Polsprung

  • von Roland M. Horn

Stehen wir vor einem umwälzenden Ereignis?

Frage: “Welche großen Veränderungen oder das Beginnen von welchen Veränderungen werden, wenn überhaupt, in den Jahren 2000 und 2001 A.D. stattfinden?

Antwort: “Wenn es eine Verschiebung der Pole gibt. Oder ein neuer Zyklus beginnt.1Quelle: Edgar Cayce, Reading 826-8 vom 11. August 1936 nach Hutton und Eagle, S. 105.

Magnetische Polverschiebung bereits im Gange?

Die A.R.E (Association for Research and Enlightment), die 1931 von dem Seher Edgar Cayce gegründet wurde, sagt unter dem Titel Seven Prophecies that come true (7 Prophezeiungen, die eintrafen), zum dritten der 7 Punkte:

„Das Verschieben der Pole der Erde hat begonnen (Edgar Cayce-Prophezeiung von 1936): […] [An dieser Stelle wird das oben zitierte Reading wiedergegeben. Der Autor]

NOVA, das PBS-Fernseh-Programm, berichtet von verblüffenden Entdeckungen bezüglich der elektromagnetischen Pole und Felder unseres Planeten. Das Programm trug den Titel ,Magneted Storm’ und wurde von David Singleton geschrieben und produziert. Der Grund dafür, dass dies uns interessiert, ist, dass Edgar Cayce prophezeit hat, das Beginnen des Neuen Zeitalters falle mit dem Anfang einer Polverschiebung zusammen.

In dieser NOVA-Show erklärten Wissenschaftler: ‚2.000 Meilen [knapp 2.300 Kilometer, d. A.] unter unseren Füßen befindet sich der geschmolzene Erdkern. Hier bildet ein ausgedehnter Ozean aus flüssigem Eisen eine unsichtbare Kraft – das Magnetfeld der Erde. Sie ist das, was die Kompasse nach Norden weisen lässt. Doch es bewirkt eine Menge mehr: Es hilft der Erde, ein lebendiger Planet zu bleiben. Unsere Nachbarn, Venus und Mars, haben nur schwache Magnetfelder, was bedeutet, dass sie ungeschützt sind vor der tödlichen Strahlung, die durch das Sonnensystem fegt. Auf der anderen Seite lebt die Erde innerhalb eines ausgedehnten magnetischen Kokons, der für Milliarden von Jahren uns auf unserer Wanderung durch den Kosmos beschützt hat.’2Quelle: A.R.E., unter http://www.edgar-cayce.org/historychannel/cayce7prophecies.asp (Seite nicht mehr online), vgl. https://www.edgarcayce.org/the-readings/ancient-mysteries/seven-prophecies-that-came-true/

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Polverschiebung und Polumkehr – nun auch Themen für die Wissenschaft!

Hallo,

aus Aktualitätsgründen republiziere ich nachfolgend den Artikel obigen Namens, den ich während der Hypes um das Jahr 2012 unter dem gleichen Titel auf Atlantisforschung.de veröffentlicht habe.

Es grüßt

Der Papa

Polverschiebung und Polumkehr – nun auch Themen für die Wissenschaft!

* von Roland M. Horn

Abb. 1 Rekonstruktion der Erde während des frühen Kambriums (Grafik: Dr. Ron Blakey / CC-by-sa 3.0)

Das Thema „Polverschiebung“ ist ja schon lange im Gespräch, und seit wir uns dem Jahr 2012 nähern, liest man immer mehr darüber. Autoren „alternativer“ Bücher oder Beiträge sprechen von einer Polverschiebung, die 2012 in Erscheinung treten soll. – Interessant und weniger bekannt ist allerdings, dass wir in der letzten Zeit auch aus dem wissenschaftlichen Lager Interessantes zu den Themen „Polverschiebung“ und „Polumkehr“ hören.

So schreibt das Wissenschaftsmagazin „Scinexx.de1Kippte eine Polverschiebung Gondwana? – Gesteinsmagnetisierung enthüllt ungewöhnlich schnelle Verschiebung der Landmasse im frühen Kambrium Auf: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-12095-2010-08-12.html vom 30.06.2010 (nach NPO, Yale University, 12.08.2010) :

„Vor 525 Millionen Jahren kippte plötzlich der gesamte Südkontinent Gondwana (Abb. 1) um 60 Grad zur Seite – und dies mit einer in der Erdgeschichte einmaligen Geschwindigkeit. Das enthüllte eine jetzt in ,Geology’ veröffentlichten Studie amerikanischer Geologen. Ihrer Ansicht nach könnte eine Polverschiebung die plötzliche Verlagerung der gesamten festen Erdhülle verursacht haben. Sollte sich dies bestätigen, wäre es der erste Beweis für die Existenz dieser bisher umstrittenen Phänomene. In jedem Fall aber hatte die Drehung schwerwiegende Auswirkungen für die sich zu diesem Zeitpunkt explosionsartig entwickelnde Lebenswelt.“

In einer Zeit, in der die Artenvielfalt explodierte, im früher Kambrium, machte die Landmasse Gondwana, damals ein großer Kontinent um den Südpol herum, der sich teilweise bis zum Äquator erstreckte und aus mehreren heute getrennten Kontinenten besteht, eine „dramatische Veränderung“ durch, wie Scinexx.de berichtet.

