iranisches Atomprogramm

Trump vor Entscheidung über Iran: Israel rechnet mit neuer militärischer Phase

Die israelische Führung bereitet sich nach Berichten aus Sicherheitskreisen auf ein äußerst sensibles Wochenende vor. Hintergrund sind wachsende Hinweise darauf, dass US-Präsident Donald Trump nach seiner Rückkehr aus China über weitere Schritte gegen Iran entscheiden könnte. In Jerusalem geht man zunehmend davon aus, dass die diplomatischen Kontakte zwischen Washington und Teheran kaum noch Fortschritte bringen werden.

Wunschdenken nimmt gefährliche Ausmaße an: Trump von Parlamentssprecher der Islamischen Republik Iran verspottet

Wie Elud Benari am 7. Mai 2029 für Arutz Sheva schreibt, verspottete Mohamad Bagher Ghalibaf, der Sprecher des iranischen Parlaments, den US-Präsidenten Donald Trump am 5. Mail 2026 angesichts von Berichten über ein bevorstehendes Abkommen zwischen den USA und dem Iran (ich berichtete). Im Wortlauf ließ Ghalibaf in den sozialen Medien verlauten:

„Die Operation Trust Me Bro ist gescheitert. Nun geht es mit der Operation Fauxios wieder zur Tagesordnung über.“

Trump setzt die Begleitung von internationalen Schiffen durch die Straße von Hormus aus und führt Gespräche mit dem Regime in Teheran – Operation Epic Fury beendet? (Videos)

Wie Joshau Marks am 6. Mai 2026 für JNS berichtet, unterbricht US-Präsident Trump am Tag der Meldung das „Project Freedom“ – eine von den USA geführte Initiative zur Eskorte von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus – vorübergehend und gibt als Begründung an, dass die Gespräche mit dem Iran voranschreiten.

In seinem eigenen Social-Media-Kanal Truth Social erklärte Trump, dass die Entscheidung auf Wunsch Pakistans und anderen Ländern getroffen worden sei und preist angebliche „große Fortschritte“ hinsichtlich einer möglichen Vereinbarung mit iranischen Vertretern an. Die US-Seeblockade Irans habe allerdings weiter Bestand.

Trump weist Irans Waffenstillstands-Plan ab

Wie Vered Weiss in den World Israel News vermeldet, lehnen die USA einen vom Iran vorgelegten 14-Punkte-Vorschlag zur Beendigung des Iran-Kriegs ab. Der Iran prüfe Meldungen von beiden Seiten zufolge die US-Antwort.

US-Präsident Donald Trump erklärte, dass die Regierung den Vorschlag en détail geprüft und festgestellt habe, dass er weder den US-Anforderungen entspreche noch deren Interessen diese. Trump verkündete, dass der Druck auf den Iran andauern werde, bis ein „wirklich gutes Deal“ erreicht ist.

Iran blockiert Hormus erneut: Beschuss von Schiffen löst neue Eskalation aus

Die Führung in Iran hat innerhalb weniger Stunden einen dramatischen Kurswechsel vollzogen. Nachdem der Persische Golf gerade erst vorsichtig für den Schiffsverkehr geöffnet worden war, steht die Straße von Hormus nun faktisch erneut unter militärischer Kontrolle. Der Schritt kommt nicht aus dem Nichts. Er ist das Ergebnis wachsender Spannungen mit den Vereinigten Staaten und einer Situation, in der militärische Drohungen und wirtschaftlicher Druck immer enger ineinandergreifen.

Die Büchse der Pandora: Hormus und kein Ende?

Leider brachte die versuchte Vermittlung zwischen den iranischen Machthabern und den dortigen Möchtegern-Machthabern der USA in Pakistan am Wochenende keine Verständigung – nicht einmal in der Sache des völkerrechtlichen Verstoßes des Iran gegen den Grundsatz, dass internationale Seewege ungehindert von jedem genutzt werden dürfen. Obwohl die Straße von Hormus vor ihrer Haustüre alles andere als eine „Meerenge“ ist: Die Breite dieses Seeweges ist gegenüber anderen Stellen auf dem Globus eher eine vielspurige Autobahn, keine Nationalstraße. Die unterschiedlichen Dimensionen der Wasserstraßen rückte jetzt wieder in mein Bewusstsein: Als ich vor 16 Jahren die Straße von Hormus passierte, hatte ich nicht den Eindruck, mich in einer Meerenge zu befinden.

… widdewidde wie sie mir gefällt

Unglaublich, was der Herr Trump da wieder von sich gibt: Im Iran sei seit dem Kriegsbeginn bereits ein Regimewechsel geschehen. Wenn er damit meint, dass jetzt andere Führer an der Spitze stehen (weil die „alten“ ausgeschaltet wurden), dann hat er recht. Ein echter Regimewechsel würde aber beinhalten, dass die islamistischen Mullahs nichts mehr zu sagen haben und die islamistische Diktatur beendet wird – und bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

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