Benjamin Netanjahu

Israel bleibt draußen, bis Teheran einen Fehler macht

Israel bleibt draußen, bis Teheran einen Fehler macht

Washington führt den Schlagabtausch mit Iran, Jerusalem hält sich bewusst zurück. Doch Israel bereitet Verteidigung und Angriff vor, falls Teheran die Front ausweitet oder amerikanische Hilfe nötig wird.

Vance belehrt Israel und verlangt Vertrauen in einen Iran-Deal voller offener Fragen

Vance belehrt Israel und verlangt Vertrauen in einen Iran-Deal voller offener Fragen

JD Vance wollte beruhigen. Am Ende hat er vor allem offengelegt, wie groß der Abstand zwischen amerikanischem Machtdenken und israelischer Bedrohungswirklichkeit geworden ist. Der US-Vizepräsident verteidigte das Memorandum mit Iran in einem ausführlichen Gespräch mit der New York Times und später vor Journalisten als klugen, kontrollierten und im amerikanischen Interesse liegenden Schritt. Er versprach, der iranische Bestand an angereichertem Uran werde zerstört und beseitigt. Er versicherte, Washington werde keine Sanktionen aufheben, solange Teheran weiter Terrororganisationen wie die Hisbollah finanziere. Er forderte Kritiker in Israel auf, den Vereinigten Staaten mehr Vertrauen zu schenken. Und er richtete an Minister wie Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich die Frage, was eigentlich ihre Alternative sei.

Von Versprechen und Verrat

Von Versprechen und Verrat

Jetzt ist er also durch, der Deal mit dem iranischen Regime. Trump ist begeistert, der Westen beruhigt – doch ich sehe dieses Abkommen mit Sorge. Es ist nämlich keinesfalls ein Friedensvertrag, sondern nur eine Absichtserklärung. Ab der Unterschrift läuft eine Frist von 60 Tagen, während der einzelne Punkte eines Vertrags verhandelt werden sollen.

Trump überschätzt seinen Einfluss auf Israel

Trump überschätzt seinen Einfluss auf Israel

Donald Trump glaubt weiter an einen Deal mit Teheran, obwohl Iran bislang kaum sichtbare Zugeständnisse macht. Doch Israel kann seine Sicherheit nicht an Washingtons Hoffnung auf schnelle Diplomatie binden.

Netanyahu zieht rote Linie gegen Iran und Hisbollah

Netanyahu zieht rote Linie gegen Iran und Hisbollah

Israel will nicht zulassen, dass Iran und Hisbollah dem Land eine neue Sicherheitsordnung aufzwingen. Netanyahu macht klar: Der Norden Israels soll nicht länger Geisel einer iranischen Front im Libanon bleiben.

Trump beschimpft Netanyahu und Iran spielt weiter auf Zeit

Trump beschimpft Netanyahu und Iran spielt weiter auf Zeit

Donald Trump bestätigt einen harten Anruf mit Benjamin Netanyahu wegen israelischer Angriffe im Libanon. Dahinter steht ein größeres Problem: Teheran hält Washington wieder hin, ohne seine Linie erkennbar zu ändern.

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