„Die Forscher stießen darauf, als sie die Magnetisierung von Gesteinen aus dieser Ära im Amadeusbecken im Zentralaustralien untersuchten. Wenn Gestein an die Oberfläche kommt und dort erstarrt, konservieren metallische Partikel in ihm, die gerade an [diesem] Ort herrschende Richtung der Magnetfeldlinien.“

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Polverschiebungen viel schneller möglich als gedacht

* von Roland M. Horn

Magnetpol-Umkehr innerhalb weniger als 100 Jahren denkbar

Abb. 1 Der vorübergehende Zusammenbruch des irdischen Magnetfelds im Verlauf einer Umpolung hätte vermutlich gravierende Auswirkungen auf die gesamte Biosphäre unseres Planeten.

Wie RTDeutsch.com am 20.10.2014 berichtete, kann sich, einer Untersuchung der University of California, Berkeley zufolge, sich das Magnetfeld der Erde deutlich schneller umkehren als bisher angenommen. Es könne innerhalb von weniger als 100 Jahre dauern, bis der magnetische Nord- und Südpol ihre Positionen tauschen.

In dem Bericht heißt, bisher sei man der Meinung gewesen, dass das Magnetfeld der Erde bis zu einer Millionen Jahre stabil bliebe, sich gelegentlich abschwäche und dieser Vorgang Tausende von Jahren dauere.

Die Wissenschaftler der kalifornischen Universität hätten allerdings festgestellt, dass die letzte Umpolung vor ungefähr 786.000 Jahren stattgefunden habe und sehr schnell vor sich ging – eben im Laufe eines Jahrhunderts.

Die internationale Studie unter der Leitung von amerikanischen Wissenschaftlern erforschte Sedimentschichten von magnetisch empfindlichen Mineralien, die aus einem alten See im Sulmona-Becken östlich von Rom stammen. Die Sedimente hätten Spuren der Feldlinien des Erdmagneten gewissermaßen „eingefroren“, so dass man aus ihnen die frühere Ausrichtung des Erdmagneten ersehen könne. Der Co-Autor der Studie, Courtney Sprain, wundert sich: „Erstaunlich ist, wie schnell wir diese Umkehrungen sehen können“. Und weiter: „Die paläomagetischen Daten sind sehr gut. Das sind die besten Aufzeichnungen davon, was während einer Umpolung passiert und wie schnell, die wir jemals hatten.

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Otto Muck und „Die Welt vor der Sintflut“

*von Roland M. Horn

(Erstveröffentlicht auf Atlantisforschung.de)

Abb. 1 Der österreichische Atlantisforscher und -autor Otto Heinrich Muck.
Tony O’Connell, in: Atlantipedia.ie, unter “Muck, Otto” (Bildbearbeitung durch Atlantisforschung.de

Otto Heinrich Muck gilt als einer der einflussreichsten und bedeutendsten Atlantis-Forscher des 20. Jahrhunderts. Er wurde am 5. August 1892 in Wien geboren. Dort besuchte er auch die Volksschule, anschließend in Kremsmünster das Gymnasium. Das Abitur legte er am Staatsgymnasium Wien ab. Als junger Mann diente Otto Muck beim östereichischen Militär, wo er es bei den k.u.k. Luftfahrtruppen (Aviatik) bis zum Oberleutnant brachte. Dort war der technikbegeisterte Muck u.a an der Konstruktion des ersten Jagdeinsitzers Österreichs beteiligt. Nach dem Ende des I. Weltkriegs ging er nach München, studierte dort an der Technischen Universität, wo er 1920 mit Abschluss Diplom-Ingenieur graduierte. Im Anschluss studierte er auf Anregung von Werner Heisenbergs Lehrer, dem Physiker Arnold Sommerfeld auch noch Physik sowie Geophysik und zudem Frühgeschichte.1Red. Anmerkung: Wie die umfassenden Recherchen von Dr. Boris Lindenberg, Brandenburg, ergeben haben, ist die bei Ernst von Khuon (1976) und im SPIEGEL (1976) zu findende Darstellung unzutreffend, Muck habe bei Professor Sommerfeld promoviert. Dazu teilte er uns mit: “Muck versuchte – nach Anregung durch Sommerfeld (LMU München) und theoretischem Studium der Atomphysik – an der TH München (heute TU München) über >die Bedeutung der Gasspektren für die Erforschung der Gasstruktur< zu promovieren. Dies wurde seitens der Hochschule aber abgelehnt, wie ich von dort erfuhr. Man findet auch in keiner der Promotionsdatenbanken Otto (Heinrich) Muck.” (Quelle: E-Mail von Dr. B. Lindenberg an Atlantisforschung.de, 06.02.2013 – 16:50 h)

Später korrespondierte Muck wissenschaftlich u.a. mit Sommerfeld und Albert Einstein (mit Letzterem über die Struktur der Lichtquanten2 Siehe: Otto Muck (Hauptautor), Über die Struktur der Lichtquanten, 12 S., Einstein Archives Online; abgerufen: 07. Februar 2013).

