Annalena Baerbocks Ende naht. Das linke Kampfblatt „taz“ lässt sie fallen!

Schon seit einigen Tagen wundern wir uns, warum Robert Habeck sich in der Causa um die abgekupferten Buchzitate nicht öffentlich hinter Annalena Baerbock gestellt hat. Jetzt wird klar, dass ihm vwphöl bereits von Links zugerufen wurde: „Fertigmachen zum Jubeln, Robert!“

Klarer als ARD, ZDF, SPIEGEL und FAZ zusammen es jemals gewagt hätten, hat heute die linke Tageszeitung „taz“ Kritik an der Spitzenkandidatin geübt: Für die Kanzlerin der Herzen ist die Messe gelesen. Sie hat sämtliche Reputationen verspielt und kann die Partei nur noch mit Glück in eine schwarz-grüne Koalition retten. Oder aber den Staffelstab an Robert Habeck weiterreichen. Wenn er ihn denn nehmen wollen würde! Doch warum sollte der von der Völkerrechtlerin gedemütigte Bauer mit dem falschen Geschlecht die Übernahme verweigern?

Kommt die süße Rache des Schweinebauern?

Denn schlimmer, auch das stellt die „taz“ fest, kann es für die Grünen eigentlich nicht mehr kommen. Zudem hätte Habeck allen Grund, mit der Annahme der Spitzenkandidatur ein Revanchefoul zu begehen, dass ihm eher die grüne denn die rote Karte einbringen würde. Zwar ließe sich der Traum von der Kanzlerschaft nicht mehr verwirklichen, aber immerhin die eines großen kleinen Koalitionspartners für Laschets Union. Für die SPD wäre das freilich kein gutes Signal. Denn in den vergangenen Wochen ist mancher Wähler von den Grünen zu ihr abgewandert.

Mit Spannung und viel Popcorn dürfen wir also in die kommende Woche schauen. Wie werden sich Parteivorstand und Bundestagsfraktion zu Baerbock stellen. Denn für viele geht es um vieles. Z. B. um den Verlust bereits sicher geglaubter Mandate. Und bei Geld hört bekanntlich auch bei den Ökosozialisten die Freundschaft auf.

Mein Problem mit Grün, Rot, Braun

Ich bin ja froh, dass ich in meinem Beitrag Mein Problem mit Rechts und Links ausdrücklich darauf hingewiesen habe, dass ich nur in extrem seltenen Ausnahmefällen für Enteignungen bin, aber keinesfalls für die von Immobilien, denn jüngst trat der Messias der Grünen und sonstigen Verblendeten, Robert Habeck, auf den Plan und forderte genau das: Enteignungen von Mietwohnungen! Während die Grünen vor wenigen Wochen noch dafür gelobt wurden, dass sich sie sich der Mitte des politischen Spektrums zuwendete, kommt deren Guru jetzt mit einem Vorschlag aus dem tiefen Sozialismus – oder sollte man nicht sogar sagen – Kommunismus? – um die Ecke. Da schreibt Benedict Neff am 08.04.2019 für die Neue Züricher Zeitung:

 

„Am Samstag sind in Berlin Zehntausende Menschen auf die Strasse gegangen, um gegen den ‚Mietenwahnsinn‘ zu demonstrieren. Gleichzeitig hat die Unterschriftensammlung für eine Volksinitiative begonnen, die Immobilienfirmen enteignen will. Betroffen wären Grossvermieter mit über 3000 Wohnungen. Hauptadressat der Initiative ist die Immobilienfirma Deutsche Wohnen, die in Berlin 110 000 Wohnungen bewirtschaftet. So heisst die Initiative denn auch ‚Deutsche Wohnen & Co. enteignen‘. Würde sie realisiert, würden auf einen Schlag 250 000 private Wohnungen verstaatlicht werden. Allein die Vorstellung scheint einige linke Politiker in einen Rauschzustand zu versetzen.“ (Rechtschreibung „Schweizer Hochdeutsch“ wurde beibehalten)

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