kambrische Explosion

Neue Rezension zu „Gottes Rückkehr – Warum Wissenschaft ohne Gott nicht funktioniert“

Am 14. 04.2026 erschien auf https://ufosanteportas.blogspot.com eine Rezension meines neuen Buches. Wladislaw Raab schreibt dort über das Buch:

Die Frage, ob unser Universum und das Leben auf unserem Planeten Teil eines göttlichen Plans oder purer Zufall sind, beschäftigt die Wissenschaft seit etwa dem 18. Jahrhundert, während der größte Teil der Menschheit bis heute von einem Schöpfer überzeugt ist.

Der deutsche Autor Roland Horn beteiligt sich an dieser für uns essenziellen Diskussion in seinem neuesten Buch „Gottes Rückkehr – Warum Wissenschaft ohne Gott nicht funktioniert“.

Wobei die „Rückkehr“ im Titel nicht unterstellen möchte, dass Gott einmal außerhäusig war; sie ist nur bezogen auf seine Präsenz bzw. Nichtpräsenz in den Theorien der modernen Wissenschaft.

Horn behandelt fundamentale Fragen. So etwa die nach der Entstehung des Universums und die Kontroversen um den „Big Bang“, das angeblich „zufällige“ Aufblühen des Lebens auf der Erde in zunehmender Komplexität als auch die verblüffenden Eigenschaften unseres körpereigenen Datenträgers, der DNA.

So nimmt er auch Bezug auf die „Kambrische (Lebens-)Explosion“ vor 541 Millionen Jahren, als völlig neue Lebensformen scheinbar ohne Vorfahren auftauchten, die oftmals so exotisch gestaltet waren, dass Paläontologen Probleme hatten, sie den bekannten Spezies zuzuordnen.

Dass die Entstehung des Lebens einem „Programm“ zu folgen scheint und die Natur nicht zum Würfeln neigt, davon sind zwischenzeitlich immer mehr Wissenschaftler überzeugt, die sich der „Intelligent Design“-Philosophie anschließen, die einen, wie auch immer gearteten, Schöpfer bzw. eine Intelligenz unterstellt – im Universum selbst oder darüber hinaus.

Autor Horn lässt die Frage offen, wer oder was Gott ist oder sein könnte; der Leser kann seine eigenen Schlüsse ziehen. Seien diese verhaftet in der biblischen Überlieferung oder zu avantgardistischen Überlegungen neigend über ein simuliertes Universum bzw. Extraterrestrier, die technologisch so weit entwickelt sind, dass sie selbst zu kosmischen Schöpfern wurden.

Das Buch ist spannend und anschaulich geschrieben, so gehalten, dass auch der Nicht-Wissenschaftler folgen kann. Es lädt zum Nachdenken und Recherchieren ein! Sehr empfehlenswert!ʬ

Omnivers Verlag, Zürich 2026, Paperback, 248 Seiten, zahlreiche Abbildungen, ISBN 978-3-03972-003-3, 28€

Die kambrische Explosion: Ein Problem für die Evolutionstheorie?

Die Evolutionstheorie gilt heute vielen als nahezu unantastbare Erklärung für die Entstehung und Entwicklung des Lebens. Doch bei genauerem Hinsehen gibt es Phänomene im Fossilienbestand, die nur schwer in das klassische darwinistische Modell passen. Eines der bekanntesten Beispiele ist die sogenannte kambrische Explosion.

Damit ist das vergleichsweise plötzliche Auftreten zahlreicher komplexer Tierformen im Kambrium gemeint, also in einem geologischen Zeitraum vor etwa 541 bis 485 Millionen Jahren. In den entsprechenden Gesteinsschichten erscheinen viele unterschiedliche Meerestiere mit bereits ausgeprägten und teils hochkomplexen Körperbauplänen – darunter Formen mit harten Schalen, gegliederten Körpern und anspruchsvollen anatomischen Strukturen.

Die entscheidende Frage lautet:
Wo sind die vielen Übergangsformen, die diese Entwicklung schrittweise dokumentieren müssten?

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