US-Truppen vor Irans Inseln: Kontrolle über Hormusstraße rückt ins Zentrum
Washington verlegt tausende Soldaten in den Nahen Osten. Im Fokus stehen iranische Inseln, die den globalen Ölfluss kontrollieren könnten.
Washington verlegt tausende Soldaten in den Nahen Osten. Im Fokus stehen iranische Inseln, die den globalen Ölfluss kontrollieren könnten.
Ein Mann stirbt mitten in Tel Aviv durch iranische Raketenangriffe. Splitter einer Streumunition treffen ihn tödlich, während Sirenen im ganzen Land heulen.
Iran verlangt von Schiffen Geld für die Passage durch die Straße von Hormus und arbeitet daran, dieses Vorgehen gesetzlich festzuschreiben. Das ist kein Nebenschauplatz des aktuellen Krieges, sondern der sichtbar gewordene Teil einer Strategie, die seit Jahren vorbereitet wurde.
Der US-Präsident erklärt den Krieg gegen Iran für weit fortgeschritten und stellt gleichzeitig infrage, ob überhaupt ein Abkommen möglich ist. Zwischen militärischem Druck und diplomatischen Signalen entsteht ein widersprüchliches Bild.
Eigentlich sollte es mich nicht (mehr) erstaunen.
Eigentlich kommt es nicht überraschend.
Und doch bin ich immer wieder entsetzt über den ungezügelten, offenen Hass, der uns Juden (und Israelis) in den letzten Jahren entgegenschlägt. Ja, Antisemitismus und Antisemitismus – die sich beide mit dem Wort Judenhass verdeutschen lassen – gab es immer, wird es wohl leider ach immer geben. Doch „früher“, lies: vor dem 7. Oktober 2023, war der Judenhass etwas versteckter, subtiler.
Unglaublich, was der Herr Trump da wieder von sich gibt: Im Iran sei seit dem Kriegsbeginn bereits ein Regimewechsel geschehen. Wenn er damit meint, dass jetzt andere Führer an der Spitze stehen (weil die „alten“ ausgeschaltet wurden), dann hat er recht. Ein echter Regimewechsel würde aber beinhalten, dass die islamistischen Mullahs nichts mehr zu sagen haben und die islamistische Diktatur beendet wird – und bis dahin ist es noch ein weiter Weg.
Zwei Einschläge im Süden Israels zeigen eine seltene Schwachstelle in der Luftverteidigung. Über 120 Verletzte, erhebliche Schäden und offene Fragen zur technischen Ursache.
Ein Test mit Folgen: Ein iranischer Abschuss verändert die strategische Lage über Nacht. Was lange als begrenzte Bedrohung galt, reicht nun bis nach Berlin, Paris und London.
Direkte Treffer auf Wohngebäude, ein beschädigter Kindergarten im Zentrum und Raketen im Norden. Die Angriffe zeigen nüchtern: Der Beschuss richtet sich gegen das zivile Leben im ganzen Land.
Ein Einschlag nahe eines der sensibelsten Orte der Welt erschüttert Jerusalem. Gleichzeitig attackiert der US-Präsident die NATO und stellt die Rolle der Verbündeten offen infrage.
Nach dem Tod seines Vaters übernimmt Mojtaba Khamenei die Bühne und fordert Geschlossenheit. Doch hinter den Parolen wird sichtbar, wie fragil die Macht tatsächlich ist.
Israels Premier zieht nach 20 Tagen Krieg eine klare Bilanz. Teherans militärische Fähigkeiten seien massiv geschwächt, der Krieg gehe weiter, aber ein Ende könne schneller kommen als erwartet.
Westliche Verbündete stellen sich politisch hinter die USA, bleiben militärisch aber zurückhaltend. Während Iran den wichtigsten Ölhandelsweg blockiert, wächst der Druck auf Präsident Donald Trump, eine Lösung zu erzwingen.
Ein Haus in Neta wird durch eine iranische Rakete vollständig zerstört. Die Familie überlebt nur, weil sie wenige Sekunden zuvor den Schutzraum erreicht. Der Vater spricht von einem Wunder.
Iranische Raketen treffen erneut zivile Gebiete und fordern Todesopfer auf beiden Seiten. Streumunition entfaltet ihre Wirkung wahllos und macht den Krieg für die Bevölkerung noch unberechenbarer.
Ein Beschluss eines Landesverbands sorgt für politische Sprengkraft über die eigene Partei hinaus. Was in Niedersachsen entschieden wurde, berührt Grundfragen deutscher Verantwortung
Der ukrainische Präsident erhebt schwere Vorwürfe gegen Moskau. Russland habe Irans Drohnenprogramm technisch weiterentwickelt, nachdem die Waffen zuvor jahrelang gegen ukrainische Städte eingesetzt worden seien.
Mit englischsprachigen Botschaften versucht das Regime in Teheran, amerikanische Verschwörungsdebatten zu befeuern. Experten sehen darin einen gezielten Teil des Informationskriegs gegen die USA und Israel.
Da sich die zweite Woche des US‑israelischen Kriegs mit Iran dem Ende zuneigt, scheint die militärische Infrastruktur Irans zu nachzulassen: Es werden weniger Raketen und Drohnen auf Israel und die Nachbarstaaten abgefeuert.
Gleichzeitig läuft die pro‑iranische, anti‑israelische Propagandamaschinerie auf Hochtouren und überschwemmt die sozialen Medien mit erfundenen Behauptungen, KI‑Bildern und falsch zugeordneten Videos.
Westliche Demokratien stecken in ernsthaften Schwierigkeiten – nicht weil sie schwach sind, sondern weil sie weiterhin weigern, das Wesen des Krieges zu verstehen, der gegen sie geführt wird.
(Quelle Beitragsbild oben: By Avash Media, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=185921369) Neue Zahlen aus israelischen Militärkreisen zeichnen ein Bild schwerer Verluste
Israels Luftwaffe intensiviert ihre Angriffe auf iranische Raketeninfrastruktur. Innerhalb von 24 Stunden werden mehr als 200 militärische Ziele getroffen, während aus dem Libanon erneut Raketen auf Nordisrael abgefeuert werden.
Die Vereinigten Staaten bombardieren zentrale Militärziele auf Irans wichtigstem Ölumschlagplatz. Präsident Trump warnt Teheran: Wenn Iran den Schiffsverkehr im Golf blockiert, werde die amerikanische Luftwaffe auch die Ölindustrie auslöschen.
Die Meinungsmacher der Medien sind sich fast übereinstimmend darin einig, die USA und Israel hätten keine definierten Kriegsziele, und sofern doch, würden sich diese widersprechen. Israel gehe es um die Dezimierung des Raketenarsenals und eine prophylaktische nukleare Entwaffnung des Iran, also schlicht um eine „Endlösung“ der militärischen Bedrohung durch den Erzfeind Iran. Den USA gehe es um einen Regimewechsel, die Entmachtung der mörderischen Islamischen Republik der Mullahs und wahrscheinlich auch um iranische Bodenschätze – Stichwort „Die Amerikaner haben großes Glück: wo immer sie Freiheit und Demokratie exportieren wollen, finden sie Öl“. Und der Iran selbst habe natürlich überhaupt keinen Krieg im Sinne gehabt, so die Gutgläubigen unseres Landes (und die Islamhörigen sowieso).