Wieder ein amerikanischer UFO-Forscher auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen

  • von Roland M. Horn

(Zum Beitragsbild oben: Merkwürdigkeiten bei einer Todesanzeige von Martin Aidan Shaffer (s. Text). (Bildzitat). Quelle: https://www.riverafamilyfuneralhome.com/obituaries/martin-schaffer)

Wie das kosovarische Nachrichtenportal Gazeta Express am 25.05.2026 mitteilt, wirft der Tod des Forschers im Bereich UFOs und Weltraumtechnologien Martin Aidan Shaffer am 6. März 2026 Fragen auf.

In der letzten Zeit wurden eine Reihe von Fällen merkwürdigen Verschwindens, Selbstmorden und Morden von bzw. an Personen, verzeichnet, die Wissenschaftler und Beamte sowie Whistleblowern, die mit UFO-Forschung in Verbindung standen. Ich berichtete beispielsweise hier und hier.

Nun ist mit Shaffer offensichtlich ein weiter mysteriöser Todesfall in diesem Zusammenhang dazu gekommen. Er gehörte lt. der o. g. Quelle zu den sog. Fringe Science-Communities (Fringe Science bezeichnet ein Konzept, das einst von der Mainstream-Wissenschaft akzeptiert wurde, durch eine spätere Bewertung früherer Forschung aber zu einer Grenzwissenschaft werden könnte), in denen experimentelle Raumfahrantriebstechnologien diskutiert werden, darunter auch Ideen für Antigravitationsantriebe, die von UFO-Forschern gern als Erklärung für den Antrieb von UFOs in Betracht gezogen werden.

Shaffers Tod habe, wie es heißt, eine Reihe von breite Debatte ausgelöst. Der Artikelautor betont, dass die genauen Umstände des Ablebens des 49-jährigen noch Monate nach dem Ereignis weiterhin unklar sind.

Shaffer starb in einem Gefängnis in Torrance County, New Mexico, wie die Behörden des Bundesstaates bestätigten. Dort saß er wegen verschiedener Delikte – darunter Brandstiftung und Diebstahl – ein. Über die offizielle Todesursache wurde nichts bekannt gegeben.

Leute die angaben, Shaffer gekannt zu haben, sprachen von psychischen Problemen, die er gehabt haben soll, doch – wie es im Express-Artikel weiter heißt – zeigen seine Social-Media-Beiträge ein düstereres und ungewöhnlicheres Bild.

Shaffer über Implantate und externe Kontrolle

In zahlreichen Online-Beiträgen hatte Shaffer behauptet, dass ihm Implantate in den Körper eingesetzt worden, er unter dem Einfluss „nichtmenschlicher Intelligenzen“ stünde und sprach sogar von einem Kontrollverlust über seinen Geist und Körper sprach. Einen Monat vor seinem Tod schrieb er:

„Ich will diese Implantate entfernt haben, ich will frei sein von dem Körper und dem Geist, die ich nicht kontrolliere.“

In einem anderen Beitrag sprach er über Elon Musks Firma Neuralink und behauptete – freilich, ohne Beweise anzugeben – dass Musks Technologie mit seinen Erfahrungen in Verbindung stünde. Wörtlich sagte er laut Daily Mail (s. Link unten):

„Es gibt etwas, das ich mit einem NHI [Non-Human Intelligence]-Implantat erlebe, das direkt mit der Entwicklung einer neuronalen Verbindung zusammenhängt.“

Daily Mail online schreibt in einem Artikel vom 27.05.2026, dass Shaffer einen Monat vor seinem Tod behauptet habe, in seinem eigenen Haus mehrfach angegriffen worden zu sein und Bilder von Blutergüssen an Stellen, an dem ihm angeblich die Implantate eingesetzt worden seien, postete, über die er sagte:

„Ich wünschte, ich könnte die Implantate entfernen und rückgängig machen, was mir angetan wurde.“

Shaffer und seine Kontakte zu kontroversen Forschungsgemeinschaften

„Shaffer war mit Online-Gruppen verbunden, die über fortschrittliche Weltraumtechnologien und theoretische Konzepte diskutierten, darunter eine Konferenz über alternative Antriebe und ein Start-up namens Falcon Space, das sich zum Ziel gesetzt hatte, fortschrittliche Flugsysteme ohne herkömmlichen Treibstoff zu entwickeln“,

heißt es im Express-Artikel weiter. Laut Daily Mail gab er sogar an, Mitbegründer von Falcon Space zu sein.

Umstände unklar

Zu dem oben bereits angesprochenem Umstand, dass die Gerichtsmedizin noch keine offizielle Todesursache bekannt gegeben ha, kommen dem Artikel zufolge mehrere Aspekte des Falles hinzu, von denen aber nur zwei erwähnt werden: ein fehlerhafter Nachruf und fehlende grundlegende Unterlagen. Im Nachruf (s. Beitragsbild, s. auch hier) wurden weder sein Geburtsdatum angegeben, noch sein Name korrekt geschrieben.

Mit den Worten „Die Ermittlungen dauern an, der Fall ist weiterhin ungeklärt und Gegenstand unterschiedlicher Interpretationen“, schließt der Express-Autor seinen Artikel ab.

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