- von Roland M. Horn
Am 23.03.2026 schreibt Matthias Bieder auf bild.de, dass Donald Trumps Vorhaben, die UFO-Geheimnis der USA zu lüften, genauer das Pentagon angewiesen hat, die Regierungsakten zu UAP (ein Begriff, der neuerdings für UFOs verwendet wird) und möglichem außerirdischen Leben für eine Veröffentlichung vorzubereiten, von einigen nicht gern gesehen wird. . „(…) hinter den Kulissen deutet vieles auf erheblichen Widerstand im eigenen Haus hin.“
Keine Veröffentlichung der UAP-Akten aus Sicherheitsgründen?
Bekannterweise hat Trump seinen Kriegsminister Pete Hegseth und andere „relevante Ministerien und Behörden“ dazu aufgefordert, UFO-Akten zu identifizieren und freizugeben. „Insider werten das allerdings nicht als pauschale Entklassifizierung aller Unterlagen. Es gehe vielmehr um eine Überprüfung und Auswahl. Hegseth sagte in einem Interview, man habe die eigenen Leute bereits an die Arbeit gesetzt“, schreibt Bieder, und weiter: „Zugleich sprach er von einem „schrittweisen, sorgfältigen Verfahren.“
Der Autor vertritt die Ansicht, dass der Auftrag auf ein dichtes Geflecht aus Regeln und Eigeninteressen stoße. Dabei beruft er sich auf die International Business Times, derzufolge die „aussagekräftigsten mutmaßlichen UFO-Daten oft eng mit hochsensiblen Sensoren, Überwachungstechnik und geheimer Militärtechnologie verknüpft“ sind. Ein Problem wird in dem Umstand gesehen, dass eine weitreichende Freigabe offenlegen könnte, wie die USA ihre Umgebung überwachen und daher vermute man, dass die Umsetzung von Trumps Ankündigung eher zögerlich verlaufen dürfte.
Vorbehalte gegen UFO-Forschung aus religiösen Gründen
Doch nicht nur Sicherheitsargumente, sondern auch religiöse Überzeugungen sollen eine Rolle spielen. So erklärte Luis Elizondo – bekannterweise ehemaliger Leiter des inzwischen aufgelösten Advanced Aerospace Threat Identification Program (AATIP) -, dass ein ranghoher Vorgesetzter, Untersuchungen mit der Begründung ausgebremst habe, das Phänomen sei „satanisch“.
„Andere Ufo-Forscher behaupten, fundamentalistische Christen in sicherheitsrelevanten Positionen hätten systematisch gegen eine offene Forschung gearbeitet, weil sie Ufos als „dämonisch“ deuteten“,
erklärt Bieder weiter.
Harry Reid, der 2021 verstorbene frühe Mehrheitsführer im US-Senat, habe zu „Lebzeiten in Interviews religiöse Überzeugungen einzelner Geheimdienstleute als Hindernis für eine sachliche Beschäftigung mit Ufos“ benannt. Als weiteres Beispiel für diese Denkweise führt Bieder den britischen Dokumentarfilmer Christopher Lee an, der sich mit der sog. Collins Elite beschäftigt, deren ehemalige Existenz allerdings als unklar gälte.
UFO schon in der Bibel
Eine Tatsache sei, dass US-Politiker wie die Republikaner Tim Burchett (Repräsentant von Tennessee) oder Anna Paulina Luna (Repräsentantin von Florida) bereits in der Öffentlichkeit bekanntgegeben hätten, dass sie an eine Verbindung zwischen Ufos und religiösen bzw. spirituellen Phänomenen glauben
Ufos gab es schon in der Bibel,
sagte Burchett und weiter:
„Lesen Sie das Buch Ezekiel, da ist von einem fliegenden Rad die Rede. Ich meine, sie existieren schon, seit es uns gibt, und irgendjemand muss sich Antworten darauf einfallen lassen.“


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s. zu diesem Thema auch hier: https://eu.usatoday.com/story/news/politics/2026/03/28/jd-vance-ufo-aliens-demons/89361033007/ und hier: https://x.com/i/trending/2037617647789953476