Teheran

Nach Maduro-Festnahme wächst die Nervosität in Teheran

Die Festnahme von Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro durch die USA ist mehr als ein regionaler Umbruch. In Teheran wird sie als Warnung verstanden – und als Erinnerung daran, dass Machtprojektion unter Donald Trump keine leere Drohung ist.

Iranische Proteste brechen eine jahrzehntelange Angst

Seit einer Woche gehen Iranerinnen und Iraner auf die Straße. Nicht vereinzelt, nicht zögerlich, sondern mit einer Entschlossenheit, die selbst erfahrene Beobachter überrascht. In ihren Stimmen liegt Wut, aber auch Hoffnung. Und erstmals wird diese Hoffnung offen mit Israel und den Vereinigten Staaten verknüpft.

Trump droht Teheran offen: Wenn das Regime weiter schießt, greifen wir ein

Mit ungewöhnlich klaren Worten hat US-Präsident Donald Trump auf die eskalierenden Proteste im Iran reagiert. Seine Botschaft richtet sich direkt an das Regime: Sollte weiter auf Demonstranten geschossen werden, seien die Vereinigten Staaten bereit zu handeln. In Teheran spricht man von Chaos und ausländischer Einmischung.

Irans Regimepresse erklärt Proteste zum ausländischen Komplott

Während steigende Preise und der Wertverlust der Währung viele Menschen im Iran auf die Straße treiben, reagieren regimenahe Medien mit einem altbekannten Muster. Israel und die USA werden verantwortlich gemacht, die Proteste selbst kleingeredet.

Reza Pahlavi ruft zum landesweiten Streik auf – Irans Proteste erreichen eine neue Eskalationsstufe

Der Ton ist unmissverständlich, die Botschaft bewusst maximal. Reza Pahlavi hat sich in der vierten Nacht an die protestierende Bevölkerung Irans gewandt und zum landesweiten Streik aufgerufen. Staatsbedienstete, Arbeiter in Energie und Transport, Lkw Fahrer, Pflegekräfte, Lehrer, Akademiker, Händler, Unternehmer, Rentner – niemand soll sich dem entziehen. Was bisher als wirtschaftlicher Protest begann, wird nun offen als nationale Bewegung gegen die bestehende Ordnung definiert.

Trump droht Hamas mit „Vernichtung“ bei weiterer Waffenstillstandsverletzung – USA setzen auf „schnelle Lösung“ im Gazakonflikt

US-Präsident Donald Trump hat im Kontext der aktuellen Waffenstillstandsverletzungen durch die Hamas deutlich gemacht, dass die USA entschlossen reagieren würden. Sollte Hamas den Waffenstillstand erneut brechen, sei ihre „Vernichtung“ möglich. Parallel werden wichtige Gespräche mit internationalen Partnern und hochrangigen US-Vertretern zu einem US-Friedensplan geführt.

Operation „Gipfel des Feuers“: Israel trifft Hamas-Führung mitten in Doha

Ein kurzer Moment, wenige Minuten, reichte aus, um die strategische Spitze der Hamas ins Visier zu nehmen. In einer gemeinsamen Operation von IDF und Shin Bet wurde in der katarischen Hauptstadt Doha ein Treffen hochrangiger Hamas-Funktionäre angegriffen. Das Ziel: jene Köpfe, die für unzählige Angriffe, Terroranschläge und die Planung des Krieges gegen Israel verantwortlich sind.

Iran nach dem Krieg: Angst, Wut und das Verschwinden der Vergangenheit

Zwei Monate nach dem Ende des Krieges mit Israel herrscht in Iran eine Atmosphäre der Unsicherheit, des Misstrauens und der latenten Panik. Die militärischen Angriffe, die das Land während des Konflikts schwer erschütterten, haben nicht nur Infrastruktur und Verteidigungssysteme zerstört, sondern auch das Vertrauen der Bevölkerung in die eigene Sicherheit nachhaltig erschüttert.

Deutschland versagt beim Schutz iranischer Dissidenten vor Regime-Gewalt

Regimefeindliche Demonstranten behaupten sich gegen Khamenei-Anhänger

Ende Juli leistete eine Gruppe Deutsch-Iraner Widerstand gegen Aktivisten für die Islamische Republik, die die Wiederöffnung des Islamischen Zentrums Hamburg und der Blauen Moschee forderten – Institutionen, die vom Obersten Revolutionsführer Ali Kahmenei kontrolliert wurden, bevor die deutsche Regierung sie schloss.

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