Neuer Raketenangriff durch die Hisbollah auf den Norden Israels

  • von Roland M. Horn

Wie die Redaktion von Israel heute am 2. August 2024 berichtet, prasselten nach 48 Stunden der Ruhe Raketen der Hisbollah auf den Norden Israels nieder. Hassan Nasrallah, Führer des Terrorgruppe schwor, die Angriffe auf den den Norden Israels zur Unterstützung der Terrororganisation Hamas wieder aufzunehmen.

Dies tat er am Abend des 1. August 2024, als eine große Salve von Raketen auf zivile Gemeinden im westlichen Galiläa (Israel) abgefeuert wurde. Mit dem Angriff wurde ein 48-stüdiger Waffenstillstand nach dem Angriff der Israelischen Luftwaffe auf Beirut beendet, bei dem der zweithöchste Hisbollah-Terrorist – Fuad Shukr – getötet worden war.

Wie das Heimatfrontkommando der IDF mitteilte, wurden in den Kibbuzim Rosch Hanikra, Hanita, Matzuva und Snir sowie in den Städten Shlomi und Betzet wie auch im Moshav Liman und dem Industriegebiet Achziv Miluot Raketenalarm ausgelöst. Lokalen Medien zufolge bestand der Beschuss aus 60 Raketen. 15 von ihnen konnten von der Luftabwehr abgefangen werden. Opfer wurden nicht vermeldet.

Seit der Tötung Shukrs – er war für den Raketenangriff auf zwölf Kinder in Madschal Schams, einem drusischen Dorf auf den Golanhöhen und für das Bombenattentat von 1983 in Beirut verantwortlich, bei dem mehr als 300 amerikanische und französischen Soldaten getötet wurden – waren keine Raketen aus dem Libanon mehr abgefeuert worden, doch Nasrallah erklärte am Tag des neuerlichen Angriffs auf den Norden Israels, dass die Angriffe „ab morgen fortgesetzt werden, und das hat nichts mit einer Reaktion auf die Morde zu tun, sondern ist eine Fortsetzung des Kampfes seit dem 8. Oktober“. Weiter versprach er, den grenzüberschreitenden Beschuss bis zu einem Waffenstillstand mit der Hamas in Gaza fortzusetzen.

Seit ihrem Eintritt in den Krieg am 8. Oktober in den Krieg – mit der Intention, die Hamas zu unterstützen – hat die Hisbollah über 20 Menschen getötet und große Schäden angerichtet. Aufgrund der anhaltenden Gewalt sind zehntausende israelische Zivilisten noch immer Flüchtlinge im eigenen Land.

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