DAK: Das Corona-Virus verliert an Schrecken

* von Albrecht Künstle am 16.11.2021

– Forsa: 20 Prozent haben Angst, 2020 waren es noch 37
– Bundespräsident und künftige „Ampel“ drehen durch

“Das-Coronavirus-verliert-deutlich-an-Schrecken”, zitiert das VersicherungsJournal eine aktuelle Umfrage der DAK. „Trotz vierter Welle und Rekordwerten bei den Corona-Fallzahlen geht die Angst, sich mit Sars-Cov-2 zu infizieren, bei den Bürgern zurück. 2020 hatten noch 37 Prozent der Deutschen Angst vor einer Corona-Erkrankung – aktuell sind es nur noch 20 Prozent. Damit halbiert sich der Wert fast im Vergleich zum Vorjahr“, fand Forsa heraus.

Bei mir ist es umgekehrt, ich bekomme es jetzt mit der Angst zu tun, weil die Coronamacher der Medien und in der Politik anscheinend auch nach einem Jahr absolut nichts dazugelernt haben. Allein der Umstand, dass wir jetzt trotz über 80 Prozent „verimpften“ Erwachsenen doppelt so viele PCR-Test-Positive haben als letztes Jahr, als es noch keinen Impfstoff gab, müsste eigentlich zu denken geben. Trotzdem sehen diese Herrschaften und ihre Dämlichen Kollegen das Heil in der dritten Impfung – und dem Wegsperren der Ungeimpften. GG+ wird jetzt proklamiert, die U (Ungeimpften) „müssen draußen bleiben“ wie Hunde. Obwohl viele U’s wegen ihrer vielen Tests (ich wöchentlich) sauberer sind, als diejenigen, die einen Stich haben und sich in Sicherheit glauben.

Wir sind schlimmer dran als vor einem Jahr“, sagt Christian Drosten in der aktuellen Folge des NDR Info Podcast Coronavirus-Update. Die Delta-Variante habe die Karten neu gemischt. Denn mit ihr werden Geimpfte schnell wieder zu Überträgern. “Geimpfte bewegen sich ja schon sehr frei in der Gesellschaft“, erläutert der Leiter des Instituts für Virologie an der Charité Berlin die Ausgangslage der aktuell problematischen Situation. Selbst würden Geimpfte zwar oftmals allenfalls nur leichte Symptome bekommen, doch “das Virus kommt so zu den Ungeimpften und die fallen auf als schwere Fälle“.

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