US-Militär verlegt Kräfte auf Diego Garcia: Warnsignal an Iran
Satellitenbilder zeigen ungewöhnliche US-Truppenbewegungen auf Diego Garcia und schüren Spekulationen über militärische Optionen gegen Iran.
Satellitenbilder zeigen ungewöhnliche US-Truppenbewegungen auf Diego Garcia und schüren Spekulationen über militärische Optionen gegen Iran.
Während sich die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon ihrem ersten großen Belastungstest nähert, wächst der internationale Druck. Die Gespräche im gemeinsamen Waffenstillstandskomitee gehen längst über technische Fragen hinaus. Im Kern steht nun eine Entscheidung, die über Krieg oder Stabilität entscheiden könnte.
Khaled Mashaal nutzt eine Konferenz in Istanbul, um jede internationale Lösung für Gaza zurückzuweisen. Seine Worte entlarven die wahren Absichten der Hamas und zerstören die Grundidee eines Waffenstillstands.
Beim Doha Forum zeichnete sich überraschend ein gemeinsamer Kurs arabischer Regierungen ab: Die nächste Phase des amerikanischen Gaza-Abkommens soll kommen, aber niemand will eigene Kräfte schicken. Israels Sicherheitsinteressen bleiben der blinde Fleck dieser Debatte.
Nach zwei Jahren Ungewissheit kehren die sterblichen Überreste des thailändischen Landarbeiters Sudthisak Rinthalak nach Israel zurück. Der Fall zeigt, wie brüchig die Zusagen der Terrororganisation Hamas bleiben und wie hart Israel darum ringen muss, selbst getötete Geiseln nach Hause zu holen.
Ein Hinterhalt in den Tunneln von Rafah erschüttert die fragile Ruhe der Waffenstillstandsphase. Israel spricht von einem klaren Bruch des Abkommens und warnt vor Konsequenzen, während Hamas ihre Kämpfer erneut unter die Erde abtauchen lässt.
Am 7. Oktober 2023 wurden Dror und Yonat Or von Terroristen des Islamischen Jihad ermordet und zwei ihrer drei Kinder, Alma und Noam, lebend nach Gaza entführt. Dror wurde ebenfalls verschleppt. Die beiden Kinder wurden im November 2023 im Rahmen eines Geiseldeals freigelassen. Am 2. Mai 2024 wurde Dror von der Armee für tot erklärt.
Lautstark verbittet sich die Hamas „andauernde israelische Angriffe“ – „die Waffenruhe ist vorbei, wir sind bereit zum Kampf“, heisst es.
Andauernde israelische Angriffe?
Ja, Israel hat in den letzten Tagen viele Terroristen erschossen und einige festgenommen. Ja, es passierte im Gazastreifen.
Der UN-Sicherheitsrat unterstützt den Gaza-Friedensplan von Präsident Donald Trump und das neue Stabilisierungskontingent ISF. Hamas reagiert mit Ablehnung, bestreitet die Entwaffnungsklausel und warnt vor „Kapitulation“.
Ein Monat nach dem Ende der Kämpfe zeigt sich ein Bild, das kaum jemand im Westen wahrhaben will: Die Lage
Fast ein Monat ist vergangen, seit der Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas in Kraft trat und die Hamas nutzt die Kampfpause aus, um sich durch Wiederbewaffnung, die Rekrutierung neuer Kämpfer und die Festigung ihres Zugriffs auf Bereich unter ihrer Kontrolle einzugraben.
Ein interner Bericht aus der US-Zentrale in Kiryat Gat, veröffentlicht durch Politico, offenbart die tiefe Verunsicherung innerhalb der amerikanischen Regierung: Das ehrgeizige Gaza-Abkommen, das als außenpolitischer Triumph von Präsident Donald Trump gefeiert wurde, droht an fehlender Planung und realpolitischer Umsetzbarkeit zu scheitern. Die Dokumente, die aus einem internen Sicherheitsforum stammen, sprechen von einer „strategischen Lücke“ zwischen der verkündeten Feuerpause und einer nachhaltigen Friedensordnung.
Während Recep Tayyip Erdoğan versucht, die Zukunft Gazas mitzugestalten, warnt Jerusalem vor einer türkischen Machtübernahme unter dem Deckmantel humanitärer Hilfe. Hinter dem diplomatischen Engagement steht ein strategisches Ziel: die Schwächung Israels auf der internationalen Bühne.
