nicht vom Himmel gefallen waren. Sie flogen direkt auf ihr Ziel zu, wie eine Gewehrkugel.“

Nur wenige Minuten später, so Katz, werden die Drohnen einschlagen. „Sie werden längere Zeit im Niedrigflug gewesen sein; sie werden im Irak starten, dann Syrien überqueren, dann über die Grenze nach Israel. Der ‚Schwarm’ von Drohnen und Cruise Missiles – so wird man ihn später bezeichnen – wird das Land unvorbereitet treffen.“ Was das genaue Ziel des Angriffs sein werde, sei weniger relevant – es könne die Ölraffinerie von Haifa ebenso sein wie ein Wohnblock in Kiryat Shmona oder eine Schule in Katzrin.

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Bier mit Stern

übernommen von Tapfer im Nirgendwo

Das offizielle Symbol der Brauer ist der Davidstern. In der brauenden Zunft wird er allerdings Brauerstern genannt. Er ist auf vielen Bierdeckeln und in vielen Bierhäusern zu finden. In Köln zum Beispiel steht das Brauhaus Em Golde Kappes. Über dem Eingang hängt voller Stolz ein Davidstern.

Wenn man in Deutschland ein schönes Haus mit Davidstern versehen sieht, ist es entweder eine Synagoge oder eine Brauerei. Man muss schon hineingehen, um herauszufinden, was es ist. Sind die Leute im Inneren des Gebäudes betrunken, handelt es sich vermutlich um ein Brauhaus oder um eine Synagoge zu Purim. Um ganz sicher zu gehen, sollte man schauen, ob sich vor dem Gebäude ein Polizeiauto befindet. Ist dem so, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Synagoge.

Zur Herkunft des Brauersterns gibt es verschiedene Hypothesen. Manche glauben, die zwei Dreiecke symbolisierten die zum Bierbrauen notwendigen Stoffe Feuer und Wasser. Andere vermuten, das eine Dreieck stehe für die zum Brauen wichtigen Elemente Feuer, Wasser und Luft, während das andere Dreieck für die im Mittelalter bekannten Zutaten Wasser, Malz und Hopfen stehe. Wieder andere weisen darauf hin, dass das Hexagramm als ein Schutzsymbol gegen Feuer und Dämonen benutzt wurde und da die Brandgefahr eine der größten Bedrohungen des Bierbrauen war, der Brauerstern vermutlich Feuerunheil vom Brauhaus abwenden sollte.

Was immer die Herkunft sein mag, Bier ist ein Getränk, das bereits seit über 12.000 Jahren hergestellt wird. Raten Sie mal wo.

Frühe archäologische Funde zeigen, dass Bier seinen Ursprung im sogenannten fruchtbaren Halbmond hat. In dieser Region befinden sich heute Israel, Syrien, Jordanien, der Libanon und der Irak. Einst wurde dort gern und viel Bier konsumiert. Dann aber kam Mohammed und verteufelte das Bier. Seit Mohammed ergeht es dem Bier in den Ländern des fruchtbaren Halbmonds schlecht. In einem Land des fruchtbaren Halbmonds geht es dem Bier heute jedoch ausgezeichnet. Es ist zufälligerweise das Land, das den Brauerstern auf der Landesfahne hat: Israel!

In diesem Sinne Prost und L’Chaim.

Antisemitismus – Die andere Seite des Willy Brandt

Hallo Leute,

der Altkanzler Willy Brandt ist insbesondere  durch seine Entspannungspolitik und seinen Kniefall von Warschau bekannt geworden.

Im folgenden Beitrag von Dr. Rafael Korenzecher, den ich mit seiner freundlichen Genehmigung von HalOam.de übernehmen durfte, kommt seine wirkliche Einstellung und die seiner Partei dem Staat der Juden gegenüber so richtig zum Vorschein.

Seit gespannt!
Der Papa

Gedanken zum Yom Kippur-Krieg:

Israel lebt!

Der Frust der linken Israel-Delegitimierer über die ausgebliebene Vernichtung des jüdischen Staates anlässlich des arabisch/ägyptischen Überfalls auf Israel am Yom Kippur Tag 1973

Im Oktober 1973, nur 25 Jahre nach seiner Neugründung stand der kleine Staat Israel, die neue, alte Heimat der Juden ein weiteres Mal vor seiner Vernichtung.

