Sind die Tage der UN gezählt? Was folgt?

* von Michael Wolski

(übernommen von Vera Lengsfelds Blog)

Am 27.01.2020 hielt der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald Lauder, anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz eine Rede. Er zog einen großen historischen Bogen vom unheilvollen Schweigen der westlichen Länder bei der Konferenz von Evian 1938 zu den UNO-Resolutionen gegen Israel heute.

Er sagte: „Im Juli 1938 organisierten die Vereinigten Staaten eine Konferenz in Evian, auf der über die Krise der jüdischen Flüchtlinge beraten werden sollte. Viele schöne Reden wurden gehalten, doch die Vereinigten Staaten nahmen keine weiteren jüdischen Flüchtlinge mehr auf. Die anderen Konferenzteilnehmer schlossen sich an. Zweiunddreißig Staaten waren vertreten, und keiner half den Verzweifelten – mit Ausnahme der kleinen Dominikanischen Republik. Hitler sah das. Vier Monate später kam die Kristallnacht. Auch da reagierte die Welt nicht. Hitler stellte die Welt auf die Probe, und jedes Mal erkannte er die Wahrheit: Die Welt war nicht interessiert. Da wusste er, dass er diese Todesfabrik bauen konnte. Evian führte zu Auschwitz. Die Kristallnacht führte zu Auschwitz. Der weltweite Antisemitismus führte zu Auschwitz.“

Er verwies darauf, dass dieselben Lügen, die die Nazis in die Welt setzten, heute wieder im Internet, in den Medien und auch von demokratischen Regierungen kommen: Die Juden haben zu viel Macht, kontrollieren alles usw.

Und Lauder forderte: „Ich rufe alle Staaten auf, die schändliche Fixierung der Vereinten Nationen auf Israel nicht länger zu unterstützen. Allein in den vergangenen sieben Jahren hat die UN-Vollversammlung 202 Resolutionen verabschiedet, in denen Länder auf der ganzen Welt verurteilt werden. Von diesen 202 Resolutionen richteten sich 163 gegen Israel und nur 39 gegen andere Staaten. 163 gegen Israel, 39 gegen den Rest der Welt. Wir alle wissen, dass diese Beschlüsse absurd sind. Die UN ignoriert üble Diktaturen, in denen Millionen der eigenen Bevölkerung ermordet werden. Und es ist völlig klar, dass dieser obsessive Antizionismus nichts als Antisemitismus ist.“

Interessant ist, dass – laut Google – nur die FAZ die Rede in deutsch druckte. Andere deutsche Medien brachten Auszüge, aber nicht mit Verweis auf die 202 Resolutionen und Lauders Fundamentalkritik der UN….

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Flugzeugabschuss: Ein Schelm, wer Böses dabei denkt….

* von Henny Jahn

Mittlerweile muss sich wohl auch der größte Zweifler gefallen lassen, dass die ukrainische Maschine vom Iran bei Teheran abgeschossen wurde. Es ist schon die zweite Maschine, die angeblich irrtümlich vom russischen Raketenabwehrsystem gedownt wurde, aber lassen wir das, denn Unabsichtlichkeit im Zusammenhang mit Abschüssen von Passagiermaschinen gehören in das Reich der Märchen.

Dieser Abschuss war der eigentliche Gegenschlag des Iran, nicht die Pulverisierung irgendwelcher Militärbasennebenstraßen. Reines Ablenkungsmannöver. Wer weiß, wie Raketenabwehrsysteme funktionieren, wird zugeben müssen, dass ein zufälliger Abschuss sowas wie ein Sechser im Lotto ist. Wer aber weiß, wie das Mullahregime tickt, muss sich nur ansehen, wie seine Terrormilizen ticken. Das hat System und ist eine perfide Strategie des Iran. Und der Westen samt seinen Meinungsmachern in Politik und Presse wird wieder machtlos und hilflos dastehen und naiv die Lügenmärchen des Iran glauben.

Ich mutmaße mal die Tendenzen nächsten Tage:

Die „bösen Amis“ haben den lieben, harmlosen General Soleimani einfach so platt gemacht, und die „ach so bedauernswerten“ Iraner haben „in einer panischen Fehleinschätzung versehentlich“ 176 Menschen getötet. Ergo: Trump ist schuld! Bumsfallera, der Skandal ist da!

Das ist genau DIE Strategie, mit der Iran seit geraumer Zeit auch die Taten seiner terroristischen Auslandsmilizen immer wieder rechtfertigt: Die machen die Täter zu Opfern und die Opfer zu Tätern. Aus Sicht des Iran sind die Exiliraner in der ukrainischen Maschine, die ja letztendlich wegen des Terrorregimes den Iran verlassen haben und im Ausland ansässig wurden, ohnehin Verräter, die kann man dann schonmal opfern.

Ich hoffe, dass ich mich diesmal mit meinen Vorhersagen irre, aber ich befürchte, dass ich das nicht tue.

Verhandlungen sind in einem Vernichtungskrieg keine Lösung, sondern Kapitulation

* von Melanie Phillips

Übernommen von Heplev

Der Erklärung des US-Außenministers Mike Pompeo, dass Israels Siedlungen „mit dem Völkerrecht nicht unvereinbar sind“, ist, wie vorherzusehen war, von Israels Verteidigern mit Bewunderung und von seinen Feinden mit Denunzierungen begegnet worden.

Beide Seiten verpassen jedoch einmal mehr das Offensichtliche – so wie die Administration Trump es auch schon tut.

Die Erklärung sollte, so wie sie ist, herzlich willkommen geheißen werden. Sie ist eine bemerkenswerte Haltung zur Wahrheit gegen die einhellige Befürwortung der Großen Lüge über Israel durch die westliche Welt, die so viel getan hat, um den Staat zu dämonisieren und zu delegitimieren: Die Behauptung, dass seine Besetzung der Palästinensergebiete und israelische Siedlungen illegal seien.

Jeder Teil dieser Behauptung – dass Israel „besetzt“, dass das Land „besetztes palästinensisches Gebiet“ ist und dass Israel illegal handelt – ist falsch.

Gemäß dem Völkerrecht besetzt Israel die umstrittenen Gebiete nicht; nur Land, das einem souveränen Staat gehört, kann überhaupt „besetzt“ sein und die fraglichen Gebiete haben nie zu einem souveränen Land gehört.

Es ist nie „palästinensisches“ Gebiet gewesen, weil es den Palästinensern nie gehört hat – aus dem sehr guten Grund, dass es nie eine palästinensische Nation gab, der es gehört haben konnte. Palästina war lediglich der Name, der Judäa verächtlich von den Römern gegeben wurde, als sie es eroberten und versuchten seine jüdische Identität auszulöschen.

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