Während die Waffenruhe im Gazastreifen weiter Bestand hat, führt die israelische Armee präzise Einsätze hinter der sogenannten „Gelben Linie“ durch. In Chan Yunis wurden mehrere Terroristen getötet und unterirdische Anlagen der Hamas zerstört – ein stiller, aber entscheidender Teil der israelischen Sicherheitsstrategie.
In Israel herrscht gespannte Stille – und leise Hoffnung. Elf Jahre nach dem Tod von Leutnant Hadar Goldin in Rafah meldet die Hamas, seine sterblichen Überreste geborgen zu haben. Jerusalem reagiert mit Vorsicht – zu oft hat die Terrororganisation mit falschen Versprechen gespielt.
Hamas nennt Entwaffnung „Zerfall“ und droht mit Chaos. Das ist Vorgaukelung politischer Legitimität für Gewalt. Israel darf sich von solchen Erpressungsversuchen nicht leiten lassen.
Kritiker bemängeln seit Langem, dass die Behauptungen über eine Hungersnot im Gazastreifen eine eklatante Lücke aufweisen: Die untrennbar mit einer Hungersnot verbunden hohe Zahl abgemagerter Leichen erschreckend hohe Zahl abgemagerter Leichen fehlt völlig.
Sie haben es wieder getan. Nur neun Tage, nachdem die Medien die vorherigen Waffenstillstandsverletzungen der Hamas ignoriert und Israel vorgeworfen hatten in Selbstverteidigung gehandelt zu haben, wiederholten führende Medien dieselbe Verzerrung.
Erneut haben IDF-Soldaten im zentralen Gazastreifen zwei bewaffnete Männer getötet, die versucht hatten, die Gelbe Linie zu überqueren und sich israelischen Kräften zu nähern. Jerusalem bleibt unverrückbar: Tunnel und Terrorzellen dürfen nicht als Verhandlungsmasse dienen.
Seit Monaten isoliert und offenbar abgeschnitten überdauerten Dutzende Kämpfer in einem unterirdischen „Widerstands-Kern“ in Rafah. Jerusalem steht nun vor einer harten Entscheidung: Ausschalten und Risiko eingehen — oder Freilassung erlauben und das Vertrauen in die Waffenruhe aufs Spiel setzen.
Die Leichname von Oberst Asaf Chamami, Hauptmann Omer Naotara und Unteroffizier Oz Daniel wurden nach Israel überführt. Alle drei fielen am 7. Oktober 2023 im Kampf gegen Hamas-Terroristen und wurden in den Gazastreifen verschleppt.
Laut israelischen Medien verlangt die Hamas vorübergehende Immunität für rund 200 bewaffnete Kämpfer, die sich weiterhin in Tunneln unter Rafah aufhalten. Das Ansinnen wird in Jerusalem als Eingeständnis gewertet, dass der Waffenstillstand von der Terrororganisation bereits verletzt wurde
Ein amerikanischer Aufklärungsflug filmte bewaffnete Männer, die in Khan Yunis eine Hilfslieferung überfallen und den Fahrer misshandeln. Washington warnt: Hamas gefährdet gezielt die humanitären Hilfsmaßnahmen für die Zivilbevölkerung in Gaza.
Was als diplomatischer Antrittsbesuch begann, endete in einem offenen Schlagabtausch. In Ankara traf der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz auf einen Präsidenten, der längst jede politische Contenance verloren hat: Recep Tayyip Erdogan, der Unterstützer der Hamas und lautstarke Gegner Israels, nutzte die Bühne für antiisraelische Propaganda – und erhielt eine klare, ungewohnte Antwort von Bundeskanzler Friedrich Merz.
Der Krieg in der Ukraine ist militärisch und politisch festgefahren. Täglich sterben Menschen, Städte werden zerstört, die Wirtschaft beider Länder ist geschwächt. Die westliche Welt diskutiert über Prinzipien, während das Sterben weitergeht. Wenn das Ziel tatsächlich lautet, Menschenleben zu retten und das Töten zu beenden, dann muss gehandelt werden – nicht in Jahren, sondern jetzt. Ein Gastbeitrag von David Cohnen.