Vor 44 Jahren , am 6.Oktober, dem Tag des Yom Kippur Festes 1973, starteten die Armeen von Ägypten und Syrien einen Überraschungsangriff gegen den weitestgehend unvorbereiteten Staat der Juden und fügten der israelischen Armee schwere Verluste zu.

Erst eine wegen der Ruhe des Yom Kippur Tages unter erschwerten Bedingungen eiligst einberufene General-Mobilisierung und das verzweifelte Aufbäumen Israels gegen die Übermacht der Angreifer brachten nach 10 mit vielen israelischen Kriegsopfern verbundenen Kriegstagen die kaum noch möglich erscheinende Wende.

Am 20. Oktober war der 4.te gegen Israel seit 1948 von den arabische Nachbarn geführte Krieg, bei dem auf israelischer Seite nahezu 3000 Soldaten gefallen sind und über 300 junge Israelis in arabische Gefangenschaft gerieten, zu Gunsten Israels entschieden. Der junge jüdische Staat konnte damit sein an einem Haar hängendes Überleben noch im quasi letztem Augenblick sichern.

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Die Landbrücke des Iran: Eine Bedrohung für Israel und den Nahen Osten?

Die Hinweise des Iran und der Hisbollah auf die Zerstörung Israels sind nichts Neues. Am 12. Juli 2019 behauptete der Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah in einem Interview mit dem Fernsehen von Al-Manar: „Im Falle einer Konfrontation wäre Israel am Rand des Untergangs, und das weiß es.“ Er stellte sicher, dass die Raketen der Hisbollah jetzt jedes Ziel in Israel treffen können.

Dessen ungeachtet heizt der Iran hinter den Kulissen diese Bedrohung an, indem er langsam eine Landbrücke zusammenstellt, die ihm den Straßenzugang durch benachbarte Gebiete von Teheran bis zum Mittelmeer ermöglicht.

Die drei Hauptstraßen führen durch den Irak und Syrien und enden an der syrischen Küste, im Südlibanon und sogar an der israelischen Grenze. Die Landbrücke des Iran ist eine Verbindung zum Transport von Menschen, Ressourcen und Waffen an von Iran unterstützte Milizen in der gesamten Region. Dies stellt die Sicherheit Israels vor große Herausforderungen, und der Iran sieht darin den nächsten entscheidenden Schritt auf seinem Weg zur Dominanz im Nahen Osten.

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Die Wahrheit über die Golan-Höhen

Hallo Leute,

es heißt ja immer, die Golan-Höhen seien ein von Israel besetztes syrisches Gebiet. Emanuel Miller, HonestReporting, 18. Juni 2019 (cross-posted von Medien BackSpin) enthüllt die volle Wahrheit über die Golan-Höhen und ich freue mich darüber, dass ich die von Heplev verwendete Übersetzung verwenden und den Artikel hier rebloggen darf.

Seit gespannt! Viel Erkenntnis beim Lesen wünscht EuchDer Papa

Die Golan-Höhen – Geschichte, Gegenwart und Zukunft erklärt

Hoch über Israels Nordfront mit Syrien und dem Libanon gelegen, kann die Bedeutung der Golanhöhen für Israel nicht übertrieben werden. Lernen Sie in diesem kleinen Führer mehr über die Gegend, ihre Geschichte und die Menschen.

Von Zeit zu Zeit kommt das Thema der Golanhöhen auf und die internationale Aufmerksamkeit konzentriert sich darauf, ob das Territorium unter israelischer Kontrolle bleiben oder an Syrien zurückgegeben werden sollte. Aber wo sind die Golanhöhen? Worin liegt ihre Bedeutung? Wer lebt dort und wessen Land ist das in Wirklichkeit?

Erst einmal die Grundlagen: Die israelische Seite der Golanhöhen deckt etwa 500 Quadratmeilen fruchtbaren Hochlandes ab, das eine beherrschende Sicht über Israel und Syrien bietet. Seit Israel im Sechstage-Krieg von 1967 die Kontrolle über das Land übernahm, ist es unregelmäßig unter internationalen Druck geraten das Land an Syrien zurückzugeben, eine Forderung, die Israel als unangemessen und unmöglich ablehnt. Aber warum?

Uralte jüdische Geschichte auf dem Golan

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