Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, er habe ein Dekret über eine am Mittwoch beginnende Teilmobilisierung unterzeichnet und behauptete, er verteidige russische Gebiete und der Westen wolle das Land zerstören.

In einer Fernsehansprache sagte Putin heute Morgen, sein Ziel sei es, die ostukrainische Region Donbas zu „befreien“, und die meisten Menschen in der Region wollten nicht in das, wie er es nannte, „Joch“ der Ukraine zurückkehren.

Erste Mobilisierung seit dem Zweiten Weltkrieg: „das ist kein Bluff“

Als er die erste Mobilisierung Russlands seit dem Zweiten Weltkrieg anordnete, warnte Putin den Westen, dass Moskau mit der ganzen Macht seines riesigen Arsenals antworten werde, wenn er seine „nukleare Erpressung“ fortsetze. In seiner Rede warf Putin insbesondere den USA vor, militärische Schritte auf russischen Boden zu planen.

„Wenn die territoriale Integrität unseres Landes bedroht ist, werden wir alle verfügbaren Mittel einsetzen, um unser Volk zu schützen – das ist kein Bluff“, sagte Putin in der im Fernsehen übertragenen Ansprache an die Nation. – soweit „Unser Mitteleuropa“.

Ironisch bemerkt der Journalist Manaf Hasan dazu: „Ich dachte Putin sei schon am Ende, Russland in der Ukraine so gut wie besiegt & die Ukraine stehe kurz davor, Moskau einzunehmen. Plötzlich bricht Panik vor einer Generalmobilmachung aus. Jeder, der weitere Eskalation nicht kommen sehen hat, ist eine Laie & trägt Mitschuld.“

Weiter Kriegsbegeisterung bei Strack-Zimmermann

Sollte Putin, der bisher sehr zurückhaltend und geduldig auf die von der USA und der EU gesteuerten Attacken auf sein Land reagiert hat, nun mit diesen Aussagen ernst machen, bedeutet dies für die Ukraine das Ende, für ganz Europa eine vielleicht finale Katastrophe.

Dennoch Durchhalteparolen aus dem Bundeskanzleramt, das nur wenige Kilometer von dem Ort gelegen ist, an dem einst die bekannte Sportpalast-Rede erklang (beides hat allerdings nichts miteinander zu tun!): „Putins Ankündigung der Teilmobilisierung ist ein Akt der Verzweiflung. Russland kann diesen verbrecherischen Krieg nicht gewinnen. Putin hat die Situation von Anfang an komplett unterschätzt – den Widerstandswillen der Ukraine und die Geschlossenheit ihrer Freunde.“

Gestern Abend in der Sendung „Maischberger“ zeigte sich gut, wie kriegsbegeistert sich nach wie vor mit der Rüstungsindustrie freundlich verbundene Politiker wie Agnes Strack-Zimmermann geben. Und dass die Stimme der AfD derzeit – neben einigen wenigen Politikern der Linken – die einzige pazifistische zu sein scheint.

Alice Weidel forderte in der Sendung „sofort Friedensverhandlungen.“ Es sei eine „hochgefährliche Situation“, in die die Bundesregierung Deutschland „bringen wolle.“

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