Während des II. Weltkriegs gehörte Otto Muck zu Wernher von Brauns Raketen-Team in Peenemünde. Außerdem gilt als einer der Erfinder des U-Boot-Schnorchels, der zu jener Zeit entwickelt wurde.3Red. Anmerkung: Diese Angabe steht allerdings ebenfalls zur Disposition, wie Boris Lindenberg feststellt: “Der U-Boot-Schnorchel wird in der Literatur und Wikipedia anderen Erfindern zugeschrieben. Bei der Patentrecherche hierzu findet sich Otto Muck nicht einmal als Miterfinder. Da Muck offenbar in Sachen Patentschutz Bescheid wusste, hätte er sich zumindest als Miterfinder registrieren lassen.” (Quelle: E-Mail von Dr. Lindenberg an Atlantisforschung.de, 06.02.2013 – 16:50 h) Nach Kriegsende wurde er dann als technischer Berater von Großunternehmen wie den Schuckertwerken bzw. Siemens & Halske aktiv. Er galt nicht nur als hochkarätiger Technik-Spezialist, sondern auch als talentierter Künstler und Graphiker. Zu Beginn der 1950er Jahre lebte er in Uffing am Staffelsee, wo er auch ein Elektrophysikalisches Institut betrieb. Als er am 7. November 1956, 64-jährig, in Wien an den Folgen eines Unfalls verstarb, hinterließ er zahlreiche4Red. Anmerkung: Die in der Literatur häufig zu findende Angabe, O. Muck habe “2000 Patente” angemeldet, entspricht so offenbar auch nicht den Tatsachen. Dazu Dr. Lindenberg: “Otto Muck hat etliche Erfindungen angemeldet, nicht alles führte wirklich zum Patent. Wenn eine (angebliche) Erfindung z. B. beim DPA angemeldet ist, kann man unter Inanspruchnahme dieses Anmeldetags (>Priorität<) bei anderen Patentämtern auf der Welt dieselbe Erfindung auch noch anmelden, um sie dort möglichst ebenfalls patentieren zulassen. Zählt man solche Nachanmeldungen zu den Erstanmeldungen dazu, kommt man vielleicht auf 200 Anmeldungen (nicht = Patente!), aber nicht 2000.” (Quelle: E-Mail von Dr. B. Lindenberg an Atlantisforschung.de, 06.02.2013 – 16:50 h)  Patente.5Unter seinen Patentanmeldungen befanden sich Trockenrasierer, ferngesteuerte Uhren, doppelter Blitz bei der Personenfotografie, Handhabung von tiefgekühlten und brennbaren Gasen, Erzeugung von Ultraschall, senkrecht startende und landende Flugzeuge, elektrotechnische Einrichtungen, Thermomassagegeräte, Flüssigerdgas-Tankschiff und Telegraphen. (Siehe: Otto Muck (Ingenieur), bei: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie; Zugriff: 01.02.2013), von denen knapp 40 in die Konstruktion der Methanschiffe eingegangen waren, welche für den griechischen Reeder Stavros Niarchos gebaut wurden.6Alle Quellen zu Otto Mucks Biographie: Ernst von Khuon, “Rätsel Atlantis”, ein Vorwort zu: Otto Muck, “Alles über Atlantis: alte Thesen, neue Forschung”, Econ-Verlag, 1976 — sowie: Anonymus, “UNTERGANG AM NACHMITTAG – Ein österreichischer Ingenieur, ehemaliger Mitarbeiter Wernher von Brauns, entwickelte mit Hilfe moderner geologischer Erkenntnisse eine interessante Theorie über den Atlantis-Bericht des Philosophen Platon.”, in: DER SPIEGEL, 19/76, 03.05.1976 — Friedrich Bertkau und Gerhard Oestreich (Hrsg.): Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 1950. Verlag Walter de Gruyter & Co, Berlin 1950 — Nachricht von Dr. Boris Lindenberg, Brandenburg, an Atlantisforschung.de vom 06.02.2013 – 16:50 h — Otto Muck (Ingenieur), bei: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

Im selben Jahr (1956) hatte er noch sein viel beachtetes Buch Atlantis – Die Welt vor der Sintflut veröffentlicht. Dieses Werk wurde 1976 unter dem Titel Alles über Atlantis bearbeitet neu aufgelegt, allerdings fehlten dort wichtige Bestandteile. Scheinbar aktuellere Themen wurden stattdessen eingefügt, die mit dem Thema und Mucks Ideen nicht unbedingt allzu viel zu tun haben.

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