Benjamin Netanjahu

Netanyahu genehmigt Angriff auf Gaza-Stadt – Geiselverhandlungen laufen an

Israel stellt die Weichen für eine entscheidende Operation: Premierminister Benjamin Netanyahu hat die IDF angewiesen, Gaza-Stadt einzunehmen und Hamas militärisch zu zerschlagen. Zugleich sollen Gespräche über die Freilassung aller Geiseln beginnen – doch nur zu israelischen Bedingungen.

Der falsche Druck

Der Fehler in dieser Strategie ist offenkundig: Nicht auf Israel muss Druck ausgeübt werden – sondern auf die Hamas, und dieser Druck muss aus der arabischen Welt kommen, nicht nur aus Europa. Am 30. Juli 2025 unternahmen die arabischen Staaten einen lange überfälligen, aber willkommenen Schritt: Sie riefen die Hamas öffentlich dazu auf sich zu entwaffnen und die Obrigkeit an die palästinensische Autonomiebehörde abzugeben. Das war ein Novum in der regionalen Einheit gegen die Hamas.

Netanyahu kündigt an: Israel will Gaza kontrollieren – bis arabische Kräfte übernehmen können

„Vorübergehend, aber kompromisslos“

Es ist ein Satz, der in seiner Klarheit fast brutal wirkt – und doch genau das ausspricht, was viele in Israel längst denken: Gaza kann nicht länger sich selbst überlassen bleiben. Premierminister Benjamin Netanyahu hat nun erstmals öffentlich erklärt, dass Israel die Kontrolle über den Gazastreifen vorübergehend übernehmen will – um ihn später, so der Plan, in die Hände arabischer Akteure zu legen.

„Die Entscheidung ist gefallen“ – Israel bereitet sich auf die vollständige Rückeroberung des Gazastreifens vor

Die politische Fassade wankt, die Geduld ist aufgebraucht – und die Entscheidung ist gefallen. Nach monatelangem Ringen, zermürbendem Stellungskrieg und einer unvollendeten Offensive scheint der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu den Schlusspunkt setzen zu wollen: die vollständige Rückeroberung des Gazastreifens. Nicht mehr nur punktuelle Schläge, nicht mehr taktische Eingrenzung – sondern ein umfassender Militäreinsatz, der bis in die letzten Bastionen der Hamas reicht.

Trump zieht das Verhandlungsteam ab – Hamas verspielt letzte Chance

Die Terrororganisation Hamas hat mit einer radikalen Gegenforderung das Vertrauen der USA zerstört. Präsident Donald Trump lässt die US-Delegation aus Doha abziehen. Israel zeigt sich enttäuscht, aber nicht überrascht – und macht deutlich, dass es kein Spielraum mehr für Illusionen gibt.

Trump-Team irritiert über Israels Syrien-Offensive: „Bibi benimmt sich wie ein Irrer“

Die jüngsten israelischen Luftangriffe in Südsyrien sorgen in der US-Hauptstadt für diplomatische Unruhe. Während Donald Trump öffentlich an seiner Unterstützung für Israel festhält, wird in seinem Beraterkreis zunehmend Kritik laut – insbesondere mit Blick auf die militärische Lage in Suweida und deren Auswirkungen auf regionale Stabilitätsbemühungen.

Was ist der Morag-Korridor und warum ist er wichtig?

Während Israel und die Hamas wegen eines Waffenstillstands verhandeln, ist der Morag-Korridor zu einem taktischen Schlüsselelement geworden; aber es ist unklar, ob nach einem Waffenstillstand IDF-Truppen im Korridor zu behalten für Israel ein KO-Kriterium ist.

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