Initiativen wie die „Seebrücke“ sind Ausdruck eines zynischen und menschenverachtenden Pseudo-Humanismus

* von Stephan Eissler

Übernommen von Philosophia Perennis mit freundlicher Genehmigung des Autors

In einer konzertierten Aktion wird derzeit überall in Deutschland gefordert, dass sich Kommunen und Landkreise zu „sicheren Häfen“ erklären sollen, die sich dazu verpflichten, Migranten direkt aus dem Mittelmeer hier in Deutschland aufzunehmen. Dies sei nicht weniger als unsere humanitäre Pflicht, wird behauptet, und dabei auf die Menschen verwiesen, die im Mittelmeer ertrinken (hier ein Beispiel)

Der Autor erklärt hier nun anschaulich, warum das Gegenteil richtig ist: „Willkommenskultur“ und Initiativen wie die „Seebrücke“ sind eine der größten humanitären Katastrophen unserer Zeit! Wer sich dafür einsetzt, macht sich damit am Tod vieler Millionen Menschen mit schuldig.

    1. Ein Gleichnis

Linke NGOs, die Amtskirchen und Wohlfahrtsverbände werben derzeit mit vermeintlich moralischen und humanistischen Argumenten für die Initiative „sicherer Hafen“. Wie wenig moralisch und humanitär ihr Anliegen aber tatsächlich ist, möchte ich anhand eines kurzen „Gleichnisses“ veranschaulichen:

Ein Betrunkener hat eines Nachts auf dem Nachhauseweg seinen Hausschlüssel verloren. Weil es stockdunkel ist, beschließt er, bis zur Straßenlaterne in der nähe seines Hauses weiter zu gehen, um dort den Schlüssel zu suchen. Er hat den Schlüssel zwar woanders verloren, aber dort ist es hell genug für die Suche.

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